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Modica, Sicily. August 2025.
Taken on a Canon F-1 w/ F1.2 50mm lens on Psych Blues #2 400 iso film. #psychbluesfilm #filmphotography #film #canonf1 #sicily #modica #modicaalta #italy #travelphotography #35mmfilmphotography #psychedelicblues @psychedelic_blues_film
Film: Polaroid 200 @ 50 xPro E6
Camera: Nikon F100
Lens: Helios 44-2 58mm f/2
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I found an old film in the cupboard yesterday and it turned out to be a leftover from my Sicily trip in 2023. Delayed (much delayed) gratification is always a fun part of analogue photography
I remember all of the steps in Modica and my surprise that my ageing knees got me there and back again,,,
Olympus OM2n
Ilford HP5+
Rodinal 1=26 (6 mins)
© 2018 Boscardin Francesco. Photos are copyrighted. All rights reserved. Pictures can not be used without explicit permission by the creator.
Modica, Sizilien. Der 17. Oktober ist hier so heiß wie ein drückender Sommertag in Karlsruhe.
Ich bin mit Nils und Philipp vom Projekt Seehilfe in die wahnsinnig schöne Altstadt der italienischen Insel gefahren, um mit Geflüchteten ins Gespräch zu kommen.
An einer Tankstelle komme ich mit Aristide ins Gespräch, einem tätowierten Mann, der fließend Deutsch spricht und mir bereitwillig von seiner Vergangenheit erzählt und sich fotografieren lässt.
Aristide lebte 24 Jahre in Deutschland. Essen. Ruhrgebiet. Doch jetzt ist der 56-jährige wieder auf Sizilien und macht Musik.
Ich lenke unser Gespräch auf die Geflüchteten, die täglich in Italien ankommen. Aristide hält die Hand seitlich an den Mund, seine Stimme wird leiser.
„Was meinst Du? Das mit den…“ jetzt benutzt er das N-Wort.
„Scheiße“, führt er fort. „Die funktionieren nicht.“
Verwundert frage ich nach Gründen. Positionen. Argumenten. Aristide hat keine. Immer wieder erklärt er: „Es sind zu viele“. „Scheiße“.
Aristide fragt nach meiner Meinung. Ich erkläre ihm, dass wir Geflüchteten helfen sollten. „Ja ja, aber es sind zu viele.“ antwortet er genervt. Dieser Mann hat kein Ohr für meine Worte.
Da wir weitermüssen (und ich mich zunehmend unwohler in der Gegenwart Aristides fühle), verabschiede ich mich und gebe mir Mühe, freundlich zu bleiben.
Aristide umarmt mich lädt mich zu einem Bier ein. Ich lehne ab.
„Wir sehen uns dann im Fernsehen“, ruft er mir hinterher.
Da un piccolo appartamento con una stupenda vista sulla città di Modica.
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