Altstadt Old Town
Blick vom Holzmarkt auf den Pfleghof am südlichen Ende der Pfleghofstraße (HDR vivid)
Pfleghof (mittig) pflegte den Zehnten einzusammeln und diente als Aussenresidenz für das Kloster und seinen Abt.
Das Kloster Bebenhausen unterhielt an dieser Stelle seinen schlossartigen Wirtschaftsgebäude-komplex aka Pfleg-Hof, also den Ort, an dem es seine Geschäfte mit der Stadt und ihrer Bevölkerung abwickelte.
Im Innenhof des gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichteten Gebäudes ist noch gut erkennbar, dass das Erdgeschoss einst eine offene Halle mit großen spitzbögigen Einfahrten beherbergte, die als Kelter diente; heute Saal des Musikwissenschaftlichen Instituts. An der Ecke zur Stiftskirche befindet sich die mittelalterliche Eingangstür zur Kapelle.
Über Ihr das Zisterzienserwappen Bebenhausens und die Bauinschrift „Soli deo 1492“, (Allein für Gott)
daneben eine Madonna aus derselben Zeit.
Der Pfleghof in der Pfleghofstraße in der Altstadt war eine Art Außenstelle des Klosters in Bebenhausen in der Stadt. Hier wurden Abgaben eingesammelt und Geschäfte mit der weltlichen Stadt abgewickelt.
1398 wurde der Nordflügel errichtet
1478 wurde das Grundstück vom reichen Kloster Bebenhausen erworben
1492 Fertigstellung des Pfleghofs und Weihe der Kapelle. Wappen des Klosters Bebenhausen mit der Inschrift Soli deo 1492 ist von außen an der Fassade zu sehen.
Um 1596 wurde der Nordflügel zum Wirtschafts- und Lagerbau aufgestockt
1880 wurden die Hofarkaden des Hauptbaus (Westflügel) an der Pfleghofstraße zugemauert
1881 wurde der Südflügel teilerneuert; Beginn der Nutzung für die Universität
seit 1949 Teilnutzung als Studentenwohnheim
1979-89 fanden Restaurierungen und Umbauten statt
-
Nutzung
Im Erdgeschoss, wo heute ein Saal mit großen Spitzbogenfenstern und weit gespannter Holzbalkendecke ist, stand früher eine Kelter.
Im Jahr 1881 wurde der Pfleghof für den universitären Betrieb erschlossen. Im Wintersemester 1881/82 zogen Archäologen zusammen mit den Musikern auf dem Schulberg ein.
Das Musik-Institut umfasste damals nur die Marien-Kapelle, die als Proberaum fungierte. Wenige Monate später bekam Musikdirektor Karl Emil Kauffmann, der als Komponist von mehr als 64 Liedern bekannt wurde, im Pfleghof einen eigenen Raum zugeteilt. Er trieb die Erweiterung des Instituts an.
Zum Wintersemester 1907/08 wurde der Proberaum schließlich in die daneben liegende, ehemalige Kelter verlegt. Im ersten Stock kam ein Notenarchiv hinzu, die Kapelle wurde beibehalten.
Heute wird das Gebäude mit der Kapelle vom Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen genutzt..
Außerdem ist hier ein Studentenwohnheim untergebracht.
-
Die Tübinger Altstadt liegt innerhalb der ehemaligen Stadtmauer im Stadteil Zentrum. Im Herzen der der Altstadt befinden sich zwei Marktplätze: der Holzmarkt vor der Stiftskirche und der Marktplatz vor dem Rathaus. Die kirchliche Macht und die weltliche Macht haben so jeweils einen Hoheitsbereich vor ihren Repräsentativbauten.
-
Märkte
In der Altstadt finden zahlreiche Märkte statt, wie z.B.
der Regionalmarkt
der Weihnachtsmarkt
das Schokoladenfestival chocolART
das Stadtfest
der Umbrisch-Provenzalische Markt
der Markt der Möglichkeiten
der Georgimarkt
der Martinimarkt
und einige Obst Dauermärkte
sowie in Crepes Stand.
www.stadtbild-deutschland.org/forum/index.php?page=Thread...
Altstadt Old Town
Blick vom Holzmarkt auf den Pfleghof am südlichen Ende der Pfleghofstraße (HDR vivid)
Pfleghof (mittig) pflegte den Zehnten einzusammeln und diente als Aussenresidenz für das Kloster und seinen Abt.
Das Kloster Bebenhausen unterhielt an dieser Stelle seinen schlossartigen Wirtschaftsgebäude-komplex aka Pfleg-Hof, also den Ort, an dem es seine Geschäfte mit der Stadt und ihrer Bevölkerung abwickelte.
Im Innenhof des gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichteten Gebäudes ist noch gut erkennbar, dass das Erdgeschoss einst eine offene Halle mit großen spitzbögigen Einfahrten beherbergte, die als Kelter diente; heute Saal des Musikwissenschaftlichen Instituts. An der Ecke zur Stiftskirche befindet sich die mittelalterliche Eingangstür zur Kapelle.
Über Ihr das Zisterzienserwappen Bebenhausens und die Bauinschrift „Soli deo 1492“, (Allein für Gott)
daneben eine Madonna aus derselben Zeit.
Der Pfleghof in der Pfleghofstraße in der Altstadt war eine Art Außenstelle des Klosters in Bebenhausen in der Stadt. Hier wurden Abgaben eingesammelt und Geschäfte mit der weltlichen Stadt abgewickelt.
1398 wurde der Nordflügel errichtet
1478 wurde das Grundstück vom reichen Kloster Bebenhausen erworben
1492 Fertigstellung des Pfleghofs und Weihe der Kapelle. Wappen des Klosters Bebenhausen mit der Inschrift Soli deo 1492 ist von außen an der Fassade zu sehen.
Um 1596 wurde der Nordflügel zum Wirtschafts- und Lagerbau aufgestockt
1880 wurden die Hofarkaden des Hauptbaus (Westflügel) an der Pfleghofstraße zugemauert
1881 wurde der Südflügel teilerneuert; Beginn der Nutzung für die Universität
seit 1949 Teilnutzung als Studentenwohnheim
1979-89 fanden Restaurierungen und Umbauten statt
-
Nutzung
Im Erdgeschoss, wo heute ein Saal mit großen Spitzbogenfenstern und weit gespannter Holzbalkendecke ist, stand früher eine Kelter.
Im Jahr 1881 wurde der Pfleghof für den universitären Betrieb erschlossen. Im Wintersemester 1881/82 zogen Archäologen zusammen mit den Musikern auf dem Schulberg ein.
Das Musik-Institut umfasste damals nur die Marien-Kapelle, die als Proberaum fungierte. Wenige Monate später bekam Musikdirektor Karl Emil Kauffmann, der als Komponist von mehr als 64 Liedern bekannt wurde, im Pfleghof einen eigenen Raum zugeteilt. Er trieb die Erweiterung des Instituts an.
Zum Wintersemester 1907/08 wurde der Proberaum schließlich in die daneben liegende, ehemalige Kelter verlegt. Im ersten Stock kam ein Notenarchiv hinzu, die Kapelle wurde beibehalten.
Heute wird das Gebäude mit der Kapelle vom Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen genutzt..
Außerdem ist hier ein Studentenwohnheim untergebracht.
-
Die Tübinger Altstadt liegt innerhalb der ehemaligen Stadtmauer im Stadteil Zentrum. Im Herzen der der Altstadt befinden sich zwei Marktplätze: der Holzmarkt vor der Stiftskirche und der Marktplatz vor dem Rathaus. Die kirchliche Macht und die weltliche Macht haben so jeweils einen Hoheitsbereich vor ihren Repräsentativbauten.
-
Märkte
In der Altstadt finden zahlreiche Märkte statt, wie z.B.
der Regionalmarkt
der Weihnachtsmarkt
das Schokoladenfestival chocolART
das Stadtfest
der Umbrisch-Provenzalische Markt
der Markt der Möglichkeiten
der Georgimarkt
der Martinimarkt
und einige Obst Dauermärkte
sowie in Crepes Stand.
www.stadtbild-deutschland.org/forum/index.php?page=Thread...