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a heavily glitched and corrupted screenshot of a video call interface, likely zoom or teams, showing a man in a suit and tie with a white pocket square, the image is distorted with horizontal lines and color artifacts, the bottom half is flooded with bright cyan and green digital noise obscuring any text or interface elements, the background appears to be an office setting with monitors visible.
(Nur bei diesem und beim letzten Bild in der Galerie sind ein Text und ein Spende-Link hinterlegt – sowie bei der «Krong Peali Ceremony» ein englischer Erklärtext. Alle anderen Impressionen von der Baustelle lassen sich auf dem Smartphone am Einfachsten [und werbefrei] im Scroll-Modus geniessen, also nach dem Lesen «zurück» zur vorherigen Seitenansicht klicken.)
Vater Peang und Mutter Pheakdey leben mit ihren sieben Kindern Sina (18), Kreneth (17), Sreyneang (15), Saiyan (12), Reaksmey (10), Reatry (5) und Sokpheakra (3) in der Kommune Roerl im Dorf Sambour rund 30 Kilometer ausserhalb der für ihre Tempel bekannten Stadt Siem Riep. Von den 233 Familien im Dorf leben 77 in Armut. Peang und Pheakdey verkaufen Khmer-Körbe, die sie selber flechten mit Materialien aus der Umgebung. Damit verdienen sie rund 100 US-Dollar pro Monat. Mit diesem Einkommen müssen auch sämtliche Nahrungsmittel bezahlt werden, da die Familie nicht im Besitz einer landwirtschaftlichen Anbaufläche ist. Vor Kurzem konnte Peang als Lastwagenfahrer für eine Firma in der Nähe von Phnom Penh anfangen zu arbeiten, was etwas mehr Einkommen bringt, ihn aber für längere Phasen von seiner Familie trennt. Auf ihrem kleinen Grundstück wohnte die ganze Familie inklusive der Frau von Sina in einer rudimentären Hütte, die einsturzgefährdet war und die nicht mehr vor Wind und Regen schützte.
Wir durften für die grosse Familie ein neues Zuhause finanzieren und beim Hausbau mit anpacken zusammen mit Pheakdey und ihren Kindern (Peang kam für die Einweihungszeremonie am letzten Tag dazu), Helfer*innen aus dem Dorf, Mitarbeiter*innen von «VBC – Volunteer Building Cambodia» und den beiden Langzeit-Volunteers Jess und Steven. Dank dem durchdachten Bauprinzip und in der Werkstatt vorgefertigten Elementen konnten wir das Haus innerhalb von vier Tagen aufbauen. Am fünften Tag wurde es festlich eingeweiht und von der überglücklichen Familie bezogen.
Zum Einzug haben wir der Familie einen Grundstock an nützlichen Haushaltsartikeln und einen 50-Kilo-Sack Reis geschenkt. Dreimal umliefen alle unter Anleitung von einem Holy-Man singend, musizierend, tanzend das neue Haus. In den Händen trugen wir die Geschenke und Spenden, die wir anschliessend im Haus platzierten. Dann segneten drei buddhistische Mönche das Haus, die Familien und alle Beteiligten und es gab ein leckeres Festessen.
Als es etwas ruhiger wurde, überreichten wir der Familie eine Überraschung: Nachdem wir ihre eingestürzte Toilette gesehen hatten, haben wir im Verlauf der Woche beschlossen, ihnen auch ein neues WC und ein Solarpanel zu ermöglichen mit einem grossen Ventilator für unters Blechdach, Glühbirnen in beiden Stockwerken und Stromanschluss. Das WC wird bald durch VBC gebaut und die kleine Solaranlage fachmännisch installiert werden.
Irgendwann hiess es Abschied nehmen. Wir tauschten mit unseren VBC-Dolmeter*innen die letzten Worte mit Pheakdey und Peang und den Kindern aus und umarmten uns fest im Schatten ihres neuen Hauses. Die Tränen flossen in Strömen und auch wenn die heisse Sonne Kambodschas sie schnell trocknen liess, so werden wir mit Siem Reap nicht die Tempelanlagen von Angkor Wat verbinden, sondern diesen kleinen, blauen «Tempel der Herzen» und all den Begegnungen und Erinnerungen, die er möglich gemacht hat.
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Wer armen Familien in Kambodscha helfen möchte, kann dies mit einer kleineren oder grösseren Spende tun. Wir haben Mister Sinn – nach vielen Mails und Videocalls im Vorfeld – während unserer Projektwoche an seinem 50sten Geburtstag persönlich kennengelernt. Viele aus seinem Team sind zu Freund*innen geworden. Wir durften auch das VBC-Community-Center mit kostenlosen Schulangeboten für Kinder besuchen und haben viele Einblicke in das lokale Wirken von VBC bekommen, so dass wir voll und ganz hinter dieser NGO stehen können.
Gerade ist – aus Anlass von Mister Sinns Geburi – die Kampagne «10 Homes of Hope» angelaufen. Unter diesem Link findet man Informationen und Spendemöglichkeiten … und auch die berührende Geschichte von Mister Sinn kann nachgelesen werden: volunteerbuildingcambodia.org/sinns-50th-birthday-fundrai...