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Nachbau eines Römerbootes in Originalgröße durch die Erlangen FAU Hier der Link zur Homepage: www.fau.de/2016/12/news/panorama/rudern-wie-die-roemer-fa...

 

Türrkei 1989 , Priene ( 4.Jh. v. Chr. )

Athenaheiligtum (Restsäulen)

Der Athenatempel zählt zu den relativ wenigen Bauten der griechischen Antike, deren Architekt namentlich überliefert ist. Nach Vitruv wurde er von Pytheos entworfen, der auch am Mausoleum von Halikarnassos mitarbeitete. Vitruv rühmte dabei die Tätigkeit am Athenatempel als vortrefflich.

 

Der Tempel war ein Peripteros mit 6 × 11 Säulen, die eine kleinasiatisch-ephesische Basis hatten. Unüblich für die ionische Ordnung erhielt der Naos einen Opisthodom.

 

Durch die Untersuchung der Bauornamentik wurden mehrere Bauphasen belegt, vom Beginn in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. bis zur Vollendung in der frühesten römischen Kaiserzeit, vermutlich noch unter Augustus.

hafenschule blick in die turnhalle

Torre de Belém eines der bekanntesten Wahrzeichen von Lissabon.

Der Rheinturm (Rheinkomet) in Düsseldorf.

Syrien - Palmyra /Tadmor

Der Rundgang durch den zentralen Stadtteil mit den öffentlichen Bauten beginnt im Osten der Stadt am Bel-Tempel. Dabei handelt es sich um eine quadratische Anlage, die von einer mehr als 11 m hohen Mauer von ca. 200 m Seitenlänge eingefaßt wird. Im Innern steht das eigentliche Heiligtum, eine langrechteckige Cella, die mit einer Säulenhalle umgeben ist. Über eine monumentale Freitreppe gelangt man zu dem Eingang an der Breitseite, der mit dem Haupteingang der Umfassungsmauer in einer Achse liegt. An den schmalen Süd- und Nordseiten befinden sich Nischen, in denen die Kultbilder standen. Einige Steinreliefs zeugen von der ursprünglichen aufwendigen Ausstattung.

 

MEXICO , Comalcalco,

 

Die Maya-Stätte von Comalcalco im mexikanischen Bundesstaat Tabasco gehört wegen ihrer Backsteinbauweise zu den ungewöhnlichsten Anlagen in ganz Mesoamerika. Gleichzeitig ist sie die westlichste aller bekannten Maya-Stätten.

Die Bauten der wohl schon im 2. Jahrhundert v. Chr. existierenden Stätte können – trotz des weitgehenden Fehlens von Stelen mit Maya-Datierungen – aufgrund ihres Bauschmucks in die Zeit der Spätklassik (ca. 550–900) der Maya-Kultur datiert werden. Die lokale Herrscherfamilie unterhielt dynastische Beziehungen zu den letzten Herrschern von Palenque. In ihrer Blütezeit war die Stadt über 7 km² groß und bildete ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum zwischen der Halbinsel Yucatán und dem zentralen Hochland. Um das Jahr 900 wurde sie aufgegeben, verfiel allmählich und wurde erst im Jahr 1880 durch den französischen Forscher Désiré Charnay wiederentdeckt; oberflächliche Funde waren bereits zuvor von Raubgräbern entfernt worden. Charnay konnte einiges retten, doch erst ab den 1950er Jahren gab es umfangreiche Ausgrabungen und Rekonstruktionen.

   

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Dem Stadtbaumeister Hermann Herter ist mit dem Hallenbad City ein Meisterwerk gelungen. Das Bad war sowohl architektonisch wie auch technisch topmodern. Als erstes Hallenbad der Schweiz verfügte das City über ein 50-Meter-Schwimmbecken, in dem nationale und internationale Wettkämpfe ausgetragen wurden. Die technische Einrichtung war damals geradezu revolutionär. Das Wasser wurde nicht wie sonst üblich mit Kohle oder Gas geheizt, sondern mit Hilfe von Wärmepumpen.

Dem Stadtbaumeister Hermann Herter ist mit dem Hallenbad City ein Meisterwerk gelungen.

 

Auch heute noch ist das Hallenbad City diesbezüglich vorbildlich. Während der Renovationsarbeiten vor dreieinhalb Jahren wurde sowohl die Erscheinung aufgefrischt, wie auch der Energieverbrauch optimiert. So wird die anfallende Abwärme sowie die Sonnenwärme, die durch das wieder geöffnete Glasdach fällt, bestmöglich genutzt. Zudem erhielt das renovierte Hallenbad City im September die Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich.

  

ich schaue Durch ein Fenster es ist bedruckt danhinter ...

  

14 Tage Pause ich freue mich mit einigen meiner Enkel eine schöne Zeit zu verbringen....Euch allen ein schöne Zeit bis bald

  

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Gehry

  

Rund 11.000 Aluminiumkästen, die den Himmel widerspiegeln und im Licht der Sonne Südfrankreichs wie Kristalle metallisch glänzen. Sie zieren die Fassade des 56 Meter hohen Turms des amerikanischen Stararchitekten Frank Gehry, der über die Dächer der Stadt Arles ragt. Der spektakuläre Bau ist Teil des riesigen Luma-Ausstellungskomplexes der Schweizer Milliardärin Maja Hoffmann, der am Wochenende seine Türen geöffnet hat.

 

Das einzigartige Projekt geht offiziell auf das Jahr 2014 zurück, als der Grundstein zu Luma Arles gelegt wurde. Doch Pläne und Konzept reichen viel weiter zurück. Die 1956 in Basel geborene Miterbin des Hoffmann-La Roche-Pharmakonzerns ist leidenschaftliche Sammlerin. Und das nicht erst seit gestern.

 

Schon während ihres Studiums des Films sammelte sie zeitgenössische Kunst. Ende der 1990er-Jahre begann sie, in Zusammenarbeit mit Künstlern und Institutionen zahlreiche Projekte zu produzieren. So sei allmählich die Idee eines Ortes der Kreation und des Austausches zwischen Künstlerinnen, Intellektuellen und Wissenschaftlern entstanden, sagt sie.

 

Die Fassade spiegelt das Licht der Provence

 

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baut die Schwanzmeise an ihrem Nest

Hiver sur la Collégiale

Thann, Haut-Rhin

SCHLOSSANLAGE PILLNITZ

 

Einstiges Lustschloss und spätere Sommerresidenz des sächsischen Königshauses.

 

Zu den monumentale Bäumen im Lustgarten von Pillnitz gehört auch diese mächtige Eiche, unter deren buntem Blätterdach man die Bauten des Wasserpalais sehen kann.

Spiegelnde Fassade v. Gehry-Bau im Düsseldorfer Medienhafen

www.youtube.com/watch?v=eFHdRkeEnpM

 

Rem Koolhaas und Prada

Rem Koolhaas baut am Rand von Mailand eine kleine Stadt. Für die Fondazione Prada sprengt der Architekt die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Und er denkt dabei auch an die Bauarbeiter.

  

Ein Turm aus Gold mitten im Industriegebiet – Mailand ist die einzige Stadt in Europa, wo einen dieser Anblick nicht wirklich überrascht. Vielleicht wird ja hier von der Modebranche gerade tonnenweise Goldschmuck geschmiedet oder Brokat gewebt oder Mobiliar aus Edelmetall entworfen. So ähnlich ist es dann auch, aber zugleich ganz anders: Rem Koolhaas baut für die Fondazione Prada in der ganz unluxuriösen Peripherie der Luxusmetropole ein Kulturzentrum mit Bibliothek, mit Kino, mit Café, mit gleich diversen Museen. Man könnte auch sagen: Koolhaas, der in der ganzen Welt aus Einzelbauten urbanistische Projekte gemacht hat, baut in Mailand eine kleine Stadt in der großen Stadt. Und eine Stadt braucht nun mal einen Turm, zur Not aus Gold.

 

„Ich liebe Mailand!“ Solch ein romantisches Statement vom personifizierten Unromantiker Rem Koolhaas ist zugeschnitten auf den Aussichtsbalkon seiner neuen Pradasiedlung: Rundum Industriebrachen, mit frischem Birkengrün zugewucherte Eisenbahngleise, Wohnblocks, Parkplätze und erst ganz in der Ferne die mittelgroßen Hochhäuser der Banken und der Macht hinterm Mailänder Dom. Klar, dass ein Idyllenverächter wie Koolhaas dieses ungeordnete, stilistisch unsaubere Ambiente förmlich umarmt. Doch dann die Überraschung: Aus seinen Patchworkbauten in einer aufgegebenen Schnapsdestillerie von 1907 ist fast so etwas geworden wie ein städtisches Idyll.

Dass in neun Monaten das Mailänder Projekt abgeschlossen ist, findet er fast schade. Man kann, so sagt er, die Seitengebäude aber jederzeit als Module nutzen und umwidmen: Von der Bibliothek zum Kindergarten, von Büros zu Wohneinheiten. „Permeables Bauen“ nennt er seine neue Sanftheit, die keineswegs auf Denkmalschutzauflagen zurückzuführen ist, sondern eher auf Altersmilde. Sein Büro OMA habe hier nach Belieben abreißen und bauen können, nur die neuen Erdbebenvorgaben schrieben Fundamente bis in vier Meter Tiefe vor, damit im statistisch unwahrscheinlichen Fall des „terremoto“ die Betondecken nicht über der Prada-Kunstsammlung zusammenbrechen.

 

Es ist, als hätte das historische Geflecht von Baustilen, als hätten die archäologischen Schichten im allzeit überbauten Römerland den einstigen Tabula-rasa-Theoretiker Koolhaas postmodern infiziert: Außer dem güldenen Turm gibt es in der Fondazione Prada unzählige Anspielungen und Verweise: Renaissancehafte Fensterbögen in den Aluminiumskeletten. Venezianisch spiegelnde Stahlplatten aus dem Schiffbau, mit welchen die Außenwände des Auditoriums sich mal eben keck aufklappen lassen.

Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine Auswahl von Götter- und Athletenstatuen

Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine Auswahl von Götter- und Athletenstatuen

Quelle: Photo Attilio Maranzano Courtesy Fondazione Prada

 

Klassizistische Edelböden aus iranischem Travertin, die prima mit dem starren Aluminiumschaum der Decken und Außenwände koexistieren. Und trotzdem gibt es ein paar Schritte neben der Begrünung viereckige Betonsäle und klotzige Auditorien von bestechend brutaler Eleganz. Der einst für seine historistischen Spielchen so bitter angefeindete James Stirling hätte am Mailänder Komplex, den Koolhaas gerne „Campus“ nennt, wohl seine helle Freude gehabt.

 

Vielleicht aber war der alte Gegensatz zwischen Postmoderne und Moderne ja auch nur ein Missverständnis. Ob eine Altstadt nun gerettet wird, indem man sie wie bei Koolhaas’ Masterplan in Den Haag mit hohen Monoliten umbaut? Oder indem man die Baulücken mit ziseliertem Beton füllt? Am Ende geht wohl beides, und beides – Neubau im Geist moderner Radikalität wie zärtliches Restaurieren – führt der Meister in Mailand vor. Vielleicht hat diese Besinnung auch damit zu tun, dass zuletzt gleich mehrere urbane Masterpläne in den Niederlanden nach Bürgerbefragungen nicht zur Ausführung kamen. Nun zeigt der Meister, dass er auch kleinteilig und sensibel kann. Statt des Baggers rücken die Vergolder an.

Immun gegen Gentrifizierung

 

Passend zur doppelten Aufgabenstellung zwischen Industrie und Kunst ist die Eröffnungsschau eine historisierende. Der große Antikenkenner Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine exquisite Auswahl von Götter- und Athletenstatuen, wobei es bewusst verwirrend bleibt, welche griechischen Originale in welcher römischen Epoche wie zitiert und kopiert wurden. Es ist auf diesem Gelände wie bei einer russischen Puppe: Renaissance in der Renaissance in der Renaissance.

Anzeige

 

Am Ende holt in Italien die Historie alle ein und ummantelt sie gnädig. Diesem Gesetz hat sich auch Rem Koolhaas listig und lustvoll gefügt, hat klassische Treppenhäuser mit Neonlichtgeländern ausgestattet, hat Eingänge mit hergebrachtem Industrietrampelbohlen ausgelegt und die Zwischenräume seiner sozialen Architektur sanft bepflanzt und bis in die Nacht für die Anwohner geöffnet. „Und das Schönste ist“, sagt er auf der Dachterrasse versonnen, „dieses Viertel ist viel zu hart, zu disparat und zu einfach. Das ist gegen Gentrifizierung immun.“

Grand Budapest in Koolhaas little Mailand: Der Regisseur Wes Anderson hat eine Bar für die Fondazione Prada entworfen

Grand Budapest in Koolhaas little Mailand: Der Regisseur Wes Anderson hat eine Bar für die Fondazione Prada entworfen

Quelle: Photo Attilio Maranzano Courtesy Fondazione Prada

 

Ein neues Luxusmodeviertel mit Bars und Discos und schicken Cafés zum Gesehenwerden hatte Koolhaas gerade nicht im Sinn; so was gibt es rund um die Brera und die Via Montenapoleone und die Flagshipstores der Armanis und Guccis eh schon zur Genüge. Hier draußen sollte eine kleine, feine Fabrik des Städtebaus entstehen, in die Wes Andersons bestürzend gemütliches Café im Stile von Mailänder Arbeiterkneipen der Vorkriegszeit bestens passt: ein alteuropäisches Caffè Milano im Geist von Grand Hotel Budapest. Hier sollen auch die Rentner, die Migranten, die Bauarbeiter von jenseits des Bahndamms ihren Espresso schlürfen, von der Parkbank aus antike Statuen durchs Fenster bestaunen, ihre Kinder in die Bibliothek begleiten oder einfach nur Luft schnappen.

 

In der Bauarbeiterbar ein paar Meter entlang der Fabrikmauern – am Nebentisch trinkt Miuccia Prada auf dem Plastikhocker ihren Espresso – bekennt sich Koolhaas zum architektonischen Pathos seiner Anfänge: „Da bin ich unverbesserlich links.“ In Zeiten, in denen Staaten kein Geld für Flüchtlingsunterkünfte und Kindergärten mehr haben, schwärmt Koolhaas von Büchereien, Theatern, Schulen und der Würde des sozialen Bauens.

Billiger bauen mit Gold

 

Doch immerhin: Wenn die Stadt Mailand trotz großer Wohnungsnot keinerlei Verwendung fürs Expogelände hat, wenn Bauen ohne Korruption in Italien zur großen Ausnahme wird – hier hat ein sturer Siebzigjähriger seinen Kinderspielplatz in die vernachlässigte Vorstadt gesetzt. „Playground of ideas“ – das sei Architektur heute mehr denn je: ein Spielen mit den Erwartungen, ein Erhalten des Kaputten und manchmal auch ein großer Witz: „Humor ist immer mehr die treibende Kraft.“

 

Und so sind die 19.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit dem ganzen sozialen Drumherum – mit Museen, Bibliothek, Kino, Konzertsaal, einer Sommerschule für Filmregisseure und Wissenschaftler – zwar ironisch und geistreich, aber alles andere als ein selbstreferentieller Witz. „Wir wollen hier Nachbarschaft schaffen“, sagt Koolhaas und wirkt wieder so ernst und stur und niederländisch geradeaus, wie man ihn und sein Bauen kennt.

 

Doch dann zeigt er mit Pokerface auf den Turm, wo Arbeiter gerade auf dem Gerüst die letzten Quadratmeter mit Blattgold einreiben: „Sieht doch schön aus, oder? Damit zeigen wir der Stadt, dass hier etwas Neues entsteht. Und dann ist das Vergolden auch noch verdammt billig.“ Koolhaas steht auf und eilt wieder auf seine Baustelle. Er lässt offen, ob das nun ein Witz sein soll oder die Quintessenz des neuen sozialen Bauens.

Feuilleton

 

mich hat der Artikel fasziniert

I

Seine Einstellung...

es mur eine riesige Freude für einen Architekten gewesen sein hier zu planen und zu bauen..

Die Gehry-Bauten in Düsseldorf – offiziell als „Der Neue Zollhof“ bekannt – sind ein dreiteiliges, dekonstruktivistisches Gebäudeensemble im Medienhafen, das im Oktober 1999 eingeweiht wurde.

Der Kölner Architekt und Pritzker-Preisträger Gottfried Böhm baute 1954–1956 nach Vorentwürfen seines Vaters, Dominikus Böhm, die Pfarrkirche St. Ursula in Kalscheuren.

 

Er konzipierte sie als runden Zentralbau. An diesen wurden Konchen angefügt, welche durch bodentiefe Fenster viel Tageslicht einlassen.

Diese Fenster sind durch jeweils ein unregelmäßiges eisernes Gitter strukturiert das an Fischernetze erinnert.

Die sich schneidenden Achsen der Eisenstränge sind mit farbigen Glaskristallen ausgestaltet.

Im Inneren ist die Kuppeldecke mit Zedernholzschindeln verkleidet.

Die Kuppel der Kirche wird von 24 schlanken, außerhalb des Kirchenraums angebrachten Betonsäulen getragen.

 

1993 wurde St. Ursula in die Liste der Baudenkmäler aufgenommen.

Der Architekturhistoriker Helmut Fußbroich bezeichnete das Gebäude als eine der „schönsten Kirchen, die nach 1945 gebaut wurden, nicht nur in Kalscheuren oder in Köln, sondern in ganz Deutschland“.

 

Dennoch war 13 Jahre später die Entweihung des sakralen Raums nicht mehr aufzuhalten.

Auch wenn sich noch kurzfristig der „Kirch- und Denkmalschutzverein St. Ursula Kalscheuren“, gründete, der die Kirche zu liturgischen Zwecken erhalten wollte.

Nach dem Abschiedsgottesdienst am 25. Mai 2006 mit rund 350 Besuchern wurde die Kirche am 29. Juni 2006 vom stellvertretenden Generalvikar Hans-Josef Radermacher profaniert.

 

Ein Bauunternehmer kaufte das Grundstück und veräußerte - nachdem er es parzelliert und Wohnhäuser darauf errichtet hatte - die ehemalige Kirche an den Galeristen Rafael Jablonka.

 

Dieser sanierte und restaurierte das wunderschöne Bauwerk und benannte es um.

Zur Eröffnung der Böhm Chapel erschienen im November 2010 zahlreiche Gäste, darunter Gottfried Böhm.

 

Am 23. Januar 2020 feierte der Architekt seinen 100. Geburtstag in "seiner" ehemaligen Kirche.

(gut ein Jahr später verstarb Böhm.)

 

Heute ist Böhm Chapel im Besitz der Jablonka Foundation.

  

Als ich vor wenigen Tagen dort war, konnte ich eine Ausstellung des Künstlers Julian Schnabel bewundern mit dem Titel:

On the Day Cy Died

 

Wer hierzu mehr wissen möchte, kann sich das kurze Video anschauen...

fb.watch/iS4bv6HZVL/

Gehry-Bauten im Medienhafen

Die Serie zeigt dreimal die selbe Wolke - hier baut sie sich noch auf... kilometerhoch... plötzlich wird man ganz furchtbar unbedeutend...

Die Horster Mühle war eine der ältesten Essener Mühlenanlagen. Erwähnung fand sie bereits im 12. Jahrhundert in Zusammenhang mit der Entstehung eines Ruhrwehres. Ihr ursprünglicher Standort lag etwa 300 Meter stromaufwärts an einer Ruhrinsel. Als ab 1774 neue Wasserbauten bei der Schiffbarmachung der Ruhr errichtet wurden, erhielt die Mühle gegenüber der neuen Schleuse ihren jetzigen Standort. Sie wurde als Öl, Frucht, und Blaumühle betrieben. Unter anderem wurde Kobalt, das aus Vorkommen im Hespertal am Baldeneysee stammte, in der Horster Mühle gebrochen und zum Blaufärben von Sklavenkitteln benutzt, die in die USA exportiert wurden. Die Horster Mühle ging 1846 in das Eigentum des Essener Industriellen Wilhelm Niemann über. 1910 übernahm der Fabrikbesitzer Wilhelm Vogelsang die Horster Mühle und baute die Mühle zu einem Wasserkraftwerk und einer Karbidfabrik um. Es entstanden mehrere Fabrikgebäude in der zurückhaltenden Backsteinarchitektur jener Zeit mit markanten, segmentbogigen Dachformen. Überragt wird die Anlage durch den hohen Schornstein mit dem Namenszug von Vogelsang, dessen Ziegelmauerwerk durch helle Steinbänder gegliedert wird. In der restaurierten Kraftwerkshalle befinden sich Turbinenteile und Generatoren, die zum Teil noch aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts stammen. Die Karbidproduktion endete 1932, das Kraftwerk blieb bis 1977 in Betrieb, dann wurde es wegen Unwirtschaftlichkeit stillgelegt. 1985 erwarb die Firma Rudolph und Co. die denkmalgeschützte Anlage. Die Wasserkraftanlage wurde durch vier neue Turbinen und Generatoren modernisiert, die ursprüngliche Maschinenausstattung in der Halle nach musealen Kriterien restauriert. Seit 1989 liefert das Kraftwerk wieder Strom.

 

Quelle: www.route-industriekultur.ruhr

Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein - Baku baut in Blau!

Nahezu alle modernen und postmodernen Gebäude, ob nun einfach nur Hochhaus oder doch schon Skyscraper, bekommen entweder blaue Fenster oder eine blaue Front oder eine blaue Balustrade...

Nur ein Gebäude tanzt hier aus der Reihe - das allerdings gehört wohl noch in die Zeit der Sowjetregierung...

 

f 8

1/640 s

100 ISO

16 mm

Schloß Neuhaus, ehemals Sitz der Fürstbischöfe, gehört zu den frühen Bauten der Weserrenaissance.

Das auf zwei Säulen bis zu einer maximalen Höhe von 46 Metern schwebende Gebäude im Werksviertel gilt als eine der ungewöhnlicheren Bauten der Landeshauptstadt. Die Büroflächen sind überwiegend an Unternehmen der Medienbranche vermietet.

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DD 02/2021

www.traberproduktion.ch/d/heinz.html

Eine himmliche Bohrung der Erkenntnis

a skyward-reaching quest for knowledge

 

Ulrich Müther hat mit seinen Bauten ein bedeutendes Kapitel der Architektur geprägt. Er setzte Kontraste zu den genormten DDR-Plattenbauten. Seine mehrfach gekrümmten Schalen sind Perlen der Ingenieurskunst, bedeutende Beispiele der DDR-Moderne, architektonische Kunstwerke: Planetarien, Messehallen, Bob- und Rennschlittenbahnen, eine Radrennbahn in Havanna, Restaurants.

 

Im Jahr 2014 hat die Wüstenrot-Stiftung etliche Bauwerke von Müther begutachtet und zwei davon ausgewählt, um die Möglichkeiten einer denkmalpflegerischen Instandsetzung auszuloten: den ehemaligen Rettungsturm der Strandwache in Binz (Baujahr 1981) und den Musikpavillon „Kurmuschel“ in Sassnitz von 1987.

 

Der Müther-Turm wurde inzwischen aufwändig saniert und dient in erster Linie als Außenstelle des Binzer Standesamtes. Er ist darüber hinaus auch Veranstaltungsort für Lesungen und Konzerte.

 

Gehry-Bauten im Medienhafen in Düsseldorf.

Ende des 19. Jahunderts bauten die Verkehrsbetriebe Kreis Schleswig ein Netz an Kreisbahnen auf das in seiner Blütezeite ca 110 Kilometer umfasste.

mit dem Aufstieg des Autos, verloren die 3 Strecken ab den 1960er Jahren mehr und mehr an Bedeutung. Anfang der 80er Jahre verlor den die letzte ihren Personenverkehr und mit der Einstellung des Güterverkehrs nach Kappeln 2001, war auch der letzte planmäßige Verkehr auf den Schleswiger Kreisbahnen verschwunden. Seit dem fuhren auf dem letzten noch verbliebenen Stück zwischen Kappeln und Süderbrarup nur noch die Museumszüge der Angelner Dampfeisenbahn. 2021 gab es erstmals seit 1972 wieder planmäßige Personenzüge über die alten Gleis.

628 201 verband Kappeln mit Eckernförde und ist hier bei Norderbrarup unterwegs

Comalcalco

    

Die Maya-Stätte von Comalcalco im mexikanischen Bundesstaat Tabasco gehört wegen ihrer Backsteinbauweise zu den ungewöhnlichsten Anlagen in ganz Mesoamerika. Gleichzeitig ist sie die westlichste aller bekannten Maya-Stätten.

Die Bauten der wohl schon im 2. Jahrhundert v. Chr. existierenden Stätte können – trotz des weitgehenden Fehlens von Stelen mit Maya-Datierungen – aufgrund ihres Bauschmucks in die Zeit der Spätklassik (ca. 550–900) der Maya-Kultur datiert werden. Die lokale Herrscherfamilie unterhielt dynastische Beziehungen zu den letzten Herrschern von Palenque. In ihrer Blütezeit war die Stadt über 7 km² groß und bildete ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum zwischen der Halbinsel Yucatán und dem zentralen Hochland. Um das Jahr 900 wurde sie aufgegeben, verfiel allmählich und wurde erst im Jahr 1880 durch den französischen Forscher Désiré Charnay wiederentdeckt; oberflächliche Funde waren bereits zuvor von Raubgräbern entfernt worden. Charnay konnte einiges retten, doch erst ab den 1950er Jahren gab es umfangreiche Ausgrabungen und Rekonstruktionen.

  

Etwas westlich von Marseille liegt Niolon. Die Eisenbahnlinie führt direkt an der Küste entlang, was enige eindrückliche Bauten erfordterte, wie dieses Viadukt bei Niolon.

www.youtube.com/watch?v=YrLk4vdY28Q

 

mit Sylvia unterwegs

 

Vor dem Aufgang zum Museum

 

Rem Koolhaas und Prada

Rem Koolhaas baut am Rand von Mailand eine kleine Stadt. Für die Fondazione Prada sprengt der Architekt die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Und er denkt dabei auch an die Bauarbeiter.

  

Ein Turm aus Gold mitten im Industriegebiet – Mailand ist die einzige Stadt in Europa, wo einen dieser Anblick nicht wirklich überrascht. Vielleicht wird ja hier von der Modebranche gerade tonnenweise Goldschmuck geschmiedet oder Brokat gewebt oder Mobiliar aus Edelmetall entworfen. So ähnlich ist es dann auch, aber zugleich ganz anders: Rem Koolhaas baut für die Fondazione Prada in der ganz unluxuriösen Peripherie der Luxusmetropole ein Kulturzentrum mit Bibliothek, mit Kino, mit Café, mit gleich diversen Museen. Man könnte auch sagen: Koolhaas, der in der ganzen Welt aus Einzelbauten urbanistische Projekte gemacht hat, baut in Mailand eine kleine Stadt in der großen Stadt. Und eine Stadt braucht nun mal einen Turm, zur Not aus Gold.

 

„Ich liebe Mailand!“ Solch ein romantisches Statement vom personifizierten Unromantiker Rem Koolhaas ist zugeschnitten auf den Aussichtsbalkon seiner neuen Pradasiedlung: Rundum Industriebrachen, mit frischem Birkengrün zugewucherte Eisenbahngleise, Wohnblocks, Parkplätze und erst ganz in der Ferne die mittelgroßen Hochhäuser der Banken und der Macht hinterm Mailänder Dom. Klar, dass ein Idyllenverächter wie Koolhaas dieses ungeordnete, stilistisch unsaubere Ambiente förmlich umarmt. Doch dann die Überraschung: Aus seinen Patchworkbauten in einer aufgegebenen Schnapsdestillerie von 1907 ist fast so etwas geworden wie ein städtisches Idyll.

Dass in neun Monaten das Mailänder Projekt abgeschlossen ist, findet er fast schade. Man kann, so sagt er, die Seitengebäude aber jederzeit als Module nutzen und umwidmen: Von der Bibliothek zum Kindergarten, von Büros zu Wohneinheiten. „Permeables Bauen“ nennt er seine neue Sanftheit, die keineswegs auf Denkmalschutzauflagen zurückzuführen ist, sondern eher auf Altersmilde. Sein Büro OMA habe hier nach Belieben abreißen und bauen können, nur die neuen Erdbebenvorgaben schrieben Fundamente bis in vier Meter Tiefe vor, damit im statistisch unwahrscheinlichen Fall des „terremoto“ die Betondecken nicht über der Prada-Kunstsammlung zusammenbrechen.

 

Es ist, als hätte das historische Geflecht von Baustilen, als hätten die archäologischen Schichten im allzeit überbauten Römerland den einstigen Tabula-rasa-Theoretiker Koolhaas postmodern infiziert: Außer dem güldenen Turm gibt es in der Fondazione Prada unzählige Anspielungen und Verweise: Renaissancehafte Fensterbögen in den Aluminiumskeletten. Venezianisch spiegelnde Stahlplatten aus dem Schiffbau, mit welchen die Außenwände des Auditoriums sich mal eben keck aufklappen lassen.

Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine Auswahl von Götter- und Athletenstatuen

Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine Auswahl von Götter- und Athletenstatuen

Quelle: Photo Attilio Maranzano Courtesy Fondazione Prada

 

Klassizistische Edelböden aus iranischem Travertin, die prima mit dem starren Aluminiumschaum der Decken und Außenwände koexistieren. Und trotzdem gibt es ein paar Schritte neben der Begrünung viereckige Betonsäle und klotzige Auditorien von bestechend brutaler Eleganz. Der einst für seine historistischen Spielchen so bitter angefeindete James Stirling hätte am Mailänder Komplex, den Koolhaas gerne „Campus“ nennt, wohl seine helle Freude gehabt.

 

Vielleicht aber war der alte Gegensatz zwischen Postmoderne und Moderne ja auch nur ein Missverständnis. Ob eine Altstadt nun gerettet wird, indem man sie wie bei Koolhaas’ Masterplan in Den Haag mit hohen Monoliten umbaut? Oder indem man die Baulücken mit ziseliertem Beton füllt? Am Ende geht wohl beides, und beides – Neubau im Geist moderner Radikalität wie zärtliches Restaurieren – führt der Meister in Mailand vor. Vielleicht hat diese Besinnung auch damit zu tun, dass zuletzt gleich mehrere urbane Masterpläne in den Niederlanden nach Bürgerbefragungen nicht zur Ausführung kamen. Nun zeigt der Meister, dass er auch kleinteilig und sensibel kann. Statt des Baggers rücken die Vergolder an.

Immun gegen Gentrifizierung

 

Passend zur doppelten Aufgabenstellung zwischen Industrie und Kunst ist die Eröffnungsschau eine historisierende. Der große Antikenkenner Salvatore Settis postiert auf die Travertinpodeste von Koolhaas eine exquisite Auswahl von Götter- und Athletenstatuen, wobei es bewusst verwirrend bleibt, welche griechischen Originale in welcher römischen Epoche wie zitiert und kopiert wurden. Es ist auf diesem Gelände wie bei einer russischen Puppe: Renaissance in der Renaissance in der Renaissance.

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Am Ende holt in Italien die Historie alle ein und ummantelt sie gnädig. Diesem Gesetz hat sich auch Rem Koolhaas listig und lustvoll gefügt, hat klassische Treppenhäuser mit Neonlichtgeländern ausgestattet, hat Eingänge mit hergebrachtem Industrietrampelbohlen ausgelegt und die Zwischenräume seiner sozialen Architektur sanft bepflanzt und bis in die Nacht für die Anwohner geöffnet. „Und das Schönste ist“, sagt er auf der Dachterrasse versonnen, „dieses Viertel ist viel zu hart, zu disparat und zu einfach. Das ist gegen Gentrifizierung immun.“

Grand Budapest in Koolhaas little Mailand: Der Regisseur Wes Anderson hat eine Bar für die Fondazione Prada entworfen

Grand Budapest in Koolhaas little Mailand: Der Regisseur Wes Anderson hat eine Bar für die Fondazione Prada entworfen

Quelle: Photo Attilio Maranzano Courtesy Fondazione Prada

 

Ein neues Luxusmodeviertel mit Bars und Discos und schicken Cafés zum Gesehenwerden hatte Koolhaas gerade nicht im Sinn; so was gibt es rund um die Brera und die Via Montenapoleone und die Flagshipstores der Armanis und Guccis eh schon zur Genüge. Hier draußen sollte eine kleine, feine Fabrik des Städtebaus entstehen, in die Wes Andersons bestürzend gemütliches Café im Stile von Mailänder Arbeiterkneipen der Vorkriegszeit bestens passt: ein alteuropäisches Caffè Milano im Geist von Grand Hotel Budapest. Hier sollen auch die Rentner, die Migranten, die Bauarbeiter von jenseits des Bahndamms ihren Espresso schlürfen, von der Parkbank aus antike Statuen durchs Fenster bestaunen, ihre Kinder in die Bibliothek begleiten oder einfach nur Luft schnappen.

 

In der Bauarbeiterbar ein paar Meter entlang der Fabrikmauern – am Nebentisch trinkt Miuccia Prada auf dem Plastikhocker ihren Espresso – bekennt sich Koolhaas zum architektonischen Pathos seiner Anfänge: „Da bin ich unverbesserlich links.“ In Zeiten, in denen Staaten kein Geld für Flüchtlingsunterkünfte und Kindergärten mehr haben, schwärmt Koolhaas von Büchereien, Theatern, Schulen und der Würde des sozialen Bauens.

Billiger bauen mit Gold

 

Doch immerhin: Wenn die Stadt Mailand trotz großer Wohnungsnot keinerlei Verwendung fürs Expogelände hat, wenn Bauen ohne Korruption in Italien zur großen Ausnahme wird – hier hat ein sturer Siebzigjähriger seinen Kinderspielplatz in die vernachlässigte Vorstadt gesetzt. „Playground of ideas“ – das sei Architektur heute mehr denn je: ein Spielen mit den Erwartungen, ein Erhalten des Kaputten und manchmal auch ein großer Witz: „Humor ist immer mehr die treibende Kraft.“

 

Und so sind die 19.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit dem ganzen sozialen Drumherum – mit Museen, Bibliothek, Kino, Konzertsaal, einer Sommerschule für Filmregisseure und Wissenschaftler – zwar ironisch und geistreich, aber alles andere als ein selbstreferentieller Witz. „Wir wollen hier Nachbarschaft schaffen“, sagt Koolhaas und wirkt wieder so ernst und stur und niederländisch geradeaus, wie man ihn und sein Bauen kennt.

 

Doch dann zeigt er mit Pokerface auf den Turm, wo Arbeiter gerade auf dem Gerüst die letzten Quadratmeter mit Blattgold einreiben: „Sieht doch schön aus, oder? Damit zeigen wir der Stadt, dass hier etwas Neues entsteht. Und dann ist das Vergolden auch noch verdammt billig.“ Koolhaas steht auf und eilt wieder auf seine Baustelle. Er lässt offen, ob das nun ein Witz sein soll oder die Quintessenz des neuen sozialen Bauens.

Feuilleton

 

mich hat der Artikel fasziniert

I

Seine Einstellung...

es muss eine riesige Freude für einen Architekten gewesen

sie hier austoben zu können

 

www.youtube.com/watch?v=JGRB5uOxqsw&list=OLAK5uy_l_xS...

 

Letztes Wochenende auf der Festung Königstein: Am frühen Nachmittag baute sich über dem Lilienstein eine imposante Wolkenwand auf, die auch bald vor sich hin grummelte und donnerte. Der erwartete Regen blieb jedoch weitgehend aus - zumindest in Pirna. Also musste der Garten doch wieder händisch gegossen werden...

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Instagram I Homepage

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Burgruine Wolfstein,

588 ü.NN im Mittelteil der Fränkischen Alb auf der höchsten Stelle Des Wofssteinbergs, nahe Neumarkt.

Baustelle in Berlin Mitte

baut sich ein Nest auf meinen Balkon...

der Griff einer Spachtel hat es ihr angetan :-)

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allen Besuchern und Freunden meines Fotostreams ein herzliches Dankeschön für eure Kommentare und Kritiken, Einladungen und Favoriten.

all visitors and friends of my photostream, a heartfelt thank you for your comments and reviews, invitations and favorite

Die Cöln-Mindener Eisenbahn baute diese Strecke um 1878 als Anschluss für Großzeche Erin in Castrop-Rauxel. Mit der Zeche Germania Marten war eine weitere Strecke angeschlossen. Bis zum Ende der Bismarcker Dampflokzeit bespannten 44er Dampfloks hier Kohlezüge bis zum Bahnhof Herne, dort wurde umgespannt. Nach dem Wegfall der Kohlezüge blieb die Strecke aber trotzdem in Focus der Eisenbahnfreunde. Wanne-Eickler ETA 150 befuhren die Strecke von Dorsten bis Dortmund. Mitte der 1990er Jahre wann Schluss damit. Die Bahn wollte keine neuen Akkufahrzeuge - und heute?

Aktuell verkehren hier RB43 die nicht so beliebten Pesa Triebwagen aber es mischt auch gerne mal ein Talent im Umlaufplan mit.

Rinder am Klosterberg mit Blick auf Veste Oberhaus

"connection power" ...

 

Die obere Rundung ist die Empore, die im unteren Foto, im oberen Halbkreis, umgekehrt zu sehen ist, die zarten Strahlenlinien sind das Sheddach ...

 

Wenn ein guter Architekt seine komplizierten Gebäude baut, reicht es den ausführenden Handwerkern nicht, wenn sie den Grundriss und die Schnitte sehen. Sie brauchen bei Hollein immer auch "Deckenpläne".

Wie ich schon mit Fotos in seinem frankfurter Museum zeigte, tut sich dort auch ganz viel Interessantes ...

 

The upper curve is the gallery, which can be seen inverted in the upper semicircle in the photo below, the delicate ray lines are the shed roof ...

 

When a good architect builds his complicated buildings, it is not enough for the executing craftsmen to see the floor plan and the sections. With Hollein, they always need "ceiling plans" as well.

As I already showed with photos in his Frankfurt museum, a lot of interesting things are happening there ...

 

und noch etwas ... heute ist der Weltüberlastungstag ...

today is the Earth Overshoot Day !!!

 

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Bleistätter Moor/Carinthia

Der Wendehals (Jynx torquilla) gehört zur Familie der Spechte (Picidae). Er ist ein Höhlenbrüter, der aber nicht selber baut, sondern auf Spechtlöcher, natürliche Baumhöhlen, Nistkästen oder andere Höhlenangebote angewiesen ist.

Das Bürgersche Haus wurde 1639, zwei Jahre nach dem Überfall der Kroaten im Dreißigjährigen Krieg, auf den Grundmauern dreier niedergebrannter Gebäude errichtet

 

Das Bürgersche Haus besteht aus drei Stockwerken mit annähernd rechteckigem Grundriss sowie einem aufgesetzten Zwerchhaus. Die Fassade besteht aus einem klaren, symmetrisch angelegten Fachwerksverband mit vielen Fenstern.

~ de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgersches_Haus

  

Und gib uns Frieden in unseren Tagen (siehe Notiz)

 

„Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“ stammt aus Psalm 127 (Vers 1) (siehe Notiz)

 

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Warum stehen in Bad Sooden-Allendorf so viele Fachwerkhäuser?

 

Durch die Salzgewinnung und den Salzhandel kamen viele Bürger von Bad Sooden-Allendorf zu Reichtum und Wohlstand, Salz war ein wertvolles Gut und wurde teuer bezahlt. Ihren Reichtum wollten die Salzhändler zeigen und bauten sich deshalb prachtvolle Fachwerkhäuser.

~ www.bad-sooden-allendorf.de/urlaub/sehenswertes/fachwerk

 

Ihre kleine Kirche bauten die Siedler auf einer trockenen Sandinsel, der “Horst”, nahe der Oste und weihten sie St. Petrus, dem Schutzheiligen der Schiffer und Seefahrer. Die Neuankömmlinge schufen über Generationen hinweg in harter Arbeit ihr eigenes Kirchspiel mit den Orten Burweg, Blumenthal, Breitenwisch, Seemoor, Burg, Engelschoff und Wasserkrug. Nicht wenige von Ihnen brachten es später zu Wohlstand. Ein Reichtum, der sich heute noch auf manchen, kunstvoll gearbeiteten Grabsteinen auf dem Kirchhof von Horst dokumentiert. Wieder andere fuhren zur See, gingen vor Grönland auf Walfang. So vielleicht auch vor 250 Jahren ein Peter Jarck aus Wasserkrug. Zumindest künden zwei stilisierte “Seeungeheuer” oder auch nur Delfine auf seinem Grabstein von einer maritimen Verbindung.

Info von der HP der Gemeinde Burweg

1926 wurde der Bau-Boom durch einen nach der Stadt benannten Hurrikan und anschließend durch die Große Depression gestoppt. Während des Zweiten Weltkriegs baute das Militär viele Ausbildungskasernen rund um Miami, bedingt durch die strategisch günstige Lage. Auf der Suche nach Arbeit kamen viele Männer und Frauen wieder zurück und so wuchs die Bevölkerung bis 1950 auf über 500.000 Menschen in Miami und Umgebung an. Wikipedia

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