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Crete / Kreta / Κρήτη: Frangokastello

The fort of Frangokastello in Crete (Greece), built by the Venetians, on a rainy day in fall with changing light conditions.

 

The castle was built by the Venetians in 1371-74 as a garrison to impose order on the rebellious Sfakia region, to deter pirates, and to protect Venetian nobles and their properties. The Venetians named it the Castle of St. Nikitas after the nearby church. The locals, however, who never saw it in a positive light, contemptuously dubbed it Frangokastello, meaning the Castle of the Franks (i.e. Catholic foreigners), Castelfranco or Franco Castello.

On 17 May 1828 a celebrated battle was fought at Frangokastello. Hundreds of Sfakiots and Epirotes led by Hatzimichalis Dalianis, a Greek patriot from Epirus attempting to spread the Greek War of Independence from the mainland to Crete, occupied the castle, but were besieged by the Turks and massacred. However, many of the Turks were then themselves killed by rebel ambushes launched from the local gorges. According to tradition, around the anniversary of the battle each May, shadows of the armed Cretan and Epirote soldiers who lost their lives there seem to march towards the fortress around dawn. These are called Drosoulites (Greek: Δροσουλίτες), or dew-men, and have been explained as a meteorological phenomenon (from Wikipedia).

 

Venezianisches Kastell in Frangokastello im Süden Kretas

an einem regnerische Herbsttag mit wechselnden Lichtstimmungen.

 

Ursprünglich wurde das Kastell nach dem Heiligen Nikitas benannt, wie auch die 350 Meter östlich der Festung gelegene Kirche Agios Nikitas diesem Heiligen geweiht ist. Schon bald wurde bei den einheimischen Griechen jedoch der Name „Frankenkastell“ gebräuchlich, nach der im Mittelalter im östlichen Mittelmeer üblichen Allgemeinbezeichnung der Westeuropäer, einschließlich der Venezianer, als „Franken“ (frangi).

Im Mai 1828 war Frangokastello Schauplatz eines Kampfes zwischen aufständischen Griechen unter ihrem Anführer Chatzimichalis Dalianis und osmanischen Soldaten. Der aus Epirus stammende Dalianis versuchte den griechischen Unabhängigkeitskampf vom Festland nach Kreta zu übertragen. Die Aufständischen, 600 Infanteristen und 100 Kavalleristen, besetzten, von Gramvousa kommend, Anfang März 1828 das Kastell, wurden aber in der Schlacht vom 18. Mai 1828 von den Osmanen besiegt. Dalianis und 385 weitere Griechen wurden getötet. Von den 8000 Infanteristen und 300 Kavalleristen der Osmanen unter Moustafa Pascha, dem Gouverneur von Kreta, die von der Asfikou-Hochebene kommend Frangokastello angriffen, starben etwa 800 Soldaten. Während des Rückzugs nach Chania bis zum 30. Mai verloren die Osmanen weitere 1000 Mann durch Hinterhalte der Sfakioten.Nach lokaler Überlieferung kehren in der Zeit um den Jahrestag der Schlacht, im Morgengrauen, die Schatten der im Kastell getöteter Kreter zum Ort des Ereignisses zurück. Sie werden Drosoulites genannt („Tau-Schatten“) und können eventuell als spezielles meteorologisches Phänomen erklärt werden, das vorzugsweise im späten Frühling, von Ende Mai bis Anfang Juni, in der Ebene von Frangokastello auftritt (aus Wikipedia).

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Uploaded on December 27, 2016
Taken on October 9, 2012