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Sieht verdammt schwarz aus. Sollen wir es aufnehmen?

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What is there to discuss for a long time? Let it into the group :-)) It doesn't matter that one has a dark fur. This is the "cute" version of the topic that I later implemented with the goggle eyes. Sheep as really very small magnets, which look a lot like the gang around Shaun – on a mighty green meadow specially created for them, the floor of which is made of metal (nobody can run away like this) ... And of course the black sheep couldn't be missing ;-) I didn't mean to withhold them, aren't they lovable?

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Was gibt es da lange zu diskutieren? Lasst es hinein in die Runde :-)) Da tut es nichts zur Sache, dass das eine ein dunkles Fell sein eigen nennt. Dies ist die "niedliche" Version zum Thema, dass ich dann später noch mit den Glotzaugen umgesetzt hatte. Schafe als wirklich sehr kleine Magnete, die der Bande um Shaun ziemlich ähnlich sehen – auf einer eigens für sie geschaffenen mächtig grünen Wiese, deren Boden aus Metall besteht (so kann niemand weglaufen) ... Und natürlich durfte das schwarze Schaf nicht fehlen ;-) Ich wollte sie nicht vorenthalten, sind sie nicht herzallerliebst?

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here it goes to the crazy version:

Looks different. Shall we take it up?

4.8.2018, Farberkenntnis, 21x30 cm, Wasserfarben, Bleistift, Farbstifte auf Papier.

4.8.2018, Color knowledge, 8x11 inch, watercolors, pencil, colored pencils on paper.

 

Es gibt immer viel zu diskutieren und Bedeutungen zu erkennen.

Hier geht es um Farben und Schwarz-Weiß. Vielfalt und Beschränkung. Diese 5 Farbtöne sind die wichtigsten und die Ausgangsfarben. Sie genügen zum Ausdrucken mit dem Computer genauso wie zum Bilder Malen. Das kann man auch hier sehen.

 

There is always much to discuss and recognize meanings.

This is about colors and black and white. Diversity and limitation.

These 5 shades are the most important and the starting colors. They are just as good for printing with a computer as they are for painting pictures. You can see that here as well.

Ende April haben wir uns aufgemacht nach Vilnus zum Open House Festival.

 

Das Open House Konzept wurde 1992 in London mit dem Ziel gegründet, ein besseres Verständnis von Architektur außerhalb des Berufsstandes zu fördern. Der Kern dieser Idee lag in der direkten Erfahrung der Gebäude selbst, die für alle kostenlos zugänglich sind und die Gelegenheit bieten, mit Experten und Bürgern zu lernen, zu diskutieren und zu debattieren.

 

Die Green Hall ist ein Businisss Center mit ansprechender Architektur. Besonders angetan haben es mir die weißen Treppen im Eingangsfoyer des Gebäudes.

 

Auf Youtube gibt es auch noch ein Video: www.youtube.com/watch?v=aP7F_BMEIDg

 

Viel Spaß und ich hoffe das Video und Bilder gefallen euch.

 

At the end of April we went to Vilnus for the Open House Festival.

 

The Open House concept was founded in London in 1992 with the aim of promoting a better understanding of architecture outside the profession. The core of this idea was the direct experience of the buildings themselves, which are accessible to all free of charge and provide an opportunity to learn, discuss and debate with experts and citizens.

 

The Green Hall is a business centre with attractive architecture. I was particularly impressed by the white stairs in the entrance foyer of the building.

 

There is also a video on YouTube: www.youtube.com/watch?v=aP7F_BMEIDg

 

Have fun and I hope you like the video and pictures.

Ende April haben wir uns aufgemacht nach Vilnus zum Open House Festival.

 

Das Open House Konzept wurde 1992 in London mit dem Ziel gegründet, ein besseres Verständnis von Architektur außerhalb des Berufsstandes zu fördern. Der Kern dieser Idee lag in der direkten Erfahrung der Gebäude selbst, die für alle kostenlos zugänglich sind und die Gelegenheit bieten, mit Experten und Bürgern zu lernen, zu diskutieren und zu debattieren.

 

Die Green Hall ist ein Businisss Center mit ansprechender Architektur. Besonders angetan haben es mir die weißen Treppen im Eingangsfoyer des Gebäudes.

 

Auf Youtube gibt es auch noch ein Video: www.youtube.com/watch?v=aP7F_BMEIDg

 

Viel Spaß und ich hoffe das Video und Bilder gefallen euch.

 

At the end of April we went to Vilnus for the Open House Festival.

 

The Open House concept was founded in London in 1992 with the aim of promoting a better understanding of architecture outside the profession. The core of this idea was the direct experience of the buildings themselves, which are accessible to all free of charge and provide an opportunity to learn, discuss and debate with experts and citizens.

 

The Green Hall is a business centre with attractive architecture. I was particularly impressed by the white stairs in the entrance foyer of the building.

 

There is also a video on YouTube: www.youtube.com/watch?v=aP7F_BMEIDg

 

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Kids diskutieren ihr letztes Spiel

Heute findet die nächste Videokonferenz zwischen Angela Merkel und den 16 Ministerpräsidenten der Bundesländer statt, um über die nächsten Schritte in der Coronapandemie zu diskutieren.

Ein Klönschnack wir das wohl leider nicht werden.Ich bin gespannt auf was man sich einigen kann.

 

The next video conference between Angela Merkel and the 16 prime ministers of the federal states will take place today to discuss the next steps in the corona pandemic.

Unfortunately, that won't be a relaxed small talk. I'm curious to know what they can agree on.

 

flic.kr/p/2kBVPmY

Ende April haben wir uns aufgemacht nach Vilnus zum Open House Festival.

 

Das Open House Konzept wurde 1992 in London mit dem Ziel gegründet, ein besseres Verständnis von Architektur außerhalb des Berufsstandes zu fördern. Der Kern dieser Idee lag in der direkten Erfahrung der Gebäude selbst, die für alle kostenlos zugänglich sind und die Gelegenheit bieten, mit Experten und Bürgern zu lernen, zu diskutieren und zu debattieren.

 

Die Green Hall ist ein Businisss Center mit ansprechender Architektur. Besonders angetan haben es mir die weißen Treppen im Eingangsfoyer des Gebäudes.

 

Auf Youtube gibt es auch noch ein Video: www.youtube.com/watch?v=aP7F_BMEIDg

 

Viel Spaß und ich hoffe das Video und Bilder gefallen euch.

 

At the end of April we went to Vilnus for the Open House Festival.

 

The Open House concept was founded in London in 1992 with the aim of promoting a better understanding of architecture outside the profession. The core of this idea was the direct experience of the buildings themselves, which are accessible to all free of charge and provide an opportunity to learn, discuss and debate with experts and citizens.

 

The Green Hall is a business centre with attractive architecture. I was particularly impressed by the white stairs in the entrance foyer of the building.

 

There is also a video on YouTube: www.youtube.com/watch?v=aP7F_BMEIDg

 

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Little Havana ist das pulsierende kubanische Herz von Miami. Hier befinden sich lateinamerikanische Kunstgalerien und geschäftige Restaurants. Cafés mit Straßenverkauf servieren Zigarre rauchenden Gästen kubanischen Kaffee. In der Calle Ocho (SW 8th Street) im Maximo Gomez Park, der im Volksmund "Domino-Park" genannt wird, diskutieren Einheimische bei einer Partie Domino über Politik. Im historischen Tower Theater werden unabhängige und alte Filme aufgeführt. Die Clubs der Gegend bieten lateinamerikanische Livemusik.

 

Little Havana is the vibrant Cuban heart of Miami. It is home to Latin American art galleries and bustling restaurants. Sidewalk cafés serve Cuban coffee to cigar-smoking patrons. On Calle Ocho (SW 8th Street) in Maximo Gomez Park, popularly known as “Domino Park”, locals discuss politics over a game of dominoes. Independent and vintage films are shown at the historic Tower Theater. The area's clubs offer live Latin music.

Little Havana ist das pulsierende kubanische Herz von Miami. Hier befinden sich lateinamerikanische Kunstgalerien und geschäftige Restaurants. Cafés mit Straßenverkauf servieren Zigarre rauchenden Gästen kubanischen Kaffee. In der Calle Ocho (SW 8th Street) im Maximo Gomez Park, der im Volksmund "Domino-Park" genannt wird, diskutieren Einheimische bei einer Partie Domino über Politik. Im historischen Tower Theater werden unabhängige und alte Filme aufgeführt. Die Clubs der Gegend bieten lateinamerikanische Livemusik.

 

Little Havana is the vibrant Cuban heart of Miami. It is home to Latin American art galleries and bustling restaurants. Sidewalk cafés serve Cuban coffee to cigar-smoking patrons. On Calle Ocho (SW 8th Street) in Maximo Gomez Park, popularly known as “Domino Park”, locals discuss politics over a game of dominoes. Independent and vintage films are shown at the historic Tower Theater. The area's clubs offer live Latin music.

Seit Ende 2016 wird im kleinen fränkischen Örtchen Emskirchen die neue Brücke über das Aurachtal befahren. Über Schönheit kann man diskutieren, aber imposant ist diese Talquerung allemal. Damit einher ging eine Erhöhung der Streckenhöchstgeschwindigkeit, was allerdings der 155 059 der PRESS wohl kaum zu Gute kommen dürfte. ;o)

 

The new bridge over the Aurach Valley between Wuerzburg and Nuremberg went into service in November 2016. It is an impressive building, replacing the old one which was since long affected by high maintenance cost and allowed a max speed of 110 km/h only. PRESS 155 059 will probably not benefit from this fact ... ;o)

 

Emskirchen, Krs. Neustadt/Aisch

17. Mai 2022

Mein geliebter Mann und ich sind in Vorbereitung auf unsere Hochzeitsreise. Nach über 16 Jahren erfüllen wir uns endlich den Traum der langersehnten Reise nach Schottland.

Vor 16 Jahren wäre das noch einfach gewesen.

Heute wird seit Wochen diskutiert, welche Objektive, welche Filter, haben wir genug Akkus, genug Speicherplatz und Sicherungsmöglichkeiten.

Jetzt hat Sony die Filter-App aktualisiert. Hier mein erster Test-Shot mit der App.

Damit kann ich Leben und mein Mann muss mir keine Filter kaufen oder mit mir diskutieren wer welchen bekommt.

Das kennen bestimmt einige von euch mit den Objektiven ;).

Hier habe ich die 2 geteilte Funktion ausgetestet.

 

My beloved husband and I are in preparation for our Honeymoon. After over 16 years, we finally meet the long-awaited journey to Scotland.

16 years ago that would have been easy. Today we have been discussing for weeks what lenses, which filters, we have enough batteries, enough storage space and securing possibilities. Now Sony has updated the filter app. Here is my first test shot with the app. So I can live and my husband does not have to buy me filters or discuss with me who gets what. Some of you know this with the objectives.

Here I have the 2 divided function austestet.

Little Havana ist das pulsierende kubanische Herz von Miami. Hier befinden sich lateinamerikanische Kunstgalerien und geschäftige Restaurants. Cafés mit Straßenverkauf servieren Zigarre rauchenden Gästen kubanischen Kaffee. In der Calle Ocho (SW 8th Street) im Maximo Gomez Park, der im Volksmund "Domino-Park" genannt wird, diskutieren Einheimische bei einer Partie Domino über Politik. Im historischen Tower Theater werden unabhängige und alte Filme aufgeführt. Die Clubs der Gegend bieten lateinamerikanische Livemusik.

 

Little Havana is the vibrant Cuban heart of Miami. It is home to Latin American art galleries and bustling restaurants. Sidewalk cafés serve Cuban coffee to cigar-smoking patrons. On Calle Ocho (SW 8th Street) in Maximo Gomez Park, popularly known as “Domino Park”, locals discuss politics over a game of dominoes. Independent and vintage films are shown at the historic Tower Theater. The area's clubs offer live Latin music.

Eloquent Cobwebs.

 

Het uitrekken van de belangrijke kwesties van fantasie klassieke filosofieën deugden argumenten ultieme denkethiek geschriften,

Verbinden von Konzepten Eitelkeiten Konstantes Diskutieren von Gedanken Effektbedingungen Leiten von Schatten Vollkommenheitspassagen,

simetrías impredecibles intenciones literarias lectores inconscientes obras estimulantes contribuciones deliberadas viajes subsumidos,

αντιπαραθέσεις δοκίμια παραδόσεις δυνάμεις κυριαρχικές συμβουλές πρωτοποριακές εκδόσεις δίδακτοι καθήκοντα εκπαιδευτική πράξη,

комментарии рассказывают риторические письма, предлагающие существенные награды, формирующие трактаты, огромные информационные апофегмы, странные,

Mae melltithion indisposition yn siarad peryglon anffurfio arddulliau hereticiaid yn cwestiynu polisïau tynnu sylw'r gelyn,

ogólne przypisania obwiniające sytuacje obrażające kontrowersje czasowe sugerujące niewygodne odpowiedzi,

正義を冒とくする冒とく中傷権利を奪う危険な妄想を計算する権利を奪う中傷者不完全な理由厳格な命令が閉じ込められる閉じ込められた.

Steve.D.Hammond.

Hier gibt es was zu streiten und was zum Diskutieren: Ein Fine Art Architektur Langzeitbelichtungs-Fake aus Downtown LA: Die Walt Disney Concert Hall von Frank Gehry.

 

Ich bin wirklich sehr sehr gespannt auf eure Rückmeldungen. Nicht nur, was das Ergebnis anbelangt, sondern auch, was den Workflow betrifft.

 

Viel Spaß beim Lesen und ein schönes viertes Viertelfinale!

 

www.schmaidt.de/2014/07/05/frank-gehrys-walt-disney-conce...

 

You are interested in more information and other fine art photographies from the field of architecture and landscape? Just take a look at www.schmaidt.de!

Little Havana ist das pulsierende kubanische Herz von Miami. Hier befinden sich lateinamerikanische Kunstgalerien und geschäftige Restaurants. Cafés mit Straßenverkauf servieren Zigarre rauchenden Gästen kubanischen Kaffee. In der Calle Ocho (SW 8th Street) im Maximo Gomez Park, der im Volksmund "Domino-Park" genannt wird, diskutieren Einheimische bei einer Partie Domino über Politik. Im historischen Tower Theater werden unabhängige und alte Filme aufgeführt. Die Clubs der Gegend bieten lateinamerikanische Livemusik.

 

Little Havana is the vibrant Cuban heart of Miami. It is home to Latin American art galleries and bustling restaurants. Sidewalk cafés serve Cuban coffee to cigar-smoking patrons. On Calle Ocho (SW 8th Street) in Maximo Gomez Park, popularly known as “Domino Park”, locals discuss politics over a game of dominoes. Independent and vintage films are shown at the historic Tower Theater. The area's clubs offer live Latin music.

The play is based on a true story that happened to a member of the theatre company, when suddenly Youssef, a relative from Iraq she never met before, arrived as refugee in Vienna, and they are asked to help him, because he can`t stay any longer at the emergency shelter ....

 

The play was performed during 2015 and 2016.

Now, 13. November 2017 Yousef`s application for asylum is rejected.

 

Birgit Stöger nützt ihre Redezeit bei der Nestroy Preisvergabe gestern (sie erhält den Preis als beste Nebendarstellerin 2017), um über Yousef zu erzählen und auf die Ablehnung des Asylantrags aufmerksam zu machen (das Stück Lost and Found war 2016 mit einem Nestroy ausgezeichnet worden):

"Rede Birgit Stöger Nestroy Preisverleihung 13.11.2017"

anschließend lange Standing Ovations, sodaß die bereits begonnene Einspielung der nächsten Trailer wiederholt werden mußte, da der Applaus für die Rede anhielt.

Später während der Preisverleihung: Preisträger Jan-Christoph Gockel über politisches Theater und: nimmt Bezug auf die Rede von Stöger, sowie anschließend auch Bundesminister Drozda (SPÖ):

"Reden von Gockel, Drozda"

 

Volkstheater Trailer: "Lost and Found" (youtube, 2min45)

Szene 11:nach dem Begräbnis des Vaters beim Essen in der ehemaligen Wohnung des Vaters kommt der Anruf, ob sie Yousef aus der Notunterkunft für Flüchtlinge abholen können. Die Tochter holt ihn. Er möchte nicht mit ihnen essen, sondern duschen und schlafen. Die anderen beratschlagen, diskutieren, streiten, während der Fortsetzung ihres Essens, wie sie nun weiter verfahren sollen, bis Yousef, aufgewacht, sich zu ihnen setzt....

 

Part of: Empty Padded ~ LeerGefüllt - Waiting Time at Work - Left handed drawings and writings on the empty left pages of my prompter`s book Soufflierbuch "Lost and Found" (Yael Ronen und Ensemble - Nestroy Preis Stück des Jahres 2016, Autorenpreis. Uraufführung, Premiere 18. Dezember 2015)

 

Storyline, Querverweise, Parallelen, rote Fäden, die sich durchziehen, nicht abreissen, Fäden die sich kreuzen, Ablauf, kein Sprung, Verlauf, Dramaturgie: voriger Upload am Tag der Nestroypreisverleihung vor der Nestroypreisverleihung ein back-stage Bild entstanden vor der Aufführung eines Stückes von Nestroy, nämlich "Höllenangst" am Tag nach der Nestroypreisverleihung eine neue Bearbeitung eines Fotos von der Seite aus einem meiner alten Soufflierbücher von einem Stück, das im Vorjahr einen Nestroy gewonnen hat und auf das in den Reden beim heurigen Nestroy Bezug genommen wurde.

 

drawing 2015 2 fotos: 670: 10.1.2014 + 725: 13.2.2017 merged, bearbeitung: 13.11.2017 veröffentlicht 14.11.2017 #proben #rehearsal #arbeit #work #handwerk #profession #souffleuse #theater #theatre #flüchtling #flucht #asyl #verloren #gefunden #interview #speech #talk #künstler #vogel #bird #vogelpfeiferl #wasserpfeiferl #pfeiferl #eule #owl #baum #tree #forest #wald #wood #holz #textur #balloon #lampion #ballon #luftballon #hand #zeichnung #drawing #sketch #skizze #doodle #interviewer #interviewter #interview #bleistift #pencil #red #grey #grau #gray #weiß #white #seeds #kern #granate #pomegranate #granatapfel #grenadine #saft #juice #fire #flame #flamme #feuer #feuerrot #blutrot #bloody #blutig #rot #portrait #porträt #mann #man #male #gesicht #face #auge #eye #beard #bart #kimono #schlafrock #morgenmantel #lampe #lamp #licht #light #sonne #sun #sonnenlicht #sommer #summer #winter #schatten #shadow #müde #müdigkeit #erschöpfung #atemlos #tired #schlaf #sleep #schlaflos #nachtarbeit #dream #traum #albtraum #schrei #scream #schreien #vogelscheuche #gitter #fence #bett #bed #laken #bettlaken #leintuch #falte #fold #welle #wave #ocean #ozean #sea #meer #form #inhalt #aussage #message #botschaft #freund #friend #konzept #real #realität #diary #tagebuch

   

My last trip with a camera in the "old" year took me once again to the banks of the river Elbe in the beautiful city of Dresden. This time to capture the famous Canaletto view at night. Even if it's not exactly the same composition, at least the direction of view is the same. Because of the direction of the sunrise and sunset, I usually take photos in the morning from this side of the bridge, and stand on the other side in the evening (of course I still did the latter).

And with this view of the beautiful, illuminated old town backdrop of Dresden, I wish you all a happy new year 2025.

But not without thanking you all from the bottom of my heart for your loyalty, your interest and your many appreciative and extremely motivating comments.

I am confident that next year will be interesting and exciting again (for me in any case) and I look forward to sharing and discussing my experiences, discoveries and sometimes insights with you.

 

Mein letzter Ausflug mit Kamera im alten Jahr hat mich einmal mehr an das Elbufer in der wunderschönen Stadt Dresden geführt. Dieses Mal, um den berühmten Canaletto Blick auch einmal bei Nacht festzuhalten. Auch wenn es nicht die exakt gleiche Komposition ist, so ist zumindest die Blickrichtung die Selbe. Normalerweise fotografiere ich, wegen der Richtung des Sonnenauf- bzw. -untergangs von dieser Seite der Brücke meist am Morgen und stehe Abend meist auf der anderen Seite (letzteres habe ich natürlich trotzdem auch noch gemacht habe).

Und mit diesem Blick auf die wunderschöne erleuchtete Altstadtkulisse von Dresden wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2025.

Jedoch nicht ohne Euch allen von ganzem Herzen für Eure Treue, Euer Interesse und Eure vielen wertschätzenden und überaus motivierenden Wortmeldungen zu bedanken.

Ich bin davon übereuigt, dass das nächste Jahr wieder interessant und spannend wird (für mich auf alle Fälle) und ich freue mich darauf, meine Erlebnisse, Entdeckungen und machmal Erkenntnisse mit Euch zu teilen und zu diskutieren.

 

more of this on my website at: www.shoot-to-catch.de

Ich mag die Werke des Surrealisten René Magritte.

Welche Kunst man mag und welche nicht ist sehr individuell und darüber müssen wir auch nicht diskutieren.

Was mich bei Gemäldeausstellungen aber immer wieder fasziniert und manchmal auch total erstaunt, ist die Größe oder Winzigkeit der Gemälde.

Das Gemälde mit den Schuh-Füßen( Le modèle rouge III 1937) war für mich erstaunlich groß.

Schönen Samstag!

 

I like the work of the surrealist René Magritte.

What kind of art you like or not, is individual and we do not have to discuss it.

In exhibitions of paintings I am often amazed by the size of the paintings.

The painting with the shoe/ feet (Le modèle rouge III 1937) was amazingly large for me.

Enjoy your Saturday

As President Trump bars refugees and citizens of 7 Muslim countries, it is time to continue with uploads of this series.

A page of my prompter book "Lost and Found" This play is based on a true story that happened to a member of the company, when suddenly a relative from Iraq she never met before, arrived as refugee in Vienna,.... Scene 11 they are asked to help him, because he can`t stay any longer at the emergency shelter, and he is afraid to be sent back to Hungary ....

 

Volkstheater Trailer: "Lost and Found" (youtube, 2min45)

Szene 11:nach dem Begräbnis des Vaters beim Essen in der ehemaligen Wohnung des Vaters kommt der Anruf, ob sie Yousef aus der Notunterkunft für Flüchtlinge abholen können. Die Tochter holt ihn. Er möchte nicht mit ihnen essen, sondern duschen und schlafen. Die anderen beratschlagen, diskutieren, streiten, während der Fortsetzung ihres Essens, wie sie nun weiter verfahren sollen, bis Yousef, aufgewacht, sich zu ihnen setzt....

 

Part of: Empty Padded ~ LeerGefüllt - Waiting Time at Work - Left handed drawings and writings on the empty left pages of my prompter`s book Soufflierbuch "Lost and Found" (Yael Ronen und Ensemble - Nestroy Preis Stück des Jahres 2016, Autorenpreis. Uraufführung, Premiere 18. Dezember 2015)

 

drawing 2015 #proben #rehearsal #arbeit #work #handwerk #profession #souffleuse #theater #theatre #flüchtling #verloren #gefunden #interview #künstler #vogel #bird #vogelpfeiferl #wasserpfeife #pfeife #eule #owl #baum #tree #forest #wald #wood #holz #textur #hand #zeichnung #drawing #sketch #skizze #doodle #interviewer #interviewter #bleistift #pencil #red #grey #grau #gray #weiß #white #black #schwarz #portrait #porträt #mann #man #male #beard #bart #kimono #schlafrock #morgenmantel #lampe #lamp #lampion #balloon #ballon #luftballon #licht #light #sonne #sun #sonnenlicht #sommer #summer #winter #schatten #shadow #müde #tired #schlaf #sleep #schlaflos #nachtarbeit #dream #traum #albtraum #schrei #scream #schreien #drown #ertrinken #ertrunken #vogelscheuche #hand #brille #spectacles #auge #eye #gitter #fence #bett #bed #laken #bettlaken #leintuch #linnen #falte #fold #welle #wave #ocean #ozean #sea #meer #form #inhalt #aussage #message #botschaft #diary #tagebuch #linie #line #strich #kreis #circle

Und diskutieren die Frage, ob "Wer hat die Kokosnuss geklaut" rassistisch ist.

Dähn (Percussion) / Mahlmeister (Lyrik) [www.youtube.com/watch?v=H1T-2CT3REg]

 

Frauen

 

Absätze klöppeln übers Pflaster,

.....sie intonieren,

.....profilieren,

.....diskutieren,

.....promenieren.

 

Von einer fernen Bucht tupft Brise

den Hals hinauf ins Ohr.

Getöntes Hammerschwingen,

Ambossklingen.

 

Laufstege schwärmen in die Straßen,

.....sie stolzieren

.....irisieren,

.....pigmentieren,

.....diffundieren.

 

Briefes Tauben gurren.

Des Vollmonds Falter schimmern.

Ein Flügelschlag betrifft die Welt.

 

Ein Flügelschlag betrifft die Welt.

 

©Othmar Mahlmeister, 07.07 / 28.07.2008

 

Women

 

Heels are clocing on the pavement,

.....they are intoning,

.....profiling,

.....discussing,

.....promenading.

 

From a distant bay, a breeze dabs

up the neck into the ear.

The sound of a hammer is swinging

and anvil blade

 

Catwalks swarm into the streets,

.....they strut

.....and irize,

.....they pigment

.....and do diffuse.

 

Letter's doves coo.

The full moon's butterflies shimmer.

A flap of wings affects the world.

 

A flap of wings affects the world.

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Symposium Of Metaphysics.

 

Природные вещества спонтанное принципы движения Субстрат композитов формирования,

Paralleloppon Methoden Heccatonicosihedrigon Mathematik diskutieren Dimensionalkörper,

γραμματικός τερατουργήματα οργανώσεις συνεχή αίτια προς συζητά υποθετικό διαδικασίες,

Fundamentos mais leves realizados resultados realizados ângulos de conversão premissas reais pontos intermediários espontâneos,

indistinct urchóideach réamhthuairimí faisnéis contraries analaí fáiltiú céadfaí ullmhúcháin perfections soiléir,

initium philosophicis observationibus AESTHETICA critiques magna psychologicum ideas posuit adumbratam,

Análisis de los pasos señalados análisis empírico principios conformes correspondientes fines completados,

المجالات المعرفية الامتحانات الأحكام السمو المعرفة الشكلية المغرض حيث ذاتية,

discuter des idées indépendantes déductions théoriques soumettre des émotions esthétiques génériques conjonctions signifiées,

論理的表現経験的論理目的意欲無意識思考道徳的判断.

Steve.D.Hammond.

The moustached Patroclus squats on his shield. The beardless Achilles crouches down to don - around his comrade's arrow-injured left upper arm - a white, two-rolled bandage.

 

Patroclus has obviously been wounded by the arrow in the bottom left of the icon which both of the heroes seem to stare at. Patroclus looks straight at the feathers of the cubit-long arrow, Achilles' line of sight seems to go to the heart-shaped arrowhead.

 

The seven letters ΑΧΥΛΕΥϚ are written clockwise, the nine letters ϚΟΛΚΟΡΤΑΠ anticlockwise. The spelling of the word Achilles as AXYLEYS is homeric; the use of capital letters archaic; especially the capital letter Stigma {_Ϛ_} at both of the endings of their hellenic names is striking.

 

This piece of pottery is incribed with ΣΟΣΙΑΣ ΕΠΟΙΗΣΕΝ ('Sosias created (it)'). His kylix was discovered in Vulci and is exhibited in Altes Museum, Berlin.

 

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► Harmodius was in the flower of youth, and Aristogeiton, a citizen of the middle class, became his Lover ... γενομένου δὲ Ἁρμοδίου ὥρᾳ ἡλικίας λαμπροῦ Ἀριστογείτων ἀνὴρ τῶν ἀστῶν, μέσος πολίτης, ἐραστὴς ὢν εἶχεν αὐτόν. (Thucydides Histories 6.54)

Harmodios (Ἁρμόδιος) & Aristogeiton (Ἀριστογείτων) --> Cassius & Brutus were two men from ancient Athens. They became known as the Tyrannicides (τυραννοκτόνοι) after they killed the Peisistratid tyrant Hipparchus, and were the preeminent symbol of democracy to ancient Athenians....The principal historical sources covering the two are Thucydides in his History of the Peloponnesian War (VI, 56-59) and The Constitution of the Athenians (XVIII) attributed to Aristotle or his school, ... Herodotus (Histories, Book V. 55) claimed that Harmodius and Aristogeiton presumably were "Gephyraeans" i.e. Boeotians of Syrian or Phoenician origin. Plutarch in his book On the malice of Herodotus criticized Herodotus for prejudice and misrepresentation and he argued that Harmodius and Aristogeiton were Euboeans or Eretrians.[

.... haben im Jahr 514 v. Chr. in Athen den Tyrannen Hipparch ermordet.... Nachdem Peisistratos im Jahr 528 in hohem Alter eines natürlichen Todes gestorben war, ging die Herrschaft auf seine Söhne über. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass in diesem Moment die Tyrannis der Peisistratiden gefährdet gewesen wäre. Von nun an hielt Hippias als der Ältere die Herrschaft in seinen Händen, an der aber auch Hipparch beteiligt war. [...] Zu einer Gefährdung ihrer Herrschaft kam es erst, als Hipparch, der „lebenslustige und zu Liebschaften geneigte“ jüngere Tyrann, Harmodios kennenlernte, einen Aristokraten aus der Familie der Gephyräer. Um ihn, den Thukydides mit den Worten charakterisiert, er sei von einer „strahlenden Jugend“ gewesen, bemühte sich Hipparch nach Kräften. Seine Anträge aber blieben erfolglos, weil Harmodios seinem Liebhaber Aristogeiton die Treue hielt.

Nach dem Tod Cäsars versuchten die Athener, sich auf die richtige Seite zu stellen. Um Cassius und Brutus auszuzeichnen, haben sie die Heroen ihrer Geschichte ins Spiel gebracht, Harmodios und Aristogeiton, die Athen von der Tyrannis befreit haben sollten. Ein Fragment der Inschrift von der Basis der Brutus-Statue ist 1936 gefunden worden und belegt, dass die Zeit zwischen der Ankunft des Brutus in Griechenland im August 44 v. Chr. und den Niederlagen der Cäsarmörder bei Philippi im Oktober und November 42 v. Chr. ausgereicht hat, den Beschluss auch auszuführen.

Später erst konnte man wissen, dass Cassius und Brutus mit ihrem Attentat letztlich erfolglos bleiben sollten, dass sie zwar Cäsar ermorden, aber die Monarchie in Rom nicht verhindern konnten. Bis zum Anschlag auf Cäsar waren Harmodios und Aristogeiton, wie Cicero schreibt, auch in Rom »in aller Munde«. Dann aber wurde die Tat von Cassius und Brutus zu dem Attentat der Antike, auf das man in Zukunft Bezug nahm, um das Problem von Tyrannenherrschaft und Tyrannenmord zu diskutieren. In diesem Zusammenhang wurden dann Harmodios und Aristogeiton nur noch selten erwähnt.

After the establishment of democracy, Cleisthenes commissioned the sculptor Antenor to produce a bronze statue group of Harmodius and Aristogeiton... ---> Philosophie und Politik im archaischen und klassischen Griechenland, SoSe2011, Frieder Otto Wolf

 

► Socrates & Alcibiades ?

Aeschylus Μυρμιδόνες: Achilles & Patroclus {-(Pseudo-)Lukian, Ἔρωτες 54

ἐρωτικὸς γὰρ ἦν, εἴπερ τις, καὶ ὁ Σωκράτης, καὶ ὑπὸ μίαν Ἀλκιβιάδης αὐτῷ χλανίδα κλιθεὶς οὐκ ἀπλὴξ ἀνέστη. καὶ μὴ θαυμάσῃς· οὐδὲ γὰρ ὁ Πάτροκλος ὑπ᾽ Ἀχιλλέως ἠγαπᾶτο μέχρι τοῦ καταντικρὺ καθέζεσθαι

// δέγμενος Αἰακίδην, ὁπότε λήξειεν ἀείδων, //

{{quotation out of Homer's Ilias 9.191}}

ἀλλ᾽ ἦν καὶ τῆς ἐκείνων φιλίας μεσῖτις ἡδονή· στένων γοῦν Ἀχιλλεὺς τὸν Πατρόκλου θάνατον ἀταμιεύτῳ πάθει πρὸς τὴν ἀλήθειαν ἀπερράγη,

// μηρῶν τε τῶν σῶν εὐσέβησ᾽ ὁμιλίαν //

// κλαίων ..............................................//

{{ quotation out of Aeschylus' Μυρμιδόνες}}

τούς γε μὴν ὀνομαζομένους παρ᾽ Ἕλλησιν κωμαστὰς οὐδὲν ἀλλ᾽ ἢ δήλους ἐραστὰς νομίζω. τάχα φήσει τις αἰσχρὰ ταῦτ᾽ εἶναι λέγεσθαι, πλὴν ἀληθῆ γε νὴ τὴν Κνιδίαν Ἀφροδίτην.

 

Translation of 'Amores' by A.M. Harmon (Loeb edition):

For Socrates was as devoted to love as anyone and Alcibiades, once he had lain down beneath the same mantle with him, did not rise unassailed. Don't be surprised at that. For not even the affection of Achilles for Patroclus was limited to having him seated opposite "waiting until Aeacides should cease his song." No, pleasure was the mediator even of their friendship. At any rate, when Achilles was lamenting the death of Patroclus, his unrestrained feelings made him burst out with the truth and say,

// "The converse of our thighs my tears do mourn //

// With duteous piety ............ .......................... ... " //

Those whom the Greeks call "revellers" I think to be nothing but ostentatious lovers. Perhaps someone will assert this is a shameful thing to say, but, by Aphrodite of Cnidus, it's the truth.

  

► Socrates & Protagoras ?

[309α] Platonis Opera, ed. John Burnet. Oxford University Press. 1903.

Ἑταῖρος

πόθεν, ὦ Σώκρατες, φαίνῃ; ἢ δῆλα δὴ ὅτι ἀπὸ κυνηγεσίου τοῦ περὶ τὴν Ἀλκιβιάδου ὥραν; καὶ μήν μοι καὶ πρῴην ἰδόντι καλὸς μὲν ἐφαίνετο ἀνὴρ ἔτι, ἀνὴρ μέντοι, ὦ Σώκρατες, ὥς γ᾽ ἐν αὐτοῖς ἡμῖν εἰρῆσθαι, καὶ πώγωνος ἤδη ὑποπιμπλάμενος.

Σωκράτης

εἶτα τί τοῦτο; οὐ σὺ μέντοι Ὁμήρου ἐπαινέτης εἶ, [309β] ὃς ἔφη χαριεστάτην ἥβην εἶναι τοῦ ὑπηνήτου, ἣν νῦν Ἀλκιβιάδης ἔχει;

Ἑταῖρος

τί οὖν τὰ νῦν; ἦ παρ᾽ ἐκείνου φαίνῃ; καὶ πῶς πρός σε ὁ νεανίας διάκειται;

Σωκράτης

εὖ, ἔμοιγε ἔδοξεν, οὐχ ἥκιστα δὲ καὶ τῇ νῦν ἡμέρᾳ: καὶ γὰρ πολλὰ ὑπὲρ ἐμοῦ εἶπε βοηθῶν ἐμοί, καὶ οὖν καὶ ἄρτι ἀπ᾽ ἐκείνου ἔρχομαι. ἄτοπον μέντοι τί σοι ἐθέλω εἰπεῖν: παρόντος γὰρ ἐκείνου, οὔτε προσεῖχον τὸν νοῦν, ἐπελανθανόμην τε αὐτοῦ θαμά.

Ἑταῖρος

καὶ τί ἂν γεγονὸς εἴη περὶ σὲ κἀκεῖνον τοσοῦτον πρᾶγμα; οὐ γὰρ δήπου τινὶ καλλίονι ἐνέτυχες ἄλλῳ ἔν γε τῇδε τῇ πόλει.

[309δ]

Σωκράτης

σοφωτάτῳ μὲν οὖν δήπου τῶν γε νῦν, εἴ σοι δοκεῖ σοφώτατος εἶναι Πρωταγόρας.

Ἑταῖρος

ὢ τί λέγεις; Πρωταγόρας ἐπιδεδήμηκεν;

Σωκράτης

τρίτην γε ἤδη ἡμέραν.

Ἑταῖρος

καὶ ἄρτι ἄρα ἐκείνῳ συγγεγονὼς ἥκεις;

καὶ πολύ γε.

Ἑταῖρος

τί φῄς; ἀστῷ ἢ ξένῳ;

Σωκράτης

ξένῳ.

Ἑταῖρος

ποδαπῷ;

Σωκράτης

Ἀβδηρίτῃ.

Ἑταῖρος

καὶ οὕτω καλός τις ὁ ξένος ἔδοξέν σοι εἶναι, ὥστε τοῦ Κλεινίου ὑέος καλλίων σοι φανῆναι;

Σωκράτης

πῶς δ᾽ οὐ μέλλει, ὦ μακάριε, τὸ σοφώτατον κάλλιον φαίνεσθαι;

Ἑταῖρος

ἀλλ᾽ ἦ σοφῷ τινι ἡμῖν, ὦ Σώκρατες, ἐντυχὼν πάρει; [309δ]

Σωκράτης

σοφωτάτῳ μὲν οὖν δήπου τῶν γε νῦν, εἴ σοι δοκεῖ σοφώτατος εἶναι Πρωταγόρας.

Ἑταῖρος

ὢ τί λέγεις; Πρωταγόρας ἐπιδεδήμηκεν;

Σωκράτης

τρίτην γε ἤδη ἡμέραν.

Ἑταῖρος

καὶ ἄρτι ἄρα ἐκείνῳ συγγεγονὼς ἥκεις; [310α]

Σωκράτης

πάνυ γε, πολλὰ καὶ εἰπὼν καὶ ἀκούσας.

Ἑταῖρος

τί οὖν οὐ διηγήσω ἡμῖν τὴν συνουσίαν, εἰ μή σέ τι κωλύει, καθεζόμενος ἐνταυθί, ἐξαναστήσας τὸν παῖδα τουτονί;

Σωκράτης

πάνυ μὲν οὖν: καὶ χάριν γε εἴσομαι, ἐὰν ἀκούητε.

Ἑταῖρος

καὶ μὴν καὶ ἡμεῖς σοί, ἐὰν λέγῃς.

Σωκράτης

διπλῆ ἂν εἴη ἡ χάρις. ἀλλ᾽ οὖν ἀκούετε.

τῆς γὰρ παρελθούσης νυκτὸς ταυτησί, ἔτι βαθέος ὄρθρου, Ἱπποκράτης, ὁ Ἀπολλοδώρου ὑὸς Φάσωνος δὲ ἀδελφός, τὴν

 

TRANSLATION

Plato in Twelve Volumes, Vol. 3 translated by W.R.M. Lamb. Cambridge, MA, Harvard University Press; London, William Heinemann Ltd. 1967.

Friend

Where have you been now, Socrates? Ah, but of course you have been in chase of Alcibiades and his youthful beauty! Well, only the other day, as I looked at him, I thought him still handsome as a man—for a man he is, Socrates, between you and me, and with quite a growth of beard.

Socrates

And what of that? Do you mean to say you do not approve of Homer (-->Hom. Il. 24.348), [309b] who said that youth has highest grace in him whose beard is appearing, as now in the case of Alcibiades?

Friend

Then how is the affair at present? Have you been with him just now? And how is the young man treating you? [309c]

Friend

Why, what can have happened between you and him? Something serious! For surely you did not find anyone else of greater beauty there,—no, not in our city.

Socrates

Yes, of far greater.

Friend

What do you say? One of our people, or a foreigner?

Socrates

A foreigner.

Friend

Of what city?

Socrates

Abdera.

Friend

And you found this foreigner so beautiful that he appeared to you of greater beauty than the son of Cleinias?

Socrates

Why, my good sir, must not the wisest appear more beautiful?

Friend

Do you mean it was some wise man that you met just now?

Socrates

Quite well, I considered, and especially so today: for he spoke a good deal on my side, supporting me in a discussion—in fact I have only just left him. However, there is a strange thing I have to tell you: although he was present, I not merely paid him no attention, but at times forgot him altogether.

Friend

Why, what can have happened between you and him? Something serious! For surely you did not find anyone else of greater beauty there,—no, not in our city.

Socrates

Yes, of far greater.

Friend

What do you say? One of our people, or a foreigner?

Socrates

A foreigner.

Friend

Of what city?

Socrates

Abdera.

Friend

And you found this foreigner so beautiful that he appeared to you of greater beauty than the son of Cleinias?

Socrates

Why, my good sir, must not the wisest appear more beautiful?

Friend

Do you mean it was some wise man that you met just now? [309d]

Socrates

Nay, rather the wisest of our generation, I may tell you, if “wisest” is what you agree to call Protagoras.

Friend

Ah, what a piece of news! Protagoras come to town!

Socrates

Yes, two days ago.

Friend

And it was his company that you left just now?

Socrates

Yes, and a great deal I said to him, and he to me.

Friend

Then do let us hear your account of the conversation at once, if you are disengaged take my boy's place,1 and sit here.

Socrates

Very good indeed, I shall be obliged to you, if you will listen.

Friend

And we also to you, I assure you, if you will tell us.

Socrates

A twofold obligation. Well now, listen. During this night just past, in the small hours, Hippocrates, son of Apollodorus and brother of Phason, knocked violently at my door with his stick,

  

ARGEIPHONTES = κούρος αἰσυμνητῆρ (young prince).... πρῶτον ὑπηνήτῃ, τοῦ περ χαριεστάτη ἥβη. @ Hom. Il. 24.345ff

τὴν μετὰ χερσὶν ἔχων πέτετο κρατὺς ἀργεϊφόντης.

αἶψα δ᾽ ἄρα Τροίην τε καὶ Ἑλλήσποντον ἵκανε,

βῆ δ᾽ ἰέναι κούρῳ αἰσυμνητῆρι ἐοικὼς

πρῶτον ὑπηνήτῃ, τοῦ περ χαριεστάτη ἥβη.

TRANSLATION

With this in his hand the strong Argeiphontes flew, and quickly came to Troy-land and the Hellespont. Then went he his way in the likeness of a young man that is a prince, with the first down upon his lip, in whom the charm of youth is fairest.

 

ὑπην-ήτης , ου, ὁ,

*A. [select] one that is just getting a beard (cf. foreg.), πρῶτον ὑ. a youth with his first beard, Il.24.348, Od.10.279, cf. Pl.Prt.309b (quoting Homer), Him.Ecl.13.24, al.; Ἑρμῆς ὑ., opp. Ζεὺς γενειήτης, Luc. Sacr.11: generally, bearded, “τράγος” AP6.32 (Agath.).

   

► Prometheus & Atlas ?

www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Aesch.+PB+425&f...

μόνον δὴ πρόσθεν ἄλλον ἐν πόνοις

δαμέντ᾽ ἀδαμαντοδέτοις

Τιτᾶνα λύμαις εἰσιδόμαν, θεόν,

Ἄτλαντος αἰὲν ὑπέροχον σθένος κραταιόν,

ὃς οὐράνιόν πόλον

νώτοις στέγων ὑποστενάζει

www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus:text:1999.0...:

One other Titan god before this I have seen in distress, enthralled in torment by adamantine bonds—Atlas, pre-eminent in mighty strength, who moans as he supports the vault of heaven on his back.

 

► Patroclus & Achilles ?

Platon Symposion 180A

....οὐχ ὥσπερ Ἀχιλλέα τὸν τῆς Θέτιδος ὑὸν ἐτίμησαν καὶ εἰς μακάρων νήσους ἀπέπεμψαν, ὅτι πεπυσμένος παρὰ τῆς μητρὸς ὡς ἀποθανοῖτο ἀποκτείνας Ἕκτορα, μὴ ποιήσας δὲ τοῦτο οἴκαδε ἐλθὼν γηραιὸς τελευτήσοι, ἐτόλμησεν ἑλέσθαι βοηθήσας τῷ ἐραστῇ Πατρόκλῳ καὶ

[180α] τιμωρήσας οὐ μόνον ὑπεραποθανεῖν ἀλλὰ καὶ ἐπαποθανεῖν τετελευτηκότι: ὅθεν δὴ καὶ ὑπεραγασθέντες οἱ θεοὶ διαφερόντως αὐτὸν ἐτίμησαν, ὅτι τὸν ἐραστὴν οὕτω περὶ πολλοῦ ἐποιεῖτο. Αἰσχύλος δὲ φλυαρεῖ φάσκων Ἀχιλλέα Πατρόκλου ἐρᾶν, ὃς ἦν καλλίων οὐ μόνον Πατρόκλου ἀλλ᾽ ἅμα καὶ τῶν ἡρώων ἁπάντων, καὶ ἔτι ἀγένειος, ἔπειτα νεώτερος πολύ, ὥς φησιν Ὅμηρος. ἀλλὰ γὰρ τῷ ὄντι μάλιστα μὲν ταύτην τὴν ἀρετὴν οἱ θεοὶ τιμῶσιν τὴν περὶ [180β] τὸν ἔρωτα, μᾶλλον μέντοι θαυμάζουσιν καὶ ἄγανται καὶ εὖ ποιοῦσιν ὅταν ὁ ἐρώμενος τὸν ἐραστὴν ἀγαπᾷ, ἢ ὅταν ὁ ἐραστὴς τὰ παιδικά. θειότερον γὰρ ἐραστὴς παιδικῶν: ἔνθεος γάρ ἐστι. διὰ ταῦτα καὶ τὸν Ἀχιλλέα τῆς Ἀλκήστιδος μᾶλλον ἐτίμησαν, εἰς μακάρων νήσους ἀποπέμψαντες.

οὕτω δὴ ἔγωγέ φημι ἔρωτα θεῶν καὶ πρεσβύτατον καὶ τιμιώτατον καὶ κυριώτατον εἶναι εἰς ἀρετῆς καὶ εὐδαιμονίας κτῆσιν ἀνθρώποις καὶ ζῶσι καὶ τελευτήσασιν. [180ξ] Φαῖδρον μὲν τοιοῦτόν τινα λόγον ἔφη εἰπεῖν, ...

Translation by Harold N. Fowler of Plat. Sym. 179e...

... whereas Achilles, son of Thetis, they honored and sent to his place in the Isles of the Blest {{2: --> Pindar Oden 2.78ff. but Homer Odyssee 11.467ff., places him in Hades}}, because having learnt from his mother that he would die as surely as he slew Hector {{3:--> Homer Ilias 18.96}} but if he slew him not, would return home and end his days an aged man, he bravely chose to go and rescue his lover Patroclus,[180a] avenged him, and sought death not merely in his behalf but in haste to be joined with him whom death had taken. For this the gods so highly admired him that they gave him distinguished honor, since he set so great a value on his lover. And Aeschylus{{1:-->Aeschylus Myrmidones fr. 135-136}} talks nonsense when he says that it was Achilles who was in love with Patroclus; for he excelled in beauty not Patroclus alone but assuredly all the other heroes, being still beardless and, moreover, much the younger, by Homer's account {{2:-->Hom. Il. 11.786: 'My child, in birth is Achilles nobler than thou, but thou art the elder though in might he is the better far ...'}} For in truth [180b] there is no sort of valor more respected by the gods than this which comes of love; yet they are even more admiring and delighted and beneficent when the beloved is fond of his lover than when the lover is fond of his favorite; since a lover, filled as he is with a god, surpasses his favorite in divinity. This is the reason why they honored Achilles above Alcestis, giving him his abode in the Isles of the Blest.

“So there is my description of Love—that he is the most venerable and valuable of the gods, and that he has sovereign power to provide all virtue and happiness for men whether living or departed.” [180c] 3Such in the main was Phaedrus' speech as reported to me ...

 

► Solon & Peisistratos ?

διὸ καὶ φανερῶς ληροῦσιν οἱ φάσκοντες ͅͅ ἐρώμενον εἶναι Πεισίστρατον Σόλωνος, καὶ στρατηγεῖν ἐν τῷ πρὸς Μεγαρέας πολέμῳ περὶ Σαλαμῖνος: οὐ γὰρ ἐνδέχεται ταῖς ἡλικίαις, ἐάν τις ἀναλογίζηται τὸν ἑκατέρου βίον καὶ ἐφ᾽ οὗ ἀπέθανεν ἄρχοντος. - Therefore the story that Peisistratus was a lover of Solon and that he commanded in the war against Megara for the recovery of Salamis is clearly nonsense, for it is made impossible by their ages, if one reckons up the life of each and the archonship in which he died. Aristototle, Athenian Constitution 17,2

www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A19...

 

► furthermore confer: ► Athenaios XIII 75 ► Xenophon

  

other photographs, same motive:

. @ ЯAFIK ♋ BERLIN

Achilles & Patroclus @ hornitologist Don’t be fooled by Hollywood’s claims of brotherly love; Achilles and Patroclus were definitely lovers.

Achilles and Patroclus ... Patroclus, the son of Menoitius, is both Achilles' cousin and his foster brother ... This close familial relationship, along with the traditional role of a Greek hero to act more boldly than an ordinary mortal, may be sufficient to explain the depth and violence of Achilles' reaction to his comrade's death, but not the fact they were buried in the same tomb with their bones mingled.

image on a contemporary, greek stamp

Achilles then organized an athletic competition to honour his dead friend and/or lover, which included a chariot race (won by Diomedes), boxing (won by Epeios), wrestling (a draw between Telamonian Aias and Odysseus), a foot race (won by Odysseus), a duel (a draw between Aias and Diomedes), a discus throw (won by Polypoites), an archery contest (won by Meriones), and a javelin throw (won by Agamemnon, unopposed). The games are described in Book 23 of the Iliad ...

The death of Achilles is given in sources others than the Iliad. His body was given a funeral pyre. His bones were mingled with those of Patroclus so that the two would be companions in death as in life.Their remains were tranferred to Leuke island of the Black Sea.

Death of Achilles

As predicted by Hector with his dying breath, Achilles was thereafter killed by Paris - either by an arrow (to the heel according to Statius), or in an older version by a knife to the back while visiting Polyxena, a princess of Troy. In some versions, the god Apollo guided Paris' arrow.

Both versions conspicuously deny the killer any sort of valor owing to the common conception that Paris was a coward and not the man his brother Hector was, and Achilles remains undefeated on the battlefield. His bones are mingled with those of Patroclus, and funeral games are held. He was represented in the lost Trojan War epic of Arctinus of Miletus as living after his death in the island of Leuke at the mouth of the Danube ... Leuce had also a reputation as a place of healing. Pausanias reports that the Delphic Pythia sent a lord of Croton to be cured of a chest wound { --> Peleus entrusted Achilles to the healer & teacher Chiron, on Mt. Pelion, to be raised.<--}

the homoerotic myth

Some say that when Achilles was born, his mother, Thetis, dipped him in the river Styx, to make him invulnerable to all weapons. But as she did so, she held him by the heel, which never got wet, and there it was that the fatal arrow hit him. Others say it is not so, that Thetis plunged him into fire hoping to make him immortal like herself, but his father, Peleus, king of Phthia, came into the room and interrupted her. Furious at his meddling, the mother took off and returned to the ocean, her former abode. Peleus, now needing a tutor for the boy, took the baby to his friend Cheiron, the wise centaur who had raised so many other heroes. The boy grew up fed on the marrow of bears to gain courage, and on the marrow of fawns, to be a speedy runner. At the age of six he killed his first wild boar, and was able to outrun wild deer at the hunts. He grew up to be the bravest, handsomest and swiftest of the heroes.

When fair Helen was taken by Paris, the Trojan prince, and all of Greece rose up to return her to her rightful home, golden-haired Achilles led the Greek armies in the siege of Troy, and fought well for nine years, but time came when he refused to fight besides the other heroes. Agamemnon, the Greek general, had taken lovely Briseis away from him by force, the girl which had fallen to his lot as spoils of war and was his favorite slave. "Go ahead, Agamemnon, rob me of my rightful prize," said Achilles, his heart black with anger, "but know that the Greeks shall look for me in their hour of need, and shall not find me!" And so brave Achilles sat in his tent as the fighting raged on the battlefield, and as hero after hero perished under the attacks of Hector, the Trojan general, and his troops. And the Greeks would have perished to the last man, had not Achilles been stirred by one thing and one thing only: his love for Patroclus, his bosom friend and lover. Only when his partner was torn from him by death did he return to the field of battle, to avenge him whom he cherished above all others.

They had been friends from childhood, from the days when Achilles had returned from the forest to live in the house of his father. One day Menoetius, an old friend of his father, came to the court of King Peleus to seek refuge. It seems his young son, Patroclus, had fought with a friend of his over a game of dice, and without meaning to, had killed the other boy. Menoetius and Peleus had sailed together on the Argos, and were good friends, so refuge was granted to the two weary travelers. Later Peleus held holy ceremony and purified Patroclus of his crime. The youth was appointed squire to Achilles. They soon became the best of friends, and later lovers.

His mother, being a goddess, knew that a great war was to take place between the Greeks and the Trojans. And she also knew that if her son went to fight against the Trojans he would die. So she sent Achilles to the court of King Lycomedes, where he was dressed as a girl and hidden with the king's daughters. It was a good trick, but the Greek generals were wilier still. The seer Calchas had already warned them that they would never take Troy without the help of the young son of King Peleus. So three of them, among whom Ulysses, journeyed forth to Skyros, the island of King Lycomedes, where it was rumored the boy was hidden. The king bade them search where they liked, and they found nothing, but Ulysses thought up a ruse. He brought a pile of gifts to the women's quarters, among which he hid a shield and a spear. While the girls were picking through the fineries he had an accomplice sound the war trumpet. Achilles, thinking the island was under attack, stripped off his women's clothes and picked up the weapons. Once he had been discovered, Lycomedes let him take his leave, and he was appointed admiral of the Greek fleet. He was still only fifteen years old. Nonetheless, while living among the king's daughters he had fallen in love with one of them, Deidameia by name, and had left her with child. Later, after the Greek fleet had set sail for Troy the ships were scattered by a storm, and Achilles took advantage of the delay to return to Skyros to marry Deidameia.

Soon thereafter the ships gathered again, and sailed for Troy, which they reached after many hardships. Achilles was not unaccompanied: Patroclus had been sent to watch over him, and from then on they were inseparable. In praying to the gods, Achilles would ask them to rid the world of all mankind, except for Patroclus and himself. Even so, Achilles kept on falling in love: as soon as the Greeks reached the Trojan shore, they joined battle with the defenders. Among them was Troilus, the nineteen year old son of Priam, the king of Troy. It had been foretold that if he lived to the age of twenty, Troy would not fall, but that was not to be. Achilles was overtaken with desire for him as they were fighting. "I will kill you, unless you yield to my caresses," threatened the hero. The youth refused, and ran to hide inside a temple of Apollo, but Achilles barged in, offending the god, and since the young man still resisted, beheaded him upon the altar.

After landing at Troy the Greeks found that the citadel was too strong to attack, so they spent the next nine years sacking the surrounding cities. Achilles was always in the forefront of the battles, and time and again he and his men, the Myrmidons, led the Greeks to victory. With him in command, the Greeks took more than twenty towns, and towards the end of the ninth year of battle the city of Lyrnessus fell. Briseis, a royal princess, was taken captive, and when the spoils were parceled out she fell to Achilles. She was not his for long. When Agamemnon had to give up his own concubine to appease the gods his fury knew no bounds, and he took his rage out on Achilles by seizing Briseis. From then on Achilles swore he would have no part of the war, and pulled his men out of the ranks. Now the Greeks' luck turned, and the Trojans had the upper hand.

Agamemnon bitterly repented, and sent men to beg Achilles to return to battle, and to promise him the return of Briseis. Achilles would have none of it, and things looked grim for the Greeks. With the Trojans about to set fire to the Greek ships, Patroclus asked Achilles to borrow his armor, so that being seen in it he might strike fear into the hearts of the Trojans. Achilles consented, but warned Patroclus to come back as soon as he had driven the Trojans away from the ships. In the heat of battle Patroclus did not heed his friend's advice, and pushed the enemy back to the very walls of Troy. Apollo, patron of the Trojans, had to step in and knock Patroclus back, and then Hector finished him off with a single blow.

When Achilles heard the bitter news he cried and rolled in the dust with grief. His friends brought back Patroclus' body from battle field, but he would not let them bury it. He lay down on top of it, holding it in his arms, sobbing helplessly. His own mother, Thetis, came to comfort him: "My child, how long will you keep on crying your eyes out in sorrow, forgetting food and sleep? It is a good thing to lie in love with women too." But Achilles could think of nothing but his lost companion, and bitterly he reproached him for squandering his life: "You had no consideration for my pure reverence of your thighs, ungrateful after all our frequent kisses."

And then Achilles rose up, donned the new armor that his mother had brought, fresh from the forges of the god Hephaistos, and plunged back into battle, routing the Trojans and slaying Hector, their general and the oldest son of King Priam. Soon thereafter it was his turn to die, at the hands of Paris, Hector's brother, who pierced his heel with a poisoned arrow guided by Apollo, who had not forgotten the death of Troilus. Thus the prophesy was fulfilled, and Achilles' ghost rejoined his friend's in the Elysian Fields. Their ashes were mixed together in a golden urn, and the Greeks buried them in a common tomb.

 

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The name of Achilles

In the first century CE - when everywhere

{ -->Great Dover Street Gladiatrix found in 2000 in Londinium <--}

in the Roman Empire slaves and women began to fight for their emancipation - his name was often turned into the female form of 'Achillia' which is attested on a relief from Halicarnassus as the name of a gladiatrix fighting against another gladiatrix named 'Amazon'. Both were eventually emancipated ('apelythsan') for their brave spectacle of Achilles' war against Penthesilea and their amazons ..

 

How To Prevent Achilles Tendonitis

 

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photocredits:

search google: 13/05/10:::63; 27/08/10:::160; 19/11/10:::4310; 06/02/11:::7.160 ;07/03/11:::17.400, 08/06/11:::11.500 06/02/12:::17.600

►► commons.wikimedia.org/wiki/File:Patroclus,_injured_by_an_... since 28th April 2010

►► Achilles and Patroclus @ mashpedia

►► A History of Medicine: Early Greek, Hindu, and Persian Medicine Von Henry E. Sigerist, 1961.

►► achilles heal | Patroclus | wound first aid @answerbag

►► bandage wallpaper @ myxer

►► oedipusphinx has added a photo to the pool 28th April 2010 @ freeraider

►► photo post via flickr-API 13th May 2010 @excel.learn

►► 1280 x 1280 dissolution in pixel@everystockphoto]

►► 画像@igosso

►► What is the signeficance of the adhesive bandage “Band-aid Brand” ?@healthun

►► DESCRIPTION of the kylix @ Antikenmuseen Berlin: Achilles tending the wounded Patroklos

►► photo post via flickr-API 17th July 2010 @ fotopedia

►► On Love and Friendship 1st February 2011. LifetimeReader @ Lifetime Reading Plan

►► Guide on How to Attract Fine Women Effectively Posted on December 20, 2010 by admin

►► Online Dating Site Info and Guide Posted in online dating | February 19th, 2011

►► God Wallpaper (Wait 5 seconds, click our ads, faults on page etc.) Downloads: 10 downloads (June 2011); Added : 16th March 2011

►► Best Anime Wallpapers (Wait 5 seconds, click our ads, faults on page etc.) Downloads: 0 Downloads, Added : 2nd May 2011

►► Things To Know When Visiting Berlin September 27th, 2010 | Published in Berlin Battlefield Guide

►► Altes Museum, Category: Monuments + Museums, Am Lustgarten, Berlin, 10178 @epictrip

►► Posted on April 24, 2011 by injury

►► Nice Black Women Seeking White Men photos @stylingonline.gr

►► The Sovereign Ship Website since May 9th, 2011

►► Réflexe achilléen (alias "du talon d'Achille")@net-osteo.fr Ce test caractérise parfois les atteintes de la moëlle épinière au niveau S1/S2. - ce réflexe peut être diminué ou aboli en cas de sciatique since 18th Nov. 2011

►► Turkey in Photos - Taken by Travellers since January 2012

 

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STATISTICS

 

19112010: 1030

06022011: 1685

07032011: 1881

26042011: 2120

07062011: 2300

08062011: 2306

21062011: 2363

16092011: 2.861

06022012: 3.416

 

29Mar2014: 19.089

25Jul2014: 29.043

8Dec2014: 40.433 views, 16 faves

 

01Apr2015::: 51.066 views, 17 faves

30Nov2015: 70.095 views

 

2017

15th Jan: 89,497

20th Feb: 91,159

ENGLISH:

The title of the 1:87 monument is: The Guardian at the Heaven's Gate.

Today the young ladies discuss what will happen after dead. How could they be saved and go to the eternal heavenly paradise instead of being lost in the hell?

Maybe the following video helps you to understand:

www.youtube.com/watch?v=7Qh--pnZiHg

 

ESPAÑOL:

El título del monumento 1:87 es: El guardián a las puertas del cielo.

Hoy las señoritas discuten lo que pasará después de la muerte. ¿Cómo podrían salvarse e ir al paraíso celestial eterno en lugar de perderse en el infierno?

Quizás el siguiente video te ayude a entender:

www.youtube.com/watch?v=NMIh_G7ztCY

 

DEUTSCH:

Der Titel des 1:87 Denkmals ist: Der Wächter am Himmelstor.

Heute diskutieren die jungen Damen, was nach dem Tod passieren wird. Wie könnten sie gerettet werden und in das ewige himmlische Paradies gehen, anstatt sich in der Hölle zu verlieren? Vielleicht hilft Ihnen das folgende Video zu verstehen:

m.youtube.com/watch?v=iNzzpCymyFQ&pp=QAFIAQ%3D%3D

  

🇬🇧

Two road workers discuss next to their commercial vehicle when they should start work. On the right of the picture you can see a wayside cross, which reminds us of God's love for us.

I made the pick-up from a cheap plastic children's toy. The trailer is made of white metal. The 1:87 figures are from Noch.

 

🇪🇸

Dos trabajadores de la carretera discuten junto a su vehículo comercial cuándo deben empezar a trabajar. A la derecha de la imagen se puede ver una cruz de camino, que nos recuerda el amor de Dios por nosotros.

La camioneta la hice a partir de un juguete infantil de plástico barato. El remolque está hecho de metal blanco. Las figuras a escala 1:87 son de Noch.

 

🇩🇪

Zwei Straßenarbeiter diskutieren neben ihrem Kommerzial Gefährt, die mit der Arbeit beginnen sollen. Rechts im Bild ist eine Wegkreuz zu sehen, das an Gottes Liebe für uns erinnert.

Den Pick-up habe ich aus einem billigen Plastik-Kinderspielzeug hergestellt. Der Anhänger ist aus Weissmetall. Die 1:87 Figuren sind von Noch.

 

   

9 Sätze - 9 wahre Aussagen von Benediktiner - Pater David Riedl. Ein vernichtendes Urteil über die Gesellschaft, zu der wir alle gehören.

Menschen aus allen Gesellschaftsschichten diskutieren seit Jahren über die Verrohung, die Gleichgültigkeit, Kälte und Gier in der Gesellschaft.

Wenn jeder Einzelne sich positiv verändert, verändert sich die Gesellschaft. Und die Welt wird heller und freundlicher.

 

To reflection:

Today we have bigger houses, but smaller families.

More convenience, but less time.

More knowledge, but less power of judgment.

More experts, but bigger problems.

We have multiplied our possessions, but reduced our worthes.

We know how one earns one´s living, but no more how one lives.

We have added to the life years, but not to the years life.

We come up to the moon, but not to the door of the neighbour.

We've conquered the outer space, but not the space in us.

Benedictine - father David Riedl, Bavaria,Germany.

 

9 sentences - 9 true statements of Benedictine - father David Riedl. A destructive judgment about the society to which we belong everybody.

People from all social classes discuss for many years the brutalisation, the indifference, cold and avarice in the society.

If every singles change positively, the society changes. And the world becomes brighter and friendlier.

   

台南安南區 - 二弟的家 / 姐妹倆人討論手機遊戲

Before Tainan Annan District - Second younger brother's home / Two sisters discuss mobile games

Antes del districto de Tainan Annan - Inicio segundo hermano más joven / Dos hermanas discuten sobre juegos móviles

台南安南区 - 次弟の家 / 姉妹二人は携帯電話ゲームを討論します

Vor Bezirk Tainan-Annan - Zweite jüngeren Bruder zu Hause / Zwei Schwestern diskutieren über Handyspiele

Avant zone de Tainan Annan - Deuxième maison plus jeune frère / Deux sœurs discutent des jeux mobiles

 

Tainan Taiwan / Tainan Taiwán / 台灣台南

 

{View large size on fluidr/觀看大圖}

 

Melody 曲:JAPAN / Words 詞:Sheesen / Singing : Sheesen

{ 夢旅人 1990 Dream Traveler 1990 }

 

家住安南鹽溪邊

The family lives in nearby the Annan salt river

 

隔壁就是聽雨軒

The next door listens to the rain porch

 

一旦落日照大員

The sunset Shineing to the Taiwan at once

 

左岸青龍飛九天

The left bank white dragon flying in the sky

"Pronto!"

"Ja, hi, hier ist Donny. Wie geht's euch?"

"Super. Aber du rufst doch sicher nicht einfach so an. Was ist passiert?"

"Ja, heute Mittag, die Steffi. Sie hat Jafar das Mittagessen ins Studio gebracht."

"Wieso denn die Steffi? Es war doch ausgemacht, dass Eva oder Felicitas das Essen rüber bringen..."

"Ja, die waren noch nicht von Kaufland zurück. Da geht's heute, einen Tag vor Weihnachten, zu wie blöd. Du weißt doch, die Leute kaufen ein wie für einen Atomkrieg!

Jedenfalls hat Steffi Jafar das Essen gebracht, und dann kam sie heulend rausgerannt. Der Elly hat sie gesagt, Jafar hätte sie zwischen die Beine gefasst und versucht zu küssen. Sie sitzt seit dem draußen und heult."

"Wie? War Jafar alleine? Wo ist denn der Abdi?"

"Beim Freitagsgebet. Hier in der Moschee von Neuperlach. Und anschließend ist er bei einer somalischen Familie, da aus der Quiddestraße, zum Mittagessen. Das macht er jeden Freitag. Er kommt auch hinterher wieder zurück und macht keinen Blödsinn."

"Ja, okay."

"Jafar hat dann seine Sachen gepackt und ist verschwunden. Aber jetzt, vor zehn Minuten, haben die von der Bayernkaserne angerufen, er ist dort. Gott sei Dank! Ich hatte schon Angst, wir müssen ihn mit der Polizei suchen lassen, und jede Menge Ärger hinterher."

"Hat er denen in der Bayernkaserne irgendwas gesagt, warum?"

"Der Sozialarbeiter sagte, er hat sich über Abdi beschwert. Er hält es nicht mehr aus mit dem. Der schimpft die ganze Zeit über Schiiten, Jafar sei kein richtiger Muslim. Wie die Taliban! sagte er."

"Aber nichts über Steffi. War klar."

"Nee, haha. Ich weiß nicht so recht, hoffentlich lässt der uns mit dem Film nicht sitzen."

"Wir werden sehen, was ist, wenn ich wieder in München bin, inshaallah. Wenn er total abblockt, dann müssen wir halt einen anderen Hazara-Jungen suchen. Mach dich jetzt nicht verrückt."

"Was machen wir jetzt mit der Steffi? Die sitzt immer noch draußen und heult. Und drinnen diskutieren die anderen, ob da nicht mehr war..."

Ken nimmt mir das Handy aus der Hand und sagt: "Nee, ganz bestimmt nicht. Dann würde sie anders reagieren. Ich kenne Steffi besser als die anderen. Sie ist erst seit einem halben Jahr bei ihrer Mutter in Deutschland. Vorher war sie doch bei mir in San Francisco. Nee, ich vermute mal, die ist in Jafar verliebt, und diese plumpe Anmache hat sie total verschreckt. Aber das würde sie keinem sagen. Lasst sie einfach in Ruhe, sie kommt schon wieder rein, wenn sie Hunger hat oder wenn ihr kalt ist. Wie ist denn das Wetter bei euch?"

"Es ist mild und regnet. Der ganze Schnee ist weg."

"Na ja, dann dir und Paul frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!"

"Danke, ebenfalls. Tschau!"

  

"Pronto!"

"Yeah, hi, it's Donny. How are you?"

"Great. But you certainly don't just call for no reason. What happened?"

"Yes, Steffi, this afternoon. She brought Jafar lunch to the studio."

"Why Steffi? It was agreed that Eva or Felicitas would bring the food over..."

"Yes, they haven't returned from Kaufland yet. Today it's like Grand Central Station, the day before Christmas. You know, people are shopping as if they were hoarding for a nuclear war!

Anyway, Steffi brought Jafar the food and then she came running out crying. She told Elly that Jafar grabbed her between the legs and tried to kiss her. She's been sitting outside crying since then."

"What? Was Jafar alone? Where is Abdi?"

"At Friday prayers. Here in the mosque in Neuperlach. And then he has lunch with a Somali family from Quiddestrasse. He’s going there every Friday. He comes back afterwards and doesn't do anything stupid."

"Yes, okay."

"Jafar then packed his stuff and disappeared. But now, ten minutes ago, I got a call from the Bayernkaserne and he's there. Thank God! I was afraid we'd need the police to search for him, and lots of trouble afterwards."

“Did he tell anything in the Bayernkaserne, why?”

"The social worker said he complained about Abdi. He can't stand it anymore. He’s speaking evil of Shiites all the time, says Jafar isn't a real Muslim. Like the Taliban! he said."

"But nothing about Steffi. That was clear."

"Nope, haha. I don't really know, I hope he won't skip out on the film."

"We'll see what happens when I'm back in Munich, inshaallah. If he’s fending off completely, then we'll have to look for another Hazara boy. Don't go crazy now."

"What shall we do with Steffi now? She's still sitting outside and crying. And inside the others are discussing whether there wasn't more..."

Ken takes the cell phone out of my hand and says: "No, there wasn’t. Then she would react differently. I know Steffi better than the others. She came to her mother in Germany only six months ago. Before she was living with me in San Francisco. No, I guess she's in love with Jafar and that clumsy approach scared her completely. But she wouldn't tell anyone. Just leave her alone, she'll come back in when she's hungry or when she’s cold. What's the weather like at your place?"

"It's mild and raining. All the snow is gone."

"Well then, Merry Christmas and a Happy New Year to you and Paul!"

"Thanks, too. Bye!"

 

Sometimes you know within seconds whether it makes sense to ask for a photo. So also here.

Together with my wife we were coming back from a special "Birthday Concert" of the Blues Caravan. In Hann Munden we had a stopover to look at this beautiful framework town. My wife had just disappeared in a shop and I waited outside, taking pictures of a postcard, when a young woman came out of the shop. She looked at me, smiled and walked on. (My experience has shown that the eye contact is very important and crucial in confronts a stranger.)

Here I knew I had a good chance. So I ran after her, and I registered that she photographed herself. I caught up with the young woman and spoke to her. As it turned out, she knew Flickr, where she has herself an account. (That is really great to meet here in Germany someone on/from the flickr community, that does not happen so often.) From the presentation of the project up to the approval was only a small step, because Jana, like my stranger is named, was interested herself in photography. However, Jana had to get rid of the hint: "but am not photogenic". (Note the photographer: This is not true !!!)

First, we took some pictures in the blazing sun. With the result, however, I was not entirely happy. This has, however, due solely to the light, but not to my charming stranger.

So we were looking on the other side of the road a shady spot. Here the background was not quite perfect, but I did not ask Jana to walk with me through half the city to find a suitable place (especially as I was even here a stranger).

Patiently posed Jana front of my camera, in between we watched the results on the display. Then I started my too brief interview:

Jana actually lives in Cologne and is currently in Hannoversch Munden, to visit her mother. Jana is 29 y / o, actress and makes in addition an apprenticeship as a midwife. Why is this?

Jana: As a midwife I can be nice, equivalent to my being (that's true!) and it's a great profession; as an actor I have to be angry sometimes, but this is not my real character.

Last Jana were on stage in Bonn. She is also the voice actress for german children's channel. Unfortunately, I had to confess, from this age I'm out.

I could ask my island Question. These three things would take Jana to a lonely island:

her camera

a guitar (what kind of music: playing blues, she answered)

and drawing materials

With bluesmusic Jana has hit my nerve. I could tell from the Blues Caravan concert last evening, almost Jana would have been there as well, but she arrived too late yesterday. Concerning blues, Jana promised to mail me an address of a blues club in Cologne.

We could have spent much more time to talk, but unfortunately this day I was under great time pressure. The parking time had elapsed for some time !!! and I had to return to the parking lot.

So I handed my card Jana, we agreed to stay in touch. Jana promised to look into my Flickr-stream, her photo and my concert photos and perhaps to leave a comment. We shook hands, and then I had to get away, unfortunately.

Too bad too bad. I would have had so many questions (what role would you like to play and what not, you have an acting role model, you prefer playing in theaters or on television and, and ... and what kind of a feeling you have when a new citizen on the planet sees the light of day? Is that just professionalism or are even touched emotionally every time?) Also, the profession of an actor would have been a good hook to perhaps take different facial expressions. But her profession I had learned only after the shooting. Now I think about just to talk and thento take pictures.

Thanks Jana, for this spontaneous willingness and your patience. I really hope to hear from you in order to discuss the one or the other points. In your profession I wish you every success, as well as on the two planks that mean the world and as well as a midwife. There are happy children to be brought to the world by such a lovelyand friendly person. Much love Jana.

 

This picture is #96 of my 100 Strangers project. Find out more about the project and see pictures taken by other photographers at the 100 Strangers Flickr Group page

 

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Manchmal weiß man innerhalb von Sekunden, ob es Sinn macht, wegen eines Fotos zu fragen. So auch hier.

Zusammen mit meiner Frau waren wir auf dem Rückweg von einem besonderen "Geburtstagskonzert" der Blues Caravan. In Hann. Münden hatten wir einen Zwischenstopp eingelegt um uns diese schöne Fachwerkstatt anzuschauen. Meine Ehefrau war gerade in einem Geschäft verschwunden und ich wartete draußen, eine Karte abfotografierend, als eine junge Frau aus dem Geschäft kam. Sie sah mich an, lächelte und ging weiter. (Meine Erfahrung hat gezeigt, dass der Augenkontakt sehr wichtig und entscheidend ist, wenn man einem Fremden gegenübertritt.)

Hier wusste ich, ich habe gute Chancen. Also lief ich ihr hinterher, wobei ich registrierte, dass sie selber fotografierte. Ich holte die junge Frau ein und sprach sie an. Wie sich herausstellte, kannte sie Flickr und hat dort selber einen Account. (Toll, dass trifft man hier in Deutschland nicht ganz so häufig.) Von der Vorstellung des Projektes bis zur Zustimmung war nur noch ein kleiner Schritt, da sich Jana, wie meine Fremde hieß, selber für Fotographie interessierte. Allerdings musste Jana noch den Hinweis loswerden, sie sei doch gar nicht fotogen. (Anmerkung des Fotographen: das stimmt nicht!!!)

Zuerst machten wir einige Fotos in der prallen Sonne. Mit dem Ergebnis war ich jedoch nicht so ganz zufrieden. Das hat allerdings nur an dem Licht gelegen, nicht jedoch an meiner charmanten Fremden.

Also suchten wir uns auf der anderen Straßenseite ein schattiges Plätzchen. Hier war der Hintergrund nicht so ganz ideal, aber ich wollte Jana nicht zumuten, mit mir durch die halbe Stadt zu wandern, um eine geeignete Stelle zu finden (zumal da ich ja auch selbst hier fremd war).

Geduldig posierte Jana vor meiner Kamera, zwischendurch schauten wir uns das Ergebnis im Display an. Anschließend startete ich mein viel zu kurzes Interview:

Jana lebt eigentlich in Köln und ist zur Zeit in Hann. Münden, um ihre Mutter zu besuchen. Jana ist 29 Jahre alt, Schauspielerin und macht zusätzlich zur Zeit eine Ausbildung zur Hebamme. Warum dies?

Als Hebamme bin ich nett, das entspricht meinem Wesen (stimmt) und es ist ein toller Beruf , als Schauspieler muss ich manchmal gemein sein, was sie aber überhaupt nicht ist.

Zuletzt ist Jana in Bonn aufgetreten. Sie ist auch Synchronsprecherin für den KIKA. Da musste ich leider passen, aus dem Alter bin ich raus.

Ich konnte noch meine Insel-Frage stellen: Diese drei Dinge würde Jana auf eine einsame Insel mitnehmen:

ihre Kamera

eine Gitarre (welche Musikrichtung: Blues zu spielen)

und Zeichenutensilien

Bei der Bluesmusik hat Jana bekanntlich meinen Nerv getroffen. ich konnte von dem Blues Caravan Konzert kurz erzählen, fast wäre sie auch dort gewesen, war allerdings erst gestern abend in Hann. Münden . Jana versprach, mir eine Adresse eines Bluesclubs in Köln zu mailen.

Wir hätten noch viel länger reden können, doch leider war ich diesmal unter ziemlichem Zeitdruck.

Die Parkzeit war schon länger abgelaufen!!! und ich musste zurück zum Parkplatz.

So übergab ich Jana meine Karte, wir verabredeten in Kontakt zu bleiben und Jana wolllte bei Flickr, meinem Stream, ihrem Foto und meinen Konzertfotos vorbeischauen und ev. einen Kommentar hinterlassen. Wir schüttelten die Hände, und dann musste ich leider weg.

Schade schade. Ich hätte noch so viele Fragen gehabt (welche Rolle würdeste du gerne mal spielen und welche überhaupt nicht, hast Du ein schauspielerisches Vorbild, spielst Du lieber im Theater oder im Fernsehen.. und und...und was ist das für ein Gefühl, wenn ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt erblickt? Ist das nur Professionalität oder ist man nicht auch jedesmal emotional berührt?) Auch der Schauspielberuf wäre ein guter Aughänger gewesen, um vielleicht verschiedene Gesichtsausdrücke festzuhalten. Aber den Beruf hatte ich erst nach dem Shooting erfahren. Jetzt denke ich darüber nach, erst zu reden und dann zu fotografieren.

Vielen Dank Jana, für diese spontane Bereitschaft und Deine Geduld. Ich hoffe sehr, von dir zu hören, um vielleicht die eine oder andere Frage zu Ende diskutieren zu können. Beruflich wünsche ich Dir viel Erfolg, sowohl auf den Brettern, die die Welt bedeuten (angeblich) als auch als Hebamme. Es sind glückliche Kinder von solch einem liebenswerten freundlichen Menschen zur Welt gebracht zu werden. Alles Liebe Jana.

 

Dies ist Bild #96 meines „100 Strangers-Projektes“. Mehr zu dem Projekt und Fotos anderer Fotografen auf der Gruppenseite 100 Strangers Flickr Group page.

 

Unstable Reaction.

Philosophicum separatim variis litterarum sensus inversus est metamorphoses,

attaques statiques piloris suicide mémoires de l'immortalité référentiel démasqué,

εκφραστεί γλώσσα κατέστρεψε ανατρεπτικές συνθήκες σχετικά κείμενα τιμούσαν,

непредсказуемость обычные прогрессии прозрачным изображения увлечение признает,

akademischen kritischen Punkte fehlgeleiteten Fragmente hergestellt diskutieren Autoren aufgelesen,

farlig fars skriving arroganse metoder posering ungdom,

crudezza tattico rimessa pubblicato spiegazione che istituisce rive silenzio,

sanity personae labyrinth bhréagnú Infinity elusive dhiagnóisiú miotais sardonic clóite,

bókmennta Chameleon delving handritum anagrammatic áhrif sópa gnomic tilvísanir,

سمعة باسم مستعار دفن بحماس شهادة مالك استبدال,

răutate obscenitate nerușinat îndoiește compune efecte necunoscute nesigure departe,

straf hymne ijdelheid maagden zee,

glutões aniquilação comentários psíquicas inconclusivos,

検閲社会は秘密の意思決定のヒキガエルを失.

Steve.D.Hammond.

 

We remember those students and teachers who had to leave school in 1938 because they were Jewish.

 

The topic "Holocaust" in the classroom

"Holocaust Education" in Austria from 1945 to today

The "direct" education by teachers respectively parents' house is often superimposed by society's socializing effects that are unconscious throughout life. Parents need to acknowledge today that mass media education largely substitutes parenting and schooling.

Austrian studies on "Holocaust education", which have been carried out by opinion research institutes or diploma theses in the last decade, must therefore also be considered in this respect.The articles that form the basis of this article mainly focus on the Holocaust and National Socialist education in Germany Parental home and school. What is partly missing is an in-depth study of how this issue has been and will be dealt with in the media of the Second Republic.

Taboo subject National Socialism

Eva Müllhofer-Gurion comes in her 1996 completed thesis on the topic of National Socialism in the parental home to the little surprising conclusion that in the family education of the Austrian post-war generation from 1945 to 1990 history images were conveyed that predominantly downplayed National Socialism. Even in 1990, in about half of the families, the events of National Socialism were either hushed up or justified. The number of parents who openly talk to their children about the Nazi period would have increased noticeably since 1980, summarizes Eva Müllhofer-Gurion. Nevertheless, young people still learn more about the Nazi era from television and radio than from their grandparents and parents.

As a study carried out in the late 1980s by the opinion polling agency Fessel revealed, even the discussion following the Waldheim affair did not change much. The Waldheim Cause was hardly taken as an opportunity in Austrian families to discuss the background of the Nazi period. In many cases, they limited themselves to commenting on the election campaign or the "watchlist" decision of the US government. Parents were afraid of arguments in the family or believed that the Nazi era was not an issue for young people.

However, this does not necessarily lead to the conclusion that adolescents at home would be indoctrinated with anti-Nazi ideas. Rather, it has to be taken into account what a study by the Fessel-Institut from 1993 reveals: young people are taking over less and less of the political attitude of the parents and grandparents generation without reflection. The number of those who agree on political issues with their parents or grandparents halved in the period from 1986 to 1992. The young people of the 90s are a largely politically and ideologically unbounded generation, which is only to a small extent open to right-wing attitudes. Thus one estimates the hard core of extreme right among young people on approximately 2%. However, about 20% in one form or another are in the broadest sense susceptible to right-wing extremist ideas.

The curricula and teachers at the schools in the period from 1945 to the 70s is a very bad testimony to education about the Nazi period issue. This is related to the lack of denazification of the teaching body after 1945 as well as to the general social situation in post-war Austria.

Syllabi of the post-war period

The curricula of the immediate post-war years were fully aligned with those of the inter-war period with the goal to "train the youth to faithful and efficient citizens of the republic." It was not until the 1970s that the goal was to educate students (male and female ones) to become mature citizens and promote their capabilites to form an independent opinion. The history lesson usually ended with World War I. Subjects such as National Socialism were barely discussed in the classroom, and about contemporary history teachers (male and female ones) did not believe that they had to say schoolgirls and schoolboys anything, "as recent history still does not go far enough into the past to be able to make statements about it ".

Dr. Hermann Lein, survivor of the Dachau and Mauthausen concentration camps and secondary school teacher in the 1950s, is one of the few exceptions here. He tried without telling of his personal fate - to enlighten the students intensively about National Socialism. The danger that his teaching would be considered implausible seemed too great.

Many teachers were neither didactically nor substantively trained in contemporary history during their training. It was not until the 1960s that this slowly changed as at universities departments of contemporary history were established and the recent past became the subject of scientific research. Other important impulses were the foundation of the "Scientific Commission for the Study of the History of the Republic of Austria" (1972) and the Decree of the Federal Ministry of Education (1978), which made political education an integral part of school education.

Thus, the prerequisites for the reform of the teaching content were also created in history lessons. Today at least 90% of pupils are taught about the Nazi period. This makes the school for young people by far the most important source of information about National Socialism and the Holocaust. Especially the curricula of the history lessons of the 4th grade Hauptschule/Gymnasium and the 8th grade Gymnasium provide this. In addition, the topic is often treated in German and religious education. 80% of the students visit today the former concentration camp Mauthausen. The Department of Political Education in the Ministry of Education offers constantly updated teaching materials, the Institutes for Contemporary History procure contemporary witnesses. And the interest is great. Compared to the school climate of the 1950s, it is the other way around: eyewitnesses are in demand because they can testify to the Nazi abominations from their personal experience. In recent years, schools have sometimes carried out quite remarkable projects on contemporary history.

"Secret" syllabus

What remains is the very different quality of teaching. It depends largely (still) on the personal commitment of teachers, whether and how the topic is treated. Sometimes teachers are overwhelmed with the topic itself. It still happens that students of both gender attend memorials without any preparation or follow-up. And unfortunately, some older teachers are unwilling to incorporate new content into their lessons. Too often, the "secret" curriculum seems to override the official curriculum, which can not change the best curricula, the best continuing education courses, the best teaching materials, teachers are part of society, and they also represent the full range of political attitudes, that exists in a society.

Christian Klösch, historian, former commemorative service at the Leo Baeck Institute New York

 

Das Thema „Holocaust" im Unterricht

„Holocaust-Education" in Österreich von 1945 bis heute

Die „direkte" Erziehung durch die Lehrerinnen bzw. das Elternhaus wird oft von während des ganzen Lebens unbewußt wirkenden Sozialisations-effekten der Gesellschaft überlagert. Eltern und Pädagoginnen müssen sich heute eingestehen, daß Meinungsbildung durch Massenmedien weitgehend Erziehung durch Elternhaus und Schule ersetzt.

Österreichische Studien über „Holocaust-education", die im letzten Jahrzehnt von Meinungsforschungsinstituten oder im Rahmen von Diplomarbeiten durchgeführt wurden, müssen deshalb auch unter diesem Aspekt betrachtet werden. Die diesem Artikel als Grundlage dienenden Arbeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf die Aufklärung über Holocaust und Nationalsozialismus in Elternhaus und Schule. Was teilweise fehlt, ist eine eingehende Untersuchung, wie mit dieser Thematik in den Medien der Zweiten Republik umgegangen wurde und wird.

Tabuthema Nationalsozialismus

Eva Müllhofer-Gurion kommt in ihrer 1996 fertiggestellten Diplomarbeit zur Thematisierung des Nationalsozialismus im Elternhaus zu dem wenig überraschenden Schluß, daß in der familiären Erziehung der österreichischen Nachkriegsgeneration von 1945 bis 1990 Geschichtsbilder vermittelt wurden die den Nationalsozialismus überwiegend verharmlosen. Selbst 1990 wurden in etwa der Hälfte der Familien die Geschehnisse des Nationalsozialismus entweder totgeschwiegen oder gerechtfertigt. Die Zahl jener Eltern, die mit ihren Kindern offen über die NS-Zeit reden, hätte sich aber seit 1980 merklich erhöht, resümiert Eva Müllhofer-Gurion. Dennoch erfahren Jugendliche immer noch mehr über die NS-Zeit aus Fernsehen und Rundfunk als von ihren Großeltern und Eltern.

Wie eine Ende der 80er Jahre durchgeführte Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes Fessel ergeben hat, haben selbst die Diskussion in Folge der Waldheim-Affäre nicht viel daran geändert. Die Causa Waldheim wurde in österreichischen Familien kaum zum Anlaß genommen, Hinter-gründe der NS-Zeit zu diskutieren. In vielen Fällen beschränkte man sich auf die Kommentierung des Wahlkampfes oder der „Watchlist'-Entscheidung der US-amerikanischen Regierung. Eltern scheuten sich vor Auseinandersetzungen in der Familie oder glaubten, daß die NS-Zeit kein Thema für Jugendliche sei.

Daraus ist jedoch nicht unbedingt der Schluß zu ziehen, daß Jugendliche zu Hause mit NS-verharmlosenden Gedankengut indoktriniert würden. Vielmehr ist zu berücksichtigen, was eine Untersuchung des Fessel-Instituts aus dem Jahr 1993 feststellt: Jugendliche übernehmen zu einem immer geringeren Teil politische Einstellung der Eltern- und Großelterngeneration unreflektiert. Die Zahl jener, die in politischen Fragen mit ihren Eltern bzw. Großeltern übereinstimmen, hat sich in der Zeit von 1986 bis 1992 halbiert. Bei den Jugendlichen der 90er Jahre handelt es sich um eine größtenteils politisch und weltanschaulich ungebundene Generation, die auch nur zu einem geringen Teil offen rechtsextremistisch ist. So schätzt man den harten Kern von Rechts-extremen unter Jugendlichen auf zirka 2 %. Allerdings sind etwa 20 % in der einen oder anderen Form im weitesten Sinne für rechtsextremes Gedankengut anfällig.

Den Lehrplänen und Lehrenden an den Schulen in der Zeit von 1945 bis in die 70er Jahre ist ein sehr schlechtes Zeugnis bezüglich Aufklärung über die NS-Zeit auszustellen. Dies hängt mit der mangelnden Entnazifizierung des Lehr-körpers nach 1945 ebenso zusammen wie mit der allgemeinen gesellschaftlichen Situation im Österreich der Nachkriegszeit.

Lehrpläne der Nachkriegszeit

Die Lehrpläne der unmittelbaren Nachkriegsjahre knüpften an jene der Zwischenkriegszeit vollinhaltlich an und hatten das Ziel, „die Jugend zu treuen und tüchtigen Bürgern der Republik zu erziehen". Erst seit den 70er Jahren verfolgt man das Ziel, Schülerinnen zu mündigen Staatsbürgerinnen zu erziehen und ihre Fähigkeiten, sich eine eigenständige Meinung zu bilden, zu fördern. Der Geschichteunterricht endete meist mit dem 1. Weltkrieg. Themen wie Nationalsozialismus wurden im Unterricht kaum behandelt. Über Zeitgeschichte glaubten viele Lehrerinnen ihren Schülerinnen nichts sagen zu müssen, „da die jüngere Geschichte noch zu wenig weit zurückliege, um darüber Aussagen treffen zu können".

Dr. Hermann Lein, Überlebender der Konzentrationslager Dachau und Mauthausen und Gymnasiallehrer in den 50er Jahren ist hier eine der wenigen Ausnahmen. Er versuchte ohne von seinem persönlichen Schicksal zu erzählen - die Schülerinnen intensiv über den Nationalsozialismus aufzuklären. Die Gefahr, daß sein Unterricht als unglaubwürdig betrachtet werden würde, erschien ihm zu groß.

Viele Lehrerinnen wurden während ihrer Ausbildung weder didaktisch noch inhaltlich in Zeitgeschichte ausgebildet. Erst in den 60er Jahren veränderte sich dies langsam, als an den Universitäten Zeitgeschichteinstitute eingerichtet und die jüngste Vergangenheit Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung wurde. Weitere wichtige Impulse waren die Gründung der „Wissenschaftlichen Kommission zur Erforschung der Zeit-geschichte der Republik Österreich" (1972) und der Erlaß des Bundesministeriums für Unterricht (1978), der Politische Bildung zu einem integrativen Bestandteil im Schulunterricht machte.

Damit waren die Voraussetzungen für die Reform der Lehrinhalte auch im Geschichteunterricht geschaffen. Heute werden zumindest 90% der SchülerInnen über die NS-Zeit unterrichtet. Damit ist die Schule für Jugendliche die mit Abstand wichtigste Informationsquelle über Nationalsozialismus und Holocaust. Vor allem die Lehrpläne des Geschichteunterrichts der 4. Klasse Hauptschule/Gymnasium und der 8. Klasse Gymnasium sehen dies vor. Darüber hinaus wird das Thema vielfach im Deutsch- und Religionsunterricht behandelt. 80% der Schülerinnen besuchen heute das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen. Die Abteilung für Politische Bildung im Unterrichtsministerium bietet ständig aktualisierte Unterrichtsmaterialien an, die Institute für Zeitgeschichte vermitteln ZeitzeugInnen. Und das Interesse ist groß. Im Vergleich zum Schulklima der 50er Jahre ist es gerade umgekehrt: ZeitzeugInnen sind gefragt, weil sie die Nazi-Greuel aus ihrem persönlichen Erleben bezeugen können. In den letzten Jahren wurden an Schulen teilweise sehr beachtliche Projekte zum Thema Zeitgeschichte durchgeführt.

„Heimlicher" Lehrplan

Was jedoch bleibt, ist die sehr unterschiedliche Qualität des Unterrichts. Es hängt weitgehend (noch immer) vom persönlichen Engagement der LehrerInnen ab, ob und wie das Thema behandelt wird. Manchmal sind Lehrende mit der Thematik selbst überfordert. Noch immer geschieht es, daß Schülerinnen ohne jegliche Vor- und Nachbereitung Gedenkstätten besuchen. Und leider sind einzelne ältere Lehrende nicht bereit, neue Inhalte in ihren Unterricht zu integrieren. Zu oft noch scheint der „heimliche" Lehrplan den offiziellen außer Kraft zu setzen. Dies können die besten Lehrpläne, die besten Fort-bildungskurse, die besten Unterrichtsmaterialien nicht ändern. LehrerInnen sind Teil der Gesellschaft und auch sie repräsentieren das gesamte Spektrum an politischen Einstellungen, das in einer Gesellschaft vorhanden ist.

Christian Klösch, Historiker, ehem. Gedenkdienstleistender am Leo Baeck Institute New York

www.gedenkdienst.at/index.php?id=144

I complete my "Frankfurt series".

The weather did not get any better. Storm, rain and cold! No one would like to stand in front of a camera. I decided to go into the big shopping center right behind me. Very futuristic building. Why I do not have any photos of this worth seeing shopping center? The story behind comes a little later.

 

On the top floor was a large area to relax, to look at the pedestrian zone to and over the roofs of Frankfurt.

 

In this area of relaxation there was at the end a large white wall, which was lit from above with various spotlights. A nice background for photos, but of the light somewhat problematic.

 

Well, I wanted to try and looked around if someone seemed to me to have time and leisure for a conversation and a few photos. And actually, almost right next to me was a young couple who, like me, enjoyed the view of Frankfurt. It seemed as if they were in no hurry. So I spoke to the couple, explained my request, my project, and showed my photostream on my smartphone. I could convince Kristin and Jonas, (that was their name) agreed to support me and my project.

I asked both to follow to my white background. Before the conversation began we started the small photoshooting. The background was really nice, just the lighting threw unpleasant shadows. Through more or less skillful posings I tried to avoid the shadows.

 

And now something happened that I had not expected. During our shoot, I was approached by an official security employee at the shopping center, asking if I had a written permission to photograph at the shopping center. This I negated truthfully. Before I could make further photos, I had to first get the written explanation by the management, was explained to me. It should be no problem, I should simply follow him, he takes me there. Of course, I had to comply.

 

I asked Kristin and Jonas please wait until I am back, because not all the photos were taken and I could not talk with them.

 

Taking to the management there was another problem. The photo approval was to be given to me, but I should assign all the rights on my photos to the owner of the shopping center. Of course I did not want that. I had not photographed anything from this shopping center, but merely photographed people who were not directly related to the shopping center. My subject was not about architecture of the shopping mall, but about "my" strangers in front of a white wall. In addition, I should undertake to send all the photos to the management, which then they might use this for advertising.

 

Of course, I did not want that. I explained the project, showed the photos I had taken so far. We discussed until the manager of the shopping center deleted the relevant passages from the approval. OMG!

 

So back to Kristin and Jonas. How overjoyed I was that Kristin and Jonas had been waiting for me. We finished our photoshooting and I finally could speak to this friendly and patient young people.

 

Meeting Kristin: Kristin comes from Düsseldorf, is 18 years old and still goes to school. In autumn, Kristin will start a dual course of studies in Stuttgart. She will study industrial engineering there together with Jonas.

 

What was your biggest challenge so far: That was the application in Stuttgart (at a large automobile group) Jonas and Kristin were selected from a circle of over 500 applicants in a difficult selection process.

 

How would Jonas describe Kristin? Kristin is very structured. She knows exactly what she wants and is very self-confident.

 

Kristin, who would you like to meet? This is Audrey Hepburn, Kristin answered.

 

My lonley island question: On a lonely island, Kristin would take the following three things: 1st: a knife, 2nd: a book (for example by Ken Follett) and 3rd: her best friend.

 

I had to ask, of course, what someone from Dusseldorf at Weiberfastnacht (Weiberfastnacht - marks the transition from the carnival meetings indoors to the street carnival on this Thursday till Ash Wednesday. It is a "high feast" in the German carnival tradition) will do in Frankfurt, and whether Kristin would prefer to celebrate this day in Dusseldorf. Yes, actually, but tomorrow in Frankfurt takes place a study-preparatory event. So Kristin will take part on Sunday to the carnival rumble.

 

Because I had already spent a lot of time with Kristin and Jonas (and my trip to the Centermanagement), I did not want to ask more questionsIt was a very easy going, amusing conversation. I think it was fun to everyone. As a souvenir of this encounter I still had to make a double portrait of Kristin and Jonas. So Kristin and Jonas will have hopefully a nice reminder of this evening. We shook hands, I handed over my card and said good-bye.

 

I am really grateful to Kristin and Jonas for their patience and the time, which both spend to me and my projct. To wait for me was really not self-evident.

 

I wish both success in their future studies in Stuttgart and all the best for their time together. Thank you very much again.

 

If you read these lines, please write me an e-mail, then will send you still the files of our shoot.

 

This is my 39th post to the group "The Human Family". Visit "The Human Family" here and have a look on the photos of the other photographers:

 

www.flickr.com/groups/thehumanfamily/

 

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Es geht weiter mit meiner Frankfurt-Serie.

Das Wetter wurde nicht besser. Sturm, Regen! Niemandem möchte ich da zumuten, vor der Kamera zu stehen. Ich beschloss, in das große Einkaufszentrum direkt hinter mir zu gehen. Sehr futuristisch und vor kurzer Zeit erst errichtet. Warum habe ich keine Fotos von diesem durchaus sehenswerten Einkaufszentrum? Die Geschichte dahinter kommt etwas später.

 

Im obersten Stock war eine große Fläche zum Entspannen, um auf die Fußgängerzone zu und über die Dächer von Frankfurt zu blicken.

 

In diesem Entspannungsbereich gab es ganz am Ende eine große weiße Wand, die von oben mit diversen Strahlern ausgeleuchtet wurde. Ein schöner Hintergrund für Fotos, allerdings von der Lichtführung etwas problematisch.

 

Gut, ich wollte es versuchen und sah mich um, ob jemand auf mich den Eindruck macht, Zeit und Muße für ein Gespräch und ein paar Fotos zu haben. Und tatsächlich, fast direkt neben mir stand ein junges Paar, die genau wie ich den Blick auf Frankfurt genossen. Es schien so, als ob sie keine Eile hatten. Also sprach ich das Paar an, erklärte mein Anliegen, mein Projekt und zeigte auf meinem Smartphone meinen Fotostream. Das alles in der Summe war überzeugend und Kristin und Jonas, wie die beiden hießen, erklärten sich bereit, mich mit meinem Projekt zu unterstützen.

 

Ich bat beide zu meinem weißen Hintergrund. Vor dem Gespräch begann das kleine Fotoshooting. Der Hintergrund war wirklich sehr schön, nur die Beleuchtung warf unangenehme Schatten. Durch mehr oder weniger geschickte Positionierung versuchte ich dem entgegenzuwirken.

 

Und jetzt passierte etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Während unseres Shootings wurden ich von einem offiziellen Security-Mitarbeiter des Einkaufszentrums angesprochen und die Frage gestellt, ob ich denn eine schriftliche Erlaubnis habe, hier im Einkaufszentrums zu fotografieren. Dies verneinte ich wahrheitsgemäß. Bevor ich weitere Fotos machen dürfe, müsse ich mir zunächst die schriftliche Erklärung beim Management einholen, wurde mir erläutert. Es sei kein Problem, ich solle ihm einfach folgen, er bringt mich dorthin. Dem musste ich natürlich nachkommen.

 

Ich bat Kristin und Jonas bitte bitte zu warten, bis ich zurück bin, da noch nicht alle Fotos gemacht waren und ich mich mit den Beiden auch noch nicht unterhalten konnte.

 

Beim Management gab es ein weiteres Problem. Die Fotogenehmigung wollte man mir durchaus erteilen, allerdings sollte ich sämtliche die Rechte an meinen Fotos an den Betreiber des Einkaufszentrums abtreten. Das wollte ich natürlich nicht. Ich hatte ja nichts von diesem Einkaufszentrum fotografiert, sondern lediglich vor einer weißen Wand, Menschen fotografiert, die nicht in einem direkten Bezug zum Einkaufszentrum stehen. Mir ging es nicht um die Architektur, sondern um „meine“ Fremden vor einer weißen Wand. Außerdem sollte ich mich verpflichten, sämtliche Fotos an das Management zu schicken, die dann ihrerseits eventuell dies zu werblichen Zwecken nutzen wollten.

 

Das alles wollte ich natürlich nicht. Ich erklärte das Projekt, zeigte die schon gemachten Fotos und musste etwas diskutieren, bis der Manager des Einkaufszentrums die entsprechenden Passagen aus der Genehmigung gestrichen hat.

 

Also zurück zu Kristin und Jonas. Wie überglücklich war ich, dass Kristin und Jonas auf mich gewartet hatten. Wir beendeten unser Fotoshooting und ich konnte endlich etwas zu dem Mensch erfahren.

 

Hier traf ich also Kristin: Kristin kommt aus Düsseldorf, ist 18 Jahre alt und geht –noch- zur Schule. Ab Herbst wird Kristin ein duales Studium in Stuttgart beginnen. Ihr Studienfach ist dann das Wirtschaftsingenieurwesen.

 

Was war bisher deine größte Herausforderung? Beide antworteten: das war die Bewerbung in Stuttgart (bei einem großen Automobilkonzern) Aus einem Kreis von über 500 Bewerbern wurden Jonas und Kristin in einem schwierigen Auswahlverfahren ausgewählt.

 

Wie würde Jonas Kristin beschreiben? Kristin ist sehr strukturiert. Sie weiß genau was sie will und ist sehr selbstbewusst.

 

Kristin, wen würdest du gerne einmal treffen? Das ist Audrey Hepburn.

 

Auf eine einsame Insel würde Kristin folgende drei Dinge mitnehmen: 1ein Messer, 2. Ein Buch (zum Beispiel von Ken Follett) und 3. Ihre beste Freundin.

 

Ich musste natürlich noch fragen, was jemand an Weiberfastnacht aus Düsseldorf ausgerechnet nach Frankfurt verschlägt und ob Kristin nicht lieber in Düsseldorf feiern wolle. Ja, eigentlich schon, da aber am Freitag in Frankfurt eine studiumvorbereitende Veranstaltung stattfindet, wird Kristin erst am Sonntag sich so richtig in das Karnevalsgetümmel stürzen.

 

Da ich durch meinen Ausflug zum Centermanagement schon viel Zeit von Kristin und Jonas in Anspruch genommen hatte, wollte ich nicht noch weitere Fragen stellen. Es war ein sehr lockeres, amüsantes Gespräch, ich glaube, allen hat es Spaß gemacht. Als Andenken an diese Begegnung musste ich noch gerne eine Doppelportrait von beiden zusammen gemacht. So haben Kristin und Jonas eine hoffentlich schöne bleibende Erinnerung an diesen abend. Wie schüttelten die Hände, ich überreichte meine Karte und verabschiedeten uns.

 

Ich bedanke mich wirklich recht herzlich bei Kristin und Jonas für die Geduld und die Zeit, die beide für mich erübrigt hatten. Es war wirklich nicht selbstverständlich.

 

Ich wünsche beiden viel Erfolg bei ihrem künftigen Studium in Stuttgart und alles Gute auch für die gemeinsame Zeit. Vielen Dank nochmals.

 

Wenn Ihr diese Zeilen lest, schreibt mir doch eine E-Mail, dann überlasse ich Euch noch die Dateien unseres Shootings.

  

Dies ist mein 39. Beitrag zu der Gruppe "The Human Family". Mehr Fotos von anderen Fotografen der Gruppe findest Du hier:

 

www.flickr.com/groups/thehumanfamily/

  

 

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Food Not Bombs

 

Food Not Bombs - San Francisco 2001 *

www.flickr.com/photos/32401725@N00/5669874711

www.flickr.com/photos/32401725@N00/6287061108

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Food Not Bombs - Logo *

www.flickr.com/photos/sterneck/6283518969

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Food Not Bombs - Tacheles, Berlin, 2008 *

www.flickr.com/photos/sterneck/5685686749

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In the Cracks of the World - Photo-Reports

www.flickr.com/photos/sterneck/sets

 

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San Francisco Food Not Bombs

Vegetarian food to the masses!

www.sffnb.org

 

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Food Not Bombs

www.foodnotbombs.net

www.sffnb.org/history

 

Food Not Bombs

 

History

 

Formed in Boston in 1980 by activists involved in the anti-nuclear movement, Food Not Bombs has blossomed into a worldwide, grassroots, political movement of over 175 autonomous chapters. Each Food Not Bombs group serves free food to people in need and in support of political organizing efforts.

 

Food Not Bombs believes that society and government should value human life over material wealth, human need not corporate greed, and that most of its problems stem from this simple crisis in values.

 

Food Not Bombs recovers healthy, nutritious, vegetarian food that would have been otherwise discarded and cooks and serves it to people in immediate need. The problem isn’t too little production, it’s poor and inequitable distribution. Food Not Bombs is an alternative food distribution organization, intent on building sustainable community food sharing programs.

 

By giving away free, vegetarian food in public places Food Not Bombs brings the invisible hungry and poor into the public’s eye, forcing passers-by to examine, at least for a moment, their own complicity and involvement in allowing the unaccountable global economic system that oppresses every one of us to continue.

 

Food Not Bombs calls attention to the inherent contradictions in society’s failure to provide food and housing for each of its members, while at the same time handing out hundreds of billions of dollars in funding for unconscionable wars and state violence.

 

Food Not Bombs is protest, not charity.

 

While we are a loosely-knit group of collectives, each Food Not Bombs group shares some basic unifying principles:

 

1. Non-violence Our society is dominated by violence-economic, political, environmental, and mental. While greedy and short-sighted politicians claim the we will be “protected” by a National Missile Defense, our daily lives on the ground are affected by the constant threat of crime and police violence. The authority and power of the government is based solely on the threat and use of violence at home and abroad. Food Not Bombs is committed to a vision of society that is motivated by love and sharing, not violence and greed.

 

Poverty is also violence. While our society extols mindless consumerism and pursues the unlimited accumulation of wealth, it relegates millions to hunger and homelessness while turning the other cheek. This, combined with police violence, inadequate healthcare, and countless forms of discrimination, deprive each of us of a vibrant and loving way of life.

 

The commercial food industry is also predicated on violence. It involves the slaughtering of millions of animals and the poisoning of our planet through the use of chemical pesticides and fertilizers. Tons of usable food go to waste to maintain high profits. More than 70% of the grain harvest in the U.S. is fed to farmed animals, as is 33% of the world’s grain.

 

While the police have attacked Food Not Bombs (members of San Francisco Food Not Bombs were arrested more than 1000 times from 1988 through the 90s) for its actions, we never respond with violence because we would never want to recreate the authoritative methods of the state in our own actions, and because we are on the streets every day in small numbers supporting people. The police have a constant standing army armed and prepared to use violence at any moment. We cannot jeopardize ourselves or the people we work with through the use of shortsighted acts of violence in the heat of the moment.

 

2. Consensus Decision Making Rather then relying on a system of winner take all, Food Not Bombs believes that every member of the group should have the opportunity to participate in shaping all the group’s decisions.

 

The consensus process insures that the will of the majority doesn’t dismiss the values and contributions of everyone else. Consensus process forces us to resolve conflicts through negotiation and compromise rather than overruling and censoring.

 

3. Vegetarianism Up to 25% of the food in the United States is wasted every year, with an estimated 130 pounds of food per person ending up in landfills nationwide. That’s enough feed 49 million people, twice as many as starve in the world annually.

 

Over 70% of the grain grown in this country is used feed livestock, which in turn feed far fewer people than the grain would directly.

 

Factory farms treat animals like commodities, objects to be used solely as profit-making things, while ignoring that they are living, feeling being who feel the tremendous pain inflicted upon them.

 

Serving vegetarian food exemplfies Food Not Bombs’ commitment to non-violence, as well as the wise and rational use of resources.

 

Sources U.S. Department of Agriculture, “A Citizen’s Guide to Food Recovery”, 1999 U.S. Department of Agriculture, “World Cereals Used for Feed”, 1997

 

Interesting History Links:

 

www.foodnotbombs.net

 

In-depth article about the history of the SF Chapter.

www.practicalanarchy.org

 

Email from 1994 about Keith McHenry being held in jail!

www.langston.com/Fun_People/1994/1994AQV.html

 

The Homeless Peoples’ Network has many archived emails about the work of SF Food Not Bombs, ACT-UP, the IWW and other radical organizations!

hpn.asu.edu

 

Archive.org’s record of our web site from the early 2000s

wayback.archive.org/web/*/http://www.sffoodnotbombs.org

 

www.sffnb.org/history

 

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Politics for a Real Change *

 

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SAN FRANCISCO SESSIONS

 

Zwischen Hippie-Kommerz, Goa-Spirits und revolutionären Party-Demos - Eine Reise durch das San Francisco der Gegenwart ...

  

DAS ERBE DER HIPPIES

 

In der zweiten Hälfte der sechziger Jahre wurde San Francisco zur Hauptstadt der Flower-Power-Bewegung. Zigtau-sende Hippies aus der ganzen Welt kamen zusammen, um in Haight-Ashbury den ”Summer of Love” zu feiern. Ver-bindend war die Abkehr von den Werten der bürgerlichen Gesellschaft, die im Vietnam-Krieg ihr blutverschmiertes Gesicht zeigte. Die Vision der Hippies machte dagegen die freie Liebe zur wichtigsten Kraft, die aufkommende Rock-Musik wurde zum wegweisenden Bezugspunkt und psychedelische Substanzen dienten zur Veränderung des Be-wusstseins. Die farbenfrohen Beschwörungen einer besseren Welt nahmen jedoch nur kurzzeitig Gestalt an, bald verfing sich die Hippie-Kultur in inneren Widersprüchen. Zudem gelang es Ronald Reagan, dem damaligen Gouver-neur Kaliforniens, und dem CIA zunehmend die Bewegung über repressive Massnahmen zu schwächen. Im Grunde wurzelte das Scheitern der Hippie-Kultur jedoch in einem wesentlichen Teil in der verschlingenden Dynamik eines Gesellschaftssystems, das selbst seine Antithese integriert und zu Geld macht.

 

Bis heute lebt Haight-Ashbury als Stadtteil noch immer vom Mythos der Hippie-Bewegung. Vom ursprünglichen Spirit ist kaum noch etwas zu spüren, wie sollte es über dreißig Jahre später auch anders sein. Ein Hippie-Shop reiht sich an den nächsten: Eine endlose Ansammlung von T-Shirts, Postern, Tassen und anderen Souvenirs mit Motiven der Ikonen Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jerry Garcia. Blumen schmücken noch immer die zentrale Haight-Street, doch längst sind sie mit einem meist völlig überteuerten Preisschild versehen.

 

Inzwischen sind jedoch nicht nur die scheinbar ewig jungen Rock-Klassiker der späten Sechziger in den Shops zu hören. Seit einiger Zeit nehmen die zeitgemäßen Beats des Psychedelic Trance einen nahezu gleichberechtigten Platz ein. Die Freaks aus der Goa-Szene haben längst das Erbe der Hippies angetreten. Viele Parallelen sind offen-sichtlich, so ist beispielsweise der Bezug zur indischen Mystik genauso verbreitet wie der Gebrauch psychoaktiver Substanzen und auch die farbenfrohe Kleidung orientiert sich eindeutig am Outfit der Hippies. Vor allem ist es jedoch zumeist die Sehnsucht nach Freiheit und Ungebundenheit, nach innerer Entfaltung und Entwicklung, die den einge-schlagenen Weg bestimmt. Charakteristisch ist für beide Kulturen jedoch auch ein oftmals naives bis ignorantes Ver-hältnis gegenüber den Möglichkeiten und den Notwendigkeiten politischen Engagements.

  

OFFENE SESSIONS ALS LEBENSPRINZIP

 

Aus der scheinbar endlosen Kette der Tourist-Shops der Haight-Street fällt der Bound Together Bookstore heraus. Dort reihen sich die Klassiker der linken Bewegungen aneinander, von Marx und Bakunin über die Vertretern der kritischen Theorie bis zu den WortführerInnen der Antiglobalisierungsbewegung. Daneben stehen verschiedene Un-derground-Zeitschriften oder auch Benefit-CDs für den aus politischen Gründen in Philadelphia zum Tode verurteilten afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal. Im Gegensatz zu vergleichbaren Projekten in Deutschland lassen sich aber auch erotische Fotobände aus der Fetisch-Szene oder psychedelische Erfahrungsberichte finden. ”Alle Mitarbeiter des Buchladens verzichten auf einen Lohn, die Gewinne fließen an linke Projekten” erzählt mir Monica und fügt mit einem leicht zweifelnden und gleichzeitig hoffnungsvollen Lächeln hinzu: ”Vielleicht reicht es sogar irgend-wann einmal für den Aufbau eines Zentrums.”

 

Im Golden Gate Park finde ich dann doch noch den Geist der Hippie-Bewegung, der sich im Grund jedoch losgelöst von der Kultur der späten Sechziger als eine Art ”Open Spirit” bezeichnen lässt, welcher sich durch so viele gegenkul-turellen Bewegungen zieht. An einem kleinem Hügel hat sich eine Gruppe von TrommlerInnen zusammengefunden, unterstützt von einem Klarinettisten und einem Trompeter. Eine offene Session, der sich jede und jeder anschließen kann, unabhängig von Alter, Hautfarbe und Herkunft. Und so ist es ein ständiges kommen und gehen, meist sind es rund fünfzehn TrommlerInnen, die improvisierend miteinander spielen, dabei gleichberechtigt aufeinander eingehen und so den Traum einer gemeinschaftlichen Gesellschaft auf dieser Ebene für einige Stunden zur Wirklichkeit ma-chen.

 

Während ich auf der Wiese liege, ziehen einige Seifenblasen an mir vorbei, der Geruch von Räucherstäbchen und Grass liegt in der Luft. Ein Skateborder hat sich in die Mitte der TrommlerInnen gelegt, um sich völlig vom Sound umhüllen zu lassen, während einige junge, etwas klischeehaft hippieartig gekleidete Frauen ausgelassen tanzen. Es macht den Flair von San Francisco mit aus, dass sich auch fünfzig- und sechzigjährige ganz selbstverständlich der Musik hingeben, ohne mit einem Kopfschütteln bedacht zu werden. Gleich neben mir breitet eine Familie ein Picknick aus, daneben spielen einige Freaks Frisbee, andere jonglieren oder genießen einfach den warmen Nachmittag.

 

Doch auch an diesem idyllischen Sonnentag in Haight-Ashbury wird am Straßenrand die Kehrseite des vermeintlichen Traumlandes Amerika mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten deutlich. Da streicht eine verwirrte ältere Frau ununter-brochen über eine Barbie-Puppe und spricht von deren Schönheit. Gleich daneben bitten die beiden Punx auf einem handgeschriebenen Schild mit etwas Selbstironie um Spenden für ihre Alkohol-Studien. Nicht minder bezeichnend ist der Alt-Hippie, der unverständliches Zeug vor sich hin murmelt, während er eine Mülltonne nach etwas Essbaren durchwühlt.

  

GOA IN SAN FRANCISCO

 

Im SoMa-District San Franciscos, einem ansatzweise alternativen, im Gesamteindruck aber eher heruntergekomme-nen Stadtteil, befindet sich in einem Warehouse das Consortium of Collective Consciousness (CCC). Getragen von einer Grundhaltung, die Spiritualität und Party miteinander verbindet, verkörpert es wie kaum ein anderer Ort als Kul-tur- bzw. Wohnzentrum die Goa-Szene. ”Es begann vor einigen Jahren als wir völlig verändert von den Trance-Partys in indischen Goa zurückkamen. Wir versuchten die psychedelischen Energien dieser Erlebnisse aufzugreifen und weiter zu tragen. Wir kamen zusammen, mieteten ein altes Warehouse und organisierten die ersten Partys. Im Mai ’95 nahm dann der legendäre DJ Goa Gil unsere Spirits mit auf eine Reise, auf der wir uns bis zum heutigen Tag befinden.” erzählt Santosh, einer der Gründer des CCC.

 

Zur Zeit wohnen acht Leute im CCC, zumeist in schön gestalteten, aber äußerst kleinen, fensterlosen Zimmern, die kaum mehr beinhalten als ein Bett und einige Kisten. Treffpunkt ist die gemeinschaftlich genutzte Küche, das Herz des Zentrums bildet eine Halle, die als Partyraum genutzt wird. Auf dem mit Tüchern abgehängten Dach eines kleinen DJ-Raumes innerhalb der Halle wohnt Aaron, dessen persönlicher Besitz aus nicht viel mehr als einem Schlafsack, einigen Kleidungsstücken und einem Laptop besteht, auf dem er unablässig neue Stücke kreiert. ”We are so much into music, nothing else matters” führt er in einer selbstverständlichen Beiläufigkeit aus. Entsprechend läuft im Grunde rund um die Uhr im ganzen Haus Psychedelic-Trance in allen Variationen. Einige Hausbewohner sind am Mixen, in einem anderen studioartigen Zimmer, das ebenfalls gleichzeitig als Schlafraum genutzt wird, entsteht am Computer ein neuer Track und in der Küche läuft eine Promo-CD.

 

Das ganze Zentrum ist im Innern farbenfroh gestaltet. Überall hängen großteils selbstgemalte, großformatige Gemäl-de. Neben psychedelischen und fantasyartigen Motiven sind es vor allem spirituelle indische Motive. Da lächelt von einem Poster Krishna, an einem altarartigen Platz befindet sich eine kitschig mit blumigen Schmetterlingen behängte Buddha-Statur und Shiva ist neben zig anderen hinduistischen Gottheiten allgegenwärtig. Tatsächlich scheint sich jedoch fernab der Klischees vom spirituellen Indien kaum jemand für die religiösen Hintergründe zu interessieren.

 

In einer Diskussion mit einigen BewohnerInnen des CCC geht es um die Bedeutung organisierter Religion, um die Strukturen der Kirchen und anderer religiöser Organisationen, die, so die die durchgängige Überzeugung, den Zugang zur eigentlichen Persönlichkeit, deren Energien und Potentialen verhindern. Der Veränderungsweg den Santosh auf-zeigt, beginnt bei der einzelnen Person, beim individuell ausgeprägten ”inneren Frieden”, gefolgt vom Frieden in der Familie und in der Gemeinschaft, um dann irgendwann bei der Gesellschaft und anschließend beim Weltfrieden an-zugelangen. Es ist der vielbeschworene Weg der ”inneren Evolution”, der jedoch im Hier und Jetzt oftmals gegenüber den bestehenden umgebenden gesellschaftlichen Missständen die Augen verschließt. Bevor wir ausführlicher diesen Punkt diskutieren können, geht es schon wieder voller Selbstüberzeugung um die CCC-Party auf dem legendären Burning-Man-Festival, die dort alle anderen Events in den Schatten stellen soll. Ein charakteristischer Ablauf, denn im Grunde drehen sich alle Gespräche unabhängig von der anfänglichen Thematik nach kurzer Zeit im wesentlichen um drei Themen, um Musik bzw. Partys, um Drogen und um Spirituelles, wobei im Zentrum der Ausführungen fast immer das eigene Ich und die eigenen Leistungen stehen.

 

Letztlich ist das CCC ein Paradebeispiel für das sinnbildliche Verständnis der ”Dance-Community” als eine isolierte Insel, wobei ignoriert wird, dass jede Insel von einem Meer umgeben wird. Wie stark jedoch auch das CCC von den äußeren Einflüssen geprägt wird, unterstreicht nachdrücklich die extreme Erhöhung der Miete, die inzwischen vom CCC nicht mehr getragen werden kann. Im Zuge der Entwicklungen um die dot.com-Industrie drängen immer mehr Internet-Firmen in den als Künstlerviertel bekannten Stadtteil. Zwangsläufig steigen die Mieten, die ursprünglich an-sässige Bevölkerung wird so vertrieben und der Stadtteil im Verlauf weniger Jahre komplett umstrukturiert. So steht trotz aller spirituellen Symbole der Auszug des CCC in absehbarer Zeit bevor und ein erschwingliches Ersatzgebäude ist noch nicht in Sicht.

  

AUF DER STRASSE

 

Als ich durch den Mission-District ziehe, zeigt sich schnell ein Gesicht San Franciscos, das in keinem Reiseführer zu finden ist. Große Teile der Stadt sind von schmucklosen Häusern, Lagerhallen und grauen Bürobauten bestimmt. Auffallend ist insbesondere die hohe Zahl der Homeless People, der Obdachlosen, die ihren verbliebenen Besitz in Einkaufswagen durch die Straßen schieben. Einige wenige leben in Zelten, die meisten in selbstgebauten Unterkünf-ten aus Pappkisten, Blech und Stoffresten oder sie schlafen direkt auf dem Bürgersteig, umgeben von Autolärm und Abgasen. Vor vielen Geschäften befinden sich Schilder mit der Aufschrift ”No Trespassing” (”Verweilen verboten”), die sich speziell an Obdachlose richten. Teilweise sind sogar die Mülltonnen mit Gittern verriegelt um ein Durchwühlen zu verhindern. Dennoch sieht man an fast jeder Straßenecke Menschen, die den Müll der Wohlstandsgesellschaft auf der Suche nach etwas Essenbaren durchwühlen. Ein Bild, das längst einen selbstverständlichen Teil des Alltags US-amerikanischer Großstädte bildet.

 

Direkt an der Market-Street, einer der zentralen Straßen San Franciscos, verteilen ehrenamtliche Mitglieder von Food Not Bombs an Bedürftige kostenlos vegetarische Nahrungsmittel und Getränke, die von Großküchen und einigen Geschäften aus Restbeständen zur Verfügung gestellt werden. Der Platz und die Uhrzeit sind bekannt und schon bald bildet sich eine lange Schlange. Im Gegensatz zu vielen anderen karitativen Organisationen in Deutschland stellt Food not Bombs die Aktivitäten ausdrücklich in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang: Zielsetzung ist nicht nur die Minderung von Elend und Not, sondern auch das Aufzeigen der eigentlichen, systembedingten Ursachen. So verurteilt Food not Bombs auch immer wieder scharf die polizeiliche Willkür gegenüber Obdachlosen. Entsprechend angespannt ist das Verhältnis gegenüber staatlichen Stellen. In San Francisco wurden Food-not-Bombs-AktivistInnen mehrfach inhaftiert, weil gegen das Vorgehen spezieller Anti-Homeless-Einheiten der Polizei eintraten. In einigen anderen Städten wurde den lokalen Gruppen das Verteilen von Nahrungsmitteln untersagt.

 

Viele der Homeless People leiden unter psychischen Problemen, die nicht nur in ihrem elenden Dasein auf der Straße wurzeln. In den späten sechziger Jahren wurden unter der Regierung des damaligen kalifornischen Gouverneurs Roland Reagan die staatlichen psychiatrischen Einrichtungen aufgelöst. Offiziell sollten die Betroffenen in die Gesell-schaft reintegriert werden und dabei von sozialen Projekten in Wohnortnähe begleitet werden, die jedoch in der Regel völlig überfordert waren. Tatsächlich sollte die Auflösung der Psychiatrien den Staatshaushalt entlasten und die Hip-pie-Bewegung durch die Konfrontation mit psychisch kranken Menschen schwächen, die gezielt die Nähe zur ver-gleichsweise toleranten Flower-Power-Kultur suchten.

 

Neben einer Bushaltestelle liegt ein Obdachloser auf einer Decke direkt auf dem Bürgersteig. Er starrt vor sich hin, scheint sich nicht um die Menschenmassen zu kümmern, die an ihm vorbei ziehen. Seit zwölf, fünfzehn Jahren lebt er nun auf der Straße, erzählt er mir. Seit wann genau, daran kann er sich nicht mehr erinnern. Zuerst hat er die Arbeit, dann die Wohnung verloren, danach gab es kein zurück mehr. Ob er noch Hoffnung habe, frage ich ihn. Seine Ant-wort lautet schlicht ”Hope for what?”.

  

PARTY, KULTUR UND WIDERSTAND

 

Im SoMa-Café treffe ich mich mit Christopher Anderson, dem Regisseur von ”An Act of Sabotage”. Ein beeindrucken-der halb-dokumentarischer Spielfilm, der auf seine ganz eigene Weise um die Pole Musik und Gemeinschaft, Liebe und Militanz, Bewusstsein und Widerstand kreist. Nach der Aufführung auf verschiedenen Festivals hat der Film trotz seiner subversiven Message sogar seinen Weg in das Spätprogramm des ZDF gefunden. Christophers Gedanken beschäftigen sich an diesem Nachmittag mit der ”geistigen Vergiftung der Menschen durch die Medien” und ”die be-rechnende Ignoranz der herrschenden PolitikerInnen”. Vor diesem Hintergrund bezieht er sich aber auch auf den Widerstand gegen die bestehenden Machtstrukturen und die Gesetzmäßigkeiten mit der sich Menschen gegen Unter-drückung und Ausbeutung wehren. Sei es nun bei einem Einbruch eines Obdachlosen in einen Supermarkt oder im Rahmen des Widerstands gegen die Globalisierung in Seatle.

 

Später sprechen wir über sein Selbstverständnis als Filmemacher und über die Idee des Cybertribes, der überliefertes Wissen mit den Entwicklungen der Gegenwart verknüpft. ”Mich beeindruckt das verbindende Verständnis von Kreati-vität, Schamanismus und Widerstand. Es sind Elemente die in diesem System des Konsums gezielt verdrängt wer-den. Konsum von Produkten, von Drogen und TV als Flucht aus einer Welt, in der sich die Menschen verkaufen müs-sen. Es geht in unseren Filmen um direkte Aktionen. Der Akt des Filmemachens als wirkliche Erfahrung und nicht als sorgfältig inszenierte Lüge. Wir versuchen Veränderungen anzuregen indem wir wichtige Themen zur Diskussion bringen, um dann zur Aktion überzugehen und diese in unsere Filme integrieren. Selbstverständlich bedeutet dies, dass man sich manchmal außerhalb der normalen Parameter bewegen muss.”

 

Von einem ähnlichen Kultur- bzw. Kunstverständnis geht das Projekt ’Art and Revolution’ aus, das seit 1996 mit un-terschiedlichen fortschrittlichen Organisationen zusammenarbeitet. Bekannt wurde ’Art and Revolution’ insbesondere durch die riesigen symbolträchtigen Puppen, die von ihren Mitgliedern auf Demonstrationen getragen werden und diesen dadurch ein besondere visuelle Ausdruckskraft geben. ”Wir glauben, dass politische Arbeit ohne kreative Visi-onen in eine Sackgasse führt, genauso wie Kunst ohne politische oder soziale Bedeutung keine wirkliche Perspektive eröffnet.” erläutert eine der Aktivistinnen. ”Wir sind ein Kollektiv, das in seinen Projekten kreative kulturelle Ausdrucks-formen mit dem Kampf um soziale Gerechtigkeit verbindet. Wir bringen phantasievoll Musik, Poesie und Kunst auf die Straßen, um auf die kritischen Themen unserer Zeit aufmerksam zu machen. Wir nutzen Kunst als Werkzeug zur Unterstützung von Graswurzelinitiativen, wie auch zur Entwicklung neuer Formen des Widerstands und der Kommu-nikation.”

 

Die Idee der ”Reclaim the Streets”-Events entstand in den neunziger Jahren. Ausgangspunkt war das Bestreben Poli-tik und Party zusammenzubringen, nicht zuletzt um auf diesem Wege festgefahrene und kopflastige Strukturen inner-halb der linken Bewegungen aufzubrechen. Politische Demonstrationen sollen in diesem Sinne nicht nur trockene Manifestationen bestimmter Haltungen sein, sondern auch lustvolle Feste eines anderen Lebensgefühls und einer anderen Kultur. Entsprechend werden Sound-Systems und Live-Musik in die Demos integriert, während die Teilneh-merInnen nicht länger nur Parolen skandierend eine bestimmte Strecke ablaufen. Vielmehr tanzen sie nun in den Straßen, die sie für sich zurückfordern. Mit einem gewissen Augenzwinkern beziehen sich die TeilnehmerInnen dabei bis heute auf die Anarchistin Emma Goldmann, die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts einmal sinnge-mäß verkündet haben soll: ”Wenn ich nicht tanzen kann, dann ist es nicht meine Revolution.”

 

Monica und Tomcat gehören zu den Reclaim-The-Streets-AktivistInnen in San Francisco, die bewusst am 1. Mai eine Party-Demo veranstalten. Bemerkenswert ist dabei die Verbindung der Walpurgisnacht-Feiern der ursprünglichen Kultur der Hexen mit dem revolutionären Verständnis des 1. Mai. ”Die Idee des 1. Mai geht lange zurück. Ursprünglich war es ein erdverbundenes sexy Fest, das der Fruchtbarkeit der Erde, unserem eigenen Leben und einer erträgnisrei-chen Ernte gewidmet war. Kirche, Staat und Patriarchat ächteten dieses Fest, aber die unbeherrschbare Natur des 1. Mai ließ sich nicht unterdrücken. Er wurde als Kampftag der ArbeiterInnen wiedergeboren, auch wenn die heutigen ArbeiterInnen keine Ernte mehr für die Gemeinschaft einbringen, sondern nur noch für die Reichen arbeiten.”

 

Als DJ legt Tomcat meist progressiven Techno auf, wobei er jedoch gegenüber ”Peace, Love and Unity” als den so oft beschworenen Werten der Techno- und Trance-Szene eine eher kritische Position einnimmt. ”Diese Worte sind Flos-keln, die jeder unterschreiben kann. Natürlich ist jeder für Frieden, aber was heißt das schon? Ist es Frieden, wenn Menschen in den Straßen ohne Essen dahinvegetieren müssen und zigtausende in den Gefängnissen sitzen? Alle Kriegsherren proklamierten den Frieden.” Monica fügt hinzu: ”Wir gehen am 1. Mai auf die Straße, um an die Kämpfe für einen wahren Frieden und an die Kämpfe für die Rechte der ArbeiterInnen zu erinnern. Wir veranstalten Partys, um die rebellische Kraft vergangener Zeiten in den heutigen Widerstand zu übertragen, um das Feuer weiter brennen zu lassen für die Erde, für die Menschen, für unsere Zukunft.”

  

Wolfgang Sterneck (Text und Fotos 2001)

www.sterneck.net

 

*

Wolfgang Sterneck:

In the Cracks of the World

Photo-Reports:

www.flickr.com/sterneck/sets

Articles (german / english):

www.sterneck.net

 

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Video: vimeo.com/29335778

 

Event: socialmediaweek.org/event/?event_id=570

 

Politiker verschiedener Parteien diskutieren das gemeinsame Problem, dass sich Bürger zuwenig an Online-Partizipationsprozessen beteiligen.

 

Panelteilnehmer: Mathias Richel (SPD), Konstantin von Notz (Die Grünen), Christian Wohlrabe (CDU), Simon Kowalewski (Piraten)

Moderation: Martin Oetting

We remember those students and teachers who had to leave school in 1938 because they were Jewish.

 

The topic "Holocaust" in the classroom

"Holocaust Education" in Austria from 1945 to today

The "direct" education by teachers respectively parents' house is often superimposed by society's socializing effects that are unconscious throughout life. Parents need to acknowledge today that mass media education largely substitutes parenting and schooling.

Austrian studies on "Holocaust education", which have been carried out by opinion research institutes or diploma theses in the last decade, must therefore also be considered in this respect.The articles that form the basis of this article mainly focus on the Holocaust and National Socialist education in Germany Parental home and school. What is partly missing is an in-depth study of how this issue has been and will be dealt with in the media of the Second Republic.

Taboo subject National Socialism

Eva Müllhofer-Gurion comes in her 1996 completed thesis on the topic of National Socialism in the parental home to the little surprising conclusion that in the family education of the Austrian post-war generation from 1945 to 1990 history images were conveyed that predominantly downplayed National Socialism. Even in 1990, in about half of the families, the events of National Socialism were either hushed up or justified. The number of parents who openly talk to their children about the Nazi period would have increased noticeably since 1980, summarizes Eva Müllhofer-Gurion. Nevertheless, young people still learn more about the Nazi era from television and radio than from their grandparents and parents.

As a study carried out in the late 1980s by the opinion polling agency Fessel revealed, even the discussion following the Waldheim affair did not change much. The Waldheim Cause was hardly taken as an opportunity in Austrian families to discuss the background of the Nazi period. In many cases, they limited themselves to commenting on the election campaign or the "watchlist" decision of the US government. Parents were afraid of arguments in the family or believed that the Nazi era was not an issue for young people.

However, this does not necessarily lead to the conclusion that adolescents at home would be indoctrinated with anti-Nazi ideas. Rather, it has to be taken into account what a study by the Fessel-Institut from 1993 reveals: young people are taking over less and less of the political attitude of the parents and grandparents generation without reflection. The number of those who agree on political issues with their parents or grandparents halved in the period from 1986 to 1992. The young people of the 90s are a largely politically and ideologically unbounded generation, which is only to a small extent open to right-wing attitudes. Thus one estimates the hard core of extreme right among young people on approximately 2%. However, about 20% in one form or another are in the broadest sense susceptible to right-wing extremist ideas.

The curricula and teachers at the schools in the period from 1945 to the 70s is a very bad testimony to education about the Nazi period issue. This is related to the lack of denazification of the teaching body after 1945 as well as to the general social situation in post-war Austria.

Syllabi of the post-war period

The curricula of the immediate post-war years were fully aligned with those of the inter-war period with the goal to "train the youth to faithful and efficient citizens of the republic." It was not until the 1970s that the goal was to educate students (male and female ones) to become mature citizens and promote their capabilites to form an independent opinion. The history lesson usually ended with World War I. Subjects such as National Socialism were barely discussed in the classroom, and about contemporary history teachers (male and female ones) did not believe that they had to say schoolgirls and schoolboys anything, "as recent history still does not go far enough into the past to be able to make statements about it ".

Dr. Hermann Lein, survivor of the Dachau and Mauthausen concentration camps and secondary school teacher in the 1950s, is one of the few exceptions here. He tried without telling of his personal fate - to enlighten the students intensively about National Socialism. The danger that his teaching would be considered implausible seemed too great.

Many teachers were neither didactically nor substantively trained in contemporary history during their training. It was not until the 1960s that this slowly changed as at universities departments of contemporary history were established and the recent past became the subject of scientific research. Other important impulses were the foundation of the "Scientific Commission for the Study of the History of the Republic of Austria" (1972) and the Decree of the Federal Ministry of Education (1978), which made political education an integral part of school education.

Thus, the prerequisites for the reform of the teaching content were also created in history lessons. Today at least 90% of pupils are taught about the Nazi period. This makes the school for young people by far the most important source of information about National Socialism and the Holocaust. Especially the curricula of the history lessons of the 4th grade Hauptschule/Gymnasium and the 8th grade Gymnasium provide this. In addition, the topic is often treated in German and religious education. 80% of the students visit today the former concentration camp Mauthausen. The Department of Political Education in the Ministry of Education offers constantly updated teaching materials, the Institutes for Contemporary History procure contemporary witnesses. And the interest is great. Compared to the school climate of the 1950s, it is the other way around: eyewitnesses are in demand because they can testify to the Nazi abominations from their personal experience. In recent years, schools have sometimes carried out quite remarkable projects on contemporary history.

"Secret" syllabus

What remains is the very different quality of teaching. It depends largely (still) on the personal commitment of teachers, whether and how the topic is treated. Sometimes teachers are overwhelmed with the topic itself. It still happens that students of both gender attend memorials without any preparation or follow-up. And unfortunately, some older teachers are unwilling to incorporate new content into their lessons. Too often, the "secret" curriculum seems to override the official curriculum, which can not change the best curricula, the best continuing education courses, the best teaching materials, teachers are part of society, and they also represent the full range of political attitudes, that exists in a society.

Christian Klösch, historian, former commemorative service at the Leo Baeck Institute New York

 

Das Thema „Holocaust" im Unterricht

„Holocaust-Education" in Österreich von 1945 bis heute

Die „direkte" Erziehung durch die Lehrerinnen bzw. das Elternhaus wird oft von während des ganzen Lebens unbewußt wirkenden Sozialisations-effekten der Gesellschaft überlagert. Eltern und Pädagoginnen müssen sich heute eingestehen, daß Meinungsbildung durch Massenmedien weitgehend Erziehung durch Elternhaus und Schule ersetzt.

Österreichische Studien über „Holocaust-education", die im letzten Jahrzehnt von Meinungsforschungsinstituten oder im Rahmen von Diplomarbeiten durchgeführt wurden, müssen deshalb auch unter diesem Aspekt betrachtet werden. Die diesem Artikel als Grundlage dienenden Arbeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf die Aufklärung über Holocaust und Nationalsozialismus in Elternhaus und Schule. Was teilweise fehlt, ist eine eingehende Untersuchung, wie mit dieser Thematik in den Medien der Zweiten Republik umgegangen wurde und wird.

Tabuthema Nationalsozialismus

Eva Müllhofer-Gurion kommt in ihrer 1996 fertiggestellten Diplomarbeit zur Thematisierung des Nationalsozialismus im Elternhaus zu dem wenig überraschenden Schluß, daß in der familiären Erziehung der österreichischen Nachkriegsgeneration von 1945 bis 1990 Geschichtsbilder vermittelt wurden die den Nationalsozialismus überwiegend verharmlosen. Selbst 1990 wurden in etwa der Hälfte der Familien die Geschehnisse des Nationalsozialismus entweder totgeschwiegen oder gerechtfertigt. Die Zahl jener Eltern, die mit ihren Kindern offen über die NS-Zeit reden, hätte sich aber seit 1980 merklich erhöht, resümiert Eva Müllhofer-Gurion. Dennoch erfahren Jugendliche immer noch mehr über die NS-Zeit aus Fernsehen und Rundfunk als von ihren Großeltern und Eltern.

Wie eine Ende der 80er Jahre durchgeführte Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes Fessel ergeben hat, haben selbst die Diskussion in Folge der Waldheim-Affäre nicht viel daran geändert. Die Causa Waldheim wurde in österreichischen Familien kaum zum Anlaß genommen, Hinter-gründe der NS-Zeit zu diskutieren. In vielen Fällen beschränkte man sich auf die Kommentierung des Wahlkampfes oder der „Watchlist'-Entscheidung der US-amerikanischen Regierung. Eltern scheuten sich vor Auseinandersetzungen in der Familie oder glaubten, daß die NS-Zeit kein Thema für Jugendliche sei.

Daraus ist jedoch nicht unbedingt der Schluß zu ziehen, daß Jugendliche zu Hause mit NS-verharmlosenden Gedankengut indoktriniert würden. Vielmehr ist zu berücksichtigen, was eine Untersuchung des Fessel-Instituts aus dem Jahr 1993 feststellt: Jugendliche übernehmen zu einem immer geringeren Teil politische Einstellung der Eltern- und Großelterngeneration unreflektiert. Die Zahl jener, die in politischen Fragen mit ihren Eltern bzw. Großeltern übereinstimmen, hat sich in der Zeit von 1986 bis 1992 halbiert. Bei den Jugendlichen der 90er Jahre handelt es sich um eine größtenteils politisch und weltanschaulich ungebundene Generation, die auch nur zu einem geringen Teil offen rechtsextremistisch ist. So schätzt man den harten Kern von Rechts-extremen unter Jugendlichen auf zirka 2 %. Allerdings sind etwa 20 % in der einen oder anderen Form im weitesten Sinne für rechtsextremes Gedankengut anfällig.

Den Lehrplänen und Lehrenden an den Schulen in der Zeit von 1945 bis in die 70er Jahre ist ein sehr schlechtes Zeugnis bezüglich Aufklärung über die NS-Zeit auszustellen. Dies hängt mit der mangelnden Entnazifizierung des Lehr-körpers nach 1945 ebenso zusammen wie mit der allgemeinen gesellschaftlichen Situation im Österreich der Nachkriegszeit.

Lehrpläne der Nachkriegszeit

Die Lehrpläne der unmittelbaren Nachkriegsjahre knüpften an jene der Zwischenkriegszeit vollinhaltlich an und hatten das Ziel, „die Jugend zu treuen und tüchtigen Bürgern der Republik zu erziehen". Erst seit den 70er Jahren verfolgt man das Ziel, Schülerinnen zu mündigen Staatsbürgerinnen zu erziehen und ihre Fähigkeiten, sich eine eigenständige Meinung zu bilden, zu fördern. Der Geschichteunterricht endete meist mit dem 1. Weltkrieg. Themen wie Nationalsozialismus wurden im Unterricht kaum behandelt. Über Zeitgeschichte glaubten viele Lehrerinnen ihren Schülerinnen nichts sagen zu müssen, „da die jüngere Geschichte noch zu wenig weit zurückliege, um darüber Aussagen treffen zu können".

Dr. Hermann Lein, Überlebender der Konzentrationslager Dachau und Mauthausen und Gymnasiallehrer in den 50er Jahren ist hier eine der wenigen Ausnahmen. Er versuchte ohne von seinem persönlichen Schicksal zu erzählen - die Schülerinnen intensiv über den Nationalsozialismus aufzuklären. Die Gefahr, daß sein Unterricht als unglaubwürdig betrachtet werden würde, erschien ihm zu groß.

Viele Lehrerinnen wurden während ihrer Ausbildung weder didaktisch noch inhaltlich in Zeitgeschichte ausgebildet. Erst in den 60er Jahren veränderte sich dies langsam, als an den Universitäten Zeitgeschichteinstitute eingerichtet und die jüngste Vergangenheit Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung wurde. Weitere wichtige Impulse waren die Gründung der „Wissenschaftlichen Kommission zur Erforschung der Zeit-geschichte der Republik Österreich" (1972) und der Erlaß des Bundesministeriums für Unterricht (1978), der Politische Bildung zu einem integrativen Bestandteil im Schulunterricht machte.

Damit waren die Voraussetzungen für die Reform der Lehrinhalte auch im Geschichteunterricht geschaffen. Heute werden zumindest 90% der SchülerInnen über die NS-Zeit unterrichtet. Damit ist die Schule für Jugendliche die mit Abstand wichtigste Informationsquelle über Nationalsozialismus und Holocaust. Vor allem die Lehrpläne des Geschichteunterrichts der 4. Klasse Hauptschule/Gymnasium und der 8. Klasse Gymnasium sehen dies vor. Darüber hinaus wird das Thema vielfach im Deutsch- und Religionsunterricht behandelt. 80% der Schülerinnen besuchen heute das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen. Die Abteilung für Politische Bildung im Unterrichtsministerium bietet ständig aktualisierte Unterrichtsmaterialien an, die Institute für Zeitgeschichte vermitteln ZeitzeugInnen. Und das Interesse ist groß. Im Vergleich zum Schulklima der 50er Jahre ist es gerade umgekehrt: ZeitzeugInnen sind gefragt, weil sie die Nazi-Greuel aus ihrem persönlichen Erleben bezeugen können. In den letzten Jahren wurden an Schulen teilweise sehr beachtliche Projekte zum Thema Zeitgeschichte durchgeführt.

„Heimlicher" Lehrplan

Was jedoch bleibt, ist die sehr unterschiedliche Qualität des Unterrichts. Es hängt weitgehend (noch immer) vom persönlichen Engagement der LehrerInnen ab, ob und wie das Thema behandelt wird. Manchmal sind Lehrende mit der Thematik selbst überfordert. Noch immer geschieht es, daß Schülerinnen ohne jegliche Vor- und Nachbereitung Gedenkstätten besuchen. Und leider sind einzelne ältere Lehrende nicht bereit, neue Inhalte in ihren Unterricht zu integrieren. Zu oft noch scheint der „heimliche" Lehrplan den offiziellen außer Kraft zu setzen. Dies können die besten Lehrpläne, die besten Fort-bildungskurse, die besten Unterrichtsmaterialien nicht ändern. LehrerInnen sind Teil der Gesellschaft und auch sie repräsentieren das gesamte Spektrum an politischen Einstellungen, das in einer Gesellschaft vorhanden ist.

Christian Klösch, Historiker, ehem. Gedenkdienstleistender am Leo Baeck Institute New York

www.gedenkdienst.at/index.php?id=144

Little Havana ist das pulsierende kubanische Herz von Miami. Hier befinden sich lateinamerikanische Kunstgalerien und geschäftige Restaurants. Cafés mit Straßenverkauf servieren Zigarre rauchenden Gästen kubanischen Kaffee. In der Calle Ocho (SW 8th Street) im Maximo Gomez Park, der im Volksmund "Domino-Park" genannt wird, diskutieren Einheimische bei einer Partie Domino über Politik. Im historischen Tower Theater werden unabhängige und alte Filme aufgeführt. Die Clubs der Gegend bieten lateinamerikanische Livemusik.

 

Little Havana is the vibrant Cuban heart of Miami. It is home to Latin American art galleries and bustling restaurants. Sidewalk cafés serve Cuban coffee to cigar-smoking patrons. On Calle Ocho (SW 8th Street) in Maximo Gomez Park, popularly known as “Domino Park”, locals discuss politics over a game of dominoes. Independent and vintage films are shown at the historic Tower Theater. The area's clubs offer live Latin music.

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Food Not Bombs

 

Food Not Bombs - San Francisco 2001 *

www.flickr.com/photos/32401725@N00/5669874711

www.flickr.com/photos/32401725@N00/6287061108

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Food Not Bombs - Logo *

www.flickr.com/photos/sterneck/6283518969

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Food Not Bombs - Tacheles, Berlin, 2008 *

www.flickr.com/photos/sterneck/5685686749

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In the Cracks of the World - Photo-Reports

www.flickr.com/photos/sterneck/sets

 

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San Francisco Food Not Bombs

Vegetarian food to the masses!

www.sffnb.org

 

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Food Not Bombs

www.foodnotbombs.net

www.sffnb.org/history

 

Food Not Bombs

 

History

 

Formed in Boston in 1980 by activists involved in the anti-nuclear movement, Food Not Bombs has blossomed into a worldwide, grassroots, political movement of over 175 autonomous chapters. Each Food Not Bombs group serves free food to people in need and in support of political organizing efforts.

 

Food Not Bombs believes that society and government should value human life over material wealth, human need not corporate greed, and that most of its problems stem from this simple crisis in values.

 

Food Not Bombs recovers healthy, nutritious, vegetarian food that would have been otherwise discarded and cooks and serves it to people in immediate need. The problem isn’t too little production, it’s poor and inequitable distribution. Food Not Bombs is an alternative food distribution organization, intent on building sustainable community food sharing programs.

 

By giving away free, vegetarian food in public places Food Not Bombs brings the invisible hungry and poor into the public’s eye, forcing passers-by to examine, at least for a moment, their own complicity and involvement in allowing the unaccountable global economic system that oppresses every one of us to continue.

 

Food Not Bombs calls attention to the inherent contradictions in society’s failure to provide food and housing for each of its members, while at the same time handing out hundreds of billions of dollars in funding for unconscionable wars and state violence.

 

Food Not Bombs is protest, not charity.

 

While we are a loosely-knit group of collectives, each Food Not Bombs group shares some basic unifying principles:

 

1. Non-violence Our society is dominated by violence-economic, political, environmental, and mental. While greedy and short-sighted politicians claim the we will be “protected” by a National Missile Defense, our daily lives on the ground are affected by the constant threat of crime and police violence. The authority and power of the government is based solely on the threat and use of violence at home and abroad. Food Not Bombs is committed to a vision of society that is motivated by love and sharing, not violence and greed.

 

Poverty is also violence. While our society extols mindless consumerism and pursues the unlimited accumulation of wealth, it relegates millions to hunger and homelessness while turning the other cheek. This, combined with police violence, inadequate healthcare, and countless forms of discrimination, deprive each of us of a vibrant and loving way of life.

 

The commercial food industry is also predicated on violence. It involves the slaughtering of millions of animals and the poisoning of our planet through the use of chemical pesticides and fertilizers. Tons of usable food go to waste to maintain high profits. More than 70% of the grain harvest in the U.S. is fed to farmed animals, as is 33% of the world’s grain.

 

While the police have attacked Food Not Bombs (members of San Francisco Food Not Bombs were arrested more than 1000 times from 1988 through the 90s) for its actions, we never respond with violence because we would never want to recreate the authoritative methods of the state in our own actions, and because we are on the streets every day in small numbers supporting people. The police have a constant standing army armed and prepared to use violence at any moment. We cannot jeopardize ourselves or the people we work with through the use of shortsighted acts of violence in the heat of the moment.

 

2. Consensus Decision Making Rather then relying on a system of winner take all, Food Not Bombs believes that every member of the group should have the opportunity to participate in shaping all the group’s decisions.

 

The consensus process insures that the will of the majority doesn’t dismiss the values and contributions of everyone else. Consensus process forces us to resolve conflicts through negotiation and compromise rather than overruling and censoring.

 

3. Vegetarianism Up to 25% of the food in the United States is wasted every year, with an estimated 130 pounds of food per person ending up in landfills nationwide. That’s enough feed 49 million people, twice as many as starve in the world annually.

 

Over 70% of the grain grown in this country is used feed livestock, which in turn feed far fewer people than the grain would directly.

 

Factory farms treat animals like commodities, objects to be used solely as profit-making things, while ignoring that they are living, feeling being who feel the tremendous pain inflicted upon them.

 

Serving vegetarian food exemplfies Food Not Bombs’ commitment to non-violence, as well as the wise and rational use of resources.

 

Sources U.S. Department of Agriculture, “A Citizen’s Guide to Food Recovery”, 1999 U.S. Department of Agriculture, “World Cereals Used for Feed”, 1997

 

Interesting History Links:

 

www.foodnotbombs.net

 

In-depth article about the history of the SF Chapter.

www.practicalanarchy.org

 

Email from 1994 about Keith McHenry being held in jail!

www.langston.com/Fun_People/1994/1994AQV.html

 

The Homeless Peoples’ Network has many archived emails about the work of SF Food Not Bombs, ACT-UP, the IWW and other radical organizations!

hpn.asu.edu

 

Archive.org’s record of our web site from the early 2000s

wayback.archive.org/web/*/http://www.sffoodnotbombs.org

 

www.sffnb.org/history

 

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Politics for a Real Change *

 

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SAN FRANCISCO SESSIONS

 

Zwischen Hippie-Kommerz, Goa-Spirits und revolutionären Party-Demos - Eine Reise durch das San Francisco der Gegenwart ...

  

DAS ERBE DER HIPPIES

 

In der zweiten Hälfte der sechziger Jahre wurde San Francisco zur Hauptstadt der Flower-Power-Bewegung. Zigtau-sende Hippies aus der ganzen Welt kamen zusammen, um in Haight-Ashbury den ”Summer of Love” zu feiern. Ver-bindend war die Abkehr von den Werten der bürgerlichen Gesellschaft, die im Vietnam-Krieg ihr blutverschmiertes Gesicht zeigte. Die Vision der Hippies machte dagegen die freie Liebe zur wichtigsten Kraft, die aufkommende Rock-Musik wurde zum wegweisenden Bezugspunkt und psychedelische Substanzen dienten zur Veränderung des Be-wusstseins. Die farbenfrohen Beschwörungen einer besseren Welt nahmen jedoch nur kurzzeitig Gestalt an, bald verfing sich die Hippie-Kultur in inneren Widersprüchen. Zudem gelang es Ronald Reagan, dem damaligen Gouver-neur Kaliforniens, und dem CIA zunehmend die Bewegung über repressive Massnahmen zu schwächen. Im Grunde wurzelte das Scheitern der Hippie-Kultur jedoch in einem wesentlichen Teil in der verschlingenden Dynamik eines Gesellschaftssystems, das selbst seine Antithese integriert und zu Geld macht.

 

Bis heute lebt Haight-Ashbury als Stadtteil noch immer vom Mythos der Hippie-Bewegung. Vom ursprünglichen Spirit ist kaum noch etwas zu spüren, wie sollte es über dreißig Jahre später auch anders sein. Ein Hippie-Shop reiht sich an den nächsten: Eine endlose Ansammlung von T-Shirts, Postern, Tassen und anderen Souvenirs mit Motiven der Ikonen Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jerry Garcia. Blumen schmücken noch immer die zentrale Haight-Street, doch längst sind sie mit einem meist völlig überteuerten Preisschild versehen.

 

Inzwischen sind jedoch nicht nur die scheinbar ewig jungen Rock-Klassiker der späten Sechziger in den Shops zu hören. Seit einiger Zeit nehmen die zeitgemäßen Beats des Psychedelic Trance einen nahezu gleichberechtigten Platz ein. Die Freaks aus der Goa-Szene haben längst das Erbe der Hippies angetreten. Viele Parallelen sind offen-sichtlich, so ist beispielsweise der Bezug zur indischen Mystik genauso verbreitet wie der Gebrauch psychoaktiver Substanzen und auch die farbenfrohe Kleidung orientiert sich eindeutig am Outfit der Hippies. Vor allem ist es jedoch zumeist die Sehnsucht nach Freiheit und Ungebundenheit, nach innerer Entfaltung und Entwicklung, die den einge-schlagenen Weg bestimmt. Charakteristisch ist für beide Kulturen jedoch auch ein oftmals naives bis ignorantes Ver-hältnis gegenüber den Möglichkeiten und den Notwendigkeiten politischen Engagements.

  

OFFENE SESSIONS ALS LEBENSPRINZIP

 

Aus der scheinbar endlosen Kette der Tourist-Shops der Haight-Street fällt der Bound Together Bookstore heraus. Dort reihen sich die Klassiker der linken Bewegungen aneinander, von Marx und Bakunin über die Vertretern der kritischen Theorie bis zu den WortführerInnen der Antiglobalisierungsbewegung. Daneben stehen verschiedene Un-derground-Zeitschriften oder auch Benefit-CDs für den aus politischen Gründen in Philadelphia zum Tode verurteilten afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal. Im Gegensatz zu vergleichbaren Projekten in Deutschland lassen sich aber auch erotische Fotobände aus der Fetisch-Szene oder psychedelische Erfahrungsberichte finden. ”Alle Mitarbeiter des Buchladens verzichten auf einen Lohn, die Gewinne fließen an linke Projekten” erzählt mir Monica und fügt mit einem leicht zweifelnden und gleichzeitig hoffnungsvollen Lächeln hinzu: ”Vielleicht reicht es sogar irgend-wann einmal für den Aufbau eines Zentrums.”

 

Im Golden Gate Park finde ich dann doch noch den Geist der Hippie-Bewegung, der sich im Grund jedoch losgelöst von der Kultur der späten Sechziger als eine Art ”Open Spirit” bezeichnen lässt, welcher sich durch so viele gegenkul-turellen Bewegungen zieht. An einem kleinem Hügel hat sich eine Gruppe von TrommlerInnen zusammengefunden, unterstützt von einem Klarinettisten und einem Trompeter. Eine offene Session, der sich jede und jeder anschließen kann, unabhängig von Alter, Hautfarbe und Herkunft. Und so ist es ein ständiges kommen und gehen, meist sind es rund fünfzehn TrommlerInnen, die improvisierend miteinander spielen, dabei gleichberechtigt aufeinander eingehen und so den Traum einer gemeinschaftlichen Gesellschaft auf dieser Ebene für einige Stunden zur Wirklichkeit ma-chen.

 

Während ich auf der Wiese liege, ziehen einige Seifenblasen an mir vorbei, der Geruch von Räucherstäbchen und Grass liegt in der Luft. Ein Skateborder hat sich in die Mitte der TrommlerInnen gelegt, um sich völlig vom Sound umhüllen zu lassen, während einige junge, etwas klischeehaft hippieartig gekleidete Frauen ausgelassen tanzen. Es macht den Flair von San Francisco mit aus, dass sich auch fünfzig- und sechzigjährige ganz selbstverständlich der Musik hingeben, ohne mit einem Kopfschütteln bedacht zu werden. Gleich neben mir breitet eine Familie ein Picknick aus, daneben spielen einige Freaks Frisbee, andere jonglieren oder genießen einfach den warmen Nachmittag.

 

Doch auch an diesem idyllischen Sonnentag in Haight-Ashbury wird am Straßenrand die Kehrseite des vermeintlichen Traumlandes Amerika mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten deutlich. Da streicht eine verwirrte ältere Frau ununter-brochen über eine Barbie-Puppe und spricht von deren Schönheit. Gleich daneben bitten die beiden Punx auf einem handgeschriebenen Schild mit etwas Selbstironie um Spenden für ihre Alkohol-Studien. Nicht minder bezeichnend ist der Alt-Hippie, der unverständliches Zeug vor sich hin murmelt, während er eine Mülltonne nach etwas Essbaren durchwühlt.

  

GOA IN SAN FRANCISCO

 

Im SoMa-District San Franciscos, einem ansatzweise alternativen, im Gesamteindruck aber eher heruntergekomme-nen Stadtteil, befindet sich in einem Warehouse das Consortium of Collective Consciousness (CCC). Getragen von einer Grundhaltung, die Spiritualität und Party miteinander verbindet, verkörpert es wie kaum ein anderer Ort als Kul-tur- bzw. Wohnzentrum die Goa-Szene. ”Es begann vor einigen Jahren als wir völlig verändert von den Trance-Partys in indischen Goa zurückkamen. Wir versuchten die psychedelischen Energien dieser Erlebnisse aufzugreifen und weiter zu tragen. Wir kamen zusammen, mieteten ein altes Warehouse und organisierten die ersten Partys. Im Mai ’95 nahm dann der legendäre DJ Goa Gil unsere Spirits mit auf eine Reise, auf der wir uns bis zum heutigen Tag befinden.” erzählt Santosh, einer der Gründer des CCC.

 

Zur Zeit wohnen acht Leute im CCC, zumeist in schön gestalteten, aber äußerst kleinen, fensterlosen Zimmern, die kaum mehr beinhalten als ein Bett und einige Kisten. Treffpunkt ist die gemeinschaftlich genutzte Küche, das Herz des Zentrums bildet eine Halle, die als Partyraum genutzt wird. Auf dem mit Tüchern abgehängten Dach eines kleinen DJ-Raumes innerhalb der Halle wohnt Aaron, dessen persönlicher Besitz aus nicht viel mehr als einem Schlafsack, einigen Kleidungsstücken und einem Laptop besteht, auf dem er unablässig neue Stücke kreiert. ”We are so much into music, nothing else matters” führt er in einer selbstverständlichen Beiläufigkeit aus. Entsprechend läuft im Grunde rund um die Uhr im ganzen Haus Psychedelic-Trance in allen Variationen. Einige Hausbewohner sind am Mixen, in einem anderen studioartigen Zimmer, das ebenfalls gleichzeitig als Schlafraum genutzt wird, entsteht am Computer ein neuer Track und in der Küche läuft eine Promo-CD.

 

Das ganze Zentrum ist im Innern farbenfroh gestaltet. Überall hängen großteils selbstgemalte, großformatige Gemäl-de. Neben psychedelischen und fantasyartigen Motiven sind es vor allem spirituelle indische Motive. Da lächelt von einem Poster Krishna, an einem altarartigen Platz befindet sich eine kitschig mit blumigen Schmetterlingen behängte Buddha-Statur und Shiva ist neben zig anderen hinduistischen Gottheiten allgegenwärtig. Tatsächlich scheint sich jedoch fernab der Klischees vom spirituellen Indien kaum jemand für die religiösen Hintergründe zu interessieren.

 

In einer Diskussion mit einigen BewohnerInnen des CCC geht es um die Bedeutung organisierter Religion, um die Strukturen der Kirchen und anderer religiöser Organisationen, die, so die die durchgängige Überzeugung, den Zugang zur eigentlichen Persönlichkeit, deren Energien und Potentialen verhindern. Der Veränderungsweg den Santosh auf-zeigt, beginnt bei der einzelnen Person, beim individuell ausgeprägten ”inneren Frieden”, gefolgt vom Frieden in der Familie und in der Gemeinschaft, um dann irgendwann bei der Gesellschaft und anschließend beim Weltfrieden an-zugelangen. Es ist der vielbeschworene Weg der ”inneren Evolution”, der jedoch im Hier und Jetzt oftmals gegenüber den bestehenden umgebenden gesellschaftlichen Missständen die Augen verschließt. Bevor wir ausführlicher diesen Punkt diskutieren können, geht es schon wieder voller Selbstüberzeugung um die CCC-Party auf dem legendären Burning-Man-Festival, die dort alle anderen Events in den Schatten stellen soll. Ein charakteristischer Ablauf, denn im Grunde drehen sich alle Gespräche unabhängig von der anfänglichen Thematik nach kurzer Zeit im wesentlichen um drei Themen, um Musik bzw. Partys, um Drogen und um Spirituelles, wobei im Zentrum der Ausführungen fast immer das eigene Ich und die eigenen Leistungen stehen.

 

Letztlich ist das CCC ein Paradebeispiel für das sinnbildliche Verständnis der ”Dance-Community” als eine isolierte Insel, wobei ignoriert wird, dass jede Insel von einem Meer umgeben wird. Wie stark jedoch auch das CCC von den äußeren Einflüssen geprägt wird, unterstreicht nachdrücklich die extreme Erhöhung der Miete, die inzwischen vom CCC nicht mehr getragen werden kann. Im Zuge der Entwicklungen um die dot.com-Industrie drängen immer mehr Internet-Firmen in den als Künstlerviertel bekannten Stadtteil. Zwangsläufig steigen die Mieten, die ursprünglich an-sässige Bevölkerung wird so vertrieben und der Stadtteil im Verlauf weniger Jahre komplett umstrukturiert. So steht trotz aller spirituellen Symbole der Auszug des CCC in absehbarer Zeit bevor und ein erschwingliches Ersatzgebäude ist noch nicht in Sicht.

  

AUF DER STRASSE

 

Als ich durch den Mission-District ziehe, zeigt sich schnell ein Gesicht San Franciscos, das in keinem Reiseführer zu finden ist. Große Teile der Stadt sind von schmucklosen Häusern, Lagerhallen und grauen Bürobauten bestimmt. Auffallend ist insbesondere die hohe Zahl der Homeless People, der Obdachlosen, die ihren verbliebenen Besitz in Einkaufswagen durch die Straßen schieben. Einige wenige leben in Zelten, die meisten in selbstgebauten Unterkünf-ten aus Pappkisten, Blech und Stoffresten oder sie schlafen direkt auf dem Bürgersteig, umgeben von Autolärm und Abgasen. Vor vielen Geschäften befinden sich Schilder mit der Aufschrift ”No Trespassing” (”Verweilen verboten”), die sich speziell an Obdachlose richten. Teilweise sind sogar die Mülltonnen mit Gittern verriegelt um ein Durchwühlen zu verhindern. Dennoch sieht man an fast jeder Straßenecke Menschen, die den Müll der Wohlstandsgesellschaft auf der Suche nach etwas Essenbaren durchwühlen. Ein Bild, das längst einen selbstverständlichen Teil des Alltags US-amerikanischer Großstädte bildet.

 

Direkt an der Market-Street, einer der zentralen Straßen San Franciscos, verteilen ehrenamtliche Mitglieder von Food Not Bombs an Bedürftige kostenlos vegetarische Nahrungsmittel und Getränke, die von Großküchen und einigen Geschäften aus Restbeständen zur Verfügung gestellt werden. Der Platz und die Uhrzeit sind bekannt und schon bald bildet sich eine lange Schlange. Im Gegensatz zu vielen anderen karitativen Organisationen in Deutschland stellt Food not Bombs die Aktivitäten ausdrücklich in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang: Zielsetzung ist nicht nur die Minderung von Elend und Not, sondern auch das Aufzeigen der eigentlichen, systembedingten Ursachen. So verurteilt Food not Bombs auch immer wieder scharf die polizeiliche Willkür gegenüber Obdachlosen. Entsprechend angespannt ist das Verhältnis gegenüber staatlichen Stellen. In San Francisco wurden Food-not-Bombs-AktivistInnen mehrfach inhaftiert, weil gegen das Vorgehen spezieller Anti-Homeless-Einheiten der Polizei eintraten. In einigen anderen Städten wurde den lokalen Gruppen das Verteilen von Nahrungsmitteln untersagt.

 

Viele der Homeless People leiden unter psychischen Problemen, die nicht nur in ihrem elenden Dasein auf der Straße wurzeln. In den späten sechziger Jahren wurden unter der Regierung des damaligen kalifornischen Gouverneurs Roland Reagan die staatlichen psychiatrischen Einrichtungen aufgelöst. Offiziell sollten die Betroffenen in die Gesell-schaft reintegriert werden und dabei von sozialen Projekten in Wohnortnähe begleitet werden, die jedoch in der Regel völlig überfordert waren. Tatsächlich sollte die Auflösung der Psychiatrien den Staatshaushalt entlasten und die Hip-pie-Bewegung durch die Konfrontation mit psychisch kranken Menschen schwächen, die gezielt die Nähe zur ver-gleichsweise toleranten Flower-Power-Kultur suchten.

 

Neben einer Bushaltestelle liegt ein Obdachloser auf einer Decke direkt auf dem Bürgersteig. Er starrt vor sich hin, scheint sich nicht um die Menschenmassen zu kümmern, die an ihm vorbei ziehen. Seit zwölf, fünfzehn Jahren lebt er nun auf der Straße, erzählt er mir. Seit wann genau, daran kann er sich nicht mehr erinnern. Zuerst hat er die Arbeit, dann die Wohnung verloren, danach gab es kein zurück mehr. Ob er noch Hoffnung habe, frage ich ihn. Seine Ant-wort lautet schlicht ”Hope for what?”.

  

PARTY, KULTUR UND WIDERSTAND

 

Im SoMa-Café treffe ich mich mit Christopher Anderson, dem Regisseur von ”An Act of Sabotage”. Ein beeindrucken-der halb-dokumentarischer Spielfilm, der auf seine ganz eigene Weise um die Pole Musik und Gemeinschaft, Liebe und Militanz, Bewusstsein und Widerstand kreist. Nach der Aufführung auf verschiedenen Festivals hat der Film trotz seiner subversiven Message sogar seinen Weg in das Spätprogramm des ZDF gefunden. Christophers Gedanken beschäftigen sich an diesem Nachmittag mit der ”geistigen Vergiftung der Menschen durch die Medien” und ”die be-rechnende Ignoranz der herrschenden PolitikerInnen”. Vor diesem Hintergrund bezieht er sich aber auch auf den Widerstand gegen die bestehenden Machtstrukturen und die Gesetzmäßigkeiten mit der sich Menschen gegen Unter-drückung und Ausbeutung wehren. Sei es nun bei einem Einbruch eines Obdachlosen in einen Supermarkt oder im Rahmen des Widerstands gegen die Globalisierung in Seatle.

 

Später sprechen wir über sein Selbstverständnis als Filmemacher und über die Idee des Cybertribes, der überliefertes Wissen mit den Entwicklungen der Gegenwart verknüpft. ”Mich beeindruckt das verbindende Verständnis von Kreati-vität, Schamanismus und Widerstand. Es sind Elemente die in diesem System des Konsums gezielt verdrängt wer-den. Konsum von Produkten, von Drogen und TV als Flucht aus einer Welt, in der sich die Menschen verkaufen müs-sen. Es geht in unseren Filmen um direkte Aktionen. Der Akt des Filmemachens als wirkliche Erfahrung und nicht als sorgfältig inszenierte Lüge. Wir versuchen Veränderungen anzuregen indem wir wichtige Themen zur Diskussion bringen, um dann zur Aktion überzugehen und diese in unsere Filme integrieren. Selbstverständlich bedeutet dies, dass man sich manchmal außerhalb der normalen Parameter bewegen muss.”

 

Von einem ähnlichen Kultur- bzw. Kunstverständnis geht das Projekt ’Art and Revolution’ aus, das seit 1996 mit un-terschiedlichen fortschrittlichen Organisationen zusammenarbeitet. Bekannt wurde ’Art and Revolution’ insbesondere durch die riesigen symbolträchtigen Puppen, die von ihren Mitgliedern auf Demonstrationen getragen werden und diesen dadurch ein besondere visuelle Ausdruckskraft geben. ”Wir glauben, dass politische Arbeit ohne kreative Visi-onen in eine Sackgasse führt, genauso wie Kunst ohne politische oder soziale Bedeutung keine wirkliche Perspektive eröffnet.” erläutert eine der Aktivistinnen. ”Wir sind ein Kollektiv, das in seinen Projekten kreative kulturelle Ausdrucks-formen mit dem Kampf um soziale Gerechtigkeit verbindet. Wir bringen phantasievoll Musik, Poesie und Kunst auf die Straßen, um auf die kritischen Themen unserer Zeit aufmerksam zu machen. Wir nutzen Kunst als Werkzeug zur Unterstützung von Graswurzelinitiativen, wie auch zur Entwicklung neuer Formen des Widerstands und der Kommu-nikation.”

 

Die Idee der ”Reclaim the Streets”-Events entstand in den neunziger Jahren. Ausgangspunkt war das Bestreben Poli-tik und Party zusammenzubringen, nicht zuletzt um auf diesem Wege festgefahrene und kopflastige Strukturen inner-halb der linken Bewegungen aufzubrechen. Politische Demonstrationen sollen in diesem Sinne nicht nur trockene Manifestationen bestimmter Haltungen sein, sondern auch lustvolle Feste eines anderen Lebensgefühls und einer anderen Kultur. Entsprechend werden Sound-Systems und Live-Musik in die Demos integriert, während die Teilneh-merInnen nicht länger nur Parolen skandierend eine bestimmte Strecke ablaufen. Vielmehr tanzen sie nun in den Straßen, die sie für sich zurückfordern. Mit einem gewissen Augenzwinkern beziehen sich die TeilnehmerInnen dabei bis heute auf die Anarchistin Emma Goldmann, die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts einmal sinnge-mäß verkündet haben soll: ”Wenn ich nicht tanzen kann, dann ist es nicht meine Revolution.”

 

Monica und Tomcat gehören zu den Reclaim-The-Streets-AktivistInnen in San Francisco, die bewusst am 1. Mai eine Party-Demo veranstalten. Bemerkenswert ist dabei die Verbindung der Walpurgisnacht-Feiern der ursprünglichen Kultur der Hexen mit dem revolutionären Verständnis des 1. Mai. ”Die Idee des 1. Mai geht lange zurück. Ursprünglich war es ein erdverbundenes sexy Fest, das der Fruchtbarkeit der Erde, unserem eigenen Leben und einer erträgnisrei-chen Ernte gewidmet war. Kirche, Staat und Patriarchat ächteten dieses Fest, aber die unbeherrschbare Natur des 1. Mai ließ sich nicht unterdrücken. Er wurde als Kampftag der ArbeiterInnen wiedergeboren, auch wenn die heutigen ArbeiterInnen keine Ernte mehr für die Gemeinschaft einbringen, sondern nur noch für die Reichen arbeiten.”

 

Als DJ legt Tomcat meist progressiven Techno auf, wobei er jedoch gegenüber ”Peace, Love and Unity” als den so oft beschworenen Werten der Techno- und Trance-Szene eine eher kritische Position einnimmt. ”Diese Worte sind Flos-keln, die jeder unterschreiben kann. Natürlich ist jeder für Frieden, aber was heißt das schon? Ist es Frieden, wenn Menschen in den Straßen ohne Essen dahinvegetieren müssen und zigtausende in den Gefängnissen sitzen? Alle Kriegsherren proklamierten den Frieden.” Monica fügt hinzu: ”Wir gehen am 1. Mai auf die Straße, um an die Kämpfe für einen wahren Frieden und an die Kämpfe für die Rechte der ArbeiterInnen zu erinnern. Wir veranstalten Partys, um die rebellische Kraft vergangener Zeiten in den heutigen Widerstand zu übertragen, um das Feuer weiter brennen zu lassen für die Erde, für die Menschen, für unsere Zukunft.”

  

Wolfgang Sterneck (Text und Fotos 2001)

www.sterneck.net

 

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Wolfgang Sterneck:

In the Cracks of the World

Photo-Reports:

www.flickr.com/sterneck/sets

Articles and Visions:

www.sterneck.net

 

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Bonnie und Clyde stöbern im Fotostream von JB007. Sie haben was Interessantes gefunden:

www.flickr.com/photos/56697392@N06/16162933129/

 

Bonnie:

Hey Clyde, haste gesehen, was Leon für nen tollen Böller hat?

 

Clyde:

Sowas kriegste aber bei den Schwaben nicht. Die gibt's nur auf dem Polenmarkt an der Grenze.

 

Bonnie:

Und warum gibt's sowas hier nicht?

 

Clyde:

Weil die Schwaben zu geizig sind, um gescheite Böller zu kaufen, die schießen nur mit Judenfürzchen.

 

Bonnie:

Onkel Victor hat mal erzählt, er hat in Seifhennersdorf in einer Klavierfabrik gearbeitet, Pechstein, oder so ähnlich. Der hat gesagt, das ist fast schon in Polen.

 

Clyde:

Meinste der hat solche Böller bei sich im Keller?

 

Bonnie:

Ich glaub´ schon, der hat lauter so verbotenes Zeug im Keller.

 

Clyde:

Komm, wir geh´n ihn mal fragen.

 

Bonnie:

Geht nicht, jetzt ist es Nacht. Onkel Victor hat gesagt, er ist nachts immer auf Arbeit.

 

Clyde:

Na dann halt morgen Mittag, wenn er ausgeschlafen hat.

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Food Not Bombs - Tacheles, Berlin, 2008.

 

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Food Not Bombs

 

Food Not Bombs - San Francisco 2001 *

www.flickr.com/photos/32401725@N00/5669874711

www.flickr.com/photos/32401725@N00/6287061108

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Food Not Bombs - Logo *

www.flickr.com/photos/sterneck/6283518969

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Food Not Bombs - Tacheles, Berlin, 2008 *

www.flickr.com/photos/sterneck/5685686749

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In the Cracks of the World - Photo-Reports

www.flickr.com/photos/sterneck/sets

 

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San Francisco Food Not Bombs

Vegetarian food to the masses!

www.sffnb.org

 

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Food Not Bombs

www.foodnotbombs.net

www.sffnb.org/history

 

Food Not Bombs

 

History

 

Formed in Boston in 1980 by activists involved in the anti-nuclear movement, Food Not Bombs has blossomed into a worldwide, grassroots, political movement of over 175 autonomous chapters. Each Food Not Bombs group serves free food to people in need and in support of political organizing efforts.

 

Food Not Bombs believes that society and government should value human life over material wealth, human need not corporate greed, and that most of its problems stem from this simple crisis in values.

 

Food Not Bombs recovers healthy, nutritious, vegetarian food that would have been otherwise discarded and cooks and serves it to people in immediate need. The problem isn’t too little production, it’s poor and inequitable distribution. Food Not Bombs is an alternative food distribution organization, intent on building sustainable community food sharing programs.

 

By giving away free, vegetarian food in public places Food Not Bombs brings the invisible hungry and poor into the public’s eye, forcing passers-by to examine, at least for a moment, their own complicity and involvement in allowing the unaccountable global economic system that oppresses every one of us to continue.

 

Food Not Bombs calls attention to the inherent contradictions in society’s failure to provide food and housing for each of its members, while at the same time handing out hundreds of billions of dollars in funding for unconscionable wars and state violence.

 

Food Not Bombs is protest, not charity.

 

While we are a loosely-knit group of collectives, each Food Not Bombs group shares some basic unifying principles:

 

1. Non-violence Our society is dominated by violence-economic, political, environmental, and mental. While greedy and short-sighted politicians claim the we will be “protected” by a National Missile Defense, our daily lives on the ground are affected by the constant threat of crime and police violence. The authority and power of the government is based solely on the threat and use of violence at home and abroad. Food Not Bombs is committed to a vision of society that is motivated by love and sharing, not violence and greed.

 

Poverty is also violence. While our society extols mindless consumerism and pursues the unlimited accumulation of wealth, it relegates millions to hunger and homelessness while turning the other cheek. This, combined with police violence, inadequate healthcare, and countless forms of discrimination, deprive each of us of a vibrant and loving way of life.

 

The commercial food industry is also predicated on violence. It involves the slaughtering of millions of animals and the poisoning of our planet through the use of chemical pesticides and fertilizers. Tons of usable food go to waste to maintain high profits. More than 70% of the grain harvest in the U.S. is fed to farmed animals, as is 33% of the world’s grain.

 

While the police have attacked Food Not Bombs (members of San Francisco Food Not Bombs were arrested more than 1000 times from 1988 through the 90s) for its actions, we never respond with violence because we would never want to recreate the authoritative methods of the state in our own actions, and because we are on the streets every day in small numbers supporting people. The police have a constant standing army armed and prepared to use violence at any moment. We cannot jeopardize ourselves or the people we work with through the use of shortsighted acts of violence in the heat of the moment.

 

2. Consensus Decision Making Rather then relying on a system of winner take all, Food Not Bombs believes that every member of the group should have the opportunity to participate in shaping all the group’s decisions.

 

The consensus process insures that the will of the majority doesn’t dismiss the values and contributions of everyone else. Consensus process forces us to resolve conflicts through negotiation and compromise rather than overruling and censoring.

 

3. Vegetarianism Up to 25% of the food in the United States is wasted every year, with an estimated 130 pounds of food per person ending up in landfills nationwide. That’s enough feed 49 million people, twice as many as starve in the world annually.

 

Over 70% of the grain grown in this country is used feed livestock, which in turn feed far fewer people than the grain would directly.

 

Factory farms treat animals like commodities, objects to be used solely as profit-making things, while ignoring that they are living, feeling being who feel the tremendous pain inflicted upon them.

 

Serving vegetarian food exemplfies Food Not Bombs’ commitment to non-violence, as well as the wise and rational use of resources.

 

Sources U.S. Department of Agriculture, “A Citizen’s Guide to Food Recovery”, 1999 U.S. Department of Agriculture, “World Cereals Used for Feed”, 1997

 

Interesting History Links:

 

www.foodnotbombs.net

 

In-depth article about the history of the SF Chapter.

www.practicalanarchy.org

 

Email from 1994 about Keith McHenry being held in jail!

www.langston.com/Fun_People/1994/1994AQV.html

 

The Homeless Peoples’ Network has many archived emails about the work of SF Food Not Bombs, ACT-UP, the IWW and other radical organizations!

hpn.asu.edu

 

Archive.org’s record of our web site from the early 2000s

wayback.archive.org/web/*/http://www.sffoodnotbombs.org

 

www.sffnb.org/history

 

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Politics for a Real Change *

 

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SAN FRANCISCO SESSIONS

 

Zwischen Hippie-Kommerz, Goa-Spirits und revolutionären Party-Demos - Eine Reise durch das San Francisco der Gegenwart ...

  

DAS ERBE DER HIPPIES

 

In der zweiten Hälfte der sechziger Jahre wurde San Francisco zur Hauptstadt der Flower-Power-Bewegung. Zigtau-sende Hippies aus der ganzen Welt kamen zusammen, um in Haight-Ashbury den ”Summer of Love” zu feiern. Ver-bindend war die Abkehr von den Werten der bürgerlichen Gesellschaft, die im Vietnam-Krieg ihr blutverschmiertes Gesicht zeigte. Die Vision der Hippies machte dagegen die freie Liebe zur wichtigsten Kraft, die aufkommende Rock-Musik wurde zum wegweisenden Bezugspunkt und psychedelische Substanzen dienten zur Veränderung des Be-wusstseins. Die farbenfrohen Beschwörungen einer besseren Welt nahmen jedoch nur kurzzeitig Gestalt an, bald verfing sich die Hippie-Kultur in inneren Widersprüchen. Zudem gelang es Ronald Reagan, dem damaligen Gouver-neur Kaliforniens, und dem CIA zunehmend die Bewegung über repressive Massnahmen zu schwächen. Im Grunde wurzelte das Scheitern der Hippie-Kultur jedoch in einem wesentlichen Teil in der verschlingenden Dynamik eines Gesellschaftssystems, das selbst seine Antithese integriert und zu Geld macht.

 

Bis heute lebt Haight-Ashbury als Stadtteil noch immer vom Mythos der Hippie-Bewegung. Vom ursprünglichen Spirit ist kaum noch etwas zu spüren, wie sollte es über dreißig Jahre später auch anders sein. Ein Hippie-Shop reiht sich an den nächsten: Eine endlose Ansammlung von T-Shirts, Postern, Tassen und anderen Souvenirs mit Motiven der Ikonen Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jerry Garcia. Blumen schmücken noch immer die zentrale Haight-Street, doch längst sind sie mit einem meist völlig überteuerten Preisschild versehen.

 

Inzwischen sind jedoch nicht nur die scheinbar ewig jungen Rock-Klassiker der späten Sechziger in den Shops zu hören. Seit einiger Zeit nehmen die zeitgemäßen Beats des Psychedelic Trance einen nahezu gleichberechtigten Platz ein. Die Freaks aus der Goa-Szene haben längst das Erbe der Hippies angetreten. Viele Parallelen sind offen-sichtlich, so ist beispielsweise der Bezug zur indischen Mystik genauso verbreitet wie der Gebrauch psychoaktiver Substanzen und auch die farbenfrohe Kleidung orientiert sich eindeutig am Outfit der Hippies. Vor allem ist es jedoch zumeist die Sehnsucht nach Freiheit und Ungebundenheit, nach innerer Entfaltung und Entwicklung, die den einge-schlagenen Weg bestimmt. Charakteristisch ist für beide Kulturen jedoch auch ein oftmals naives bis ignorantes Ver-hältnis gegenüber den Möglichkeiten und den Notwendigkeiten politischen Engagements.

  

OFFENE SESSIONS ALS LEBENSPRINZIP

 

Aus der scheinbar endlosen Kette der Tourist-Shops der Haight-Street fällt der Bound Together Bookstore heraus. Dort reihen sich die Klassiker der linken Bewegungen aneinander, von Marx und Bakunin über die Vertretern der kritischen Theorie bis zu den WortführerInnen der Antiglobalisierungsbewegung. Daneben stehen verschiedene Un-derground-Zeitschriften oder auch Benefit-CDs für den aus politischen Gründen in Philadelphia zum Tode verurteilten afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal. Im Gegensatz zu vergleichbaren Projekten in Deutschland lassen sich aber auch erotische Fotobände aus der Fetisch-Szene oder psychedelische Erfahrungsberichte finden. ”Alle Mitarbeiter des Buchladens verzichten auf einen Lohn, die Gewinne fließen an linke Projekten” erzählt mir Monica und fügt mit einem leicht zweifelnden und gleichzeitig hoffnungsvollen Lächeln hinzu: ”Vielleicht reicht es sogar irgend-wann einmal für den Aufbau eines Zentrums.”

 

Im Golden Gate Park finde ich dann doch noch den Geist der Hippie-Bewegung, der sich im Grund jedoch losgelöst von der Kultur der späten Sechziger als eine Art ”Open Spirit” bezeichnen lässt, welcher sich durch so viele gegenkul-turellen Bewegungen zieht. An einem kleinem Hügel hat sich eine Gruppe von TrommlerInnen zusammengefunden, unterstützt von einem Klarinettisten und einem Trompeter. Eine offene Session, der sich jede und jeder anschließen kann, unabhängig von Alter, Hautfarbe und Herkunft. Und so ist es ein ständiges kommen und gehen, meist sind es rund fünfzehn TrommlerInnen, die improvisierend miteinander spielen, dabei gleichberechtigt aufeinander eingehen und so den Traum einer gemeinschaftlichen Gesellschaft auf dieser Ebene für einige Stunden zur Wirklichkeit ma-chen.

 

Während ich auf der Wiese liege, ziehen einige Seifenblasen an mir vorbei, der Geruch von Räucherstäbchen und Grass liegt in der Luft. Ein Skateborder hat sich in die Mitte der TrommlerInnen gelegt, um sich völlig vom Sound umhüllen zu lassen, während einige junge, etwas klischeehaft hippieartig gekleidete Frauen ausgelassen tanzen. Es macht den Flair von San Francisco mit aus, dass sich auch fünfzig- und sechzigjährige ganz selbstverständlich der Musik hingeben, ohne mit einem Kopfschütteln bedacht zu werden. Gleich neben mir breitet eine Familie ein Picknick aus, daneben spielen einige Freaks Frisbee, andere jonglieren oder genießen einfach den warmen Nachmittag.

 

Doch auch an diesem idyllischen Sonnentag in Haight-Ashbury wird am Straßenrand die Kehrseite des vermeintlichen Traumlandes Amerika mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten deutlich. Da streicht eine verwirrte ältere Frau ununter-brochen über eine Barbie-Puppe und spricht von deren Schönheit. Gleich daneben bitten die beiden Punx auf einem handgeschriebenen Schild mit etwas Selbstironie um Spenden für ihre Alkohol-Studien. Nicht minder bezeichnend ist der Alt-Hippie, der unverständliches Zeug vor sich hin murmelt, während er eine Mülltonne nach etwas Essbaren durchwühlt.

  

GOA IN SAN FRANCISCO

 

Im SoMa-District San Franciscos, einem ansatzweise alternativen, im Gesamteindruck aber eher heruntergekomme-nen Stadtteil, befindet sich in einem Warehouse das Consortium of Collective Consciousness (CCC). Getragen von einer Grundhaltung, die Spiritualität und Party miteinander verbindet, verkörpert es wie kaum ein anderer Ort als Kul-tur- bzw. Wohnzentrum die Goa-Szene. ”Es begann vor einigen Jahren als wir völlig verändert von den Trance-Partys in indischen Goa zurückkamen. Wir versuchten die psychedelischen Energien dieser Erlebnisse aufzugreifen und weiter zu tragen. Wir kamen zusammen, mieteten ein altes Warehouse und organisierten die ersten Partys. Im Mai ’95 nahm dann der legendäre DJ Goa Gil unsere Spirits mit auf eine Reise, auf der wir uns bis zum heutigen Tag befinden.” erzählt Santosh, einer der Gründer des CCC.

 

Zur Zeit wohnen acht Leute im CCC, zumeist in schön gestalteten, aber äußerst kleinen, fensterlosen Zimmern, die kaum mehr beinhalten als ein Bett und einige Kisten. Treffpunkt ist die gemeinschaftlich genutzte Küche, das Herz des Zentrums bildet eine Halle, die als Partyraum genutzt wird. Auf dem mit Tüchern abgehängten Dach eines kleinen DJ-Raumes innerhalb der Halle wohnt Aaron, dessen persönlicher Besitz aus nicht viel mehr als einem Schlafsack, einigen Kleidungsstücken und einem Laptop besteht, auf dem er unablässig neue Stücke kreiert. ”We are so much into music, nothing else matters” führt er in einer selbstverständlichen Beiläufigkeit aus. Entsprechend läuft im Grunde rund um die Uhr im ganzen Haus Psychedelic-Trance in allen Variationen. Einige Hausbewohner sind am Mixen, in einem anderen studioartigen Zimmer, das ebenfalls gleichzeitig als Schlafraum genutzt wird, entsteht am Computer ein neuer Track und in der Küche läuft eine Promo-CD.

 

Das ganze Zentrum ist im Innern farbenfroh gestaltet. Überall hängen großteils selbstgemalte, großformatige Gemäl-de. Neben psychedelischen und fantasyartigen Motiven sind es vor allem spirituelle indische Motive. Da lächelt von einem Poster Krishna, an einem altarartigen Platz befindet sich eine kitschig mit blumigen Schmetterlingen behängte Buddha-Statur und Shiva ist neben zig anderen hinduistischen Gottheiten allgegenwärtig. Tatsächlich scheint sich jedoch fernab der Klischees vom spirituellen Indien kaum jemand für die religiösen Hintergründe zu interessieren.

 

In einer Diskussion mit einigen BewohnerInnen des CCC geht es um die Bedeutung organisierter Religion, um die Strukturen der Kirchen und anderer religiöser Organisationen, die, so die die durchgängige Überzeugung, den Zugang zur eigentlichen Persönlichkeit, deren Energien und Potentialen verhindern. Der Veränderungsweg den Santosh auf-zeigt, beginnt bei der einzelnen Person, beim individuell ausgeprägten ”inneren Frieden”, gefolgt vom Frieden in der Familie und in der Gemeinschaft, um dann irgendwann bei der Gesellschaft und anschließend beim Weltfrieden an-zugelangen. Es ist der vielbeschworene Weg der ”inneren Evolution”, der jedoch im Hier und Jetzt oftmals gegenüber den bestehenden umgebenden gesellschaftlichen Missständen die Augen verschließt. Bevor wir ausführlicher diesen Punkt diskutieren können, geht es schon wieder voller Selbstüberzeugung um die CCC-Party auf dem legendären Burning-Man-Festival, die dort alle anderen Events in den Schatten stellen soll. Ein charakteristischer Ablauf, denn im Grunde drehen sich alle Gespräche unabhängig von der anfänglichen Thematik nach kurzer Zeit im wesentlichen um drei Themen, um Musik bzw. Partys, um Drogen und um Spirituelles, wobei im Zentrum der Ausführungen fast immer das eigene Ich und die eigenen Leistungen stehen.

 

Letztlich ist das CCC ein Paradebeispiel für das sinnbildliche Verständnis der ”Dance-Community” als eine isolierte Insel, wobei ignoriert wird, dass jede Insel von einem Meer umgeben wird. Wie stark jedoch auch das CCC von den äußeren Einflüssen geprägt wird, unterstreicht nachdrücklich die extreme Erhöhung der Miete, die inzwischen vom CCC nicht mehr getragen werden kann. Im Zuge der Entwicklungen um die dot.com-Industrie drängen immer mehr Internet-Firmen in den als Künstlerviertel bekannten Stadtteil. Zwangsläufig steigen die Mieten, die ursprünglich an-sässige Bevölkerung wird so vertrieben und der Stadtteil im Verlauf weniger Jahre komplett umstrukturiert. So steht trotz aller spirituellen Symbole der Auszug des CCC in absehbarer Zeit bevor und ein erschwingliches Ersatzgebäude ist noch nicht in Sicht.

  

AUF DER STRASSE

 

Als ich durch den Mission-District ziehe, zeigt sich schnell ein Gesicht San Franciscos, das in keinem Reiseführer zu finden ist. Große Teile der Stadt sind von schmucklosen Häusern, Lagerhallen und grauen Bürobauten bestimmt. Auffallend ist insbesondere die hohe Zahl der Homeless People, der Obdachlosen, die ihren verbliebenen Besitz in Einkaufswagen durch die Straßen schieben. Einige wenige leben in Zelten, die meisten in selbstgebauten Unterkünf-ten aus Pappkisten, Blech und Stoffresten oder sie schlafen direkt auf dem Bürgersteig, umgeben von Autolärm und Abgasen. Vor vielen Geschäften befinden sich Schilder mit der Aufschrift ”No Trespassing” (”Verweilen verboten”), die sich speziell an Obdachlose richten. Teilweise sind sogar die Mülltonnen mit Gittern verriegelt um ein Durchwühlen zu verhindern. Dennoch sieht man an fast jeder Straßenecke Menschen, die den Müll der Wohlstandsgesellschaft auf der Suche nach etwas Essenbaren durchwühlen. Ein Bild, das längst einen selbstverständlichen Teil des Alltags US-amerikanischer Großstädte bildet.

 

Direkt an der Market-Street, einer der zentralen Straßen San Franciscos, verteilen ehrenamtliche Mitglieder von Food Not Bombs an Bedürftige kostenlos vegetarische Nahrungsmittel und Getränke, die von Großküchen und einigen Geschäften aus Restbeständen zur Verfügung gestellt werden. Der Platz und die Uhrzeit sind bekannt und schon bald bildet sich eine lange Schlange. Im Gegensatz zu vielen anderen karitativen Organisationen in Deutschland stellt Food not Bombs die Aktivitäten ausdrücklich in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang: Zielsetzung ist nicht nur die Minderung von Elend und Not, sondern auch das Aufzeigen der eigentlichen, systembedingten Ursachen. So verurteilt Food not Bombs auch immer wieder scharf die polizeiliche Willkür gegenüber Obdachlosen. Entsprechend angespannt ist das Verhältnis gegenüber staatlichen Stellen. In San Francisco wurden Food-not-Bombs-AktivistInnen mehrfach inhaftiert, weil gegen das Vorgehen spezieller Anti-Homeless-Einheiten der Polizei eintraten. In einigen anderen Städten wurde den lokalen Gruppen das Verteilen von Nahrungsmitteln untersagt.

 

Viele der Homeless People leiden unter psychischen Problemen, die nicht nur in ihrem elenden Dasein auf der Straße wurzeln. In den späten sechziger Jahren wurden unter der Regierung des damaligen kalifornischen Gouverneurs Roland Reagan die staatlichen psychiatrischen Einrichtungen aufgelöst. Offiziell sollten die Betroffenen in die Gesell-schaft reintegriert werden und dabei von sozialen Projekten in Wohnortnähe begleitet werden, die jedoch in der Regel völlig überfordert waren. Tatsächlich sollte die Auflösung der Psychiatrien den Staatshaushalt entlasten und die Hip-pie-Bewegung durch die Konfrontation mit psychisch kranken Menschen schwächen, die gezielt die Nähe zur ver-gleichsweise toleranten Flower-Power-Kultur suchten.

 

Neben einer Bushaltestelle liegt ein Obdachloser auf einer Decke direkt auf dem Bürgersteig. Er starrt vor sich hin, scheint sich nicht um die Menschenmassen zu kümmern, die an ihm vorbei ziehen. Seit zwölf, fünfzehn Jahren lebt er nun auf der Straße, erzählt er mir. Seit wann genau, daran kann er sich nicht mehr erinnern. Zuerst hat er die Arbeit, dann die Wohnung verloren, danach gab es kein zurück mehr. Ob er noch Hoffnung habe, frage ich ihn. Seine Ant-wort lautet schlicht ”Hope for what?”.

  

PARTY, KULTUR UND WIDERSTAND

 

Im SoMa-Café treffe ich mich mit Christopher Anderson, dem Regisseur von ”An Act of Sabotage”. Ein beeindrucken-der halb-dokumentarischer Spielfilm, der auf seine ganz eigene Weise um die Pole Musik und Gemeinschaft, Liebe und Militanz, Bewusstsein und Widerstand kreist. Nach der Aufführung auf verschiedenen Festivals hat der Film trotz seiner subversiven Message sogar seinen Weg in das Spätprogramm des ZDF gefunden. Christophers Gedanken beschäftigen sich an diesem Nachmittag mit der ”geistigen Vergiftung der Menschen durch die Medien” und ”die be-rechnende Ignoranz der herrschenden PolitikerInnen”. Vor diesem Hintergrund bezieht er sich aber auch auf den Widerstand gegen die bestehenden Machtstrukturen und die Gesetzmäßigkeiten mit der sich Menschen gegen Unter-drückung und Ausbeutung wehren. Sei es nun bei einem Einbruch eines Obdachlosen in einen Supermarkt oder im Rahmen des Widerstands gegen die Globalisierung in Seatle.

 

Später sprechen wir über sein Selbstverständnis als Filmemacher und über die Idee des Cybertribes, der überliefertes Wissen mit den Entwicklungen der Gegenwart verknüpft. ”Mich beeindruckt das verbindende Verständnis von Kreati-vität, Schamanismus und Widerstand. Es sind Elemente die in diesem System des Konsums gezielt verdrängt wer-den. Konsum von Produkten, von Drogen und TV als Flucht aus einer Welt, in der sich die Menschen verkaufen müs-sen. Es geht in unseren Filmen um direkte Aktionen. Der Akt des Filmemachens als wirkliche Erfahrung und nicht als sorgfältig inszenierte Lüge. Wir versuchen Veränderungen anzuregen indem wir wichtige Themen zur Diskussion bringen, um dann zur Aktion überzugehen und diese in unsere Filme integrieren. Selbstverständlich bedeutet dies, dass man sich manchmal außerhalb der normalen Parameter bewegen muss.”

 

Von einem ähnlichen Kultur- bzw. Kunstverständnis geht das Projekt ’Art and Revolution’ aus, das seit 1996 mit un-terschiedlichen fortschrittlichen Organisationen zusammenarbeitet. Bekannt wurde ’Art and Revolution’ insbesondere durch die riesigen symbolträchtigen Puppen, die von ihren Mitgliedern auf Demonstrationen getragen werden und diesen dadurch ein besondere visuelle Ausdruckskraft geben. ”Wir glauben, dass politische Arbeit ohne kreative Visi-onen in eine Sackgasse führt, genauso wie Kunst ohne politische oder soziale Bedeutung keine wirkliche Perspektive eröffnet.” erläutert eine der Aktivistinnen. ”Wir sind ein Kollektiv, das in seinen Projekten kreative kulturelle Ausdrucks-formen mit dem Kampf um soziale Gerechtigkeit verbindet. Wir bringen phantasievoll Musik, Poesie und Kunst auf die Straßen, um auf die kritischen Themen unserer Zeit aufmerksam zu machen. Wir nutzen Kunst als Werkzeug zur Unterstützung von Graswurzelinitiativen, wie auch zur Entwicklung neuer Formen des Widerstands und der Kommu-nikation.”

 

Die Idee der ”Reclaim the Streets”-Events entstand in den neunziger Jahren. Ausgangspunkt war das Bestreben Poli-tik und Party zusammenzubringen, nicht zuletzt um auf diesem Wege festgefahrene und kopflastige Strukturen inner-halb der linken Bewegungen aufzubrechen. Politische Demonstrationen sollen in diesem Sinne nicht nur trockene Manifestationen bestimmter Haltungen sein, sondern auch lustvolle Feste eines anderen Lebensgefühls und einer anderen Kultur. Entsprechend werden Sound-Systems und Live-Musik in die Demos integriert, während die Teilneh-merInnen nicht länger nur Parolen skandierend eine bestimmte Strecke ablaufen. Vielmehr tanzen sie nun in den Straßen, die sie für sich zurückfordern. Mit einem gewissen Augenzwinkern beziehen sich die TeilnehmerInnen dabei bis heute auf die Anarchistin Emma Goldmann, die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts einmal sinnge-mäß verkündet haben soll: ”Wenn ich nicht tanzen kann, dann ist es nicht meine Revolution.”

 

Monica und Tomcat gehören zu den Reclaim-The-Streets-AktivistInnen in San Francisco, die bewusst am 1. Mai eine Party-Demo veranstalten. Bemerkenswert ist dabei die Verbindung der Walpurgisnacht-Feiern der ursprünglichen Kultur der Hexen mit dem revolutionären Verständnis des 1. Mai. ”Die Idee des 1. Mai geht lange zurück. Ursprünglich war es ein erdverbundenes sexy Fest, das der Fruchtbarkeit der Erde, unserem eigenen Leben und einer erträgnisrei-chen Ernte gewidmet war. Kirche, Staat und Patriarchat ächteten dieses Fest, aber die unbeherrschbare Natur des 1. Mai ließ sich nicht unterdrücken. Er wurde als Kampftag der ArbeiterInnen wiedergeboren, auch wenn die heutigen ArbeiterInnen keine Ernte mehr für die Gemeinschaft einbringen, sondern nur noch für die Reichen arbeiten.”

 

Als DJ legt Tomcat meist progressiven Techno auf, wobei er jedoch gegenüber ”Peace, Love and Unity” als den so oft beschworenen Werten der Techno- und Trance-Szene eine eher kritische Position einnimmt. ”Diese Worte sind Flos-keln, die jeder unterschreiben kann. Natürlich ist jeder für Frieden, aber was heißt das schon? Ist es Frieden, wenn Menschen in den Straßen ohne Essen dahinvegetieren müssen und zigtausende in den Gefängnissen sitzen? Alle Kriegsherren proklamierten den Frieden.” Monica fügt hinzu: ”Wir gehen am 1. Mai auf die Straße, um an die Kämpfe für einen wahren Frieden und an die Kämpfe für die Rechte der ArbeiterInnen zu erinnern. Wir veranstalten Partys, um die rebellische Kraft vergangener Zeiten in den heutigen Widerstand zu übertragen, um das Feuer weiter brennen zu lassen für die Erde, für die Menschen, für unsere Zukunft.”

  

Wolfgang Sterneck (Text und Fotos 2001)

www.sterneck.net

 

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Wolfgang Sterneck:

In the Cracks of the World

Photo-Reports:

www.flickr.com/sterneck/sets

Articles (german / english):

www.sterneck.net

 

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Organic Grünkernsalat mit Grapefruit-Bärlauch-Pesto

 

Tomaten / Ras el Hanout / Chili

 

Grünkern ist der Energiebringer schlechthin. 100 gramm bringen volle Power und geben dem Körper bei Leistungsspitzen alles was er braucht. Wir haben dieses Gericht mit einem Grapefruit-Bärlauch-Pesto verfeinert. Es sorgt zugleich für Feuchtigkeit und den vollen Geschmack des Bärlauchs. Den arabischen Hauch bekommt das Gericht mit der Gewürzmischung Ras el Hanout.

 

Ausdrucken, nachkochen, teilen, diskutieren, viel spaß.

 

www.gourmandpunk.de/salate.html

Wir alle haben diese Make-up-Routine, an die wir uns so gewöhnt haben, dass wir es auch mit geschlossenen Augen tun können. Diese Make-up-Routine ist etwas, von dem wir wissen, dass wir es verwenden können, wenn wir Zeit brauchen, oder wenn wir einfach nicht darüber diskutieren wollen, wel...

 

coolideen.com/2018/08/12/make-up-tipps-fur-frauen-mit-dun...

Betül Ulusoy und Riem Spielhaus diskutieren auf der re:publica 2015 am 07.05.2015 in Berlin.

Copyright: re:publica/Gregor Fischer

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