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Alternativ : "Concept Stuttgart 22 " zu STUTTGART 21 - Chaos oder Kosmos ? Eagle1effi´s House of History

Der Stuttgarter Hauptbahnhof wurde 1922 eröffnet. In den 80er-Jahren kommen erstmals Überlegungen zur Umgestaltung auf.

1994 wird das Projekt Stuttgart 21 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Es sieht einen unterirdischen Hauptbahnhof am alten Standort, die Anbindung an den Flughafen, eine Hochgeschwindigkeitsstrecke und einen neuen Stadtteil auf frei werdenden Gleisflächen vor. So die Theorie! "Erbe" der frei werdenden Flächen ist die Stadt Stuttgart qua Vorkaufsrecht.

 

 

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Blick auf den Stuttgarter Hauptbahnhof. Der 1927 vom Architekten Paul Bonatz gebaute Kopfbahnhof soll teilweise abgerissen und umgebaut werden.Y

Der Name des Verkehrsprojekts: "Stuttgart 21"

 

 

Ab 2010 "Projekt " Tunnel-Bahnhof ! kurz "Stuttgart 21" genannt.

 

Am Sonntag, 27.11.2011 ist in Baden- Württemberg die Volksabstimmung zu Stuttgart 21.

NEIN - bedeuted bei der Wahl: Bauen wir mal! Das wollten 58,8 %.

Die Bürger Baden-Württembergs haben beim Referendum zu Stuttgart 21 eine Entscheidung für den Fortschritt getroffen.

 

www.welt.de/

Meinung|

Stuttgart 21

Paradeschlacht des bundesdeutschen Konservatismus

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Aus einem Architekturwettbewerb geht 1997 der aktuelle Plan für den Bahnhof hervor. Das futuristische Konzept sieht eine unterirdische Bahnhofshalle vor, die über große "Bullaugen" mit Tageslicht versorgt wird.

Am 10. Dezember 2009 einigen sich Bund, Bahn, Land, die Stadt Stuttgart und der Verband Region Stuttgart endgültig auf die Umsetzung von Stuttgart 21.

... schnell entsteht eine Protestbewegung gegen das Projekt aus. Die Gegner von Stuttgart 21 mehren sich und demonstrieren regelmäßig für einen Baustopp.

Am 30. September eskalieren die Auseinandersetzungen über das Bahnprojekt, als die Polizei zur Sicherung der Baustelle im Stuttgarter Schlossgarten mit Wasserwerfern und Pfefferspray gegen Demonstranten vorgeht. Die Verhätnismässigkeit der Mittel wird noch immer untersucht!

Dietrich Wagner wird an diesem Tag durch Beamte der Polizei besonders schwer verletzt . Zehn Monate später demonstriert er erneut gegen das Projekt.

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... Ministerpräsident Stefan Mappus benennt am 6. Oktober Heiner Geißler als Vermittler zwischen Gegnern und Befürwortern von Stuttgart 21. Die Schlichtungsgespräche laufen an ...

 

Geißler fordert schließlich, mittels eines Stresstestes die Leistungsfähigkeit des geplanten Bahnhofes zu überprüfen.

 

Am 21. Juli hat die Bahn im Streit um Stuttgart 21 eine entscheidende Hürde genommen: Der Stresstest für das Bauprojekt hat die Leistungsfähigkeit des geplanten unterirdischen Durchgangsbahnhofs bestätigt.

 

Im Koalitionsvertrag hatten SPD und Grüne nach der Landtagswahl eine Volksabstimmung vereinbart. Voraussetzung dafür war, dass eine Mehrheit im Landtag das "Gesetz zur Kündigung der Finanzierungsverträge" ablehnt. Dies geschah am 29. September mit Stimmen von CDU, FDP und SPD (s. Bild). Damit war der Weg für den Volksentscheid frei.

 

 

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Tübingen, Kernstadt - Universitätsstadt, mit einem Drittel Studenten , ~ 25.000 vom 89.000 Einwohnern .

Hier wurde das Quorum erreicht und die Wahlbeteiligung ist eine der höchsten im Land: 62,3 Prozent .

 

Das Tübinger Wahlergebnis wird im Kreis relativiert:

Nur die Universitätsstadt stimmte mehrheitlich mit „Ja“, in allen anderen Kreisgemeinden kreuzte die Mehrheit das „Nein“ an.

 

 

57,7 Prozent der Wähler haben mit „Ja“ und damit gegen Stuttgart 21 gestimmt.

www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Unist...

 

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de.pluspedia.org/wiki/Stuttgart_21

Stuttgart 21 ist ein im Bau befindliches Verkehrs- und Städtebauprojekt zur Neuordnung des Eisenbahnknotens Stuttgart.

 

 

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EffiArt gibt Tipps!

lol

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Places / Germany / Baden-Wurttemberg / Stuttgart / Hauptbahnhof

station

58 m tower with a big rotating Mercedes three pointed star.

Built 1914 - 1927 by Paul Bonatz and E. F. Scholer. Neue Sachlichkeit.

 

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ver. #0;Original - to series

 

EffiArt

 

making of:_ EffiART

 

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Exkurs-:

 

Eagle1effi´s - House of History - Stuttgart - 1920 - 2013

Stuttgart and Hitler - History

www.thirdreichruins.com/misc_sites.htm

 

 

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Adolf Hitler visited Stuttgart in March 1938. His motorcade drove down Königstraße from the Hauptbahnhof. Trees grow along that route today, and a Mercedes symbol replaces the swastika flag on the top of the Bahnhof tower

Hitler's entourage drove through the Hauptplatz (main city square). Stuttgart was heavily bombed during the war, and a comparison modern photo would show only post-war buildings of a different style. The main post office featured Nazi mosaics in the grand hall; the building is still there but the mosaics are gone now.

 

Stuttgart's wartime buildings included an air-raid shelter of a unique style. These so-called Winkeltürme (Winkel Towers) were cone-shaped concrete towers designed by Leo Winkel of Duisburg. Winkel patented his design in 1934 and began construction in 1936. Eventually some 98 Winkeltürme of five different types were built. The towers were intended mainly as protection for factory workers and railroad personnel, and they appeared most often in areas of heavy industry and rail centers. This Winkelturm in Stuttgart, a Type 2, is located on Wiener Platz in the Feuerbach rail area.

 

 

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In der so genannten „Kampfzeit“ der Nazi-Partei war Hitler öfter zu Brandreden an den Nesenbach gekommen – im Mai 1920 ausgerechnet auf Einladung eines jüdischen und national gesinnten Geschäftsmannes.

Auch zwischen 1925 und 1930 sprach er mehrfach im Dinkelacker-Saalbau, im Charlottenhof und in der alten Liederhalle, immer unter dem Jubel seiner Anhänger.

 

Zur nationalen Blamage geriet dagegen Hitlers Auftritt am 15. Februar 1933 in der Stadthalle. Seine Rede zu den Reichstagswahlen sollte vom Radio ins ganze Reich übertragen werden, und alles war vorbereitet: Aufmärsche, Heilrufe, Fackelzug. Doch kaum hatte der Mann mit dem Schnurrbart sein R zu rollen begonnen, war die Übertragung zu Ende. Kommunistische Widerständler hatten mit einer Axt das Kabel gekappt. Dieser Vorfall trübte das Verhältnis des Diktators zu der Stadt, in der er weniger Zustimmung und mehr Widerstand fand als anderswo.

 

Im Jahr 1933 erschien Hitler noch zweimal in Stuttgart: ganz kurz und angeblich „überraschend“ zum Finale des 15. Deutschen Turnfestes in der neuen „Adolf-Hitler-Kampfbahn“ auf dem Cannstatter Wasen, dem späteren Neckarstadion und der heutigen Mercedes-Benz-Arena. Und im Oktober, wo er in der Stadthalle zur letzten Reichtags-„Wahl“ sprach und danach vom damaligen Flugplatz Böblingen zum nächsten Auftritt startete.

Am 1. April 1938, fuhr Hitler mit einem Sonderzug im Hauptbahnhof ein. Auf dem Turm flatterte eine Hakenkreuzfahne, die Kirchenglocken läuteten, in der Königstraße jubelte das Volk dem „Führer und Reichskanzler“ zu. Im Rathaus gaben Gauleiter Murr und Oberbürgermeister Strölin einen Empfang, informierten Hitler über die „Neugestaltungspläne“ der Stadt – doch nach einer Rede fuhr der große Diktator schnell weiter nach München.

1938 besuchte Adolf Hitler Stuttgart. Er kam am Hauptbahnhof an und fuhr unter dem Jubel der Bevölkerung durch die mit Hakenkreuzfahnen geschmückte Stadt.

 

Adolf Hitler visited Stuttgart in March 1938. His motorcade drove down Königstraße from the Hauptbahnhof. Trees grow along that route today, and a Mercedes symbol replaces the swastika flag on the top of the Bahnhof tower.

 

Die ehemalige Gestapozentrale, das Hotel_Silber

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www.geschichtsort-hotel-silber.de/

Hier wurden zahlreiche „Staatsfeinde“ in Haft genommen und gefoltert, darunter viele Kriegsgefangene, von hier aus wurde die Deportation der württembergischen Juden organisiert. Gemeinsam mit der Kriminalpolizei betrieb die Gestapo auch den Terror gegenüber anderen Minderheiten wie den Sinti und Roma und den Homosexuellen. Alle eigenen Dokumente der Gestapo wurden am Ende des Krieges verbrannt, erhalten blieben jedoch Berichte der Überlebenden, von Angestellten, und der Angehörigen und Freunde der Toten.

 

Im Keller befanden sich bis zum Herbst 1944 drei „Verwahrzellen“. Bekannte Gefangene waren Kurt Schumacher, der spätere Vorsitzende der SPD, und die Kommunistinnen Liselotte Herrmann und Lina Haag.

... der Keller des „Hotel Silber“ sogar zu einem größeren Gefängnis ausgebaut und als solches bis zum 19. April 1945 benutzt.

Noch am 13. April 1945, wenige Tage vor der Übergabe der Stadt, wurden hier vier Gefangene von der Gestapo erhängt.

Das Haus wurde nach Kriegsende von den Besatzern sofort wieder als Stuttgarter Polizeizentrale genutzt, die zerstörten Teile wurden 1946/1947 neu aufgebaut. Es behielt seine Funktion bis 1984/1985, als es vom Innenministerium übernommen wurde

 

Ausser einem runden Tisch hat Stuttgart nichts für die Aufarbeitung der NS-Geschichte getan.

 

Fadenscheinige Ausrede: "Wir wissen nix!"

oder wie dort schön zu lesen ist, im Haus der Geschichte:

 

"Zur Gestapo in Württemberg und Hohenzollern liegt bisher noch keine detaillierte publizierte Forschung vor. "

 

Es gibt nur sachliche Informationen zu Gebäuden, welche zerstört wurden.

Da klingt wie eine Anklage, nicht wie eine Schuld!

Erst die rot-grüne Regierung in Baden-Württemberg hat 2011 eine Kehrwende eingeleitet.

Ein runder Tisch soll die Erinnerungsstätte "Hotel Silber und die Gestapo in Baden-Württemberg " geschichtlich aufarbeiten.

 

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Wir warten.

 

 

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Uploaded on November 27, 2011
Taken on August 16, 2010