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Freiburg Münster
Das Freiburger Münster „Unserer Lieben Frau“ ist heute zugleich Pfarrkirche der Dompfarrei und die Kathedrale der Erzdiözese Freiburg. Darüber hinaus ist das Münster ein nationales Kulturdenkmal mit dem „schönsten Turm auf Erden“ und gehört zu den wenigen gotischen Großkirchenbauten, die noch im Mittelalter vollendet wurden und die zahlreichen Kriege nahezu unversehrt überstanden.
Der Name Münster kommt vom lateinischen monasterium (Kloster). Damit war keine Pfarrkirche gemeint, sondern ein Sakralbau als Teil eines Klosters oder Stifts (Stiftskirche).
Im 13. Jahrhundert entwickelte sich daraus die Bedeutung einer großen Kirche, so dass in Süddeutschland und angrenzenden Gebieten fortan auch Bischofskirchen und einige große Stadtpfarrkirchen unter den Begriff „Münster“ fielen.
Frauen die was verbergen möchten, tragen Hosen. Vor allem wenn es windig ist. Die anderen können kurze Röcke oder einen Gürtel tragen.
...Der 31.08. begann mit großer Vorfreude. Es sollte eine Fotoveranstaltung bei der DFS geben. Also um halb 8 ins Auto gestiegen Verpflegung eingekauft und los nach Ebermannstadt. Dort angekommen wurden Lok und Wagen in Augenschein genommen und die ersten Aufnahmen gemacht. Nach einer kurzen Vorstellung, sowie dem Ablaufplan ging es los. Da wir viel Zeit hatten erreichten wir den Wendepunkt Behringersmühle gegen 14:15 (Unteranderem ein Halt am Motiv mit der Ruine Neideck dauerte 70 Minuten bis endlich einmal Zug und Ruine begleuchtet waren, dieses Bild zeige ich aber ein ander Mal). Nach einer schnellen Wende ging es auf die Rückfahrt. Ein hier geplantes Motiv war bei Haag, dem Ort an welchem auch das Motiv mit der Ruine liegt, hier ergab sich durch einige am Hang stehende Obstbäume diese nette Gelegenheit den Zug mit Blick ins Wiesenttal in einem Blätterrahmen einzufangen. Auch auf dem Bild erkennbar die Dächer und der Kirchturm der St. Laurentiuskirche
in Muggendorf. Im Anschluss an das Motiv wurden noch einige weitere Motive abgearbeitet, und gegen 18:15 Uhr passend zum Aufziehenden Schlonz die Veranstaltung beendet. An dieser Stelle möchte ich nochmals Großen Dank aussprechen, an die Organisatoren sowohl bei Privatleuten welche mit ihren Käfern erschienen, als auch beim Personal der DFS was bei der Umsetzung tatkräftig half. Und nicht zuletzt an das Lokpersonal welches den Tag über Geduldig die Wünsche der Fotografen realisierte, und so eine Perfekte Veranstaltung gelang.
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DFS V60 114 | Fotogüterzug | Behringersmühle-Ebermannstadt | Haag | 31.07.2021 • 15:29 Uhr
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Nachdem das Album "Frau Hundert zu besuch..." mit einem Foto doch sehr dünn daherkommt, passt das erst zwei Tage alte Bild der 212 249 wunderbar in die Galerie, welche hier zu finden ist:
www.flickr.com/photos/169419367@N08/albums/72177720299915718
Für dieses Bild bleiben wir zwar im Gäu, wechseln aber vom wunderschönen Heckengäu in Malmsheim (www.flickr.com/photos/169419367@N08/52156111172/in/album-...) in das idyllische Strohgäu, genauer gesagt nach Heimerdingen.
"´s Bähnle", wie die Strohgäubahn von Korntal nach Weissach im Volksmund genannt wird, wird seit dem Ende der Einsätze der NE81 vor einigen Jahren nur noch von grün-gelben Regio-Schüttlern geprägt.
Es sei denn der "Feurige Elias" dreht wieder seine Runden auf der einzigen noch im Betrieb befindlichen (?) Nebenbahn im Landkreis Ludwigsburg.
Die Sonderzüge sind damit die einzigen Züge, die die Strecke auf ihrer gesamten Länge von Korntal über Münchingen, Schwieberdingen, Hemmingen und Heimerdingen in das im Landkreis Böblingen gelegene Weissach, welches für einen berühmten Autohersteller mit einem Pferd auf dem Logo bekannt ist, fahren.
Die täglich verkehrende, einstige "R61", bzw. nun "WEG RB47" führt aufgrund von kommunalen Diskrepanzen lediglich von Korntal nach Heimerdingen, also rein im Landkreis Ludwigsburg.
Eine anständige Alternative zu dem nicht befahrenen Streckenabschnitt zwischen Heimerdingen und Weissach gibt es kaum, bzw. gar nicht...
Wie wir also über die im Schattendasein liegende Strecke im Gäu gelernt haben, sind Sonderzüge hier gewiss keine Seltenheit!
Denn neben Dampfsonderzügen mit der T3 oder der 64 419, welche hier zu sehen ist: www.flickr.com/photos/169419367@N08/51599212952/in/datepo..., ist eine V100 in Altrot ein hin und wieder anzutreffender Gast.
Aber ein Zebra, das gab es wohl wirklich sehr selten!
Die Bayerische 212 249 hatte am 25.06.22 drei Spantenwagen am Haken, um von Schorndorf nach Weissach zu dieseln und verlässt unterhalb der evangelischen Peter-und Paul-Kirche Heimerdingen.
20171022_kl0778rr
( Spaß mit meinem kleinen 50mm1.8)
f 5.6
1/60
50 mm
2500 ISO
Kunstpalast;
Der Ast im Bild gehrört zu einer Installation im Cafe des Kunstpalastes.
Die KristallBar befindet sich im Herzen des Ausstellungsflügels des Museum Kunstpalast und ist umrahmt von einer spektakulären Installation der Schweizer Künstler Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger, die das vegetative Nervensystem des Organismus nachzeichnet.
Diese ca. 16 Meter hohe Konstruktion aus Ästen und Wurzeln, feinen Seilen, Drähten, dünnen Plastikschläuchen setzt sich aus einer Vielzahl von kleinen Objekten und künstlichen sowie echten Pflanzenteilen zusammen.
Es ist ein herrliches Kunstwerk.
Amsterdamse Waterleidingduinen
ein großes Naturschutzgebiet an der Nordseeküste das zur Trinkwassergewinnung dient
Flickr-Treffen in Amsterdam/Zaandam 11.05.-16.05.2022
Thanks for all your views, *** and (critical) kind review :))
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Weißer Granit ist der erdgeschichtlich älteste Stein.
Seine Kristalle beginnen bei Sonneschein zu leuchten.
Wegen seiner Härte ist er gut zu pflegen undverschmutzt nicht so leicht , wie andere weiße Materialien -
die Hülle dieses Hauses fällt sofort auf
Der Limburger Unternehmer Reinhard Ernst hatte zwei von ihm entwickelte Firmen, die Spezialantriebe für Robotik und Mobilitätslösungen produzieren, an japanische Teilhaber veräußert und gemeinsam mit seiner Frau eine Stiftung gegründet. Um die Jahrtausendwende machte er sich Gedanken, wie er seine seit den 1980er-Jahren parallel dazu aufgebaute stattliche Kunstsammlung der Öffentlichkeit präsentieren könnte, durch Schenkung an ein Museum zum Beispiel. Die Sammlung Reinhard Ernst ist Europas bedeutendste Privatkollektion abstrakter Kunst und umfasst mehr als 900 Arbeiten aus Europa, den USA und Japan aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute.
Innenhof mit Skulptur Buscando la LuzIII von Eduardo Chillida ( Bild © Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung, Museum Reinhard Ernst, Foto: Helbig Marburger, 2023)
Blick aus dem zweiten Obergeschoss (Bild © Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung, Museum Reinhard Ernst, Foto: Helbig Marburger, 2024)
Die Furcht aller Stifter, dass ihre Privatsammlung dann bis auf wenige herausgepickte Highlights im Depot verschwindet, bewog ihn, ein eigenes Museum zu bauen. Ernst hatte mit Fumihiko Maki im japanischen Natori die Begegnungsstätte »Haus der Hoffnung«, ein Sozialprojekt für Tsunami-Opfer, realisiert und beauftragte ihn mit dem Entwurf für ein Museum zunächst an seinem Sitz in Limburg. Doch die dortigen Stadtväter hatten abgewinkt. Sie werden sich heute grämen.
Ernsts neuer Wohnort Wiesbaden nahm das Angebot an und stellte das Filetgrundstück Wilhelmstraße 1 im Zentrum des Kurviertels in Erbpacht zur Verfügung. Über die gemeinnützige Reinhard & Sonja Ernst Stiftung, die im Immobiliensektor agiert und soziale und kulturelle Projekte betreibt, investierte Reinhard Ernst 70 Millionen Euro in den Neubau und garantiert den dauerhaften Betrieb des Museums.
Fumihiko Maki schlägt mit seiner Architektur die Brücke von der japanischen Moderne, der narrative, figurative Elemente fremd sind, die diszipliniert statt verspielt, empfindsam statt vorlaut ist, zum Rationalismus und Utilitarismus Amerikas, wo er lange gelehrt und gearbeitet hat. Sein Museum in Wiesbaden ist Ausdruck dieser sensitiven, teilweise artifiziellen Moderne, die aller postmodernen Formalismen bar von der Gestaltung des Lichts, von Transparenz, von delikater Detaillierung Mies’scher Perfektion und von der Wirkung sorgsam ausgewählter Materialien lebt. Wie auch eine Werkschau, die zurzeit in den Wechselausstellungsräumen des Museums zu sehen ist, zeigt, ist die extravagante Großform von signature buildings Makis Sache nicht. Die Kubatur des mre reiht sich in die Bauflucht des Boulevards ein und reflektiert die Bauhöhe der Nachbarn. Die breite Front ist optisch in zwei hochrechteckige »Häuser« geteilt.
Das mit samtig schimmerndem weißen Granit »Bethel White« aus New Hampshire in makelloser Sortierung verkleidete Haus. Präzise geschnitten, mit gestockter Oberfläche und kaum merklicher Fügung – die Silikonfugen wurden mit Steinmehl gepudert – wird die Anmutung dünner Steintapeten vermieden. Die Kanten zeigen keine Stoßfuge, denn die Eckschalen sind aus dem vollen Stein geschnitten.
»Dieses Gebäude gehört der Kunst und die Kunst gehört allen«, das Zitat von Sonja und Reinhard Ernst an der Wand im Foyer ist Programm. Die Kunstvermittlung steht im Vordergrund. Das Haus wendet sich im Erdgeschoss voll verglast der Wilhelmstraße zu und weckt die Neugier der Passanten. Vor allem das Café mit Freisitz, aber auch der Museumsshop und natürlich der dazwischenliegende Haupteingang, dieser etwas geschützt zurückgesetzt, laden als gebaute Willkommensgeste die Passanten niederschwellig ins Haus ein.
Im Foyer mit dem anschließenden gläsernen Atrium bietet sich ein Rundblick, der den Besuchern Übersicht und Orientierung bis in die Obergeschosse ermöglicht. Zur Rechten folgt auf Shop und Empfang das experimentelle Farblabor für Jugendliche und der Eingang zum Maki-Forum. Mit seinen gestuft hinterleuchteten Seitenwänden und exquisiten Hängeleuchten ist der Veranstaltungssaal eine Augenweide und bietet 250 Besuchern Platz.
Querschnitt: Maki and Associates
Längsschnitt: Maki and Associates
Makis präzise geschnittene Architektur ist klar, transparent, licht und hell. Diese luzide Baukunst profitiert ganz entscheidend von der exquisiten Qualität der Materialien, der Detailausbildung und der außergewöhnlichen Perfektion der Bauausführung. Dafür steht der Bauherr Reinhard Ernst, dessen Lebensinhalt das präzise Konstruieren war und der die Bauarbeiten fast täglich mit Argusaugen kritisch überwacht und jede Entscheidung selbst getroffen hat.
Der Rundgang führt durch Räume unterschiedlicher Prägung und Größe. Dazwischen gibt es helle Zonen, erholsame Ausblicke in die Stadt und ins Grüne, und immer wieder rings um das Atrium reizvolle Durchblicke, Himmelslicht, Wolkenzug. Kunstgenuss und Architekturerlebnis wechseln sich ab.
In einer Ecke des Obergeschosses überrascht eine zweiteilige Monumentalskulptur von Tony Cragg, für die der Standort eigens geplant worden war. Ein Kran hatte das Objekt übers Dach gehievt. Gut gesichert und eingepackt, überstand es die restliche Bauzeit. Auch der Standort für eine in den Innenhof gekrante tonnenschwere Großplastik von Eduard Chillida musste für die Schwerlast eigens gegründet werden.
Die Farbtöne sind gedeckt, die Räume weiß, die Fußböden wunderbar dunkles Holz oder Terrazzoflächen. Farben bringt die Kunst ins Spiel, und das nicht zu knapp. In jedem Saal erlebt der Besucher ein neues Feuerwerk. Wer erwartet hat, ein ganzes Museum abstrakter Kunst müsse langweilig sein, wird sehr überrascht sein.
Der Stifter hat kein akademisches Interesse, in thematischen Ausstellungen einzelne Strömungen, Künstler und deren Werdegang mit ganzen Werkgruppen kunsthistorisch korrekt dokumentieren zu wollen. Er sammelt nur, was ihm gefällt, Arbeiten mit »Wow-Effekt«. Und so wird der Rundgang zum erfüllenden sinnlichen Erlebnis, führt von Höhepunkt zu Höhepunkt, ohne Durststrecken. Sicher gibt es bewusste thematische Zusammenstellungen korrespondierender Werke. »Farbe hoch drei« untersucht Farbräume mit Helen Frankenthaler, Sam Francis oder Morris Luis, »Gegen den Strich« vom kraftvollen Pinsel geprägte Bilder von Katharina Grosse, Inoue Yūichi oder Robert Motherwell. »From Zero to Action« ist ein Raum überschrieben, »Die Befreiung der Farbe« ein anderer. »The Beat Goes On« zeigt Werke von Esteban Vicente, Ernst Wilhelm Nay, Thomas Scheibitz oder Tal R, die bis in die 2000er-Jahre reichen. Ein Tageslichtraum ist Frank Stella für drei monumentale Metallreliefs seiner Moby Dick-Serie (1989) vorbehalten.
Das Museum ist ein Musterbeispiel an Perfektion in jeder Hinsicht. Es hat die für einen Museumsbesuch angemessene Größe, hohe Aufenthaltsqualität und für den Betrieb großzügig bemessene Neben- und Funktionsräume. Wenngleich Ernst das Kostenmanagement fest im Griff hatte, mussten das Büro Maki und die Architekten der Ausführungsplanung schneider+schumacher nirgendwo an der Qualität sparen. Es gab keine Bürgerproteste, keine Bauskandale, keine Kritik der Nutzung und der Architektur gegenüber, keine missmutige Presse. Wie kein weiteres aktuelles Großbauprojekt derzeit erfreut sich das mre allgemeiner Wertschätzung – auch weil sich Sonja und Reinhard Ernst der Förderung der Kunst verschrieben haben. Deshalb ist die Architektur darauf ausgelegt, Besucher und Passanten mit offenen Armen zu empfangen. Ein umfangreiches didaktisches Programm für Schulklassen und Jugendliche (die bis 18 Jahren freien Eintritt haben) soll speziell der Jugend Kunst vermitteln. Das Museum wird Anlaufpunkt für Kunstfreunde aus nah und fern sein, ist aber auch zum architektonischen und urbanen Aktivposten im Zentrum der Kurstadt geworden.
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