Bauhaus furnitures . . .
This is not about photo art but about "enlightenment",
because it is often not so easy to find out who the authors are, what the models are called and when they were designed.
Here you see now the S 533 by Mies van der Rohe a chair by Marcel Breuer and side tables by Marcel Breuer, which are also used as stools, which are called "Laccio" (or b9).
The famous modernist architect and designer Marcel Breuer was born and raised in Pecs, Hungary. He was awarded a scholarship for painting and sculpture at the Academy of Fine Arts in Vienna, but he ended it again quite quickly and applied to the art school Staatliches Bauhaus in Weimar. After completing the introductory courses, he taught in the furniture workshop there from 1921 to 1924 and then headed the furniture workshop at the new Bauhaus in Dessau, where between 1925 and 1926 he designed the Type b3 Steel Club Chair,
considered the first tubular steel chair
and later renamed Wassily after Bauhaus teacher Wassily Kandinsky.
After a brief stay in Switzerland, Breuer traveled to London in 1935 to meet former Bauhaus director Walter Gropius. As Breuer's career progressed, his focus turned more to architectural projects than design. In addition to tubular steel furniture and works in plywood for the Isokon company, he was also known for designing homes, store interiors, and entering several competitions.
In 1937, Breuer and Gropius moved to the United States, where both taught for a time at Harvard University and briefly worked together on an architectural project. In addition to several private residences, they designed the Pennsylvania Pavilion for the 1939 New York World Fair. Their partnership dissolved in 1941, but the two remained friends. In 1946, Breuer left Harvard and opened an office in New York. Breuer spent the remainder of his career designing over seventy private homes and several university and office buildings.
In 1948, the Museum of Modern Art in New York organized a traveling exhibition of his work and the following year commissioned him to design a house for the museum's garden; these two events further propelled Breuer's career. In 1953 he designed the UNESCO headquarters in Paris with Pier Luigi Nervi and Bernard Zehrfulss, and in 1963 he designed the Whitney Museum of American Art in New York.
Breuer died in New York in 1981.
Deutsch
hier geht es jetzt nicht um Fotokunst sondern um "Aufklärung",
denn es ist oft gar nicht so einfach herauszufinden, wer die Urheber sind, wie die Modelle heißen und wann sie entworfen wurden.
Hier seht ihr jetzt den S 533 von Mies van der Rohe einen Stuhl von Marcel Breuer und Beistelltische von Marcel Breuer, die auch als Hocker genutzt werden, die auf den Namen "Laccio" hören (oder b9).
Der bekannte Architekt und Designer der Moderne, Marcel Breuer, wurde im ungarischen Pecs geboren und wuchs auch dort auf. Ihm wurde ein Stipendium für Malerei und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien zuteil, doch beendete er dieses wieder recht schnell und bewarb sich an der Kunstschule Staatliches Bauhaus in Weimar. Nach der Beendigung der Einführungskurse unterrichtete er von 1921 bis 1924 im dortigen Workshop für Möbelherstellung und leitete daraufhin den Möbelworkshop im neuen Bauhaus in Dessau, wo er zwischen 1925 und 1926 den Type b3 Steel Club Chair entwarf,
der als erster Stahlrohrsessel gilt
und später nach dem Bauhaus-Lehrer Wassily Kandinsky zu Wassily umbenannt wurde.
Nach einem kurzen Aufenthalt in der Schweiz reiste Breuer 1935 nach London, um dort den ehemaligen Direktor von Bauhaus, Walter Gropius, zu treffen. Als Breuers Karrierre weiter voranschritt, wandte sein Fokus sich mehr auf Architekturprojekte als auf Design zu. Zusätzlich zu Stahlrohrmöbeln und Werken aus Sperrholz für die Firma Isokon war er auch bekannt für die Gestaltung von Wohnungen, die Innenausstattung von Geschäften und der Teilnahme an mehreren Wettbewerben.
Im Jahr 1937 zogen Breuer und Gropius in die Vereinigten Staaten, wo beide eine Zeit lang an der Harvard Universität unterrichteten und kurzzeitig zusammen an einem architektonischen Projekt arbeiteten. Neben einigen Privatwohnungen entwarfen sie den Pennsylvania Pavillion für die New Yorker World Fair 1939. Ihre Partnerschaft löste sich 1941 auf, die beiden blieben jedoch Freunde. 1946 verließ Breuer Harvard und eröffnete ein Büro in New York. Die restliche Zeit seiner Karriere verbrachte Breuer damit, über siebzig Privathäuser und mehrere Universitäts- und Bürogebäude zu entwerfen.
1948 organisierte das Museum of Modern Art in New York eine Wanderausstellung seiner Arbeit und beauftragte ihn im darauffolgenden Jahr mit dem Design eines Hauses für den Garten des Museums; diese beiden Ereignisse trieben Breuers Karriere weiter in die Höhe. 1953 entwarf er mit Pier Luigi Nervi und Bernard Zehrfulss den UNESCO Hauptsitz in Paris und 1963 designte er das Whitney Museum of American Art in New York.
Breuer verstarb 1981 in New York.
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Bauhaus furnitures . . .
This is not about photo art but about "enlightenment",
because it is often not so easy to find out who the authors are, what the models are called and when they were designed.
Here you see now the S 533 by Mies van der Rohe a chair by Marcel Breuer and side tables by Marcel Breuer, which are also used as stools, which are called "Laccio" (or b9).
The famous modernist architect and designer Marcel Breuer was born and raised in Pecs, Hungary. He was awarded a scholarship for painting and sculpture at the Academy of Fine Arts in Vienna, but he ended it again quite quickly and applied to the art school Staatliches Bauhaus in Weimar. After completing the introductory courses, he taught in the furniture workshop there from 1921 to 1924 and then headed the furniture workshop at the new Bauhaus in Dessau, where between 1925 and 1926 he designed the Type b3 Steel Club Chair,
considered the first tubular steel chair
and later renamed Wassily after Bauhaus teacher Wassily Kandinsky.
After a brief stay in Switzerland, Breuer traveled to London in 1935 to meet former Bauhaus director Walter Gropius. As Breuer's career progressed, his focus turned more to architectural projects than design. In addition to tubular steel furniture and works in plywood for the Isokon company, he was also known for designing homes, store interiors, and entering several competitions.
In 1937, Breuer and Gropius moved to the United States, where both taught for a time at Harvard University and briefly worked together on an architectural project. In addition to several private residences, they designed the Pennsylvania Pavilion for the 1939 New York World Fair. Their partnership dissolved in 1941, but the two remained friends. In 1946, Breuer left Harvard and opened an office in New York. Breuer spent the remainder of his career designing over seventy private homes and several university and office buildings.
In 1948, the Museum of Modern Art in New York organized a traveling exhibition of his work and the following year commissioned him to design a house for the museum's garden; these two events further propelled Breuer's career. In 1953 he designed the UNESCO headquarters in Paris with Pier Luigi Nervi and Bernard Zehrfulss, and in 1963 he designed the Whitney Museum of American Art in New York.
Breuer died in New York in 1981.
Deutsch
hier geht es jetzt nicht um Fotokunst sondern um "Aufklärung",
denn es ist oft gar nicht so einfach herauszufinden, wer die Urheber sind, wie die Modelle heißen und wann sie entworfen wurden.
Hier seht ihr jetzt den S 533 von Mies van der Rohe einen Stuhl von Marcel Breuer und Beistelltische von Marcel Breuer, die auch als Hocker genutzt werden, die auf den Namen "Laccio" hören (oder b9).
Der bekannte Architekt und Designer der Moderne, Marcel Breuer, wurde im ungarischen Pecs geboren und wuchs auch dort auf. Ihm wurde ein Stipendium für Malerei und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien zuteil, doch beendete er dieses wieder recht schnell und bewarb sich an der Kunstschule Staatliches Bauhaus in Weimar. Nach der Beendigung der Einführungskurse unterrichtete er von 1921 bis 1924 im dortigen Workshop für Möbelherstellung und leitete daraufhin den Möbelworkshop im neuen Bauhaus in Dessau, wo er zwischen 1925 und 1926 den Type b3 Steel Club Chair entwarf,
der als erster Stahlrohrsessel gilt
und später nach dem Bauhaus-Lehrer Wassily Kandinsky zu Wassily umbenannt wurde.
Nach einem kurzen Aufenthalt in der Schweiz reiste Breuer 1935 nach London, um dort den ehemaligen Direktor von Bauhaus, Walter Gropius, zu treffen. Als Breuers Karrierre weiter voranschritt, wandte sein Fokus sich mehr auf Architekturprojekte als auf Design zu. Zusätzlich zu Stahlrohrmöbeln und Werken aus Sperrholz für die Firma Isokon war er auch bekannt für die Gestaltung von Wohnungen, die Innenausstattung von Geschäften und der Teilnahme an mehreren Wettbewerben.
Im Jahr 1937 zogen Breuer und Gropius in die Vereinigten Staaten, wo beide eine Zeit lang an der Harvard Universität unterrichteten und kurzzeitig zusammen an einem architektonischen Projekt arbeiteten. Neben einigen Privatwohnungen entwarfen sie den Pennsylvania Pavillion für die New Yorker World Fair 1939. Ihre Partnerschaft löste sich 1941 auf, die beiden blieben jedoch Freunde. 1946 verließ Breuer Harvard und eröffnete ein Büro in New York. Die restliche Zeit seiner Karriere verbrachte Breuer damit, über siebzig Privathäuser und mehrere Universitäts- und Bürogebäude zu entwerfen.
1948 organisierte das Museum of Modern Art in New York eine Wanderausstellung seiner Arbeit und beauftragte ihn im darauffolgenden Jahr mit dem Design eines Hauses für den Garten des Museums; diese beiden Ereignisse trieben Breuers Karriere weiter in die Höhe. 1953 entwarf er mit Pier Luigi Nervi und Bernard Zehrfulss den UNESCO Hauptsitz in Paris und 1963 designte er das Whitney Museum of American Art in New York.
Breuer verstarb 1981 in New York.
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