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Papa je veux rentrer ! j'ai mal à la patte ! il fait - 6° ressenti -12 ° .
et on en a jusque dimanche !
Bisous mes ami(e)s .
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Jeder in unserem Hobby kennt sie bestimmt, solche Tage, an denen man einfach mit der Kamera raus "muss", wenn es sich auch nur irgendwie einrichten lässt... Ein solcher war für mich der 5. Februar 2019, als nach vorangegangenen, intensiven Schneefällen im französischen Jura Sonne pur bei deutlichen Minusgraden vorhergesagt war und zudem, wie mir ein Vögelchen dankenswerterweise zwitscherte, der Getreidezug von Perrigny über Vallorbe nach Italien eingelegt war, der seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 eine für die Winterzeit dankbare neue Trasse am späten Vormittag erhalten hat, die naturgemäß ganz neue Motiv-Varianten eröffnet.
So empfing mich das Jura-Hochplateau nach der nächtlichen Anreise mit Temperaturen um -15°C, einer dicken Schneedecke und Raureif an den Bäumen. Optimale Foto-Bedingungen, wenn auch zum Warten auf einen Güterzug mit etwas Leiden in der Kälte verbunden! ;) Gut vorstellen konnte ich mir da, warum der französische Ausdruck "Froid de loup" (wörtlich übersetzt "Wolfskälte") für sehr beißende Minusgrade seinen Ursprung mutmaßlich in der Franche-Comté hat: Zurückgehen soll der Begriff auf eine spezielle Form von Dachziegeln, die "tuiles aux loups", die einst die Bauernhäuser der Region krönten. Durch ihre Bauform begannen sie bei kaltem Nordwind zu heulen, womit sie den Einbruch einer Kälteperiode ankündigten, die - so die Überlieferung - häufig auch mit dem Erscheinen hungriger Wölfe in den Dörfern einherging, die im Winter anderswo keine Beute mehr fanden und daher das Vieh der Bauer rissen...
Um kurz nach halb zwölf waren die Temperaturen aber bereits deutlich gestiegen und lagen - jedenfalls in der Sonne - nur noch knapp unterhalb des Gefrierpunkts, als der von BB 26223 im orange-betongrauen Ursprungslack gezogene, quasi auf die Minute pünktliche Getreidezug 47635 (Perrigny - Vallorbe [- Busca]) den winterlichen Bahnhofs-Einschnitt von Vaux-et-Chantegrue passierte. Die Schublok BB 26130 in Fantôme-Livrée geht indes in der Schneefahne unter, die der Zug hinter sich her zog. Die vom Schneeräum-Kommando am Straßenrand aufgehäuften Wälle ermöglichten mir einen gegenüber der regulären Brückenhöhe zusätzlich leicht erhöhten Fotostandort, durch den sich ein andernfalls ggf. störender Mast im Vordergrund ausblenden ließ. Im Sommer würde ich für etwaige Nachahmer der Stelle allerdings eine kleine Leiter o. ä. empfehlen. ;)
PS: Was möglicherweise wie Tonwertabrisse im Himmel wirkt, sind tatsächlich hauchdünne Cirrus-Wolken, die über den ansonsten tiefblauen Himmel zogen...
Les eaux glacées de l’océan Austral abritent des formes de vie originales, abondantes et endémiques : éponges, étoiles de mer, amphipodes....
Exposition "Océan une plongée insolite" :
www.jardindesplantesdeparis.fr/fr/programme/galeries-jard...