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the gorgon Medusa is a monster with boar tusks, protruding tongue and 28 serpent-tassels

Gorgo Medusa Grimace painted on a Hydria. London, British Museum E180.

 

wild boar The term boar is used to denote an adult male of certain species — including, confusingly, domestic pigs. However, for wild boar, it applies to the whole species, including, for example, "wild boar sow" or "wild boar piglet".

 

Aigis The aegis (Greek: Αιγίς), as stated in the Iliad, is the shield or buckler of Athena or of Zeus, which according to Homer was fashioned by Hephaestus. "...and among them went bright-eyed Athene, holding the precious aegis which is ageless and immortal: a hundred tassels of pure gold hang fluttering from it, tight-woven each of them, and each the worth of a hundred oxen."

Virgil imagines the Cyclopes in Hephaestus' forge, who "busily burnished the aegis Athene wears in her angry moods--a fearsome thing with a surface of gold like scaly snake-skin, and he linked serpents and the Gorgon herself upon the goddess’ breast—a severed head rolling its eyes."[2] furnished with golden tassels and bearing the Gorgoneion (Medusa's head) in the central boss. Some of the Attic vase-painters retained an archaic tradition that the tassels had originally been serpents in their representations of the ægis. When the Olympian deities overtook the older deities of Greece and she was born of Metis (inside Zeus who had swallowed the goddess) and "re-born" through the head of Zeus fully clothed, Athena already wore her typical garments.

 

When the Olympian shakes the aegis, Mount Ida is wrapped in clouds, the thunder rolls and men are struck down with fear. "Aegis-bearing Zeus", as he is in the Iliad, sometimes lends the fearsome goatskin to Athena. In the Iliad when Zeus sends Apollo to revive the wounded Hector of Troy, Apollo, holding the aegis, charges the Achaeans, pushing them back to their ships drawn up on the shore. According to Edith Hamilton's Mythology: Timeless Tales of Gods and Heroes [3], the Aegis is Zeus' breastplate, and was "awful to behold."

 

origins

Herodotus (Histories iv.189) thought he had identified the source of the ægis in Libya, which was always a distant territory of ancient magic for the Greeks: "Athene's garments and ægis were borrowed by the Greeks from the Libyan women, who are dressed in exactly the same way, except that their leather garments are fringed with thongs, not serpents."

Robert Graves in The Greek Myths (1955; 1960) asserts that the ægis in its Libyan sense had been a shamanic pouch containing various ritual objects, bearing the device of a monstrous serpent-haired visage with tusk-like teeth and a protruding tongue which was meant to frighten away the uninitiated. In this context, Graves identifies the aegis as clearly belonging first to Athena.

 

Why 28 serpents?

28 is a perfect number and associated with the Aigioxos Zeus, e.g.:

καλοῦσα καὶ τέλειον ὕψιστον Δία (verse 28 in A.Eu.)

The Gorgo Medusa was associated with the moon.

 

 

en face Bezeichnung für Vorderansicht, eine von vorn, d. h. frontal wiedergegebene Ansicht (* Bildnis). Der Ausdruck wird meist bei * Porträts verwendet. (Die Seitenansicht eines Porträts heißt * Profil.) -----K. SIMON, Vorderansicht u. Seitenansicht, in: Zeitschrift für Ästhetik, 1907.

 

 

lunar month

The sidereal month is the time it takes to make one complete orbit with respect to the fixed stars, which is about 27.3 days. In contrast, the synodic month is the time it takes the Moon to reach the same phase, which takes about 29.5 days. The synodic period is longer than the sidereal period because the Earth–Moon system moves a finite distance in its orbit around the Sun during each sidereal month, and a longer time is required to achieve the same relative geometry.

 

 

 

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p226: Die Frontalität ist für Gorgo absolut wesentlich geworden. So ist ein Maler auf eine besondere Lösung gekommen: Im Medaillon der merkwürdigen Schale von Kopenhagen (Abb. 217) hat er versucht, die Seitenansicht des Körpers, die zumindest für die Darstellung der Beine notwendig ist, dadurch auszugleichen, daß er sie doppelt ausgeführt hat. Man sieht also Gorgo gleichzeitig von beiden Seiten. Unten vier halb kniende Beine - sie deuten den Lauf an -, zwei und zwei einander gegenüber. Diese beiden Profile vereinfachen sich nach oben: ein Flügel und ein Arm auf beiden Seiten; beide Körper tragen miteinander einen riesigen Kopf mit planem, breitem Gesicht. Die Gorgonengeschichte ist bekannt: Nur Medusa war als einzige der drei Ungeheuer sterblich; wer sie anschaute, wurde versteinert. Perseus bediente sich eines Tricks, um sie zu erschlagen: Er näherte sich ihr rückwärts, wobei er ihr Spiegelbild im bronzenen Schild der Athena sah und sein Schwert entsprechend führen konnte. Er versenkte den scheußlichen Kopf in seinen Sack und zog ihn im Notfall hervor, um seine Feinde zu versteinern. Denn sogar der tote Kopf konnte immer noch den Tod bringen. Perseus übergab ihn dann der Göttin Athena, und diese setzte ihn mitten auf ihre Aigis. Die Göttin benützte den Kopf, um in den Armeen der Menschen eine ausweglose Panik hervorzurufen.

p227: Auch der Held trug ein Gorgoneion als Symbol auf seinem Schild, um den Feind zu beeindrucken. Und im Höhepunkt des Schlachtengetümmels ist es der Blick der Gorgo selbst, der in den Augen des zornigen Helden leuchtet, ihre grimassenschneidende Fratze legt sich über seine verzerrten Züge. So wird er zur unwiderstehlichen Verkörperung des Todes, dessen Nähe auch die stärksten Herzen erstarren und die Glieder erlahmen läßt. Gorgo, eine Macht des Jenseits, wacht auch am Übergang zur Totenwelt. Odysseus, der große Dulder, macht kehrt beim Eingang zur Hölle: "Aber es sammelten sich unzählige Scharen von Geistern mit graunvollem Getös, die grüne Angst ergriff mich fürchtend, es sende mir jetzo die strenge Persephoneia Tief aus der Nacht die Schreckengestalt des gorgonischen Unholds"(ἀλλὰ πρὶν ἐπὶ ἔθνε᾽ ἀγείρετο μυρία νεκρῶν ἠχῇ θεσπεσίῃ: ἐμὲ δὲ χλωρὸν δέος ᾕρει, μή μοι Γοργείην κεφαλὴν δεινοῖο πελώρου ἐξ Ἀίδεω πέμψειεν ἀγαυὴ Περσεφόνεια. Odyssey XI.635-638) Wenn er seinen Weg fortsetzte, würde er sich bestimmt wie die Gorgo selbst verwandeln und unter ihrem Blick werden wie die Toten, nur noch leere Köpfe ohne Kraft, "von Nacht umhüllte Häupter". Die Gorgonenmaske macht den Menschen das radikale Anderssein durch ihre Ungeheuerlichkeit sichtbar, sie verwischt und vermischt die Kategorien, die in der Welt der Lebenden gelten. Das Tierische vereint sich mit dem Menschlichen: eine Löwenschnauze, riesige Rinderohren, eine Tiermähne, oft mit Schlangen gespickt. Der aufgerissene grinsende Mund läßt in den Zahnreihen Raubrierfangzähne und Wildschweinhauer sehen. Die Zunge hängt heraus und bedeckt das Kinn. Hier überlagert das Maskuline auch das Feminine: Die Gestalt, die Poseidon verführt und von ihm zwei Söhne hat - den Riesen Chrysaor und das Pferd Pegasus -, hat Zotten und Bart.

p229: Zu diesem schrecklichen Anblick gehören auch die entsprechenden Töne. Aber aus dem aufgerissenen Mund der Gorgo kommt kein verständliches Wort. Es sind gurgelnde, unbestimmte Laute, Zähneknirschen, Klappern der Kinn· backen - und alles übertönt vom Zischen der Schlangen. Athena erfand deshalb die Flöte, um diese scharfen Töne nachzuahmen. Als sie auf dem Instrument spielte, erblickte sie jedoch im Spiegel einer Quelle ihre aufgeblähten, deformierten Wangen - ein Gorgonengesicht. Verärgert warf sie ihr neues Spielzeug fort, und der Satyr Marsyas bemächtigte sich des Instrumentes. Seither führt die Flöte die Krieger in den Kampf und in den Tod, sie begleitet den Tanz und flößt die Trance ein, und sie kann auch das Instrument des Deliriums, des Wahnsinns und der Besessenheit sein. Das Gesicht des Besessenen - verdrehte Augen, verkrampfte Züge, heraushängende Zunge, knirschende Zähne - ist ein Abbild der Gorgonenmaske.

p230: Die Texte sind sich einig über die Bedeutung der Gorgo: Sie ist der absolute Schrecken, die Verkörperung der grauenhaftesten Aspekte des Übernatürlichen, der Finsternis und der Vernichtung durch den Tod. Man kann sich nun fragen, warum dieses Bild des als unerträglich Definierten, der verbotenen Vision, des Blickes, den man um jeden Preis vermeiden soll, immer wiederholt wird. Denn Gorgo ist überall, an den Giebeln der Tempel, in den Werkstatten der Künstler, in den Wohnhäusern, endlos wiederholt auf Möbeln, auf Gebrauchsgegenständen und Gefäßen (Abb. 218). Auch hier ist ihre Rolle apotropäisch. Sie vertreibt die bösen Gewalten, verwandelt die Drohung in einen Schutz; der Besitzer eines Gegenstandes mit ihrem Abbild wird vor ihrer unheilvollen Macht verschont, diese wendet sich gegen mögliche Feinde. Das ist eine erste Erklärung. Aber wie auch die Masken des Dionysos und der Satyrn, die auf den Bäuchen der Vasen und auf den Medaillons der Schalen erscheinen, hat auch die Gorgonenmaske die Funktion, die inneren Dämonen auszutreiben: die Ängste, die Furcht, das Entsetzen vor der Unabänderlichkeit des Todes; alles, was in der Welt der Lebenden nur mit Worten ausgedruckt werden kann und was der Mensch erst in der Stille des Jenseits sehen wird. Von diesem "Unsichtbaren" vermittelt die Gorgonenmaske den Menschen - wie dem Perseus das Spiegelbild im bronzenen Schild - eine mildere, erträglichere Wiedergabe. Die bildliche Darstellung wird dadurch noch erträglicher, daß sie - im Gegensatz zu den Texten - oft die groteske Seite der Häßlichkeit betont und daß diese Bilder, ohne die latente Gefahr ganz zu bannen, das Lächerliche, Humoristische, manchmal Komische betonen, wie das erstaunliche Gorgoneion der Hydria von London (Abb. 219) bezeugt: das Gorgonenhaupt ist umgeben von artig geordneten, rhythmisch aufgerollten Schlangen, die Haare sind sorgfaltig frisiert, die Zahnreihen von schön geschwungenen Hauern unterbrochen, und die Zunge ist mit viel Fleiß wie ein viereckiges Tuch aufgemalt worden. Und um das Geschlecht sicherzustellen, ist diese weibliche Schreckgestalt - aus Koketterie? - mit Ohrklipsen versehen worden. Dies ist ein Grenzfall. Aber indem die Gorgonenmaske mit der wichtigen Doppelbedeutung der Grimasse - dem Hin und Her zwischen Furcht und Lachen - spielt, vermittelt sie im täglichen Leben der Griechen durch einen Distanzierungscffekt die sichtbare Gegenwart des gezähmten Schreckens. Auch die menschliche Gestalt kann diese Gegenseitigkeit der Blicke herstellen, die durch die Frontalansicht zwischen Maske und Betrachter entsteht. Wenn eine der Figuren aus der Konvention des Profils ausbricht und sich von vorne präsentiert, fühlt sich der Betrachter von diesem Gegenüber ganz anders angesprochen, als wenn er mit einer übernatürlichen Kraft konfrontiert wird. Aber diese Situation ergibt sich nur in Ausnahmefällen und in ganz bestimmten Zusammenhängen; die Darstellung im Profil bleibt sogar in solchen Situationen die Regel.

Text zu ABBILDUNG 219: 'Groteske Karikatur ihrer eigenen Schrecklichkeit' auf Seite 229 des zehnten Kapitels 'Im Spiegel der Masken' von Françoise Frontisi-Ducroux - in: Die Bilderwelt der Griechen, Schlüssel zu einer 'fremden' Kultur, Claude Bérard, Jean-Paul Vernant u.a. übersetzt von Ursula Sturzenegger, Kulturgeschichte der antiken Welt, Band 31, Verlag Philipp von Zabern, Mainz am Rhein. Zuerst erschienen bei Editions de la Tour SA, Lausanne, als LA CITÉ DES IMAGES, 1984.

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The GORGON MEDUSA Women in Antiquity Alicia Le Van Final Paper 5/7/96

 

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Uploaded on June 13, 2010
Taken on June 13, 2010