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Die Eleganz, mit der ein Reiher sich bei der Jagd bewegt, ist wundervoll anzusehen. Dabei hat sie einen ganz praktischen Grund: Erschütterungen im Boden oder Wellen im Wasser könnten die potentielle Beute über die Anwesenheit des Reihers informieren und verscheuchen. Das Foto entstand während der Graureiher in Bewegung war und obwohl er mit beiden Füßen im Wasser ist kann man kaum sehen, dass es berührt wird. Jede Kralle wird punktgenau eingesetzt und die Zehen dann sanft nachgeschoben. Genauso sanft wird der Fuß nach dem Schritt wieder rausgezogen. Vergleich das damit wenn ich angetrampelt komme. Dann sind ersteinmal 20 Minuten lang alle Viecher im Umkreis von +50m weg. Alle außer den Mücken und Zecken...😅
The grace with which a heron moves whilst hunting, is a wonderful sight to behold. Yet there is a very practical reason for this: vibrations in the ground or ripples in the water could alert potential prey to the heron’s presence and scare them away. The photo was taken whilst the grey heron was in motion, and although it is with both feet in the water, you can barely see that the water is being touched. Each claw is placed with pinpoint accuracy, and the toes are then gently pushed forward. After the step the foot is then gently withdrawn again. Compare this to when I come stomping along, all the creatures within a 50+ metre radius clear off for the next 20 minutes at least. Well, everyone except the mosquitoes and ticks... 😅
Am Schnabelansatz beim Jungen Star haben ihn schon zwei Zecken befallen was gut auf dem Foto zu erkennen ist.
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Two ticks have already infested the base of the young starling's beak, which can be clearly seen in the photo.
Danke für euren Besuch, eure Kommentare und Favoriten, ich freue mich sehr darüber.
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Thank you for your visit, your comments and favs, I am very happy about it.
Reh geht mit den Füßen durch das Wasser
Wenn Sie jemals einen Spaziergang im Wald gemacht haben, haben Sie vielleicht das Glück gehabt, ein Reh zu sehen. Diese scheuen Tiere leben in vielen Teilen der Welt und ernähren sich von Pflanzen. Aber wussten Sie, dass Rehe auch gerne im Wasser plantschen?
Rehe sind gute Schwimmer und können sogar Flüsse überqueren, wenn sie vor Raubtieren fliehen müssen. Manchmal gehen sie auch einfach mit den Füßen durch das Wasser, um sich abzukühlen oder ihren Durst zu stillen. Das Wasser kann auch helfen, Parasiten wie Zecken oder Flöhe loszuwerden, die sich in ihrem Fell verstecken.
Wenn Sie also das nächste Mal ein Reh im Wasser sehen, bewundern Sie seine Anmut und Schönheit. Aber halten Sie Abstand und stören Sie es nicht, denn Rehe sind sehr empfindlich auf Geräusche und Bewegungen. Lassen Sie das Reh in Ruhe sein Bad genießen.
Deer walks with its feet through the water
If you have ever taken a walk in the woods, you may have been lucky enough to see a deer. These shy animals live in many parts of the world and feed on plants. But did you know that deer also like to splash around in water?
Deer are good swimmers and can even cross rivers when they need to escape from predators. Sometimes they just walk their feet through the water to cool off or quench their thirst. The water can also help get rid of parasites like ticks or fleas that hide in their fur.
So the next time you see a deer in the water, admire its grace and beauty. But keep your distance and do not disturb it, because deer are very sensitive to sounds and movements. Let the deer enjoy its bath in peace.
You can only take this photo in winter. In summer, everything here is overgrown, so you can't even see the tree. Besides, you would get a tick in the undergrowth. Our region is one of the most tick-infested areas in Europe. Ticks spread dangerous diseases such as Lyme disease and TBE.
Dieses Foto kann man nur im Winter machen. Im Sommer ist hier alles zugewachsen, sodass man nicht einmal den Baum sehen kann. Außerdem würde man sich im Unterholz einen Zecken holen. Unsere Gegend gehört zu den zeckenverseuchtesten Gebieten in Europa. Die Zecken verbreiten gefährliche Krankheiten wie zum Beispiel Borreliose oder FSME.
🇫🇷 Avec l'aide de Globetrotteur17 qui précise la variété dans la famille des tyrans....
Le Tyran quiquivi (Pitangus sulphuratus) est une espèce de passereau de la famille des Tyrannidae.
L'oiseau mesure environ 22 ou 23 cm. Sa poitrine et son ventre sont jaune vif. Cet oiseau porte un bandeau blanc au-dessus de l'œil. Il ne présente pas de dimorphisme sexuel
C'est l'un des oiseaux néotropicaux qui chante en premier le matin
Son alimentation est variée. L'oiseau peut consommer des centaines d'insectes par jour mais aussi des fruits , des œufs d'autres oiseaux, des vers, de petits serpents, des lézards, des crustacés, des alevins des rivières et des lacs peu profonds. Il se nourrit également des parasites (tiques) des bovins.
🇬🇧 The Great Kingbird (Pitangus sulphuratus) is a species of bird in the Tyrannidae family.
The bird measures about 22 or 23 cm. Its chest and belly are bright yellow. This bird wears a white patch above the eye. It does not exhibit sexual dimorphism It is one of the neotropical birds that sings first in the morning .
His diet is varied. The bird can consume hundreds of insects per day but also fruits (bananas, papayas, apples, oranges, cayenne cherries...), eggs of other birds, worms, small snakes, lizards, crustaceans, fry from rivers and shallow lakes. It also feeds on cattle parasites (ticks)
🇪🇸 El papamoscas quijivial (Pitangus sulphuratus) es una especie de ave paseriforme de la familia Tyrannidae.
Mide unos 22 ó 23 cm de longitud. El pecho y el vientre son de color amarillo brillante. Tiene una banda blanca sobre el ojo. No presenta dimorfismo sexual.
Es una de las aves neotropicales que canta primero por la mañana.
Su dieta es variada. El ave puede comer cientos de insectos al día, pero también frutas, huevos de otras aves, gusanos, pequeñas serpientes, lagartos, crustáceos, alevines de ríos y lagos poco profundos. También se alimenta de parásitos (garrapatas) del ganado.
l papamoscas de Quiquivi (Pitangus sulphuratus) es una especie de ave paseriforme de la familia Tyrannidae.
🇩🇪 Der Quiquivi-Tyrann (Pitangus sulphuratus) ist eine Sperlingsvogelart aus der Familie der Tyrannidae.
Der Vogel ist etwa 22 bis 23 cm groß. Seine Brust und sein Bauch sind leuchtend gelb. Der Vogel trägt ein weißes Band über dem Auge. Er weist keinen Geschlechtsdimorphismus auf.
Er ist einer der neotropischen Vögel, der morgens als erster singt.
Seine Ernährung ist vielfältig. Der Vogel kann täglich Hunderte von Insekten verzehren, aber auch Früchte , Eier anderer Vögel, Würmer, kleine Schlangen, Eidechsen, Krustentiere und Fischbrut aus Flüssen und flachen Seen. Er ernährt sich auch von den Parasiten (Zecken) von Rindern.
🇮🇹 Il pigliamosche quiquiviale (Pitangus sulphuratus) è una specie di uccello passeriforme della famiglia Tyrannidae.
L'uccello è lungo circa 22 o 23 cm. Il petto e il ventre sono di colore giallo brillante. L'uccello presenta una banda bianca sopra l'occhio. Non esiste dimorfismo sessuale.
È uno degli uccelli neotropicali che canta per primo al mattino.
La sua dieta è varia. Può mangiare centinaia di insetti al giorno, ma anche frutta, uova di altri uccelli, vermi, piccoli serpenti, lucertole, crostacei, avannotti di fiumi e laghi poco profondi. Si nutre anche di parassiti (zecche) del bestiame.
l Pigliamosche di Quiquivi (Pitangus sulphuratus) è una specie di uccello passeriforme della famiglia Tyrannidae.
Naja, Sommer is ja schön und gut. Auch wenn die Hitze aktuell wieder so ein Thema ist. Zumindest die literweiße Schweiß die Ich bereits vergossen hatte für Bahnbilder und co. Und dass obwohl es erst Anfang Juli ist! Aiaiaiaiai. Die Hitze macht es aber auch den Pflanzen wieder attraktiv, jene die dann auch Fotografen das Leben schwer machen. So wurde dieses Motiv in Fahlenbach zu einem Jungel Gefecht zwischen Mensch, Gras und Zecken.... Das war ehrlichgesagt der bis jetzt unangenehmste Weg jemals für mich eine Stelle zu erreichen. Das Resultat waren einige Zeckenbisse, Schürfwunden von Dornenbüschen, nasse Schuhe, und jegliche Abfälle und Samen von Pflanzen verstreut über meine Kleidung..
Doch das Recht zu meckern steht mir allerdings überhaupt nicht zu! Denn dieses Bild hat sich in der Tat dann dafür doch gelohnt. 111 115 kam im letzten Abendlicht mit Ihrem RB 16 Ersatzpark richtung Treuchtlingen.
Passt auf Euch auf!
Thanks for watching and commenting!
Everything is welcome - especially constructive criticism!
Drei Zecken ©ArtundUnart 2023
Nr.20230308
2023-03-03_P3030053
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Der König der Dünen leidet unter einer Zeckenplage
The king of the dunes is suffering from a tick plague
Aufgenommen am 20. Novemer 2016!!!
Es ist immer etwas merkwürdig so dicht an sie heran zu gehen.
Taken on 20. November 2016
It is always strange to approach them so closely.
Thanks for view and comment!
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Alle verwendeten Bilder sind meine eigenen wenn nicht anders angegeben.
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Zecke im November©ArtundUnart 2016
Nr.20161121
Thanks for watching and commenting!
Everything is welcome!
Zecken © ArtundUnart 2024
All rights reserved
2024-03-11__P3110239
Passt auf euch auf - auf der Fototour gestern habe ich so viele Zecken gegesehen.
Hier zwei Links über Zecken vom Nabu und Zeckenrollen
www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/gesun... und
zeckenrollen.de/zecken/erstaunliche-zecken-fakten/
Einige Fakten aus den Artikeln:
- Zecken können 9 Jahre alt werden
- Zecken können 10 Jahre ohne Nahrung auskommen
- Zeckenkinder haben 2.000 Geschwister
- Zecken überleben in der Waschmaschine bei 40 Grad
- Zecken riechen ihren Wirt mit den Vorderbeinen
- Zecken können 10 Jahre ohne Nahrung auskommen
- Zecken sind auch im Winter ab 5 °C aktiv
- Zecken können 3 Wochen unter Wasser überleben -
also nicht in der Toilette entsorgen, sie könnte wieder
hochkommen
Be careful - I saw so many ticks on the photo tour yesterday.
Here are two links about ticks from Nabu and tick rolls
www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/gesun... and
zeckenrollen.de/zecken/erstaunliche-zecken-fakten/
Some facts from the articles:
- Ticks can live for 9 years
- Ticks can survive without food for 10 years
- Tick children have 2,000 siblings
- Ticks survive in the washing machine at 40 degrees
- Ticks smell their host with their front legs
- Ticks can survive without food for 10 years
- Ticks are also active in winter from 5 °C
- Ticks can survive under water for 3 weeks -
So don't dispose of it in the toilet, it could come back
getting high
🇫🇷 Suite ........Les cornes des mâles adultes se rejoignent au centre du crâne pour former un bouclier osseux continu et extrêmement dur Les buffles sont réputés pour leur rancune. Les chasseurs racontent qu’un buffle blessé peut contourner sa propre piste pour tendre une embuscade à son poursuivant.Ils sont presque toujours accompagnés de Pique-bœufs (Oxpeckers), des oiseaux qui les débarrassent des tiques et des parasites, mais qui servent aussi de système d’alarme en cas d’approche d’un danger.
🇬🇧 Continued ........The horns of adult males meet at the centre of the skull to form a continuous, extremely hard bony shield. Buffalo are known for their vindictiveness. Hunters say that a wounded buffalo may circle back along its own trail to ambush its pursuer. They are almost always accompanied by oxpeckers, birds that rid them of ticks and parasites, but which also serve as an alarm system should danger approach.
🇩🇪 Fortsetzung ........Die Hörner ausgewachsener Männchen treffen in der Mitte des Schädels aufeinander und bilden einen durchgehenden, extrem harten Knochenschild. Büffel sind für ihre Rachsucht bekannt. Jäger berichten, dass ein verwundeter Büffel seine eigene Spur umgehen kann, um seinem Verfolger einen Hinterhalt zu legen. Sie werden fast immer von Ochsenpeckern begleitet, Vögeln, die sie von Zecken und Parasiten befreien, aber auch als Warnsystem dienen, wenn sich Gefahr nähert.
🇪🇸 Continuación... Los cuernos de los machos adultos se unen en el centro del cráneo para formar un escudo óseo continuo y extremadamente duro. Los búfalos son famosos por su rencor. Los cazadores cuentan que un búfalo herido puede dar la vuelta sobre sus propios pasos para tender una emboscada a su perseguidor. Casi siempre van acompañados de picabueyes (Oxpeckers), aves que les liberan de garrapatas y parásitos, pero que también sirven como sistema de alarma en caso de que se acerque un peligro.
🇮🇹 Continua... Le corna dei maschi adulti si uniscono al centro del cranio formando uno scudo osseo continuo ed estremamente duro. I bufali sono noti per il loro rancore. I cacciatori raccontano che un bufalo ferito può tornare sui propri passi per tendere un'imboscata al proprio inseguitore. Sono quasi sempre accompagnati da picchi-bufali (Oxpeckers), uccelli che li liberano da zecche e parassiti, ma che fungono anche da sistema di allarme in caso di pericolo in avvicinamento.
This plant is a Crocus cultivar and belongs to the family of the Iridaceae. It is is a big female bumble bee which had overwintered and is starting a new colony. The new raised worker bumblebees are quite smaller. Zecken Varroa?
Jonas hat wie in jeden Jahr eine Zeckenallergie, obwohl wir in diesem Jahr mit einer Tablette vorgebeugt haben, die Zecken und Flöhe abtötet. Leider müssen die Zecken erst an Jonas saugen ehe sie absterben. Selbst davon bekommt er schon einen Allergie. Wenn er sich kratzen will, bekommt der Ärmste von mir auch Schelte, aber ich will nicht, dass er sich wieder so blutig kratzt wie in den vergangenen Jahren.
Nach seiner Rettung habe ich ihn unseren Hunden vorgestellt. Babetli hat ihn sofort unter ihren Schutz genommen. Nachdem er rundum begrüsst wurde, musste Knuddel erst mal gereinigt werden. So viele Zecken auf einem kleinen Hund habe ich noch nie gesehen. Ich werde Morgen mein Frontline mitnehmen und seine Geschwister einsprayen. Knuddel hat auch schon seine Wurm-Tablette bekommen, von der er nicht begeistert war.
Nun steht die erste Nacht vor der Türe und ich werde sie mehr oder weniger schlaflos verbringen.
Weitere Infos folgen.
After his salvation I introduced him to our dogs. Babetli immediately took him under their protection. After he was greeted all around, Knuddel had to be cleaned. So many ticks on a small dog I've never seen.
I'll take my frontline with me tomorrow morning and sprinkle his brothers and sisters. Knuddel has already received his worm tablet, of which he was not amused.
Now the first night is coming and I will spend it more or less sleepless.
More information will follow.
Después de su rescate, lo presenté a nuestros perros. Babetli lo llevó inmediatamente bajo su protección. Después de ser acogido por completo, Knuddel tenía que ser limpiado. Tantos las garrapatas en un perro pequeño que he visto nunca. Me quedo con mí Frontline de la mañana y tratar a sus hermanos. Knuddel ya ha recibido su tableta contra gusanos, de la que no estaba encantado.
Ahora, la primera noche es de alrededor de la esquina y voy a pasar más o menos sin dormir.
Más información a seguir.
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ICH HABE GUTE NEUIGKEITEN !!!
Heute Morgen konnten wir die übrig gebliebenen 5 Welpen einem Tierarzt übergeben, der sich um sie kümmert.
♥ lichen Dank für eure Hilfe ♥
Liebe Grüeässlis von Knuddel, seinen Geschwister und mir .. :)))
I HAVE GOOD NEWS !!!
This morning we were able to hand over the remaining 5 puppies to a veterinarian who takes care of them.
♥ Thanks for your help ♥
TENGO BUENAS NOTICIAS !!!
Esta mañana hemos sido capaces de entregar a los cinco cachorros restantes a un veterinario que se preocupa por ellos.
♥ Muchísimas gracias por su ayuda ♥
I saw quite a few disappointed muslim refugees here, as this mosque in Schwetzingen Palace gardens serves decorative purposes only. It was built by Nicolas de Pigage.
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Etliche enttäuschte Kleingruppen islamischer "Flüchtlinge" oder "Auswanderer" (wie auch immer der aktuell politisch korrekte Terminus lautet) mussten feststellen, dass es sich hierbei nur um eine attraktive Attrappe handelt, die zu rein dekorativen Zecken von Nicolas de Pigage erbaut wurde.
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© Andy Brandl (2015) // PhotonMix Photography
--> Andy Brandl @ Robert Harding
so viele Zecken unterwegs, vielleicht bin ich auch sehr sensibilisiert auf sie aber heute habe ich über 30 Stück gesehen
Sie sitzen am Wegrand auf dem frischen Grün, passt auf euch auf!!
Die kleine Schönheit im Hintergrund ist Scharbockskraut, auch Feigwurz genannt.
So many ticks on the way, maybe I'm also very sensitized to them but today I've seen over 30 pieces
They sit by the wayside on the fresh green, take care of you !!
The little beauty in the background is called Lesser Celandine
Thanks for view and comment!
Die Schöne und das Biest ©ArtundUnart 2017
Nr.20170330
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I ask you to respect that and to contact me if needed.
1/2000 ƒ/3.2 ISO 500 105 mm
Unterwegs in der Höhe, wo sich jeder Mensch mindestens 10 Zecken einfängt, warten kleine Blumen auf ihren Fotoprinzen. Mit dem Kreativobjektiv Sigma 105 Makro und dem Maschienengewehr Nikon D 700 bewaffnet gelang mir diese Aufnahme. Die Entwicklung fand in der Dunkelkammer PS statt.
Heading into the level where every man captures at least 10 ticks, wait small flowers on her photo prince. The machine gun Nikon D 700 with the creative lens Sigma 105 Makro managed this shot. The development took place in the darkroom PS.
African buffalo
Kaffernbüffel
Hluhluwe–Imfolozi Park, formerly Hluhluwe–Umfolozi Game Reserve, is the oldest proclaimed nature reserve in Africa. It consists of 960 km² (96,000 ha) of hilly topography 280 kilometres (170 mi) north of Durban in central KwaZulu-Natal, South Africa and is known for its rich wildlife and conservation efforts. The park is the only state-run park in KwaZulu-Natal where each of the big five game animals can be found.
Due to conservation efforts, the park in 2008 had the largest population of white rhino in the world.
Throughout the park there are many signs of Stone Age settlements. The area was originally a royal hunting ground for the Zulu kingdom, but was established as a park in 1895. The Umfolozi and Hluhluwe reserves were established primarily to protect the white rhinoceros, then on the endangered species list. The area has always been a haven for animals as tsetse flies carrying the nagana disease are common, which protected the area from hunters in the colonial era. However, as the Zululand areas was settled by European farmers the game was blamed for the prevalence of the tsetse fly and the reserves became experimental areas in the efforts to eradicate the fly. Farmers called for the slaughter of game and about 100,000 animals were killed in the reserve before the introduction of DDT spraying in 1945 solved the problem. However, white rhinoceros were not targeted and today a population of about 1000 is maintained. On April 30, 1995, the then President Nelson Mandela visited the then Hluhluwe Game Reserve to celebrate the park's centenary. Hluhluwe–Imfolozi was originally three separate reserves that joined under its current title in 1989.
The park is located in the province of KwaZulu-Natal on the east coast of South Africa. The park is closest to the town of Mtubatuba , Hluhluwe village and Hlabisa village. The geography of the area differs from the north, or Hluhluwe area, to the south, or Umfolozi area. Hluhluwe–Imfolozi Park is partly in a low-risk malaria area.
This Imfolozi area is situated between the two Umfolozi Rivers where they divide into the Mfolozi emnyama ('Black Umfolozi') to the north and the Mfolozi emhlophe ('White Umfolozi') to the south. This area is to the south of the park and is generally hot in summer, and mild to cool in winter, although cold spells do occur. The topography in the Umfolozi section ranges from the lowlands of the Umfolozi River beds to steep hilly country, which includes some wide and deep valleys. Habitats in this area are primarily grasslands, which extend into acacia savannah and woodlands.
The Hluhluwe region has hilly topography where altitudes range from 80 to 540 metres (260 to 1,770 ft) above sea level. The high ridges support coastal scarp forests in a well-watered region with valley bushveld at lower levels. The north of the park is more rugged and mountainous with forests and grasslands and is known as the Hluhluwe area, while the Umfolozi area is found to the south near the Black and White Umfolozi rivers where there is open savannah.
The park is home to Africa's big five game: elephant, rhinoceros (black/hook-lipped and white/square-lipped), Cape buffalo, lion and leopard. It is home to 86 special species including: Nile crocodile, hippo, cheetah, spotted hyena, blue wildebeest, jackal, giraffe, zebra, waterbuck, nyala, eland, kudu, impala, duiker, suni, reedbuck, common warthog, bushpig, mongoose, baboons, monkeys, a variety of tortoises, terrapins, snakes and lizards. It is one of the world's top spots for viewing nyala. The park is a prime birding destination and is home to 340 bird species. The Hluhluwe River Flood Plain is one of the only areas in the whole of South Africa where yellow-throated, pink-throated and orange-throated longclaw species can be seen together. Bird life include night heron, Wahlberg's eagle, Shelley's francolin, black-bellied korhaan, Temminck's courser, Klaas's cuckoo, little bee-eater and crested barbet.
The park has a diverse floral community.
In 1981, the Natal Parks board (now Ezemvelo KZN Wildlife) attempted to reintroduce African wild dogs into the park. Twenty-three dogs were released in the reserve, most of which had been bred in zoos. However this met with limited success and by 2015, the population had fluctuated between 3 and 30 individuals.
The park is the birthplace of rhino preservation, breeding the species back from extinction. As the home of Operation Rhino in the 1950s and 60s (driven largely by the park's warden, Ian Player), the park became world-renowned for its white rhino conservation. The Rhino Capture Unit of the park helped save the endangered White Rhino from the brink of extinction. As of 2008 there are more than 1,600 white rhino in the reserve and hundreds of the animals have been moved from here to game reserves around the world. The success of this programme has recently been compromised by the increase in rhino poaching within the park. This recent threat has not only become a great concern for the park, but for rhino conservationists countrywide.
The reserve has a 300-kilometre (190 mi) road network.
Some controversy arose in 2014 over plans to build an open-cast coal mine right on the park's border, a plan that a growing coalition of organisations is fighting to stop.
(Wikipedia)
The African buffalo or Cape buffalo (Syncerus caffer) is a large Sub-Saharan African bovine. Syncerus caffer caffer, the Cape buffalo, is the typical subspecies, and the largest one, found in Southern and East Africa. S. c. nanus (African forest buffalo) is the smallest subspecies, common in forest areas of Central and West Africa, while S. c. brachyceros is in West Africa and S. c. aequinoctialis is in the savannas of East Africa. The adult buffalo's horns are its characteristic feature: they have fused bases, forming a continuous bone shield across the top of the head referred to as a "boss". They are widely regarded as among the most dangerous animals on the African continent, and according to some estimates they gore, trample, and kill over 200 people every year.
The African buffalo is not an ancestor of domestic cattle and is only distantly related to other larger bovines. Its unpredictable temperament means that the African buffalo has never been domesticated, unlike its Asian counterpart, the water buffalo. African Cape buffaloes have few predators aside from lions and large crocodiles. As a member of the big five game, the Cape buffalo is a sought-after trophy in hunting.
The African buffalo is a very robust species. Its shoulder height can range from 1.0 to 1.7 m (3.3 to 5.6 ft) and its head-and-body length can range from 1.7 to 3.4 m (5.6 to 11.2 ft). Compared with other large bovids, it has a long but stocky body (the body length can exceed the wild water buffalo, which is heavier and taller) and short but thickset legs, resulting in a relatively short standing height. The tail can range from 70 to 110 cm (28 to 43 in) long. Savannah-type buffaloes weigh 500 to 1,000 kg (1,100 to 2,200 lb), with males normally larger than females, reaching the upper weight range. In comparison, forest-type buffaloes, at 250 to 450 kg (600 to 1,000 lb), are only half that size. Its head is carried low; its top is located below the backline. The front hooves of the buffalo are wider than the rear, which is associated with the need to support the weight of the front part of the body, which is heavier and more powerful than the back.
Savannah-type buffaloes have black or dark brown coats with age. Old bulls often have whitish circles around their eyes and on their face. Females tend to have more-reddish coats. Forest-type buffaloes are 30-40% smaller, reddish brown in colour, with much more hair growth around the ears and with horns that curve back and slightly up. Calves of both types have red coats.
A characteristic feature of the horns of adult male African buffalo (Southern and Eastern populations) is that the bases come very close together, forming a shield referred to as a "boss". From the base, the horns diverge downwards, then smoothly curve upwards and outwards and in some cases inwards and or backwards. In large bulls, the distance between the ends of the horns can reach upwards of one metre (the record being 64.5 inches 164 cm). The horns form fully when the animal reaches the age of five or six years but the bosses do not become "hard" till 8 to 9 years old. In cows, the horns are, on average, 10–20% smaller, and they do not have a boss. Forest buffalo horns are smaller than those of the savanna buffalo from Southern and Eastern Africa, usually measuring less than 40 centimetres (16 in), and are almost never fused.
The African buffalo is one of the most successful grazers in Africa. It lives in swamps and floodplains, as well as mopane grasslands, and the forests of the major mountains of Africa. This buffalo prefers a habitat with dense cover, such as reeds and thickets, but can also be found in open woodland. While not particularly demanding in regard to habitat, they require water daily, and so they depend on perennial sources of water. Like the plains zebra, the buffalo can live on tall, coarse grasses. Herds of buffalo mow down grasses and make way for more selective grazers. When feeding, the buffalo makes use of its tongue and wide incisor row to eat grass more quickly than most other African herbivores. Buffaloes do not stay on trampled or depleted areas for long.
Other than humans, African buffaloes have few predators and are capable of defending themselves against (and killing) lions. Lions do kill and eat buffalo regularly, and in some regions, the buffaloes are the lions' primary prey. It typically takes quite a few lions to bring down a single adult buffalo. Usually, the entire pride joins the hunt; however, several incidents have been reported in which lone adult male lions have been able to successfully bring down adult animals. The average-sized crocodile typically attacks only old solitary animals and young calves, though they can kill healthy adults, and exceptionally large, old male Nile crocodiles may become semi-habitual predators of buffalo. Also, this crocodilian is the only animal that typically takes down an adult buffalo alone, whereas a pride attack is the preferred method of lions when taking down such large prey. The cheetah, leopard, and spotted hyena are normally a threat only to newborn calves, though very large clans of spotted hyenas have been recorded killing cows (mainly pregnant ones) and, on very rare occasions, full-grown bulls.
The African buffalo is susceptible to many diseases, including bovine tuberculosis, corridor disease, and foot and mouth disease. As with many diseases, these problems remain dormant within a population as long as the health of the animals is good. These diseases do, however, restrict the legal movements of the animals and fencing infected areas from unaffected areas is enforced. Some wardens and game managers have managed to protect and breed "disease-free" herds which become very valuable because they can be transported. Most well-known are Lindsay Hunt's efforts to source uninfected animals from the Kruger National Park in South Africa. Some disease-free buffaloes in South Africa have been sold to breeders for close to US$130,000.
Herd size is highly variable. The core of the herds is made up of related females, and their offspring, in an almost linear dominance hierarchy. The basic herds are surrounded by subherds of subordinate males, high-ranking males and females, and old or invalid animals. The young males keep their distance from the dominant bull, which is recognizable by the thickness of his horns. During the dry season, males split from the herd and form bachelor groups. Two types of bachelor herds occur: ones made of males aged four to seven years and those of males 12 years or older. During the wet season, the younger bulls rejoin a herd to mate with the females. They stay with them throughout the season to protect the calves. Some older bulls cease to rejoin the herd, as they can no longer compete with the younger, more aggressive males. Males have a linear dominance hierarchy based on age and size. Since a buffalo is safer when a herd is larger, dominant bulls may rely on subordinate bulls and sometimes tolerate their copulation.
Adult bulls spar in play, dominance interactions, or actual fights. A bull approaches another, lowing, with his horns down, and waits for the other bull to do the same thing. When sparring, the bulls twist their horns from side to side.[27] If the sparring is for play, the bull may rub his opponent's face and body during the sparring session. Actual fights are violent but rare and brief. Calves may also spar in play, but adult females rarely spar at all.
African buffaloes are notable for their apparent altruism. Females appear to exhibit some sort of "voting behavior". During resting time, the females stand up, shuffle around, and sit back down again. They sit in the direction they think they should move. After an hour of more shuffling, the females travel in the direction they decide. This decision is communal and not based on hierarchy or dominance. When chased by predators, a herd sticks close together and makes it hard for the predators to pick off one member. Calves are gathered in the middle. A buffalo herd responds to the distress call of a captured member and tries to rescue it. A calf's distress call gets the attention of not only the mother, but also the herd. Buffaloes engage in mobbing behavior when fighting off predators. They have been recorded killing a lion and chasing lions up trees and keeping them there for two hours, after the lions have killed a member of their group. Lion cubs can get trampled and killed. In one videotaped instance, known as the Battle at Kruger, a calf survived an attack by both lions and a crocodile after intervention of the herd.
African buffaloes make various vocalizations. Many calls are lower-pitched versions of those emitted by domestic cattle. They emit low-pitched, two- to four-second calls intermittently at three- to six-second intervals to signal the herd to move. To signal to the herd to change direction, leaders emit "gritty", "creaking gate" sounds. When moving to drinking places, some individuals make long "maaa" calls up to 20 times a minute. When being aggressive, they make explosive grunts that may last long or turn into a rumbling growl. Cows produce croaking calls when looking for their calves. Calves make a similar call of a higher pitch when in distress. When threatened by predators, they make drawn-out "waaaa" calls. Dominant individuals make calls to announce their presence and location. A version of the same call, but more intense, is emitted as a warning to an encroaching inferior. When grazing, they make various sounds, such as brief bellows, grunts, honks, and croaks.
African buffaloes mate and give birth only during the rainy seasons. Birth peak takes place early in the season, while mating peaks later. A bull closely guards a cow that comes into heat, while keeping other bulls at bay. This is difficult, as cows are quite evasive and attract many males to the scene. By the time a cow is in full estrus, only the most dominant bull in the herd/subherd is there.
Cows first calve at five years of age, after a gestation period of 11.5 months. Newborn calves remain hidden in vegetation for the first few weeks while being nursed occasionally by the mother before joining the main herd. Older calves are held in the centre of the herd for safety.
The maternal bond between mother and calf lasts longer than in most bovids. However, when a new calf is born, the bonding ends and the mother keeps her previous offspring at bay with horn jabs. Nevertheless, the yearling follows its mother for another year or so. Males leave their mothers when they are two years old and join the bachelor groups. Young calves, unusually for bovids, suckle from behind their mothers, pushing their heads between the mothers' legs.
The current status of the African buffalo is dependent on the animal's value to both trophy hunters and tourists, paving the way for conservation efforts through anti-poaching patrols, village crop damage payouts, and CAMPFIRE payback programs to local areas.
The African buffalo was listed as least concern by the IUCN "as the species had a global population estimated at nearly 900,000 animals, of which more than three-quarters are in protected areas. However, in 2019 the African buffalo was listed as a near threatened species, with only 400,000 individuals left. While some populations (subspecies) are decreasing, others will remain unchanged in the long term if large, healthy populations continue to persist in a substantial number of national parks, equivalent reserves and hunting zones in southern and eastern Africa."
In the most recent and available census data at continental scale, the total estimated numbers of the three African buffalo savanna subspecies (S. c. caffer, S. c. brachyceros, S. c. aequinoctialis) are at 513,000 individuals.
In the past, numbers of African buffaloes suffered their most severe collapse during the great rinderpest epidemic of the 1890s, which, coupled with pleuro-pneumonia, caused mortalities as high as 95% among livestock and wild ungulates.
Being a member of the big five game group, a term originally used to describe the five most dangerous animals to hunt, the Cape buffalo is a sought-after trophy, with some hunters paying over $10,000 for the opportunity to hunt one. The larger bulls are targeted for their trophy value, although in some areas, buffaloes are still hunted for meat.
One of the "big five" African game, it is known as "the Black Death" or "the widowmaker", and is widely regarded as a very dangerous animal. According to some estimates, it gores and kills over 200 people every year. African buffaloes are sometimes reported to kill more people in Africa than any other animal, although the same claim is also made of hippopotamuses and crocodiles. These numbers may be somewhat overestimated; for example, in the country of Mozambique, attacks, especially fatal ones, were much less frequent on humans than those by hippos and, especially, Nile crocodiles. In Uganda, on the other hand, large herbivores were found to attack more people on average than lions or leopards and have a higher rate of inflicting fatalities during attacks than the predators (the African buffalo, in particular, killing humans in 49.5% of attacks on them), but hippos and even elephants may still kill more people per annum here than buffaloes. African buffaloes are notorious among big-game hunters as very dangerous animals, with wounded animals reported to ambush and attack pursuers.
(Wikipedia)
Der Hluhluwe-iMfolozi-Park (früher Hluhluwe-Umfolozi-Park), 280 km nördlich von Durban gelegen, ist eines der ältesten Wildschutzgebiete Afrikas. Er umfasst 960 km² meist hügeliges Gelände und liegt im zentralen Zululand in der Provinz KwaZulu-Natal in Südafrika.
Die vielfältige Vegetation bietet Lebensraum für viele Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien. Die „Big Five“, Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard sind ebenso im Park vertreten wie Geparde, Wildhunde und Giraffen und Nyalas. Hluhluwe und Imfolozi wurden 1895 als getrennte Wildreservate gegründet, als die Population dieser Tiere durch übermäßige Jagd gefährdet war.
Anfang der 1960er Jahre war das Breitmaulnashorn (Ceratotherium simium) vom Aussterben bedroht, in Imfolozi existierte das weltweit letzte bekannte Vorkommen in freier Wildbahn. In der Operation Rhino, die vom KwaZulu Nature Conservation Service durchgeführt wurde, fing man Exemplare ein und schickte sie an Reservate und Zoos in der ganzen Welt, so dass sich inzwischen die weltweiten Bestände erholt haben. Heute finden ähnliche Bemühungen mit dem Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis) statt. 1999 wurde ein Projekt zur Erhaltung der Löwenbestände gestartet, die an Inzucht litten, so dass die Bestände durch neue Tiere ergänzt wurden.
Im Laufe der Zeit wurden den Parks weitere Gebiete zugeordnet, 1964 Schutzzäune errichtet und 1989 die beiden Hauptgebiete mit dem trennenden Korridor zum heutigen Park vereint. Heute verwaltet die Naturschutzbehörde der Provinz KwaZulu-Natal, Ezemvelo KZN Wildlife, das Schutzgebiet, das trotz seiner Größe und bedeutenden Wildbeständen nicht den Status eines Nationalparks Südafrikas besitzt.
(Wikipedia)
Der Kaffernbüffel (Syncerus caffer), auch Schwarzbüffel, Afrikanischer Büffel oder Steppenbüffel genannt, ist ein sehr großer Vertreter aus der Familie der Hornträger, welcher in weiten Teilen des östlichen und südlichen Afrikas vorkommt. Dort bewohnt er offene Savannenlandschaften und bewaldete Flussgebiete des Tief- und Hochlands. Charakteristisch ist der robuste Körperbau und die großen, abwärts geschwungenen Hörner, die auf großen Hornbasen auf der Stirn aufsitzen. Das Sozialsystem des Kaffernbüffels ist komplex und umfasst Herden aus verwandten Kühen mit Jungtieren und gelegentlich Bullen, Junggesellengruppen aus männlichen Tieren und einzelne männliche Individuen. Vor allem die jeweiligen Herden zeigen ein dynamisches Verhalten durch permanentes Aufspalten und Wiedervereinen. Sie ziehen in räumlich begrenzten Aktionsgebieten in einem jährlich von Witterung und Nahrungsangebot vorgegebenen Rhythmus umher. Die sie begleitenden oder flankierenden Bullen sind regelmäßig in Dominanzkämpfe um das Paarungsvorrecht eingebunden, die mit Kopf- oder Körperrammen durchgeführt werden. Kühe bringen in der Regel ein einzelnes Jungtier zur Welt, welches rund ein bis anderthalb Jahre gesäugt wird. Der weibliche Nachwuchs verbleibt zumeist in der Herde, der männliche verlässt sie später. Die Nahrung umfasst überwiegend harte Gräser, in Trockenzeiten kann aber auch der Anteil an weicheren Pflanzen deutlich ansteigen. Dadurch haben die Tiere saisonal und regional bedingt unterschiedliche Ernährungsstrategien. Die Bestände sind im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes in Folge einer Rinderpest-Epidemie zusammengebrochen. Heute ist der Kaffernbüffel weitgehend auf Schutzgebiete beschränkt, gilt aber als häufig und nicht bedroht. Die Art wurde 1779 beschrieben.
Der Kaffernbüffel stellt den größten Vertreter der afrikanischen Rinder (Bovini) dar und erreicht die Ausmaße seiner asiatischen, wildlebenden Verwandten. Er besitzt eine Kopf-Rumpf-Länge von 240 bis 340 cm (zuzüglich eines 50 bis 110 cm langen Schwanzes), eine Schulterhöhe von 148 bis 175 cm und ein Gewicht von 350 bis 900 kg. Ein Sexualdimorphismus ist deutlich ausgeprägt, die Bullen sind größer und können bis zu doppelt so schwer wie die Weibchen werden. Untersuchungen von Tieren aus Tansania ergaben ein Gewicht für männliche Tiere von 661 bis 849 kg, für weibliche von 426 bis 468 kg. Entsprechende Angaben für Tiere aus Sambia liegen bei 472 bis 723 kg beziehungsweise 386 bis 536 kg. Insgesamt ist der Kaffernbüffel sehr kräftig gebaut und besitzt verhältnismäßig kurze Gliedmaßen und einen Buckel oberhalb der Schultern. Das Fell hat in beiden Geschlechtern eine rabenschwarze Färbung, bei alten Bullen kann es ausdünnen, so dass Flecken von dunkler Haut am Kopf sichtbar werden. Der Schwanz endet in einer auffälligen, ebenfalls dunklen Quaste. Der massige Kopf ist mit einem breiten Maul ausgestattet, die Nase ist feucht und nackt. Die großen, hängenden Ohren sind gefranst. Besonders auffällig zeigen sich die großen, am Ende spitzen Hörner, die quer über den vorderen Kopf verlaufend ansetzen und seitlich nach unten biegen. Sie spannen 73 bis 134 cm weit auseinander, die Länge der einzelnen Hörner über die Krümmung gemessen ist mit 66 bis 116 cm nahezu identisch zur Spannweite. Das längste jemals gemessene Horn erreichte 163 cm und stammt von einem Bullen aus dem Lake-Manyara-Nationalpark in Tansania. Die Hörner sind nicht geriffelt und vor allem bei Männchen besonders massiv, ihre Basen dehnen sich deutlich über den Vorderkopf und treffen sich auf der Mittellinie des Schädels. Es gibt aber keine Übereinstimmung mit dem Alter der Tiere und der Größe der Hornbasis. Im Gegensatz zu weiblichen Tieren mit ihren grazileren Hörnern wachsen bei den männlichen zwischen den Hornansätzen keine Haare. Die Hufe haben eine große, gerundete Form, zudem treten Afterklauen auf. Die Hinterfußlänge beträgt 56 bis 61 cm. Bestimmte Drüsen zum Absetzen von Sekreten sind nicht ausgebildet. Kühe haben einen kleinen, gerundeten Euter mit zwei Zitzenpaaren.
Der Schädel wird 44,8 bis 57,5 cm lang und am Warzenfortsatz des Schläfenbeins 24,1 bis 31,6 cm breit. Allgemein ist er kurz und breit und im Profil deutlich gerundet. Eine Voraugengrube (Fossa praeorbitalis) und eine Siebgrube (Fossa ethmoidalis) sind nicht ausgebildet. Im oberen Gebiss ist typisch für die Wiederkäuer anstatt der Schneidezähne eine Hornplatte ausgebildet. Die Backenzähne sind stark hochkronig (hypsodont) mit einer Kronenhöhe von 5 cm bei jungadulten Tieren, auf der Kaufläche sind scharfe Zahnschmelzleisten ausgebildet. Das Durchbruchsmuster der Zähne kann zur Altersbestimmung verwendet werden, der Eckzahn des Unterkiefers ist der letzte durchbrechende Zahn des Dauergebisses. Er erscheint mit viereinhalb bis fünfeinhalb Jahren.
Der Kaffernbüffel kommt in weiten Teilen des östlichen und südlichen Afrikas vor. Das Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Äthiopien und Somalia im Nordosten südwärts über Kenia, Tansania, Uganda und dem äußersten Osten und Südosten der Demokratischen Republik Kongo in Ostafrika sowie über Sambia, Simbabwe, Mosambik bis nach Südafrika, dem Nordosten von Namibia und Süden von Botswana. Die Art bewohnt eine Vielzahl von verschiedenen Landschaftstypen, die gut durchfeuchtete Savannen, Sümpfe und Überflutungsebenen umfassen. Daneben tritt sie aber auch in trockeneren Savannen und Auwäldern trockener Habitate auf, sofern Wasser zur Verfügung steht. Die Tiere sind auch in montanen Waldgebieten bis auf 3000 m Höhe anzutreffen, extrem hohe Nachweise liegen bei 4700 m am Mount Kenya. In besonders zuträglichen Gebieten, etwa im Lake-Manyara-Nationalpark in Tansania, kann der Kaffernbüffel mit rund 20 Individuen je Quadratkilometer in sehr hoher Anzahl auftreten, im Ngorongoro-Krater liegt die Populationsdichte entsprechend bei etwa 11, in der Serengeti bei 8 Individuen auf einer vergleichbar großen Fläche. In Trockenlandschaften wie etwa dem Lowveld in Südafrika geht sie auf bis zu 2 Individuen je Quadratkilometer zurück.
Der Kaffernbüffel besitzt ein komplexes Sozialsystem. Typisch ist der Verband aus miteinander verwandten Weibchen und ihren Jungtieren, der als Herde bezeichnet wird und in dem sich auch Bullen unterschiedlichen Alters aufhalten können. Die Größe der Herde variiert von einigen Dutzend bis mehreren Tausend Individuen. Die extrem großen Gruppen stellen aber vermutlich Herdenverbände dar, die nur temporär bestehen und keine innere Hierarchie besitzen. Ihre Bildungen sind abhängig von der Jahreszeit und dem Angebot an Nahrung und Wasser. Es gibt jedoch eine Variation der Herdengröße über das Jahr, die zu größeren Gruppen in der feuchten und kleineren in der trockenen Jahreszeit führen, wobei die Gruppen sich regelmäßig teilen und wieder vereinen.[5] Solche Trennungen und Neuformierungen sind aber nicht nur an äußere Bedingungen geknüpft, sondern teilweise auch an die Größe der Herde und ihre soziale Struktur, wie Untersuchungen am Lake Manyara ergaben. Die hierarchische Struktur einer Herde besteht aus dominanten Weibchen, die die Herde anführen, gefolgt von Kühen mit sehr jungen Kälbern und Jungtieren im mittleren Teil. Den Abschluss der Herde bilden Tiere mit untergeordnetem Status; die Position eines Tiers in der Herde gibt somit Aufschluss über dessen soziale Stellung. Sie bestimmt darüber hinaus auch die Qualität der Nahrung und die allgemeine körperliche Kondition der Kuh. Häufig führt die Geburt eines Kalbes zu einer höheren sozialen Stellung innerhalb der Herde. Es wird meist angenommen, dass die einzelnen Herden (ohne temporäre Aufsplittung) stabile Verbände darstellen und erwachsene Kühe nur selten ihre angestammte Gruppe verlassen, einige Herden wurden über einen Zeitraum von bis zu fünf Dekaden dokumentiert. Beobachtungen aus dem Chobe-Nationalpark in Botswana zeigen aber, dass gelegentlich weibliche Tiere ihre Herde verlassen. Eine Kuh legte während eines solchen Herdenwechsels bis zu 133 km zurück. Ein Wiederaufsuchen der alten Herde wurde dabei nicht festgestellt, möglicherweise handelt es sich bei wechselnden Tieren um solche mit einem eher geringen Status. Bullen leben einzeln oder schließen sich zu Junggesellengruppen mit einer Größe von 5 bis 10 Individuen zusammen, die zeitlich begrenzt bestehen. Innerhalb dieser Junggesellengruppen kommt es permanent zu Dominanzkämpfen um das Paarungsvorrecht. Kurzfristig können Bullen auch von Junggesellengruppen zu Herden und umgekehrt wechseln, innerhalb der Herde sind sie aber nicht in das dortige Sozialgefüge eingebunden. Bemerkenswert ist, dass Bullen, wenn sie sich über längere Zeit in Herden aufhalten, regelmäßig an Gewicht verlieren, da sie durchschnittlich weniger fressen. Vermutlich sind die hohen energetischen Kosten, die für die Fortpflanzung aufgebracht werden müssen, ursächlich dafür verantwortlich, weswegen Bullen die Herden nach kürzerer Zeit wieder verlassen.
Die Herden des Kaffernbüffels sind nicht migratorisch und legen somit keine großen Entfernungen zurück. Sie halten sich in mehr oder weniger begrenzten Aktionsräumen von 100 bis über 1000 km² auf. Innerhalb dieser Aktionsräume folgen sie einem regelmäßigen Wanderungsmuster über das Jahr hinweg, das durch den Zyklus von Niederschlägen und Pflanzenwachstum bestimmt wird. Diese einem bestimmten Rhythmus folgenden Wanderungen auf festgelegten Pfaden und Wegen führen dazu, dass der Boden aufgearbeitet und dadurch neues Pflanzenwachstum angeregt wird, was das wiederholte Weiden in der gleichen Region ermöglicht. Typische Wanderungsbewegungen führen zu Wasser- und Weidestellen, sie sind täglich umfangreicher, je weiter zugängliches Wasser verstreut liegt. Im Krüger-Nationalpark in Südafrika werden so Distanzen von durchschnittlich 3,35 km täglich überwunden, in der ostafrikanischen Serengeti sind es dazu im Vergleich bis zu 30 km. Einzelne Bullen und Junggesellengruppen haben wesentlich kleinere Territorien von 3 bis 4 km² Größe. Sie flankieren den Wanderungsverlauf der Herde. Der Tagesablauf folgt ähnlichen Mustern wie bei zahlreichen anderen Wiederkäuern und ist geprägt von der Nahrungsaufnahme und der daraus folgenden Ruhe und dem Wiederkäuen. Insgesamt ist die Dauer der jeweiligen Aktivität abhängig von der Qualität und Quantität des lokalen und saisonalen Nahrungsangebots. Die hauptsächlichen Aktivitäten erfolgen tagsüber, in Gebieten mit großem Jagddruck aber auch nachts. Am Lake Manyara fressen die Tiere zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr, wobei die Dauer je nach Intensität zwischen 1,5 und 4,5 Stunden betragen kann, was etwa 22 bis 56 % der Tagesaktivität entspricht (durchschnittlich 37 %). Die Nahrungsaufnahme trennt hier zwei Ruheperioden, die meist mit Wiederkäuen verbracht werden, häufig mit dem Körper im Wasser liegend, und wiederum mehrere Stunden andauern können. Sie nehmen zwischen 11 und 49 % des täglich verfügbaren Zeitbudgets in Anspruch (durchschnittlich 31 %). Somit verbringt der Kaffernbüffel am Lake Manyara jährlich etwa zwei Drittel seiner Tageszeit mit Fressen und dem zugehörigen Verdauen. Dabei ist die Dauer der Verdauung gegenläufig zur Dauer der Nahrungsaufnahme, da ein Tier in der Regenzeit durch das üppigere Angebot qualitativ hochwertiger Nahrung in kürzerer Zeit mehr fressen kann, aber längere Zeit zum Wiederkäuen benötigt. In der Trockenzeit mit einem qualitativ minderwertigerem Nahrungsangebot frisst er länger, verdaut aber kürzer. Im Chebera-Churchura-Nationalpark in Äthiopien weiden die Tiere in den frühen Morgen- und Abendstunden und verbrauchen dafür bis zur Hälfte ihres täglichen Zeitbudgets, ein weiteres gutes Drittel nimmt die Ruhe in Anspruch. Ähnlich lang verbringt der Kaffernbüffel im Krüger-Nationalpark mit dem Fressen, dies erfolgt hier aber teilweise auch nachts.
Zum Komfortverhalten gehören unter anderem Schlammbäder, um eventuell Insektenbisse zu vermeiden und Ruhephasen an erhöhten Landmarken. Letzteres dient wahrscheinlich dazu, kühle Brisen zu erhaschen, da der Kaffernbüffel allgemein schlecht an Hitze angepasst ist. Generell ist der Kaffernbüffel eher still. Bekannte Lautäußerungen sind ein Grunzen und Schnaufen, letzteres wird ausgestoßen, wenn ein Tier alarmiert ist oder zu Laufen anfängt. Ein Bellen äußert der Kaffernbüffel bei starken Verletzungen, beispielsweise durch einen Beutegreifer, das andere Artgenossen häufig animiert, zur Unterstützung zu kommen. Schwer verletzte Tiere suchen zum Schutz andere Kaffernbüffel auf. Ein Warnruf bei Gefahr besteht nicht, aber vor allem in der Nacht kann eine Herde sehr still werden, so dass ein Aufspüren sehr schwierig ist. Zwischen dominanten und unterwürfigen Tieren besteht ein ritualisiertes Verhaltensmuster. Erstere halten den Kopf und die Schultern nach oben, während die Nase nach unten gerichtet ist, so dass die Hörner optimal präsentiert werden. Bei letzteren liegt der Kopf tief und parallel zum Boden, teilweise führt das unterlegene Tier auch den Kopf zwischen die Hinterbeine des dominanten und stößt ein Bellen aus. Der Sehsinn ist recht gut entwickelt, ebenso wie das Gehör. Aufgrund der fehlenden Drüsen spielen Sekrete für die innerartliche Kommunikation nur eine untergeordnete Rolle.
Als weitgehende Offenlandart besteht die Hauptnahrung des Kaffernbüffels aus Gräsern. Hierbei bevorzugt er langhalmige Gräser vor breitblättrigen und toleriert auch solche mit einem hohen Faseranteil. Er meidet aber solche mit niedrigem Nährstoffgehalt oder Pflanzen, die ätherische Öle enthalten. Zu den am häufigsten verzehrten Pflanzen gehören Hundszahngräser, Fingerhirsen und Rispenhirsen sowie Vertreter der Gattungen Sporobolus und Heteropogon. Bei hoher Verfügbarkeit an Gräsern – etwa zur Regenzeit – frisst ein Tier große Mengen und ist wenig wählerisch, bei geringerer Verfügbarkeit oder schlechterer Qualität geht es eher selektiv vor. In der Serengeti bevorzugt der Kaffernbüffel in der Regenzeit weitgehend Grashalme, in der Trockenzeit, wenn die Gräser verschwinden, zieht er sich in Flussniederungen zurück, wo das Nahrungsangebot umfangreicher ist. In trockenen Landschaften wie der Sukkulent-Karoo des südlichen Afrikas, wo Gräser weitaus seltener sind, stellt weicheres Pflanzenmaterial einen größeren Teil der vertilgten Menge. Hier ergaben Untersuchungen, dass während der trockenen Jahresabschnitte der Anteil an weichen Pflanzen bis zu 33 % erreichen kann, während er in der feuchteren auf etwa 28 % absinkt. Die Tiere fressen dann unter anderem auch Akaziengewächse, Sternbüsche, Rautengewächse oder den Kap-Bleiwurz. In der grasreicheren Nama-Karoo konnten dagegen derartige Unterschiede nicht festgestellt werden, da Gräser hier 95 % der aufgenommenen Nahrung ausmachen. Allerdings konnte hier ein Wechsel an bevorzugten Pflanzen innerhalb der verschiedenen Jahreszeiten ausgemacht werden. So dominierten Sporobolus-Gräser in den feuchten Jahresabschnitten, Themada-Gräser dagegen in den trockenen. Täglich muss ein Tier rund 2,2 % seiner Körpermasse vertilgen, was in etwa 14 bis 15 kg entspricht. Da der Kaffernbüffel von Wasser abhängig ist, entfernt er sich selten weiter als 8 bis 20 km von offenen Wasserstellen. Bedeutend sind darüber hinaus Salzlecken, unter anderem auch von schwitzenden Artgenossen, oder das Fressen eisenhaltiger Substrate vor allem in großen Höhenlagen wie am Mount Kenya.
Die Paarung kann beim Kaffernbüffel prinzipiell das ganze Jahr über erfolgen. In Regionen mit ausgeprägten Jahreszeiten und somit einem qualitativ und quantitativ schwankenden Nahrungsangebot ist sie jedoch saisonal beschränkt. In der Serengeti werden Paarungen von November und zunehmend bis Juli beobachtet, in der südafrikanischen Provinz Limpopo sind sie von Regenfällen und dem jeweiligen Nahrungsangebot abhängig. Letzteres lässt darauf schließen, dass die körperliche Kondition der weiblichen Tiere ausschlaggebend für die Paarung und Geburt ist. Kühe gebären ihr erstes Kalb mit 4 bis 5 Jahren, Bullen sind mit 8 bis 9 Jahren voll geschlechtsreif. Die männlichen Tiere sind in ein hierarchisches System eingebunden, welches die Fortpflanzung regelt. Dazu führen die männlichen Tiere regelmäßig Paarungs- und Dominanzwettkämpfe durch, die unter anderem aus Kopf- und Körperrammen bestehen; ersteres findet häufig zwischen dominanten und unterlegenen, letzteres zwischen gleichrangigen Tieren statt. Sie beginnen damit, dass ein Tier mit erhobenem Kopf und nach unten weisender Nase stillsteht, vergleichbar dem Dominanzverhalten. Oftmals wird der Kopf dabei auch ab- und aufwärts geführt. Die ganze Prozedur kann schon in 30 m Entfernung voneinander starten und ist teilweise mit einem tiefen Grummeln verbunden. Danach kommt es zum Angriff, wobei das Tier den Kopf so weit absenkt, dass beim Aufeinandertreffen die Energie auf die verstärkte Basis der Hörner gelenkt wird. Der Gewinner wird durch die Kraft und Geschwindigkeit bestimmt, der Verlierer sucht im Abschluss zumeist das Weite, wird manchmal aber vom Sieger bis zu 100 m verfolgt.
Bullen testen die Empfangsbereitschaft der Kühe beständig durch Beschnuppern der Geschlechtsorgane oder des Urins und zeigen dabei ein Flehmen. Der Sexualzyklus der Kühe dauert etwa 18 bis 22 Tage, der Östrus selbst einen Tag. Paarungswillige Bullen legen ihr Kinn auf den Rumpf der Kuh und signalisieren so Bereitschaft. Die Kuh wiederum erwidert ihre Bereitschaft durch Stillstehen und Schwanzbewegung. Die Kopulation währt eher kurz und wird innerhalb von 30 Minuten mehrfach wiederholt. Die Tragezeit der Kühe dauert bis zu 11,5 Monate (durchschnittlich 340 Tage), das Geburtsintervall beträgt 15 bis 24 Monate. Meist kommt nur ein Kalb zur Welt, das 39 bis 41 kg schwer ist; Zwillingsgeburten sind sehr selten. Das Geburtsgewicht schwankt leicht mit der Jahreszeit. Das Fell der Jungtiere ist schwarz oder dunkelgrau und ändert teilweise während des Wachstums die Farbe. Das Kalb benötigt mehrere Stunden nach der Geburt, um sicher zu stehen und bewegt sich in den folgenden Wochen eher langsam und behäbig fort. Mutter und Jungtier sind nach der Geburt etwas getrennt von der Herde, in dieser Zeit achtet das Muttertier sorgfältig auf das Junge. Insgesamt ist die Herde sehr aufmerksam auf Jungtiere, so dass eine Erbeutung durch Beutegreifer selten erfolgt. Das Junge saugt unregelmäßig, anfänglich bis zu 10 Minuten lang. Nach rund vier Wochen wird es etwa 5 Minuten lang gestillt. Während der Wachstumsphase spielen oder tummeln Jungtiere kaum, jungadulte Bullen führen aber Sparringskämpfe durch. Die Stillzeit endet unterschiedlich, abhängig von der Dichte der Population. Am Lake Manyara mit einer hohen Individuenzahl werden Jungtiere nach anderthalb Jahren entwöhnt, in der weniger dicht besiedelten Serengeti schon nach zehn Monaten, wenn das Muttertier im siebten Monat trächtig mit neuem Nachwuchs ist. Männliche Tiere verlassen die mütterliche Herde, weibliche verbleiben dort. Durchschnittlich liegt die Lebenserwartung bei 18 bis 20 Jahren in freier Wildbahn, einzelne Tiere in menschlicher Gefangenschaft wurden über 30 Jahre alt.
Den bedeutendsten Fressfeind stellt der Löwe dar. Aufgrund des guten Augenlichts kann der Kaffernbüffel Löwen schon aus bis zu 1,5 km Entfernung wahrnehmen. Einzelne Tiere verteidigen sich gegen Löwenangriffe, indem sie sich mit dem Rücken zu einem Hindernis positionieren oder im Gebüsch verstecken, so dass die Beutegreifer nicht die verletzlichen Hinterbeine erreichen können. Auch Flucht ist möglich, da individuelle Tiere Geschwindigkeiten von bis zu 55 km/h über kurze Distanzen erreichen. Gruppen stellen sich häufig im Kreis auf und präsentieren eine Phalanx von Hörnern. Unter Umständen greift der Kaffernbüffel auch Löwen direkt an, vertreibt sie, wirbelt sie mit den Hörnern durch die Luft oder trampelt sie mitunter zu Tode. Die Raubkatzen können einen ausgewachsenen Büffel nur durch einen Kehlbiss töten, da sie nicht die Kraft aufbringen, das Genick zu brechen. Außerdem wirkt die Haut des Kaffernbüffels mit 2 bis 3 cm Dicke schützend. Der Einfluss des Löwen auf die lokalen Bestände des Kaffernbüffels ist unterschiedlich. In der Serengeti verursacht er nur 25 % der Todesfälle beim Kaffernbüffel, am Lake Manyara sind es bis zu 85 %. In der Regel fallen dem Beutegreifer ältere, einzeln wandernde Bullen zum Opfer, selten in Junggesellengruppen lebende Bullen oder Kühe und Jungtiere in Herden. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass in Gebieten mit größerer Löwenpopulation auch größere Herden des Kaffernbüffels zu beobachten sind. Jungtiere werden gelegentlich auch durch die Tüpfelhyäne und den Leoparden gerissen.
Zu den wichtigsten Krankheiten, die den Kaffernbüffel befallen, gehören die Rinderpest, die Lungenseuche und die Tuberkulose, die überwiegend von Hausrindern auf die Wildtiere übertragen werden. Untergeordnet spielen auch der Milzbrand und die Maul- und Klauenseuche eine Rolle. Zudem sind die Tiere als Reservoir des Küstenfiebers bekannt. Gegen einige originär tropische oder afrikanische Erkrankungen wie die Schlafkrankheit, die durch die Tsetse-Fliege übertragen wird, ist der Kaffernbüffel immun. An äußeren Parasiten sind zahlreiche Zecken belegt, etwa die Gattungen Amblyomma, Rhipicephalus, Hyalomma und Boophilus. Einige dieser Ectoparasiten gelten auch als Überträger der bereits erwähnten Krankheiten. In der Regel leiden ältere Bullen stärker unter dem Befall als jüngere Tiere. Zur Linderung werden Vögel wie der Madenhacker geduldet, der die äußeren Parasiten entfernt.
Der Bestand des Kaffernbüffels (und anderer Huftiere) war in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert stark reduziert worden. Eine Hauptursache stellte eine Rinderpest-Epidemie um 1890 dar, die Krankheit hatte sich ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts im Zuge der zunehmenden Besiedlung des südlichen Afrikas durch europäische Einwanderer mit ihrem Hausvieh über den Kontinent ausgebreitet. In Verbindung mit der Lungenseuche führte dies zu einer Mortalitätsrate innerhalb der einzelnen Populationen von etwa 95 %. Auch im Verlauf des 20. Jahrhunderts waren die Rinderpest und zusätzlich der Milzbrand für den Rückgang lokaler Bestände verantwortlich. Hinzu kommt ein hoher Jagddruck, da der Kaffernbüffel in zahlreichen Ländern als Nahrungsressource gilt. Die Fleischnutzung erfolgt aber nicht nur zur Eigenversorgung in der ländlichen Bevölkerung, sondern wird auch im industriellen Maßstab getätigt. Darüber hinaus gilt der Kaffernbüffel als Bestandteil der Big Five und hat den Ruf als eines der gefährlichsten Tiere der afrikanischen Savannen, womit die Trophäenjagd eine hohe Bedeutung erlangt. Nicht zuletzt hat die Zerstörung des Lebensraums einen großen Einfluss auf die einzelnen Bestände, vor allem im Randbereich von Schutzgebieten, wo es zur Konkurrenz mit Nutzvieh kommt. Heute sind die Populationen und Herden des Kaffernbüffels zum Großteil auf Schutzgebiete beschränkt. Da die Art gegenwärtig weit verbreitet ist, wird sie von der IUCN als „ungefährdet“ (Least Concern) eingestuft. Ihr Gesamtbestand wird auf etwa 670.000 Individuen geschätzt. Zu den bedeutendsten Schutzgebieten, in denen der Kaffernbüffel auftritt, gehören die Serengeti und der Lake-Manyara-Nationalpark in Tansania, der Chobe-Nationalpark in Botswana und der Hluhluwe-iMfolozi-Nationalpark sowie der Krüger-Nationalpark in Südafrika.
(Wikipedia)
Press F (fav) if you like.
Diese lebende Zecke war schwer zu fotografieren, da sie sich währen der 12 Aufnahmen, die ich für das Stacking brauchte bewegte. Die Originalgröße betrug ca. 3,8 x 2,6 mm Nach dem Shooting wurde die Zecke wieder frei gelassen.
Leider gibt es auch Zecken - kontrolliert Euch wenn Ihr draußen ward - ich hatte dieses Jahr bereits meine Erste.
Unfortunately there are also ticks - check yourself when you was outside - I had my first tick this year already.
Alle verwendeten Bilder sind meine eigenen wenn nicht anders angegeben. Ich bedanke mich für das Interesse an meinen Bildern - Kommentare sind willkommen!
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20160507
Giraffe
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The giraffe (Giraffa) is an African artiodactyl mammal, the tallest living terrestrial animal and the largest ruminant. It is traditionally considered to be one species, Giraffa camelopardalis, with nine subspecies. However, the existence of up to eight extant giraffe species has been described, based upon research into the mitochondrial and nuclear DNA, as well as morphological measurements of Giraffa. Seven other species are extinct, prehistoric species known from fossils.
The giraffe's chief distinguishing characteristics are its extremely long neck and legs, its horn-like ossicones, and its distinctive coat patterns. It is classified under the family Giraffidae, along with its closest extant relative, the okapi. Its scattered range extends from Chad in the north to South Africa in the south, and from Niger in the west to Somalia in the east. Giraffes usually inhabit savannahs and woodlands. Their food source is leaves, fruits and flowers of woody plants, primarily acacia species, which they browse at heights most other herbivores cannot reach. They may be preyed on by lions, leopards, spotted hyenas and African wild dogs. Giraffes live in herds of related females and their offspring, or bachelor herds of unrelated adult males, but are gregarious and may gather in large aggregations. Males establish social hierarchies through "necking", which are combat bouts where the neck is used as a weapon. Dominant males gain mating access to females, which bear the sole responsibility for raising the young.
The giraffe has intrigued various cultures, both ancient and modern, for its peculiar appearance, and has often been featured in paintings, books, and cartoons. It is classified by the International Union for Conservation of Nature as vulnerable to extinction, and has been extirpated from many parts of its former range. Giraffes are still found in numerous national parks and game reserves but estimates as of 2016 indicate that there are approximately 97,500 members of Giraffa in the wild. More than 1,600 were kept in zoos in 2010.
The name "giraffe" has its earliest known origins in the Arabic word zarāfah (زرافة), perhaps borrowed from the animal's Somali name geri. The Arab name is translated as "fast-walker". There were several Middle English spellings, such as jarraf, ziraph, and gerfauntz. The Italian form giraffa arose in the 1590s. The modern English form developed around 1600 from the French girafe. "Camelopard" is an archaic English name for the giraffe deriving from the Ancient Greek for camel and leopard, referring to its camel-like shape and its leopard-like colouring.
Fully grown giraffes stand 4.3–5.7 m (14.1–18.7 ft) tall, with males taller than females. The tallest recorded male was 5.88 m (19.3 ft) and the tallest recorded female was 5.17 m (17.0 ft) tall. The average weight is 1,192 kg (2,628 lb) for an adult male and 828 kg (1,825 lb) for an adult female with maximum weights of 1,930 kg (4,250 lb) and 1,180 kg (2,600 lb) having been recorded for males and females, respectively. Despite its long neck and legs, the giraffe's body is relatively short. Located at both sides of the head, the giraffe's large, bulging eyes give it good all-round vision from its great height. Giraffes see in colour and their senses of hearing and smell are also sharp. The animal can close its muscular nostrils to protect against sandstorms and ants.
The giraffe's prehensile tongue is about 45 cm (18 in) long. It is purplish-black in colour, perhaps to protect against sunburn, and is useful for grasping foliage, as well as for grooming and cleaning the animal's nose. The upper lip of the giraffe is also prehensile and useful when foraging and is covered in hair to protect against thorns. The tongue, and inside of the mouth are covered in papillae.
The coat has dark blotches or patches (which can be orange, chestnut, brown, or nearly black in colour) separated by light hair (usually white or cream in colour). Male giraffes become darker as they age. The coat pattern has been claimed to serve as camouflage in the light and shade patterns of savannah woodlands. Giraffe calves inherit some spot pattern traits from their mothers, and variation in some spot traits are correlated with neonatal survival. The skin underneath the dark areas may serve as windows for thermoregulation, being sites for complex blood vessel systems and large sweat glands. Each individual giraffe has a unique coat pattern.
The skin of a giraffe is mostly gray. Its thickness allows the animal to run through thorn bushes without being punctured. The fur may serve as a chemical defence, as its parasite repellents give the animal a characteristic scent. At least 11 main aromatic chemicals are in the fur, although indole and 3-methylindole are responsible for most of the smell. Because the males have a stronger odour than the females, the odour may also have sexual function. Along the animal's neck is a mane made of short, erect hairs. The one-metre (3.3-ft) tail ends in a long, dark tuft of hair and is used as a defense against insects.
Giraffes usually inhabit savannahs and open woodlands. They prefer Acacieae, Commiphora, Combretum and open Terminalia woodlands over denser environments like Brachystegia woodlands.The Angolan giraffe can be found in desert environments. Giraffes browse on the twigs of trees, preferring trees of the subfamily Acacieae and the genera Commiphora and Terminalia, which are important sources of calcium and protein to sustain the giraffe's growth rate. They also feed on shrubs, grass and fruit. A giraffe eats around 34 kg (75 lb) of foliage daily. When stressed, giraffes may chew the bark off branches. Although herbivorous, the giraffe has been known to visit carcasses and lick dried meat off bones.
During the wet season, food is abundant and giraffes are more spread out, while during the dry season, they gather around the remaining evergreen trees and bushes. Mothers tend to feed in open areas, presumably to make it easier to detect predators, although this may reduce their feeding efficiency. As a ruminant, the giraffe first chews its food, then swallows it for processing and then visibly passes the half-digested cud up the neck and back into the mouth to chew again. It is common for a giraffe to salivate while feeding. The giraffe requires less food than many other herbivores because the foliage it eats has more concentrated nutrients and it has a more efficient digestive system. The animal's faeces come in the form of small pellets. When it has access to water, a giraffe drinks at intervals no longer than three days.
Giraffes have a great effect on the trees that they feed on, delaying the growth of young trees for some years and giving "waistlines" to trees that are too tall. Feeding is at its highest during the first and last hours of daytime. Between these hours, giraffes mostly stand and ruminate. Rumination is the dominant activity during the night, when it is mostly done lying down.
Giraffes are usually found in groups that vary in size and composition according to ecological, anthropogenic, temporal, and social factors. Traditionally, the composition of these groups had been described as open and ever-changing. For research purposes, a "group" has been defined as "a collection of individuals that are less than a kilometre apart and moving in the same general direction." More recent studies have found that giraffes have long-term social associations and may form groups or pairs based on kinship, sex or other factors. These groups may regularly associate with one another in larger communities or sub-communities within a fission–fusion society. The number of giraffes in a group can range up to 66 individuals.
Giraffe groups tend to be sex-segregated although mixed-sex groups made of adult females and young males are known to occur. Particularly stable giraffe groups are those made of mothers and their young, which can last weeks or months. Social cohesion in these groups is maintained by the bonds formed between calves. Female association appears to be based on space-use and individuals may be matrilineally related. In general, females are more selective than males in who they associate with in regards to individuals of the same sex. Young males also form groups and will engage in playfights. However, as they get older males become more solitary but may also associate in pairs or with female groups. Giraffes are not territorial, but they have home ranges that vary according to rainfall and proximity to human settlements. Male giraffes occasionally wander far from areas that they normally frequent.
Although generally quiet and non-vocal, giraffes have been heard to communicate using various sounds. During courtship, males emit loud coughs. Females call their young by bellowing. Calves will emit snorts, bleats, mooing and mewing sounds. Giraffes also snore, hiss, moan, grunt and make flute-like sounds. During nighttime, giraffes appear to hum to each other above the infrasound range for purposes which are unclear.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Die Giraffen (Giraffa) sind eine Gattung der Säugetiere aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich wurde ihr mit Giraffa camelopardalis und der Trivialbezeichnung „Giraffe“ nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2016 zeigen jedoch, dass die Gattung wenigstens vier Arten mit sieben eigenständigen Populationen umfasst. Die Giraffen stellen die höchsten landlebenden Tiere der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) werden sie auch als Steppengiraffen bezeichnet.
Männchen (Bullen) werden bis zu 6 Meter hoch und wiegen durchschnittlich rund 1600 Kilogramm. Weibchen (Kühe) werden bis zu 4,5 Meter hoch und wiegen etwa 830 Kilogramm bei einer Schulterhöhe zwischen 2 und 3,5 Metern.
Der Hals der Giraffen ist außergewöhnlich lang. Wie bei fast allen Säugetieren besteht die Halswirbelsäule gleichwohl aus nur sieben Halswirbeln, die aber stark verlängert sind. Der Hals wird von einer einzigen, sehr starken Sehne in einem Winkel von etwa 55° gehalten. Die Sehne verläuft vom Hinterkopf der Giraffe bis zum Steiß und ist für den „Höcker“ zwischen Hals und Körper verantwortlich. Der Ruhezustand hält Hals und Kopf in der aufrechten Position; um den Kopf nach unten zu bewegen, z. B. zum Trinken, muss die Giraffe Muskelarbeit aufbringen. Die Zunge kann 50 Zentimeter lang werden. Sie ist zum Greifen befähigt und im vorderen Bereich zum Schutz vor Sonnenbrand stark pigmentiert.
Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Je nach Art variieren Form und Farbe der Flecken. Die Unterseite ist hell und ungefleckt. Die Flecken dienen der Tarnung und der Regulierung der Körpertemperatur. Im Unterhautgewebe verläuft um jeden Flecken eine ringförmige Arterie, die Äste in den Flecken hinein aussendet. Über eine stärkere Durchblutung kann die Giraffe so mehr Körperwärme abgeben und ist nicht auf Schatten angewiesen. Vor allem bei männlichen Giraffen werden die Flecken mit zunehmenden Alter dunkler. Dies geschieht jedoch nicht bei allen Individuen im gleichen Maß oder in der gleichen Intensität, so dass hellere und dunklere Tiere in derselben Altersklasse auftreten. Nach Untersuchungen an Tieren aus dem Etosha-Nationalpark sind dunklere Altbullen häufig einzelgängerisch und zeichnen sich durch ein dominantes Auftreten gegenüber Geschlechtsgenossen bei der Fortpflanzung aus. Gleichalte hellere Individuen führen dagegen häufig ein Leben im Verband und sind weniger dominant, was zu geringeren Erfolgen in der Verpaarung mit Kühen führt. Demnach gibt die Fellfarbe den sozialen Status eines Individuums wieder.
Der Geruch des Haarkleids ist für den Menschen unangenehm. Giraffenbullen riechen stärker als -kühe. An Fäkalien erinnern speziell die Stoffe Indol und Skatol, darüber hinaus finden sich Octan, Benzaldehyd, Heptanal, Octanal, Nonanal, p-Kresol, Tetradecan- und Hexadecansäure im Fell. Die meisten dieser Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien oder Pilzen, wie sie auf der Haut von Säugetieren vorkommen. Der Gehalt von p-Kresol im Giraffenhaar ist ausreichend, um Zecken abzuschrecken.
Zwei zapfenartige Hörner sitzen bei beiden Geschlechtern dem Kopf auf. In seltenen Fällen wächst dahinter ein weiteres Hornpaar. Manche Giraffen haben zudem einen knochigen Höcker zwischen den Augen, der ähnlich wie die Hörner strukturiert ist.
Giraffen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 55 km/h. Die langen Beine können die Giraffe aber nur auf festem Untergrund tragen. Sumpfige Gegenden werden von den Tieren daher gemieden.
Giraffen verständigen sich im für Menschen nicht hörbaren Infraschallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz.
Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas. Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets.
Giraffen beweiden bevorzugt Akazien. Dabei greifen die Tiere einen Zweig mit ihrer bis zu 50 cm langen Zunge, ziehen ihn ins Maul und streifen durch Zurückziehen des Kopfes die Blätter ab. Zunge und Lippen sind so beschaffen, dass sie trotz der dornigen Äste keinen Schaden nehmen. Durch die hohe Bisskraft und die massiven Mahlzähne können die Äste, Blätter und Zweige zügig kleingemahlen werden und rutschen innerhalb kürzester Zeit den bis zu 2,5 Meter langen Hals herab. Jeden Tag nimmt eine Giraffe etwa 30 kg Nahrung auf; hierfür benötigt sie sechzehn bis zwanzig Stunden. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung gedeckt, so dass Giraffen wochenlang ohne zu trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zur Wasserquelle herabsenken zu können; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings nur unter sehr ungünstigen Umständen tun.
Giraffen leben einzelgängerisch oder in losen Verbänden. Dabei hängt das Sozialverhalten vom Geschlecht ab: Weibchen tun sich stets zu Herden von 4 bis 32 Tieren zusammen, die jedoch immer wieder in der Zusammensetzung wechseln. Junge oder weniger dominante Männchen formen eigene Verbände, sogenannte Junggesellengruppen, dominante Altbullen sind meist Einzelgänger. Die Gruppengröße ist abhängig vom Lebensraum und wird nicht durch die Anwesenheit größerer Beutegreifer beeinflusst. Auffälligerweise finden sich Kühe mit Nachwuchs häufiger in kleineren Gruppen zusammen. In der Namib im südwestlichen Afrika bilden gemischte Gruppen zumeist größere Verbände als eingeschlechtige Gruppen, wodurch die Geschlechterzusammensetzung einen wichtigen Einfluss darstellt. Demgegenüber nehmen Herden mit Jungtieren nicht an Größe zu, was den Schluss zulässt, dass bei den Giraffen der Schutz des Nachwuchses vor Bejagung nicht über die Gruppengröße gesteuert wird. Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Herdenbildung stellt die räumliche Verfügbarkeit von Nahrung dar. Dieser greift aber nicht über die Jahreszeiten hinweg, wodurch Herden als relativ stabil angesehen werden können. Fluktuationen in der Herdengröße sind demnach vom Nahrungsangebot abhängig und können über Tage deutlich schwanken. So kommt es häufig in den Morgen- und Abendstunden zu größeren Zusammenschlüssen, die der gemeinsamen Nahrungsaufnahme dienen.
Treffen zwei Bullen aufeinander, kommt es meistens zu einem ritualisierten Kampf, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen. Zur Paarungszeit können solche Kämpfe aggressiver ausfallen und eine Heftigkeit annehmen, bei der einer der Konkurrenten bewusstlos geschlagen wird.
Entgegen weit verbreiteter Meinung fressen Giraffen, vor allem in der Trockenzeit, von niedrigen Büschen bzw. auf halber Körperhöhe. Aus diesem Grund wird mittlerweile angezweifelt, dass die Giraffen ihren langen Hals nur aufgrund von Nahrungsauswahl haben. Ein Argument, das gegen die Nahrungsaufnahme-Theorie spricht, ist, dass Giraffen im Laufe der Evolution stärker ihren Hals verlängert haben als ihre Beine. Längere Beine wären jedoch energetisch günstiger, wenn es nur um Höhengewinn gehen würde. Eine aktuelle Theorie für den langen Hals sieht daher den Kampf der Giraffen-Männchen um Dominanz und Weibchen als einen Hauptgrund. Ein langer Hals ist dabei im Kampf vorteilhaft.
Giraffen schlafen mehrmals innerhalb eines 24-Stunden-Tages, dabei liegen sie mit angezogenen Beinen auf dem Bauch, mit dem Kopf nach hinten auf dem Körper. Der Schlaf dauert in der Regel nur kurze Zeit, in mehr als der Hälfte aller Beobachtungen weniger als 11 Minuten, im Maximum bis zu 100 Minuten. Die REM-Phase währt im Mittel 3 Minuten. Es wird angenommen, dass die Tiere in der liegenden Stellung Raubtieren schutzlos ausgeliefert sind, da sie nur langsam aufstehen können und sich durch Treten mit den Beinen verteidigen. Den größten Teil der Nacht verbringen sie mit Wiederkäuen. Tagsüber dösen Giraffen hin und wieder kurz im Stehen, was insgesamt weniger als 50 Minuten eines 24-Stunden-Tages ausmacht. Dadurch kommt ein Individuum auf etwa 4,6 Stunden Schlaf je Tageszyklus. Jungtiere schlafen durchschnittlich länger.
(Wikipedia)
"David against Goliath" or a hungry tick attacks a full replete tick - Diese beiden Zecken sind so von unserer Emma abgefallen ...
Giraffe
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The giraffe (Giraffa) is an African artiodactyl mammal, the tallest living terrestrial animal and the largest ruminant. It is traditionally considered to be one species, Giraffa camelopardalis, with nine subspecies. However, the existence of up to eight extant giraffe species has been described, based upon research into the mitochondrial and nuclear DNA, as well as morphological measurements of Giraffa. Seven other species are extinct, prehistoric species known from fossils.
The giraffe's chief distinguishing characteristics are its extremely long neck and legs, its horn-like ossicones, and its distinctive coat patterns. It is classified under the family Giraffidae, along with its closest extant relative, the okapi. Its scattered range extends from Chad in the north to South Africa in the south, and from Niger in the west to Somalia in the east. Giraffes usually inhabit savannahs and woodlands. Their food source is leaves, fruits and flowers of woody plants, primarily acacia species, which they browse at heights most other herbivores cannot reach. They may be preyed on by lions, leopards, spotted hyenas and African wild dogs. Giraffes live in herds of related females and their offspring, or bachelor herds of unrelated adult males, but are gregarious and may gather in large aggregations. Males establish social hierarchies through "necking", which are combat bouts where the neck is used as a weapon. Dominant males gain mating access to females, which bear the sole responsibility for raising the young.
The giraffe has intrigued various cultures, both ancient and modern, for its peculiar appearance, and has often been featured in paintings, books, and cartoons. It is classified by the International Union for Conservation of Nature as vulnerable to extinction, and has been extirpated from many parts of its former range. Giraffes are still found in numerous national parks and game reserves but estimates as of 2016 indicate that there are approximately 97,500 members of Giraffa in the wild. More than 1,600 were kept in zoos in 2010.
The name "giraffe" has its earliest known origins in the Arabic word zarāfah (زرافة), perhaps borrowed from the animal's Somali name geri. The Arab name is translated as "fast-walker". There were several Middle English spellings, such as jarraf, ziraph, and gerfauntz. The Italian form giraffa arose in the 1590s. The modern English form developed around 1600 from the French girafe. "Camelopard" is an archaic English name for the giraffe deriving from the Ancient Greek for camel and leopard, referring to its camel-like shape and its leopard-like colouring.
Fully grown giraffes stand 4.3–5.7 m (14.1–18.7 ft) tall, with males taller than females. The tallest recorded male was 5.88 m (19.3 ft) and the tallest recorded female was 5.17 m (17.0 ft) tall. The average weight is 1,192 kg (2,628 lb) for an adult male and 828 kg (1,825 lb) for an adult female with maximum weights of 1,930 kg (4,250 lb) and 1,180 kg (2,600 lb) having been recorded for males and females, respectively. Despite its long neck and legs, the giraffe's body is relatively short. Located at both sides of the head, the giraffe's large, bulging eyes give it good all-round vision from its great height. Giraffes see in colour and their senses of hearing and smell are also sharp. The animal can close its muscular nostrils to protect against sandstorms and ants.
The giraffe's prehensile tongue is about 45 cm (18 in) long. It is purplish-black in colour, perhaps to protect against sunburn, and is useful for grasping foliage, as well as for grooming and cleaning the animal's nose. The upper lip of the giraffe is also prehensile and useful when foraging and is covered in hair to protect against thorns. The tongue, and inside of the mouth are covered in papillae.
The coat has dark blotches or patches (which can be orange, chestnut, brown, or nearly black in colour) separated by light hair (usually white or cream in colour). Male giraffes become darker as they age. The coat pattern has been claimed to serve as camouflage in the light and shade patterns of savannah woodlands. Giraffe calves inherit some spot pattern traits from their mothers, and variation in some spot traits are correlated with neonatal survival. The skin underneath the dark areas may serve as windows for thermoregulation, being sites for complex blood vessel systems and large sweat glands. Each individual giraffe has a unique coat pattern.
The skin of a giraffe is mostly gray. Its thickness allows the animal to run through thorn bushes without being punctured. The fur may serve as a chemical defence, as its parasite repellents give the animal a characteristic scent. At least 11 main aromatic chemicals are in the fur, although indole and 3-methylindole are responsible for most of the smell. Because the males have a stronger odour than the females, the odour may also have sexual function. Along the animal's neck is a mane made of short, erect hairs. The one-metre (3.3-ft) tail ends in a long, dark tuft of hair and is used as a defense against insects.
Giraffes usually inhabit savannahs and open woodlands. They prefer Acacieae, Commiphora, Combretum and open Terminalia woodlands over denser environments like Brachystegia woodlands.The Angolan giraffe can be found in desert environments. Giraffes browse on the twigs of trees, preferring trees of the subfamily Acacieae and the genera Commiphora and Terminalia, which are important sources of calcium and protein to sustain the giraffe's growth rate. They also feed on shrubs, grass and fruit. A giraffe eats around 34 kg (75 lb) of foliage daily. When stressed, giraffes may chew the bark off branches. Although herbivorous, the giraffe has been known to visit carcasses and lick dried meat off bones.
During the wet season, food is abundant and giraffes are more spread out, while during the dry season, they gather around the remaining evergreen trees and bushes. Mothers tend to feed in open areas, presumably to make it easier to detect predators, although this may reduce their feeding efficiency. As a ruminant, the giraffe first chews its food, then swallows it for processing and then visibly passes the half-digested cud up the neck and back into the mouth to chew again. It is common for a giraffe to salivate while feeding. The giraffe requires less food than many other herbivores because the foliage it eats has more concentrated nutrients and it has a more efficient digestive system. The animal's faeces come in the form of small pellets. When it has access to water, a giraffe drinks at intervals no longer than three days.
Giraffes have a great effect on the trees that they feed on, delaying the growth of young trees for some years and giving "waistlines" to trees that are too tall. Feeding is at its highest during the first and last hours of daytime. Between these hours, giraffes mostly stand and ruminate. Rumination is the dominant activity during the night, when it is mostly done lying down.
Giraffes are usually found in groups that vary in size and composition according to ecological, anthropogenic, temporal, and social factors. Traditionally, the composition of these groups had been described as open and ever-changing. For research purposes, a "group" has been defined as "a collection of individuals that are less than a kilometre apart and moving in the same general direction." More recent studies have found that giraffes have long-term social associations and may form groups or pairs based on kinship, sex or other factors. These groups may regularly associate with one another in larger communities or sub-communities within a fission–fusion society. The number of giraffes in a group can range up to 66 individuals.
Giraffe groups tend to be sex-segregated although mixed-sex groups made of adult females and young males are known to occur. Particularly stable giraffe groups are those made of mothers and their young, which can last weeks or months. Social cohesion in these groups is maintained by the bonds formed between calves. Female association appears to be based on space-use and individuals may be matrilineally related. In general, females are more selective than males in who they associate with in regards to individuals of the same sex. Young males also form groups and will engage in playfights. However, as they get older males become more solitary but may also associate in pairs or with female groups. Giraffes are not territorial, but they have home ranges that vary according to rainfall and proximity to human settlements. Male giraffes occasionally wander far from areas that they normally frequent.
Although generally quiet and non-vocal, giraffes have been heard to communicate using various sounds. During courtship, males emit loud coughs. Females call their young by bellowing. Calves will emit snorts, bleats, mooing and mewing sounds. Giraffes also snore, hiss, moan, grunt and make flute-like sounds. During nighttime, giraffes appear to hum to each other above the infrasound range for purposes which are unclear.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Die Giraffen (Giraffa) sind eine Gattung der Säugetiere aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich wurde ihr mit Giraffa camelopardalis und der Trivialbezeichnung „Giraffe“ nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2016 zeigen jedoch, dass die Gattung wenigstens vier Arten mit sieben eigenständigen Populationen umfasst. Die Giraffen stellen die höchsten landlebenden Tiere der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) werden sie auch als Steppengiraffen bezeichnet.
Männchen (Bullen) werden bis zu 6 Meter hoch und wiegen durchschnittlich rund 1600 Kilogramm. Weibchen (Kühe) werden bis zu 4,5 Meter hoch und wiegen etwa 830 Kilogramm bei einer Schulterhöhe zwischen 2 und 3,5 Metern.
Der Hals der Giraffen ist außergewöhnlich lang. Wie bei fast allen Säugetieren besteht die Halswirbelsäule gleichwohl aus nur sieben Halswirbeln, die aber stark verlängert sind. Der Hals wird von einer einzigen, sehr starken Sehne in einem Winkel von etwa 55° gehalten. Die Sehne verläuft vom Hinterkopf der Giraffe bis zum Steiß und ist für den „Höcker“ zwischen Hals und Körper verantwortlich. Der Ruhezustand hält Hals und Kopf in der aufrechten Position; um den Kopf nach unten zu bewegen, z. B. zum Trinken, muss die Giraffe Muskelarbeit aufbringen. Die Zunge kann 50 Zentimeter lang werden. Sie ist zum Greifen befähigt und im vorderen Bereich zum Schutz vor Sonnenbrand stark pigmentiert.
Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Je nach Art variieren Form und Farbe der Flecken. Die Unterseite ist hell und ungefleckt. Die Flecken dienen der Tarnung und der Regulierung der Körpertemperatur. Im Unterhautgewebe verläuft um jeden Flecken eine ringförmige Arterie, die Äste in den Flecken hinein aussendet. Über eine stärkere Durchblutung kann die Giraffe so mehr Körperwärme abgeben und ist nicht auf Schatten angewiesen. Vor allem bei männlichen Giraffen werden die Flecken mit zunehmenden Alter dunkler. Dies geschieht jedoch nicht bei allen Individuen im gleichen Maß oder in der gleichen Intensität, so dass hellere und dunklere Tiere in derselben Altersklasse auftreten. Nach Untersuchungen an Tieren aus dem Etosha-Nationalpark sind dunklere Altbullen häufig einzelgängerisch und zeichnen sich durch ein dominantes Auftreten gegenüber Geschlechtsgenossen bei der Fortpflanzung aus. Gleichalte hellere Individuen führen dagegen häufig ein Leben im Verband und sind weniger dominant, was zu geringeren Erfolgen in der Verpaarung mit Kühen führt. Demnach gibt die Fellfarbe den sozialen Status eines Individuums wieder.
Der Geruch des Haarkleids ist für den Menschen unangenehm. Giraffenbullen riechen stärker als -kühe. An Fäkalien erinnern speziell die Stoffe Indol und Skatol, darüber hinaus finden sich Octan, Benzaldehyd, Heptanal, Octanal, Nonanal, p-Kresol, Tetradecan- und Hexadecansäure im Fell. Die meisten dieser Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien oder Pilzen, wie sie auf der Haut von Säugetieren vorkommen. Der Gehalt von p-Kresol im Giraffenhaar ist ausreichend, um Zecken abzuschrecken.
Zwei zapfenartige Hörner sitzen bei beiden Geschlechtern dem Kopf auf. In seltenen Fällen wächst dahinter ein weiteres Hornpaar. Manche Giraffen haben zudem einen knochigen Höcker zwischen den Augen, der ähnlich wie die Hörner strukturiert ist.
Giraffen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 55 km/h. Die langen Beine können die Giraffe aber nur auf festem Untergrund tragen. Sumpfige Gegenden werden von den Tieren daher gemieden.
Giraffen verständigen sich im für Menschen nicht hörbaren Infraschallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz.
Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas. Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets.
Giraffen beweiden bevorzugt Akazien. Dabei greifen die Tiere einen Zweig mit ihrer bis zu 50 cm langen Zunge, ziehen ihn ins Maul und streifen durch Zurückziehen des Kopfes die Blätter ab. Zunge und Lippen sind so beschaffen, dass sie trotz der dornigen Äste keinen Schaden nehmen. Durch die hohe Bisskraft und die massiven Mahlzähne können die Äste, Blätter und Zweige zügig kleingemahlen werden und rutschen innerhalb kürzester Zeit den bis zu 2,5 Meter langen Hals herab. Jeden Tag nimmt eine Giraffe etwa 30 kg Nahrung auf; hierfür benötigt sie sechzehn bis zwanzig Stunden. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung gedeckt, so dass Giraffen wochenlang ohne zu trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zur Wasserquelle herabsenken zu können; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings nur unter sehr ungünstigen Umständen tun.
Giraffen leben einzelgängerisch oder in losen Verbänden. Dabei hängt das Sozialverhalten vom Geschlecht ab: Weibchen tun sich stets zu Herden von 4 bis 32 Tieren zusammen, die jedoch immer wieder in der Zusammensetzung wechseln. Junge oder weniger dominante Männchen formen eigene Verbände, sogenannte Junggesellengruppen, dominante Altbullen sind meist Einzelgänger. Die Gruppengröße ist abhängig vom Lebensraum und wird nicht durch die Anwesenheit größerer Beutegreifer beeinflusst. Auffälligerweise finden sich Kühe mit Nachwuchs häufiger in kleineren Gruppen zusammen. In der Namib im südwestlichen Afrika bilden gemischte Gruppen zumeist größere Verbände als eingeschlechtige Gruppen, wodurch die Geschlechterzusammensetzung einen wichtigen Einfluss darstellt. Demgegenüber nehmen Herden mit Jungtieren nicht an Größe zu, was den Schluss zulässt, dass bei den Giraffen der Schutz des Nachwuchses vor Bejagung nicht über die Gruppengröße gesteuert wird. Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Herdenbildung stellt die räumliche Verfügbarkeit von Nahrung dar. Dieser greift aber nicht über die Jahreszeiten hinweg, wodurch Herden als relativ stabil angesehen werden können. Fluktuationen in der Herdengröße sind demnach vom Nahrungsangebot abhängig und können über Tage deutlich schwanken. So kommt es häufig in den Morgen- und Abendstunden zu größeren Zusammenschlüssen, die der gemeinsamen Nahrungsaufnahme dienen.
Treffen zwei Bullen aufeinander, kommt es meistens zu einem ritualisierten Kampf, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen. Zur Paarungszeit können solche Kämpfe aggressiver ausfallen und eine Heftigkeit annehmen, bei der einer der Konkurrenten bewusstlos geschlagen wird.
Entgegen weit verbreiteter Meinung fressen Giraffen, vor allem in der Trockenzeit, von niedrigen Büschen bzw. auf halber Körperhöhe. Aus diesem Grund wird mittlerweile angezweifelt, dass die Giraffen ihren langen Hals nur aufgrund von Nahrungsauswahl haben. Ein Argument, das gegen die Nahrungsaufnahme-Theorie spricht, ist, dass Giraffen im Laufe der Evolution stärker ihren Hals verlängert haben als ihre Beine. Längere Beine wären jedoch energetisch günstiger, wenn es nur um Höhengewinn gehen würde. Eine aktuelle Theorie für den langen Hals sieht daher den Kampf der Giraffen-Männchen um Dominanz und Weibchen als einen Hauptgrund. Ein langer Hals ist dabei im Kampf vorteilhaft.
Giraffen schlafen mehrmals innerhalb eines 24-Stunden-Tages, dabei liegen sie mit angezogenen Beinen auf dem Bauch, mit dem Kopf nach hinten auf dem Körper. Der Schlaf dauert in der Regel nur kurze Zeit, in mehr als der Hälfte aller Beobachtungen weniger als 11 Minuten, im Maximum bis zu 100 Minuten. Die REM-Phase währt im Mittel 3 Minuten. Es wird angenommen, dass die Tiere in der liegenden Stellung Raubtieren schutzlos ausgeliefert sind, da sie nur langsam aufstehen können und sich durch Treten mit den Beinen verteidigen. Den größten Teil der Nacht verbringen sie mit Wiederkäuen. Tagsüber dösen Giraffen hin und wieder kurz im Stehen, was insgesamt weniger als 50 Minuten eines 24-Stunden-Tages ausmacht. Dadurch kommt ein Individuum auf etwa 4,6 Stunden Schlaf je Tageszyklus. Jungtiere schlafen durchschnittlich länger.
(Wikipedia)
By the river Sabie
African Buffalos or Cape Buffalos (Syncerus caffer)
Am Fluß Sabi
Kaffernbüffel
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Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The African buffalo or Cape buffalo (Syncerus caffer) is a large Sub-Saharan African bovine. Syncerus caffer caffer, the Cape buffalo, is the typical subspecies, and the largest one, found in Southern and East Africa. S. c. nanus (African forest buffalo) is the smallest subspecies, common in forest areas of Central and West Africa, while S. c. brachyceros is in West Africa and S. c. aequinoctialis is in the savannas of East Africa. The adult buffalo's horns are its characteristic feature: they have fused bases, forming a continuous bone shield across the top of the head referred to as a "boss". They are widely regarded as among the most dangerous animals on the African continent, and according to some estimates they gore, trample, and kill over 200 people every year.
The African buffalo is not an ancestor of domestic cattle and is only distantly related to other larger bovines. Its unpredictable temperament means that the African buffalo has never been domesticated, unlike its Asian counterpart, the water buffalo. African Cape buffaloes have few predators aside from lions and large crocodiles. As a member of the big five game, the Cape buffalo is a sought-after trophy in hunting.
The African buffalo is a very robust species. Its shoulder height can range from 1.0 to 1.7 m (3.3 to 5.6 ft) and its head-and-body length can range from 1.7 to 3.4 m (5.6 to 11.2 ft). Compared with other large bovids, it has a long but stocky body (the body length can exceed the wild water buffalo, which is heavier and taller) and short but thickset legs, resulting in a relatively short standing height. The tail can range from 70 to 110 cm (28 to 43 in) long. Savannah-type buffaloes weigh 500 to 1,000 kg (1,100 to 2,200 lb), with males normally larger than females, reaching the upper weight range. In comparison, forest-type buffaloes, at 250 to 450 kg (600 to 1,000 lb), are only half that size. Its head is carried low; its top is located below the backline. The front hooves of the buffalo are wider than the rear, which is associated with the need to support the weight of the front part of the body, which is heavier and more powerful than the back.
Savannah-type buffaloes have black or dark brown coats with age. Old bulls often have whitish circles around their eyes and on their face. Females tend to have more-reddish coats. Forest-type buffaloes are 30-40% smaller, reddish brown in colour, with much more hair growth around the ears and with horns that curve back and slightly up. Calves of both types have red coats.
A characteristic feature of the horns of adult male African buffalo (Southern and Eastern populations) is that the bases come very close together, forming a shield referred to as a "boss". From the base, the horns diverge downwards, then smoothly curve upwards and outwards and in some cases inwards and or backwards. In large bulls, the distance between the ends of the horns can reach upwards of one metre (the record being 64.5 inches 164 cm). The horns form fully when the animal reaches the age of five or six years but the bosses do not become "hard" till 8 to 9 years old. In cows, the horns are, on average, 10–20% smaller, and they do not have a boss. Forest buffalo horns are smaller than those of the savanna buffalo from Southern and Eastern Africa, usually measuring less than 40 centimetres (16 in), and are almost never fused.
The African buffalo is one of the most successful grazers in Africa. It lives in swamps and floodplains, as well as mopane grasslands, and the forests of the major mountains of Africa. This buffalo prefers a habitat with dense cover, such as reeds and thickets, but can also be found in open woodland. While not particularly demanding in regard to habitat, they require water daily, and so they depend on perennial sources of water. Like the plains zebra, the buffalo can live on tall, coarse grasses. Herds of buffalo mow down grasses and make way for more selective grazers. When feeding, the buffalo makes use of its tongue and wide incisor row to eat grass more quickly than most other African herbivores. Buffaloes do not stay on trampled or depleted areas for long.
Other than humans, African buffaloes have few predators and are capable of defending themselves against (and killing) lions. Lions do kill and eat buffalo regularly, and in some regions, the buffaloes are the lions' primary prey. It typically takes quite a few lions to bring down a single adult buffalo. Usually, the entire pride joins the hunt; however, several incidents have been reported in which lone adult male lions have been able to successfully bring down adult animals. The average-sized crocodile typically attacks only old solitary animals and young calves, though they can kill healthy adults, and exceptionally large, old male Nile crocodiles may become semi-habitual predators of buffalo. Also, this crocodilian is the only animal that typically takes down an adult buffalo alone, whereas a pride attack is the preferred method of lions when taking down such large prey. The cheetah, leopard, and spotted hyena are normally a threat only to newborn calves, though very large clans of spotted hyenas have been recorded killing cows (mainly pregnant ones) and, on very rare occasions, full-grown bulls.
The African buffalo is susceptible to many diseases, including bovine tuberculosis, corridor disease, and foot and mouth disease. As with many diseases, these problems remain dormant within a population as long as the health of the animals is good. These diseases do, however, restrict the legal movements of the animals and fencing infected areas from unaffected areas is enforced. Some wardens and game managers have managed to protect and breed "disease-free" herds which become very valuable because they can be transported. Most well-known are Lindsay Hunt's efforts to source uninfected animals from the Kruger National Park in South Africa. Some disease-free buffaloes in South Africa have been sold to breeders for close to US$130,000.
Herd size is highly variable. The core of the herds is made up of related females, and their offspring, in an almost linear dominance hierarchy. The basic herds are surrounded by subherds of subordinate males, high-ranking males and females, and old or invalid animals. The young males keep their distance from the dominant bull, which is recognizable by the thickness of his horns. During the dry season, males split from the herd and form bachelor groups. Two types of bachelor herds occur: ones made of males aged four to seven years and those of males 12 years or older. During the wet season, the younger bulls rejoin a herd to mate with the females. They stay with them throughout the season to protect the calves. Some older bulls cease to rejoin the herd, as they can no longer compete with the younger, more aggressive males. Males have a linear dominance hierarchy based on age and size. Since a buffalo is safer when a herd is larger, dominant bulls may rely on subordinate bulls and sometimes tolerate their copulation.
Adult bulls spar in play, dominance interactions, or actual fights. A bull approaches another, lowing, with his horns down, and waits for the other bull to do the same thing. When sparring, the bulls twist their horns from side to side.[27] If the sparring is for play, the bull may rub his opponent's face and body during the sparring session. Actual fights are violent but rare and brief. Calves may also spar in play, but adult females rarely spar at all.
African buffaloes are notable for their apparent altruism. Females appear to exhibit some sort of "voting behavior". During resting time, the females stand up, shuffle around, and sit back down again. They sit in the direction they think they should move. After an hour of more shuffling, the females travel in the direction they decide. This decision is communal and not based on hierarchy or dominance. When chased by predators, a herd sticks close together and makes it hard for the predators to pick off one member. Calves are gathered in the middle. A buffalo herd responds to the distress call of a captured member and tries to rescue it. A calf's distress call gets the attention of not only the mother, but also the herd. Buffaloes engage in mobbing behavior when fighting off predators. They have been recorded killing a lion and chasing lions up trees and keeping them there for two hours, after the lions have killed a member of their group. Lion cubs can get trampled and killed. In one videotaped instance, known as the Battle at Kruger, a calf survived an attack by both lions and a crocodile after intervention of the herd.
African buffaloes make various vocalizations. Many calls are lower-pitched versions of those emitted by domestic cattle. They emit low-pitched, two- to four-second calls intermittently at three- to six-second intervals to signal the herd to move. To signal to the herd to change direction, leaders emit "gritty", "creaking gate" sounds. When moving to drinking places, some individuals make long "maaa" calls up to 20 times a minute. When being aggressive, they make explosive grunts that may last long or turn into a rumbling growl. Cows produce croaking calls when looking for their calves. Calves make a similar call of a higher pitch when in distress. When threatened by predators, they make drawn-out "waaaa" calls. Dominant individuals make calls to announce their presence and location. A version of the same call, but more intense, is emitted as a warning to an encroaching inferior. When grazing, they make various sounds, such as brief bellows, grunts, honks, and croaks.
African buffaloes mate and give birth only during the rainy seasons. Birth peak takes place early in the season, while mating peaks later. A bull closely guards a cow that comes into heat, while keeping other bulls at bay. This is difficult, as cows are quite evasive and attract many males to the scene. By the time a cow is in full estrus, only the most dominant bull in the herd/subherd is there.
Cows first calve at five years of age, after a gestation period of 11.5 months. Newborn calves remain hidden in vegetation for the first few weeks while being nursed occasionally by the mother before joining the main herd. Older calves are held in the centre of the herd for safety.
The maternal bond between mother and calf lasts longer than in most bovids. However, when a new calf is born, the bonding ends and the mother keeps her previous offspring at bay with horn jabs. Nevertheless, the yearling follows its mother for another year or so. Males leave their mothers when they are two years old and join the bachelor groups. Young calves, unusually for bovids, suckle from behind their mothers, pushing their heads between the mothers' legs.
The current status of the African buffalo is dependent on the animal's value to both trophy hunters and tourists, paving the way for conservation efforts through anti-poaching patrols, village crop damage payouts, and CAMPFIRE payback programs to local areas.
The African buffalo was listed as least concern by the IUCN "as the species had a global population estimated at nearly 900,000 animals, of which more than three-quarters are in protected areas. However, in 2019 the African buffalo was listed as a near threatened species, with only 400,000 individuals left. While some populations (subspecies) are decreasing, others will remain unchanged in the long term if large, healthy populations continue to persist in a substantial number of national parks, equivalent reserves and hunting zones in southern and eastern Africa."
In the most recent and available census data at continental scale, the total estimated numbers of the three African buffalo savanna subspecies (S. c. caffer, S. c. brachyceros, S. c. aequinoctialis) are at 513,000 individuals.
In the past, numbers of African buffaloes suffered their most severe collapse during the great rinderpest epidemic of the 1890s, which, coupled with pleuro-pneumonia, caused mortalities as high as 95% among livestock and wild ungulates.
Being a member of the big five game group, a term originally used to describe the five most dangerous animals to hunt, the Cape buffalo is a sought-after trophy, with some hunters paying over $10,000 for the opportunity to hunt one. The larger bulls are targeted for their trophy value, although in some areas, buffaloes are still hunted for meat.
One of the "big five" African game, it is known as "the Black Death" or "the widowmaker", and is widely regarded as a very dangerous animal. According to some estimates, it gores and kills over 200 people every year. African buffaloes are sometimes reported to kill more people in Africa than any other animal, although the same claim is also made of hippopotamuses and crocodiles. These numbers may be somewhat overestimated; for example, in the country of Mozambique, attacks, especially fatal ones, were much less frequent on humans than those by hippos and, especially, Nile crocodiles. In Uganda, on the other hand, large herbivores were found to attack more people on average than lions or leopards and have a higher rate of inflicting fatalities during attacks than the predators (the African buffalo, in particular, killing humans in 49.5% of attacks on them), but hippos and even elephants may still kill more people per annum here than buffaloes. African buffaloes are notorious among big-game hunters as very dangerous animals, with wounded animals reported to ambush and attack pursuers.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Der Kaffernbüffel (Syncerus caffer), auch Schwarzbüffel, Afrikanischer Büffel oder Steppenbüffel genannt, ist ein sehr großer Vertreter aus der Familie der Hornträger, welcher in weiten Teilen des östlichen und südlichen Afrikas vorkommt. Dort bewohnt er offene Savannenlandschaften und bewaldete Flussgebiete des Tief- und Hochlands. Charakteristisch ist der robuste Körperbau und die großen, abwärts geschwungenen Hörner, die auf großen Hornbasen auf der Stirn aufsitzen. Das Sozialsystem des Kaffernbüffels ist komplex und umfasst Herden aus verwandten Kühen mit Jungtieren und gelegentlich Bullen, Junggesellengruppen aus männlichen Tieren und einzelne männliche Individuen. Vor allem die jeweiligen Herden zeigen ein dynamisches Verhalten durch permanentes Aufspalten und Wiedervereinen. Sie ziehen in räumlich begrenzten Aktionsgebieten in einem jährlich von Witterung und Nahrungsangebot vorgegebenen Rhythmus umher. Die sie begleitenden oder flankierenden Bullen sind regelmäßig in Dominanzkämpfe um das Paarungsvorrecht eingebunden, die mit Kopf- oder Körperrammen durchgeführt werden. Kühe bringen in der Regel ein einzelnes Jungtier zur Welt, welches rund ein bis anderthalb Jahre gesäugt wird. Der weibliche Nachwuchs verbleibt zumeist in der Herde, der männliche verlässt sie später. Die Nahrung umfasst überwiegend harte Gräser, in Trockenzeiten kann aber auch der Anteil an weicheren Pflanzen deutlich ansteigen. Dadurch haben die Tiere saisonal und regional bedingt unterschiedliche Ernährungsstrategien. Die Bestände sind im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes in Folge einer Rinderpest-Epidemie zusammengebrochen. Heute ist der Kaffernbüffel weitgehend auf Schutzgebiete beschränkt, gilt aber als häufig und nicht bedroht. Die Art wurde 1779 beschrieben.
Der Kaffernbüffel stellt den größten Vertreter der afrikanischen Rinder (Bovini) dar und erreicht die Ausmaße seiner asiatischen, wildlebenden Verwandten. Er besitzt eine Kopf-Rumpf-Länge von 240 bis 340 cm (zuzüglich eines 50 bis 110 cm langen Schwanzes), eine Schulterhöhe von 148 bis 175 cm und ein Gewicht von 350 bis 900 kg. Ein Sexualdimorphismus ist deutlich ausgeprägt, die Bullen sind größer und können bis zu doppelt so schwer wie die Weibchen werden. Untersuchungen von Tieren aus Tansania ergaben ein Gewicht für männliche Tiere von 661 bis 849 kg, für weibliche von 426 bis 468 kg. Entsprechende Angaben für Tiere aus Sambia liegen bei 472 bis 723 kg beziehungsweise 386 bis 536 kg. Insgesamt ist der Kaffernbüffel sehr kräftig gebaut und besitzt verhältnismäßig kurze Gliedmaßen und einen Buckel oberhalb der Schultern. Das Fell hat in beiden Geschlechtern eine rabenschwarze Färbung, bei alten Bullen kann es ausdünnen, so dass Flecken von dunkler Haut am Kopf sichtbar werden. Der Schwanz endet in einer auffälligen, ebenfalls dunklen Quaste. Der massige Kopf ist mit einem breiten Maul ausgestattet, die Nase ist feucht und nackt. Die großen, hängenden Ohren sind gefranst. Besonders auffällig zeigen sich die großen, am Ende spitzen Hörner, die quer über den vorderen Kopf verlaufend ansetzen und seitlich nach unten biegen. Sie spannen 73 bis 134 cm weit auseinander, die Länge der einzelnen Hörner über die Krümmung gemessen ist mit 66 bis 116 cm nahezu identisch zur Spannweite. Das längste jemals gemessene Horn erreichte 163 cm und stammt von einem Bullen aus dem Lake-Manyara-Nationalpark in Tansania. Die Hörner sind nicht geriffelt und vor allem bei Männchen besonders massiv, ihre Basen dehnen sich deutlich über den Vorderkopf und treffen sich auf der Mittellinie des Schädels. Es gibt aber keine Übereinstimmung mit dem Alter der Tiere und der Größe der Hornbasis. Im Gegensatz zu weiblichen Tieren mit ihren grazileren Hörnern wachsen bei den männlichen zwischen den Hornansätzen keine Haare. Die Hufe haben eine große, gerundete Form, zudem treten Afterklauen auf. Die Hinterfußlänge beträgt 56 bis 61 cm. Bestimmte Drüsen zum Absetzen von Sekreten sind nicht ausgebildet. Kühe haben einen kleinen, gerundeten Euter mit zwei Zitzenpaaren.
Der Schädel wird 44,8 bis 57,5 cm lang und am Warzenfortsatz des Schläfenbeins 24,1 bis 31,6 cm breit. Allgemein ist er kurz und breit und im Profil deutlich gerundet. Eine Voraugengrube (Fossa praeorbitalis) und eine Siebgrube (Fossa ethmoidalis) sind nicht ausgebildet. Im oberen Gebiss ist typisch für die Wiederkäuer anstatt der Schneidezähne eine Hornplatte ausgebildet. Die Backenzähne sind stark hochkronig (hypsodont) mit einer Kronenhöhe von 5 cm bei jungadulten Tieren, auf der Kaufläche sind scharfe Zahnschmelzleisten ausgebildet. Das Durchbruchsmuster der Zähne kann zur Altersbestimmung verwendet werden, der Eckzahn des Unterkiefers ist der letzte durchbrechende Zahn des Dauergebisses. Er erscheint mit viereinhalb bis fünfeinhalb Jahren.
Der Kaffernbüffel kommt in weiten Teilen des östlichen und südlichen Afrikas vor. Das Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Äthiopien und Somalia im Nordosten südwärts über Kenia, Tansania, Uganda und dem äußersten Osten und Südosten der Demokratischen Republik Kongo in Ostafrika sowie über Sambia, Simbabwe, Mosambik bis nach Südafrika, dem Nordosten von Namibia und Süden von Botswana. Die Art bewohnt eine Vielzahl von verschiedenen Landschaftstypen, die gut durchfeuchtete Savannen, Sümpfe und Überflutungsebenen umfassen. Daneben tritt sie aber auch in trockeneren Savannen und Auwäldern trockener Habitate auf, sofern Wasser zur Verfügung steht. Die Tiere sind auch in montanen Waldgebieten bis auf 3000 m Höhe anzutreffen, extrem hohe Nachweise liegen bei 4700 m am Mount Kenya. In besonders zuträglichen Gebieten, etwa im Lake-Manyara-Nationalpark in Tansania, kann der Kaffernbüffel mit rund 20 Individuen je Quadratkilometer in sehr hoher Anzahl auftreten, im Ngorongoro-Krater liegt die Populationsdichte entsprechend bei etwa 11, in der Serengeti bei 8 Individuen auf einer vergleichbar großen Fläche. In Trockenlandschaften wie etwa dem Lowveld in Südafrika geht sie auf bis zu 2 Individuen je Quadratkilometer zurück.
Der Kaffernbüffel besitzt ein komplexes Sozialsystem. Typisch ist der Verband aus miteinander verwandten Weibchen und ihren Jungtieren, der als Herde bezeichnet wird und in dem sich auch Bullen unterschiedlichen Alters aufhalten können. Die Größe der Herde variiert von einigen Dutzend bis mehreren Tausend Individuen. Die extrem großen Gruppen stellen aber vermutlich Herdenverbände dar, die nur temporär bestehen und keine innere Hierarchie besitzen. Ihre Bildungen sind abhängig von der Jahreszeit und dem Angebot an Nahrung und Wasser. Es gibt jedoch eine Variation der Herdengröße über das Jahr, die zu größeren Gruppen in der feuchten und kleineren in der trockenen Jahreszeit führen, wobei die Gruppen sich regelmäßig teilen und wieder vereinen.[5] Solche Trennungen und Neuformierungen sind aber nicht nur an äußere Bedingungen geknüpft, sondern teilweise auch an die Größe der Herde und ihre soziale Struktur, wie Untersuchungen am Lake Manyara ergaben. Die hierarchische Struktur einer Herde besteht aus dominanten Weibchen, die die Herde anführen, gefolgt von Kühen mit sehr jungen Kälbern und Jungtieren im mittleren Teil. Den Abschluss der Herde bilden Tiere mit untergeordnetem Status; die Position eines Tiers in der Herde gibt somit Aufschluss über dessen soziale Stellung. Sie bestimmt darüber hinaus auch die Qualität der Nahrung und die allgemeine körperliche Kondition der Kuh. Häufig führt die Geburt eines Kalbes zu einer höheren sozialen Stellung innerhalb der Herde. Es wird meist angenommen, dass die einzelnen Herden (ohne temporäre Aufsplittung) stabile Verbände darstellen und erwachsene Kühe nur selten ihre angestammte Gruppe verlassen, einige Herden wurden über einen Zeitraum von bis zu fünf Dekaden dokumentiert. Beobachtungen aus dem Chobe-Nationalpark in Botswana zeigen aber, dass gelegentlich weibliche Tiere ihre Herde verlassen. Eine Kuh legte während eines solchen Herdenwechsels bis zu 133 km zurück. Ein Wiederaufsuchen der alten Herde wurde dabei nicht festgestellt, möglicherweise handelt es sich bei wechselnden Tieren um solche mit einem eher geringen Status. Bullen leben einzeln oder schließen sich zu Junggesellengruppen mit einer Größe von 5 bis 10 Individuen zusammen, die zeitlich begrenzt bestehen. Innerhalb dieser Junggesellengruppen kommt es permanent zu Dominanzkämpfen um das Paarungsvorrecht. Kurzfristig können Bullen auch von Junggesellengruppen zu Herden und umgekehrt wechseln, innerhalb der Herde sind sie aber nicht in das dortige Sozialgefüge eingebunden. Bemerkenswert ist, dass Bullen, wenn sie sich über längere Zeit in Herden aufhalten, regelmäßig an Gewicht verlieren, da sie durchschnittlich weniger fressen. Vermutlich sind die hohen energetischen Kosten, die für die Fortpflanzung aufgebracht werden müssen, ursächlich dafür verantwortlich, weswegen Bullen die Herden nach kürzerer Zeit wieder verlassen.
Die Herden des Kaffernbüffels sind nicht migratorisch und legen somit keine großen Entfernungen zurück. Sie halten sich in mehr oder weniger begrenzten Aktionsräumen von 100 bis über 1000 km² auf. Innerhalb dieser Aktionsräume folgen sie einem regelmäßigen Wanderungsmuster über das Jahr hinweg, das durch den Zyklus von Niederschlägen und Pflanzenwachstum bestimmt wird. Diese einem bestimmten Rhythmus folgenden Wanderungen auf festgelegten Pfaden und Wegen führen dazu, dass der Boden aufgearbeitet und dadurch neues Pflanzenwachstum angeregt wird, was das wiederholte Weiden in der gleichen Region ermöglicht. Typische Wanderungsbewegungen führen zu Wasser- und Weidestellen, sie sind täglich umfangreicher, je weiter zugängliches Wasser verstreut liegt. Im Krüger-Nationalpark in Südafrika werden so Distanzen von durchschnittlich 3,35 km täglich überwunden, in der ostafrikanischen Serengeti sind es dazu im Vergleich bis zu 30 km. Einzelne Bullen und Junggesellengruppen haben wesentlich kleinere Territorien von 3 bis 4 km² Größe. Sie flankieren den Wanderungsverlauf der Herde. Der Tagesablauf folgt ähnlichen Mustern wie bei zahlreichen anderen Wiederkäuern und ist geprägt von der Nahrungsaufnahme und der daraus folgenden Ruhe und dem Wiederkäuen. Insgesamt ist die Dauer der jeweiligen Aktivität abhängig von der Qualität und Quantität des lokalen und saisonalen Nahrungsangebots. Die hauptsächlichen Aktivitäten erfolgen tagsüber, in Gebieten mit großem Jagddruck aber auch nachts. Am Lake Manyara fressen die Tiere zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr, wobei die Dauer je nach Intensität zwischen 1,5 und 4,5 Stunden betragen kann, was etwa 22 bis 56 % der Tagesaktivität entspricht (durchschnittlich 37 %). Die Nahrungsaufnahme trennt hier zwei Ruheperioden, die meist mit Wiederkäuen verbracht werden, häufig mit dem Körper im Wasser liegend, und wiederum mehrere Stunden andauern können. Sie nehmen zwischen 11 und 49 % des täglich verfügbaren Zeitbudgets in Anspruch (durchschnittlich 31 %). Somit verbringt der Kaffernbüffel am Lake Manyara jährlich etwa zwei Drittel seiner Tageszeit mit Fressen und dem zugehörigen Verdauen. Dabei ist die Dauer der Verdauung gegenläufig zur Dauer der Nahrungsaufnahme, da ein Tier in der Regenzeit durch das üppigere Angebot qualitativ hochwertiger Nahrung in kürzerer Zeit mehr fressen kann, aber längere Zeit zum Wiederkäuen benötigt. In der Trockenzeit mit einem qualitativ minderwertigerem Nahrungsangebot frisst er länger, verdaut aber kürzer. Im Chebera-Churchura-Nationalpark in Äthiopien weiden die Tiere in den frühen Morgen- und Abendstunden und verbrauchen dafür bis zur Hälfte ihres täglichen Zeitbudgets, ein weiteres gutes Drittel nimmt die Ruhe in Anspruch. Ähnlich lang verbringt der Kaffernbüffel im Krüger-Nationalpark mit dem Fressen, dies erfolgt hier aber teilweise auch nachts.
Zum Komfortverhalten gehören unter anderem Schlammbäder, um eventuell Insektenbisse zu vermeiden und Ruhephasen an erhöhten Landmarken. Letzteres dient wahrscheinlich dazu, kühle Brisen zu erhaschen, da der Kaffernbüffel allgemein schlecht an Hitze angepasst ist. Generell ist der Kaffernbüffel eher still. Bekannte Lautäußerungen sind ein Grunzen und Schnaufen, letzteres wird ausgestoßen, wenn ein Tier alarmiert ist oder zu Laufen anfängt. Ein Bellen äußert der Kaffernbüffel bei starken Verletzungen, beispielsweise durch einen Beutegreifer, das andere Artgenossen häufig animiert, zur Unterstützung zu kommen. Schwer verletzte Tiere suchen zum Schutz andere Kaffernbüffel auf. Ein Warnruf bei Gefahr besteht nicht, aber vor allem in der Nacht kann eine Herde sehr still werden, so dass ein Aufspüren sehr schwierig ist. Zwischen dominanten und unterwürfigen Tieren besteht ein ritualisiertes Verhaltensmuster. Erstere halten den Kopf und die Schultern nach oben, während die Nase nach unten gerichtet ist, so dass die Hörner optimal präsentiert werden. Bei letzteren liegt der Kopf tief und parallel zum Boden, teilweise führt das unterlegene Tier auch den Kopf zwischen die Hinterbeine des dominanten und stößt ein Bellen aus. Der Sehsinn ist recht gut entwickelt, ebenso wie das Gehör. Aufgrund der fehlenden Drüsen spielen Sekrete für die innerartliche Kommunikation nur eine untergeordnete Rolle.
Als weitgehende Offenlandart besteht die Hauptnahrung des Kaffernbüffels aus Gräsern. Hierbei bevorzugt er langhalmige Gräser vor breitblättrigen und toleriert auch solche mit einem hohen Faseranteil. Er meidet aber solche mit niedrigem Nährstoffgehalt oder Pflanzen, die ätherische Öle enthalten. Zu den am häufigsten verzehrten Pflanzen gehören Hundszahngräser, Fingerhirsen und Rispenhirsen sowie Vertreter der Gattungen Sporobolus und Heteropogon. Bei hoher Verfügbarkeit an Gräsern – etwa zur Regenzeit – frisst ein Tier große Mengen und ist wenig wählerisch, bei geringerer Verfügbarkeit oder schlechterer Qualität geht es eher selektiv vor. In der Serengeti bevorzugt der Kaffernbüffel in der Regenzeit weitgehend Grashalme, in der Trockenzeit, wenn die Gräser verschwinden, zieht er sich in Flussniederungen zurück, wo das Nahrungsangebot umfangreicher ist. In trockenen Landschaften wie der Sukkulent-Karoo des südlichen Afrikas, wo Gräser weitaus seltener sind, stellt weicheres Pflanzenmaterial einen größeren Teil der vertilgten Menge. Hier ergaben Untersuchungen, dass während der trockenen Jahresabschnitte der Anteil an weichen Pflanzen bis zu 33 % erreichen kann, während er in der feuchteren auf etwa 28 % absinkt. Die Tiere fressen dann unter anderem auch Akaziengewächse, Sternbüsche, Rautengewächse oder den Kap-Bleiwurz. In der grasreicheren Nama-Karoo konnten dagegen derartige Unterschiede nicht festgestellt werden, da Gräser hier 95 % der aufgenommenen Nahrung ausmachen. Allerdings konnte hier ein Wechsel an bevorzugten Pflanzen innerhalb der verschiedenen Jahreszeiten ausgemacht werden. So dominierten Sporobolus-Gräser in den feuchten Jahresabschnitten, Themada-Gräser dagegen in den trockenen. Täglich muss ein Tier rund 2,2 % seiner Körpermasse vertilgen, was in etwa 14 bis 15 kg entspricht. Da der Kaffernbüffel von Wasser abhängig ist, entfernt er sich selten weiter als 8 bis 20 km von offenen Wasserstellen. Bedeutend sind darüber hinaus Salzlecken, unter anderem auch von schwitzenden Artgenossen, oder das Fressen eisenhaltiger Substrate vor allem in großen Höhenlagen wie am Mount Kenya.
Die Paarung kann beim Kaffernbüffel prinzipiell das ganze Jahr über erfolgen. In Regionen mit ausgeprägten Jahreszeiten und somit einem qualitativ und quantitativ schwankenden Nahrungsangebot ist sie jedoch saisonal beschränkt. In der Serengeti werden Paarungen von November und zunehmend bis Juli beobachtet, in der südafrikanischen Provinz Limpopo sind sie von Regenfällen und dem jeweiligen Nahrungsangebot abhängig. Letzteres lässt darauf schließen, dass die körperliche Kondition der weiblichen Tiere ausschlaggebend für die Paarung und Geburt ist. Kühe gebären ihr erstes Kalb mit 4 bis 5 Jahren, Bullen sind mit 8 bis 9 Jahren voll geschlechtsreif. Die männlichen Tiere sind in ein hierarchisches System eingebunden, welches die Fortpflanzung regelt. Dazu führen die männlichen Tiere regelmäßig Paarungs- und Dominanzwettkämpfe durch, die unter anderem aus Kopf- und Körperrammen bestehen; ersteres findet häufig zwischen dominanten und unterlegenen, letzteres zwischen gleichrangigen Tieren statt. Sie beginnen damit, dass ein Tier mit erhobenem Kopf und nach unten weisender Nase stillsteht, vergleichbar dem Dominanzverhalten. Oftmals wird der Kopf dabei auch ab- und aufwärts geführt. Die ganze Prozedur kann schon in 30 m Entfernung voneinander starten und ist teilweise mit einem tiefen Grummeln verbunden. Danach kommt es zum Angriff, wobei das Tier den Kopf so weit absenkt, dass beim Aufeinandertreffen die Energie auf die verstärkte Basis der Hörner gelenkt wird. Der Gewinner wird durch die Kraft und Geschwindigkeit bestimmt, der Verlierer sucht im Abschluss zumeist das Weite, wird manchmal aber vom Sieger bis zu 100 m verfolgt.
Bullen testen die Empfangsbereitschaft der Kühe beständig durch Beschnuppern der Geschlechtsorgane oder des Urins und zeigen dabei ein Flehmen. Der Sexualzyklus der Kühe dauert etwa 18 bis 22 Tage, der Östrus selbst einen Tag. Paarungswillige Bullen legen ihr Kinn auf den Rumpf der Kuh und signalisieren so Bereitschaft. Die Kuh wiederum erwidert ihre Bereitschaft durch Stillstehen und Schwanzbewegung. Die Kopulation währt eher kurz und wird innerhalb von 30 Minuten mehrfach wiederholt. Die Tragezeit der Kühe dauert bis zu 11,5 Monate (durchschnittlich 340 Tage), das Geburtsintervall beträgt 15 bis 24 Monate. Meist kommt nur ein Kalb zur Welt, das 39 bis 41 kg schwer ist; Zwillingsgeburten sind sehr selten. Das Geburtsgewicht schwankt leicht mit der Jahreszeit. Das Fell der Jungtiere ist schwarz oder dunkelgrau und ändert teilweise während des Wachstums die Farbe. Das Kalb benötigt mehrere Stunden nach der Geburt, um sicher zu stehen und bewegt sich in den folgenden Wochen eher langsam und behäbig fort. Mutter und Jungtier sind nach der Geburt etwas getrennt von der Herde, in dieser Zeit achtet das Muttertier sorgfältig auf das Junge. Insgesamt ist die Herde sehr aufmerksam auf Jungtiere, so dass eine Erbeutung durch Beutegreifer selten erfolgt. Das Junge saugt unregelmäßig, anfänglich bis zu 10 Minuten lang. Nach rund vier Wochen wird es etwa 5 Minuten lang gestillt. Während der Wachstumsphase spielen oder tummeln Jungtiere kaum, jungadulte Bullen führen aber Sparringskämpfe durch. Die Stillzeit endet unterschiedlich, abhängig von der Dichte der Population. Am Lake Manyara mit einer hohen Individuenzahl werden Jungtiere nach anderthalb Jahren entwöhnt, in der weniger dicht besiedelten Serengeti schon nach zehn Monaten, wenn das Muttertier im siebten Monat trächtig mit neuem Nachwuchs ist. Männliche Tiere verlassen die mütterliche Herde, weibliche verbleiben dort. Durchschnittlich liegt die Lebenserwartung bei 18 bis 20 Jahren in freier Wildbahn, einzelne Tiere in menschlicher Gefangenschaft wurden über 30 Jahre alt.
Den bedeutendsten Fressfeind stellt der Löwe dar. Aufgrund des guten Augenlichts kann der Kaffernbüffel Löwen schon aus bis zu 1,5 km Entfernung wahrnehmen. Einzelne Tiere verteidigen sich gegen Löwenangriffe, indem sie sich mit dem Rücken zu einem Hindernis positionieren oder im Gebüsch verstecken, so dass die Beutegreifer nicht die verletzlichen Hinterbeine erreichen können. Auch Flucht ist möglich, da individuelle Tiere Geschwindigkeiten von bis zu 55 km/h über kurze Distanzen erreichen. Gruppen stellen sich häufig im Kreis auf und präsentieren eine Phalanx von Hörnern. Unter Umständen greift der Kaffernbüffel auch Löwen direkt an, vertreibt sie, wirbelt sie mit den Hörnern durch die Luft oder trampelt sie mitunter zu Tode. Die Raubkatzen können einen ausgewachsenen Büffel nur durch einen Kehlbiss töten, da sie nicht die Kraft aufbringen, das Genick zu brechen. Außerdem wirkt die Haut des Kaffernbüffels mit 2 bis 3 cm Dicke schützend. Der Einfluss des Löwen auf die lokalen Bestände des Kaffernbüffels ist unterschiedlich. In der Serengeti verursacht er nur 25 % der Todesfälle beim Kaffernbüffel, am Lake Manyara sind es bis zu 85 %. In der Regel fallen dem Beutegreifer ältere, einzeln wandernde Bullen zum Opfer, selten in Junggesellengruppen lebende Bullen oder Kühe und Jungtiere in Herden. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass in Gebieten mit größerer Löwenpopulation auch größere Herden des Kaffernbüffels zu beobachten sind. Jungtiere werden gelegentlich auch durch die Tüpfelhyäne und den Leoparden gerissen.
Zu den wichtigsten Krankheiten, die den Kaffernbüffel befallen, gehören die Rinderpest, die Lungenseuche und die Tuberkulose, die überwiegend von Hausrindern auf die Wildtiere übertragen werden. Untergeordnet spielen auch der Milzbrand und die Maul- und Klauenseuche eine Rolle. Zudem sind die Tiere als Reservoir des Küstenfiebers bekannt. Gegen einige originär tropische oder afrikanische Erkrankungen wie die Schlafkrankheit, die durch die Tsetse-Fliege übertragen wird, ist der Kaffernbüffel immun. An äußeren Parasiten sind zahlreiche Zecken belegt, etwa die Gattungen Amblyomma, Rhipicephalus, Hyalomma und Boophilus. Einige dieser Ectoparasiten gelten auch als Überträger der bereits erwähnten Krankheiten. In der Regel leiden ältere Bullen stärker unter dem Befall als jüngere Tiere. Zur Linderung werden Vögel wie der Madenhacker geduldet, der die äußeren Parasiten entfernt.
Der Bestand des Kaffernbüffels (und anderer Huftiere) war in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert stark reduziert worden. Eine Hauptursache stellte eine Rinderpest-Epidemie um 1890 dar, die Krankheit hatte sich ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts im Zuge der zunehmenden Besiedlung des südlichen Afrikas durch europäische Einwanderer mit ihrem Hausvieh über den Kontinent ausgebreitet. In Verbindung mit der Lungenseuche führte dies zu einer Mortalitätsrate innerhalb der einzelnen Populationen von etwa 95 %. Auch im Verlauf des 20. Jahrhunderts waren die Rinderpest und zusätzlich der Milzbrand für den Rückgang lokaler Bestände verantwortlich. Hinzu kommt ein hoher Jagddruck, da der Kaffernbüffel in zahlreichen Ländern als Nahrungsressource gilt. Die Fleischnutzung erfolgt aber nicht nur zur Eigenversorgung in der ländlichen Bevölkerung, sondern wird auch im industriellen Maßstab getätigt. Darüber hinaus gilt der Kaffernbüffel als Bestandteil der Big Five und hat den Ruf als eines der gefährlichsten Tiere der afrikanischen Savannen, womit die Trophäenjagd eine hohe Bedeutung erlangt. Nicht zuletzt hat die Zerstörung des Lebensraums einen großen Einfluss auf die einzelnen Bestände, vor allem im Randbereich von Schutzgebieten, wo es zur Konkurrenz mit Nutzvieh kommt. Heute sind die Populationen und Herden des Kaffernbüffels zum Großteil auf Schutzgebiete beschränkt. Da die Art gegenwärtig weit verbreitet ist, wird sie von der IUCN als „ungefährdet“ (Least Concern) eingestuft. Ihr Gesamtbestand wird auf etwa 670.000 Individuen geschätzt. Zu den bedeutendsten Schutzgebieten, in denen der Kaffernbüffel auftritt, gehören die Serengeti und der Lake-Manyara-Nationalpark in Tansania, der Chobe-Nationalpark in Botswana und der Hluhluwe-iMfolozi-Nationalpark sowie der Krüger-Nationalpark in Südafrika.
(Wikipedia)
Giraffe
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The giraffe (Giraffa) is an African artiodactyl mammal, the tallest living terrestrial animal and the largest ruminant. It is traditionally considered to be one species, Giraffa camelopardalis, with nine subspecies. However, the existence of up to eight extant giraffe species has been described, based upon research into the mitochondrial and nuclear DNA, as well as morphological measurements of Giraffa. Seven other species are extinct, prehistoric species known from fossils.
The giraffe's chief distinguishing characteristics are its extremely long neck and legs, its horn-like ossicones, and its distinctive coat patterns. It is classified under the family Giraffidae, along with its closest extant relative, the okapi. Its scattered range extends from Chad in the north to South Africa in the south, and from Niger in the west to Somalia in the east. Giraffes usually inhabit savannahs and woodlands. Their food source is leaves, fruits and flowers of woody plants, primarily acacia species, which they browse at heights most other herbivores cannot reach. They may be preyed on by lions, leopards, spotted hyenas and African wild dogs. Giraffes live in herds of related females and their offspring, or bachelor herds of unrelated adult males, but are gregarious and may gather in large aggregations. Males establish social hierarchies through "necking", which are combat bouts where the neck is used as a weapon. Dominant males gain mating access to females, which bear the sole responsibility for raising the young.
The giraffe has intrigued various cultures, both ancient and modern, for its peculiar appearance, and has often been featured in paintings, books, and cartoons. It is classified by the International Union for Conservation of Nature as vulnerable to extinction, and has been extirpated from many parts of its former range. Giraffes are still found in numerous national parks and game reserves but estimates as of 2016 indicate that there are approximately 97,500 members of Giraffa in the wild. More than 1,600 were kept in zoos in 2010.
The name "giraffe" has its earliest known origins in the Arabic word zarāfah (زرافة), perhaps borrowed from the animal's Somali name geri. The Arab name is translated as "fast-walker". There were several Middle English spellings, such as jarraf, ziraph, and gerfauntz. The Italian form giraffa arose in the 1590s. The modern English form developed around 1600 from the French girafe. "Camelopard" is an archaic English name for the giraffe deriving from the Ancient Greek for camel and leopard, referring to its camel-like shape and its leopard-like colouring.
Fully grown giraffes stand 4.3–5.7 m (14.1–18.7 ft) tall, with males taller than females. The tallest recorded male was 5.88 m (19.3 ft) and the tallest recorded female was 5.17 m (17.0 ft) tall. The average weight is 1,192 kg (2,628 lb) for an adult male and 828 kg (1,825 lb) for an adult female with maximum weights of 1,930 kg (4,250 lb) and 1,180 kg (2,600 lb) having been recorded for males and females, respectively. Despite its long neck and legs, the giraffe's body is relatively short. Located at both sides of the head, the giraffe's large, bulging eyes give it good all-round vision from its great height. Giraffes see in colour and their senses of hearing and smell are also sharp. The animal can close its muscular nostrils to protect against sandstorms and ants.
The giraffe's prehensile tongue is about 45 cm (18 in) long. It is purplish-black in colour, perhaps to protect against sunburn, and is useful for grasping foliage, as well as for grooming and cleaning the animal's nose. The upper lip of the giraffe is also prehensile and useful when foraging and is covered in hair to protect against thorns. The tongue, and inside of the mouth are covered in papillae.
The coat has dark blotches or patches (which can be orange, chestnut, brown, or nearly black in colour) separated by light hair (usually white or cream in colour). Male giraffes become darker as they age. The coat pattern has been claimed to serve as camouflage in the light and shade patterns of savannah woodlands. Giraffe calves inherit some spot pattern traits from their mothers, and variation in some spot traits are correlated with neonatal survival. The skin underneath the dark areas may serve as windows for thermoregulation, being sites for complex blood vessel systems and large sweat glands. Each individual giraffe has a unique coat pattern.
The skin of a giraffe is mostly gray. Its thickness allows the animal to run through thorn bushes without being punctured. The fur may serve as a chemical defence, as its parasite repellents give the animal a characteristic scent. At least 11 main aromatic chemicals are in the fur, although indole and 3-methylindole are responsible for most of the smell. Because the males have a stronger odour than the females, the odour may also have sexual function. Along the animal's neck is a mane made of short, erect hairs. The one-metre (3.3-ft) tail ends in a long, dark tuft of hair and is used as a defense against insects.
Giraffes usually inhabit savannahs and open woodlands. They prefer Acacieae, Commiphora, Combretum and open Terminalia woodlands over denser environments like Brachystegia woodlands.The Angolan giraffe can be found in desert environments. Giraffes browse on the twigs of trees, preferring trees of the subfamily Acacieae and the genera Commiphora and Terminalia, which are important sources of calcium and protein to sustain the giraffe's growth rate. They also feed on shrubs, grass and fruit. A giraffe eats around 34 kg (75 lb) of foliage daily. When stressed, giraffes may chew the bark off branches. Although herbivorous, the giraffe has been known to visit carcasses and lick dried meat off bones.
During the wet season, food is abundant and giraffes are more spread out, while during the dry season, they gather around the remaining evergreen trees and bushes. Mothers tend to feed in open areas, presumably to make it easier to detect predators, although this may reduce their feeding efficiency. As a ruminant, the giraffe first chews its food, then swallows it for processing and then visibly passes the half-digested cud up the neck and back into the mouth to chew again. It is common for a giraffe to salivate while feeding. The giraffe requires less food than many other herbivores because the foliage it eats has more concentrated nutrients and it has a more efficient digestive system. The animal's faeces come in the form of small pellets. When it has access to water, a giraffe drinks at intervals no longer than three days.
Giraffes have a great effect on the trees that they feed on, delaying the growth of young trees for some years and giving "waistlines" to trees that are too tall. Feeding is at its highest during the first and last hours of daytime. Between these hours, giraffes mostly stand and ruminate. Rumination is the dominant activity during the night, when it is mostly done lying down.
Giraffes are usually found in groups that vary in size and composition according to ecological, anthropogenic, temporal, and social factors. Traditionally, the composition of these groups had been described as open and ever-changing. For research purposes, a "group" has been defined as "a collection of individuals that are less than a kilometre apart and moving in the same general direction." More recent studies have found that giraffes have long-term social associations and may form groups or pairs based on kinship, sex or other factors. These groups may regularly associate with one another in larger communities or sub-communities within a fission–fusion society. The number of giraffes in a group can range up to 66 individuals.
Giraffe groups tend to be sex-segregated although mixed-sex groups made of adult females and young males are known to occur. Particularly stable giraffe groups are those made of mothers and their young, which can last weeks or months. Social cohesion in these groups is maintained by the bonds formed between calves. Female association appears to be based on space-use and individuals may be matrilineally related. In general, females are more selective than males in who they associate with in regards to individuals of the same sex. Young males also form groups and will engage in playfights. However, as they get older males become more solitary but may also associate in pairs or with female groups. Giraffes are not territorial, but they have home ranges that vary according to rainfall and proximity to human settlements. Male giraffes occasionally wander far from areas that they normally frequent.
Although generally quiet and non-vocal, giraffes have been heard to communicate using various sounds. During courtship, males emit loud coughs. Females call their young by bellowing. Calves will emit snorts, bleats, mooing and mewing sounds. Giraffes also snore, hiss, moan, grunt and make flute-like sounds. During nighttime, giraffes appear to hum to each other above the infrasound range for purposes which are unclear.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Die Giraffen (Giraffa) sind eine Gattung der Säugetiere aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich wurde ihr mit Giraffa camelopardalis und der Trivialbezeichnung „Giraffe“ nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2016 zeigen jedoch, dass die Gattung wenigstens vier Arten mit sieben eigenständigen Populationen umfasst. Die Giraffen stellen die höchsten landlebenden Tiere der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) werden sie auch als Steppengiraffen bezeichnet.
Männchen (Bullen) werden bis zu 6 Meter hoch und wiegen durchschnittlich rund 1600 Kilogramm. Weibchen (Kühe) werden bis zu 4,5 Meter hoch und wiegen etwa 830 Kilogramm bei einer Schulterhöhe zwischen 2 und 3,5 Metern.
Der Hals der Giraffen ist außergewöhnlich lang. Wie bei fast allen Säugetieren besteht die Halswirbelsäule gleichwohl aus nur sieben Halswirbeln, die aber stark verlängert sind. Der Hals wird von einer einzigen, sehr starken Sehne in einem Winkel von etwa 55° gehalten. Die Sehne verläuft vom Hinterkopf der Giraffe bis zum Steiß und ist für den „Höcker“ zwischen Hals und Körper verantwortlich. Der Ruhezustand hält Hals und Kopf in der aufrechten Position; um den Kopf nach unten zu bewegen, z. B. zum Trinken, muss die Giraffe Muskelarbeit aufbringen. Die Zunge kann 50 Zentimeter lang werden. Sie ist zum Greifen befähigt und im vorderen Bereich zum Schutz vor Sonnenbrand stark pigmentiert.
Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Je nach Art variieren Form und Farbe der Flecken. Die Unterseite ist hell und ungefleckt. Die Flecken dienen der Tarnung und der Regulierung der Körpertemperatur. Im Unterhautgewebe verläuft um jeden Flecken eine ringförmige Arterie, die Äste in den Flecken hinein aussendet. Über eine stärkere Durchblutung kann die Giraffe so mehr Körperwärme abgeben und ist nicht auf Schatten angewiesen. Vor allem bei männlichen Giraffen werden die Flecken mit zunehmenden Alter dunkler. Dies geschieht jedoch nicht bei allen Individuen im gleichen Maß oder in der gleichen Intensität, so dass hellere und dunklere Tiere in derselben Altersklasse auftreten. Nach Untersuchungen an Tieren aus dem Etosha-Nationalpark sind dunklere Altbullen häufig einzelgängerisch und zeichnen sich durch ein dominantes Auftreten gegenüber Geschlechtsgenossen bei der Fortpflanzung aus. Gleichalte hellere Individuen führen dagegen häufig ein Leben im Verband und sind weniger dominant, was zu geringeren Erfolgen in der Verpaarung mit Kühen führt. Demnach gibt die Fellfarbe den sozialen Status eines Individuums wieder.
Der Geruch des Haarkleids ist für den Menschen unangenehm. Giraffenbullen riechen stärker als -kühe. An Fäkalien erinnern speziell die Stoffe Indol und Skatol, darüber hinaus finden sich Octan, Benzaldehyd, Heptanal, Octanal, Nonanal, p-Kresol, Tetradecan- und Hexadecansäure im Fell. Die meisten dieser Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien oder Pilzen, wie sie auf der Haut von Säugetieren vorkommen. Der Gehalt von p-Kresol im Giraffenhaar ist ausreichend, um Zecken abzuschrecken.
Zwei zapfenartige Hörner sitzen bei beiden Geschlechtern dem Kopf auf. In seltenen Fällen wächst dahinter ein weiteres Hornpaar. Manche Giraffen haben zudem einen knochigen Höcker zwischen den Augen, der ähnlich wie die Hörner strukturiert ist.
Giraffen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 55 km/h. Die langen Beine können die Giraffe aber nur auf festem Untergrund tragen. Sumpfige Gegenden werden von den Tieren daher gemieden.
Giraffen verständigen sich im für Menschen nicht hörbaren Infraschallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz.
Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas. Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets.
Giraffen beweiden bevorzugt Akazien. Dabei greifen die Tiere einen Zweig mit ihrer bis zu 50 cm langen Zunge, ziehen ihn ins Maul und streifen durch Zurückziehen des Kopfes die Blätter ab. Zunge und Lippen sind so beschaffen, dass sie trotz der dornigen Äste keinen Schaden nehmen. Durch die hohe Bisskraft und die massiven Mahlzähne können die Äste, Blätter und Zweige zügig kleingemahlen werden und rutschen innerhalb kürzester Zeit den bis zu 2,5 Meter langen Hals herab. Jeden Tag nimmt eine Giraffe etwa 30 kg Nahrung auf; hierfür benötigt sie sechzehn bis zwanzig Stunden. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung gedeckt, so dass Giraffen wochenlang ohne zu trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zur Wasserquelle herabsenken zu können; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings nur unter sehr ungünstigen Umständen tun.
Giraffen leben einzelgängerisch oder in losen Verbänden. Dabei hängt das Sozialverhalten vom Geschlecht ab: Weibchen tun sich stets zu Herden von 4 bis 32 Tieren zusammen, die jedoch immer wieder in der Zusammensetzung wechseln. Junge oder weniger dominante Männchen formen eigene Verbände, sogenannte Junggesellengruppen, dominante Altbullen sind meist Einzelgänger. Die Gruppengröße ist abhängig vom Lebensraum und wird nicht durch die Anwesenheit größerer Beutegreifer beeinflusst. Auffälligerweise finden sich Kühe mit Nachwuchs häufiger in kleineren Gruppen zusammen. In der Namib im südwestlichen Afrika bilden gemischte Gruppen zumeist größere Verbände als eingeschlechtige Gruppen, wodurch die Geschlechterzusammensetzung einen wichtigen Einfluss darstellt. Demgegenüber nehmen Herden mit Jungtieren nicht an Größe zu, was den Schluss zulässt, dass bei den Giraffen der Schutz des Nachwuchses vor Bejagung nicht über die Gruppengröße gesteuert wird. Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Herdenbildung stellt die räumliche Verfügbarkeit von Nahrung dar. Dieser greift aber nicht über die Jahreszeiten hinweg, wodurch Herden als relativ stabil angesehen werden können. Fluktuationen in der Herdengröße sind demnach vom Nahrungsangebot abhängig und können über Tage deutlich schwanken. So kommt es häufig in den Morgen- und Abendstunden zu größeren Zusammenschlüssen, die der gemeinsamen Nahrungsaufnahme dienen.
Treffen zwei Bullen aufeinander, kommt es meistens zu einem ritualisierten Kampf, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen. Zur Paarungszeit können solche Kämpfe aggressiver ausfallen und eine Heftigkeit annehmen, bei der einer der Konkurrenten bewusstlos geschlagen wird.
Entgegen weit verbreiteter Meinung fressen Giraffen, vor allem in der Trockenzeit, von niedrigen Büschen bzw. auf halber Körperhöhe. Aus diesem Grund wird mittlerweile angezweifelt, dass die Giraffen ihren langen Hals nur aufgrund von Nahrungsauswahl haben. Ein Argument, das gegen die Nahrungsaufnahme-Theorie spricht, ist, dass Giraffen im Laufe der Evolution stärker ihren Hals verlängert haben als ihre Beine. Längere Beine wären jedoch energetisch günstiger, wenn es nur um Höhengewinn gehen würde. Eine aktuelle Theorie für den langen Hals sieht daher den Kampf der Giraffen-Männchen um Dominanz und Weibchen als einen Hauptgrund. Ein langer Hals ist dabei im Kampf vorteilhaft.
Giraffen schlafen mehrmals innerhalb eines 24-Stunden-Tages, dabei liegen sie mit angezogenen Beinen auf dem Bauch, mit dem Kopf nach hinten auf dem Körper. Der Schlaf dauert in der Regel nur kurze Zeit, in mehr als der Hälfte aller Beobachtungen weniger als 11 Minuten, im Maximum bis zu 100 Minuten. Die REM-Phase währt im Mittel 3 Minuten. Es wird angenommen, dass die Tiere in der liegenden Stellung Raubtieren schutzlos ausgeliefert sind, da sie nur langsam aufstehen können und sich durch Treten mit den Beinen verteidigen. Den größten Teil der Nacht verbringen sie mit Wiederkäuen. Tagsüber dösen Giraffen hin und wieder kurz im Stehen, was insgesamt weniger als 50 Minuten eines 24-Stunden-Tages ausmacht. Dadurch kommt ein Individuum auf etwa 4,6 Stunden Schlaf je Tageszyklus. Jungtiere schlafen durchschnittlich länger.
(Wikipedia)
Giraffe
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The giraffe (Giraffa) is an African artiodactyl mammal, the tallest living terrestrial animal and the largest ruminant. It is traditionally considered to be one species, Giraffa camelopardalis, with nine subspecies. However, the existence of up to eight extant giraffe species has been described, based upon research into the mitochondrial and nuclear DNA, as well as morphological measurements of Giraffa. Seven other species are extinct, prehistoric species known from fossils.
The giraffe's chief distinguishing characteristics are its extremely long neck and legs, its horn-like ossicones, and its distinctive coat patterns. It is classified under the family Giraffidae, along with its closest extant relative, the okapi. Its scattered range extends from Chad in the north to South Africa in the south, and from Niger in the west to Somalia in the east. Giraffes usually inhabit savannahs and woodlands. Their food source is leaves, fruits and flowers of woody plants, primarily acacia species, which they browse at heights most other herbivores cannot reach. They may be preyed on by lions, leopards, spotted hyenas and African wild dogs. Giraffes live in herds of related females and their offspring, or bachelor herds of unrelated adult males, but are gregarious and may gather in large aggregations. Males establish social hierarchies through "necking", which are combat bouts where the neck is used as a weapon. Dominant males gain mating access to females, which bear the sole responsibility for raising the young.
The giraffe has intrigued various cultures, both ancient and modern, for its peculiar appearance, and has often been featured in paintings, books, and cartoons. It is classified by the International Union for Conservation of Nature as vulnerable to extinction, and has been extirpated from many parts of its former range. Giraffes are still found in numerous national parks and game reserves but estimates as of 2016 indicate that there are approximately 97,500 members of Giraffa in the wild. More than 1,600 were kept in zoos in 2010.
The name "giraffe" has its earliest known origins in the Arabic word zarāfah (زرافة), perhaps borrowed from the animal's Somali name geri. The Arab name is translated as "fast-walker". There were several Middle English spellings, such as jarraf, ziraph, and gerfauntz. The Italian form giraffa arose in the 1590s. The modern English form developed around 1600 from the French girafe. "Camelopard" is an archaic English name for the giraffe deriving from the Ancient Greek for camel and leopard, referring to its camel-like shape and its leopard-like colouring.
Fully grown giraffes stand 4.3–5.7 m (14.1–18.7 ft) tall, with males taller than females. The tallest recorded male was 5.88 m (19.3 ft) and the tallest recorded female was 5.17 m (17.0 ft) tall. The average weight is 1,192 kg (2,628 lb) for an adult male and 828 kg (1,825 lb) for an adult female with maximum weights of 1,930 kg (4,250 lb) and 1,180 kg (2,600 lb) having been recorded for males and females, respectively. Despite its long neck and legs, the giraffe's body is relatively short. Located at both sides of the head, the giraffe's large, bulging eyes give it good all-round vision from its great height. Giraffes see in colour and their senses of hearing and smell are also sharp. The animal can close its muscular nostrils to protect against sandstorms and ants.
The giraffe's prehensile tongue is about 45 cm (18 in) long. It is purplish-black in colour, perhaps to protect against sunburn, and is useful for grasping foliage, as well as for grooming and cleaning the animal's nose. The upper lip of the giraffe is also prehensile and useful when foraging and is covered in hair to protect against thorns. The tongue, and inside of the mouth are covered in papillae.
The coat has dark blotches or patches (which can be orange, chestnut, brown, or nearly black in colour) separated by light hair (usually white or cream in colour). Male giraffes become darker as they age. The coat pattern has been claimed to serve as camouflage in the light and shade patterns of savannah woodlands. Giraffe calves inherit some spot pattern traits from their mothers, and variation in some spot traits are correlated with neonatal survival. The skin underneath the dark areas may serve as windows for thermoregulation, being sites for complex blood vessel systems and large sweat glands. Each individual giraffe has a unique coat pattern.
The skin of a giraffe is mostly gray. Its thickness allows the animal to run through thorn bushes without being punctured. The fur may serve as a chemical defence, as its parasite repellents give the animal a characteristic scent. At least 11 main aromatic chemicals are in the fur, although indole and 3-methylindole are responsible for most of the smell. Because the males have a stronger odour than the females, the odour may also have sexual function. Along the animal's neck is a mane made of short, erect hairs. The one-metre (3.3-ft) tail ends in a long, dark tuft of hair and is used as a defense against insects.
Giraffes usually inhabit savannahs and open woodlands. They prefer Acacieae, Commiphora, Combretum and open Terminalia woodlands over denser environments like Brachystegia woodlands.The Angolan giraffe can be found in desert environments. Giraffes browse on the twigs of trees, preferring trees of the subfamily Acacieae and the genera Commiphora and Terminalia, which are important sources of calcium and protein to sustain the giraffe's growth rate. They also feed on shrubs, grass and fruit. A giraffe eats around 34 kg (75 lb) of foliage daily. When stressed, giraffes may chew the bark off branches. Although herbivorous, the giraffe has been known to visit carcasses and lick dried meat off bones.
During the wet season, food is abundant and giraffes are more spread out, while during the dry season, they gather around the remaining evergreen trees and bushes. Mothers tend to feed in open areas, presumably to make it easier to detect predators, although this may reduce their feeding efficiency. As a ruminant, the giraffe first chews its food, then swallows it for processing and then visibly passes the half-digested cud up the neck and back into the mouth to chew again. It is common for a giraffe to salivate while feeding. The giraffe requires less food than many other herbivores because the foliage it eats has more concentrated nutrients and it has a more efficient digestive system. The animal's faeces come in the form of small pellets. When it has access to water, a giraffe drinks at intervals no longer than three days.
Giraffes have a great effect on the trees that they feed on, delaying the growth of young trees for some years and giving "waistlines" to trees that are too tall. Feeding is at its highest during the first and last hours of daytime. Between these hours, giraffes mostly stand and ruminate. Rumination is the dominant activity during the night, when it is mostly done lying down.
Giraffes are usually found in groups that vary in size and composition according to ecological, anthropogenic, temporal, and social factors. Traditionally, the composition of these groups had been described as open and ever-changing. For research purposes, a "group" has been defined as "a collection of individuals that are less than a kilometre apart and moving in the same general direction." More recent studies have found that giraffes have long-term social associations and may form groups or pairs based on kinship, sex or other factors. These groups may regularly associate with one another in larger communities or sub-communities within a fission–fusion society. The number of giraffes in a group can range up to 66 individuals.
Giraffe groups tend to be sex-segregated although mixed-sex groups made of adult females and young males are known to occur. Particularly stable giraffe groups are those made of mothers and their young, which can last weeks or months. Social cohesion in these groups is maintained by the bonds formed between calves. Female association appears to be based on space-use and individuals may be matrilineally related. In general, females are more selective than males in who they associate with in regards to individuals of the same sex. Young males also form groups and will engage in playfights. However, as they get older males become more solitary but may also associate in pairs or with female groups. Giraffes are not territorial, but they have home ranges that vary according to rainfall and proximity to human settlements. Male giraffes occasionally wander far from areas that they normally frequent.
Although generally quiet and non-vocal, giraffes have been heard to communicate using various sounds. During courtship, males emit loud coughs. Females call their young by bellowing. Calves will emit snorts, bleats, mooing and mewing sounds. Giraffes also snore, hiss, moan, grunt and make flute-like sounds. During nighttime, giraffes appear to hum to each other above the infrasound range for purposes which are unclear.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Die Giraffen (Giraffa) sind eine Gattung der Säugetiere aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich wurde ihr mit Giraffa camelopardalis und der Trivialbezeichnung „Giraffe“ nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2016 zeigen jedoch, dass die Gattung wenigstens vier Arten mit sieben eigenständigen Populationen umfasst. Die Giraffen stellen die höchsten landlebenden Tiere der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) werden sie auch als Steppengiraffen bezeichnet.
Männchen (Bullen) werden bis zu 6 Meter hoch und wiegen durchschnittlich rund 1600 Kilogramm. Weibchen (Kühe) werden bis zu 4,5 Meter hoch und wiegen etwa 830 Kilogramm bei einer Schulterhöhe zwischen 2 und 3,5 Metern.
Der Hals der Giraffen ist außergewöhnlich lang. Wie bei fast allen Säugetieren besteht die Halswirbelsäule gleichwohl aus nur sieben Halswirbeln, die aber stark verlängert sind. Der Hals wird von einer einzigen, sehr starken Sehne in einem Winkel von etwa 55° gehalten. Die Sehne verläuft vom Hinterkopf der Giraffe bis zum Steiß und ist für den „Höcker“ zwischen Hals und Körper verantwortlich. Der Ruhezustand hält Hals und Kopf in der aufrechten Position; um den Kopf nach unten zu bewegen, z. B. zum Trinken, muss die Giraffe Muskelarbeit aufbringen. Die Zunge kann 50 Zentimeter lang werden. Sie ist zum Greifen befähigt und im vorderen Bereich zum Schutz vor Sonnenbrand stark pigmentiert.
Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Je nach Art variieren Form und Farbe der Flecken. Die Unterseite ist hell und ungefleckt. Die Flecken dienen der Tarnung und der Regulierung der Körpertemperatur. Im Unterhautgewebe verläuft um jeden Flecken eine ringförmige Arterie, die Äste in den Flecken hinein aussendet. Über eine stärkere Durchblutung kann die Giraffe so mehr Körperwärme abgeben und ist nicht auf Schatten angewiesen. Vor allem bei männlichen Giraffen werden die Flecken mit zunehmenden Alter dunkler. Dies geschieht jedoch nicht bei allen Individuen im gleichen Maß oder in der gleichen Intensität, so dass hellere und dunklere Tiere in derselben Altersklasse auftreten. Nach Untersuchungen an Tieren aus dem Etosha-Nationalpark sind dunklere Altbullen häufig einzelgängerisch und zeichnen sich durch ein dominantes Auftreten gegenüber Geschlechtsgenossen bei der Fortpflanzung aus. Gleichalte hellere Individuen führen dagegen häufig ein Leben im Verband und sind weniger dominant, was zu geringeren Erfolgen in der Verpaarung mit Kühen führt. Demnach gibt die Fellfarbe den sozialen Status eines Individuums wieder.
Der Geruch des Haarkleids ist für den Menschen unangenehm. Giraffenbullen riechen stärker als -kühe. An Fäkalien erinnern speziell die Stoffe Indol und Skatol, darüber hinaus finden sich Octan, Benzaldehyd, Heptanal, Octanal, Nonanal, p-Kresol, Tetradecan- und Hexadecansäure im Fell. Die meisten dieser Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien oder Pilzen, wie sie auf der Haut von Säugetieren vorkommen. Der Gehalt von p-Kresol im Giraffenhaar ist ausreichend, um Zecken abzuschrecken.
Zwei zapfenartige Hörner sitzen bei beiden Geschlechtern dem Kopf auf. In seltenen Fällen wächst dahinter ein weiteres Hornpaar. Manche Giraffen haben zudem einen knochigen Höcker zwischen den Augen, der ähnlich wie die Hörner strukturiert ist.
Giraffen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 55 km/h. Die langen Beine können die Giraffe aber nur auf festem Untergrund tragen. Sumpfige Gegenden werden von den Tieren daher gemieden.
Giraffen verständigen sich im für Menschen nicht hörbaren Infraschallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz.
Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas. Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets.
Giraffen beweiden bevorzugt Akazien. Dabei greifen die Tiere einen Zweig mit ihrer bis zu 50 cm langen Zunge, ziehen ihn ins Maul und streifen durch Zurückziehen des Kopfes die Blätter ab. Zunge und Lippen sind so beschaffen, dass sie trotz der dornigen Äste keinen Schaden nehmen. Durch die hohe Bisskraft und die massiven Mahlzähne können die Äste, Blätter und Zweige zügig kleingemahlen werden und rutschen innerhalb kürzester Zeit den bis zu 2,5 Meter langen Hals herab. Jeden Tag nimmt eine Giraffe etwa 30 kg Nahrung auf; hierfür benötigt sie sechzehn bis zwanzig Stunden. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung gedeckt, so dass Giraffen wochenlang ohne zu trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zur Wasserquelle herabsenken zu können; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings nur unter sehr ungünstigen Umständen tun.
Giraffen leben einzelgängerisch oder in losen Verbänden. Dabei hängt das Sozialverhalten vom Geschlecht ab: Weibchen tun sich stets zu Herden von 4 bis 32 Tieren zusammen, die jedoch immer wieder in der Zusammensetzung wechseln. Junge oder weniger dominante Männchen formen eigene Verbände, sogenannte Junggesellengruppen, dominante Altbullen sind meist Einzelgänger. Die Gruppengröße ist abhängig vom Lebensraum und wird nicht durch die Anwesenheit größerer Beutegreifer beeinflusst. Auffälligerweise finden sich Kühe mit Nachwuchs häufiger in kleineren Gruppen zusammen. In der Namib im südwestlichen Afrika bilden gemischte Gruppen zumeist größere Verbände als eingeschlechtige Gruppen, wodurch die Geschlechterzusammensetzung einen wichtigen Einfluss darstellt. Demgegenüber nehmen Herden mit Jungtieren nicht an Größe zu, was den Schluss zulässt, dass bei den Giraffen der Schutz des Nachwuchses vor Bejagung nicht über die Gruppengröße gesteuert wird. Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Herdenbildung stellt die räumliche Verfügbarkeit von Nahrung dar. Dieser greift aber nicht über die Jahreszeiten hinweg, wodurch Herden als relativ stabil angesehen werden können. Fluktuationen in der Herdengröße sind demnach vom Nahrungsangebot abhängig und können über Tage deutlich schwanken. So kommt es häufig in den Morgen- und Abendstunden zu größeren Zusammenschlüssen, die der gemeinsamen Nahrungsaufnahme dienen.
Treffen zwei Bullen aufeinander, kommt es meistens zu einem ritualisierten Kampf, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen. Zur Paarungszeit können solche Kämpfe aggressiver ausfallen und eine Heftigkeit annehmen, bei der einer der Konkurrenten bewusstlos geschlagen wird.
Entgegen weit verbreiteter Meinung fressen Giraffen, vor allem in der Trockenzeit, von niedrigen Büschen bzw. auf halber Körperhöhe. Aus diesem Grund wird mittlerweile angezweifelt, dass die Giraffen ihren langen Hals nur aufgrund von Nahrungsauswahl haben. Ein Argument, das gegen die Nahrungsaufnahme-Theorie spricht, ist, dass Giraffen im Laufe der Evolution stärker ihren Hals verlängert haben als ihre Beine. Längere Beine wären jedoch energetisch günstiger, wenn es nur um Höhengewinn gehen würde. Eine aktuelle Theorie für den langen Hals sieht daher den Kampf der Giraffen-Männchen um Dominanz und Weibchen als einen Hauptgrund. Ein langer Hals ist dabei im Kampf vorteilhaft.
Giraffen schlafen mehrmals innerhalb eines 24-Stunden-Tages, dabei liegen sie mit angezogenen Beinen auf dem Bauch, mit dem Kopf nach hinten auf dem Körper. Der Schlaf dauert in der Regel nur kurze Zeit, in mehr als der Hälfte aller Beobachtungen weniger als 11 Minuten, im Maximum bis zu 100 Minuten. Die REM-Phase währt im Mittel 3 Minuten. Es wird angenommen, dass die Tiere in der liegenden Stellung Raubtieren schutzlos ausgeliefert sind, da sie nur langsam aufstehen können und sich durch Treten mit den Beinen verteidigen. Den größten Teil der Nacht verbringen sie mit Wiederkäuen. Tagsüber dösen Giraffen hin und wieder kurz im Stehen, was insgesamt weniger als 50 Minuten eines 24-Stunden-Tages ausmacht. Dadurch kommt ein Individuum auf etwa 4,6 Stunden Schlaf je Tageszyklus. Jungtiere schlafen durchschnittlich länger.
(Wikipedia)
Helmeted guineafowl
Helmperlhuhn
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The helmeted guineafowl (Numida meleagris) is the best known of the guineafowl bird family, Numididae, and the only member of the genus Numida. It is native to Africa, mainly south of the Sahara, and has been widely introduced into the West Indies, Brazil, Australia and Europe (e.g. southern France).
In the early days of the European colonisation of North America, the native wild turkey (Meleagris gallopavo) was confused with this species. The word meleagris, Greek for guineafowl, is also shared in the scientific names of the two species, though for the guineafowl it is the species name, whereas for the turkey, it is the name of the genus and (in inflected form) the family.
The helmeted guineafowl is a large 53 to 58 centimetres (21 to 23 in) bird with a round body and small head. They weigh about 1.3 kilograms (2.9 lb). The body plumage is gray-black spangled with white. Like other guineafowl, this species has an unfeathered head. In this species it is decorated with a dull yellow or reddish bony knob, and bare skin with red, blue or black hues. The wings are short and rounded, and the tail is likewise short. Various sub-species are proposed, differences in appearance being mostly a large variation in shape, size and colour of the casque and facial wattles.
This is a gregarious species, forming flocks outside the breeding season typically of about 25 birds that also roost communally. Guineafowl are particularly well-suited to consuming massive quantities of ticks, which might otherwise spread lyme disease. These birds are terrestrial, and prone to run rather than fly when alarmed. Like most gallinaceous birds, they have a short-lived explosive flight and rely on gliding to cover extended distances. Helmeted guineafowl can walk 10 km and more in a day, and are great runners. They make loud harsh calls when disturbed. Their diet consists of a variety of animal and plant food; seeds, fruits, greens, snails, spiders, worms and insects, frogs, lizards, small snakes and small mammals. Guineafowl are equipped with strong claws and scratch in loose soil for food much like domestic chickens, although they seldom uproot growing plants in so doing. As with all of the Numididae, they have no spurs. They may live for up to 12 years in the wild.
Males often show aggression towards each other, and will partake in aggressive fighting which may leave other males bloodied and otherwise injured. They will attempt to make themselves look more fearsome by raising their wings upwards from their sides and bristling their feathers across the length of the body, and they may also rush towards their opponent with a gaping beak. The nest is a well-hidden, generally unlined scrape and a clutch is normally some 6 to 12 eggs which the female incubates for 26 to 28 days. Nests containing larger numbers of eggs are generally believed to be the result of more than one hen using the nest; eggs are large and an incubating bird could not realistically cover significantly more than a normal clutch.
Domestic birds at least, are notable for producing very thick-shelled eggs that are reduced to fragments as the young birds (known as keets among bird breeders) hatch, rather than leaving two large sections and small chips where the keet has removed the end of the egg. It has been noted that domesticated guineafowl hens are not the best of mothers, and will often abandon their nests. The keets are cryptically coloured and rapid wing growth enables them to flutter onto low branches barely a week after hatching.
Helmeted guinea fowl are seasonally breeders. Summer is the peak breeding season in which the testes could weigh up to 1.6 gm, while during winter no breeding activity takes place. The serum testosterone level is up to 5.37 ng/ ml during the breeding season.
They breed in warm, fairly dry and open habitats with scattered shrubs and trees such as savanna or farmland.
Flocks of guineafowl have flourished in recent years in the northern and southern suburbs of Cape Town, where they have adapted remarkably well. Flocks wander slowly along the quieter suburban roads while foraging on the grassy 'pavements' and in gardens where the fence is low enough for some to enter without feeling separated from their flock. At night they often roost on the roofs of bungalows. While residents generally appreciate the local wildlife, they can be a nuisance, obstructing traffic and making a lot of noise in the early morning during the mating season. Their success may be attributed to their large but cautious flocks – they can fend off cats, but don't enter gardens with dogs, and are visible enough in the quiet roads which they frequent to avoid being run over. Although many young guineafowl fall down drains (and are left behind by the flock), such casualties are not enough to restrain their numbers. Adult birds are sometimes caught and eaten by homeless people.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Das Helmperlhuhn (Numida meleagris) ist der bekannteste Vertreter der Perlhuhnfamilie, und die einzige Art der Gattung Numida. Das Verbreitungsgebiet ist Afrika südlich der Sahara mit Ausnahme der Regenwaldgebiete. Eingeführt wurde es unter anderem auf die Kapverden und die Karibischen Inseln, Südwest-Arabien, und Madagaskar.
Das Helmperlhuhn erreicht eine Länge von 53 bis 63 cm und ein Gewicht von 1,15 bis 1,6 kg. Weibchen bleiben etwas kleiner und ähneln ansonsten den Hähnen. Kopf und Hals sind weitgehend unbefiedert, die nackte Haut ist bläulich, blauweiß und rötlich gefärbt. Charakteristisch und namensgebend ist der hornfarbene Helm. Das Gefieder ist von schwärzlichgrauer Farbe und mit zahlreichen weißen Sprenkeln gemustert. Küken haben ein braunes Flaumgefieder. Die Unterarten unterscheiden sich vor allem in der Ausdehnung und Färbung der federlosen Hautpartien.
Das Helmperlhuhn bevorzugt warme, trockene und offene Lebensräume wie Waldränder, Savannen, Steppen, Halbwüsten oder landwirtschaftlich genutzte Flächen. Die regionale Verbreitung wird vom Wasserangebot bestimmt. Oft sieht man große Ansammlungen der Vögel an Wasserstellen. In den Bergen kann man die Art bis in Höhen von 3000 Metern finden.
Helmperlhühner sind Allesfresser, pflanzliche Nahrung hat aber eine höhere Bedeutung als tierische. Sie fressen Samen, Knollen, Zwiebeln, Wurzeln und Getreide. Tierische Nahrung, vor allem Insekten (meist Termiten und Grashüpfer), Schnecken, Tausendfüßer hat einen Anteil von ungefähr 12 % an ihrer Ernährung. Zecken werden von den Suhlstellen der Warzenschweine aufgenommen.
Helmperlhühner brüten in Marokko von März bis Mai, in Westafrika von Mai bis Juli, in Südafrika vor allem von November bis Januar. Das Gelege des Helmperlhuhns umfasst in der Regel 6 bis 12 Eier. In Ausnahmefällen können sich jedoch auch 20 bis 50 Eier in einem Nest befinden, vielleicht von mehreren Hennen gelegt. Die Eier sind gelblich bis fahlbraun und dunkel gesprenkelt, manchmal jedoch auch weiß. Die Henne beginnt zu brüten sobald alle Eier gelegt sind. Die Brut dauert etwa 24 bis 28 Tage. Die Jungvögel erreichen nach 30 Wochen das Gewicht der Altvögel.
Die Art ist häufig, wahrscheinlich gibt es mehr als eine Million Vögel, und gilt als „nicht gefährdet“. Nur die in einem kleinen Gebiet Marokkos lebende Unterart Numida meleagris sabyi ist möglicherweise ausgestorben. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, dass N. m. sabyi noch im Mittleren Atlas zu finden ist.
Das Helmperlhuhn wird in verschiedenen europäischen Regionen gezüchtet und ist zum Nutzgeflügel geworden. Die Haltung begann in Frankreich bereits im 16. Jahrhundert, in Großbritannien, Tschechien und in Deutschland ab dem 18. Jahrhundert. Seit dem 18. Jahrhundert wurde das Helmperlhuhn auch ausgesetzt und war zumindest in Ungarn und Deutschland zeitweilig auch etabliert. Aussetzungsaktionen von domestizierten Formen, die beispielsweise in Baden-Württemberg noch in den 1950er Jahren stattfanden, waren nicht erfolgreich. In den Niederlanden gab es im Zeitraum 1998 bis 2000 einzelne Paare, für die es jedoch keine Brutnachweise gibt.
(Wikipedia)
Giraffe
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The giraffe (Giraffa) is an African artiodactyl mammal, the tallest living terrestrial animal and the largest ruminant. It is traditionally considered to be one species, Giraffa camelopardalis, with nine subspecies. However, the existence of up to eight extant giraffe species has been described, based upon research into the mitochondrial and nuclear DNA, as well as morphological measurements of Giraffa. Seven other species are extinct, prehistoric species known from fossils.
The giraffe's chief distinguishing characteristics are its extremely long neck and legs, its horn-like ossicones, and its distinctive coat patterns. It is classified under the family Giraffidae, along with its closest extant relative, the okapi. Its scattered range extends from Chad in the north to South Africa in the south, and from Niger in the west to Somalia in the east. Giraffes usually inhabit savannahs and woodlands. Their food source is leaves, fruits and flowers of woody plants, primarily acacia species, which they browse at heights most other herbivores cannot reach. They may be preyed on by lions, leopards, spotted hyenas and African wild dogs. Giraffes live in herds of related females and their offspring, or bachelor herds of unrelated adult males, but are gregarious and may gather in large aggregations. Males establish social hierarchies through "necking", which are combat bouts where the neck is used as a weapon. Dominant males gain mating access to females, which bear the sole responsibility for raising the young.
The giraffe has intrigued various cultures, both ancient and modern, for its peculiar appearance, and has often been featured in paintings, books, and cartoons. It is classified by the International Union for Conservation of Nature as vulnerable to extinction, and has been extirpated from many parts of its former range. Giraffes are still found in numerous national parks and game reserves but estimates as of 2016 indicate that there are approximately 97,500 members of Giraffa in the wild. More than 1,600 were kept in zoos in 2010.
The name "giraffe" has its earliest known origins in the Arabic word zarāfah (زرافة), perhaps borrowed from the animal's Somali name geri. The Arab name is translated as "fast-walker". There were several Middle English spellings, such as jarraf, ziraph, and gerfauntz. The Italian form giraffa arose in the 1590s. The modern English form developed around 1600 from the French girafe. "Camelopard" is an archaic English name for the giraffe deriving from the Ancient Greek for camel and leopard, referring to its camel-like shape and its leopard-like colouring.
Fully grown giraffes stand 4.3–5.7 m (14.1–18.7 ft) tall, with males taller than females. The tallest recorded male was 5.88 m (19.3 ft) and the tallest recorded female was 5.17 m (17.0 ft) tall. The average weight is 1,192 kg (2,628 lb) for an adult male and 828 kg (1,825 lb) for an adult female with maximum weights of 1,930 kg (4,250 lb) and 1,180 kg (2,600 lb) having been recorded for males and females, respectively. Despite its long neck and legs, the giraffe's body is relatively short. Located at both sides of the head, the giraffe's large, bulging eyes give it good all-round vision from its great height. Giraffes see in colour and their senses of hearing and smell are also sharp. The animal can close its muscular nostrils to protect against sandstorms and ants.
The giraffe's prehensile tongue is about 45 cm (18 in) long. It is purplish-black in colour, perhaps to protect against sunburn, and is useful for grasping foliage, as well as for grooming and cleaning the animal's nose. The upper lip of the giraffe is also prehensile and useful when foraging and is covered in hair to protect against thorns. The tongue, and inside of the mouth are covered in papillae.
The coat has dark blotches or patches (which can be orange, chestnut, brown, or nearly black in colour) separated by light hair (usually white or cream in colour). Male giraffes become darker as they age. The coat pattern has been claimed to serve as camouflage in the light and shade patterns of savannah woodlands. Giraffe calves inherit some spot pattern traits from their mothers, and variation in some spot traits are correlated with neonatal survival. The skin underneath the dark areas may serve as windows for thermoregulation, being sites for complex blood vessel systems and large sweat glands. Each individual giraffe has a unique coat pattern.
The skin of a giraffe is mostly gray. Its thickness allows the animal to run through thorn bushes without being punctured. The fur may serve as a chemical defence, as its parasite repellents give the animal a characteristic scent. At least 11 main aromatic chemicals are in the fur, although indole and 3-methylindole are responsible for most of the smell. Because the males have a stronger odour than the females, the odour may also have sexual function. Along the animal's neck is a mane made of short, erect hairs. The one-metre (3.3-ft) tail ends in a long, dark tuft of hair and is used as a defense against insects.
Giraffes usually inhabit savannahs and open woodlands. They prefer Acacieae, Commiphora, Combretum and open Terminalia woodlands over denser environments like Brachystegia woodlands.The Angolan giraffe can be found in desert environments. Giraffes browse on the twigs of trees, preferring trees of the subfamily Acacieae and the genera Commiphora and Terminalia, which are important sources of calcium and protein to sustain the giraffe's growth rate. They also feed on shrubs, grass and fruit. A giraffe eats around 34 kg (75 lb) of foliage daily. When stressed, giraffes may chew the bark off branches. Although herbivorous, the giraffe has been known to visit carcasses and lick dried meat off bones.
During the wet season, food is abundant and giraffes are more spread out, while during the dry season, they gather around the remaining evergreen trees and bushes. Mothers tend to feed in open areas, presumably to make it easier to detect predators, although this may reduce their feeding efficiency. As a ruminant, the giraffe first chews its food, then swallows it for processing and then visibly passes the half-digested cud up the neck and back into the mouth to chew again. It is common for a giraffe to salivate while feeding. The giraffe requires less food than many other herbivores because the foliage it eats has more concentrated nutrients and it has a more efficient digestive system. The animal's faeces come in the form of small pellets. When it has access to water, a giraffe drinks at intervals no longer than three days.
Giraffes have a great effect on the trees that they feed on, delaying the growth of young trees for some years and giving "waistlines" to trees that are too tall. Feeding is at its highest during the first and last hours of daytime. Between these hours, giraffes mostly stand and ruminate. Rumination is the dominant activity during the night, when it is mostly done lying down.
Giraffes are usually found in groups that vary in size and composition according to ecological, anthropogenic, temporal, and social factors. Traditionally, the composition of these groups had been described as open and ever-changing. For research purposes, a "group" has been defined as "a collection of individuals that are less than a kilometre apart and moving in the same general direction." More recent studies have found that giraffes have long-term social associations and may form groups or pairs based on kinship, sex or other factors. These groups may regularly associate with one another in larger communities or sub-communities within a fission–fusion society. The number of giraffes in a group can range up to 66 individuals.
Giraffe groups tend to be sex-segregated although mixed-sex groups made of adult females and young males are known to occur. Particularly stable giraffe groups are those made of mothers and their young, which can last weeks or months. Social cohesion in these groups is maintained by the bonds formed between calves. Female association appears to be based on space-use and individuals may be matrilineally related. In general, females are more selective than males in who they associate with in regards to individuals of the same sex. Young males also form groups and will engage in playfights. However, as they get older males become more solitary but may also associate in pairs or with female groups. Giraffes are not territorial, but they have home ranges that vary according to rainfall and proximity to human settlements. Male giraffes occasionally wander far from areas that they normally frequent.
Although generally quiet and non-vocal, giraffes have been heard to communicate using various sounds. During courtship, males emit loud coughs. Females call their young by bellowing. Calves will emit snorts, bleats, mooing and mewing sounds. Giraffes also snore, hiss, moan, grunt and make flute-like sounds. During nighttime, giraffes appear to hum to each other above the infrasound range for purposes which are unclear.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Die Giraffen (Giraffa) sind eine Gattung der Säugetiere aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich wurde ihr mit Giraffa camelopardalis und der Trivialbezeichnung „Giraffe“ nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2016 zeigen jedoch, dass die Gattung wenigstens vier Arten mit sieben eigenständigen Populationen umfasst. Die Giraffen stellen die höchsten landlebenden Tiere der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) werden sie auch als Steppengiraffen bezeichnet.
Männchen (Bullen) werden bis zu 6 Meter hoch und wiegen durchschnittlich rund 1600 Kilogramm. Weibchen (Kühe) werden bis zu 4,5 Meter hoch und wiegen etwa 830 Kilogramm bei einer Schulterhöhe zwischen 2 und 3,5 Metern.
Der Hals der Giraffen ist außergewöhnlich lang. Wie bei fast allen Säugetieren besteht die Halswirbelsäule gleichwohl aus nur sieben Halswirbeln, die aber stark verlängert sind. Der Hals wird von einer einzigen, sehr starken Sehne in einem Winkel von etwa 55° gehalten. Die Sehne verläuft vom Hinterkopf der Giraffe bis zum Steiß und ist für den „Höcker“ zwischen Hals und Körper verantwortlich. Der Ruhezustand hält Hals und Kopf in der aufrechten Position; um den Kopf nach unten zu bewegen, z. B. zum Trinken, muss die Giraffe Muskelarbeit aufbringen. Die Zunge kann 50 Zentimeter lang werden. Sie ist zum Greifen befähigt und im vorderen Bereich zum Schutz vor Sonnenbrand stark pigmentiert.
Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Je nach Art variieren Form und Farbe der Flecken. Die Unterseite ist hell und ungefleckt. Die Flecken dienen der Tarnung und der Regulierung der Körpertemperatur. Im Unterhautgewebe verläuft um jeden Flecken eine ringförmige Arterie, die Äste in den Flecken hinein aussendet. Über eine stärkere Durchblutung kann die Giraffe so mehr Körperwärme abgeben und ist nicht auf Schatten angewiesen. Vor allem bei männlichen Giraffen werden die Flecken mit zunehmenden Alter dunkler. Dies geschieht jedoch nicht bei allen Individuen im gleichen Maß oder in der gleichen Intensität, so dass hellere und dunklere Tiere in derselben Altersklasse auftreten. Nach Untersuchungen an Tieren aus dem Etosha-Nationalpark sind dunklere Altbullen häufig einzelgängerisch und zeichnen sich durch ein dominantes Auftreten gegenüber Geschlechtsgenossen bei der Fortpflanzung aus. Gleichalte hellere Individuen führen dagegen häufig ein Leben im Verband und sind weniger dominant, was zu geringeren Erfolgen in der Verpaarung mit Kühen führt. Demnach gibt die Fellfarbe den sozialen Status eines Individuums wieder.
Der Geruch des Haarkleids ist für den Menschen unangenehm. Giraffenbullen riechen stärker als -kühe. An Fäkalien erinnern speziell die Stoffe Indol und Skatol, darüber hinaus finden sich Octan, Benzaldehyd, Heptanal, Octanal, Nonanal, p-Kresol, Tetradecan- und Hexadecansäure im Fell. Die meisten dieser Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien oder Pilzen, wie sie auf der Haut von Säugetieren vorkommen. Der Gehalt von p-Kresol im Giraffenhaar ist ausreichend, um Zecken abzuschrecken.
Zwei zapfenartige Hörner sitzen bei beiden Geschlechtern dem Kopf auf. In seltenen Fällen wächst dahinter ein weiteres Hornpaar. Manche Giraffen haben zudem einen knochigen Höcker zwischen den Augen, der ähnlich wie die Hörner strukturiert ist.
Giraffen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 55 km/h. Die langen Beine können die Giraffe aber nur auf festem Untergrund tragen. Sumpfige Gegenden werden von den Tieren daher gemieden.
Giraffen verständigen sich im für Menschen nicht hörbaren Infraschallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz.
Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas. Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets.
Giraffen beweiden bevorzugt Akazien. Dabei greifen die Tiere einen Zweig mit ihrer bis zu 50 cm langen Zunge, ziehen ihn ins Maul und streifen durch Zurückziehen des Kopfes die Blätter ab. Zunge und Lippen sind so beschaffen, dass sie trotz der dornigen Äste keinen Schaden nehmen. Durch die hohe Bisskraft und die massiven Mahlzähne können die Äste, Blätter und Zweige zügig kleingemahlen werden und rutschen innerhalb kürzester Zeit den bis zu 2,5 Meter langen Hals herab. Jeden Tag nimmt eine Giraffe etwa 30 kg Nahrung auf; hierfür benötigt sie sechzehn bis zwanzig Stunden. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung gedeckt, so dass Giraffen wochenlang ohne zu trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zur Wasserquelle herabsenken zu können; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings nur unter sehr ungünstigen Umständen tun.
Giraffen leben einzelgängerisch oder in losen Verbänden. Dabei hängt das Sozialverhalten vom Geschlecht ab: Weibchen tun sich stets zu Herden von 4 bis 32 Tieren zusammen, die jedoch immer wieder in der Zusammensetzung wechseln. Junge oder weniger dominante Männchen formen eigene Verbände, sogenannte Junggesellengruppen, dominante Altbullen sind meist Einzelgänger. Die Gruppengröße ist abhängig vom Lebensraum und wird nicht durch die Anwesenheit größerer Beutegreifer beeinflusst. Auffälligerweise finden sich Kühe mit Nachwuchs häufiger in kleineren Gruppen zusammen. In der Namib im südwestlichen Afrika bilden gemischte Gruppen zumeist größere Verbände als eingeschlechtige Gruppen, wodurch die Geschlechterzusammensetzung einen wichtigen Einfluss darstellt. Demgegenüber nehmen Herden mit Jungtieren nicht an Größe zu, was den Schluss zulässt, dass bei den Giraffen der Schutz des Nachwuchses vor Bejagung nicht über die Gruppengröße gesteuert wird. Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Herdenbildung stellt die räumliche Verfügbarkeit von Nahrung dar. Dieser greift aber nicht über die Jahreszeiten hinweg, wodurch Herden als relativ stabil angesehen werden können. Fluktuationen in der Herdengröße sind demnach vom Nahrungsangebot abhängig und können über Tage deutlich schwanken. So kommt es häufig in den Morgen- und Abendstunden zu größeren Zusammenschlüssen, die der gemeinsamen Nahrungsaufnahme dienen.
Treffen zwei Bullen aufeinander, kommt es meistens zu einem ritualisierten Kampf, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen. Zur Paarungszeit können solche Kämpfe aggressiver ausfallen und eine Heftigkeit annehmen, bei der einer der Konkurrenten bewusstlos geschlagen wird.
Entgegen weit verbreiteter Meinung fressen Giraffen, vor allem in der Trockenzeit, von niedrigen Büschen bzw. auf halber Körperhöhe. Aus diesem Grund wird mittlerweile angezweifelt, dass die Giraffen ihren langen Hals nur aufgrund von Nahrungsauswahl haben. Ein Argument, das gegen die Nahrungsaufnahme-Theorie spricht, ist, dass Giraffen im Laufe der Evolution stärker ihren Hals verlängert haben als ihre Beine. Längere Beine wären jedoch energetisch günstiger, wenn es nur um Höhengewinn gehen würde. Eine aktuelle Theorie für den langen Hals sieht daher den Kampf der Giraffen-Männchen um Dominanz und Weibchen als einen Hauptgrund. Ein langer Hals ist dabei im Kampf vorteilhaft.
Giraffen schlafen mehrmals innerhalb eines 24-Stunden-Tages, dabei liegen sie mit angezogenen Beinen auf dem Bauch, mit dem Kopf nach hinten auf dem Körper. Der Schlaf dauert in der Regel nur kurze Zeit, in mehr als der Hälfte aller Beobachtungen weniger als 11 Minuten, im Maximum bis zu 100 Minuten. Die REM-Phase währt im Mittel 3 Minuten. Es wird angenommen, dass die Tiere in der liegenden Stellung Raubtieren schutzlos ausgeliefert sind, da sie nur langsam aufstehen können und sich durch Treten mit den Beinen verteidigen. Den größten Teil der Nacht verbringen sie mit Wiederkäuen. Tagsüber dösen Giraffen hin und wieder kurz im Stehen, was insgesamt weniger als 50 Minuten eines 24-Stunden-Tages ausmacht. Dadurch kommt ein Individuum auf etwa 4,6 Stunden Schlaf je Tageszyklus. Jungtiere schlafen durchschnittlich länger.
(Wikipedia)
African buffalos
Kaffernbüffel
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The African buffalo or Cape buffalo (Syncerus caffer) is a large Sub-Saharan African bovine. Syncerus caffer caffer, the Cape buffalo, is the typical subspecies, and the largest one, found in Southern and East Africa. S. c. nanus (African forest buffalo) is the smallest subspecies, common in forest areas of Central and West Africa, while S. c. brachyceros is in West Africa and S. c. aequinoctialis is in the savannas of East Africa. The adult buffalo's horns are its characteristic feature: they have fused bases, forming a continuous bone shield across the top of the head referred to as a "boss". They are widely regarded as among the most dangerous animals on the African continent, and according to some estimates they gore, trample, and kill over 200 people every year.
The African buffalo is not an ancestor of domestic cattle and is only distantly related to other larger bovines. Its unpredictable temperament means that the African buffalo has never been domesticated, unlike its Asian counterpart, the water buffalo. African Cape buffaloes have few predators aside from lions and large crocodiles. As a member of the big five game, the Cape buffalo is a sought-after trophy in hunting.
The African buffalo is a very robust species. Its shoulder height can range from 1.0 to 1.7 m (3.3 to 5.6 ft) and its head-and-body length can range from 1.7 to 3.4 m (5.6 to 11.2 ft). Compared with other large bovids, it has a long but stocky body (the body length can exceed the wild water buffalo, which is heavier and taller) and short but thickset legs, resulting in a relatively short standing height. The tail can range from 70 to 110 cm (28 to 43 in) long. Savannah-type buffaloes weigh 500 to 1,000 kg (1,100 to 2,200 lb), with males normally larger than females, reaching the upper weight range. In comparison, forest-type buffaloes, at 250 to 450 kg (600 to 1,000 lb), are only half that size. Its head is carried low; its top is located below the backline. The front hooves of the buffalo are wider than the rear, which is associated with the need to support the weight of the front part of the body, which is heavier and more powerful than the back.
Savannah-type buffaloes have black or dark brown coats with age. Old bulls often have whitish circles around their eyes and on their face. Females tend to have more-reddish coats. Forest-type buffaloes are 30-40% smaller, reddish brown in colour, with much more hair growth around the ears and with horns that curve back and slightly up. Calves of both types have red coats.
A characteristic feature of the horns of adult male African buffalo (Southern and Eastern populations) is that the bases come very close together, forming a shield referred to as a "boss". From the base, the horns diverge downwards, then smoothly curve upwards and outwards and in some cases inwards and or backwards. In large bulls, the distance between the ends of the horns can reach upwards of one metre (the record being 64.5 inches 164 cm). The horns form fully when the animal reaches the age of five or six years but the bosses do not become "hard" till 8 to 9 years old. In cows, the horns are, on average, 10–20% smaller, and they do not have a boss. Forest buffalo horns are smaller than those of the savanna buffalo from Southern and Eastern Africa, usually measuring less than 40 centimetres (16 in), and are almost never fused.
The African buffalo is one of the most successful grazers in Africa. It lives in swamps and floodplains, as well as mopane grasslands, and the forests of the major mountains of Africa. This buffalo prefers a habitat with dense cover, such as reeds and thickets, but can also be found in open woodland. While not particularly demanding in regard to habitat, they require water daily, and so they depend on perennial sources of water. Like the plains zebra, the buffalo can live on tall, coarse grasses. Herds of buffalo mow down grasses and make way for more selective grazers. When feeding, the buffalo makes use of its tongue and wide incisor row to eat grass more quickly than most other African herbivores. Buffaloes do not stay on trampled or depleted areas for long.
Other than humans, African buffaloes have few predators and are capable of defending themselves against (and killing) lions. Lions do kill and eat buffalo regularly, and in some regions, the buffaloes are the lions' primary prey. It typically takes quite a few lions to bring down a single adult buffalo. Usually, the entire pride joins the hunt; however, several incidents have been reported in which lone adult male lions have been able to successfully bring down adult animals. The average-sized crocodile typically attacks only old solitary animals and young calves, though they can kill healthy adults, and exceptionally large, old male Nile crocodiles may become semi-habitual predators of buffalo. Also, this crocodilian is the only animal that typically takes down an adult buffalo alone, whereas a pride attack is the preferred method of lions when taking down such large prey. The cheetah, leopard, and spotted hyena are normally a threat only to newborn calves, though very large clans of spotted hyenas have been recorded killing cows (mainly pregnant ones) and, on very rare occasions, full-grown bulls.
The African buffalo is susceptible to many diseases, including bovine tuberculosis, corridor disease, and foot and mouth disease. As with many diseases, these problems remain dormant within a population as long as the health of the animals is good. These diseases do, however, restrict the legal movements of the animals and fencing infected areas from unaffected areas is enforced. Some wardens and game managers have managed to protect and breed "disease-free" herds which become very valuable because they can be transported. Most well-known are Lindsay Hunt's efforts to source uninfected animals from the Kruger National Park in South Africa. Some disease-free buffaloes in South Africa have been sold to breeders for close to US$130,000.
Herd size is highly variable. The core of the herds is made up of related females, and their offspring, in an almost linear dominance hierarchy. The basic herds are surrounded by subherds of subordinate males, high-ranking males and females, and old or invalid animals. The young males keep their distance from the dominant bull, which is recognizable by the thickness of his horns. During the dry season, males split from the herd and form bachelor groups. Two types of bachelor herds occur: ones made of males aged four to seven years and those of males 12 years or older. During the wet season, the younger bulls rejoin a herd to mate with the females. They stay with them throughout the season to protect the calves. Some older bulls cease to rejoin the herd, as they can no longer compete with the younger, more aggressive males. Males have a linear dominance hierarchy based on age and size. Since a buffalo is safer when a herd is larger, dominant bulls may rely on subordinate bulls and sometimes tolerate their copulation.
Adult bulls spar in play, dominance interactions, or actual fights. A bull approaches another, lowing, with his horns down, and waits for the other bull to do the same thing. When sparring, the bulls twist their horns from side to side.[27] If the sparring is for play, the bull may rub his opponent's face and body during the sparring session. Actual fights are violent but rare and brief. Calves may also spar in play, but adult females rarely spar at all.
African buffaloes are notable for their apparent altruism. Females appear to exhibit some sort of "voting behavior". During resting time, the females stand up, shuffle around, and sit back down again. They sit in the direction they think they should move. After an hour of more shuffling, the females travel in the direction they decide. This decision is communal and not based on hierarchy or dominance. When chased by predators, a herd sticks close together and makes it hard for the predators to pick off one member. Calves are gathered in the middle. A buffalo herd responds to the distress call of a captured member and tries to rescue it. A calf's distress call gets the attention of not only the mother, but also the herd. Buffaloes engage in mobbing behavior when fighting off predators. They have been recorded killing a lion and chasing lions up trees and keeping them there for two hours, after the lions have killed a member of their group. Lion cubs can get trampled and killed. In one videotaped instance, known as the Battle at Kruger, a calf survived an attack by both lions and a crocodile after intervention of the herd.
African buffaloes make various vocalizations. Many calls are lower-pitched versions of those emitted by domestic cattle. They emit low-pitched, two- to four-second calls intermittently at three- to six-second intervals to signal the herd to move. To signal to the herd to change direction, leaders emit "gritty", "creaking gate" sounds. When moving to drinking places, some individuals make long "maaa" calls up to 20 times a minute. When being aggressive, they make explosive grunts that may last long or turn into a rumbling growl. Cows produce croaking calls when looking for their calves. Calves make a similar call of a higher pitch when in distress. When threatened by predators, they make drawn-out "waaaa" calls. Dominant individuals make calls to announce their presence and location. A version of the same call, but more intense, is emitted as a warning to an encroaching inferior. When grazing, they make various sounds, such as brief bellows, grunts, honks, and croaks.
African buffaloes mate and give birth only during the rainy seasons. Birth peak takes place early in the season, while mating peaks later. A bull closely guards a cow that comes into heat, while keeping other bulls at bay. This is difficult, as cows are quite evasive and attract many males to the scene. By the time a cow is in full estrus, only the most dominant bull in the herd/subherd is there.
Cows first calve at five years of age, after a gestation period of 11.5 months. Newborn calves remain hidden in vegetation for the first few weeks while being nursed occasionally by the mother before joining the main herd. Older calves are held in the centre of the herd for safety.
The maternal bond between mother and calf lasts longer than in most bovids. However, when a new calf is born, the bonding ends and the mother keeps her previous offspring at bay with horn jabs. Nevertheless, the yearling follows its mother for another year or so. Males leave their mothers when they are two years old and join the bachelor groups. Young calves, unusually for bovids, suckle from behind their mothers, pushing their heads between the mothers' legs.
The current status of the African buffalo is dependent on the animal's value to both trophy hunters and tourists, paving the way for conservation efforts through anti-poaching patrols, village crop damage payouts, and CAMPFIRE payback programs to local areas.
The African buffalo was listed as least concern by the IUCN "as the species had a global population estimated at nearly 900,000 animals, of which more than three-quarters are in protected areas. However, in 2019 the African buffalo was listed as a near threatened species, with only 400,000 individuals left. While some populations (subspecies) are decreasing, others will remain unchanged in the long term if large, healthy populations continue to persist in a substantial number of national parks, equivalent reserves and hunting zones in southern and eastern Africa."
In the most recent and available census data at continental scale, the total estimated numbers of the three African buffalo savanna subspecies (S. c. caffer, S. c. brachyceros, S. c. aequinoctialis) are at 513,000 individuals.
In the past, numbers of African buffaloes suffered their most severe collapse during the great rinderpest epidemic of the 1890s, which, coupled with pleuro-pneumonia, caused mortalities as high as 95% among livestock and wild ungulates.
Being a member of the big five game group, a term originally used to describe the five most dangerous animals to hunt, the Cape buffalo is a sought-after trophy, with some hunters paying over $10,000 for the opportunity to hunt one. The larger bulls are targeted for their trophy value, although in some areas, buffaloes are still hunted for meat.
One of the "big five" African game, it is known as "the Black Death" or "the widowmaker", and is widely regarded as a very dangerous animal. According to some estimates, it gores and kills over 200 people every year. African buffaloes are sometimes reported to kill more people in Africa than any other animal, although the same claim is also made of hippopotamuses and crocodiles. These numbers may be somewhat overestimated; for example, in the country of Mozambique, attacks, especially fatal ones, were much less frequent on humans than those by hippos and, especially, Nile crocodiles. In Uganda, on the other hand, large herbivores were found to attack more people on average than lions or leopards and have a higher rate of inflicting fatalities during attacks than the predators (the African buffalo, in particular, killing humans in 49.5% of attacks on them), but hippos and even elephants may still kill more people per annum here than buffaloes. African buffaloes are notorious among big-game hunters as very dangerous animals, with wounded animals reported to ambush and attack pursuers.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
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Der Kaffernbüffel (Syncerus caffer), auch Schwarzbüffel, Afrikanischer Büffel oder Steppenbüffel genannt, ist ein sehr großer Vertreter aus der Familie der Hornträger, welcher in weiten Teilen des östlichen und südlichen Afrikas vorkommt. Dort bewohnt er offene Savannenlandschaften und bewaldete Flussgebiete des Tief- und Hochlands. Charakteristisch ist der robuste Körperbau und die großen, abwärts geschwungenen Hörner, die auf großen Hornbasen auf der Stirn aufsitzen. Das Sozialsystem des Kaffernbüffels ist komplex und umfasst Herden aus verwandten Kühen mit Jungtieren und gelegentlich Bullen, Junggesellengruppen aus männlichen Tieren und einzelne männliche Individuen. Vor allem die jeweiligen Herden zeigen ein dynamisches Verhalten durch permanentes Aufspalten und Wiedervereinen. Sie ziehen in räumlich begrenzten Aktionsgebieten in einem jährlich von Witterung und Nahrungsangebot vorgegebenen Rhythmus umher. Die sie begleitenden oder flankierenden Bullen sind regelmäßig in Dominanzkämpfe um das Paarungsvorrecht eingebunden, die mit Kopf- oder Körperrammen durchgeführt werden. Kühe bringen in der Regel ein einzelnes Jungtier zur Welt, welches rund ein bis anderthalb Jahre gesäugt wird. Der weibliche Nachwuchs verbleibt zumeist in der Herde, der männliche verlässt sie später. Die Nahrung umfasst überwiegend harte Gräser, in Trockenzeiten kann aber auch der Anteil an weicheren Pflanzen deutlich ansteigen. Dadurch haben die Tiere saisonal und regional bedingt unterschiedliche Ernährungsstrategien. Die Bestände sind im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes in Folge einer Rinderpest-Epidemie zusammengebrochen. Heute ist der Kaffernbüffel weitgehend auf Schutzgebiete beschränkt, gilt aber als häufig und nicht bedroht. Die Art wurde 1779 beschrieben.
Der Kaffernbüffel stellt den größten Vertreter der afrikanischen Rinder (Bovini) dar und erreicht die Ausmaße seiner asiatischen, wildlebenden Verwandten. Er besitzt eine Kopf-Rumpf-Länge von 240 bis 340 cm (zuzüglich eines 50 bis 110 cm langen Schwanzes), eine Schulterhöhe von 148 bis 175 cm und ein Gewicht von 350 bis 900 kg. Ein Sexualdimorphismus ist deutlich ausgeprägt, die Bullen sind größer und können bis zu doppelt so schwer wie die Weibchen werden. Untersuchungen von Tieren aus Tansania ergaben ein Gewicht für männliche Tiere von 661 bis 849 kg, für weibliche von 426 bis 468 kg. Entsprechende Angaben für Tiere aus Sambia liegen bei 472 bis 723 kg beziehungsweise 386 bis 536 kg. Insgesamt ist der Kaffernbüffel sehr kräftig gebaut und besitzt verhältnismäßig kurze Gliedmaßen und einen Buckel oberhalb der Schultern. Das Fell hat in beiden Geschlechtern eine rabenschwarze Färbung, bei alten Bullen kann es ausdünnen, so dass Flecken von dunkler Haut am Kopf sichtbar werden. Der Schwanz endet in einer auffälligen, ebenfalls dunklen Quaste. Der massige Kopf ist mit einem breiten Maul ausgestattet, die Nase ist feucht und nackt. Die großen, hängenden Ohren sind gefranst. Besonders auffällig zeigen sich die großen, am Ende spitzen Hörner, die quer über den vorderen Kopf verlaufend ansetzen und seitlich nach unten biegen. Sie spannen 73 bis 134 cm weit auseinander, die Länge der einzelnen Hörner über die Krümmung gemessen ist mit 66 bis 116 cm nahezu identisch zur Spannweite. Das längste jemals gemessene Horn erreichte 163 cm und stammt von einem Bullen aus dem Lake-Manyara-Nationalpark in Tansania. Die Hörner sind nicht geriffelt und vor allem bei Männchen besonders massiv, ihre Basen dehnen sich deutlich über den Vorderkopf und treffen sich auf der Mittellinie des Schädels. Es gibt aber keine Übereinstimmung mit dem Alter der Tiere und der Größe der Hornbasis. Im Gegensatz zu weiblichen Tieren mit ihren grazileren Hörnern wachsen bei den männlichen zwischen den Hornansätzen keine Haare. Die Hufe haben eine große, gerundete Form, zudem treten Afterklauen auf. Die Hinterfußlänge beträgt 56 bis 61 cm. Bestimmte Drüsen zum Absetzen von Sekreten sind nicht ausgebildet. Kühe haben einen kleinen, gerundeten Euter mit zwei Zitzenpaaren.
Der Schädel wird 44,8 bis 57,5 cm lang und am Warzenfortsatz des Schläfenbeins 24,1 bis 31,6 cm breit. Allgemein ist er kurz und breit und im Profil deutlich gerundet. Eine Voraugengrube (Fossa praeorbitalis) und eine Siebgrube (Fossa ethmoidalis) sind nicht ausgebildet. Im oberen Gebiss ist typisch für die Wiederkäuer anstatt der Schneidezähne eine Hornplatte ausgebildet. Die Backenzähne sind stark hochkronig (hypsodont) mit einer Kronenhöhe von 5 cm bei jungadulten Tieren, auf der Kaufläche sind scharfe Zahnschmelzleisten ausgebildet. Das Durchbruchsmuster der Zähne kann zur Altersbestimmung verwendet werden, der Eckzahn des Unterkiefers ist der letzte durchbrechende Zahn des Dauergebisses. Er erscheint mit viereinhalb bis fünfeinhalb Jahren.
Der Kaffernbüffel kommt in weiten Teilen des östlichen und südlichen Afrikas vor. Das Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Äthiopien und Somalia im Nordosten südwärts über Kenia, Tansania, Uganda und dem äußersten Osten und Südosten der Demokratischen Republik Kongo in Ostafrika sowie über Sambia, Simbabwe, Mosambik bis nach Südafrika, dem Nordosten von Namibia und Süden von Botswana. Die Art bewohnt eine Vielzahl von verschiedenen Landschaftstypen, die gut durchfeuchtete Savannen, Sümpfe und Überflutungsebenen umfassen. Daneben tritt sie aber auch in trockeneren Savannen und Auwäldern trockener Habitate auf, sofern Wasser zur Verfügung steht. Die Tiere sind auch in montanen Waldgebieten bis auf 3000 m Höhe anzutreffen, extrem hohe Nachweise liegen bei 4700 m am Mount Kenya. In besonders zuträglichen Gebieten, etwa im Lake-Manyara-Nationalpark in Tansania, kann der Kaffernbüffel mit rund 20 Individuen je Quadratkilometer in sehr hoher Anzahl auftreten, im Ngorongoro-Krater liegt die Populationsdichte entsprechend bei etwa 11, in der Serengeti bei 8 Individuen auf einer vergleichbar großen Fläche. In Trockenlandschaften wie etwa dem Lowveld in Südafrika geht sie auf bis zu 2 Individuen je Quadratkilometer zurück.
Der Kaffernbüffel besitzt ein komplexes Sozialsystem. Typisch ist der Verband aus miteinander verwandten Weibchen und ihren Jungtieren, der als Herde bezeichnet wird und in dem sich auch Bullen unterschiedlichen Alters aufhalten können. Die Größe der Herde variiert von einigen Dutzend bis mehreren Tausend Individuen. Die extrem großen Gruppen stellen aber vermutlich Herdenverbände dar, die nur temporär bestehen und keine innere Hierarchie besitzen. Ihre Bildungen sind abhängig von der Jahreszeit und dem Angebot an Nahrung und Wasser. Es gibt jedoch eine Variation der Herdengröße über das Jahr, die zu größeren Gruppen in der feuchten und kleineren in der trockenen Jahreszeit führen, wobei die Gruppen sich regelmäßig teilen und wieder vereinen.[5] Solche Trennungen und Neuformierungen sind aber nicht nur an äußere Bedingungen geknüpft, sondern teilweise auch an die Größe der Herde und ihre soziale Struktur, wie Untersuchungen am Lake Manyara ergaben. Die hierarchische Struktur einer Herde besteht aus dominanten Weibchen, die die Herde anführen, gefolgt von Kühen mit sehr jungen Kälbern und Jungtieren im mittleren Teil. Den Abschluss der Herde bilden Tiere mit untergeordnetem Status; die Position eines Tiers in der Herde gibt somit Aufschluss über dessen soziale Stellung. Sie bestimmt darüber hinaus auch die Qualität der Nahrung und die allgemeine körperliche Kondition der Kuh. Häufig führt die Geburt eines Kalbes zu einer höheren sozialen Stellung innerhalb der Herde. Es wird meist angenommen, dass die einzelnen Herden (ohne temporäre Aufsplittung) stabile Verbände darstellen und erwachsene Kühe nur selten ihre angestammte Gruppe verlassen, einige Herden wurden über einen Zeitraum von bis zu fünf Dekaden dokumentiert. Beobachtungen aus dem Chobe-Nationalpark in Botswana zeigen aber, dass gelegentlich weibliche Tiere ihre Herde verlassen. Eine Kuh legte während eines solchen Herdenwechsels bis zu 133 km zurück. Ein Wiederaufsuchen der alten Herde wurde dabei nicht festgestellt, möglicherweise handelt es sich bei wechselnden Tieren um solche mit einem eher geringen Status. Bullen leben einzeln oder schließen sich zu Junggesellengruppen mit einer Größe von 5 bis 10 Individuen zusammen, die zeitlich begrenzt bestehen. Innerhalb dieser Junggesellengruppen kommt es permanent zu Dominanzkämpfen um das Paarungsvorrecht. Kurzfristig können Bullen auch von Junggesellengruppen zu Herden und umgekehrt wechseln, innerhalb der Herde sind sie aber nicht in das dortige Sozialgefüge eingebunden. Bemerkenswert ist, dass Bullen, wenn sie sich über längere Zeit in Herden aufhalten, regelmäßig an Gewicht verlieren, da sie durchschnittlich weniger fressen. Vermutlich sind die hohen energetischen Kosten, die für die Fortpflanzung aufgebracht werden müssen, ursächlich dafür verantwortlich, weswegen Bullen die Herden nach kürzerer Zeit wieder verlassen.
Die Herden des Kaffernbüffels sind nicht migratorisch und legen somit keine großen Entfernungen zurück. Sie halten sich in mehr oder weniger begrenzten Aktionsräumen von 100 bis über 1000 km² auf. Innerhalb dieser Aktionsräume folgen sie einem regelmäßigen Wanderungsmuster über das Jahr hinweg, das durch den Zyklus von Niederschlägen und Pflanzenwachstum bestimmt wird. Diese einem bestimmten Rhythmus folgenden Wanderungen auf festgelegten Pfaden und Wegen führen dazu, dass der Boden aufgearbeitet und dadurch neues Pflanzenwachstum angeregt wird, was das wiederholte Weiden in der gleichen Region ermöglicht. Typische Wanderungsbewegungen führen zu Wasser- und Weidestellen, sie sind täglich umfangreicher, je weiter zugängliches Wasser verstreut liegt. Im Krüger-Nationalpark in Südafrika werden so Distanzen von durchschnittlich 3,35 km täglich überwunden, in der ostafrikanischen Serengeti sind es dazu im Vergleich bis zu 30 km. Einzelne Bullen und Junggesellengruppen haben wesentlich kleinere Territorien von 3 bis 4 km² Größe. Sie flankieren den Wanderungsverlauf der Herde. Der Tagesablauf folgt ähnlichen Mustern wie bei zahlreichen anderen Wiederkäuern und ist geprägt von der Nahrungsaufnahme und der daraus folgenden Ruhe und dem Wiederkäuen. Insgesamt ist die Dauer der jeweiligen Aktivität abhängig von der Qualität und Quantität des lokalen und saisonalen Nahrungsangebots. Die hauptsächlichen Aktivitäten erfolgen tagsüber, in Gebieten mit großem Jagddruck aber auch nachts. Am Lake Manyara fressen die Tiere zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr, wobei die Dauer je nach Intensität zwischen 1,5 und 4,5 Stunden betragen kann, was etwa 22 bis 56 % der Tagesaktivität entspricht (durchschnittlich 37 %). Die Nahrungsaufnahme trennt hier zwei Ruheperioden, die meist mit Wiederkäuen verbracht werden, häufig mit dem Körper im Wasser liegend, und wiederum mehrere Stunden andauern können. Sie nehmen zwischen 11 und 49 % des täglich verfügbaren Zeitbudgets in Anspruch (durchschnittlich 31 %). Somit verbringt der Kaffernbüffel am Lake Manyara jährlich etwa zwei Drittel seiner Tageszeit mit Fressen und dem zugehörigen Verdauen. Dabei ist die Dauer der Verdauung gegenläufig zur Dauer der Nahrungsaufnahme, da ein Tier in der Regenzeit durch das üppigere Angebot qualitativ hochwertiger Nahrung in kürzerer Zeit mehr fressen kann, aber längere Zeit zum Wiederkäuen benötigt. In der Trockenzeit mit einem qualitativ minderwertigerem Nahrungsangebot frisst er länger, verdaut aber kürzer. Im Chebera-Churchura-Nationalpark in Äthiopien weiden die Tiere in den frühen Morgen- und Abendstunden und verbrauchen dafür bis zur Hälfte ihres täglichen Zeitbudgets, ein weiteres gutes Drittel nimmt die Ruhe in Anspruch. Ähnlich lang verbringt der Kaffernbüffel im Krüger-Nationalpark mit dem Fressen, dies erfolgt hier aber teilweise auch nachts.
Zum Komfortverhalten gehören unter anderem Schlammbäder, um eventuell Insektenbisse zu vermeiden und Ruhephasen an erhöhten Landmarken. Letzteres dient wahrscheinlich dazu, kühle Brisen zu erhaschen, da der Kaffernbüffel allgemein schlecht an Hitze angepasst ist. Generell ist der Kaffernbüffel eher still. Bekannte Lautäußerungen sind ein Grunzen und Schnaufen, letzteres wird ausgestoßen, wenn ein Tier alarmiert ist oder zu Laufen anfängt. Ein Bellen äußert der Kaffernbüffel bei starken Verletzungen, beispielsweise durch einen Beutegreifer, das andere Artgenossen häufig animiert, zur Unterstützung zu kommen. Schwer verletzte Tiere suchen zum Schutz andere Kaffernbüffel auf. Ein Warnruf bei Gefahr besteht nicht, aber vor allem in der Nacht kann eine Herde sehr still werden, so dass ein Aufspüren sehr schwierig ist. Zwischen dominanten und unterwürfigen Tieren besteht ein ritualisiertes Verhaltensmuster. Erstere halten den Kopf und die Schultern nach oben, während die Nase nach unten gerichtet ist, so dass die Hörner optimal präsentiert werden. Bei letzteren liegt der Kopf tief und parallel zum Boden, teilweise führt das unterlegene Tier auch den Kopf zwischen die Hinterbeine des dominanten und stößt ein Bellen aus. Der Sehsinn ist recht gut entwickelt, ebenso wie das Gehör. Aufgrund der fehlenden Drüsen spielen Sekrete für die innerartliche Kommunikation nur eine untergeordnete Rolle.
Als weitgehende Offenlandart besteht die Hauptnahrung des Kaffernbüffels aus Gräsern. Hierbei bevorzugt er langhalmige Gräser vor breitblättrigen und toleriert auch solche mit einem hohen Faseranteil. Er meidet aber solche mit niedrigem Nährstoffgehalt oder Pflanzen, die ätherische Öle enthalten. Zu den am häufigsten verzehrten Pflanzen gehören Hundszahngräser, Fingerhirsen und Rispenhirsen sowie Vertreter der Gattungen Sporobolus und Heteropogon. Bei hoher Verfügbarkeit an Gräsern – etwa zur Regenzeit – frisst ein Tier große Mengen und ist wenig wählerisch, bei geringerer Verfügbarkeit oder schlechterer Qualität geht es eher selektiv vor. In der Serengeti bevorzugt der Kaffernbüffel in der Regenzeit weitgehend Grashalme, in der Trockenzeit, wenn die Gräser verschwinden, zieht er sich in Flussniederungen zurück, wo das Nahrungsangebot umfangreicher ist. In trockenen Landschaften wie der Sukkulent-Karoo des südlichen Afrikas, wo Gräser weitaus seltener sind, stellt weicheres Pflanzenmaterial einen größeren Teil der vertilgten Menge. Hier ergaben Untersuchungen, dass während der trockenen Jahresabschnitte der Anteil an weichen Pflanzen bis zu 33 % erreichen kann, während er in der feuchteren auf etwa 28 % absinkt. Die Tiere fressen dann unter anderem auch Akaziengewächse, Sternbüsche, Rautengewächse oder den Kap-Bleiwurz. In der grasreicheren Nama-Karoo konnten dagegen derartige Unterschiede nicht festgestellt werden, da Gräser hier 95 % der aufgenommenen Nahrung ausmachen. Allerdings konnte hier ein Wechsel an bevorzugten Pflanzen innerhalb der verschiedenen Jahreszeiten ausgemacht werden. So dominierten Sporobolus-Gräser in den feuchten Jahresabschnitten, Themada-Gräser dagegen in den trockenen. Täglich muss ein Tier rund 2,2 % seiner Körpermasse vertilgen, was in etwa 14 bis 15 kg entspricht. Da der Kaffernbüffel von Wasser abhängig ist, entfernt er sich selten weiter als 8 bis 20 km von offenen Wasserstellen. Bedeutend sind darüber hinaus Salzlecken, unter anderem auch von schwitzenden Artgenossen, oder das Fressen eisenhaltiger Substrate vor allem in großen Höhenlagen wie am Mount Kenya.
Die Paarung kann beim Kaffernbüffel prinzipiell das ganze Jahr über erfolgen. In Regionen mit ausgeprägten Jahreszeiten und somit einem qualitativ und quantitativ schwankenden Nahrungsangebot ist sie jedoch saisonal beschränkt. In der Serengeti werden Paarungen von November und zunehmend bis Juli beobachtet, in der südafrikanischen Provinz Limpopo sind sie von Regenfällen und dem jeweiligen Nahrungsangebot abhängig. Letzteres lässt darauf schließen, dass die körperliche Kondition der weiblichen Tiere ausschlaggebend für die Paarung und Geburt ist. Kühe gebären ihr erstes Kalb mit 4 bis 5 Jahren, Bullen sind mit 8 bis 9 Jahren voll geschlechtsreif. Die männlichen Tiere sind in ein hierarchisches System eingebunden, welches die Fortpflanzung regelt. Dazu führen die männlichen Tiere regelmäßig Paarungs- und Dominanzwettkämpfe durch, die unter anderem aus Kopf- und Körperrammen bestehen; ersteres findet häufig zwischen dominanten und unterlegenen, letzteres zwischen gleichrangigen Tieren statt. Sie beginnen damit, dass ein Tier mit erhobenem Kopf und nach unten weisender Nase stillsteht, vergleichbar dem Dominanzverhalten. Oftmals wird der Kopf dabei auch ab- und aufwärts geführt. Die ganze Prozedur kann schon in 30 m Entfernung voneinander starten und ist teilweise mit einem tiefen Grummeln verbunden. Danach kommt es zum Angriff, wobei das Tier den Kopf so weit absenkt, dass beim Aufeinandertreffen die Energie auf die verstärkte Basis der Hörner gelenkt wird. Der Gewinner wird durch die Kraft und Geschwindigkeit bestimmt, der Verlierer sucht im Abschluss zumeist das Weite, wird manchmal aber vom Sieger bis zu 100 m verfolgt.
Bullen testen die Empfangsbereitschaft der Kühe beständig durch Beschnuppern der Geschlechtsorgane oder des Urins und zeigen dabei ein Flehmen. Der Sexualzyklus der Kühe dauert etwa 18 bis 22 Tage, der Östrus selbst einen Tag. Paarungswillige Bullen legen ihr Kinn auf den Rumpf der Kuh und signalisieren so Bereitschaft. Die Kuh wiederum erwidert ihre Bereitschaft durch Stillstehen und Schwanzbewegung. Die Kopulation währt eher kurz und wird innerhalb von 30 Minuten mehrfach wiederholt. Die Tragezeit der Kühe dauert bis zu 11,5 Monate (durchschnittlich 340 Tage), das Geburtsintervall beträgt 15 bis 24 Monate. Meist kommt nur ein Kalb zur Welt, das 39 bis 41 kg schwer ist; Zwillingsgeburten sind sehr selten. Das Geburtsgewicht schwankt leicht mit der Jahreszeit. Das Fell der Jungtiere ist schwarz oder dunkelgrau und ändert teilweise während des Wachstums die Farbe. Das Kalb benötigt mehrere Stunden nach der Geburt, um sicher zu stehen und bewegt sich in den folgenden Wochen eher langsam und behäbig fort. Mutter und Jungtier sind nach der Geburt etwas getrennt von der Herde, in dieser Zeit achtet das Muttertier sorgfältig auf das Junge. Insgesamt ist die Herde sehr aufmerksam auf Jungtiere, so dass eine Erbeutung durch Beutegreifer selten erfolgt. Das Junge saugt unregelmäßig, anfänglich bis zu 10 Minuten lang. Nach rund vier Wochen wird es etwa 5 Minuten lang gestillt. Während der Wachstumsphase spielen oder tummeln Jungtiere kaum, jungadulte Bullen führen aber Sparringskämpfe durch. Die Stillzeit endet unterschiedlich, abhängig von der Dichte der Population. Am Lake Manyara mit einer hohen Individuenzahl werden Jungtiere nach anderthalb Jahren entwöhnt, in der weniger dicht besiedelten Serengeti schon nach zehn Monaten, wenn das Muttertier im siebten Monat trächtig mit neuem Nachwuchs ist. Männliche Tiere verlassen die mütterliche Herde, weibliche verbleiben dort. Durchschnittlich liegt die Lebenserwartung bei 18 bis 20 Jahren in freier Wildbahn, einzelne Tiere in menschlicher Gefangenschaft wurden über 30 Jahre alt.
Den bedeutendsten Fressfeind stellt der Löwe dar. Aufgrund des guten Augenlichts kann der Kaffernbüffel Löwen schon aus bis zu 1,5 km Entfernung wahrnehmen. Einzelne Tiere verteidigen sich gegen Löwenangriffe, indem sie sich mit dem Rücken zu einem Hindernis positionieren oder im Gebüsch verstecken, so dass die Beutegreifer nicht die verletzlichen Hinterbeine erreichen können. Auch Flucht ist möglich, da individuelle Tiere Geschwindigkeiten von bis zu 55 km/h über kurze Distanzen erreichen. Gruppen stellen sich häufig im Kreis auf und präsentieren eine Phalanx von Hörnern. Unter Umständen greift der Kaffernbüffel auch Löwen direkt an, vertreibt sie, wirbelt sie mit den Hörnern durch die Luft oder trampelt sie mitunter zu Tode. Die Raubkatzen können einen ausgewachsenen Büffel nur durch einen Kehlbiss töten, da sie nicht die Kraft aufbringen, das Genick zu brechen. Außerdem wirkt die Haut des Kaffernbüffels mit 2 bis 3 cm Dicke schützend. Der Einfluss des Löwen auf die lokalen Bestände des Kaffernbüffels ist unterschiedlich. In der Serengeti verursacht er nur 25 % der Todesfälle beim Kaffernbüffel, am Lake Manyara sind es bis zu 85 %. In der Regel fallen dem Beutegreifer ältere, einzeln wandernde Bullen zum Opfer, selten in Junggesellengruppen lebende Bullen oder Kühe und Jungtiere in Herden. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass in Gebieten mit größerer Löwenpopulation auch größere Herden des Kaffernbüffels zu beobachten sind. Jungtiere werden gelegentlich auch durch die Tüpfelhyäne und den Leoparden gerissen.
Zu den wichtigsten Krankheiten, die den Kaffernbüffel befallen, gehören die Rinderpest, die Lungenseuche und die Tuberkulose, die überwiegend von Hausrindern auf die Wildtiere übertragen werden. Untergeordnet spielen auch der Milzbrand und die Maul- und Klauenseuche eine Rolle. Zudem sind die Tiere als Reservoir des Küstenfiebers bekannt. Gegen einige originär tropische oder afrikanische Erkrankungen wie die Schlafkrankheit, die durch die Tsetse-Fliege übertragen wird, ist der Kaffernbüffel immun. An äußeren Parasiten sind zahlreiche Zecken belegt, etwa die Gattungen Amblyomma, Rhipicephalus, Hyalomma und Boophilus. Einige dieser Ectoparasiten gelten auch als Überträger der bereits erwähnten Krankheiten. In der Regel leiden ältere Bullen stärker unter dem Befall als jüngere Tiere. Zur Linderung werden Vögel wie der Madenhacker geduldet, der die äußeren Parasiten entfernt.
Der Bestand des Kaffernbüffels (und anderer Huftiere) war in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert stark reduziert worden. Eine Hauptursache stellte eine Rinderpest-Epidemie um 1890 dar, die Krankheit hatte sich ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts im Zuge der zunehmenden Besiedlung des südlichen Afrikas durch europäische Einwanderer mit ihrem Hausvieh über den Kontinent ausgebreitet. In Verbindung mit der Lungenseuche führte dies zu einer Mortalitätsrate innerhalb der einzelnen Populationen von etwa 95 %. Auch im Verlauf des 20. Jahrhunderts waren die Rinderpest und zusätzlich der Milzbrand für den Rückgang lokaler Bestände verantwortlich. Hinzu kommt ein hoher Jagddruck, da der Kaffernbüffel in zahlreichen Ländern als Nahrungsressource gilt. Die Fleischnutzung erfolgt aber nicht nur zur Eigenversorgung in der ländlichen Bevölkerung, sondern wird auch im industriellen Maßstab getätigt. Darüber hinaus gilt der Kaffernbüffel als Bestandteil der Big Five und hat den Ruf als eines der gefährlichsten Tiere der afrikanischen Savannen, womit die Trophäenjagd eine hohe Bedeutung erlangt. Nicht zuletzt hat die Zerstörung des Lebensraums einen großen Einfluss auf die einzelnen Bestände, vor allem im Randbereich von Schutzgebieten, wo es zur Konkurrenz mit Nutzvieh kommt. Heute sind die Populationen und Herden des Kaffernbüffels zum Großteil auf Schutzgebiete beschränkt. Da die Art gegenwärtig weit verbreitet ist, wird sie von der IUCN als „ungefährdet“ (Least Concern) eingestuft. Ihr Gesamtbestand wird auf etwa 670.000 Individuen geschätzt. Zu den bedeutendsten Schutzgebieten, in denen der Kaffernbüffel auftritt, gehören die Serengeti und der Lake-Manyara-Nationalpark in Tansania, der Chobe-Nationalpark in Botswana und der Hluhluwe-iMfolozi-Nationalpark sowie der Krüger-Nationalpark in Südafrika.
(Wikipedia)
Giraffe
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The giraffe (Giraffa) is an African artiodactyl mammal, the tallest living terrestrial animal and the largest ruminant. It is traditionally considered to be one species, Giraffa camelopardalis, with nine subspecies. However, the existence of up to eight extant giraffe species has been described, based upon research into the mitochondrial and nuclear DNA, as well as morphological measurements of Giraffa. Seven other species are extinct, prehistoric species known from fossils.
The giraffe's chief distinguishing characteristics are its extremely long neck and legs, its horn-like ossicones, and its distinctive coat patterns. It is classified under the family Giraffidae, along with its closest extant relative, the okapi. Its scattered range extends from Chad in the north to South Africa in the south, and from Niger in the west to Somalia in the east. Giraffes usually inhabit savannahs and woodlands. Their food source is leaves, fruits and flowers of woody plants, primarily acacia species, which they browse at heights most other herbivores cannot reach. They may be preyed on by lions, leopards, spotted hyenas and African wild dogs. Giraffes live in herds of related females and their offspring, or bachelor herds of unrelated adult males, but are gregarious and may gather in large aggregations. Males establish social hierarchies through "necking", which are combat bouts where the neck is used as a weapon. Dominant males gain mating access to females, which bear the sole responsibility for raising the young.
The giraffe has intrigued various cultures, both ancient and modern, for its peculiar appearance, and has often been featured in paintings, books, and cartoons. It is classified by the International Union for Conservation of Nature as vulnerable to extinction, and has been extirpated from many parts of its former range. Giraffes are still found in numerous national parks and game reserves but estimates as of 2016 indicate that there are approximately 97,500 members of Giraffa in the wild. More than 1,600 were kept in zoos in 2010.
The name "giraffe" has its earliest known origins in the Arabic word zarāfah (زرافة), perhaps borrowed from the animal's Somali name geri. The Arab name is translated as "fast-walker". There were several Middle English spellings, such as jarraf, ziraph, and gerfauntz. The Italian form giraffa arose in the 1590s. The modern English form developed around 1600 from the French girafe. "Camelopard" is an archaic English name for the giraffe deriving from the Ancient Greek for camel and leopard, referring to its camel-like shape and its leopard-like colouring.
Fully grown giraffes stand 4.3–5.7 m (14.1–18.7 ft) tall, with males taller than females. The tallest recorded male was 5.88 m (19.3 ft) and the tallest recorded female was 5.17 m (17.0 ft) tall. The average weight is 1,192 kg (2,628 lb) for an adult male and 828 kg (1,825 lb) for an adult female with maximum weights of 1,930 kg (4,250 lb) and 1,180 kg (2,600 lb) having been recorded for males and females, respectively. Despite its long neck and legs, the giraffe's body is relatively short. Located at both sides of the head, the giraffe's large, bulging eyes give it good all-round vision from its great height. Giraffes see in colour and their senses of hearing and smell are also sharp. The animal can close its muscular nostrils to protect against sandstorms and ants.
The giraffe's prehensile tongue is about 45 cm (18 in) long. It is purplish-black in colour, perhaps to protect against sunburn, and is useful for grasping foliage, as well as for grooming and cleaning the animal's nose. The upper lip of the giraffe is also prehensile and useful when foraging and is covered in hair to protect against thorns. The tongue, and inside of the mouth are covered in papillae.
The coat has dark blotches or patches (which can be orange, chestnut, brown, or nearly black in colour) separated by light hair (usually white or cream in colour). Male giraffes become darker as they age. The coat pattern has been claimed to serve as camouflage in the light and shade patterns of savannah woodlands. Giraffe calves inherit some spot pattern traits from their mothers, and variation in some spot traits are correlated with neonatal survival. The skin underneath the dark areas may serve as windows for thermoregulation, being sites for complex blood vessel systems and large sweat glands. Each individual giraffe has a unique coat pattern.
The skin of a giraffe is mostly gray. Its thickness allows the animal to run through thorn bushes without being punctured. The fur may serve as a chemical defence, as its parasite repellents give the animal a characteristic scent. At least 11 main aromatic chemicals are in the fur, although indole and 3-methylindole are responsible for most of the smell. Because the males have a stronger odour than the females, the odour may also have sexual function. Along the animal's neck is a mane made of short, erect hairs. The one-metre (3.3-ft) tail ends in a long, dark tuft of hair and is used as a defense against insects.
Giraffes usually inhabit savannahs and open woodlands. They prefer Acacieae, Commiphora, Combretum and open Terminalia woodlands over denser environments like Brachystegia woodlands.The Angolan giraffe can be found in desert environments. Giraffes browse on the twigs of trees, preferring trees of the subfamily Acacieae and the genera Commiphora and Terminalia, which are important sources of calcium and protein to sustain the giraffe's growth rate. They also feed on shrubs, grass and fruit. A giraffe eats around 34 kg (75 lb) of foliage daily. When stressed, giraffes may chew the bark off branches. Although herbivorous, the giraffe has been known to visit carcasses and lick dried meat off bones.
During the wet season, food is abundant and giraffes are more spread out, while during the dry season, they gather around the remaining evergreen trees and bushes. Mothers tend to feed in open areas, presumably to make it easier to detect predators, although this may reduce their feeding efficiency. As a ruminant, the giraffe first chews its food, then swallows it for processing and then visibly passes the half-digested cud up the neck and back into the mouth to chew again. It is common for a giraffe to salivate while feeding. The giraffe requires less food than many other herbivores because the foliage it eats has more concentrated nutrients and it has a more efficient digestive system. The animal's faeces come in the form of small pellets. When it has access to water, a giraffe drinks at intervals no longer than three days.
Giraffes have a great effect on the trees that they feed on, delaying the growth of young trees for some years and giving "waistlines" to trees that are too tall. Feeding is at its highest during the first and last hours of daytime. Between these hours, giraffes mostly stand and ruminate. Rumination is the dominant activity during the night, when it is mostly done lying down.
Giraffes are usually found in groups that vary in size and composition according to ecological, anthropogenic, temporal, and social factors. Traditionally, the composition of these groups had been described as open and ever-changing. For research purposes, a "group" has been defined as "a collection of individuals that are less than a kilometre apart and moving in the same general direction." More recent studies have found that giraffes have long-term social associations and may form groups or pairs based on kinship, sex or other factors. These groups may regularly associate with one another in larger communities or sub-communities within a fission–fusion society. The number of giraffes in a group can range up to 66 individuals.
Giraffe groups tend to be sex-segregated although mixed-sex groups made of adult females and young males are known to occur. Particularly stable giraffe groups are those made of mothers and their young, which can last weeks or months. Social cohesion in these groups is maintained by the bonds formed between calves. Female association appears to be based on space-use and individuals may be matrilineally related. In general, females are more selective than males in who they associate with in regards to individuals of the same sex. Young males also form groups and will engage in playfights. However, as they get older males become more solitary but may also associate in pairs or with female groups. Giraffes are not territorial, but they have home ranges that vary according to rainfall and proximity to human settlements. Male giraffes occasionally wander far from areas that they normally frequent.
Although generally quiet and non-vocal, giraffes have been heard to communicate using various sounds. During courtship, males emit loud coughs. Females call their young by bellowing. Calves will emit snorts, bleats, mooing and mewing sounds. Giraffes also snore, hiss, moan, grunt and make flute-like sounds. During nighttime, giraffes appear to hum to each other above the infrasound range for purposes which are unclear.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Die Giraffen (Giraffa) sind eine Gattung der Säugetiere aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich wurde ihr mit Giraffa camelopardalis und der Trivialbezeichnung „Giraffe“ nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2016 zeigen jedoch, dass die Gattung wenigstens vier Arten mit sieben eigenständigen Populationen umfasst. Die Giraffen stellen die höchsten landlebenden Tiere der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) werden sie auch als Steppengiraffen bezeichnet.
Männchen (Bullen) werden bis zu 6 Meter hoch und wiegen durchschnittlich rund 1600 Kilogramm. Weibchen (Kühe) werden bis zu 4,5 Meter hoch und wiegen etwa 830 Kilogramm bei einer Schulterhöhe zwischen 2 und 3,5 Metern.
Der Hals der Giraffen ist außergewöhnlich lang. Wie bei fast allen Säugetieren besteht die Halswirbelsäule gleichwohl aus nur sieben Halswirbeln, die aber stark verlängert sind. Der Hals wird von einer einzigen, sehr starken Sehne in einem Winkel von etwa 55° gehalten. Die Sehne verläuft vom Hinterkopf der Giraffe bis zum Steiß und ist für den „Höcker“ zwischen Hals und Körper verantwortlich. Der Ruhezustand hält Hals und Kopf in der aufrechten Position; um den Kopf nach unten zu bewegen, z. B. zum Trinken, muss die Giraffe Muskelarbeit aufbringen. Die Zunge kann 50 Zentimeter lang werden. Sie ist zum Greifen befähigt und im vorderen Bereich zum Schutz vor Sonnenbrand stark pigmentiert.
Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Je nach Art variieren Form und Farbe der Flecken. Die Unterseite ist hell und ungefleckt. Die Flecken dienen der Tarnung und der Regulierung der Körpertemperatur. Im Unterhautgewebe verläuft um jeden Flecken eine ringförmige Arterie, die Äste in den Flecken hinein aussendet. Über eine stärkere Durchblutung kann die Giraffe so mehr Körperwärme abgeben und ist nicht auf Schatten angewiesen. Vor allem bei männlichen Giraffen werden die Flecken mit zunehmenden Alter dunkler. Dies geschieht jedoch nicht bei allen Individuen im gleichen Maß oder in der gleichen Intensität, so dass hellere und dunklere Tiere in derselben Altersklasse auftreten. Nach Untersuchungen an Tieren aus dem Etosha-Nationalpark sind dunklere Altbullen häufig einzelgängerisch und zeichnen sich durch ein dominantes Auftreten gegenüber Geschlechtsgenossen bei der Fortpflanzung aus. Gleichalte hellere Individuen führen dagegen häufig ein Leben im Verband und sind weniger dominant, was zu geringeren Erfolgen in der Verpaarung mit Kühen führt. Demnach gibt die Fellfarbe den sozialen Status eines Individuums wieder.
Der Geruch des Haarkleids ist für den Menschen unangenehm. Giraffenbullen riechen stärker als -kühe. An Fäkalien erinnern speziell die Stoffe Indol und Skatol, darüber hinaus finden sich Octan, Benzaldehyd, Heptanal, Octanal, Nonanal, p-Kresol, Tetradecan- und Hexadecansäure im Fell. Die meisten dieser Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien oder Pilzen, wie sie auf der Haut von Säugetieren vorkommen. Der Gehalt von p-Kresol im Giraffenhaar ist ausreichend, um Zecken abzuschrecken.
Zwei zapfenartige Hörner sitzen bei beiden Geschlechtern dem Kopf auf. In seltenen Fällen wächst dahinter ein weiteres Hornpaar. Manche Giraffen haben zudem einen knochigen Höcker zwischen den Augen, der ähnlich wie die Hörner strukturiert ist.
Giraffen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 55 km/h. Die langen Beine können die Giraffe aber nur auf festem Untergrund tragen. Sumpfige Gegenden werden von den Tieren daher gemieden.
Giraffen verständigen sich im für Menschen nicht hörbaren Infraschallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz.
Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas. Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets.
Giraffen beweiden bevorzugt Akazien. Dabei greifen die Tiere einen Zweig mit ihrer bis zu 50 cm langen Zunge, ziehen ihn ins Maul und streifen durch Zurückziehen des Kopfes die Blätter ab. Zunge und Lippen sind so beschaffen, dass sie trotz der dornigen Äste keinen Schaden nehmen. Durch die hohe Bisskraft und die massiven Mahlzähne können die Äste, Blätter und Zweige zügig kleingemahlen werden und rutschen innerhalb kürzester Zeit den bis zu 2,5 Meter langen Hals herab. Jeden Tag nimmt eine Giraffe etwa 30 kg Nahrung auf; hierfür benötigt sie sechzehn bis zwanzig Stunden. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung gedeckt, so dass Giraffen wochenlang ohne zu trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zur Wasserquelle herabsenken zu können; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings nur unter sehr ungünstigen Umständen tun.
Giraffen leben einzelgängerisch oder in losen Verbänden. Dabei hängt das Sozialverhalten vom Geschlecht ab: Weibchen tun sich stets zu Herden von 4 bis 32 Tieren zusammen, die jedoch immer wieder in der Zusammensetzung wechseln. Junge oder weniger dominante Männchen formen eigene Verbände, sogenannte Junggesellengruppen, dominante Altbullen sind meist Einzelgänger. Die Gruppengröße ist abhängig vom Lebensraum und wird nicht durch die Anwesenheit größerer Beutegreifer beeinflusst. Auffälligerweise finden sich Kühe mit Nachwuchs häufiger in kleineren Gruppen zusammen. In der Namib im südwestlichen Afrika bilden gemischte Gruppen zumeist größere Verbände als eingeschlechtige Gruppen, wodurch die Geschlechterzusammensetzung einen wichtigen Einfluss darstellt. Demgegenüber nehmen Herden mit Jungtieren nicht an Größe zu, was den Schluss zulässt, dass bei den Giraffen der Schutz des Nachwuchses vor Bejagung nicht über die Gruppengröße gesteuert wird. Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Herdenbildung stellt die räumliche Verfügbarkeit von Nahrung dar. Dieser greift aber nicht über die Jahreszeiten hinweg, wodurch Herden als relativ stabil angesehen werden können. Fluktuationen in der Herdengröße sind demnach vom Nahrungsangebot abhängig und können über Tage deutlich schwanken. So kommt es häufig in den Morgen- und Abendstunden zu größeren Zusammenschlüssen, die der gemeinsamen Nahrungsaufnahme dienen.
Treffen zwei Bullen aufeinander, kommt es meistens zu einem ritualisierten Kampf, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen. Zur Paarungszeit können solche Kämpfe aggressiver ausfallen und eine Heftigkeit annehmen, bei der einer der Konkurrenten bewusstlos geschlagen wird.
Entgegen weit verbreiteter Meinung fressen Giraffen, vor allem in der Trockenzeit, von niedrigen Büschen bzw. auf halber Körperhöhe. Aus diesem Grund wird mittlerweile angezweifelt, dass die Giraffen ihren langen Hals nur aufgrund von Nahrungsauswahl haben. Ein Argument, das gegen die Nahrungsaufnahme-Theorie spricht, ist, dass Giraffen im Laufe der Evolution stärker ihren Hals verlängert haben als ihre Beine. Längere Beine wären jedoch energetisch günstiger, wenn es nur um Höhengewinn gehen würde. Eine aktuelle Theorie für den langen Hals sieht daher den Kampf der Giraffen-Männchen um Dominanz und Weibchen als einen Hauptgrund. Ein langer Hals ist dabei im Kampf vorteilhaft.
Giraffen schlafen mehrmals innerhalb eines 24-Stunden-Tages, dabei liegen sie mit angezogenen Beinen auf dem Bauch, mit dem Kopf nach hinten auf dem Körper. Der Schlaf dauert in der Regel nur kurze Zeit, in mehr als der Hälfte aller Beobachtungen weniger als 11 Minuten, im Maximum bis zu 100 Minuten. Die REM-Phase währt im Mittel 3 Minuten. Es wird angenommen, dass die Tiere in der liegenden Stellung Raubtieren schutzlos ausgeliefert sind, da sie nur langsam aufstehen können und sich durch Treten mit den Beinen verteidigen. Den größten Teil der Nacht verbringen sie mit Wiederkäuen. Tagsüber dösen Giraffen hin und wieder kurz im Stehen, was insgesamt weniger als 50 Minuten eines 24-Stunden-Tages ausmacht. Dadurch kommt ein Individuum auf etwa 4,6 Stunden Schlaf je Tageszyklus. Jungtiere schlafen durchschnittlich länger.
(Wikipedia)
Giraffe
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The giraffe (Giraffa) is an African artiodactyl mammal, the tallest living terrestrial animal and the largest ruminant. It is traditionally considered to be one species, Giraffa camelopardalis, with nine subspecies. However, the existence of up to eight extant giraffe species has been described, based upon research into the mitochondrial and nuclear DNA, as well as morphological measurements of Giraffa. Seven other species are extinct, prehistoric species known from fossils.
The giraffe's chief distinguishing characteristics are its extremely long neck and legs, its horn-like ossicones, and its distinctive coat patterns. It is classified under the family Giraffidae, along with its closest extant relative, the okapi. Its scattered range extends from Chad in the north to South Africa in the south, and from Niger in the west to Somalia in the east. Giraffes usually inhabit savannahs and woodlands. Their food source is leaves, fruits and flowers of woody plants, primarily acacia species, which they browse at heights most other herbivores cannot reach. They may be preyed on by lions, leopards, spotted hyenas and African wild dogs. Giraffes live in herds of related females and their offspring, or bachelor herds of unrelated adult males, but are gregarious and may gather in large aggregations. Males establish social hierarchies through "necking", which are combat bouts where the neck is used as a weapon. Dominant males gain mating access to females, which bear the sole responsibility for raising the young.
The giraffe has intrigued various cultures, both ancient and modern, for its peculiar appearance, and has often been featured in paintings, books, and cartoons. It is classified by the International Union for Conservation of Nature as vulnerable to extinction, and has been extirpated from many parts of its former range. Giraffes are still found in numerous national parks and game reserves but estimates as of 2016 indicate that there are approximately 97,500 members of Giraffa in the wild. More than 1,600 were kept in zoos in 2010.
The name "giraffe" has its earliest known origins in the Arabic word zarāfah (زرافة), perhaps borrowed from the animal's Somali name geri. The Arab name is translated as "fast-walker". There were several Middle English spellings, such as jarraf, ziraph, and gerfauntz. The Italian form giraffa arose in the 1590s. The modern English form developed around 1600 from the French girafe. "Camelopard" is an archaic English name for the giraffe deriving from the Ancient Greek for camel and leopard, referring to its camel-like shape and its leopard-like colouring.
Fully grown giraffes stand 4.3–5.7 m (14.1–18.7 ft) tall, with males taller than females. The tallest recorded male was 5.88 m (19.3 ft) and the tallest recorded female was 5.17 m (17.0 ft) tall. The average weight is 1,192 kg (2,628 lb) for an adult male and 828 kg (1,825 lb) for an adult female with maximum weights of 1,930 kg (4,250 lb) and 1,180 kg (2,600 lb) having been recorded for males and females, respectively. Despite its long neck and legs, the giraffe's body is relatively short. Located at both sides of the head, the giraffe's large, bulging eyes give it good all-round vision from its great height. Giraffes see in colour and their senses of hearing and smell are also sharp. The animal can close its muscular nostrils to protect against sandstorms and ants.
The giraffe's prehensile tongue is about 45 cm (18 in) long. It is purplish-black in colour, perhaps to protect against sunburn, and is useful for grasping foliage, as well as for grooming and cleaning the animal's nose. The upper lip of the giraffe is also prehensile and useful when foraging and is covered in hair to protect against thorns. The tongue, and inside of the mouth are covered in papillae.
The coat has dark blotches or patches (which can be orange, chestnut, brown, or nearly black in colour) separated by light hair (usually white or cream in colour). Male giraffes become darker as they age. The coat pattern has been claimed to serve as camouflage in the light and shade patterns of savannah woodlands. Giraffe calves inherit some spot pattern traits from their mothers, and variation in some spot traits are correlated with neonatal survival. The skin underneath the dark areas may serve as windows for thermoregulation, being sites for complex blood vessel systems and large sweat glands. Each individual giraffe has a unique coat pattern.
The skin of a giraffe is mostly gray. Its thickness allows the animal to run through thorn bushes without being punctured. The fur may serve as a chemical defence, as its parasite repellents give the animal a characteristic scent. At least 11 main aromatic chemicals are in the fur, although indole and 3-methylindole are responsible for most of the smell. Because the males have a stronger odour than the females, the odour may also have sexual function. Along the animal's neck is a mane made of short, erect hairs. The one-metre (3.3-ft) tail ends in a long, dark tuft of hair and is used as a defense against insects.
Giraffes usually inhabit savannahs and open woodlands. They prefer Acacieae, Commiphora, Combretum and open Terminalia woodlands over denser environments like Brachystegia woodlands.The Angolan giraffe can be found in desert environments. Giraffes browse on the twigs of trees, preferring trees of the subfamily Acacieae and the genera Commiphora and Terminalia, which are important sources of calcium and protein to sustain the giraffe's growth rate. They also feed on shrubs, grass and fruit. A giraffe eats around 34 kg (75 lb) of foliage daily. When stressed, giraffes may chew the bark off branches. Although herbivorous, the giraffe has been known to visit carcasses and lick dried meat off bones.
During the wet season, food is abundant and giraffes are more spread out, while during the dry season, they gather around the remaining evergreen trees and bushes. Mothers tend to feed in open areas, presumably to make it easier to detect predators, although this may reduce their feeding efficiency. As a ruminant, the giraffe first chews its food, then swallows it for processing and then visibly passes the half-digested cud up the neck and back into the mouth to chew again. It is common for a giraffe to salivate while feeding. The giraffe requires less food than many other herbivores because the foliage it eats has more concentrated nutrients and it has a more efficient digestive system. The animal's faeces come in the form of small pellets. When it has access to water, a giraffe drinks at intervals no longer than three days.
Giraffes have a great effect on the trees that they feed on, delaying the growth of young trees for some years and giving "waistlines" to trees that are too tall. Feeding is at its highest during the first and last hours of daytime. Between these hours, giraffes mostly stand and ruminate. Rumination is the dominant activity during the night, when it is mostly done lying down.
Giraffes are usually found in groups that vary in size and composition according to ecological, anthropogenic, temporal, and social factors. Traditionally, the composition of these groups had been described as open and ever-changing. For research purposes, a "group" has been defined as "a collection of individuals that are less than a kilometre apart and moving in the same general direction." More recent studies have found that giraffes have long-term social associations and may form groups or pairs based on kinship, sex or other factors. These groups may regularly associate with one another in larger communities or sub-communities within a fission–fusion society. The number of giraffes in a group can range up to 66 individuals.
Giraffe groups tend to be sex-segregated although mixed-sex groups made of adult females and young males are known to occur. Particularly stable giraffe groups are those made of mothers and their young, which can last weeks or months. Social cohesion in these groups is maintained by the bonds formed between calves. Female association appears to be based on space-use and individuals may be matrilineally related. In general, females are more selective than males in who they associate with in regards to individuals of the same sex. Young males also form groups and will engage in playfights. However, as they get older males become more solitary but may also associate in pairs or with female groups. Giraffes are not territorial, but they have home ranges that vary according to rainfall and proximity to human settlements. Male giraffes occasionally wander far from areas that they normally frequent.
Although generally quiet and non-vocal, giraffes have been heard to communicate using various sounds. During courtship, males emit loud coughs. Females call their young by bellowing. Calves will emit snorts, bleats, mooing and mewing sounds. Giraffes also snore, hiss, moan, grunt and make flute-like sounds. During nighttime, giraffes appear to hum to each other above the infrasound range for purposes which are unclear.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Die Giraffen (Giraffa) sind eine Gattung der Säugetiere aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich wurde ihr mit Giraffa camelopardalis und der Trivialbezeichnung „Giraffe“ nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2016 zeigen jedoch, dass die Gattung wenigstens vier Arten mit sieben eigenständigen Populationen umfasst. Die Giraffen stellen die höchsten landlebenden Tiere der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) werden sie auch als Steppengiraffen bezeichnet.
Männchen (Bullen) werden bis zu 6 Meter hoch und wiegen durchschnittlich rund 1600 Kilogramm. Weibchen (Kühe) werden bis zu 4,5 Meter hoch und wiegen etwa 830 Kilogramm bei einer Schulterhöhe zwischen 2 und 3,5 Metern.
Der Hals der Giraffen ist außergewöhnlich lang. Wie bei fast allen Säugetieren besteht die Halswirbelsäule gleichwohl aus nur sieben Halswirbeln, die aber stark verlängert sind. Der Hals wird von einer einzigen, sehr starken Sehne in einem Winkel von etwa 55° gehalten. Die Sehne verläuft vom Hinterkopf der Giraffe bis zum Steiß und ist für den „Höcker“ zwischen Hals und Körper verantwortlich. Der Ruhezustand hält Hals und Kopf in der aufrechten Position; um den Kopf nach unten zu bewegen, z. B. zum Trinken, muss die Giraffe Muskelarbeit aufbringen. Die Zunge kann 50 Zentimeter lang werden. Sie ist zum Greifen befähigt und im vorderen Bereich zum Schutz vor Sonnenbrand stark pigmentiert.
Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Je nach Art variieren Form und Farbe der Flecken. Die Unterseite ist hell und ungefleckt. Die Flecken dienen der Tarnung und der Regulierung der Körpertemperatur. Im Unterhautgewebe verläuft um jeden Flecken eine ringförmige Arterie, die Äste in den Flecken hinein aussendet. Über eine stärkere Durchblutung kann die Giraffe so mehr Körperwärme abgeben und ist nicht auf Schatten angewiesen. Vor allem bei männlichen Giraffen werden die Flecken mit zunehmenden Alter dunkler. Dies geschieht jedoch nicht bei allen Individuen im gleichen Maß oder in der gleichen Intensität, so dass hellere und dunklere Tiere in derselben Altersklasse auftreten. Nach Untersuchungen an Tieren aus dem Etosha-Nationalpark sind dunklere Altbullen häufig einzelgängerisch und zeichnen sich durch ein dominantes Auftreten gegenüber Geschlechtsgenossen bei der Fortpflanzung aus. Gleichalte hellere Individuen führen dagegen häufig ein Leben im Verband und sind weniger dominant, was zu geringeren Erfolgen in der Verpaarung mit Kühen führt. Demnach gibt die Fellfarbe den sozialen Status eines Individuums wieder.
Der Geruch des Haarkleids ist für den Menschen unangenehm. Giraffenbullen riechen stärker als -kühe. An Fäkalien erinnern speziell die Stoffe Indol und Skatol, darüber hinaus finden sich Octan, Benzaldehyd, Heptanal, Octanal, Nonanal, p-Kresol, Tetradecan- und Hexadecansäure im Fell. Die meisten dieser Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien oder Pilzen, wie sie auf der Haut von Säugetieren vorkommen. Der Gehalt von p-Kresol im Giraffenhaar ist ausreichend, um Zecken abzuschrecken.
Zwei zapfenartige Hörner sitzen bei beiden Geschlechtern dem Kopf auf. In seltenen Fällen wächst dahinter ein weiteres Hornpaar. Manche Giraffen haben zudem einen knochigen Höcker zwischen den Augen, der ähnlich wie die Hörner strukturiert ist.
Giraffen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 55 km/h. Die langen Beine können die Giraffe aber nur auf festem Untergrund tragen. Sumpfige Gegenden werden von den Tieren daher gemieden.
Giraffen verständigen sich im für Menschen nicht hörbaren Infraschallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz.
Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas. Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets.
Giraffen beweiden bevorzugt Akazien. Dabei greifen die Tiere einen Zweig mit ihrer bis zu 50 cm langen Zunge, ziehen ihn ins Maul und streifen durch Zurückziehen des Kopfes die Blätter ab. Zunge und Lippen sind so beschaffen, dass sie trotz der dornigen Äste keinen Schaden nehmen. Durch die hohe Bisskraft und die massiven Mahlzähne können die Äste, Blätter und Zweige zügig kleingemahlen werden und rutschen innerhalb kürzester Zeit den bis zu 2,5 Meter langen Hals herab. Jeden Tag nimmt eine Giraffe etwa 30 kg Nahrung auf; hierfür benötigt sie sechzehn bis zwanzig Stunden. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung gedeckt, so dass Giraffen wochenlang ohne zu trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zur Wasserquelle herabsenken zu können; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings nur unter sehr ungünstigen Umständen tun.
Giraffen leben einzelgängerisch oder in losen Verbänden. Dabei hängt das Sozialverhalten vom Geschlecht ab: Weibchen tun sich stets zu Herden von 4 bis 32 Tieren zusammen, die jedoch immer wieder in der Zusammensetzung wechseln. Junge oder weniger dominante Männchen formen eigene Verbände, sogenannte Junggesellengruppen, dominante Altbullen sind meist Einzelgänger. Die Gruppengröße ist abhängig vom Lebensraum und wird nicht durch die Anwesenheit größerer Beutegreifer beeinflusst. Auffälligerweise finden sich Kühe mit Nachwuchs häufiger in kleineren Gruppen zusammen. In der Namib im südwestlichen Afrika bilden gemischte Gruppen zumeist größere Verbände als eingeschlechtige Gruppen, wodurch die Geschlechterzusammensetzung einen wichtigen Einfluss darstellt. Demgegenüber nehmen Herden mit Jungtieren nicht an Größe zu, was den Schluss zulässt, dass bei den Giraffen der Schutz des Nachwuchses vor Bejagung nicht über die Gruppengröße gesteuert wird. Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Herdenbildung stellt die räumliche Verfügbarkeit von Nahrung dar. Dieser greift aber nicht über die Jahreszeiten hinweg, wodurch Herden als relativ stabil angesehen werden können. Fluktuationen in der Herdengröße sind demnach vom Nahrungsangebot abhängig und können über Tage deutlich schwanken. So kommt es häufig in den Morgen- und Abendstunden zu größeren Zusammenschlüssen, die der gemeinsamen Nahrungsaufnahme dienen.
Treffen zwei Bullen aufeinander, kommt es meistens zu einem ritualisierten Kampf, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen. Zur Paarungszeit können solche Kämpfe aggressiver ausfallen und eine Heftigkeit annehmen, bei der einer der Konkurrenten bewusstlos geschlagen wird.
Entgegen weit verbreiteter Meinung fressen Giraffen, vor allem in der Trockenzeit, von niedrigen Büschen bzw. auf halber Körperhöhe. Aus diesem Grund wird mittlerweile angezweifelt, dass die Giraffen ihren langen Hals nur aufgrund von Nahrungsauswahl haben. Ein Argument, das gegen die Nahrungsaufnahme-Theorie spricht, ist, dass Giraffen im Laufe der Evolution stärker ihren Hals verlängert haben als ihre Beine. Längere Beine wären jedoch energetisch günstiger, wenn es nur um Höhengewinn gehen würde. Eine aktuelle Theorie für den langen Hals sieht daher den Kampf der Giraffen-Männchen um Dominanz und Weibchen als einen Hauptgrund. Ein langer Hals ist dabei im Kampf vorteilhaft.
Giraffen schlafen mehrmals innerhalb eines 24-Stunden-Tages, dabei liegen sie mit angezogenen Beinen auf dem Bauch, mit dem Kopf nach hinten auf dem Körper. Der Schlaf dauert in der Regel nur kurze Zeit, in mehr als der Hälfte aller Beobachtungen weniger als 11 Minuten, im Maximum bis zu 100 Minuten. Die REM-Phase währt im Mittel 3 Minuten. Es wird angenommen, dass die Tiere in der liegenden Stellung Raubtieren schutzlos ausgeliefert sind, da sie nur langsam aufstehen können und sich durch Treten mit den Beinen verteidigen. Den größten Teil der Nacht verbringen sie mit Wiederkäuen. Tagsüber dösen Giraffen hin und wieder kurz im Stehen, was insgesamt weniger als 50 Minuten eines 24-Stunden-Tages ausmacht. Dadurch kommt ein Individuum auf etwa 4,6 Stunden Schlaf je Tageszyklus. Jungtiere schlafen durchschnittlich länger.
(Wikipedia)
Giraffe
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The giraffe (Giraffa) is an African artiodactyl mammal, the tallest living terrestrial animal and the largest ruminant. It is traditionally considered to be one species, Giraffa camelopardalis, with nine subspecies. However, the existence of up to eight extant giraffe species has been described, based upon research into the mitochondrial and nuclear DNA, as well as morphological measurements of Giraffa. Seven other species are extinct, prehistoric species known from fossils.
The giraffe's chief distinguishing characteristics are its extremely long neck and legs, its horn-like ossicones, and its distinctive coat patterns. It is classified under the family Giraffidae, along with its closest extant relative, the okapi. Its scattered range extends from Chad in the north to South Africa in the south, and from Niger in the west to Somalia in the east. Giraffes usually inhabit savannahs and woodlands. Their food source is leaves, fruits and flowers of woody plants, primarily acacia species, which they browse at heights most other herbivores cannot reach. They may be preyed on by lions, leopards, spotted hyenas and African wild dogs. Giraffes live in herds of related females and their offspring, or bachelor herds of unrelated adult males, but are gregarious and may gather in large aggregations. Males establish social hierarchies through "necking", which are combat bouts where the neck is used as a weapon. Dominant males gain mating access to females, which bear the sole responsibility for raising the young.
The giraffe has intrigued various cultures, both ancient and modern, for its peculiar appearance, and has often been featured in paintings, books, and cartoons. It is classified by the International Union for Conservation of Nature as vulnerable to extinction, and has been extirpated from many parts of its former range. Giraffes are still found in numerous national parks and game reserves but estimates as of 2016 indicate that there are approximately 97,500 members of Giraffa in the wild. More than 1,600 were kept in zoos in 2010.
The name "giraffe" has its earliest known origins in the Arabic word zarāfah (زرافة), perhaps borrowed from the animal's Somali name geri. The Arab name is translated as "fast-walker". There were several Middle English spellings, such as jarraf, ziraph, and gerfauntz. The Italian form giraffa arose in the 1590s. The modern English form developed around 1600 from the French girafe. "Camelopard" is an archaic English name for the giraffe deriving from the Ancient Greek for camel and leopard, referring to its camel-like shape and its leopard-like colouring.
Fully grown giraffes stand 4.3–5.7 m (14.1–18.7 ft) tall, with males taller than females. The tallest recorded male was 5.88 m (19.3 ft) and the tallest recorded female was 5.17 m (17.0 ft) tall. The average weight is 1,192 kg (2,628 lb) for an adult male and 828 kg (1,825 lb) for an adult female with maximum weights of 1,930 kg (4,250 lb) and 1,180 kg (2,600 lb) having been recorded for males and females, respectively. Despite its long neck and legs, the giraffe's body is relatively short. Located at both sides of the head, the giraffe's large, bulging eyes give it good all-round vision from its great height. Giraffes see in colour and their senses of hearing and smell are also sharp. The animal can close its muscular nostrils to protect against sandstorms and ants.
The giraffe's prehensile tongue is about 45 cm (18 in) long. It is purplish-black in colour, perhaps to protect against sunburn, and is useful for grasping foliage, as well as for grooming and cleaning the animal's nose. The upper lip of the giraffe is also prehensile and useful when foraging and is covered in hair to protect against thorns. The tongue, and inside of the mouth are covered in papillae.
The coat has dark blotches or patches (which can be orange, chestnut, brown, or nearly black in colour) separated by light hair (usually white or cream in colour). Male giraffes become darker as they age. The coat pattern has been claimed to serve as camouflage in the light and shade patterns of savannah woodlands. Giraffe calves inherit some spot pattern traits from their mothers, and variation in some spot traits are correlated with neonatal survival. The skin underneath the dark areas may serve as windows for thermoregulation, being sites for complex blood vessel systems and large sweat glands. Each individual giraffe has a unique coat pattern.
The skin of a giraffe is mostly gray. Its thickness allows the animal to run through thorn bushes without being punctured. The fur may serve as a chemical defence, as its parasite repellents give the animal a characteristic scent. At least 11 main aromatic chemicals are in the fur, although indole and 3-methylindole are responsible for most of the smell. Because the males have a stronger odour than the females, the odour may also have sexual function. Along the animal's neck is a mane made of short, erect hairs. The one-metre (3.3-ft) tail ends in a long, dark tuft of hair and is used as a defense against insects.
Giraffes usually inhabit savannahs and open woodlands. They prefer Acacieae, Commiphora, Combretum and open Terminalia woodlands over denser environments like Brachystegia woodlands.The Angolan giraffe can be found in desert environments. Giraffes browse on the twigs of trees, preferring trees of the subfamily Acacieae and the genera Commiphora and Terminalia, which are important sources of calcium and protein to sustain the giraffe's growth rate. They also feed on shrubs, grass and fruit. A giraffe eats around 34 kg (75 lb) of foliage daily. When stressed, giraffes may chew the bark off branches. Although herbivorous, the giraffe has been known to visit carcasses and lick dried meat off bones.
During the wet season, food is abundant and giraffes are more spread out, while during the dry season, they gather around the remaining evergreen trees and bushes. Mothers tend to feed in open areas, presumably to make it easier to detect predators, although this may reduce their feeding efficiency. As a ruminant, the giraffe first chews its food, then swallows it for processing and then visibly passes the half-digested cud up the neck and back into the mouth to chew again. It is common for a giraffe to salivate while feeding. The giraffe requires less food than many other herbivores because the foliage it eats has more concentrated nutrients and it has a more efficient digestive system. The animal's faeces come in the form of small pellets. When it has access to water, a giraffe drinks at intervals no longer than three days.
Giraffes have a great effect on the trees that they feed on, delaying the growth of young trees for some years and giving "waistlines" to trees that are too tall. Feeding is at its highest during the first and last hours of daytime. Between these hours, giraffes mostly stand and ruminate. Rumination is the dominant activity during the night, when it is mostly done lying down.
Giraffes are usually found in groups that vary in size and composition according to ecological, anthropogenic, temporal, and social factors. Traditionally, the composition of these groups had been described as open and ever-changing. For research purposes, a "group" has been defined as "a collection of individuals that are less than a kilometre apart and moving in the same general direction." More recent studies have found that giraffes have long-term social associations and may form groups or pairs based on kinship, sex or other factors. These groups may regularly associate with one another in larger communities or sub-communities within a fission–fusion society. The number of giraffes in a group can range up to 66 individuals.
Giraffe groups tend to be sex-segregated although mixed-sex groups made of adult females and young males are known to occur. Particularly stable giraffe groups are those made of mothers and their young, which can last weeks or months. Social cohesion in these groups is maintained by the bonds formed between calves. Female association appears to be based on space-use and individuals may be matrilineally related. In general, females are more selective than males in who they associate with in regards to individuals of the same sex. Young males also form groups and will engage in playfights. However, as they get older males become more solitary but may also associate in pairs or with female groups. Giraffes are not territorial, but they have home ranges that vary according to rainfall and proximity to human settlements. Male giraffes occasionally wander far from areas that they normally frequent.
Although generally quiet and non-vocal, giraffes have been heard to communicate using various sounds. During courtship, males emit loud coughs. Females call their young by bellowing. Calves will emit snorts, bleats, mooing and mewing sounds. Giraffes also snore, hiss, moan, grunt and make flute-like sounds. During nighttime, giraffes appear to hum to each other above the infrasound range for purposes which are unclear.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Die Giraffen (Giraffa) sind eine Gattung der Säugetiere aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich wurde ihr mit Giraffa camelopardalis und der Trivialbezeichnung „Giraffe“ nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2016 zeigen jedoch, dass die Gattung wenigstens vier Arten mit sieben eigenständigen Populationen umfasst. Die Giraffen stellen die höchsten landlebenden Tiere der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) werden sie auch als Steppengiraffen bezeichnet.
Männchen (Bullen) werden bis zu 6 Meter hoch und wiegen durchschnittlich rund 1600 Kilogramm. Weibchen (Kühe) werden bis zu 4,5 Meter hoch und wiegen etwa 830 Kilogramm bei einer Schulterhöhe zwischen 2 und 3,5 Metern.
Der Hals der Giraffen ist außergewöhnlich lang. Wie bei fast allen Säugetieren besteht die Halswirbelsäule gleichwohl aus nur sieben Halswirbeln, die aber stark verlängert sind. Der Hals wird von einer einzigen, sehr starken Sehne in einem Winkel von etwa 55° gehalten. Die Sehne verläuft vom Hinterkopf der Giraffe bis zum Steiß und ist für den „Höcker“ zwischen Hals und Körper verantwortlich. Der Ruhezustand hält Hals und Kopf in der aufrechten Position; um den Kopf nach unten zu bewegen, z. B. zum Trinken, muss die Giraffe Muskelarbeit aufbringen. Die Zunge kann 50 Zentimeter lang werden. Sie ist zum Greifen befähigt und im vorderen Bereich zum Schutz vor Sonnenbrand stark pigmentiert.
Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Je nach Art variieren Form und Farbe der Flecken. Die Unterseite ist hell und ungefleckt. Die Flecken dienen der Tarnung und der Regulierung der Körpertemperatur. Im Unterhautgewebe verläuft um jeden Flecken eine ringförmige Arterie, die Äste in den Flecken hinein aussendet. Über eine stärkere Durchblutung kann die Giraffe so mehr Körperwärme abgeben und ist nicht auf Schatten angewiesen. Vor allem bei männlichen Giraffen werden die Flecken mit zunehmenden Alter dunkler. Dies geschieht jedoch nicht bei allen Individuen im gleichen Maß oder in der gleichen Intensität, so dass hellere und dunklere Tiere in derselben Altersklasse auftreten. Nach Untersuchungen an Tieren aus dem Etosha-Nationalpark sind dunklere Altbullen häufig einzelgängerisch und zeichnen sich durch ein dominantes Auftreten gegenüber Geschlechtsgenossen bei der Fortpflanzung aus. Gleichalte hellere Individuen führen dagegen häufig ein Leben im Verband und sind weniger dominant, was zu geringeren Erfolgen in der Verpaarung mit Kühen führt. Demnach gibt die Fellfarbe den sozialen Status eines Individuums wieder.
Der Geruch des Haarkleids ist für den Menschen unangenehm. Giraffenbullen riechen stärker als -kühe. An Fäkalien erinnern speziell die Stoffe Indol und Skatol, darüber hinaus finden sich Octan, Benzaldehyd, Heptanal, Octanal, Nonanal, p-Kresol, Tetradecan- und Hexadecansäure im Fell. Die meisten dieser Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien oder Pilzen, wie sie auf der Haut von Säugetieren vorkommen. Der Gehalt von p-Kresol im Giraffenhaar ist ausreichend, um Zecken abzuschrecken.
Zwei zapfenartige Hörner sitzen bei beiden Geschlechtern dem Kopf auf. In seltenen Fällen wächst dahinter ein weiteres Hornpaar. Manche Giraffen haben zudem einen knochigen Höcker zwischen den Augen, der ähnlich wie die Hörner strukturiert ist.
Giraffen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 55 km/h. Die langen Beine können die Giraffe aber nur auf festem Untergrund tragen. Sumpfige Gegenden werden von den Tieren daher gemieden.
Giraffen verständigen sich im für Menschen nicht hörbaren Infraschallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz.
Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas. Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets.
Giraffen beweiden bevorzugt Akazien. Dabei greifen die Tiere einen Zweig mit ihrer bis zu 50 cm langen Zunge, ziehen ihn ins Maul und streifen durch Zurückziehen des Kopfes die Blätter ab. Zunge und Lippen sind so beschaffen, dass sie trotz der dornigen Äste keinen Schaden nehmen. Durch die hohe Bisskraft und die massiven Mahlzähne können die Äste, Blätter und Zweige zügig kleingemahlen werden und rutschen innerhalb kürzester Zeit den bis zu 2,5 Meter langen Hals herab. Jeden Tag nimmt eine Giraffe etwa 30 kg Nahrung auf; hierfür benötigt sie sechzehn bis zwanzig Stunden. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung gedeckt, so dass Giraffen wochenlang ohne zu trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zur Wasserquelle herabsenken zu können; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings nur unter sehr ungünstigen Umständen tun.
Giraffen leben einzelgängerisch oder in losen Verbänden. Dabei hängt das Sozialverhalten vom Geschlecht ab: Weibchen tun sich stets zu Herden von 4 bis 32 Tieren zusammen, die jedoch immer wieder in der Zusammensetzung wechseln. Junge oder weniger dominante Männchen formen eigene Verbände, sogenannte Junggesellengruppen, dominante Altbullen sind meist Einzelgänger. Die Gruppengröße ist abhängig vom Lebensraum und wird nicht durch die Anwesenheit größerer Beutegreifer beeinflusst. Auffälligerweise finden sich Kühe mit Nachwuchs häufiger in kleineren Gruppen zusammen. In der Namib im südwestlichen Afrika bilden gemischte Gruppen zumeist größere Verbände als eingeschlechtige Gruppen, wodurch die Geschlechterzusammensetzung einen wichtigen Einfluss darstellt. Demgegenüber nehmen Herden mit Jungtieren nicht an Größe zu, was den Schluss zulässt, dass bei den Giraffen der Schutz des Nachwuchses vor Bejagung nicht über die Gruppengröße gesteuert wird. Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Herdenbildung stellt die räumliche Verfügbarkeit von Nahrung dar. Dieser greift aber nicht über die Jahreszeiten hinweg, wodurch Herden als relativ stabil angesehen werden können. Fluktuationen in der Herdengröße sind demnach vom Nahrungsangebot abhängig und können über Tage deutlich schwanken. So kommt es häufig in den Morgen- und Abendstunden zu größeren Zusammenschlüssen, die der gemeinsamen Nahrungsaufnahme dienen.
Treffen zwei Bullen aufeinander, kommt es meistens zu einem ritualisierten Kampf, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen. Zur Paarungszeit können solche Kämpfe aggressiver ausfallen und eine Heftigkeit annehmen, bei der einer der Konkurrenten bewusstlos geschlagen wird.
Entgegen weit verbreiteter Meinung fressen Giraffen, vor allem in der Trockenzeit, von niedrigen Büschen bzw. auf halber Körperhöhe. Aus diesem Grund wird mittlerweile angezweifelt, dass die Giraffen ihren langen Hals nur aufgrund von Nahrungsauswahl haben. Ein Argument, das gegen die Nahrungsaufnahme-Theorie spricht, ist, dass Giraffen im Laufe der Evolution stärker ihren Hals verlängert haben als ihre Beine. Längere Beine wären jedoch energetisch günstiger, wenn es nur um Höhengewinn gehen würde. Eine aktuelle Theorie für den langen Hals sieht daher den Kampf der Giraffen-Männchen um Dominanz und Weibchen als einen Hauptgrund. Ein langer Hals ist dabei im Kampf vorteilhaft.
Giraffen schlafen mehrmals innerhalb eines 24-Stunden-Tages, dabei liegen sie mit angezogenen Beinen auf dem Bauch, mit dem Kopf nach hinten auf dem Körper. Der Schlaf dauert in der Regel nur kurze Zeit, in mehr als der Hälfte aller Beobachtungen weniger als 11 Minuten, im Maximum bis zu 100 Minuten. Die REM-Phase währt im Mittel 3 Minuten. Es wird angenommen, dass die Tiere in der liegenden Stellung Raubtieren schutzlos ausgeliefert sind, da sie nur langsam aufstehen können und sich durch Treten mit den Beinen verteidigen. Den größten Teil der Nacht verbringen sie mit Wiederkäuen. Tagsüber dösen Giraffen hin und wieder kurz im Stehen, was insgesamt weniger als 50 Minuten eines 24-Stunden-Tages ausmacht. Dadurch kommt ein Individuum auf etwa 4,6 Stunden Schlaf je Tageszyklus. Jungtiere schlafen durchschnittlich länger.
(Wikipedia)
Giraffe
Kruger National Park is one of the largest game reserves in Africa. It covers an area of 19,485 km2 (7,523 sq mi) in the provinces of Limpopo and Mpumalanga in northeastern South Africa, and extends 360 km (220 mi) from north to south and 65 km (40 mi) from east to west. The administrative headquarters are in Skukuza. Areas of the park were first protected by the government of the South African Republic in 1898, and it became South Africa's first national park in 1926.
To the west and south of the Kruger National Park are the two South African provinces of Limpopo and Mpumalanga. In the north is Zimbabwe, and to the east is Mozambique. It is now part of the Great Limpopo Transfrontier Park, a peace park that links Kruger National Park with the Gonarezhou National Park in Zimbabwe, and with the Limpopo National Park in Mozambique.
The park is part of the Kruger to Canyons Biosphere an area designated by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) as an International Man and Biosphere Reserve (the "Biosphere").
The park has nine main gates allowing entrance to the different camps.
(Wikipedia)
The giraffe (Giraffa) is an African artiodactyl mammal, the tallest living terrestrial animal and the largest ruminant. It is traditionally considered to be one species, Giraffa camelopardalis, with nine subspecies. However, the existence of up to eight extant giraffe species has been described, based upon research into the mitochondrial and nuclear DNA, as well as morphological measurements of Giraffa. Seven other species are extinct, prehistoric species known from fossils.
The giraffe's chief distinguishing characteristics are its extremely long neck and legs, its horn-like ossicones, and its distinctive coat patterns. It is classified under the family Giraffidae, along with its closest extant relative, the okapi. Its scattered range extends from Chad in the north to South Africa in the south, and from Niger in the west to Somalia in the east. Giraffes usually inhabit savannahs and woodlands. Their food source is leaves, fruits and flowers of woody plants, primarily acacia species, which they browse at heights most other herbivores cannot reach. They may be preyed on by lions, leopards, spotted hyenas and African wild dogs. Giraffes live in herds of related females and their offspring, or bachelor herds of unrelated adult males, but are gregarious and may gather in large aggregations. Males establish social hierarchies through "necking", which are combat bouts where the neck is used as a weapon. Dominant males gain mating access to females, which bear the sole responsibility for raising the young.
The giraffe has intrigued various cultures, both ancient and modern, for its peculiar appearance, and has often been featured in paintings, books, and cartoons. It is classified by the International Union for Conservation of Nature as vulnerable to extinction, and has been extirpated from many parts of its former range. Giraffes are still found in numerous national parks and game reserves but estimates as of 2016 indicate that there are approximately 97,500 members of Giraffa in the wild. More than 1,600 were kept in zoos in 2010.
The name "giraffe" has its earliest known origins in the Arabic word zarāfah (زرافة), perhaps borrowed from the animal's Somali name geri. The Arab name is translated as "fast-walker". There were several Middle English spellings, such as jarraf, ziraph, and gerfauntz. The Italian form giraffa arose in the 1590s. The modern English form developed around 1600 from the French girafe. "Camelopard" is an archaic English name for the giraffe deriving from the Ancient Greek for camel and leopard, referring to its camel-like shape and its leopard-like colouring.
Fully grown giraffes stand 4.3–5.7 m (14.1–18.7 ft) tall, with males taller than females. The tallest recorded male was 5.88 m (19.3 ft) and the tallest recorded female was 5.17 m (17.0 ft) tall. The average weight is 1,192 kg (2,628 lb) for an adult male and 828 kg (1,825 lb) for an adult female with maximum weights of 1,930 kg (4,250 lb) and 1,180 kg (2,600 lb) having been recorded for males and females, respectively. Despite its long neck and legs, the giraffe's body is relatively short. Located at both sides of the head, the giraffe's large, bulging eyes give it good all-round vision from its great height. Giraffes see in colour and their senses of hearing and smell are also sharp. The animal can close its muscular nostrils to protect against sandstorms and ants.
The giraffe's prehensile tongue is about 45 cm (18 in) long. It is purplish-black in colour, perhaps to protect against sunburn, and is useful for grasping foliage, as well as for grooming and cleaning the animal's nose. The upper lip of the giraffe is also prehensile and useful when foraging and is covered in hair to protect against thorns. The tongue, and inside of the mouth are covered in papillae.
The coat has dark blotches or patches (which can be orange, chestnut, brown, or nearly black in colour) separated by light hair (usually white or cream in colour). Male giraffes become darker as they age. The coat pattern has been claimed to serve as camouflage in the light and shade patterns of savannah woodlands. Giraffe calves inherit some spot pattern traits from their mothers, and variation in some spot traits are correlated with neonatal survival. The skin underneath the dark areas may serve as windows for thermoregulation, being sites for complex blood vessel systems and large sweat glands. Each individual giraffe has a unique coat pattern.
The skin of a giraffe is mostly gray. Its thickness allows the animal to run through thorn bushes without being punctured. The fur may serve as a chemical defence, as its parasite repellents give the animal a characteristic scent. At least 11 main aromatic chemicals are in the fur, although indole and 3-methylindole are responsible for most of the smell. Because the males have a stronger odour than the females, the odour may also have sexual function. Along the animal's neck is a mane made of short, erect hairs. The one-metre (3.3-ft) tail ends in a long, dark tuft of hair and is used as a defense against insects.
Giraffes usually inhabit savannahs and open woodlands. They prefer Acacieae, Commiphora, Combretum and open Terminalia woodlands over denser environments like Brachystegia woodlands.The Angolan giraffe can be found in desert environments. Giraffes browse on the twigs of trees, preferring trees of the subfamily Acacieae and the genera Commiphora and Terminalia, which are important sources of calcium and protein to sustain the giraffe's growth rate. They also feed on shrubs, grass and fruit. A giraffe eats around 34 kg (75 lb) of foliage daily. When stressed, giraffes may chew the bark off branches. Although herbivorous, the giraffe has been known to visit carcasses and lick dried meat off bones.
During the wet season, food is abundant and giraffes are more spread out, while during the dry season, they gather around the remaining evergreen trees and bushes. Mothers tend to feed in open areas, presumably to make it easier to detect predators, although this may reduce their feeding efficiency. As a ruminant, the giraffe first chews its food, then swallows it for processing and then visibly passes the half-digested cud up the neck and back into the mouth to chew again. It is common for a giraffe to salivate while feeding. The giraffe requires less food than many other herbivores because the foliage it eats has more concentrated nutrients and it has a more efficient digestive system. The animal's faeces come in the form of small pellets. When it has access to water, a giraffe drinks at intervals no longer than three days.
Giraffes have a great effect on the trees that they feed on, delaying the growth of young trees for some years and giving "waistlines" to trees that are too tall. Feeding is at its highest during the first and last hours of daytime. Between these hours, giraffes mostly stand and ruminate. Rumination is the dominant activity during the night, when it is mostly done lying down.
Giraffes are usually found in groups that vary in size and composition according to ecological, anthropogenic, temporal, and social factors. Traditionally, the composition of these groups had been described as open and ever-changing. For research purposes, a "group" has been defined as "a collection of individuals that are less than a kilometre apart and moving in the same general direction." More recent studies have found that giraffes have long-term social associations and may form groups or pairs based on kinship, sex or other factors. These groups may regularly associate with one another in larger communities or sub-communities within a fission–fusion society. The number of giraffes in a group can range up to 66 individuals.
Giraffe groups tend to be sex-segregated although mixed-sex groups made of adult females and young males are known to occur. Particularly stable giraffe groups are those made of mothers and their young, which can last weeks or months. Social cohesion in these groups is maintained by the bonds formed between calves. Female association appears to be based on space-use and individuals may be matrilineally related. In general, females are more selective than males in who they associate with in regards to individuals of the same sex. Young males also form groups and will engage in playfights. However, as they get older males become more solitary but may also associate in pairs or with female groups. Giraffes are not territorial, but they have home ranges that vary according to rainfall and proximity to human settlements. Male giraffes occasionally wander far from areas that they normally frequent.
Although generally quiet and non-vocal, giraffes have been heard to communicate using various sounds. During courtship, males emit loud coughs. Females call their young by bellowing. Calves will emit snorts, bleats, mooing and mewing sounds. Giraffes also snore, hiss, moan, grunt and make flute-like sounds. During nighttime, giraffes appear to hum to each other above the infrasound range for purposes which are unclear.
(Wikipedia)
Der Kruger-Nationalpark (deutsch häufig falsch Krüger-Nationalpark) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.
(Wikipedia)
Die Giraffen (Giraffa) sind eine Gattung der Säugetiere aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich wurde ihr mit Giraffa camelopardalis und der Trivialbezeichnung „Giraffe“ nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2016 zeigen jedoch, dass die Gattung wenigstens vier Arten mit sieben eigenständigen Populationen umfasst. Die Giraffen stellen die höchsten landlebenden Tiere der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) werden sie auch als Steppengiraffen bezeichnet.
Männchen (Bullen) werden bis zu 6 Meter hoch und wiegen durchschnittlich rund 1600 Kilogramm. Weibchen (Kühe) werden bis zu 4,5 Meter hoch und wiegen etwa 830 Kilogramm bei einer Schulterhöhe zwischen 2 und 3,5 Metern.
Der Hals der Giraffen ist außergewöhnlich lang. Wie bei fast allen Säugetieren besteht die Halswirbelsäule gleichwohl aus nur sieben Halswirbeln, die aber stark verlängert sind. Der Hals wird von einer einzigen, sehr starken Sehne in einem Winkel von etwa 55° gehalten. Die Sehne verläuft vom Hinterkopf der Giraffe bis zum Steiß und ist für den „Höcker“ zwischen Hals und Körper verantwortlich. Der Ruhezustand hält Hals und Kopf in der aufrechten Position; um den Kopf nach unten zu bewegen, z. B. zum Trinken, muss die Giraffe Muskelarbeit aufbringen. Die Zunge kann 50 Zentimeter lang werden. Sie ist zum Greifen befähigt und im vorderen Bereich zum Schutz vor Sonnenbrand stark pigmentiert.
Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Je nach Art variieren Form und Farbe der Flecken. Die Unterseite ist hell und ungefleckt. Die Flecken dienen der Tarnung und der Regulierung der Körpertemperatur. Im Unterhautgewebe verläuft um jeden Flecken eine ringförmige Arterie, die Äste in den Flecken hinein aussendet. Über eine stärkere Durchblutung kann die Giraffe so mehr Körperwärme abgeben und ist nicht auf Schatten angewiesen. Vor allem bei männlichen Giraffen werden die Flecken mit zunehmenden Alter dunkler. Dies geschieht jedoch nicht bei allen Individuen im gleichen Maß oder in der gleichen Intensität, so dass hellere und dunklere Tiere in derselben Altersklasse auftreten. Nach Untersuchungen an Tieren aus dem Etosha-Nationalpark sind dunklere Altbullen häufig einzelgängerisch und zeichnen sich durch ein dominantes Auftreten gegenüber Geschlechtsgenossen bei der Fortpflanzung aus. Gleichalte hellere Individuen führen dagegen häufig ein Leben im Verband und sind weniger dominant, was zu geringeren Erfolgen in der Verpaarung mit Kühen führt. Demnach gibt die Fellfarbe den sozialen Status eines Individuums wieder.
Der Geruch des Haarkleids ist für den Menschen unangenehm. Giraffenbullen riechen stärker als -kühe. An Fäkalien erinnern speziell die Stoffe Indol und Skatol, darüber hinaus finden sich Octan, Benzaldehyd, Heptanal, Octanal, Nonanal, p-Kresol, Tetradecan- und Hexadecansäure im Fell. Die meisten dieser Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien oder Pilzen, wie sie auf der Haut von Säugetieren vorkommen. Der Gehalt von p-Kresol im Giraffenhaar ist ausreichend, um Zecken abzuschrecken.
Zwei zapfenartige Hörner sitzen bei beiden Geschlechtern dem Kopf auf. In seltenen Fällen wächst dahinter ein weiteres Hornpaar. Manche Giraffen haben zudem einen knochigen Höcker zwischen den Augen, der ähnlich wie die Hörner strukturiert ist.
Giraffen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 55 km/h. Die langen Beine können die Giraffe aber nur auf festem Untergrund tragen. Sumpfige Gegenden werden von den Tieren daher gemieden.
Giraffen verständigen sich im für Menschen nicht hörbaren Infraschallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz.
Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas. Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets.
Giraffen beweiden bevorzugt Akazien. Dabei greifen die Tiere einen Zweig mit ihrer bis zu 50 cm langen Zunge, ziehen ihn ins Maul und streifen durch Zurückziehen des Kopfes die Blätter ab. Zunge und Lippen sind so beschaffen, dass sie trotz der dornigen Äste keinen Schaden nehmen. Durch die hohe Bisskraft und die massiven Mahlzähne können die Äste, Blätter und Zweige zügig kleingemahlen werden und rutschen innerhalb kürzester Zeit den bis zu 2,5 Meter langen Hals herab. Jeden Tag nimmt eine Giraffe etwa 30 kg Nahrung auf; hierfür benötigt sie sechzehn bis zwanzig Stunden. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung gedeckt, so dass Giraffen wochenlang ohne zu trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zur Wasserquelle herabsenken zu können; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings nur unter sehr ungünstigen Umständen tun.
Giraffen leben einzelgängerisch oder in losen Verbänden. Dabei hängt das Sozialverhalten vom Geschlecht ab: Weibchen tun sich stets zu Herden von 4 bis 32 Tieren zusammen, die jedoch immer wieder in der Zusammensetzung wechseln. Junge oder weniger dominante Männchen formen eigene Verbände, sogenannte Junggesellengruppen, dominante Altbullen sind meist Einzelgänger. Die Gruppengröße ist abhängig vom Lebensraum und wird nicht durch die Anwesenheit größerer Beutegreifer beeinflusst. Auffälligerweise finden sich Kühe mit Nachwuchs häufiger in kleineren Gruppen zusammen. In der Namib im südwestlichen Afrika bilden gemischte Gruppen zumeist größere Verbände als eingeschlechtige Gruppen, wodurch die Geschlechterzusammensetzung einen wichtigen Einfluss darstellt. Demgegenüber nehmen Herden mit Jungtieren nicht an Größe zu, was den Schluss zulässt, dass bei den Giraffen der Schutz des Nachwuchses vor Bejagung nicht über die Gruppengröße gesteuert wird. Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Herdenbildung stellt die räumliche Verfügbarkeit von Nahrung dar. Dieser greift aber nicht über die Jahreszeiten hinweg, wodurch Herden als relativ stabil angesehen werden können. Fluktuationen in der Herdengröße sind demnach vom Nahrungsangebot abhängig und können über Tage deutlich schwanken. So kommt es häufig in den Morgen- und Abendstunden zu größeren Zusammenschlüssen, die der gemeinsamen Nahrungsaufnahme dienen.
Treffen zwei Bullen aufeinander, kommt es meistens zu einem ritualisierten Kampf, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen. Zur Paarungszeit können solche Kämpfe aggressiver ausfallen und eine Heftigkeit annehmen, bei der einer der Konkurrenten bewusstlos geschlagen wird.
Entgegen weit verbreiteter Meinung fressen Giraffen, vor allem in der Trockenzeit, von niedrigen Büschen bzw. auf halber Körperhöhe. Aus diesem Grund wird mittlerweile angezweifelt, dass die Giraffen ihren langen Hals nur aufgrund von Nahrungsauswahl haben. Ein Argument, das gegen die Nahrungsaufnahme-Theorie spricht, ist, dass Giraffen im Laufe der Evolution stärker ihren Hals verlängert haben als ihre Beine. Längere Beine wären jedoch energetisch günstiger, wenn es nur um Höhengewinn gehen würde. Eine aktuelle Theorie für den langen Hals sieht daher den Kampf der Giraffen-Männchen um Dominanz und Weibchen als einen Hauptgrund. Ein langer Hals ist dabei im Kampf vorteilhaft.
Giraffen schlafen mehrmals innerhalb eines 24-Stunden-Tages, dabei liegen sie mit angezogenen Beinen auf dem Bauch, mit dem Kopf nach hinten auf dem Körper. Der Schlaf dauert in der Regel nur kurze Zeit, in mehr als der Hälfte aller Beobachtungen weniger als 11 Minuten, im Maximum bis zu 100 Minuten. Die REM-Phase währt im Mittel 3 Minuten. Es wird angenommen, dass die Tiere in der liegenden Stellung Raubtieren schutzlos ausgeliefert sind, da sie nur langsam aufstehen können und sich durch Treten mit den Beinen verteidigen. Den größten Teil der Nacht verbringen sie mit Wiederkäuen. Tagsüber dösen Giraffen hin und wieder kurz im Stehen, was insgesamt weniger als 50 Minuten eines 24-Stunden-Tages ausmacht. Dadurch kommt ein Individuum auf etwa 4,6 Stunden Schlaf je Tageszyklus. Jungtiere schlafen durchschnittlich länger.
(Wikipedia)
Knuddel fragt sich wohl, was er hier soll und wie es ihm ergehen wird.
Am Donnerstag konnte ich Knuddel retten. Nun sind 40 Stunden vergangen und Knuddel hat folgendes zu berichten:
Erst mal hat mir die Maya die Zecken entfernt. Das waren so viele und ich musste lange still halten. Dann hat sie mir die stacheligen Samenkapseln aus dem Pelz genommen und mich mit einem Floh- und Zeckenmittel (Frontline) eingeschmiert. Das Zeug stank bestialisch, aber danach fühlte ich mich schon richtig Wohl.
Doch dann, was war dass? Sie hat mir so ein weisses Ding in den Mund geschoben und das war echt scheusslich. Sie sagte zu mir: "Das ist gegen deine Parasiten im Bauch, die müssen raus". Hoffentlich macht sie das nicht jeden Tag !!!
Und nun, erst mal ein wenig Schlafen. Der Tag war echt anstrengend, aber ganz plötzlich, da drückt was ..... ach nein, ich habe Durchfall. Die Maya putzt das stinkige Zeug gleich weg ........ ups, noch mehr ..... und noch ..... Sie trägt es mit Fassung.
Nach einer unruhigen Nacht, es hat immer wieder gedrückt, hab ich den nächsten Tag in Angriff genommen.
Das Babetli ist ja so lieb. Sie hat mich gleich unter ihre Fittiche genommen und ich fühle mich sehr gut aufgehoben und beschützt wenn sie in meiner Nähe ist. Es ist schön, so viele nette Freunde zu haben und gutes Essen und frisches Wasser und liebe Menschen. Da habe ich wirklich den Hauptgewinn gezogen .. wau-wau ... und ein wunderschönes Wochenende, euer glücklicher Knuddel
Knuddel wonders what he is supposed to do here and whether he likes it.
On Thursday I was able to rescue cuddling. Now 40 hours have passed and Knuddel has to report the following:
At first Maya has removed the ticks. These were so many and I had to hold on for a long time. Then she took the stitching seed capsules out of my fur, and smeared a flea and ticks liquid (Frontline) all over my coat. The stuff stank of bestiality, but after that I felt really well.
But then, what was that? She pushed a white thing into my mouth and that was really horrible. She said to me, "That's against your parasites in your stomach that have to get out". Hopefully she does not do it every day !!!
The day was really hard and now I have to sleep a little bit.
But suddenly, there is something ..... oh, no, I have a diarrhea. Maya cleans the stinky stuff right away ........ ups, there comes more ....... and more. She carries it with composure.
After a restless night because of the diarrhea, I attcked the new day.
Babetli the big Mastín puppy is so dear. She took me right under her control and I feel very well cared and protected for when she is near me. Nice to have so many kind friends and good food and fresh water and lovely people around me. I really pulled the jackpot .. wau-wau ... and wonderful weekend, your happy Knuddel
Knuddel se pregunta qué se supone que debe hacer aquí y si le gusta.
El jueves pude rescatar Knuddel. Ahora han pasado 40 horas y Knuddel tiene que informar lo siguiente:
Primero Maya ha quitado las garrapatas. Estos eran muchos y tuve que aguantar durante mucho tiempo. Luego sacó las cápsulas de semillas de costura de mi piel, y untó una pulga y garrapatas líquido (Frontline) por todo mi pelaje. Las cosas apestaban a la bestialidad, pero después me sentí muy bien.
Pero entonces, ¿qué fue eso? Ella empujó una cosa blanca en mi boca y eso fue realmente horrible. Ella me dijo: "Eso es contra los parásitos en el estómago que tienen que salir". ¡Ojalá no lo haga todos los días!!!
El día fue muy duro y ahora tengo que dormir un poco. Pero de repente, hay algo ..... oh, no, tengo una diarrea. Maya limpia las cosas de inmediato ........ ups, hay más ....... y más. Lo lleva con compostura.
Después de una noche agitada por la diarrea, señalé el nuevo día.
Babetli el gran cachorrito de Mastín es tan querido. Ella me tomó bajo su control y me siento muy bien cuidada y protegida para cuando ella está cerca de mí. Agradable tener muchos amigos amables y buena comida y agua fresca y gente encantadora a mi alrededor. Yo realmente sacó el bote .. wau-wau ... y un fin de semana maravilloso, su feliz Knuddel