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Island curse is the name of the puzzle game I photographed for today. And the game goes like this: Use the stairway puzzle pieces to create a path from the door of the high tower to the exit on the game board.
Thank you for your nice comments and the numerous asterisks, which I am very happy about.
Insel-Fluch, so heißt das Puzzle-Spiel, das ich für heute fotografiert habe. Und das Spiel geht so: Benutze die Treppen-Puzzleteile, damit du einen Weg von der Tür des Stadtturms hinunter zum Hafen findest.
Vielen Dank für eure netten Kommentare und die zahlreichen Sternchen, über die ich mich sehr freue.
Yesterday still deep winter and today it's already spring. The hazelnut is one of the first heralds of spring in my garden. Even before you see them bloom, you can feel them, at least if you are allergic. A classic case of the proverbial combination of curse and blessing.
In this picture, the flowers are gently framed by the morning sun.
Unfortunately you won't see anything from me for the rest of the week. I'm on tour again. So have some nice days without me.
Gestern noch tiefster Winter und heute schon Frühling. Die Haselnuss, ist einer der ersten Boten des Frühlings in meinem Garten. Noch bevor Du sie blühen siehst, kannst du sie fühlen, zumindest wenn du Allergiker bist. Ein klassischer Fall von der sprichwörtlichen Verbindung von Fluch und Segen.
Auf diesem Bild werden die Blüten sanft von der Morgensonne umrahmt.
Für den Rest der Woche werdet Ihr von mir leider nichts zu sehen bekommen. Ich bin mal wieder on tour. Also macht Euch ein paar schöne Tage ohne mich.
more of this on my website at: www.shoot-to-catch.de
Du, du hast
Hast viel geweint, geweint
Im Geist getrennt, getrennt
Im Herz vereint vereint
Wir...wir sind
Sind schon sehr lang zusammen ihr seid
Dein Atem kalt...so kalt
Das Herz in Flammen...so heiß
Du... du kannst
Ich...ich weiß
Wir...wir sind
Ihr... ihr bleibt
Deutschland – mein Herz in Flammen
Will dich lieben und verdammen
Deutschland – dein Atem kalt
So jung, und doch so alt
Deutschland!
Ich...du hast
Ich will dich nie verlassen... du weinst
Man kann dich lieben, du liebst
Und will dich hassen, du hasst
Überheblich, überlegen
Übernehmen, übergeben
Überraschen, überfallen
Deutschland, Deutschland über allen
Deutschland – mein Herz in Flammen
Will dich lieben und verdammen
Deutschland – dein Atem kalt
So jung, und doch so alt
Deutschland – deine Liebe
Ist Fluch und Segen
Deutschland – meine Liebe
Kann ich dir nicht geben
Deutschland!
Deutschland!
Du
Ich
Wir
Ihr
Du (übermächtig, überflüssig)
Ich (Übermenschen, überdrüssig)
Wir (wer hoch steigt, der wird tief fallen)
Ihr (Deutschland, Deutschland über allen)
Deutschland – dein Herz in Flammen
Will dich lieben und verdammen
Deutschland – mein Atem kalt
So jung, und doch so alt
Deutschland – deine Liebe
Ist Fluch und Segen
Deutschland – meine Liebe
Kann ich dir nicht geben
Deutschland!
f 16, 1/4 sec, ISO 100, 20 mm
Deep in the Coromandel (New Zealand) woods a fay´s pool can be visited. But beware, because only the strong will overcome the fay´s spell of freezing, when jumping in. :)
Tief in den Wäldern von Coromandel (Neuseeland) kann man einem Feenpool einen Besuch abstatten.
Aber Vorsicht, denn nur wer stark ist, wird dem Fluch der Fee entrinnen, sofort zu erfrieren, wenn man hineinspringt.
Im September 2019 eröffnete in der Kirche Sankt Gertrud in Köln die Ausstellung „Fluch und Segen. Kirchen der Moderne“ des Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Bedeutung von und dem Umgang mit leerstehenden Kirchenbauten. Durch ihre besondere Architektur und die mit spezifischer Bedeutung aufgeladene Typologie ist eine Umnutzung oftmals nicht ganz einfach. Angesichts sinkender Besucherzahlen und wachsender Leerstände sehen sich jedoch immer mehr Kirchengemeinden mit dieser Problematik konfrontiert.
Die Ausstellung zeigt rund 20 Konzepte und umgesetzte Projekte für die Umnutzung von Kirchengebäuden.
Sankt Gertrud ist selbst zentrales Exponat der Ausstellung: Seit 2010 ist sie neben ihrer Funktion als Kirche auch Kultur- und Veranstaltungsort.
Anfang der 1960-er Jahre von Gottfried Böhm entworfen, ist sie mit ihrer asymmetrischen Form und wuchtigen Decken und Wänden aus Sicht- und Waschbeton ein Musterbeispiel für moderne Nachkriegsarchitektur.
Im Rahmen der Ausstellung wird das Kircheninnere mit Lichtinstallationen in Szene gesetzt; außerdem werden die ebenfalls von Böhm entworfenenen liturgischen Architekturelemente erläutert und in ihrer raumprägenden Gestaltung hervorgehoben.
(Quelle: www.baunetz.de)
f 6,3
1/8 s
12800 ISO
20 mm
„... Ich wünsche all denen, die gerade hilflos in dieser abgrundtiefen Dunkelheit treiben, dass sie einen sicheren Hafen finden... Egal, woher sie kommen. Ansonsten treiben mich die Ereignisse der letzten Tage vor sich her. Ich denke mit dem Kopf. Und ich denke mit dem Herzen. Beides verträgt sich nicht. Ich will keine sinnlosen Opfer sehen. Seien es Ukrainer oder Russen. Oder aber Afghanen oder Syrer oder damals Jugoslawen... So viele Kriege. Und so wenig haben wir daraus gelernt. Die Bilder werden immer schärfer, ihre Flut lässt mich darin ertrinken. Alle Menschen haben eine Mutter, die sie liebt. Und doch weinen so viele Mütter, weil sie ihre Kinder in dieser Dunkelheit verlieren... Es gibt Menschen, die sind zutiefst böse. Mit ihnen habe ich kein Mitleid. Wer Lust am Töten empfindet oder wer dabei sogar emotionslos bleibt, der verdient den Tod selbst... Seit Tagen versuche ich, meine Gedanken zu ordnen, sie in Worte zu fassen. Doch es gelingt mir nicht... Ich sehe kindliche Gesichter in Uniform. Greise, die ihre Heimat schützen wollen. Mütter, die ihre Kinder in Kellern zur Welt bringen. Hunderttausende, die alles zurück lassen... Ich sehe mutige Menschen, die gegen ihren Präsidenten protestieren. Die ihre Stimme erheben. Und viele, die eben stumm bleiben. So, wie das Land der Dichter und Denken vor Jahrzehnten selbst stumm geblieben ist... Kein Leid und kein Kummer sollte uns unberührt lassen, egal auf welcher Seite jemand steht. Es gibt das Privileg und den Fluch des Geburtsortes... Ich habe keine Angst. Denn ich trage ja selbst schuld in mir. Ich weiß doch, was Krieg bedeutet. Und welches Leid er verursacht. Und wie schwer es ist, sich dem Krieg zu widersetzen. Niemand will sterben. Auch die nicht, die Befehle befolgen... In den letzten Jahren gab es so viele Auseinandersetzungen, die ich nicht so nahe an mich heran gelassen habe. Nicht, weil sie mich nichts angingen. Sondern weil die eine Tür in mir so fest verriegelt war, dass nichts sie öffnen konnte. Bis zum letzten Wochenende. Da ist etwas in mir zerbrochen. Ein Schloß, das kein Schlüssel hätte öffnen können. Ich höre jetzt wieder diese eine Frage, gestellt von mittlerweile gesichtslosen Personen, die auch keinen Namen mehr haben. 'Könnt ihr nicht mein Kind mitnehmen?' Das ist der Krieg. Das ist die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die er sät. Wenn Eltern wildfremden Menschen ihre Kinder anvertrauen wollen, weil sie selbst keine Hoffnung mehr haben. Aber wir konnten sie nicht mitnehmen, keines von ihnen. Weil nur unsere Namen auf den Listen standen, die uns ein Passieren der Checkpoints ermöglichten... Ich war nur derjenige, der übersetzt hat. Aber das Gefühl der Schuld hat mich vor wenigen Tagen wie eine Faust getroffen.
Gute Menschen gibt es überall und auf allen Seiten. Darum sollten wir nicht verallgemeinern... Ich wünsche Herrn Putin nicht den Tod, sondern einen klaren Moment der Erkenntnis... Seine Schuld wird auch ihn einholen.“
...summer is a curse and we fall apart...
...Sommer ist ein Fluch und ich kann nicht loslassen, Sommer ist ein Fluch und wir gehen auseinander...
Songtext by "The FAIM"
(Olympus Zuiko OM 1.8 50mm)
Die Verbindung der Fotostelle in Borstel und dem Nordliner KLV ist wie Verflucht.
Entweder gab es einen Wolkenschaden oder der Zug war übelst verspätet.
Selbst bei den GDL-Streiks fuhr der Zug nicht vor Plan, teilweise sogar später.
Am 16.06.21 war es doch endlich soweit das es mit dem Zug an besagter Fotostelle.
Leider war an diesem Tag die für mich hässliche 181 215 an dem Zug aber was solls. Vielleicht ist der Fluch den jetzt gebrochen.
So langsam neigt sich das Jahr 2022 seinem Ende entgegen, und es wird Zeit, zurückzublicken.
Mein persönliches Lieblingsbild 2022 sollte Ende Juli in Hamburg entstehen. Angekündigt war (u.a.) ein LEG-Kesselzug von Stendell nach Hamburg Hohe Schaar.
Die Hoffnung auf 155 bestand, und nachdem der Zug fast eine Stunde länger als ursprünglich erwartet nach Hamburg gebraucht hatte, endlich auf der anderen Seite der Brücke auftauchte, bewahrheitete sie sich auch. Zu diesem Zeitpunkt war Sonne an der Stelle, die jedoch, während der Zug im Schneckentempo näher kam, wieder den Wolken wich. Flüche ausstoßenderweise schrieb ich das Bild ab. Doch zum Glück kam der Zug auf der Brücke zum halten, was der Sonne wiederum Zeit gab, hinter den Wolken hervorzukommen - und das hier zu sehende Bild entstand.
Am 31. März 2021 konnte man erst fluchen, sich dann aber doch freuen. Denn die RB22-Garnitur mit 143 135 wurde zwar von ihrem Gegenzug hinterfahren, allerdings so, dass sich ein passgenaues Begenugsbild anfertigen ließ.
Besagte Lok war mit einer RB22 nach Frankfurt Hbf unterwegs, das Bild entstand nahe Würges.
.... nach St. Peter am Katschberg
Eine liebliche Landschaft, die durch die Autobahn durchschnitten wird (man sieht ein kleines Stück im linken unteren Bereich). Fluch und Segen - wer ist nicht schnell im Urlaubsort oder Zuhause sein. Aber an den ständige Verkehrslärm muss man sich schon gewöhnen ............
Früher habe ich mich immer sehr gefreut, wenn alles schön beleuchtet war, denn ich hatte immer schon Angst in der Dunkelheit.
Tja, die Zeiten ändern sich. Meine Angst ist zwar bei weitem nicht gewichen, aber besser geworden und ich fluche immer still vor mich hin, wenn zu viele Lichtquellen vorhanden sind. In diesem Fall hat es mir das Bild leider ein wenig kaputt gemacht. Denn die Farben von Straßenlampen tauchen die Welt, bzw. das, was der Sensor einfängt, meistens in ein extrem gelbliches Licht. Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich das Foto nun löschen soll, oder nicht.
Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, dass ich es in schwarz-weiß umwandle. Denn an sich mag ich das Foto sehr gerne.
Als ich mich vor drei jahren hier anmeldete, hatte ich noch keine ahnung wie stark diesen schritt meinen alltag beeinflussen würde!.. es gab tage, wo man, die hier verbrachte zeit, als fluch empfunden hat und die die tage als man es als segen empfunden hat, dass man seine leidenschaft mit euch allen teilen kann.
Heute möchte ich mich für die schöne zeit bedanken, für alle , die mich inspiriert oder unterstützt haben. Danke für alle eure nette kommentare und besuche auf meiner seite :)
As I started this site three years ago, I had no idea how much time I would spend here around!.. ;-) thank you for being so much inspiration and support for my pictures, thank you for all your visits during the last three years :)
BRAUNE BERGSCHAFE BEI BERCHTESGADEN
Berchtesgaden im Berchtesgadener Land mit den herzförmig umrahmenden neun Gebirgsstöcken der Berchtesgadener Alpen im Hintergrund und einer für die Alpenregion typischen Schafsrasse im Vordergrund.
Diese relativ großen Schafe sind cognacfarbene bis sattbraune Landschafe der Alpenregion mit hängenden Ohren, aber ohne Hörner.
Wer findet die schlafende Hexe?
Wie bei vielen markante Felsformationen, so ranken sich auch hier mehrere Sagen.
Eine Sage erzählt, dass die schlafende Hexe früher eine tüchtige Magd war.
Allerdings war sie nicht mehr jung und hatte schon manchen Zahn verloren. Aber rüstig ging sie ihrer Arbeit nach.
Da starb der alte Bauer und der Erbe war ein Hitzkopf. Durch Fluchen und Schimpfen wollte er zeigen, dass er nun der Herr sei.
Eines Tages war es so heiß gewesen und der Jungbauer hatte so zur Eile getrieben, dass die alte Magd erschöpft sich langlegen musste, um sich auszuruhen.
Der Bauer fluchte. Die alte Magd aber sagte: „Leck mich am Arsch, ich schlafe jetzt.“
Und nun schläft sie immer noch.
Bottrop
Ruhrgebiet
NRW
„... Hier wärest Du gelandet. Wenn wir zusammen die Böschung hoch gegangen wären. Ein Ort voller Tristesse und Ödnis. Aber was hast Du erwartet? So sieht es halt in jeder Industrieregion aus. Egal wo. Und genau darum verirren sich an solche Orte nur sehr selten Touristen. Ich erwarte überhaupt nicht, dass sich für jemanden anderen der Reiz dieser Orte auf mich erschließt. Das Nebeneinander von Natur und menschengemachter Infrastruktur. Nicht friedvoll und doch in meinen Augen einander ergänzend... Hier kreuzen sich die Linien. Hier treffen drei Städte aufeinander. Und hier ist einer der Spielplätze einer urbanen Subkultur, die schon vor langer Zeit den Schritt in die trendigen Werbeagenturen vollzogen hat. Der Ursprung dieser Form von ungefragter Eigenwerbung, der Subversion der gängigen Werbemethoden, hat sich umgekehrt in eine Akzeptanz der ursprünglich verpönten Darstellungsweisen. Die Tabus sind gefallen... Die Ursprünglichkeit wird dabei belächelt von denen, die nur adaptieren, ohne sich selbst wirklich zu entwickeln... Ich ziehe Parallelen. Zwischen dem, was ich selbst nicht Kunst nenne und zum Beispiel der Fotografie. Der Fortschritt ist Fluch und Segen zugleich. Nur geht es eben nicht ohne eine Entwicklung eines eigenen Stils. Es ist so wie auf diesem Foto. Ich sehe in der Ferne ein Ziel und muss mich auf dem Weg dorthin vorbereiten. Im besten Fall mit jedem Schritt mich selbst entwickeln... Egal in welche Richtung. Solange ich diesen Weg wenn schon nicht immer klar, aber zumindest ansatzweise vor mir selbst sehe. Ich Amateur. Anfang der 2000er hätte ich selbst den Schritt in eine dieser Agenturen machen können. Aber ich hatte Angst davor, dabei mein wahres Wesen zu zeigen. Ich bin ein Dilettant ohne Krone. Ich bin lieber ein Toy unter den Kings anstatt ein King unter den Toys sein zu wollen... Ich habe manche Entwicklungen abrupt abgebrochen, habe den letzten Schritt hin zur Perfektion nicht vollzogen. Aus Angst, dabei meine Motivation zu verlieren. Das, was manche Stagnation nennen, nenne ich ein entschleunigtes Wachstum. Ich muss mir selbst die Zufriedenheit bewahren. Nicht nur mit mir selbst, sondern auch mit dem, was ich mache... Die zwanghafte Akribie ist mir abhanden kommen. Meine Kreativität darf roh und ungeschliffen sein. Flüchtig und dabei nach innen gekehrt. Nur mir selbst den Weg weisend... Das hier sind meine Galerien. Hier stelle ich mich selbst aus. Anonym und doch bis zu kompletten Nacktheit meines Wesens... Dabei ist diese Blöße der tatsächliche Schlag ins Gesicht des Betrachters, nicht das zur Schau gestellte... In mir wächst tatsächlich der Wunsch, das alles zu binden, zu etwas Greifbarem zu vereinen. Nur scheitere ich dabei bereits an der ersten Hürde zu einem Buch. Meinem eigenen Unverständnis...“
Kleiner Sprung ins Jahr 2006, da mischten noch die 233 im Mühldorfer Netz mit. Für viele ein Fluch gewesen, für mich ein Segen ;) Dort beschleunigte 233 662 den 47855 aus Pirach gen Mühldorf
Ich bin die Zeit
Mein Reich ist klein und unbeschreibbar weit.
Ich bin die Zeit.
Ich bin die Zeit, die schleicht und eilt,
die Wunden schlägt und Wunden heilt.
Hab weder Herz noch Augenlicht.
Ich trenn die Gut’ und Bösen nicht.
Ich hasse keinen, keiner tut mir leid.
Ich bin die Zeit.
Da ist nur eins, das sei euch anvertraut
Ihr seid zu laut.
Ich höre die Sekunden nicht,
Ich hör den Schritt der Stunden nicht.
Ich hör euch beten, fluchen schrein,
Ich höre Schüsse zwischendrein;
Ich hör nur Euch, nur Euch allein.
Gebt acht, ihr Menschen, was ich sagen will:
Ihr seid ein Stäubchen, seid endlich Still
Am Gewand der Zeit.
Laßt euren Streit
Klein wie ein Punkt ist der Planet,
Der sich samt euch im Weltall dreht.
Die oben pflegen nicht zu schreien
Und wollt ihr schon nicht weise sein,
Ihr könnt zumindest leise sein.
Schweigt vor dem Ticken der Unendlichkeit.
Hört auf die Zeit!
–– Erich Kästner
Amewu - Demut
[Part 1]
Eine Nacht, die wie ein Jahr vergeht, ich bleibe wach, egal wie lange ich mich schlafen leg'
Mein Atem zittert, wenn ich vergangene Taten seh', Schande rieselt von meinem Haupt, so wie schwarzer Schnee
Tun die Narben weh, sind sie vielleicht nie verheilt und zu tief im Fleisch, unabhängig, wie viel Zeit verstreicht
Sie krallen sich ein, verbreiten Pein, ich könnte mich befreien, weise sein, doch ich bleib'
Leicht überheblich, weil lachen so schwer is', keiner versteht mich, ach wie erbärmlich, doch wenn sie mich hassen, dann lern' ich es
Wie schmerzhaft die Entfernung is', wenn mich die Wiederbegegnung wie ein Inferno trifft
Doch keine Wärme gibt, denn ich hab' nur Kälte geteilt, war zu selten bereit, zu zeigen, welches Selbst in mir weilt
Statt Vereinigungen schlage ich die Welten in zwei, wo eine Bindung war, sitzt an ihrer Stelle ein Keil
Vor den meisten Menschen schreck' ich zurück, gehe in der Einsamkeit auf, als brächte es Glück
Leute werden vom guten Licht in das schlechte gerückt, die gesamte Außenwelt in eine Ecke gedrückt
In diesem Vakuum kann sich dann mein Ego entfalten, mit Fehlern jeden Zentimeter meines Lebens gestalten
Ich sehe meine Seele weiter in den Nebel abgleiten, eigentlich soll sie anderen Lebewesen Wege bereiten
Widersprüche sind dabei, mir meinen Schädel zu spalten, eigentlich is' das Leben leicht, es könnte jeder begreifen
Doch ich versteh' nichts mehr, sobald ich mit jemandem zu zweit bin, ganz zu schweigen davon, wenn wir mehr als zwei sind
Mein Gesicht bricht mir aus dem Kopf, selbst wenn du mich berührst, fühl' ich mich wie ausgestopft
Emotionen stauen sich auf, werden ausgekotzt, wenn ich alleine für mich bin, schießen sie aus dem Loch
Das zu vergangener Zeit mal mein Ich war, egal, wie tief ich reinschau', da ist nichts da
Und so klammer' ich mich fest am Nichts, in der Hoffnung, dass noch irgendwo ein Rest da is'
[Part 2]
Feingefühl abgelegt, selbstbezogen, ich meide das Licht von der Welt da oben
Meine Geschichte ist schnell verflogen, aus Leiden gedichtet zerschellt am Boden
Zwischen Selbstmitleid und Selbstüberschätzung, Egoismus und Geltungsdrang
Schlittert meine äußere Hülle nach dem Sprung von der Klippe erstmal am Fels entlang
Lächerlich, ich hielt mich für klug, was Besseres, doch war mir niemals genug
Es fesselt mich, liegt auf mir wie ein Fluch, ich breche mich, hoffentlich siehst du mir zu
Mmh, wär' vielleicht doch nicht so gut, alleine ist peinlich genug
Mich demütigt Demut, bis ich am Boden liege, doch wenigstens weicht meine Wut
Ich bin einsam, kann viele Dinge nur mit mir selbst teilen, schaff's weder dich noch mich, doch würde gerne die Welt heilen
Spiel mit dem Feuer, doch passe nicht auf, die Seele brennt, mein Körper ist ein abgefackeltes Haus
Die Augen glühen auf wie Glut, bevor sie erlischt, keiner bemerkt mein verstorbenes Ich
Sie sagen, das ist mein Charakter, ich wär' so und sorgen sich nicht, doch wer ich bin, bleibt verborgen im Licht
[Outro]
Es tut mir Leid, so Leid, endlos Leid, wer ich war, wie ich bin, ihr wisst, wer ihr seid
Ich hab' Menschen gekränkt, zu oft Schwäche gezeigt, bitte habt Nachsicht, ich erkenn's mit der Zeit
Es tut mir Leid, so Leid, endlos Leid, wer ich war, wie ich bin, ihr wisst, wer ihr seid
Ich hab' Menschen gekränkt, zu oft Schwäche gezeigt, bitte habt Nachsicht, ich erkenn's mit der Zeit
Es tut mir Leid, so Leid, endlos Leid, wer ich war, wie ich bin, ihr wisst, wer ihr seid
Ich hab' Menschen gekränkt, zu oft Schwäche gezeigt, bitte habt Nachsicht, ich erkenn's mit der Zeit
Es tut mir Leid, so Leid, endlos Leid, wer ich war, wie ich bin, ihr wisst, wer ihr seid
Ich hab' Menschen gekränkt, zu oft Schwäche gezeigt, bitte habt Nachsicht, ich erkenn's mit der Zeit
Die „Ligne des Hirondelles“, die „Schwalbenlinie“, im französischen Jura zählt ohne Zweifel zu den landschaftlich besonders herausragenden Bahnstrecken im Hexagon. Auf ihrem Weg von Andelot bis (einstmals) La Cluse durchquert sie von Nord nach Süd die Gebirgslandschaft des Jura mit all ihren Facetten – Von engen Schluchten über sanft geschwungene, aber gerade im Winter von eisigem Klima geprägte Hochebenen bis zu den schroffen Felshängen, die ihr oberhalb von Morez einen für eine Bahnstrecke aberwitzigen Tanz über Viadukte und Schleifen, durch Seitentäler und Tunnels aufzwingen.
Diese ingenieurtechnische Ausnahmeerscheinung ist ihr gleichermaßen Fluch und Segen – Einerseits hat auch die Region den touristischen Wert grundsätzlich erkannt und preist eine Fahrt über den geschwungenen Schienenstrang als Erlebnis der Extraklasse an, andererseits drohen die immensen Instandhaltungskosten, die in den letzten Jahrzehnten auf das absolut nötige Minimum heruntergefahren wurden, immer wieder, ihr zum Verhängnis zu werden.
Während der die Regionengrenze überquerende Abschnitt südlich von Saint-Claude www.flickr.com/photos/132444999@N07/35652395075/in/album-... schon seit Dezember 2017 aus Mangel an finanziellen Ressourcen in den Dornröschenschlaf verfallen ist, konnte dieses Schicksal für den spektakulären Abschnitt zwischen Andelot und Saint-Claude bislang noch abgewendet werden. Zuletzt Mitte Oktober 2025 durch eine Finanzspritze der Region, ohne die eine Stilllegung schon zum kommenden Fahrplanwechsel gedroht hätte: www.latribune.fr/article/transports/81533044671193/ferrov... Doch bei diesen 12,2 Millionen Euro handelt es sich, wenn man ehrlich ist, nur um einen Tropfen auf den heißen Stein und eine langfristige Sicherung steht leider noch in den Sternen: www.radiofrance.fr/franceinter/podcasts/c-est-la-france/1...
Wenige Tage vor der Abstimmung im Conseil régional über die einstweilige Rettung lockte eine bei bestem Herbstwetter angekündigte Sonderfahrten-Serie des jungen Vereins AS-BB 25500 aus Dijon asbb25500.wixsite.com/site Basti, Urs, Lauritz und mich für ein Wochenende in die Gegend. Und trotz technischer Probleme an der angemieteten Wagengarnitur am zweiten Tag sollte sich die Anreise mehr als gelohnt haben – Sonne satt, leuchtende Herbstfarben und zwei schöne Abende in der Gîte auf einem ehemaligen Bauernhof bei Champagnole.
Nicht weit hatten wir es von dort zur – jedenfalls für den am Samstagmorgen etwas gemütlicher veranlagten Teil der Gruppe ;) – ersten Fotostelle des Tages: Dem inmitten ausgedehnter Herbstwälder gelegenen Viaduc de Syam, der in luftiger Höhe die Schlucht des hier noch jungen Ain überspannt. Trotz eines etwas rutschigen Hangs unter den Füßen und Temperaturen nur knapp oberhalb des Gefrierpunkts ein Ort, wie er zum Warten auf den Zug kaum schöner sein könnte. Und als schließlich mit etwas Verspätung die Pielstick-Klänge der BB 67456 die Stille durchbrachen und sich die RRR-Garnitur des Train spécial 801205 (Dijon - Morez) über die rostige Fachwerkkonstruktion schob, konnte man schon vollauf zufrieden sein. Trotzdem klickten die Kameras natürlich bis zum Sonntagabend noch viele weitere Male, sowohl für den Sonder- als auch Planbetrieb. Mehr davon vielleicht demnächst auf dieser Welle…;)
Bottrop-Feldhausen
Ruhrgebiet
NRW
Inspiral Carpets - Biggest Mountain
„In my youth
Had someone told me
What would come
And how things would be
Then those days would've been a much brighter place
But the doubt of not knowing
Leaves a stigma that is hard to shake...
Lieder sind die Lesezeichen in meinen Erinnerungen. Aber viele dieser Erinnerungen verblassen und mit ihnen die Gesichter und Orte, die ein Teil meines Lebens sind. Sie werden zu einer Art Erzählung, in der ich nur noch Zuhörer, aber nicht mehr Beteiligter bin...Ich bin der, der das Fabel schreibt, in dem ich selbst Teil der Handlung bin. Das Ruhrgebiet wird für mich zum Märchenwald. Und ich bin die einzige Person hier und wandel hinter der Kamera ständig mein Wesen...Ich bin Alles und ich bin Nichts. Doch Du bekommst nur die Kulissen zu sehen...Diese Kindlichkeit bewahrt mich vor dem zerbrechen, bei all der Zerbrechlichkeit, die hinter meiner Infantilität steckt. Ich funktioniere nicht mehr in der Leistungsgesellschaft und will mich nicht mehr beweisen müssen. Die letzten Tage waren schwer zu ertragen für mich...Vor Jahren hätte ich über all diese Banalitäten lachen müssen, doch heute bringen sie mich zum Weinen...Ich bin nicht der tapfere Prinz, ich bin auch nicht der böse Zauberer. Ich bin der Narr, der die Ungeheuer in der Dunkelheit zum Lachen bringen möchte...
To celebrate our bond
[I'm gonna build a monument]
I'll cut the stone today
[On the side of a mountain]
Where all my doubts once lay
[The biggest mountain]
One thing I can guarantee
Is what you've done means everything to me...
Da ist Dankbarkeit für jedes Lächeln, jede Geste, jedes geteilte Gefühl. Nichts ist für mich einfach. Und noch weniger ist für mich selbstverständlich. Für manche ist es jedoch einfach selbstverständlich, Emotionen auszublenden. Das gelingt mir nicht und das scheint der Fluch zu sein, der über mir liegt...Und auch heute Nacht stelle ich mich den Ungeheuern, die auf mich in der Dunkelheit warten...“
Bottrop
Ruhrgebiet
NRW
„... Ich kann mich nicht rein waschen. Nicht bei dem, was mich in meinem Leben so alles umgibt. Die vielen Flecken auf meiner nie wirklich weiß gewesenen Weste erzählen aber eine Geschichte. Nicht nur vom Verlieren, Scheitern, Zweifeln und vom traurig sein. Nein. Die vielen bunten Flecken auf ihr malen eine Geschichte aus, die in manchen Kapiteln in Deinen Ohren weit hergeholt klingen würde. Die Suche nach dem Sinn darin? Oder einem Happy End? So fangen wir gar nicht erst an. Der Stempel, den die Gesellschaft einem aufdrückt. Das hinunter spülen in der sozialen Toilette. Aber Ratten sind zäh. Und haben keine Angst in der Dunkelheit. Wie ich diese ganze aufgesetzte Fassade hasse. Das Equilibrium ist nicht mehr vorhanden. Und wir tanzen gedankenverloren immer näher zum Rand und nehmen das Kippen der Tatsachen nicht mehr wahr... Mir macht der drohende Absturz keine Angst mehr. Mein Leben ist ein Loop, die Dinge wiederholen sich. Aber die meisten werden überfordert sein mit dem, was da kommen könnte... Ich habe die Geschenke angenommen. Dankbar und lächelnd. Darum werde ich auch die bittere Pille schlucken, nur werde ich dabei nicht stumm sein. Hörst Du das allgegenwärtige Flüstern? Diese Stimmen sind keine Einbildung. Aber die Taubheit und die Blindheit sind die Flüche unserer Zeit. Alle wollen immer so viel sagen, zeigen und repräsentieren. Nur für was stehen sie eigentlich ein? Ach, drauf geschissen. Mir genügt es, mich selbst so weit gebracht zu haben. Ich folge niemandem mehr und hinterfrage alles. Eine grenzwertige Existenz, gewiss. Aber eine Existenz, die so weit am Rand steht, dass sie das Flöten der Rattenfänger nicht hören kann... Für mich ist es Zeit, loszulassen. Ja, so vieles muss sich ändern. Und so vieles sollte nicht so sein, wie es ist. Die Wahrheit ist hart. Das muss sie sein. Den Schmerz muss man aber ertragen können. Wer ist dazu bereit? Darum all die Lügen und all die Halbwahrheiten und all die einfachen Erklärungen. Eine der Nächte, in denen irgendwann der Schnaps nicht mehr wirkt... Ich pinkel in die Emscher. Das ist alles, was mir bleibt... Und dann tanze ich weiter., über den Rand hinaus. Die Zivilisation ist ein Witz ohne Pointe... Ich lache trotzdem. Ich lache immer lauter...“
....in the most beautiful light....but unfortunately a bit too close for a 600 mm focal length... Prime lenses can be both a blessing and a curse...
....and if you can't remove the 1.4x converter in the situation because everything has to be done quickly :-(
....im schönsten Licht....aber leider etwas zu nah für 600 mm Brennweite... Festbrennweiten können Fluch und Segen sein...
....und wenn man dann in der Situation den 1,4fach Konverter nicht herausnehmen kann, weil alles schnell gehen muss :-(
www.christian-luebke.photography/der...
© www.christian-luebke.photography/
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...there is always shadow,,,,
a figure of light has gone, another great this year :-( Shit, bye bye Götz
Wo Licht ist ist auch immer Schatten, mit diesem Zitat von J.W. Goethe aus " Götz von Bertlichingen " bin ich traurig über den Tod von einem so großen deutschen Charakterschauspieler :-)
SCHEISSE darf man seit Schimmi laut sagen !!! Ein Kult hat diese Welt verlassen, du machst deine letzte Rolle & Reise sehr leise...Scheiße !!! Aber Fluchen & Trauern ist in deinem Sinne, danke Götz George :-S.
Norderney
Nordsee
„Ich erkenne mich nicht nur in der Leere wieder, ich bin die Leere. Unabhängig davon, ob sonst noch jemand anwesend wäre. Meine emotionale Schwerkraft verdrängt alles andere, was Raum fordernd wäre. Am Ende verliert vieles so seine eigentliche Bedeutung. Ich bin es, der die Welt um mich herum wie einen anderen Planeten wirken lässt. Zeit und Raum verlieren dabei nicht ihren Einfluss, aber sie treten in den Hintergrund. Es dominiert die Möglichkeit des Unmöglichen. Ein wenig Vorstellungskraft und nur etwas Licht genügen. Meine Rolle ist die eines Betrachters und Gestalters zu gleichen Teilen. Ich beweise so nicht meine wahre Existenz , aber ich rechtfertige meine eigene, störende Anwesenheit. Denn mit mir sind auch meine Gedanken und Empfindungen anwesend, die ich meine dunkle Materie nenne. Negative Räume, negative Lebenslinien. Unbändige Lebenslust, die auf den hemmungslosen Zwang zur Selbstzerstörung trifft. Mein Leben mit diesen Widersprüchlichkeiten ist nicht mehr beängstigend, aber immer noch befremdlich für mich. So befremdlich wie die Welt, wie ich sie sehe. Wen hast Du vor Augen, wenn Du meine Bilder betrachtest? Und wen siehst Du, wenn Du meine Worte liest? Ich bin ein Widerspruch, eine Mischung aus Fiktion und Realität. Gefangen in meinem Wunsch, wenigstens in meinen Gedanken frei sein zu können. Dabei sind es meine eigenen Zwänge und Unzulänglichkeiten, die mir meine Freiheit nehmen. Mein verhängnisvoller Hang zur Kreativität ist Fluch und Segen zugleich. Mea Culpa... Sich mir zu nähern birgt die Gefahr, sich an einer dunklen Sonne zu verbrennen...“
In der Heimat ist (mal wieder) kein Wetter? Kein Problem, mit einem Tagesausflug in den hohen Norden kann das umgangen werden. Dienstag Abend startete die Reise nach Uelzen, wo glücklicherweise ein stark verspäteter ICE den dortigen Aufenthalt auf Hamburg verschieben konnte.
Zweieinhalbstunden in Hamburg sind bedeutend leichter zu überbrücken, noch vor Sonnenaufgang und dem großen Berufsverkehr konnte die Stadt nachts bestaunt werden.
Am Vortag wurde bedauerlicherweise 218 321 durch das Doppel bestehend aus 218 315 und 218 462 getauscht, trotzdem gab es mit der frisch lackierten Niebüllerin noch ein ungeplantes Wiedersehen. Leider verkehren an den dortigen InterCitys häufig bunte 218er, doch die Kombination bestehend aus Schnee und Sonne überwogen bei der Entscheidung doch.
Am bekannten Motiv am Hindenburgdamm konnte nach einem nervenaufreibendem Fußmarsch erst einmal verweilt werden. Ein Hindernis war das Tageshighlight selber, der Schnee machte den Fußmarsch ein wenig anstrengender. Zumal löste sich der frühs noch präsente Nebel auf, ein gelungener Tag!
Informationen zur Aufnahme des Bildes:
-18.2.2026, 11:16
-218 315, 218 462, IC 2375
-Klanxbüll
Festbrennweiten können ein Fluch und ein Segen sein.. hier saß der Luchs ein wenig zu nah..
Mit einem Zoom hätte man das Problem nicht so stark gehabt.. aber wie heisst es so schön? Hätte, hätte Fahrradkette ;-)
Prime lenses are good and bad at the same time.. this lynx was a bit too close.. With a zoom lens the problem wouldn't have been that big of a deal.. but you have always the wrong lens ;)
"Des Campers größter Fluch
sind starker Regen und Besuch."
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Dieser Slogan machte diese Saison die Runde.
Nichtsdestotrotz saß man fröhlich beisammen zum Hafenfest, Feuerwerk und unter dem Perseiden-Strom.
Camper sind eben ein besonderes Vökchen.
Petten
Noord-Holland
Niederlande
„Wohin mein Weg mich geführt hat? In die Schlaflosigkeit. Und in einen Zustand irgendwo zwischen nervöser Rastlosigkeit und bedächtigem Stillstand. Das, was mich antreibt und das, was mich vor sich her treibt, hat den selben Ursprung. Die Quelle allen Übels und allen Glücks. Was für eine Ironie. An manchen Tagen kann ich sie nicht ertragen, an anderen Tagen bringt sie mich zum Lachen... Ich warte auf mich selbst in den Schatten dieser Welt... Der Fluch meiner Jugend wird mich wohl immer begleiten. Mein Vater ist dieses Jahr gestorben. Und mit meiner Frau bin ich seit mehr als 28 Jahren zusammen. Sie hat ihn nie kennen gelernt. Aber sie weiß, dass er mich oft in meinen Träumen eingeholt hat. Und es immer noch tut. Wie so viele andere Erfahrungen und Gesichter auch. Sie weiß, welche Geschichten das Leben sich für mich ausgedacht hat. Und sie weiß, dass es nicht bloß Erzählungen sind. Aber ich glaube, niemand sonst würde mir das alles abnehmen... Ich hätte mir aber nie einen anderen Weg in das Heute für mich gewünscht. Weil ich dann sie nie kennen gelernt hätte. Und ich vielleicht ein ganz anderer Mensch geworden wäre... Licht und Schatten gehören zusammen.“
Fanu - I'll Be In The Shadows
Der Watzmann mit seiner Frau und den Kindern, fotografiert von Anif bei Salzburg
Folgende Sage rankt sich um den Schicksalsberg:
Vor vielen, vielen Jahren lebte ein grausamer König namens Watzmann am Königssee. Mit seiner Frau, seinen Kindern und einigen bösartigen Hunden ging er liebend gerne auf die Jagd und verbreitete unter seinem Volk Angst und Schrecken. Liebe und Zuneigung waren ihm völlig fremd.
Eines Tages tobte der König mit seiner Familie wieder einmal durch die Gegend. Dabei trafen sie auf eine schön gelegene Weide, auf der eine urige Hütte stand. Vor der Tür saß im frischen Heu eine junge Hirtin, die gerade ihr Kind stillte. Neben ihr lag ein friedlicher Hund, und ihr treusorgender Mann schlummerte im Inneren der Hütte.
Doch die Idylle war schnell zerstört, als die bösen Hunde des Königs auf die Hütte zurannten und unter lautem Gebell über die Hirtin, ihr Kind und ihren Hund herfielen. Anstatt seine Tiere zurückzupfeifen, stand der König aber nur da und lachte lauthals über das Blutbad.
Von dem ganzen Lärm geweckt, schreckte in der Hütte der Hirte aus seinem Schlaf hoch und öffnete die Tür, um nach dem Rechten zu sehen. Geschockt und verzweifelt zog er die ohnmächtige Hirtin an seine Brust und versuchte, sie vor den scharfen Zähnen der Hunde zu schützen. Für das Kind kam schon jegliche Hilfe zu spät. Aber die Hunde machten auch vor dem Hirten nicht Halt und fielen ebenso über ihn her. Und was machte König Watzmann?
Er lachte nur schallend weiter. So schickte der Hirte in seiner Todesangst und voller Verzweiflung einen Fluch in Richtung Himmel. In diesem Moment verfinsterte sich dieser und ein lautes Donnergrollen war zu hören. Sofort ließen die Hunde vom Hirten und seiner Frau ab und fielen stattdessen voller Aggressivität über den grauenvollen König und seine Familie her. Danach stürzten sich die Tiere in den Abgrund. Die leblosen Körper der Königsfamilie hingegen erstarrten zu Stein und wuchsen zu riesigen Bergen an. Und so stehen sie noch bis heute als kalte Steinriesen am Königssee.
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Martin 🐟
Im Sommer 2022 der letzten Saison des Murgtälers war halb Fuzzy Deutschland aus dem Häuschen, als es hieß das Hilde alias 111 074 dort zum Einsatz kommen sollte.
So begab ich mich nach Grafiti- und Wolkenschaden erneut an das Christophstalviadukt um dort mit 111 074 den Fluch dieses Motives zu brechen.
Wie man im Hintergrund sieht, wäre es erneut fast in die Hose gegangen.
Doch im rechten Moment war die Sonne da als 111 074 mit dem RE 4099 (Ludwigshafen(Rhein)Hbf - Freudenstadt Hbf) übers Viadukt rollte.
Borkum
Niedersachsen
„... Das Ungeheuer in mir kann ich nicht zähmen. Und wenn es will, kann es mich vernichten. Dieses Wissen ist für mich nicht beängstigend. Nein, aus diesem Wissen resultiert meine Zufriedenheit. Ich bin zerbrochen, aber ich bin nicht gebrochen. Was sich da in mir versteckt, ist für mich Fluch und Segen zugleich. Diese lauernde und im Moment nur schlafende, drohende Unheil erinnert mich an die raschen Wetterwechsel hier an der Küste. Auch ich muss bei mir selbst ständig mit allem rechnen. Da gibt es keine Sicherheit für Sonnenschein...“
Du nimmst Freu, du gibst Leid
Raubst den Mut, schenkst Einsamkeit
Was ist der Sinn von diesem Leben
Nach welchen Zielen soll'n wir noch streben
Du sähst Hass, erntest Gewalt
Entfachst den Zorn durch Bitterkeit
Für unsre Sünden soll'n wir büßen
Du trittst den Stolz mit deinen Füßen
Doch wenn der Lebensmut weicht… der Schmerz im Herzen sticht.
In dieser Hoffnungslosigkeit…eine Seele bricht!
Ein Stern erleuchtet in der Nacht ein kleiner Lichtblick in der Dunkelheit.
Am Horizont ein heller Schein er weißt den Weg in die Unendlichkeit.
Du treibst Frevel, schaffst Tyrannei
Entfachst das Feuer der Heuchelei
Du fällst ein Urteil ohne Gnade
Des einen Fluch, des anderen Gabe
Du bringst Elend und Verderben
Du schürst die Angst in deinem Namen
Führst den Menschen hinters Lich
Versteckst dein wahres Angesicht
Doch wenn der Lebensmut weicht… der Schmerz im Herzen sticht.
In dieser Hoffnungslosigkeit…eine Seele bricht!
Ein Stern erleuchtet in der Nacht ein kleiner Lichtblick in der Dunkelheit.
Am Horizont ein heller Schein er weißt den Weg in die Unendlichkeit.
Danke Kat ❤
EZ 45190 (Wien Zvbf - Buchs SG)
Zweigleisige Strecken können soooooo gemein sein: 233 367 war mit ihrem "Arlbergumleiter" schon lange zu Hören - die 1300t Zuglast forderten ihren Tribut. Doch kaum einer der schieren Massen an Fotografen hörte das leise Surren, das vom kreuzenden RE ausging. Fluchen überlagerte kurzzeitig das massenhafte Klicken der Kameras - und so kamen eben zwei Triebfahrzeuge aufs Bild. Trotz diverser spontaner Herzattacken haben wohl alle 37(!) Fotografen überlebt :-)
EN: When the freight neared and I heared the DMU from behind I started a loud curse. But the DMU was that fast that both trains came together in a pretty good moment. Between the stations of Meldorf and St Michaelisdonn we see freight train 68339 Hemmingstedt - Brunsbüttel meeting RB 11920 Itzehoe - Heide.
DE: Als der Güterzug näher kam und ich von hinten den VT hörte, begann ich schon mal einen laute Fluch. Doch der VT war so flink an mir vorbei, dass sich beide Züge an einer nahezu perfekten Stelle trafen. Das nimmt man dann auch gern mal mit. Gz 68339 Hemmingstedt - Brunsbüttel begegnet RB 11920 Itzehoe - Heide zwischen Meldorf und St Michaelisdonn.
Zusammen mit meiner Cosmea oder Schmuckkörbchen wünsche ich euch allen einen guten Start in ein wunderschönes - nicht zu heisses - Wochenende!
Sonne
Wir wollten sie um jeden Preis,
jetzt ist sie da und schickt mit Fleiss
ihre Strahlen brütend heiss,
aus jeder Pore rinnt der Schweiss,
das Thermometer als Beweis,
zeigt achtunddreißig Grad im Schatten,
wir fliessen fort, sind am Ermatten,
stöhnen laut und fluchen leis
und wünschen uns ins ewige Eis.
Evelyn Schütz
.... In between 4.800m !!! Only little mining left, as it could collapse !
The mine's wealth brought huge numbers of people to the inhospitable high mountain steppe around the Cerro Rico. In 1611, Potosí was one of the largest cities in the world with 150,000 inhabitants. 13,500 people mined silver underground.
Thousands of the indigenous forced laborers, many of whom were not from the high mountains, died in the mines.
Eduardo Galeano estimates that “8 million Indian corpses” were the cost of silver mining. For them, Cerro Rico was a curse and hell.
The Spanish attempt to import black slaves failed due to the low-oxygen mountain air. Most of them died before they were put to work underground.
In 1719, typhus killed 22,000 people in ten months in Potosí alone.
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..... Inwischen 4.800m !! Nur noch wenig Bergbau, da er einstürzen könnte!
Der Reichtum der Mine spülte ungeheure Menschenmassen in die unwirtliche Hochgebirgssteppe um den Cerro Rico. 1611 war Potosí mit 150.000 Einwohnern eine der größten Städte der Welt. 13.500 Menschen förderten unter Tage Silber.
Die indigenen Zwangsarbeiter, die vielfach nicht aus dem Hochgebirge stammten, kamen zu Tausenden in den Minen zu Tode.
So veranschlagt Eduardo Galeano mit „8 Mio. Leichen von Indianern“ als die Kosten des Silberbergbaus. Für die war der Cerro Rico Fluch und Hölle.
Der spanische Versuch, schwarze Sklaven einzuführen,
scheiterte an der sauerstoffarmen Höhenluft. Die meisten starben, bevor sie unter Tage eingesetzt wurden.
1719 raffte der Typhus allein in Potosí 22.000 Menschen in zehn Monaten dahin.
... und der Fluch mit der orangefarbenen RBH-Lok, denn diese versuche ich seit fast einem Jahr zu erwischen...
Tatsächlich fuhr sie am späten Vormittag das Tal rauf, doch leider war genau zu diesem Zeitpunkt eine Wolke vor der Sonne und es gab vier enttäuschte Gesichter auf der Brücke in Ratingen. Auch die Rückfahrt missglückte und so blieb am Ende des Tages nur ein schönes Herbstbild auf der Kamera, der frühmorgens verkehrende Leerzug von HKM nach Rhodenhaus.
Im Winter 2023 trieb es drei Schwarzwälder in die Oberpfalz, "lange" vor dem 218 Hype.
Hier war man viel mehr wegen den Ludmillas da.
Beginnen sollte der Tag bei Neudes einem Klassiker, wo wir auch nicht alleine standen als 233 219 mit dem EZ 51617 (Zwickau - Nürnberg Rbf) auf der Bildfläche erschien.
Leider ergab sich anschließend der Oberpfalz Fluch, immer da wo man gerade ist fährt kein Zug dafür an anderer Stelle.
In den Los Organos versteckt sich so manches Gesicht wie hier zu sehen - Davy Jones vom Fluch der Karibik ;).
was für ein Tag!
nach einer langen Partynacht mit Kopfweh aufgewacht, nach 3-5 Kaffee erst mal die Spülaschine angestellt, wobei ich dann leider feststellen musste, dass sie defekt war, ich habe dann Stunden damit verbracht einen Handwerker ausfindig zu machen. Er kam dann auch, aber leider war er nicht sehr kompetent und setzte erst mal unsere Küche unter Wasser...nach langem hin und her gelang es ihm endlich die Maschine wieder in Gang zu setzen, ich war heilfroh, aber auch mit den Nerven am Ende ...Fazit...Technik ist Segen und Fluch;-)
what a day!
woke up with a headache after a long night of partying, after 3-5 coffees I turned on the dishwasher, but unfortunately I discovered that it was broken, I then spent hours trying to find a repairman. He came, but unfortunately he wasn't very competent and flooded our kitchen... after a lot of back and forth he finally managed to get the machine working again, I was relieved, but also at the end of my tether... Conclusion... technology is a blessing and a curse ;-)
Eigentlich hab ich schon mein Equipment eingepackt. Der Steg war mein letztes Motiv. Auf dem Weg zur Promenade vielen mir die Lochplanen auf, die die Dünen schützen sollen. Durch die Öffnungen den Steg aufnehmen, ... klasse Plan. In dem Moment stellte sich die junge Frau in den Weg. Bevor ich fluchen konnte, gab sie ihrem Hund ein Kommando, worauf er mit einem Satz auf das Geländer sprang. Kurzes Foto und runter durfte er. Kleines Leckerli inklusive. Glücksmoment für alle Beteiligten. :)
Der Blick meiner Hündin aber sagte nur: was´n Angeber! ... :D :D :D