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Der Ersten Weltkrieg 1914-1918 Serben, Kriegsverbrechen von österreichisch-ungarischen (Kroaten + Bosniaken) bulgariche und das Deutsche Reich

Zitadelle-in-Belgrad-1915

Frankfurter Zeitung 10.10.1915: Hastigen Schrittes in die Hauptstadt König Peters

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dynamic.faz.net/red/2015/epaper/1915-10-10.pdf

 

"Deutsche Kriegsteitung" 7.november 1915 - Serbien

digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/feldztgdkz1915/0354?sid=...

 

S e r b i e n f r o n t

26. Oktober bis 02. November 1915

Aus Serbien wurden wiederum Erfolge gemeldet. Die Offensive der Heeresgruppe Mackensen machte weitere Fortschritte. Vom 23. bis 27. Oktober hatte die Armee Gallwitz bereits 2.033 Gefangene gemacht. Die deutschen Truppen drangen in die Gebirgskette nördlich von Rudnik vor, während die Armee Köveß in breiter Front über die Kolubara weiter vorging.Weiter östlich drangen österr.-ungarische Truppen der Armee Gallwitz beiderseits der Straße Topola-Kragujevac vor und andere Einheiten vertreiben den Gegner von den Höhen südlich und südöstlich von Svilajnac im Morawetal. Die Armee Köveß drang einen Tag später über die durch Regen fast ungangbar gewordenen Niederungen der Raca weiter vor und warf den Feind von der Cumiskohöhe, wobei es zu erbitterten Kämpfen um Cumis und dessen Kirche kam. Die Armee Gallwitz überschritt Lepenica und machte südöstlich von Svilajnac weitere Fortschritte. Am 29. Oktober kam es zu weiteren Kämpfen um die Höhen Cumis und Strazenica, die siegreich verliefen und den weiteren Vormarsch der Armeen Gallwitz und Köveß nicht stoppen konnten. Am 30. Oktober stürmten Truppen der Armee Köveß die serbischen Stellungen bei Grn.Milanovac und warfen den Feind nordöstlich davon aus seinen Stellungen südlich der Srebrnica. Die Armee Gallwitz drängte währenddessen den Feind beiderseits der Morava weiter nach Süden. Der 31. Oktober 1915 brachte den Fall der Festung Kragujevac, nachdem die serbischen Truppen über den Petrovackar und den Lepenica-Abschnitt zurückgeworfen wurden. Die Festung wurden nach heftigen Kämpfen in Besitz genommen. Ebenso erbitterte Kämpfe fanden bei der Stürmung der Höhen Trimunovo-Brdo statt, die zwischen dem Flußwinkel der Morava und Resava liegen. Das eroberte Kragujevac galt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt und war ehemals Sitz der Fürsten von Serbien. Über die Stadt liefen die wichtigen Verbindungsstraßen von der Donau in das Moravetal, zudem stellte eine Bahnlinie die Verbindung mit der Morawetalbahn her. In der damals 16.000 Einwohner großen Stadt befanden sich wichtige militärische Einrichtungen, unter anderem Arsenale, Munitions- und Waffenfabriken. Am 01. November 1915 wurde der Ort Cacak besetzt und damit der Ausgang zum Tal der westlichen (Golijska) Morava geöffnet. Die Höhen südlich Kragujevac wurden vom Feind gesäubert und anschließend die Linie Bagrdan-Despotovac überschritten.Am 02. November 1915 wurde die Stadt Ufice besetzt und die Straße Cacak-Kragujevac überschritten. Beiderseits der Morawa wehrte sich der Feind aber weiterhin hartnäckig gegen die Truppen der Armee Köveß.

 

Serbia front

26 October to 02 November 1915

From Serbia again successes were reported. The offensive of the Army Group Mackensen made further progress. From 23 to 27 October, the army Gallwitz had already made 2,033 prisoners. The German troops penetrated into the mountain range north of Rudnik, while the army Kövess distribute about Kolubara further vorging.Weiter east invaded the Austro-Hungarian troops of Army Gallwitz astride the road Kragujevac-Topola front and other units on a broad front of the enemy the heights south and southeast of Svilajnac in Morawetal. The army Kövess came a day later on the almost impassable become rain lowlands of Raca continue before and threw the enemy of the Cumiskohöhe, where there was bitter fighting to Cumis and its church. The army Gallwitz exceeded Lepenica and made south-east of Svilajnac further progress. On October 29, there was another battle for the heights Cumis and Strazenica that ran victorious and the further advance of the armies Gallwitz and Kövess could not stop. On October 30, the army stormed troops Kövess the Serbian positions at Grn.Milanovac and threw the enemy northeast assume its positions south of Srebrnica. The army urged Gallwitz during which the enemy on both sides of the Morava further south. The October 31, 1915 brought the fall of the fortress Kragujevac after the Serb forces were thrown back on the Petrovackar and Lepenica-section. The fortress was taken after fierce fighting in possession. Likewise, fierce battles took place during the storming of the heights Trimunovo-Brdo, which lie between the flux angle of the Morava and Resava. The conquered Kragujevac was considered an important transport hub and was formerly the seat of the prince of Serbia. About the city the main connecting roads from the Danube ran into the Moravetal, also presented a railway line to connect to the Morawetalbahn ago. In the then 16,000 inhabitants large city there were important military facilities, including arsenals, ammunition and weapons factories. On 01 November 1915, the site was occupied Cacak and thus open the exit to the valley of western (Golijska) Morava. The heights south Kragujevac were cleaned by the enemy, and then the line Bagrdan-Despotovac überschritten.Am 02 November 1915 the city Ufice occupied and crossed the road Cacak-Kragujevac. On either side of the Morawa fought the enemy but still stubbornly against the troops of the Army Kövess.

 

S e r b i e n f r o n t

23. bis 30. November

Der serbische Kampfschauplatz kam anders als die West- und Ostfront nicht zur Ruhe. Nach der Eroberung von Mitrovica und Pristina war zu vermuten, dass der Widerstand der serbischen Nordarmee gebrochen war. Bei diesen Kämpfen gegen einen erbittert kämpfenden Feind gerieten letztlich 17.000 serbische Soldaten in Gefangenschaft. Den bulgarischen Berichten zufolge hatten die Kämpfe zehn Tage angedauert. Am 23. November gelang es schließlich, die Serben im Norden, Osten und Süden zu umzingeln. Trotzdem gaben die Serben ihren Widerstand nicht auf und kämpften hartnäckig um Pristina. Am 25. November 1915 griffen deutsche Einheiten der Heeresgruppe Mackensen in die Kämpfe bei Pristina ein und feindliche Nachhuten wurden südwestlich von Sjenica und Mitrovica geschlagen. In den folgenden Tagen wurde serbisches Gebiet von den Verbündeten besetzt und von feindlichen Truppen gesäubert. Truppen der Armee Gallwitz säuberten die Höhen auf dem linken Sitnica-Ufer und machten dabei weitere 800 Gefangene. Der bulgarische Vormarsch ging am 26. November 1915 südlich Drenica bis über die Linie Goles-Stimlja-Jezerce-Ljubotin hinaus, den Feind weiter verfolgend. Am 27. November 1915 wurde südwestlich von Mitrovica der Ort Rudnik besetzt, wobei erneut 2.700 Gefangene gemacht wurden. Mit diesen Kämpfen wurden die Operationen in Serbien abgeschlossen. Das Große Hauptquartier gab folgende Erklärung hierzu ab:

 

Mit der Flucht der kärglichen Reste des serbischen Heeres in die albanischen Gebirge sind die großen Operationen gegen dasselbe abgeschlossen. Ihr nächster Zweck, die Öffnung freier Verbindungen mit Bulgarien und dem Türkischen Reich, ist erreicht.

 

Brücke über die Crnica in Paracin

Der serbische Feldzug stand unter dem Oberbefehl des Generalfeldmarschalls von Mackensen, dessen Heeresgruppe aus deutschen Truppen und der österr.-ungarischen Armee des Generlas von Köveß bestand. Die Operationen wurden gleichzeitig von den bulgarischen Armeen der Generale Bojadjieff und Todorow flankiert. Nach Überschreiten der Donau gelang es den Armeen, die serbischen Truppen zu schlagen und zurückzudrängen. Der serbische Widerstand bei den Festungsstädten Belgrad, Zajecar, Kujazevac und Pirot konnten schnell erobert werden. Bei den Kämpfen um Belgrad wurden das brandenburgische Reservekorps und das österr.-ungarische 8. Armeekorps besonders hervorgehoben. Insgesamt gerieten 100.000 serbische Soldaten, nach Angaben der Kriegszeitung die Hälfte der serbischen Armee, in Kriegsgefangenschaft. Die Kriegszeitung würdigte die große Leistung der Verbündeten Armee angesichts der widrigen Witterungsbedingungen (Schnee, Regen), schwierigen Geländeverhältnisse und des sich tapfer wehrenden serbischen Heeres. Die geschlagene serbische Armee zog sich nach Berichten aus Monastir auf Prizren zurück, wohin sich der serbische Generalstab mit dem bei ihm befindlichen Vertretern der Entente befand. Ein anderer Teil der serbische Armee begab sich in Richtung Ipek. Die Kriegszeitung vermutete, dass die Serben versuchen würden, die Reste der Armee bei Prizren zu konzentrieren, um anschließend über Djakova und Ipek nach Montenegro und über Dibra-Struga nach Elbassen in Albanien zu marschieren. Von Montenegro aus würden diese Reste zusammen mit Montenegrinern und Allierten Truppen die Offensive gegen die deutsch-österr.-bulgarischen Einheiten aufnehmen. Die bulgarischen Einheiten verhinderten jedoch dieses Vorhaben, indem sie weiter auf Prizren vordrangen und die Serben zum Rückzug nach Albanien zwangen. Die 40 bis 50.000 Einwohner zählende und am Südende der Montojaebene liegende Stadt hatte keine modernen Verteidigungsanlagen, die von den serbischen Truppen zum Widerstand hätten genutzt werden können. Über Prizren führte eine Straßenverbindung zum Drintal und weiter nach Albanien. Eine weitere Verbindung bestand über Djakova nach Montenegro. An der Straße von Pristina nach Prizren ließen die serbischen Truppen zahlreiches Kriegsgerät zurück und verloren weiterhin viele Soldaten in die Gefangenschaft. Dennoch versuchte die serbische Armee, die Stadt zu verteidigen. Nach kurzem Kampf ergaben sich 16 bis 17.000 serbische Soldaten den angreifenden Bulgaren. Darüber hinaus erbeuteten die Bulgaren 50 Geschütze und Haubitzen, 148 Atomobile und großen Mengen weiteren Materiales. Die serbische Armee Bojowitsch war in den Kämpfen um Prizren endgültig aufgerieben worden (28.11.1915). In den nachfolgenden Tagen fanden zwar noch kleinere Gefechte mit versprengten serbischen Einheiten statt, die Gesamtlage wurde dadurch jedoch nicht verändert. Der serbische König befand sich währenddessen auf der Flucht und soll Ende November in Skutari angekommen sein. Sein eigentliches Ziel soll aber Italien gewesen sein, welches er nach Einschätzung des britischen Vizekonsuls von Nisch nur sehr schwer erreichen werde.

Die bulgarischen Einheiten zogen ihren Ring immer enger um die serbische Südarmee bei Monastir, nachdem die Babuna-PLanina, eine Gebirgskette welche die Ebene zwischen Prilep und Monastir nach Norden hin deckte, von ihnen besetzt worden war. Zaghafte allierte Versuche die Serben zu untertsützen, wurden am Fluss Crna vereitelt. Die Allierten gelangten über diese Stellung nicht hinaus und wurden sogar zurückgedrängt. Dabei zerstörten sie die Brücken bis zur Mündung des Flusses in den Vardar (Bardar?). Damit war klar, dass die Alliierten den Serben nicht mehr zu Hilfe kommen würden. Die bulgarische Armee besetzte den Ort Kruschewo, während die Stadt Monastir von den Serben geräumt wurde. Der serbischen Südarmee blieb letztlich nur noch der weitere Rückzug auf griechisches Gebiet. Das mit Serbien verbündete Montenegro sieht sich währenddessen weiteren Angriffen der österr.-ungarischen Armee ausgesetzt, welche die befestigten Grenzstellungen bei Celebic und am Metalkasattel stürmten. Am 30. November 1915 wurden die Höhen von Plevlje besetzt.

 

Kirche von Paracin, von der Brücke über die Crnica aus gesehen

 

Serbia front

November 23 to 30

Serbian battleground turned out differently than the western and eastern fronts not to rest. After the conquest of Mitrovica and Pristina was to be assumed that the resistance of the Serbian Army of the North was broken. In this fight against an enemy bitterly fighting ultimately fell 17,000 Serb soldiers in captivity. The Bulgarian reportedly fighting had lasted ten days. On November 23, they finally managed to surround the Serbs in the north, east and south. Nevertheless, the Serbs did not give up their resistance and fought tenaciously to Pristina. On November 25, 1915 German units of Army Group Mackensen intervened in the fighting in Pristina and hostile rear guards were beaten southwest of Sjenica and Mitrovica. In the following days, Serbian territory was occupied by the allies and cleared of enemy troops. Army troops Gallwitz cleared the heights on the left bank of Sitnica and made it another 800 prisoners. The Bulgarian advance was received on November 26, 1915 south Drenica up over the line-Goles Stimlja-Jezerce-Lyubotin addition, the enemy pursuing further. On November 27, 1915, the place Rudnik was southwest of Mitrovica occupied, again 2,700 prisoners were taken. With these struggles the operations in Serbia were completed. The GHQ made the following statement on the matter after:

With the flight of the scanty remains of the Serbian army in the Albanian mountains the big operations are completed against it. Your next purpose, the opening of free connections with Bulgaria and the Ottoman Empire, is achieved.

Bridge over the Crnica in Paracin

The Serbian campaign was under the command of Field Marshal von Mackensen, whose Army Group consisted of German troops and the Austro-Hungarian army of Generlas of Kövess. The operations were accompanied simultaneously by the Bulgarian armies of Generals Bojadjieff and Todorov. After the Danube exceeded succeeded the armies to beat and push back the Serbian forces. The Serbian resistance at the fortress Belgrade, Zajecar, Pirot Kujazevac and could be quickly conquered. In the battle for Belgrade the Brandenburg Reserve Corps and the Austro-Hungarian 8th Corps were highlighted. Overall, 100,000 Serb soldiers came, according to the Kriegszeitung half of the Serbian army, in captivity. The Kriegszeitung praised the great achievement of the Confederate Army in the face of adverse weather conditions (snow, rain), difficult terrain conditions and valiantly struggling Serb army. The defeated Serbian army withdrew after reports from Monastir to Prizren back, where there was the Serbian General Staff with the located with him representatives of the Entente. Another part of the Serbian army came to pass in the direction of Ipek. The Kriegszeitung suspected that the Serbs would try the remnants of the army to concentrate in Prizren in order then to march through Gjakova and Ipek to Montenegro and Dibra-Struga after Elbassen in Albania. From Montenegro of these radicals would take together with Montenegrins and Allied troops, the offensive against the German-Austro-Bulgarian units. However, the Bulgarian units prevented this project by further penetrated in Prizren and the Serbs forced to retreat to Albania. 40 to 50,000 inhabitants counting and lying at the southern end of the city Montojaebene had no modern defenses that would have the resistance of the Serb forces can be used. About Prizren held a road connection to Drintal and on to Albania. Another connection was via Gjakova to Montenegro. On the road from Pristina to Prizren, the Serbian forces left behind numerous military equipment and still lost a lot of soldiers in captivity. Nevertheless, the Serbian army was trying to defend the city. After a brief struggle itself 16-17000 Serb soldiers were attacking the Bulgarians. In addition, the Bulgarians captured 50 guns and howitzers, 148 atomobile and large quantities other material. The Serbian army Bojowitsch was finally wiped out in the fighting around Prizren (11/28/1915). In the following days, although even smaller skirmishes with scattered Serb forces took place, the overall situation was, however, not changed. The Serbian king was meanwhile on the run and the end of November to have arrived in Scutari. But his ultimate goal is to have been Italy, which he would achieve only with great difficulty in the opinion of the British vice-consul of Nish.

The Bulgarian units attracted her ring ever closer to the Serbian southern army at Monastir after the Babuna Planina, a mountain range which covered the plain between Prilep and Monastir to the north, had been occupied by them. Tentative Allied attempts to untertsützen the Serbs were defeated by the river Crna. The Allies came not go beyond this position and were even forced back. They destroyed the bridges to the estuary of the river in the Vardar (Bardar?). It was clear that the Allies would the Serbs no longer come to the rescue. The Bulgarian army occupied the place Kruschewo, while the city of Monastir was evacuated by the Serbs. The Serbian southern army ultimately remained only the further retreat on Greek territory. The allied with Serbia Montenegro sees himself meanwhile further attacks of the Austro-Hungarian army exposed, which stormed the fortified border positions at Celebic and on Metalkasattel. On November 30, 1915, the heights of Plevlje were occupied.

Viewed Church of Paracin, from the bridge over the Crnica from

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Uploaded on December 29, 2015