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Built in 1901 by Emil Mayer on behalf of Baron Gustav von Bohlen und Halbach who had married Berta, the daughter of the Steel Tycoon, it has admirably fallen into the surrounding landscape: it has been called "a road as a work of art", connects the center of the island with Marina Piccola.
Costruita nel 1901 da Emil Mayer su incarico del Barone Gustaf von Bohlen und Halbach che aveva sposato Berta ,Figlia del magnate dell'acciaio ,opera mirabilmente calata nel contesto paesaggistico circostante : è stata definita " Una strada come opera d'arte " ,collega il centro dell'isola con Marina Piccola .
In Essen wurde die Firma Krupp gegründet und hier war bis 1999 auch ihr Hauptsitz. Die zentralen Verwaltungsgebäude befanden sich inmitten der Werksanlagen. Architekt des repräsentativen „Turmhauses“ war der Leiter des Kruppschen Baubüros, Robert Schmohl, der das Gebäude zwischen 1908 und 1911 an der Altendorfer Straße (heute Porsche-Zentrum Essen) errichten ließ. Das 60 Meter hohe „Turmhaus“ prägte bis zu seinem Abriss 1976 die Stadtsilhouette von Essen.
Das an der Altendorfer Straße noch existierende neuere Gebäude entstand 1939. In ihm befanden sich ursprünglich die Büroräume der Artilleriekonstruktion. Ab den 1950er-Jahren bis 1999 war das Gebäude Hauptsitz des Unternehmens Krupp. Hier waren alle wichtigen Büros untergebracht unter anderem die des Generalbevollmächtigten Berthold Beitz und später die der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach- Stiftung. Eine Fußgängerbrücke verband das Gebäude bis 1976 mit dem „Turmhaus“ auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Quelle: www.route-industriekultur.ruhr
Villa Hügel (Essen)
Die Villa Hügel im Essener Stadtteil Bredeney wurde 1870–1873 von Alfred Krupp errichtet und ist das ehemalige Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp.
Die Villa verfügt auf ihren 8.100 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche über 269 Räume und liegt – an prominenter Stelle über dem Ruhrtal und dem Baldeneysee – im 28 Hektar großen zugehörigen Hügelpark.
Heute ist die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Eigentümerin des Anwesens.[1] In der Villa Hügel hat auch die Kulturstiftung Ruhr ihren Sitz. Im Haus finden regelmäßig Veranstaltungen, z.B. Konzerte oder Ausstellungen, statt. Zahlreiche historische Räume sowie die Historische Ausstellung Krupp können zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.
Wikipedia ...
bei Halbach im Allgäu. Die Wolken sehen bedrohlich aus, haben sich aber nur in der Ferne enladen u. erleichtert.
Villa Hügel (Gartenansicht), links die Bibliothek und die Terrasse, mittig der Gartensaal, rechts das heutige Museum.
Die Villa Hügel im Essener Stadtteil Bredeney wurde 1870–1873 von Alfred Krupp errichtet und ist das ehemalige Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp.
Die Villa verfügt auf ihren 8.100 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche über 269 Räume und liegt – an prominenter Stelle über dem Ruhrtal und dem Baldeneysee – im 28 Hektar großen zugehörigen Hügelpark.
Heute ist die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Eigentümerin des Anwesens. In der Villa Hügel hat auch die Kulturstiftung Ruhr ihren Sitz. Im Haus finden regelmäßig Veranstaltungen, z.B. Konzerte oder Ausstellungen, statt. Zahlreiche historische Räume sowie die Historische Ausstellung Krupp können zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.
Wikipedia ...
Folkwang Museum Essen
Am 24. August 2006 gab die „Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung“ bekannt, den Neubau des Museums Folkwang mit 55 Millionen Euro zu finanzieren. Nach erfolgtem Architektenwettbewerb hat sich die Jury Mitte März 2007 für den ersten Preisträger, den renommierten britischen Architekten David Chipperfield ausgesprochen.
Die offizielle Neueröffnung fand am 28. Januar 2010 statt, als Essen Teil der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 wurde.
Die Industrieanlagen werden bei Einbruch der Dunkelheit durch eine farbige Lichtinstallation angestrahlt.
Zu dem was dort steht finde ich ein paar ungereimtheiten wo man mir aber auch nicht weiter helfen konnte. Warum ist Alfried links der ja 3 Jahre älter war als sein Bruder Claus und warum nur von Bohlen Halbach und nicht Krupp von Bohlen Halbach.
Das Album da zu
www.flickr.com/photos/brfoto-route66/albums/7217772029992...
The type 770 was called the "Big Mercedes". It was used in many countries around the world as a State car. This car was built in 1939 and utilized an 8 cylindre motor with 7.655 ccm and 230 hp to reach a top speed of 180 km/h. It´s previous owner was Gustav Krupp von Bohlen und Halbach. Seen in the "Nationales Automuseum", Dietzhoelztal, Germany. For further informatiion check the website www.nationalesautomuseum.de/en
A view of the former Halbach Schroeder Company Department Store building on the southeast corner of Maine and S. Fifth in downtown Quincy. The Chicago School architectural style building was designed by Quincy architect, Martin Geise. it was constructed in 1918 and was one of the largest structures in the downtown area. The building sits catty corner from Washington Park, the city square.
Originally known as "The Big White Store," Halbach Schroeder was the largest in Quincy's history, and continued its business in this building until 1943, when a St. Louis firm replaced it. Other subsequent owners of the structure were Ely & Walker Company followed by Burlington Mills. In 1956, the department store operation was sold to Block & Kuhl and later to Carson, Pirie, Scott & Company of Chicago. Carson's closed its doors to this operation in 1981.
The building is a contributing structure of special significance in the Downtown Quincy Historic District, added to the National Register of Historic Places in 1983. It has been an office and apartment complex in recent years. Recently renovated, the property is now known as the Halbach Schroeder Lofts.
To the east (left) of the Halbach Schroeder building is the WCU building, a ten-story structure designed by architect George Behrensmeyer in the Commercial architectural style. Completed in 1925, the WCU building was Quincy's first skyscraper.
The Western Catholic Union, a fraternal insurance organization, included in the basement of the structure a swimming pool, a bowling alley, a small gym, and a small cafe. The first floor contains a large commercial space, which was first and for many years occupied by the W.T. Grant Company. Floors two through nine contain offices in which many professional firms, insurance and investment companies, and other service companies have operated over the years. The Western Catholic Union has always and currently maintains offices on the ninth floor. An auditorium and banquet facilities are located on the tenth floor. It is interesting to note that the building's surviving architectural firm of George Behrensmeyer (presently known as "Architechnics") still maintains offices in the building.
The WCU Building also is a contributing structure of special significance in the Downtown Quincy Historic District on the NRHP.
Quincy, known as Illinois's "Gem City," is the seat of Adams County. Located on the Mississippi River, this west central Illinois community had a population of 40,111 at the 2020 census. During the 19th century, Quincy was a thriving transportation center as riverboats and rail service linked the city to many destinations west and along the river.
I invite you to visit my Adams County album for more views of the residential and commercial architecture in Quincy.
Folkwang Museum Essen
Am 24. August 2006 gab die „Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung“ bekannt, den Neubau des Museums Folkwang mit 55 Millionen Euro zu finanzieren. Nach erfolgtem Architektenwettbewerb hat sich die Jury Mitte März 2007 für den ersten Preisträger, den renommierten britischen Architekten David Chipperfield ausgesprochen. Die vom Altbau übernommenen Konzepte der großen Fenster und der Innenhöfe ermöglichen es, die Kunstobjekte – wo dies aus konservatorischen Gründen möglich ist – in natürlichem Licht zu präsentieren.
Die offizielle Neueröffnung fand am 28. Januar 2010 statt, als Essen Teil der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 wurde.
Da jeder ja diese Familie kennt, brauche ich nicht jeden einzelnen vor zu stellen ;)
1/10 sec. frei Hand mit APS C
Ich bin ja froh das ich mal ein freies Bild hatte. Ständig liefen irgendwelche Touris mir vors Bild
das Album da zu
www.flickr.com/photos/brfoto-route66/albums/7217772029992...
"Thyssenkrupp AG is a German multinational conglomerate with focus on industrial engineering and steel production. The company is based in Duisburg and Essen and divided into 670 subsidiaries worldwide. It is one of the world's largest steel producers; it was ranked tenth-largest worldwide by revenue in 2015. The company is the result of the 1999 merger of Thyssen AG and Krupp, and now has its operational headquarters in Essen. The largest shareholders are Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Foundation and Cevian Capital.
In addition to steel production, Thyssenkrupp's products range from machines and industrial services to high-speed trains, elevators and shipbuilding. Subsidiary Thyssenkrupp Marine Systems also manufactures frigates, corvettes and submarines for the German and foreign navies. "
Quelle: Wikipedia
Eine Feldbahndampflok vom Typ XXVIIdc (Bauart Bn2t) der byerischen Lokomotivfabrik Krauss & Comp. im Feldbahnmuseum Herrenleite in der Sächsischen Schweiz.
Vom Typ XXVIIdc mit einer Spurweite von 600 mm und einer Leistung von 55 PS baute Krauss zwischen 1922 und 1924 zehn Stück. Zwei Exemplare (Fabriknummern 7789 und 7790) gelangten bald darauf in den Steinbruch Bernbruch bei Kamenz der Karl Halbach KG. Hier waren sie bis Mitte der 1970er Jahre im Einsatz und waren damit die letzten in der DDR eingesatzten Feldbahndampflokomotiven.
Die 7789 gelangte bald nach Außerdienststellung 1981 in den Bestand der Historischen Feldbahn Dresden (ab 1998/2001 am jetzigen Standort Herrenleite). Hier war sie noch bis 1993 betriebsfähig erlebbar. Seitdem ist sie abgestellt, der Kessel müsste für eine Reaktivierung komplett ersetzt werden.
Ihre Schwesterlok mit der Nummer 7790 war noch bei der Parkeisenbahn Gera im Einsatz, bevor auch sie 2019 in den Bestand des Feldbahnmuseums Herrenleite gelangte.
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A type XXVIIdc (Bn2t design) narrow-gauge steam locomotive built by the Bavarian locomotive factory Krauss & Comp., located at the Herrenleite Narrow Gauge Railway Museum in Saxon Switzerland.
Krauss built ten units of the type XXVIIdc with a 600 mm track gauge and an output of 55 hp between 1922 and 1924. Shortly thereafter, two units (serial numbers 7789 and 7790) were delivered to the Bernbruch quarry near Kamenz, operated by Karl Halbach KG. They remained in service there until the mid-1970s, making them the last narrow-gauge steam locomotives used in the German Democratic Republic.
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Thyssenkrupp AG is a German multinational conglomerate with focus on industrial engineering and steel production. The company is based in Duisburg and Essen and divided into 670 subsidiaries worldwide. It is one of the world's largest steel producers; it was ranked tenth-largest worldwide by revenue in 2015. The company is the result of the 1999 merger of Thyssen AG and Krupp, and now has its operational headquarters in Essen. The largest shareholders are Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Foundation and Cevian Capital.[6]
In addition to steel production, Thyssenkrupp's products range from machines and industrial services to high-speed trains, elevators and shipbuilding. Subsidiary Thyssenkrupp Marine Systems also manufactures frigates, corvettes and submarines for the German and foreign navies.
Fotoausflug in das Thyssen-Krupp Quartier in Essen.
"Thyssenkrupp AG is a German multinational conglomerate with focus on industrial engineering and steel production. The company is based in Duisburg and Essen and divided into 670 subsidiaries worldwide. It is one of the world's largest steel producers; it was ranked tenth-largest worldwide by revenue in 2015. The company is the result of the 1999 merger of Thyssen AG and Krupp, and now has its operational headquarters in Essen. The largest shareholders are Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Foundation and Cevian Capital.
In addition to steel production, Thyssenkrupp's products range from machines and industrial services to high-speed trains, elevators and shipbuilding. Subsidiary Thyssenkrupp Marine Systems also manufactures frigates, corvettes and submarines for the German and foreign navies. "
Quelle: Wikipedia
Caspar David Friedrich (1774 - 1840)
Der Mönch am Meer | Monk by the Sea (1808-1810)
Alte Nationalgalerie - Berlin
With Monk by the Sea (1808-1810) and The Abbey in the Oakwood (1809-1810) by Caspar David Friedrich, the Nationalgalerie in Berlin is the custodian of perhaps the most famous pair of paintings from the period of German Romanticism. Since Heinrich von Kleist’s first essay, the paintings have inspired many different interpretations, and to this day are one of the central attractions on the Museumsinsel.
Technical aspects and the condition of the paintings
Caspar David Friedrich uses a very fine, primed canvas for both paintings with several layers of ground. The paint was applied in one to two very thin layers. Because of this, the paintings were immediately exceptionally prone to damage, affecting the paintwork as well as mechanical damage and the results of ageing. The condition of the paintings had already deteriorated considerably by 1900. From 1906, they were subjected to intensive restoration work of varying quality. The loss of the original substance of the paintings was considerable. Large, discoloured patches of retouching, overpainting and extremely discoloured layers of varnish detracted from the appearance of the paintings as well as further damage caused by transport and lining.
Conservation and restoration project
In 2013 it finally became possible to realise our long-term goal of restoring and conserving both works through the generous support of the Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. The paintings underwent comprehensive analyses and examinations. The technical research on Caspar David Friedrich’s painting techniques in particular delivered fascinating and important information on the materials he used and how they have changed, providing a basis for rethinking the colour compositions. The signatures on both works also led to new and astonishing findings. A detailed conservation and restoration plan was devised from the findings of these analyses. The objectives of these measures were to secure what remains of the original substance, to make the closest possible estimation of the paintings’ original state and to subsequently reconstruct the legibility of the artworks. Upon the completion of this work in January 2016, the restored works were put on display along with the technical and conservational findings as part of the exhibition The Monk Has Returned (22.1. – 24.07.2016) in the Caspar David Friedrich Hall of the Alte Nationalgalerie. In January 2017, a catalogue was published with the same title.
Source: www.smb.museum/en/museums-institutions/alte-nationalgaler...
Folkwang Museum Essen
Am 24. August 2006 gab die „Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung“ bekannt, den Neubau des Museums Folkwang mit 55 Millionen Euro zu finanzieren. Nach erfolgtem Architektenwettbewerb hat sich die Jury Mitte März 2007 für den ersten Preisträger, den renommierten britischen Architekten David Chipperfield ausgesprochen. Die vom Altbau übernommenen Konzepte der großen Fenster und der Innenhöfe ermöglichen es, die Kunstobjekte – wo dies aus konservatorischen Gründen möglich ist – in natürlichem Licht zu präsentieren.
Die offizielle Neueröffnung fand am 28. Januar 2010 statt, als Essen Teil der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 wurde.
Llum BCN, Poblenou, Barcelona, España.
The Rhythm of the Ocean, DESILENCE (TATIANA HALBACH, SØREN CHRISTENSEN).
Llum BCN, el festival de las artes lumínicas, celebra su decimoquinta edición. Te esperan doce instalaciones de artistas de prestigio internacional, dieciocho de las escuelas de grado universitario de diseño, arte y arquitectura de la ciudad y varias propuestas en equipamientos culturales y comerciales.
Con el lema “Paisajes nocturnos”, el festival ofrecerá una experiencia nocturna de la arquitectura distinta y mágica, despojada de la funcionalidad, experimental y que explora todo el potencial de edificios, calles y plazas. Organizado por el Instituto de Cultura de Barcelona, la dirección artística corre a cargo de la diseñadora de iluminación Maria Güell i Ordis, con la colaboración de la curadora austriaca Birgit Lill-Schnabl.
Llum BCN, the light arts festival, celebrates its fifteenth edition. Twelve installations by internationally renowned artists await you, along with eighteen projects from the city's university schools of design, art, and architecture, and various proposals in cultural and commercial venues.
With the theme "Nightscapes," the festival will offer a distinct and magical nighttime experience of architecture, stripped of functionality, experimental, and exploring the full potential of buildings, streets, and squares. Organized by the Barcelona Institute of Culture, the artistic direction is led by lighting designer Maria Güell i Ordis, in collaboration with Austrian curator Birgit Lill-Schnabl.
Erstbesitzer Gustav Krupp von Bohlen und Halbach
Nationales Automuseum, The Loh Collection, Dietzhölztal, 2026
"Thyssenkrupp AG is a German multinational conglomerate with focus on industrial engineering and steel production. The company is based in Duisburg and Essen and divided into 670 subsidiaries worldwide. It is one of the world's largest steel producers; it was ranked tenth-largest worldwide by revenue in 2015. The company is the result of the 1999 merger of Thyssen AG and Krupp, and now has its operational headquarters in Essen. The largest shareholders are Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Foundation and Cevian Capital.
In addition to steel production, Thyssenkrupp's products range from machines and industrial services to high-speed trains, elevators and shipbuilding. Subsidiary Thyssenkrupp Marine Systems also manufactures frigates, corvettes and submarines for the German and foreign navies. "
Quelle: Wikipedia
Hügelpark
The Villa Hügel is a 19th-century mansion in Bredeney, now part of Essen, Germany. It was built by the industrialist Alfred Krupp in 1870–1873 as his main residence and was the home of the Krupp family until after World War II. More recently, the Villa Hügel has housed the offices of the Kulturstiftung Ruhr (Ruhr Cultural Foundation), an art gallery, the historical archive of the Krupp family and company, and a concert venue.
Hügel simply means "hill", as the villa sits atop a hill. It was sometimes named Villa Krupp, after the family.
History
In 1864 Alfred Krupp purchased the Klosterbuschhof on the heights above Bredeney and had it rebuilt as a residence for his family. Over the following years, Krupp bought additional land around the estate and in 1869 placed an advertisement in Deutsche Bauzeitung looking for an architect who would turn his designs for a "large villa" into a viable blueprint. In the event, a number of architects worked on the project over the following years. Krupp himself continually intervened in the work with new ideas. His focus was very much on a modern and efficient house: design elements were secondary to him and he deemed most ornamental architectural features superfluous.
The foundations were laid in April 1870 and up to 800 people worked on the construction project at a time. Since Alfred Krupp wanted a very modern home, the villa was intended to be fire-proof and well insulated from sun, wind, cold and heat. It featured double-paned windows, water heating and an early form of air conditioning. The temperature was intended to be independently adjustable for each room. A large complex of support buildings was erected nearby, including private water and gas works.
Krupp pushed for a speedy completion, although the Franco-Prussian War and collapsing mining tunnels underneath the edifice slowed construction. On 10 January 1873, the family moved in; some of the technical features did not work as expected, however, so work continued after that.
Alfred Krupp died in 1887. The family continued to use the Villa Hügel and Friedrich Alfred Krupp and his wife Margarethe made some significant changes to the house, adding sumptuous ornamentation. Among other heads of state and monarchs, Emperor Wilhelm II stayed at the Villa Hügel seven times and visited 9 times. The current appearance of the villa is mostly due to the next generation of Krupps, Friedrich Alfred's daughter Bertha and her husband Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, who hired Ernst von Ihne to work on the building after 1912. He added wooden paneling to the interior and the owners furnished the villa with numerous works of art.
An annex called the Little House (Kleines Haus) containing sixty rooms was used to confine Alfried Krupp in the aftermath of the Second World War. Some parts of the villa were used to house members of the British post-war Control Commission, Germany (CCG) during 1946.
Description
The house has 269 rooms and occupies 8,100 m2 (87,000 sq ft). It is situated in a 28-hectare (69-acre) park that overlooks the River Ruhr and the Baldeneysee.
The main complex consists of the three-storied Wohnhaus ('residence') – topped by a belvedere, which originally contained the air conditioning ducts – and a three-storied Logierhaus ('lodging house'). The two were linked by a winter garden, now a two-storied building. The construction is supported by an iron framework, which was very modern for the time. The overall style of the original building was a very austere example of a late-Neoclassical villa; later changes added more ornamentation. The interior of the main building's ground and second floors is dominated by the main hall of over 400 m2 (4,300 sq ft). By contrast, the rooms of the first floor (which is not open to the public) were kept relatively simple.
Today
In 1953 the Krupp family opened their former residence to the public. Exhibitions have been held here since then. The Villa Hügel also served as a place of representation for the Krupp Group. In 1984, Berthold Beitz set up the Ruhr Cultural Foundation, which organizes major art and cultural exhibitions in the villa. The main building with many historical rooms can be visited today. The Krupp historical exhibition is housed in the adjoining building, the so-called Little House. The Krupp archive has also been located in the villa since 1905.
The hall is also the regular concert venue of Folkwang Kammerorchester Essen, a chamber orchestra.
(Wikipedia)
Die Villa Hügel im Essener Stadtteil Bredeney wurde 1870–1873 im Auftrag von Alfred Krupp errichtet und ist das ehemalige Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp.
Die schlossähnliche Villa hat auf ihren 11.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche 399 Räume und liegt – an prominenter Stelle über dem Ruhrtal und dem Baldeneysee – im 40 Hektar großen zugehörigen Hügelpark.
Heute ist die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Eigentümerin des Anwesens. In der Villa hat auch die Kulturstiftung Ruhr ihren Sitz. Im Haus finden regelmäßig Veranstaltungen, z. B. Konzerte oder Ausstellungen, statt. Zahlreiche historische Räume sowie die Historische Ausstellung Krupp werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
(Wikipedia)
Der Hügelpark ist die zur Villa Hügel gehörige, 40 Hektar große Parkanlage im Essener Stadtteil Bredeney, die der Industrielle Alfred Krupp ab 1869 plante und errichten ließ.
Geschichte und Charakter
Ursprünglich war bei der Anlage des Parks eine Zusammenarbeit mit einem renommierten Gartenarchitekten vorgesehen. Im Gespräch waren Joseph Clemens Weyhe und Johann Heinrich Gustav Meyer. Mit keinem der beiden kam ein Vertrag zustande. Stattdessen wurden die Vorstellungen Alfred Krupps durch seinen Obergärtner Friedrich Bete umgesetzt.
Es war eine Verbindung zwischen dem Angenehmen und dem Nützlichen vorgesehen. So sollte er auf der einen Seite der Repräsentation und der Erholung dienen, auf der Anderen war geplant, das Personal mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu versorgen. Von dem ursprünglich 127 bis 153 Hektar umfassenden Areal der Villa waren rund 13 bis 15 Hektar für die Landwirtschaft vorgesehen.
Unmittelbar um die Villa waren, mit Ausnahme des nördlichen Bereiches, Garten- und Parkanlagen vorgesehen. Die Nutzflächen sollten sich an diese anschließen. Nach den Vorstellungen von Alfred Krupp sollten sich im Park Wohnungen, Stallungen, Grotten, Treibhäuser, Brunnen, eine Reitbahn, Höfe, Gartenanlagen, ein Wasserdruckwerk, Springbrunnen, Kaskaden, Fischteiche, ein Wildpark, Viadukte, Brücken, Pferde- und Viehweiden befinden. Nachdem Krupp Brachewitz die Verantwortungen für die Planung der Villa immer mehr entzog, sollte er die Planungen für die Gebäude im Außenbereich übernehmen. Für die Ausführung war er nicht vorgesehen. Krupp sagte dazu, dass er: „nicht aber mit der Ausführung, weil das gar nicht sein Fach ist, wie ich mich vollständig überzeugt habe und wovon ihm gegenüber auch kein Hehl zu machen ist.“ Ihm zur Seite sollte Johann Heinrich Gustav Meyer gestellt werden, von dem allerdings nur drei Zeichnungen für das Gewächshaus angefertigt wurden.
So entstanden nach den Ideen von Alfred Krupp und Brachewitz sowie Bete Skizzen für eine Parkanlage südlich des Hauptgebäudes. Er bestand aus zwei Ebenen, welche von einem Park umgeben waren. Die obere Terrasse entstand aus dem Bodenaushub, welcher beim Bau der Villa anfiel. Diese Ebene war von einer Futtermauer eingefasst und sollte mit geometrisch angeordneten Baumpflanzungen und einem Teich gestaltet werden. Anfängliche Skizzen dieser Mauer hinterließen, besonders durch die beiden Wehrtürme an den Ecken, den Eindruck einer Festungsmauer. Der zweite Entwurf wurde mit einer Pergola und dem Eingang zum Weinkeller einschließlich Sitzgelegenheit aufgelockert.
1869 fertigten Brachewitz und Bete die erste Planung für diese beiden Terrassen an. Die Flächen bestanden zu weiten Teilen aus Rasen und wurden durch geschwungenen Wege mit Nischen für Statuen und Sitzbänke durchzogen. In der Mitte der Quermauer befand sich das Stibadium. Dahinter schloss sich der die obere Ebene umfassende Laubengang an. Unterhalb des Stibadiums war eine Grotte vorgesehen.
Ein weiterer Entwurf wurde 1870 angefertigt. Der Erholungsbereich war hier, entgegen der des ersten Planes, auf den unteren Bereich beschränkt. Der obere Bereich wurde geometrisch gestaltet und enthielt drei rechteckige Beete.
Der endgültige Entwurf beinhaltete ebenfalls die Aufteilung der oberen Ebene in drei rechteckige Teile. Jedoch wurden diese jetzt von einem breiten Weg gequert. Der geplante Teich entfiel aufgrund der hohen Kosten und des schlechten Untergrunds.
Zum Zeitpunkt des Baus der Villa Hügel war das Areal eine kahle Anhöhe mit Wiesen, Weiden und Ackerflächen. Dies entsprach allerdings nicht den Vorstellungen Alfred Krupps von seinem künftigen Wohnsitz. Um den Eindruck eines Waldes noch zu seinen Lebzeiten zu bekommen, wurden zahlreiche größere Bäume eingepflanzt. Krupps Wunsch war es „etwa 50 jährige … große, ältere Bäume … zuvörderst Buchen, Eichen, Linden, Platanen, Tannen, Fichten“ anzupflanzen. Zu diesem Zweck schickte er einen Angestellten nach Paris, um sich über den Bau eines neuen Boulevard zu informieren, wo erfolgreich Bäume diesen Alters eingepflanzt worden waren. Krupp ließ rund einhundert Bäume aus Mülheim an der Ruhr und Gelsenkirchen einpflanzen. Heute noch erhalten sind der Platanenhain am westlichen Hang unterhalb der Terrasse, die Buchen am ehemaligen Reitweg und die Rhododendren in der Schlucht.
Auf der oberen Terrasse war ein Quadrat mit 7 mal 7 Linden vorgesehen. Diese ersetzten das Arrangement von 4 mal 5 Linden, welche den ursprünglich geplanten Teich umschlossen. An diese Fläche schlossen sich beidseitig Beete an. Westlich schloss sich dann eine Rasenfläche an, welche mit kugelförmigen Buchsbäumen und Araukarien eingefasst wurde. Der Laubengang, welcher die obere Terrasse umfasst, wurde von Nadelgehölzen, Buchsbäumen, Lebensbäumen und Eiben umschlossen. Die untere Terrasse bestand zu weiten Teilen aus Rasen, Ziergräsern und Laubbaumbeständen. Bei den Bäumen handelte es sich um Buchen und Linden.
Die Wege waren ausschließlich als Kieswege ausgeführt. Zudem befanden sich zahlreiche Sitzmöbel, Skulpturen, Lampen und Vasen über den gesamten Bereich des Parks verteilt. 1883 war der Park in dieser Form fertiggestellt.
Während unter Alfred Krupp hauptsächlich einheimische Pflanzen den Weg in den Park fanden, änderte sich dies nach seinem Tod 1887. Unter seinem Sohn Friedrich Alfred Krupp, und später Bertha Krupp von Bohlen und Halbach, wandelte sich ab 1888 der Park mehr und mehr zu einem Repräsentationsobjekt. So wurden zunehmend seltene und exotische Pflanzen eingesetzt, wie die Anlage einer Orchideenzucht unter dem Nachfolger Betes, Friedrich Veerhoff, zeigt. Bis zur Versetzung nach Shanghai war im Park ab 1896 das Li-Hongzhang-Denkmal aufgestellt.
Der heutige Hügelpark befindet sich nicht mehr in seinem ursprünglichen Zustand. Zum 150. Jubiläum der Friedrich Krupp AG 1961 wurde die Anlage umfassend nach Vorbild eines Englischen Gartens umgestaltet. Die zwei unterschiedlichen Ebenen im Bereich südlich der Villa sind heute nicht mehr zu erkennen. Dieser Bereinigung fielen auch die künstlichen Wasserläufe und Quellen zum Opfer. Von den insgesamt über 50 Gebäuden auf dem Gelände der Villa Hügel sind neben dem Haupthaus nur noch die drei Portiergebäude, das Gäste- und das Spatzenhaus erhalten geblieben.
Die Parkanlage, verwaltet von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, ist eingebunden in das European Garden Heritage Network. Sie ist heute öffentlich zugänglich. Seit 2008 wird eine generelle Eintrittsgebühr erhoben, die auch den Besuch der Villa Hügel einschließt.
(Wikipedia)
Hügelpark
The Villa Hügel is a 19th-century mansion in Bredeney, now part of Essen, Germany. It was built by the industrialist Alfred Krupp in 1870–1873 as his main residence and was the home of the Krupp family until after World War II. More recently, the Villa Hügel has housed the offices of the Kulturstiftung Ruhr (Ruhr Cultural Foundation), an art gallery, the historical archive of the Krupp family and company, and a concert venue.
Hügel simply means "hill", as the villa sits atop a hill. It was sometimes named Villa Krupp, after the family.
History
In 1864 Alfred Krupp purchased the Klosterbuschhof on the heights above Bredeney and had it rebuilt as a residence for his family. Over the following years, Krupp bought additional land around the estate and in 1869 placed an advertisement in Deutsche Bauzeitung looking for an architect who would turn his designs for a "large villa" into a viable blueprint. In the event, a number of architects worked on the project over the following years. Krupp himself continually intervened in the work with new ideas. His focus was very much on a modern and efficient house: design elements were secondary to him and he deemed most ornamental architectural features superfluous.
The foundations were laid in April 1870 and up to 800 people worked on the construction project at a time. Since Alfred Krupp wanted a very modern home, the villa was intended to be fire-proof and well insulated from sun, wind, cold and heat. It featured double-paned windows, water heating and an early form of air conditioning. The temperature was intended to be independently adjustable for each room. A large complex of support buildings was erected nearby, including private water and gas works.
Krupp pushed for a speedy completion, although the Franco-Prussian War and collapsing mining tunnels underneath the edifice slowed construction. On 10 January 1873, the family moved in; some of the technical features did not work as expected, however, so work continued after that.
Alfred Krupp died in 1887. The family continued to use the Villa Hügel and Friedrich Alfred Krupp and his wife Margarethe made some significant changes to the house, adding sumptuous ornamentation. Among other heads of state and monarchs, Emperor Wilhelm II stayed at the Villa Hügel seven times and visited 9 times. The current appearance of the villa is mostly due to the next generation of Krupps, Friedrich Alfred's daughter Bertha and her husband Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, who hired Ernst von Ihne to work on the building after 1912. He added wooden paneling to the interior and the owners furnished the villa with numerous works of art.
An annex called the Little House (Kleines Haus) containing sixty rooms was used to confine Alfried Krupp in the aftermath of the Second World War. Some parts of the villa were used to house members of the British post-war Control Commission, Germany (CCG) during 1946.
Description
The house has 269 rooms and occupies 8,100 m2 (87,000 sq ft). It is situated in a 28-hectare (69-acre) park that overlooks the River Ruhr and the Baldeneysee.
The main complex consists of the three-storied Wohnhaus ('residence') – topped by a belvedere, which originally contained the air conditioning ducts – and a three-storied Logierhaus ('lodging house'). The two were linked by a winter garden, now a two-storied building. The construction is supported by an iron framework, which was very modern for the time. The overall style of the original building was a very austere example of a late-Neoclassical villa; later changes added more ornamentation. The interior of the main building's ground and second floors is dominated by the main hall of over 400 m2 (4,300 sq ft). By contrast, the rooms of the first floor (which is not open to the public) were kept relatively simple.
Today
In 1953 the Krupp family opened their former residence to the public. Exhibitions have been held here since then. The Villa Hügel also served as a place of representation for the Krupp Group. In 1984, Berthold Beitz set up the Ruhr Cultural Foundation, which organizes major art and cultural exhibitions in the villa. The main building with many historical rooms can be visited today. The Krupp historical exhibition is housed in the adjoining building, the so-called Little House. The Krupp archive has also been located in the villa since 1905.
The hall is also the regular concert venue of Folkwang Kammerorchester Essen, a chamber orchestra.
(Wikipedia)
Die Villa Hügel im Essener Stadtteil Bredeney wurde 1870–1873 im Auftrag von Alfred Krupp errichtet und ist das ehemalige Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp.
Die schlossähnliche Villa hat auf ihren 11.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche 399 Räume und liegt – an prominenter Stelle über dem Ruhrtal und dem Baldeneysee – im 40 Hektar großen zugehörigen Hügelpark.
Heute ist die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Eigentümerin des Anwesens. In der Villa hat auch die Kulturstiftung Ruhr ihren Sitz. Im Haus finden regelmäßig Veranstaltungen, z. B. Konzerte oder Ausstellungen, statt. Zahlreiche historische Räume sowie die Historische Ausstellung Krupp werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
(Wikipedia)
Der Hügelpark ist die zur Villa Hügel gehörige, 40 Hektar große Parkanlage im Essener Stadtteil Bredeney, die der Industrielle Alfred Krupp ab 1869 plante und errichten ließ.
Geschichte und Charakter
Ursprünglich war bei der Anlage des Parks eine Zusammenarbeit mit einem renommierten Gartenarchitekten vorgesehen. Im Gespräch waren Joseph Clemens Weyhe und Johann Heinrich Gustav Meyer. Mit keinem der beiden kam ein Vertrag zustande. Stattdessen wurden die Vorstellungen Alfred Krupps durch seinen Obergärtner Friedrich Bete umgesetzt.
Es war eine Verbindung zwischen dem Angenehmen und dem Nützlichen vorgesehen. So sollte er auf der einen Seite der Repräsentation und der Erholung dienen, auf der Anderen war geplant, das Personal mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu versorgen. Von dem ursprünglich 127 bis 153 Hektar umfassenden Areal der Villa waren rund 13 bis 15 Hektar für die Landwirtschaft vorgesehen.
Unmittelbar um die Villa waren, mit Ausnahme des nördlichen Bereiches, Garten- und Parkanlagen vorgesehen. Die Nutzflächen sollten sich an diese anschließen. Nach den Vorstellungen von Alfred Krupp sollten sich im Park Wohnungen, Stallungen, Grotten, Treibhäuser, Brunnen, eine Reitbahn, Höfe, Gartenanlagen, ein Wasserdruckwerk, Springbrunnen, Kaskaden, Fischteiche, ein Wildpark, Viadukte, Brücken, Pferde- und Viehweiden befinden. Nachdem Krupp Brachewitz die Verantwortungen für die Planung der Villa immer mehr entzog, sollte er die Planungen für die Gebäude im Außenbereich übernehmen. Für die Ausführung war er nicht vorgesehen. Krupp sagte dazu, dass er: „nicht aber mit der Ausführung, weil das gar nicht sein Fach ist, wie ich mich vollständig überzeugt habe und wovon ihm gegenüber auch kein Hehl zu machen ist.“ Ihm zur Seite sollte Johann Heinrich Gustav Meyer gestellt werden, von dem allerdings nur drei Zeichnungen für das Gewächshaus angefertigt wurden.
So entstanden nach den Ideen von Alfred Krupp und Brachewitz sowie Bete Skizzen für eine Parkanlage südlich des Hauptgebäudes. Er bestand aus zwei Ebenen, welche von einem Park umgeben waren. Die obere Terrasse entstand aus dem Bodenaushub, welcher beim Bau der Villa anfiel. Diese Ebene war von einer Futtermauer eingefasst und sollte mit geometrisch angeordneten Baumpflanzungen und einem Teich gestaltet werden. Anfängliche Skizzen dieser Mauer hinterließen, besonders durch die beiden Wehrtürme an den Ecken, den Eindruck einer Festungsmauer. Der zweite Entwurf wurde mit einer Pergola und dem Eingang zum Weinkeller einschließlich Sitzgelegenheit aufgelockert.
1869 fertigten Brachewitz und Bete die erste Planung für diese beiden Terrassen an. Die Flächen bestanden zu weiten Teilen aus Rasen und wurden durch geschwungenen Wege mit Nischen für Statuen und Sitzbänke durchzogen. In der Mitte der Quermauer befand sich das Stibadium. Dahinter schloss sich der die obere Ebene umfassende Laubengang an. Unterhalb des Stibadiums war eine Grotte vorgesehen.
Ein weiterer Entwurf wurde 1870 angefertigt. Der Erholungsbereich war hier, entgegen der des ersten Planes, auf den unteren Bereich beschränkt. Der obere Bereich wurde geometrisch gestaltet und enthielt drei rechteckige Beete.
Der endgültige Entwurf beinhaltete ebenfalls die Aufteilung der oberen Ebene in drei rechteckige Teile. Jedoch wurden diese jetzt von einem breiten Weg gequert. Der geplante Teich entfiel aufgrund der hohen Kosten und des schlechten Untergrunds.
Zum Zeitpunkt des Baus der Villa Hügel war das Areal eine kahle Anhöhe mit Wiesen, Weiden und Ackerflächen. Dies entsprach allerdings nicht den Vorstellungen Alfred Krupps von seinem künftigen Wohnsitz. Um den Eindruck eines Waldes noch zu seinen Lebzeiten zu bekommen, wurden zahlreiche größere Bäume eingepflanzt. Krupps Wunsch war es „etwa 50 jährige … große, ältere Bäume … zuvörderst Buchen, Eichen, Linden, Platanen, Tannen, Fichten“ anzupflanzen. Zu diesem Zweck schickte er einen Angestellten nach Paris, um sich über den Bau eines neuen Boulevard zu informieren, wo erfolgreich Bäume diesen Alters eingepflanzt worden waren. Krupp ließ rund einhundert Bäume aus Mülheim an der Ruhr und Gelsenkirchen einpflanzen. Heute noch erhalten sind der Platanenhain am westlichen Hang unterhalb der Terrasse, die Buchen am ehemaligen Reitweg und die Rhododendren in der Schlucht.
Auf der oberen Terrasse war ein Quadrat mit 7 mal 7 Linden vorgesehen. Diese ersetzten das Arrangement von 4 mal 5 Linden, welche den ursprünglich geplanten Teich umschlossen. An diese Fläche schlossen sich beidseitig Beete an. Westlich schloss sich dann eine Rasenfläche an, welche mit kugelförmigen Buchsbäumen und Araukarien eingefasst wurde. Der Laubengang, welcher die obere Terrasse umfasst, wurde von Nadelgehölzen, Buchsbäumen, Lebensbäumen und Eiben umschlossen. Die untere Terrasse bestand zu weiten Teilen aus Rasen, Ziergräsern und Laubbaumbeständen. Bei den Bäumen handelte es sich um Buchen und Linden.
Die Wege waren ausschließlich als Kieswege ausgeführt. Zudem befanden sich zahlreiche Sitzmöbel, Skulpturen, Lampen und Vasen über den gesamten Bereich des Parks verteilt. 1883 war der Park in dieser Form fertiggestellt.
Während unter Alfred Krupp hauptsächlich einheimische Pflanzen den Weg in den Park fanden, änderte sich dies nach seinem Tod 1887. Unter seinem Sohn Friedrich Alfred Krupp, und später Bertha Krupp von Bohlen und Halbach, wandelte sich ab 1888 der Park mehr und mehr zu einem Repräsentationsobjekt. So wurden zunehmend seltene und exotische Pflanzen eingesetzt, wie die Anlage einer Orchideenzucht unter dem Nachfolger Betes, Friedrich Veerhoff, zeigt. Bis zur Versetzung nach Shanghai war im Park ab 1896 das Li-Hongzhang-Denkmal aufgestellt.
Der heutige Hügelpark befindet sich nicht mehr in seinem ursprünglichen Zustand. Zum 150. Jubiläum der Friedrich Krupp AG 1961 wurde die Anlage umfassend nach Vorbild eines Englischen Gartens umgestaltet. Die zwei unterschiedlichen Ebenen im Bereich südlich der Villa sind heute nicht mehr zu erkennen. Dieser Bereinigung fielen auch die künstlichen Wasserläufe und Quellen zum Opfer. Von den insgesamt über 50 Gebäuden auf dem Gelände der Villa Hügel sind neben dem Haupthaus nur noch die drei Portiergebäude, das Gäste- und das Spatzenhaus erhalten geblieben.
Die Parkanlage, verwaltet von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, ist eingebunden in das European Garden Heritage Network. Sie ist heute öffentlich zugänglich. Seit 2008 wird eine generelle Eintrittsgebühr erhoben, die auch den Besuch der Villa Hügel einschließt.
(Wikipedia)
95/365
"We want only loyal workers who are grateful from the bottom of their hearts for the bread which we let them earn." Gustav Krupp von Bohlen und Halbach
I disrespectfully disagree..
corporate.gettyimages.com/marketing/m05/edit_newsletter/i...
en.wikipedia.org/wiki/Alfried_Krupp_von_Bohlen_und_Halbach
Strobist: On camera Nikon SB910 with built in diffusor at 1/64th power. Right and left Yuongnuo YN 460-II at 2/10th power triggered by the nikon.
Museum Folkwang is a major collection of 19th- and 20th-century art in Essen, Germany. The museum was established in 1922 by merging the Essener Kunstmuseum, which was founded in 1906, and the private Folkwang Museum of the collector and patron Karl Ernst Osthaus in Hagen, founded in 1902.
The term Folkwang derives from the name of the afterlife meadow of the dead, Fólkvangr, presided over by the Norse goddess Freyja.
Museum Folkwang incorporates the Deutsche Plakat Museum (German poster museum), comprising circa 340,000 posters from politics, economy and culture. During a visit in Essen in 1932, Paul J. Sachs called the Folkwang "the most beautiful museum in the world."
In 2007, David Chipperfield designed an extension, which was then built onto the older building.
(Wikipedia)
Das Museum Folkwang ist ein Kunstmuseum in Essen. Es wurde 1902 in Hagen von dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus unter dem Namen Folkwang Museum eröffnet und hatte lange Zeit eine Vorreiterrolle im Bereich der Modernen Kunst. Nach dem Tod von Osthaus 1921 wurde seine Sammlung nach Essen verkauft, wo sich der Folkwang-Museumsverein mit dem Ziel konstituiert hatte, sie zu erwerben. Seitdem wird das Museum dort weitergeführt. Die Sammlung enthält Werke des Impressionismus, des Expressionismus, des Surrealismus und weiterer Stilrichtungen der Modernen Kunst. Zudem besitzt das Museum Folkwang Objekte des Kunstgewerbes, eine graphische und eine photographische Sammlung. Während der Zeit des Nationalsozialismus verlor das Museum in der „Aktion Entartete Kunst“ 1400 Werke, darunter bedeutende Bestandteile der Sammlung. Nach dem Krieg konnten diese Verluste größtenteils durch Rückkauf oder Neuerwerbungen ersetzt werden. 2006 gab die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung bekannt, den Neubau des Museums Folkwang zu finanzieren. Nach zwei Jahren Bauarbeiten wurde der von David Chipperfield entworfene Neubau im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 am 28. Januar 2010 offiziell eröffnet.
(Wikipedia)
Los Carpinteros
Helm/Helmet/Yelmo
seit 15. November 2014
Auf Einladung des Museum Folkwang hat das kubanische Künstlerduo Los Carpinteros (Dagoberto Rodríguez Sánchez, geb. 1969, und Marco Antonio Castillo Valdés, geb. 1971) an zentraler Stelle innerhalb der Schausammlung eine Installation geschaffen, die für die von Karl Ernst Osthaus begonnene Sammlung Archäologie, Weltkunst, Kunstgewerbe einen neuen Ort und eine neue Form der Präsentation bereit stellt.
Die Zusammenschau von Werken antiker und nicht-europäischer Kulturen mit Gemälden und Skulpturen der europäischen Avantgarde war für das Museum Folkwang konstituierend und die Beschäftigung mit diesen Beständen gehört bis heute zu den zentralen Aufgaben seiner musealen Praxis: Neben der Durchführung notwendiger Restaurierungen und der Erforschung ihrer Erwerbungsgeschichte geht es dabei insbesondere darum, sie ihrer künstlerischen und historischen Bedeutung entsprechend angemessen zu präsentieren. Vor dem Hintergrund der seit einigen Jahren intensiv geführten Diskussion über den Umgang westlicher Museen mit nicht-europäischer Kunst heißt das auch, sich die Frage zu stellen, wie „künstlerische und historische Bedeutung“ aktuell zu definieren ist und was eine ihr „angemessene Präsentation“ zu leisten hat.
Los Carpinteros geben darauf eine spektakuläre und inspirierende Antwort. Die Installation Helm/Helmet/Yelmo, gleichzeitig Skulptur und Ausstellungsarchitektur, ist Kreuzungspunkt verschiedener Deutungsangebote, die sich auf das Museum und seine inszenatorischen Mitteln beziehen. Geschickt werden unterschiedliche kulturelle, politische sowie ökonomische Instrumentalisierungen dieser Institution durchmischt sowie historische und aktuelle Möglichkeitsformen für den Umgang mit den darin aufbewahrten Objekten aufgerufen. Die beiden Künstler haben für ihr Werk die Bestandteile musealer Inszenierung – Architektur, Ausstellungsmobiliar und Exponat – derart miteinander verwoben, dass ein Ort entstanden ist, an dem das Museum selbst in seiner Materialität, Arbeitsweise und „Institutionalität“ erkennbar wird.
In der raumgreifenden Installation werden in den kommenden fünf Jahren wechselnde Objekte aus der Sammlung Archäologie, Weltkunst, Kunstgewerbe präsentiert.
(museum-folkwang.de)
Hügelpark
The Villa Hügel is a 19th-century mansion in Bredeney, now part of Essen, Germany. It was built by the industrialist Alfred Krupp in 1870–1873 as his main residence and was the home of the Krupp family until after World War II. More recently, the Villa Hügel has housed the offices of the Kulturstiftung Ruhr (Ruhr Cultural Foundation), an art gallery, the historical archive of the Krupp family and company, and a concert venue.
Hügel simply means "hill", as the villa sits atop a hill. It was sometimes named Villa Krupp, after the family.
History
In 1864 Alfred Krupp purchased the Klosterbuschhof on the heights above Bredeney and had it rebuilt as a residence for his family. Over the following years, Krupp bought additional land around the estate and in 1869 placed an advertisement in Deutsche Bauzeitung looking for an architect who would turn his designs for a "large villa" into a viable blueprint. In the event, a number of architects worked on the project over the following years. Krupp himself continually intervened in the work with new ideas. His focus was very much on a modern and efficient house: design elements were secondary to him and he deemed most ornamental architectural features superfluous.
The foundations were laid in April 1870 and up to 800 people worked on the construction project at a time. Since Alfred Krupp wanted a very modern home, the villa was intended to be fire-proof and well insulated from sun, wind, cold and heat. It featured double-paned windows, water heating and an early form of air conditioning. The temperature was intended to be independently adjustable for each room. A large complex of support buildings was erected nearby, including private water and gas works.
Krupp pushed for a speedy completion, although the Franco-Prussian War and collapsing mining tunnels underneath the edifice slowed construction. On 10 January 1873, the family moved in; some of the technical features did not work as expected, however, so work continued after that.
Alfred Krupp died in 1887. The family continued to use the Villa Hügel and Friedrich Alfred Krupp and his wife Margarethe made some significant changes to the house, adding sumptuous ornamentation. Among other heads of state and monarchs, Emperor Wilhelm II stayed at the Villa Hügel seven times and visited 9 times. The current appearance of the villa is mostly due to the next generation of Krupps, Friedrich Alfred's daughter Bertha and her husband Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, who hired Ernst von Ihne to work on the building after 1912. He added wooden paneling to the interior and the owners furnished the villa with numerous works of art.
An annex called the Little House (Kleines Haus) containing sixty rooms was used to confine Alfried Krupp in the aftermath of the Second World War. Some parts of the villa were used to house members of the British post-war Control Commission, Germany (CCG) during 1946.
Description
The house has 269 rooms and occupies 8,100 m2 (87,000 sq ft). It is situated in a 28-hectare (69-acre) park that overlooks the River Ruhr and the Baldeneysee.
The main complex consists of the three-storied Wohnhaus ('residence') – topped by a belvedere, which originally contained the air conditioning ducts – and a three-storied Logierhaus ('lodging house'). The two were linked by a winter garden, now a two-storied building. The construction is supported by an iron framework, which was very modern for the time. The overall style of the original building was a very austere example of a late-Neoclassical villa; later changes added more ornamentation. The interior of the main building's ground and second floors is dominated by the main hall of over 400 m2 (4,300 sq ft). By contrast, the rooms of the first floor (which is not open to the public) were kept relatively simple.
Today
In 1953 the Krupp family opened their former residence to the public. Exhibitions have been held here since then. The Villa Hügel also served as a place of representation for the Krupp Group. In 1984, Berthold Beitz set up the Ruhr Cultural Foundation, which organizes major art and cultural exhibitions in the villa. The main building with many historical rooms can be visited today. The Krupp historical exhibition is housed in the adjoining building, the so-called Little House. The Krupp archive has also been located in the villa since 1905.
The hall is also the regular concert venue of Folkwang Kammerorchester Essen, a chamber orchestra.
(Wikipedia)
Die Villa Hügel im Essener Stadtteil Bredeney wurde 1870–1873 im Auftrag von Alfred Krupp errichtet und ist das ehemalige Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp.
Die schlossähnliche Villa hat auf ihren 11.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche 399 Räume und liegt – an prominenter Stelle über dem Ruhrtal und dem Baldeneysee – im 40 Hektar großen zugehörigen Hügelpark.
Heute ist die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Eigentümerin des Anwesens. In der Villa hat auch die Kulturstiftung Ruhr ihren Sitz. Im Haus finden regelmäßig Veranstaltungen, z. B. Konzerte oder Ausstellungen, statt. Zahlreiche historische Räume sowie die Historische Ausstellung Krupp werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
(Wikipedia)
Der Hügelpark ist die zur Villa Hügel gehörige, 40 Hektar große Parkanlage im Essener Stadtteil Bredeney, die der Industrielle Alfred Krupp ab 1869 plante und errichten ließ.
Geschichte und Charakter
Ursprünglich war bei der Anlage des Parks eine Zusammenarbeit mit einem renommierten Gartenarchitekten vorgesehen. Im Gespräch waren Joseph Clemens Weyhe und Johann Heinrich Gustav Meyer. Mit keinem der beiden kam ein Vertrag zustande. Stattdessen wurden die Vorstellungen Alfred Krupps durch seinen Obergärtner Friedrich Bete umgesetzt.
Es war eine Verbindung zwischen dem Angenehmen und dem Nützlichen vorgesehen. So sollte er auf der einen Seite der Repräsentation und der Erholung dienen, auf der Anderen war geplant, das Personal mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu versorgen. Von dem ursprünglich 127 bis 153 Hektar umfassenden Areal der Villa waren rund 13 bis 15 Hektar für die Landwirtschaft vorgesehen.
Unmittelbar um die Villa waren, mit Ausnahme des nördlichen Bereiches, Garten- und Parkanlagen vorgesehen. Die Nutzflächen sollten sich an diese anschließen. Nach den Vorstellungen von Alfred Krupp sollten sich im Park Wohnungen, Stallungen, Grotten, Treibhäuser, Brunnen, eine Reitbahn, Höfe, Gartenanlagen, ein Wasserdruckwerk, Springbrunnen, Kaskaden, Fischteiche, ein Wildpark, Viadukte, Brücken, Pferde- und Viehweiden befinden. Nachdem Krupp Brachewitz die Verantwortungen für die Planung der Villa immer mehr entzog, sollte er die Planungen für die Gebäude im Außenbereich übernehmen. Für die Ausführung war er nicht vorgesehen. Krupp sagte dazu, dass er: „nicht aber mit der Ausführung, weil das gar nicht sein Fach ist, wie ich mich vollständig überzeugt habe und wovon ihm gegenüber auch kein Hehl zu machen ist.“ Ihm zur Seite sollte Johann Heinrich Gustav Meyer gestellt werden, von dem allerdings nur drei Zeichnungen für das Gewächshaus angefertigt wurden.
So entstanden nach den Ideen von Alfred Krupp und Brachewitz sowie Bete Skizzen für eine Parkanlage südlich des Hauptgebäudes. Er bestand aus zwei Ebenen, welche von einem Park umgeben waren. Die obere Terrasse entstand aus dem Bodenaushub, welcher beim Bau der Villa anfiel. Diese Ebene war von einer Futtermauer eingefasst und sollte mit geometrisch angeordneten Baumpflanzungen und einem Teich gestaltet werden. Anfängliche Skizzen dieser Mauer hinterließen, besonders durch die beiden Wehrtürme an den Ecken, den Eindruck einer Festungsmauer. Der zweite Entwurf wurde mit einer Pergola und dem Eingang zum Weinkeller einschließlich Sitzgelegenheit aufgelockert.
1869 fertigten Brachewitz und Bete die erste Planung für diese beiden Terrassen an. Die Flächen bestanden zu weiten Teilen aus Rasen und wurden durch geschwungenen Wege mit Nischen für Statuen und Sitzbänke durchzogen. In der Mitte der Quermauer befand sich das Stibadium. Dahinter schloss sich der die obere Ebene umfassende Laubengang an. Unterhalb des Stibadiums war eine Grotte vorgesehen.
Ein weiterer Entwurf wurde 1870 angefertigt. Der Erholungsbereich war hier, entgegen der des ersten Planes, auf den unteren Bereich beschränkt. Der obere Bereich wurde geometrisch gestaltet und enthielt drei rechteckige Beete.
Der endgültige Entwurf beinhaltete ebenfalls die Aufteilung der oberen Ebene in drei rechteckige Teile. Jedoch wurden diese jetzt von einem breiten Weg gequert. Der geplante Teich entfiel aufgrund der hohen Kosten und des schlechten Untergrunds.
Zum Zeitpunkt des Baus der Villa Hügel war das Areal eine kahle Anhöhe mit Wiesen, Weiden und Ackerflächen. Dies entsprach allerdings nicht den Vorstellungen Alfred Krupps von seinem künftigen Wohnsitz. Um den Eindruck eines Waldes noch zu seinen Lebzeiten zu bekommen, wurden zahlreiche größere Bäume eingepflanzt. Krupps Wunsch war es „etwa 50 jährige … große, ältere Bäume … zuvörderst Buchen, Eichen, Linden, Platanen, Tannen, Fichten“ anzupflanzen. Zu diesem Zweck schickte er einen Angestellten nach Paris, um sich über den Bau eines neuen Boulevard zu informieren, wo erfolgreich Bäume diesen Alters eingepflanzt worden waren. Krupp ließ rund einhundert Bäume aus Mülheim an der Ruhr und Gelsenkirchen einpflanzen. Heute noch erhalten sind der Platanenhain am westlichen Hang unterhalb der Terrasse, die Buchen am ehemaligen Reitweg und die Rhododendren in der Schlucht.
Auf der oberen Terrasse war ein Quadrat mit 7 mal 7 Linden vorgesehen. Diese ersetzten das Arrangement von 4 mal 5 Linden, welche den ursprünglich geplanten Teich umschlossen. An diese Fläche schlossen sich beidseitig Beete an. Westlich schloss sich dann eine Rasenfläche an, welche mit kugelförmigen Buchsbäumen und Araukarien eingefasst wurde. Der Laubengang, welcher die obere Terrasse umfasst, wurde von Nadelgehölzen, Buchsbäumen, Lebensbäumen und Eiben umschlossen. Die untere Terrasse bestand zu weiten Teilen aus Rasen, Ziergräsern und Laubbaumbeständen. Bei den Bäumen handelte es sich um Buchen und Linden.
Die Wege waren ausschließlich als Kieswege ausgeführt. Zudem befanden sich zahlreiche Sitzmöbel, Skulpturen, Lampen und Vasen über den gesamten Bereich des Parks verteilt. 1883 war der Park in dieser Form fertiggestellt.
Während unter Alfred Krupp hauptsächlich einheimische Pflanzen den Weg in den Park fanden, änderte sich dies nach seinem Tod 1887. Unter seinem Sohn Friedrich Alfred Krupp, und später Bertha Krupp von Bohlen und Halbach, wandelte sich ab 1888 der Park mehr und mehr zu einem Repräsentationsobjekt. So wurden zunehmend seltene und exotische Pflanzen eingesetzt, wie die Anlage einer Orchideenzucht unter dem Nachfolger Betes, Friedrich Veerhoff, zeigt. Bis zur Versetzung nach Shanghai war im Park ab 1896 das Li-Hongzhang-Denkmal aufgestellt.
Der heutige Hügelpark befindet sich nicht mehr in seinem ursprünglichen Zustand. Zum 150. Jubiläum der Friedrich Krupp AG 1961 wurde die Anlage umfassend nach Vorbild eines Englischen Gartens umgestaltet. Die zwei unterschiedlichen Ebenen im Bereich südlich der Villa sind heute nicht mehr zu erkennen. Dieser Bereinigung fielen auch die künstlichen Wasserläufe und Quellen zum Opfer. Von den insgesamt über 50 Gebäuden auf dem Gelände der Villa Hügel sind neben dem Haupthaus nur noch die drei Portiergebäude, das Gäste- und das Spatzenhaus erhalten geblieben.
Die Parkanlage, verwaltet von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, ist eingebunden in das European Garden Heritage Network. Sie ist heute öffentlich zugänglich. Seit 2008 wird eine generelle Eintrittsgebühr erhoben, die auch den Besuch der Villa Hügel einschließt.
(Wikipedia)
Museum Folkwang is a major collection of 19th- and 20th-century art in Essen, Germany. The museum was established in 1922 by merging the Essener Kunstmuseum, which was founded in 1906, and the private Folkwang Museum of the collector and patron Karl Ernst Osthaus in Hagen, founded in 1902.
The term Folkwang derives from the name of the afterlife meadow of the dead, Fólkvangr, presided over by the Norse goddess Freyja.
Museum Folkwang incorporates the Deutsche Plakat Museum (German poster museum), comprising circa 340,000 posters from politics, economy and culture. During a visit in Essen in 1932, Paul J. Sachs called the Folkwang "the most beautiful museum in the world."
In 2007, David Chipperfield designed an extension, which was then built onto the older building.
(Wikipedia)
Das Museum Folkwang ist ein Kunstmuseum in Essen. Es wurde 1902 in Hagen von dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus unter dem Namen Folkwang Museum eröffnet und hatte lange Zeit eine Vorreiterrolle im Bereich der Modernen Kunst. Nach dem Tod von Osthaus 1921 wurde seine Sammlung nach Essen verkauft, wo sich der Folkwang-Museumsverein mit dem Ziel konstituiert hatte, sie zu erwerben. Seitdem wird das Museum dort weitergeführt. Die Sammlung enthält Werke des Impressionismus, des Expressionismus, des Surrealismus und weiterer Stilrichtungen der Modernen Kunst. Zudem besitzt das Museum Folkwang Objekte des Kunstgewerbes, eine graphische und eine photographische Sammlung. Während der Zeit des Nationalsozialismus verlor das Museum in der „Aktion Entartete Kunst“ 1400 Werke, darunter bedeutende Bestandteile der Sammlung. Nach dem Krieg konnten diese Verluste größtenteils durch Rückkauf oder Neuerwerbungen ersetzt werden. 2006 gab die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung bekannt, den Neubau des Museums Folkwang zu finanzieren. Nach zwei Jahren Bauarbeiten wurde der von David Chipperfield entworfene Neubau im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 am 28. Januar 2010 offiziell eröffnet.
(Wikipedia)
"Thyssenkrupp AG is a German multinational conglomerate with focus on industrial engineering and steel production. The company is based in Duisburg and Essen and divided into 670 subsidiaries worldwide. It is one of the world's largest steel producers; it was ranked tenth-largest worldwide by revenue in 2015. The company is the result of the 1999 merger of Thyssen AG and Krupp, and now has its operational headquarters in Essen. The largest shareholders are Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Foundation and Cevian Capital.
In addition to steel production, Thyssenkrupp's products range from machines and industrial services to high-speed trains, elevators and shipbuilding. Subsidiary Thyssenkrupp Marine Systems also manufactures frigates, corvettes and submarines for the German and foreign navies. "
Quelle: Wikipedia
Diesmal war ich mit dem 24mm Shift von Canon unterwegs.
hyssenkrupp AG is a German multinational conglomerate with focus on industrial engineering and steel production. The company is based in Duisburg and Essen and divided into 670 subsidiaries worldwide. It is one of the world's largest steel producers; it was ranked tenth-largest worldwide by revenue in 2015. The company is the result of the 1999 merger of Thyssen AG and Krupp, and now has its operational headquarters in Essen. The largest shareholders are Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Foundation and Cevian Capital.[6]
In addition to steel production, Thyssenkrupp's products range from machines and industrial services to high-speed trains, elevators and shipbuilding. Subsidiary Thyssenkrupp Marine Systems also manufactures frigates, corvettes and submarines for the German and foreign navies.
Fotoausflug in das Thyssen-Krupp Quartier in Essen. Hier ein Fotos vom Gebäude Nr. 10.
Wieder ein Motiv, bei dem sich der Einsatz meines Shift-Objektives gelohnt hat. Ich mag diese Linsen einfach.
Hügelpark
The Villa Hügel is a 19th-century mansion in Bredeney, now part of Essen, Germany. It was built by the industrialist Alfred Krupp in 1870–1873 as his main residence and was the home of the Krupp family until after World War II. More recently, the Villa Hügel has housed the offices of the Kulturstiftung Ruhr (Ruhr Cultural Foundation), an art gallery, the historical archive of the Krupp family and company, and a concert venue.
Hügel simply means "hill", as the villa sits atop a hill. It was sometimes named Villa Krupp, after the family.
History
In 1864 Alfred Krupp purchased the Klosterbuschhof on the heights above Bredeney and had it rebuilt as a residence for his family. Over the following years, Krupp bought additional land around the estate and in 1869 placed an advertisement in Deutsche Bauzeitung looking for an architect who would turn his designs for a "large villa" into a viable blueprint. In the event, a number of architects worked on the project over the following years. Krupp himself continually intervened in the work with new ideas. His focus was very much on a modern and efficient house: design elements were secondary to him and he deemed most ornamental architectural features superfluous.
The foundations were laid in April 1870 and up to 800 people worked on the construction project at a time. Since Alfred Krupp wanted a very modern home, the villa was intended to be fire-proof and well insulated from sun, wind, cold and heat. It featured double-paned windows, water heating and an early form of air conditioning. The temperature was intended to be independently adjustable for each room. A large complex of support buildings was erected nearby, including private water and gas works.
Krupp pushed for a speedy completion, although the Franco-Prussian War and collapsing mining tunnels underneath the edifice slowed construction. On 10 January 1873, the family moved in; some of the technical features did not work as expected, however, so work continued after that.
Alfred Krupp died in 1887. The family continued to use the Villa Hügel and Friedrich Alfred Krupp and his wife Margarethe made some significant changes to the house, adding sumptuous ornamentation. Among other heads of state and monarchs, Emperor Wilhelm II stayed at the Villa Hügel seven times and visited 9 times. The current appearance of the villa is mostly due to the next generation of Krupps, Friedrich Alfred's daughter Bertha and her husband Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, who hired Ernst von Ihne to work on the building after 1912. He added wooden paneling to the interior and the owners furnished the villa with numerous works of art.
An annex called the Little House (Kleines Haus) containing sixty rooms was used to confine Alfried Krupp in the aftermath of the Second World War. Some parts of the villa were used to house members of the British post-war Control Commission, Germany (CCG) during 1946.
Description
The house has 269 rooms and occupies 8,100 m2 (87,000 sq ft). It is situated in a 28-hectare (69-acre) park that overlooks the River Ruhr and the Baldeneysee.
The main complex consists of the three-storied Wohnhaus ('residence') – topped by a belvedere, which originally contained the air conditioning ducts – and a three-storied Logierhaus ('lodging house'). The two were linked by a winter garden, now a two-storied building. The construction is supported by an iron framework, which was very modern for the time. The overall style of the original building was a very austere example of a late-Neoclassical villa; later changes added more ornamentation. The interior of the main building's ground and second floors is dominated by the main hall of over 400 m2 (4,300 sq ft). By contrast, the rooms of the first floor (which is not open to the public) were kept relatively simple.
Today
In 1953 the Krupp family opened their former residence to the public. Exhibitions have been held here since then. The Villa Hügel also served as a place of representation for the Krupp Group. In 1984, Berthold Beitz set up the Ruhr Cultural Foundation, which organizes major art and cultural exhibitions in the villa. The main building with many historical rooms can be visited today. The Krupp historical exhibition is housed in the adjoining building, the so-called Little House. The Krupp archive has also been located in the villa since 1905.
The hall is also the regular concert venue of Folkwang Kammerorchester Essen, a chamber orchestra.
(Wikipedia)
Die Villa Hügel im Essener Stadtteil Bredeney wurde 1870–1873 im Auftrag von Alfred Krupp errichtet und ist das ehemalige Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp.
Die schlossähnliche Villa hat auf ihren 11.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche 399 Räume und liegt – an prominenter Stelle über dem Ruhrtal und dem Baldeneysee – im 40 Hektar großen zugehörigen Hügelpark.
Heute ist die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Eigentümerin des Anwesens. In der Villa hat auch die Kulturstiftung Ruhr ihren Sitz. Im Haus finden regelmäßig Veranstaltungen, z. B. Konzerte oder Ausstellungen, statt. Zahlreiche historische Räume sowie die Historische Ausstellung Krupp werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
(Wikipedia)
Der Hügelpark ist die zur Villa Hügel gehörige, 40 Hektar große Parkanlage im Essener Stadtteil Bredeney, die der Industrielle Alfred Krupp ab 1869 plante und errichten ließ.
Geschichte und Charakter
Ursprünglich war bei der Anlage des Parks eine Zusammenarbeit mit einem renommierten Gartenarchitekten vorgesehen. Im Gespräch waren Joseph Clemens Weyhe und Johann Heinrich Gustav Meyer. Mit keinem der beiden kam ein Vertrag zustande. Stattdessen wurden die Vorstellungen Alfred Krupps durch seinen Obergärtner Friedrich Bete umgesetzt.
Es war eine Verbindung zwischen dem Angenehmen und dem Nützlichen vorgesehen. So sollte er auf der einen Seite der Repräsentation und der Erholung dienen, auf der Anderen war geplant, das Personal mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu versorgen. Von dem ursprünglich 127 bis 153 Hektar umfassenden Areal der Villa waren rund 13 bis 15 Hektar für die Landwirtschaft vorgesehen.
Unmittelbar um die Villa waren, mit Ausnahme des nördlichen Bereiches, Garten- und Parkanlagen vorgesehen. Die Nutzflächen sollten sich an diese anschließen. Nach den Vorstellungen von Alfred Krupp sollten sich im Park Wohnungen, Stallungen, Grotten, Treibhäuser, Brunnen, eine Reitbahn, Höfe, Gartenanlagen, ein Wasserdruckwerk, Springbrunnen, Kaskaden, Fischteiche, ein Wildpark, Viadukte, Brücken, Pferde- und Viehweiden befinden. Nachdem Krupp Brachewitz die Verantwortungen für die Planung der Villa immer mehr entzog, sollte er die Planungen für die Gebäude im Außenbereich übernehmen. Für die Ausführung war er nicht vorgesehen. Krupp sagte dazu, dass er: „nicht aber mit der Ausführung, weil das gar nicht sein Fach ist, wie ich mich vollständig überzeugt habe und wovon ihm gegenüber auch kein Hehl zu machen ist.“ Ihm zur Seite sollte Johann Heinrich Gustav Meyer gestellt werden, von dem allerdings nur drei Zeichnungen für das Gewächshaus angefertigt wurden.
So entstanden nach den Ideen von Alfred Krupp und Brachewitz sowie Bete Skizzen für eine Parkanlage südlich des Hauptgebäudes. Er bestand aus zwei Ebenen, welche von einem Park umgeben waren. Die obere Terrasse entstand aus dem Bodenaushub, welcher beim Bau der Villa anfiel. Diese Ebene war von einer Futtermauer eingefasst und sollte mit geometrisch angeordneten Baumpflanzungen und einem Teich gestaltet werden. Anfängliche Skizzen dieser Mauer hinterließen, besonders durch die beiden Wehrtürme an den Ecken, den Eindruck einer Festungsmauer. Der zweite Entwurf wurde mit einer Pergola und dem Eingang zum Weinkeller einschließlich Sitzgelegenheit aufgelockert.
1869 fertigten Brachewitz und Bete die erste Planung für diese beiden Terrassen an. Die Flächen bestanden zu weiten Teilen aus Rasen und wurden durch geschwungenen Wege mit Nischen für Statuen und Sitzbänke durchzogen. In der Mitte der Quermauer befand sich das Stibadium. Dahinter schloss sich der die obere Ebene umfassende Laubengang an. Unterhalb des Stibadiums war eine Grotte vorgesehen.
Ein weiterer Entwurf wurde 1870 angefertigt. Der Erholungsbereich war hier, entgegen der des ersten Planes, auf den unteren Bereich beschränkt. Der obere Bereich wurde geometrisch gestaltet und enthielt drei rechteckige Beete.
Der endgültige Entwurf beinhaltete ebenfalls die Aufteilung der oberen Ebene in drei rechteckige Teile. Jedoch wurden diese jetzt von einem breiten Weg gequert. Der geplante Teich entfiel aufgrund der hohen Kosten und des schlechten Untergrunds.
Zum Zeitpunkt des Baus der Villa Hügel war das Areal eine kahle Anhöhe mit Wiesen, Weiden und Ackerflächen. Dies entsprach allerdings nicht den Vorstellungen Alfred Krupps von seinem künftigen Wohnsitz. Um den Eindruck eines Waldes noch zu seinen Lebzeiten zu bekommen, wurden zahlreiche größere Bäume eingepflanzt. Krupps Wunsch war es „etwa 50 jährige … große, ältere Bäume … zuvörderst Buchen, Eichen, Linden, Platanen, Tannen, Fichten“ anzupflanzen. Zu diesem Zweck schickte er einen Angestellten nach Paris, um sich über den Bau eines neuen Boulevard zu informieren, wo erfolgreich Bäume diesen Alters eingepflanzt worden waren. Krupp ließ rund einhundert Bäume aus Mülheim an der Ruhr und Gelsenkirchen einpflanzen. Heute noch erhalten sind der Platanenhain am westlichen Hang unterhalb der Terrasse, die Buchen am ehemaligen Reitweg und die Rhododendren in der Schlucht.
Auf der oberen Terrasse war ein Quadrat mit 7 mal 7 Linden vorgesehen. Diese ersetzten das Arrangement von 4 mal 5 Linden, welche den ursprünglich geplanten Teich umschlossen. An diese Fläche schlossen sich beidseitig Beete an. Westlich schloss sich dann eine Rasenfläche an, welche mit kugelförmigen Buchsbäumen und Araukarien eingefasst wurde. Der Laubengang, welcher die obere Terrasse umfasst, wurde von Nadelgehölzen, Buchsbäumen, Lebensbäumen und Eiben umschlossen. Die untere Terrasse bestand zu weiten Teilen aus Rasen, Ziergräsern und Laubbaumbeständen. Bei den Bäumen handelte es sich um Buchen und Linden.
Die Wege waren ausschließlich als Kieswege ausgeführt. Zudem befanden sich zahlreiche Sitzmöbel, Skulpturen, Lampen und Vasen über den gesamten Bereich des Parks verteilt. 1883 war der Park in dieser Form fertiggestellt.
Während unter Alfred Krupp hauptsächlich einheimische Pflanzen den Weg in den Park fanden, änderte sich dies nach seinem Tod 1887. Unter seinem Sohn Friedrich Alfred Krupp, und später Bertha Krupp von Bohlen und Halbach, wandelte sich ab 1888 der Park mehr und mehr zu einem Repräsentationsobjekt. So wurden zunehmend seltene und exotische Pflanzen eingesetzt, wie die Anlage einer Orchideenzucht unter dem Nachfolger Betes, Friedrich Veerhoff, zeigt. Bis zur Versetzung nach Shanghai war im Park ab 1896 das Li-Hongzhang-Denkmal aufgestellt.
Der heutige Hügelpark befindet sich nicht mehr in seinem ursprünglichen Zustand. Zum 150. Jubiläum der Friedrich Krupp AG 1961 wurde die Anlage umfassend nach Vorbild eines Englischen Gartens umgestaltet. Die zwei unterschiedlichen Ebenen im Bereich südlich der Villa sind heute nicht mehr zu erkennen. Dieser Bereinigung fielen auch die künstlichen Wasserläufe und Quellen zum Opfer. Von den insgesamt über 50 Gebäuden auf dem Gelände der Villa Hügel sind neben dem Haupthaus nur noch die drei Portiergebäude, das Gäste- und das Spatzenhaus erhalten geblieben.
Die Parkanlage, verwaltet von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, ist eingebunden in das European Garden Heritage Network. Sie ist heute öffentlich zugänglich. Seit 2008 wird eine generelle Eintrittsgebühr erhoben, die auch den Besuch der Villa Hügel einschließt.
(Wikipedia)