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Delicacy

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I've brought a corrot to this Nutria..., everybody feeds the ducks and swans.., but nobody this poor little fellow....and he loved it... :-)

 

Die Biberratte (Myocastor coypus), auch Nutria oder seltener Sumpfbiber, Schweifbiber, Schweifratte, Coypu, Wasserratte genannt, ist eine aus Südamerika stammende und in Mitteleuropa eingebürgerte Nagetierart. Sie wird entweder in einer eigenen Familie, Myocastoridae, oder als Unterfamilie Myocastorinae innerhalb der Stachelratten (Echimyidae) eingeordnet.

 

Die Biberratte wird gelegentlich mit der aus Nordamerika stammenden Bisamratte verwechselt, die sich gleichfalls in Europa als Neozoon etabliert hat, allerdings kleiner ist und einen seitlich abgeplatteten Schwanz hat.

 

Die Biberratte erreicht eine Körperlänge von bis zu 65 cm und wiegt erwachsen zwischen acht und zehn Kilogramm. Ihr runder, schuppenbedeckter, kaum behaarter Schwanz hat zudem eine Länge von etwa 30 bis 45 Zentimetern. Die Tiere erreichen damit fast dieselbe Körpergröße wie ein Biber. Männliche Biberratten werden generell etwas größer als die Weibchen. An den Hinterfüßen haben Biberratten jeweils zwischen den ersten vier Zehen Schwimmhäute. Auffällig sind bei erwachsenen Tieren auch die orangefarbenen Nagezähne.

 

Die Fellfarbe der Biberratte ist rötlichbraun, an der Bauchseite leicht gräulich. Aus Pelztierzuchten entflohene Tiere zeigen daneben eine Reihe farblicher Varianten. Bei ihnen kommen hellgraue, dunkelgraue, schwarze, braune, rötliche, gelbliche oder fast weiße Fellfarben vor.

 

Die ursprüngliche Heimat der an Flüssen, Seen, Teichen und in Sümpfen lebenden Biberratte ist das subtropische und gemäßigte Südamerika. Dort kommt sie vom südlichen Brasilien bis nach Feuerland vor und stand im 19. Jahrhundert kurz vor der Ausrottung. Grundsätzlich leben die Tiere sehr standorttreu und verteidigen engagiert ihr Revier.

 

Die Biberratte gilt heute als in weiten Teilen Nordamerikas und Eurasiens eingebürgert.

 

Der Bestand in Eurasien ist auf ab dem 18. Jahrhundert aus Pelztierfarmen entflohene Tiere wie auch auf bewusste Auswilderungen zurückzuführen. Insbesondere nach dem Zusammenbruch des Pelzmarktes im 20. Jahrhundert entkamen zahlreiche Tiere und konnten sich aufgrund einer nicht mehr stattfindenden Bejagung stark vermehren.

 

In den USA wurden in den 1930er-Jahren die ersten Tiere nach Louisiana exportiert. Dort wurden sie wegen der Felle in Pelztierfarmen gehalten. Von dort aus haben wieder so genannte Gefangenschaftsflüchtlinge aufgrund des für Nutrias günstigen lokalen Klimas und ihrer hohen Vermehrungsrate sehr schnell eine nach Millionen zählende Population begründet. Auch gezielte Auswilderungen kamen vor.

 

Vereinzelte Vorkommen gibt es zudem in Kenia (am Naivashasee), Japan (südlich der Stadt Okayama) und West-Australien.

 

In Deutschland ist die Biberratte an etlichen Gewässern in allen Bundesländern zu finden. Größere und weitgehend beständige Populationen gibt es unter anderem an den Flüssen Niers, Schwalm und Cloer am Niederrhein und an der Spree im Osten Deutschlands, insbesondere im Spreewald. Meistens sind die Tiere, insbesondere in Parkanlagen oder auf Golfplätzen, an den Besuch von Spaziergängern gewöhnt und lassen sich ohne viel Scheu mit Gemüse füttern . Eine wirklich starke Verbreitung findet in Deutschland allerdings nicht statt, weil Mitteleuropa den verwilderten Farmtieren kein günstiges Klima bietet. Manche Populationen brechen daher nach wenigen Jahren wieder zusammen.

 

The coypu, or nutria (Myocastor coypus), is a large, herbivorous, semiaquatic rodent and the only member of the family Myocastoridae. Originally native to temperate South America, it has since been introduced to North America, Europe, Asia, and Africa, primarily by fur ranchers.[2] Although it is still valued for its fur in some regions, its destructive feeding and burrowing behaviors make this invasive species a pest throughout most of its range.

 

There are two commonly-used names in the English language for Myocastor coypus. The name nutria (or local derivatives such as "nutria- or nutra- rat") is generally used in North America and Asia; however, in Spanish-speaking countries, the word nutria refers to the otter. To avoid this ambiguity, the name coypu (derived from the Mapudungun word kóypu)[3] is used in Latin America and Europe.[4] In France, the coypu is known as a ragondin. In Dutch it is known as beverrat (beaver rat). In Italy, instead, the popular name is, like in North America and Asia, nutria, but it is also called castorino (little beaver), by which its fur is known.

 

Nutria and the damage they cause, in particular the damage to the levees before Hurricane Katrina, were featured in a first season episode of the A&E Television series, Steven Seagal: Lawman. Some were shot by police officers and the dead animals were fed to alligators. Seagal, who is a practicing Buddhist, says he is opposed to personally harming another creature without cause and did not actually shoot them. However, he said that he was happy that the food chain was being respected.

 

The coypu somewhat resembles a very large rat. Adults are typically 5–9 kg (11–20 lb) in weight, and 40–60 cm (16–24 in) in body length, with a 30–45 cm (12–18 in) tail. They have a coarse, darkish brown outer fur with a soft under-fur. Two distinguishing marks are the presence of a white patch on the muzzle, and webbed hind feet. They can also be identified by their bright orange-yellow incisor teeth (unlike rats, which have brownish yellow incisors). The nipples of female coypu are high on her flanks. This allows their young to feed while the female is in the water.

 

Coypu can also be mistaken for another widely dispersed semi-aquatic rodent that occupies the same wetland habitats, the muskrat. The muskrat, however, is smaller, more tolerant of cold climates, and has a laterally flattened tail that it uses to assist in swimming, whereas the tail of a coypu is round. It can also be mistaken for a small beaver, as beavers and coypus have a very similar body design. They can be differentiated by the tail.

 

They are herbivorous, feeding on river plants, and live in burrows alongside stretches of water.

 

More info:

en.wikipedia.org/wiki/Coypu

 

or in German:

 

de.wikipedia.org/wiki/Biberratte

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Uploaded on February 16, 2010
Taken on February 16, 2010