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Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.
Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.
Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.
Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.
Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.
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Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.
Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.
Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.
Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.
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