View allAll Photos Tagged gestiefelt

ein Gebäude, das ich seit ca. 10 Jahren fotografiere ...

und zum ersten Mal erlebte, ohne eine Wasserfüllung im Becken.

Das Wasser war sicher aus Sanierungsgründen abgelassen worden.

 

So konnte ich in die Beckenmitte gehen, bis zu einer kleinen Regenpfütze, die sich gebildet hatte.

 

Dort nahm ich einen tiefen Standpunkt ein um die Teilspiegelung des Gebäudes auf der Wasseroberfläche in mein Bild aufzunehmen.

 

Ich hatte damit die garantiert richtigen Spiegelungsproportionen des bildwichtigsten Bereiches, eines Teiles des Gebäudes.

 

Den Rest habe ich dazu gemalt und kann sicher sein, dass so schnell ein ähnliches Bild nie wieder entstehen kann.

 

Durch das Sichtfenster in der Betonwand, im inneren des Gebäudes, beobachtet das Kassenpersonal den Eingangsbereich und stürmt bei gestiefelten Regelüberschreitern direkt nach draußen ;-) ...

 

_NYC8256_pt_bw2

 

ƒ/5.6 24.0 mm 1/6400 1000

Ein Sonnenuntergang nach Maß! Schnell auf einen erloschenen Schlackenkegel gestiefelt und ich wurde belohnt!

sing: ♫ ♪♫ ♪ sah der -firlie- ein Röslein stehn, Röslein auf der Heiheiheideeee ♫ ♪♫ ♪

So bin ich, laut deklamierend (singen kann ich nicht wirklich gut) , Samstagabend durch die Felder gestiefelt und schwubs, da stand das Röslein auch schon vor mir ...

stand auf unserem Stellplatz an der Barthmühle in Meißen

Kick deine Gedanken weg. Mit Absätzen?

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Maybe not the right way to shoot your mind in the wind. In any case, I forgot everything around me when I was in this warehouse – I was there for almost three hours, in the photography craze, so to speak ;-) After an appointment was canceled, I went into this hall next door and was extremely pleased that it was empty. There doesn't seem to be much to store in these times ...

///

Vielleicht nicht die richtige Methode, um die Gedanken in den Wind zu schießen. Ich jedenfalls habe alles um mich herum vergessen, als ich in dieser Lagerhalle war – ich bin fast drei Stunden dort gewesen, im Fotografier-Wahn sozusagen ;-) Nachdem ein Termin geplatzt war, bin ich in diese Halle nebenan gestiefelt und war höchst erfreut, dass sie leergeräumt war. Es gibt in diesen Zeiten anscheinend nicht so viel zu lagern …

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

At urban exploration, warehouse /// Bei der Stadterkundung, Lagerhalle

 

Noch fahren sie, die Straßburger BB 67400, jedenfalls außerhalb der "roulements plein été" in den französischen Sommerferien. Seit Umstellung des Nachtzuges Paris - Rodez/Albi ist ihr Elsässer Habitat die allerletzte Bastion der altgedienten Dieselloks im planmäßigen Personenverkehr. Grund genug, sich den Maschinen im Herzen der Vogesen noch einmal ausführlich zu widmen! So führte mich im Juli 2020 eine der ersten Frankreich-Touren nach dem Ende der vorübergehenden Grenzschließungen aufgrund der ersten Welle der Corona-Pandemie ins Breuschtal und zum Col de Saales, wo in den waldigen Bergen das Elsass auf Lothringen trifft. Unbestrittener "Headliner" war der freitagabendliche TER von Saint-Dié nach Rothau: www.flickr.com/photos/132444999@N07/50302006241/in/datepo...

 

Nach diesem Foto ging es dann langsam heimwärts, wobei der lange Sommerabend und eine recht konstante Lücke in der ansonsten üppigen Wolkendecke mich noch einmal innehalten und überlegen ließen, ob man nicht auch den nach 20 Uhr an seinem Endbahnhof eintreffenden TER 831834 (Strasbourg - Saales) noch sinnvoll irgendwo abpassen könnte. Gesagt getan, und schnellen Schrittes noch zur oberhalb von Bourg-Bruche einsam und ruhig im Wald gelegenen Kapelle hoch gestiefelt! Denn von dort bietet sich durch eine enge Schneise zwischen den Bäumen ein Blick auf Kirche und Bahnhof des Ortes sowie den zugehörigen Schienenstrang.

 

Sagte ich einsam und ruhig? Grundsätzlich ja, doch wie es der Zufall so wollte, kam kurz nach meiner Ankunft ein älteres Paar aus dem Ort hinauf und ließ sich zur Abendvesper auf den Bänken ein paar Meter unterhalb meines rutschig am Hang befindlichen Standorts nieder - Nicht ohne zuvor mit voller Inbrunst die Glocken der kleinen Kapelle zu läuten. Als parallel auch der Klang der Kirche unten in Bourg-Bruche einsetzte und überdies BB 67591 ihren Zug geräuschvoll gen Saales beschleunigte, entstand für eine kurze Zeit eine ganz eigentümliche klangliche Melange: Pielstickbrummen und Glockengeläut!

 

Im Anschluss rutschte ich unter interessierter Beobachtung mit allenfalls semi-adäquatem Schuhwerk (die Wanderschuhe hatte ich wegen der Spontaneität der Aktion total vergessen...) den Hang runter zum Platz vor der Kapelle, woraufhin sich dann noch ein nettes Gespräch entwickelte, denn die beiden waren mindestens so erstaunt wie ich, hier oben an diesem Freitagabend noch jemanden zu treffen. Ein Gespräch über das Elsass im Allgemeinen und das Breuschtal im Besonderen, über die Landschaft und auch die Bahnstrecke, die hindurchführt. Sie beklagten die zahlreichen geschlossenen Bahnhöfe und ich konnte das Lamento vervollständigen, als ich auf die infolge von Oberbaumängeln derzeit außer Betrieb befindliche Linie von Saint-Dié nach Épinal zu sprechen kam. Der Verweis, dass sich Emmanuel Macron - auf Druck der Kommunalpolitik - persönlich für die Wiedereröffnung verbürgt hatte, sorgte nur für ein amüsiertes Schmunzeln. Nein, beliebt ist er (auch und insbesondere) hier nicht, der Präsident der Republik...;)

Meine Intension zum Arzt zu gehen, war die Befürchtung gewesen, dass relativ zeitnah in mir eine Depression ausbricht, da ich mich immer so alleine fühle. Egal wo ich hingehe, ich begegne ja kaum andern Leuten. Voller Vorfreude bin ich dann in die Praxis gestiefelt und hab mich schon mal hingesetzt. "Hmmmm...," dachte ich mir "irgendwie ruhig hier." Meine Füße baumelten hin und her wie bei einem verlegenen achtjährigen Jungen, der nicht weiß, was ihn erwartet.

Ich schaute auf meine Uhr. Seufzend stellte ich fest das wohl der gute Herr Doktor bestimmt etwas unterzuckert sein müsste und er deshalb seine Mittagspause etwas vorgezogen haben muss.

Ich ließ weiter meine Füße baumeln und spielte nervös mit meinem Handy um mich abzulenken.

 

Als es dann draußen dunkel wurde und selbst mein Handy mich verlassen hatte, wurde es mir klar. Der Arzt kommt nicht mehr und ich werde wohl für immer allein sein. Doch dann überkam es mich wie ein Blitz!

1) Ich hab neue Highscore aufgestellt.

2) Der Rezeptblock ist noch da! ( Party! )

3) Man bekommt ein ganz neues Bewusstsein, wenn man vor Hunger sich durch den Medizinschrank futtert. Und

4) Doktorspiele machen tierisch spaß!

 

Ob die Depression jemals ausbricht?

Solange ich Rezepte ausstellen kann, wohl kaum! ;)

 

Ihr dürft natürlich gerne Teilen, kommentieren, konstruktiv kritisieren und Folgen.

 

==========

 

Please feel free to share, to commentate and to follow me.

Ungewöhnliche Feiertage > Tier-Feiertage > Internationaler Katzentag

Internationaler Katzentag 2018

8. August 2018

 

Der 08. August 2018 steht ganz im Zeichen der Katze, da der internationale Katzentag stattfindet. Er wurde von der International Fund for Animal Welfare ausgerufen und wird in Deutschland von der TierTafel ausgerichtet. Das Anliegen der Aktion ist es, das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Katze zu schärfen. Die Mahnung artgerechter Tierhaltung und die Bekämpfung von Vernachlässigung und Misshandlung stehen zudem im Mittelpunkt. An diesem Tag wird der eigenen Katze oft besonders leckeres Essen serviert oder es werden ihr Geschenke gemacht.

 

Die Katze begleitet den Menschen bereits seit Jahrtausenden. Sie ist ein nicht wirtschaftlich genutztes Haustier, was die Verbindung zwischen Mensch und Hauskatze so einzigartig macht. Charakterlich gilt die Katze als eigenwillig, unnahbar und unabhängig sowie nur schwer zu erziehen. Trotzdem sucht sie, einmal gezähmt, den Kontakt zum Menschen und nicht selten ist die Verbindung des Halters zu seinem Tier sehr emotional. Ob diese Beziehung eine einseitige ist, sorgt oft für Debatten unter Tierfreunden.

 

Es sind weltweit rund 60 Hauskatzenrassen bekannt, wobei die Europäisch-Kurzhaar-Rasse die in Deutschland am zahlreichsten vertretene ist. Das unergründliche Wesen der Katze hat dafür gesorgt, dass viele Sprichwörter und märchenhafte Interpretationen entstanden sind. So gilt sie als schlauer, geduldig abwartender, aber auch zuweilen boshafter, undankbarer und egoistischer Charakter. Berühmte Beispiele hierfür sind die Redewendung "Alles für die Katz'" oder Figuren wie "Der gestiefelte Kater" und die "Grinsekatze" aus Alice im Wunderland. Der Text "Internationaler Katzentag" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

DGS 56553 Köln-Nippes Nf - Schwedt (Oder)

 

Am 5. Dezember 2019 ging es nach dem Ausschlafen nach Müssen an die KBS 100 zwischen Schwarzenbek und Büchen. Dort angekommen, nachdem ich mich über den schlammigen Weg zur Fotostelle durchgekämpft hatte, habe ich erstmal das Auto in einer kleinen Ausbuchtung neben einen Baum in einiger Entfernung parkiert. Dort würde mir mein Auto auch nach dem späteren Wechsel der Fotostelle zum anderen Ende der Innenkurve nicht im Bild herumstehen. Ich habe mich dann mit Tritt, Kamera und Verpflegung bewaffnet und bin auf die doch arg nasse Wiese gestiefelt. Dort war sogar noch meine Markierung vom Standpunkt meines letzten Besuches in Form eines flachen rotes Steines zu sehen. Dort baute ich mich auf und wartet mal auf die Dinge die dort kommen sollten. Leider verpasste ich nur ganz knapp den RE nach Büchen, der mit einer 112 bespannt gewesen ist. Die letzten Tage war dort die einzige noch bei DB Regio Nord-Ost vorhanden 120.2 eingesetzt. Es folgte dann ein ICE 1, der allerdings dermaßen dreckig war, dass ich den mal ignoriert habe. Über den im Block fahrende IC nach Binz mit einer schön sauberen verkehrsroten 101 an der Zugspitze habe ich mich hingegen sehr gefreut. Nun war das Licht langsam in Richtung 90° Grad gewandert. Ich wollte gerade meine Sachen packen und mich auf den Weg auf die andere Seite der Innenkurve machen, da rauschte es verdächtig im Wald, an dessen Rand ich eigentlich hin wollte. Ein Fensterzug stand eigentlich nicht im Plan. Der von einer 182er geschobene RE nach Rostock war auch schon lange durch und auch ein ICE stand nicht mehr an. So konnte das nur bedeuten, dass dort evtl. ein Güterzug im Anflug war. Kaum waren die Gedanken zu Ende gedacht, da tauchte eine "SBB Cargo" 482 aus dem dunklen des Waldes auf. Die TRAXX rollte mit einem H-Wagenzug, an dessen Ende sich noch einige blaue Containertragwagen beladen mit Tank-CT befanden, am erfreuten Fotografen vorbei. Damit hatte ich nun nicht mehr gerechnet, dass ich noch kurz vor dem Wechsel einen netten Güterzug vor die Linse bekomme. Später konnte ich dann noch herausfinden, dass dieser Zug unter LOCON-Flagge unterwegs war und normalerweise nicht dort entlang fährt. Ich hatte also mal wieder etwas Glück und bin nur Dank dessen Umleitung wegen einer Baustelle zu diesem Foto gekommen...

Am Freitag den 2. März 2018 konnte ich, kurz bevor die Sonne unterging, noch die CFL Cargo-Personalwerbelok bei Emmendorf ablichten. Der Tag war ziemlich erfolgreich und ganz schön kalt. Ich habe dort bei frostigen -12°C auf dem Acker in der Sonne mit unangenehmen Ostwind ausgeharrt. Nur meine Thermoskanne mit heißem Tee und die Vormeldung der obigen Lok haben mich noch vor Ort gehalten. Nach diesem Zementleerzug nach Deuna und den im Block folgenden IRE nach Berlin mit verkehrsrotem DB Taurus war der Fototag dann auch zu Ende und ich bin zurück zum Auto gestiefelt...

.... oder eine geschorene langhaarkatze..... dieser kater schafft es, den auf der strasse vorbeifahrenden autos den vorrang zu nehmen, wenn er grad dort liegen bleiben mag.....

gelassenheit in person.....

 

handyfoto

Endlich kommt unser Kultkater und Traum aller Katzen mit einem eigenen Film auf die große Leinwand! Shreks treuer Wegbegleiter, der Gestiefelte Kater, kehrt in Zorro-Manier in die Kinosäle zurück. Dieses Mal an seiner Seite: Kitty Samtpfote und Humpty Alexander Dumpty, mit denen er einen gewieften, aber gefährlichen Plan ausheckt! Der Gestiefelte Kater ab 8.12.11 im Kino!

 

Mehr Infos unter:

www.paramount-kino-blog.de

 

Fan werden unter:

www.facebook.com/Paramount.Pictures.Germany.Kino

 

Steppmaschine und Märchenfiguren stehen für die Schumachertradition der Stadt.

 

Märchen: Aschenputtel, Der gestiefelte Kater, Sechse kommen durch die ganze Welt (?), Der kleine Däumling

 

IMG_7983

Jeder Teilnehmer an unserem Projekt schickt bis zur Monatsmitte ein Bild mit einem Titel oder kurzen Text an einen, vorher ausgewählten, anderen Mitstreiter. Dieser hat dann bis zum Ende des Monats Zeit, eine passende fotografische "Antwort" zu erstellen.

 

Gestiefelte Lady in Lanzarote in einer verfallenen Finca.

Bis ich im Morgentau zu dem Baum über einen Acker gestiefelt war, waren meine Schuhe ziemlich verschlammt. Aber es hat sich gelohnt :)

Im Märchenland

Die schönsten Märchen von den Brüdern Grimm, Andersen, Hauff und Bechstein

Herausgegeben von Hans Lehr

mit Bundbildern und Zeichnungen von Inge Hof-Klein

> Der gestiefelte Kater

Verlag: Hirundo-Bücher (Lengerich / Deutschland; um 1950)

ex libris MTP

Im Märchenland

Die schönsten Märchen von den Brüdern Grimm, Andersen, Hauff und Bechstein

Herausgegeben von Hans Lehr

mit Bundbildern und Zeichnungen von Inge Hof-Klein

Verlag: Hirundo-Bücher (Lengerich / Deutschland; um 1950)

ex libris MTP

Im Märchenland

Bekannte Märchen der Brüder Grimm, Ludwig Bechstein und Hans Christian Andersen

Illustrationen: Brünhild Schlötter

Josef Scholz Verlag

(Mainz / Deutschland; 1942)

ex libris MTP

Natürlich kann man einfach gestiefelt die Sonne genießen auf Terrasse oder Balkon. Oder was im Garten machen. Aber irgendwie will ich mehr. Habt ihr Ideen was man bei über 30°C in Gummistiefeln unternehmen kann?

Märchenstation: Der gestiefelte Kater / 2016 von Martin Hardt

Fahrstraße/Ecke Langstraße, Hanau

Horst Kunze / Schatzbehalter alter Kinderbücher

Vom Besten aus der älteren deutschen Kinderliteratur

Illustration: Moritz von Schwind / Der gestiefelte Kater

(Münchner Bilderbogen Nr. 48 / München 1859)

Werner Dausien Verlag (Hanau / Deutschland; 1981)

Copyright: Der Kinderbuchverlag (Berlin / DDR)

ex libris MTP

en.wikipedia.org/wiki/Moritz_von_Schwind

Wanna visit Federal Palace of Switzerland in Berne with Lorent Leather?.... 😏

Lorent Leather

Lorentleather

 

#lorentleather #leatherlorent #leathergear #lederguy #lederboy #lederkerl #lederjunge #ledergay #lederman #leatherguy #leathergay #ledermann #leatherboy #youngleatherman #youngleathermen #lederbube #lederbuben #lederbondage #leatherbondage #swissleatherguy #swissleathergay #lederlover #leatherlover #ledersklave #leatherslave #leatheredup #lederliebhaber #geledert #gestiefelt #tagforlikes

DER GESTIEFELTE KATER (1957)

Hans Fischer

Märchenstadt Abensberg: Der gestiefelte Kater

 

P1070466ax2

Gebrüder Grimm /

Der gestiefelte Kater

Der Wolf und die sieben Geisslein

Verlags-Nr. 112

Pestalozzi-Verlag (?)

(Deutschland)

ex libris MTP

  

Da macht die Arbeit gleich mehr Spaß.

Schopfadler (Spizaetos occipitalis). 1/6

Afrikanischer Schreiseeadler (Haliaetus vocifer). 1/6

Harpyie (Harpyia destructor). 1/8

Goldadler (Aquila chrysaetos). 1/8

 

Adler (Aquilinae, hierzu Tafel "Adler"), Unterfamilie der Falken (Falconidae) aus der Ordnung der Raubvögel, große oder sehr große, gedrungen gebaute Tiere mit mittelgroßem, durchaus befiedertem Kopf, hohem, am Grund geradem, gegen die Spitze gekrümmtem Schnabel, welcher statt des seitlichen Zahns eine Ausbuchtung besitzt, und dessen Wachshaut nicht vom Gefieder bedeckt wird, mit fast gerundeten Flügeln, welche bis zur Wurzel oder zum Ende des Schwanzes reichen, und in denen die vierte und fünfte Schwinge meist am längsten sind, mit großem, langem und breitem, gerade abgeschnittenem oder zugerundetem Schwanz, mittellangem, kräftigem, nur oben oder völlig befiedertem Lauf, der häufig von dem lockern Schenkelgefieder (Hosen) bedeckt ist, mit starken, gekrümmten und spitzen Krallen. Das Weibchen ist stets größer und meist auch schöner als das Männchen. Die A. sind die stärksten und kühnsten Raubvögel, sie fressen in der Regel nur frischen Raub, den sie mit den Fängen ergreifen und forttragen, nehmen aber auch mit Aas vorlieb. Adlerarten bewohnen die ganze Erde, sie finden sich am häufigsten in den wärmern Gegenden und mehr auf dem Festland als auf den Inseln. Die Mehrzahl lebt im Wald, einzelne sind Gebirgs-, andre Steppenbewohner, und manche leben an Küsten oder Binnengewässern. Die größern Arten sind bei uns Stand- und Strichvögel, die kleinern Arten wandern und dringen bis in das Innere von Afrika vor, zwar in Gesellschaften, aber paarweise zusammenhaltend. Im April langen sie wieder an ihren Nistungsplätzen an, in deren Nähe sie kein zweites Paar dulden. Manche bewohnen während ihrer langen Jugendzeit ganz andre Gegenden und Länder als die alten gepaarten Vögel ihrer Art. Sie bauen auf einer hervorspringenden Felsplatte, in der Krone eines starken Baums, im Notfall auf dem flachen Boden ihren Horst, der auf langen, oft armstarken Knüppeln ruht und so fest geschichtet ist, daß er dem stärksten Sturm trotzt. Das Weibchen legt im April oder Mai 1 oder 2, selten 3 Eier und zeitigt sie in 4-5 Wochen. Männchen und Weibchen zeigen sich gleich besorgt um die Brut. Die selbständig gewordenen Jungen streichen mehrere Jahre einzeln umher, ehe sie sich an einem bestimmten Ort ansiedeln. Die Alten aber verlassen ihren Brütort nur zeitweilig, suchen ihn, wenn sie wandern, regelmäßig wieder auf und benutzen denselben Horst mehrere Jahre. In der Gefangenschaft werden manche Adlerarten bald zahm und dauern außerordentlich lange aus. In Wien wurde ein A. 104 Jahre im Käfig gehalten.

 

Zur Gattung Aquila Möhr., mit großem, langem Schnabel, dessen Firste schon unter der Wachshaut gebogen ist, bis zum Ende des breiten, mittellangen, gerade abgeschnittenen Schwanzes reichenden Flügeln, in denen die vierte Schwinge die längste ist, und mittelhohen, sehr kräftigen Läufen, gehören: Der Steinadler (gemeiner, schwarzer, brauner oder Rauchfußadler, A. fulva L.), bis 95 cm lang, 2 m und darüber breit (Weibchen), sehr gleichmäßig dunkelbraun gefärbt; nur Nacken und Hinterhals sind rostbraungelb, der Schwanz ist an seiner Wurzelhälfte weiß, dann schwarz gebändert oder gefleckt, an der Endhälfte schwarz; die Hosen sind braun, die Unterschwanzdeckfedern weiß. Junge Vögel sind heller, das Hellbraun des Nackens dehnt sich weiter aus, der Flügel besitzt einen großen weißen Spiegel, der Schwanz ist grauweiß, nur im Enddritteil schwarz, die Hose sehr hell. Die Färbung wechselt aber außerordentlich. Ob der Goldadler (A. chrysaëtos Bp., s. Tafel) sich artlich von dem Steinadler unterscheidet, ist ungewiß; er ist kleiner, schlanker, der Schwanz in der Mitte verlängert, in der Achselgegend mit weißem Fleck, am Schwanz bräunlich aschgrau, schwarz gebändert. Der Steinadler bewohnt die Hochgebirge und großen Waldungen Europas und Asiens, horstet seit 30 oder 40 Jahren in Deutschland nur im bayrischen Hochgebirge, in Ostpreußen und Pommern, viel häufiger in Südosteuropa; der Goldadler ist in Skandinavien, Rußland, Ostsibirien heimisch und berührt Deutschland nur während seines jugendlichen Umherschweifens. Er bevorzugt im Hochgebirge eine unzugängliche Felswand, wird aber erst nach sechs, vielleicht zehn Jahren seßhaft und durchschweift auch dann noch weite Gebiete. Er lebt und jagt dann paarweise, ist sehr mutig und frech, raubt alle kleinern Tiere und wird namentlich dem Kleinvieh der Herden sehr gefährlich; er stößt bisweilen auf Kinder und greift selbst Erwachsene an. Er nimmt auch dem Wanderfalken die Beute ab und raubt dem Jäger das erlegte Wild. Aas verschmäht er nicht. Er schlingt stets Haare und Federn hinab und speit sie als Gewölle wieder aus. Er horstet auf Felsen oder Bäumen und legt 2-3 weißliche oder grünlichgraue, grau und bräunlich gefleckte Eier, welche das Weibchen in fünf Wochen ausbrütet. Jung eingefangene A. werden bald zahm, die Baschkiren richten sie zur Jagd auf Füchse, Wölfe, Antilopen ab. Die Unterschwanzdeckfedern (Adlerflaumen) und die Krallen werden im Gebirge als Schmuck getragen; die Mongolen benutzen die Schwingen zu Fächern, zur Befiederung der Pfeile und als Opfergabe. Der Königs- oder Kaiseradler (A. imperialis Bchst.), 86 cm lang und 2,2 m breit, ist gedrungen gebaut, mit langen Flügeln, aber verhältnismäßig kurzem Schwanz, gleichmäßig tief dunkelbraun, mit hellerm Kopf und Nacken, einem großen weißen Fleck auf den Schultern und aschgrauem, schwarz gebändertem Schwanz. Er bewohnt Südosteuropa und findet sich von Ungarn und Galizien an bis zur Mongolei und südlich bis Indien, ist ein Zugvogel, bewohnt die Ebenen und findet sich selbst in baumlosen Steppen und in der Nähe von Ortschaften; er ist schwächer als die beiden erstern, jagt hauptsächlich kleineres Wild (Ziesel etc.). Der Horst steht auf Bäumen, in der Steppe auf dem flachen Boden. Im April legt das Weibchen 2-3 weiße, violettgrün, blaß purpurrot oder hellbraun gefleckte Eier, welche beide Geschlechter bebrüten. Jung eingefangen, wird er sehr zahm, läßt sich auch zur Beize abrichten, leistet aber bei weitem nicht die Dienste wie der Steinadler. Der gefleckte A. (Schrei-, Rauchfuß-, Gänse- oder Entenadler, A. naevia Gmel.), 65-70 cm lang und 1,7-1,85 m breit, gleichmäßig kaffeebraun (im Frühjahr und Herbst erdbraun), im Nacken heller, unterseits heller als auf dem Rücken, Handschwingen mattschwarz, dunkler gebändert, Schwanzfedern heller als die Schwingen, Unterschwanzdecken blaß erdbraun mit hellern Spitzen, Fußwurzeln hell erdbraun; das Auge ist gelb, dunkler gepunktet, die Wachshaut gelb, der Schnabel hornblau, an der Spitze schwarz, der Fuß gelb. Junge Vögel sind stets merklich dunkler, die Federn des Nackens, Hand- und Unterarmschwingendecken sowie die der Kropfgegend und die Unterschwanzdecken mit Spitzenflecken. Er bewohnt als Brutvogel Norddeutschland, Polen, Westrußland, Ungarn, Galizien, die Türkei und Griechenland, weilt bei uns vom März bis September, erscheint in der Zugzeit auch in Westdeutschland, lebt in feuchten Au- und Laubhölzern, ist feig, harmlos, schreit laut, jagt neben Fröschen auch Schlangen, Nager, in der Brutzeit auch Vögel, junge Hasen und frißt Aas. Er nistet an Waldblößen auf hohen Bäumen in Bussard- und Habichthorsten, das Weibchen legt 2 weiße, blaßbläulich gefleckte Eier, welche beide Eltern ausbrüten.

 

Zu der durch niedere Fußwurzeln charakterisierten Gattung Zwergadler (Hieraëtus Kp.) gehören: Der gestiefelte A. (H. pennatus Gm.), 51 cm lang, 121 cm breit (Weibchen), mit gelblichweißer Stirn, rötlichbraunem Nacken, schwarzbraunem, hell schattiertem Mantel und Flügeln, weißem Schulterfleck und braunen Schaftflecken auf der hellgelblichen Unterseite; das Auge ist hell erzfarben, der Schnabel hellblau, an der Spitze schwarz, Fuß und Wachshaut gelb. Er bewohnt Südwest- und Südosteuropa, auch einen Teil Asiens, weilt in Deutschland vom April bis September, durchzieht im Winter ganz Afrika, lebt stets paarweise, gleicht in seinem Wesen den edelsten Adlern, jagt hauptsächlich kleine Vögel, nistet in Laubwäldern in der Nähe größerer Flüsse, am liebsten in fremden Horsten, und legt im Mai 2 gelbliche oder hellgrünliche, gelb oder rot gefleckte Eier, welche beide Eltern bebrüten. In der Gefangenschaft wird er so zahm wie andre A. Der Schopfadler (Spizaëtos occipitalis Gray, s. Tafel), 50-52 cm lang, 120-130 cm breit, ist gedrungen gebaut, mit langen Flügeln, hohen Läufen, kurzem Schwanze, ziemlich einfarbig dunkelbraun, mit aufrichtbarem Schopf, hochgelbem Auge, hornblauem Schnabel, hellgelber Wachshaut und strohgelbem Fuß, findet sich weitverbreitet in Afrika vom 17.° nördl. Br. bis zum Kap, vom Senegal bis Madagaskar, in der Ebene und im Gebirge, ist im Wesen unserm Habicht vergleichbar. Er horstet auf Bäumen und legt 2 fast runde, bleiche, rotbraun gefleckte Eier. Die Harpyie (Harpyia destructor L., s. Tafel), 1 m lang, mit sehr kräftigem Körper, großem Kopf, breitem und langem Schwanz, stumpfen, kurzen Flügeln, ungemein hohem und kräftigem Schnabel und auffallend starken Füßen und Fängen, ist am Kopf und Hals grau, die verlängerten Nackenfedern, Rücken, Flügel, Schwanz, Oberbrust und Rumpfseiten schwarz, Steuerfedern weißlich gebändert, Unterseite weiß, schwarz getüpfelt, die Schenkel schwarz gewellt; das Auge ist rotgelb, Schnabel und Krallen schwarz, der Fuß gelb. Sie bewohnt Amerika von Mexiko bis zur Mitte Brasiliens, lebt einzeln in wasserreichen Wäldern, jagt Säugetiere und Vögel und wird wegen ihrer Räubereien sowie wegen ihres als Schmuck hochgeschätzten Gefieders von den Indianern eifrig verfolgt.

 

Die Gattung Seeadler (Haliaëtus Sav.) umfaßt große Raubvögel mit sehr hohem, an den Seiten flach abfallendem Schnabel, kräftigen, nur zur Hälfte befiederten Fußwurzeln, großen Fängen, stark gekrümmten, langen Nägeln und großen, das Ende des mittellangen, breiten, mehr oder weniger abgerundeten Schwanzes beinahe erreichenden Flügeln, in denen die dritte Schwungfeder am längsten ist. Der Schreiseeadler (H. vocifer (Gray, s. Tafel), 70 cm lang, an Kopf, Hals, Nacken, Oberbrust und Schwanz, Mantel und Schwingen bläulichschwarz, sonst braunrot, Augenring, Wachshaut und Füße lichtgelb, Schnabel braunschwarz, lebt in Afrika vom 18.° nördl. Br. bis zum Kap, in den Urwäldern an großen Strömen, meist paarweise und erregt durch seine Schönheit und seine laute Stimme allgemeine Bewunderung. Er nährt sich von Fischen und Aas, horstet auf hohen Bäumen oder Felsen und legt 2-3 weiße Eier. Der gemeine See- oder Meeradler (Fisch-, Gänseadler, Steingeier, Bein- oder Steinbrecher, H. albicilla Gray), bis 95 cm lang und 2,5 m breit, auf Kopf, Nacken, Oberhals hell fahlgraugelb, undeutlich dunkler gezeichnet, Oberrücken und Mantel dunkel erdbraun, mit hell fahlgelblichgrauen Federrändern und dunkeln Schaftstrichen gezeichnet, Unterrücken und Unterseite einfarbig dunkel erdbraun, Schwingen braun, Schwanz weiß; Augenring, Schnabel, Wachshaut und Fuß sind gelb. Er bewohnt Europa, Nordasien, Ägypten, nistet bei uns in Ost- und Westpreußen sowie in Pommern und lebt vorzugsweise in Küstenwäldern oder an großen Strömen. Nur die jungen Tiere schweifen weit umher, und die wandernden Alten des Nordens ziehen im Frühjahr und Herbst durch Deutschland. Außer der Brutzeit lebt er ziemlich gesellig, mehr nach Geier- als Adlerart, er jagt auf alles Wild, welches er bewältigen kann, namentlich auf Wasservögel und Fische, und frißt auch Aas. Er nistet auf Felsen, Bäumen, Gebüsch, im Röhricht und auf dem Boden, benutzt den Horst viele Jahre und legt Ende März 2-3 weiße, oft braun gefleckte Eier, welche beide Eltern ausbrüten. Da er auch häufig in der Nähe von Ortschaften horstet, wird er schädlich. In der Gefangenschaft hält er sich gut und wird sehr zahm. Auf Sizilien wird er gegessen.

 

Die Gattung Flußadler (Pandion Sav.) besitzt einen niedrigen, kurzen, bauchig gewölbten Schnabel mit sehr langer Hakenspitze, lange, spitze, den kurzen Schwanz etwas überragende Flügel, in denen die zweite und dritte Schwinge am längsten sind, einen kurzen Lauf und eine Wendezehe. Der Fluß- oder Fischadler (Weißfuß, Weißbauch, Fischraal, P. Haliaëtus Cuv.), 56 cm lang, 164 cm breit, hat glattes, fettiges Gefieder, ist auf Kopf und Nacken gelblichweiß, schwarzbraun gestreift, sonst braun mit heller gerandeten Federn, am Unterkörper weiß oder gelblichweiß, der Schwanz schwarz und braun gebändert, vom Auge zur Halsmitte herab läuft ein dunkles Band; das Auge ist gelb, Wachshaut und Fuß grau, Schnabel und Krallen schwarz. Er bewohnt die ganze Erde, lebt nur an Flüssen, weilt bei uns vom März bis Oktober, nährt sich nur von Fischen, in der Not von Lurchen, nistet auf hohen Bäumen, benutzt denselben Horst viele Jahre und legt 3-4 weiße, blaugrau oder rostfarben gefleckte Eier, welche beide Eltern ausbrüten. Er ist für die Teichwirtschaft sehr schädlich und wird deshalb überall eifrig verfolgt, nur in Amerika schützt ihn der Aberglaube. In der Gefangenschaft hält er sich sehr schlecht.

 

s0120 Adler 2671 MeyA4B1 Meyers Konversations-Lexikon Erster Band

Der gestiefelte Kater war auch da!

Der Märchenweg in der oberbayerischen Gemeinde Wallgau, im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, entführt uns in die Geschichten von Hensel und Gretel, Schneewittchen, Rotkäppchen, der gestiefelte Kater und einige weitere Erzählungen.

 

0

Kilometer

0

Zeit in Stunden

0

Höhenmeter

Restaurant vorhanden

Kraxen tauglich

Kinderwagen tauglich

Spielplatz vorhanden

Karte

 

GPS Track

Download

 

Ausgangspunkt: Parkplatz vor Wallgau aus Richtung Krün kommend - gebührenpflichtig

 

Karte: Kompasskarte Nr. 5, Wettersteingebirge-Zugspitzgebiet 1:50.000 – Bücher bestellt man bei: Genialokal – Ihr echter Buchhandel online – mit Lieferung zu Ihrer Bücherei in der Nähe. Lokal eben!

Beste Jahreszeit

ganzjährig begehbar

Anfahrt

Mit dem Auto

 

Von München

Über die A95 von München nach Garmisch-Partenkirchen. Ab Garmisch-Partenkirchen auf der B2 weiter bis zum Abzweig Walchensee / München.

 

Alternativ: Über Kochel am See und den Walchensee. Die Strecke ist landschaftlich schöner, aber gerade am Wochenende stärkter befahren.

 

Von Innsbruck

Über die A12 Inntal-Autobahn bis nach Zirl. Über den Zirler Berg weiter nach Seefeld und Scharnitz. An Mittenwald vorbei und dann Abzweig Walchensee / München

Öffentliche Verkehrsmittel

Nähere Informationen zur Anreise mit der Bahn unter alpenwelt-karwendel.de

Beschreibung

Vom Parkplatz aus queren wir die Hauptstraße und laufen rechts über die kleine Brücke. Hinter der Brücke biegen wir links auf den Fußweg in Richtung Einfamilienhäuser ab.

 

www.gooutbecrazy.de/?p=22131

1 3 4 5 6 7 ••• 15 16