DB 218 443-0 "Donna" - Naschendorf
RE 56847 Lübeck Hbf - Bad Kleinen
Am Morgen des 12. September 2025 bin ich gut 2std vor dem eigentlichen Wecker klingeln wach geworden. Draußen war es relativ hell und somit wurde im Halbschlaf erstmal das Wetter überprüft. Diese sah gar nicht so schlecht aus. Zumindest bis etwa 10-11 Uhr. Danach sollte es ordentlich Quellwolken geben. Eine Nachricht in einer WhatsApp-Gruppe ließ mich schlagartig hellwach werden und aus dem Bett springen. Ohne wirkliche Eile habe ich noch etwas recherchiert und mir eine grobe Planung zurechtgelegt. Dann ging es gemütlich zu Hause los in Richtung KBS 175. Nach etwa einer Stunde Autofahrt bin ich bei Naschendorf in den Feldweg zur Brücke eingebogen. Nachdem das Auto gewendet war und hinter einem Busch versteckt wurde, habe ich mich auf der Brücke positioniert. Es war relativ frisch und windig. Seit langer Zeit kam mal wieder eine Fleecejacke zum Einsatz. Die anvisierte Zugleistung war in der Zwischenzeit schon in Lübeck Hbf gestartet und bereits in Herrenburg gen Osten abgefahren. Allerdings wurden auch 5min Verspätung im DB Navigator wegen einer Türstörung angezeigt. Nun war warten angesagt. Ein Ausfall oder ähnliches liegt bei genau der Diesellok leider immer irgendwie in der Luft. Zum Glück fuhr der RE 56847 aber noch und meldete regelmäßig Abfahrtzeiten an den Bahnhöfen. Ich ließ meinen Blick über die morgendliche Landschaft schweifen. Auf dem Weg zur Feldwegbrücke näherte sich rückwärts eine weißer Mercedes-Sprinter. Die DB InfraStopAndGo-Basteltruppe war im Anmarsch. Sie fuhren auf die andere Seite der Brücke und parkten dort und machten sich im Laderaum zu schaffen. Währenddessen kam die Abfahrtsmeldung vom Regional-Express aus Grevesmühlen, dem letzten planmäßigen Halt vor der Fotostelle. Kurz darauf machten sich die beiden Warnwesten, mit Werkzeug bepackt, auf dem Weg genau in die Richtung meines Auslösepunktes am Feldrand entlang. Ich sah das Unheil schon kommen. Man hätte natürlich auch warten können bis der anstehende Zug durchgefahren ist, um sich danach erst Richtung Gleis zu bewegen. Die Diesellok war zum Glück noch nicht zu hören als die beiden Arbeiter unten am Gleis angekommen waren. Nun war die Frage in welche sie gehen werden oder ob sie dort jetzt genau arbeiten wollten, wo sie vom Feld die Böschung heruntergelaufen sind. Sie liefen von mir weg in Richtung Westen aus dem Auslösepunkt raus. Die Frage nach dem wie weit sie laufen würden wurde von einem Dieselsound unterbrochen. Ich machte mich also für das Foto bereit. Dann rollte auch schon das Objekt der Begierde um die Kurve. Die bunte 218 443 von DB Gebrauchtzug in der meiner Meinung nach hübschen Touristikzuglackierung. Die auf den Namen "Donna" getaufte Lokomotive hatte mit den vier Doppelstockwagen am Haken keinerlei Probleme als sie zügig unter der Brücke hindurch rollte. Das Bild des Tages war im Kasten. Zum Glück war bei der anschließenden Kontrolle des Fotos auf dem Kameradisplay nirgendwo etwas orange zu sehen. Glück gehabt. Die hohen Personenwagen waren nun klar vom Vorteil und haben das kurzfristig auftauchende Warnwesten-Problem verdeckt. Der kurzfristige und spontan Ausflug in die Fotokurve hatte sich gelohnt. Die Touristik-218 glänzt nämlich nicht wirklich mit Zuverlässigkeit. Seitdem die Triebwagen wegen der Generalsanierung der KBS 100 auf lokbespannte Wendezüge umgestellt worden sind und u.a. die 218 443 zur Bespannung selbiger eingeteilt worden war, hat die Gute es nicht einmal geschafft mehr als eine Woche, verteilt über den gesamten Zeitraum, zuverlässig die Regionalzüge zu bespannen. Auch an diesem Tag war nach dem 10 Uhr-Umlauf ab Lübeck Hbf erneut Feierabend. Den 12 Uhr Kurs ab Lübeck ist dann mal wieder ein Triebwagen der Baureihe 623 gefahren. Für mich ging es nach einem kleinen Frühstück wieder zurück nach Hamburg. Ich hatte noch einen Termin, so dass ich an diesem Freitag nach nur einem Bild, welches übrigens eine kleine Bildmanipulation in Form eines weggezauberten Schattens im Gleis enthält, die Fototour für beendet erklärte...
DB 218 443-0 "Donna" - Naschendorf
RE 56847 Lübeck Hbf - Bad Kleinen
Am Morgen des 12. September 2025 bin ich gut 2std vor dem eigentlichen Wecker klingeln wach geworden. Draußen war es relativ hell und somit wurde im Halbschlaf erstmal das Wetter überprüft. Diese sah gar nicht so schlecht aus. Zumindest bis etwa 10-11 Uhr. Danach sollte es ordentlich Quellwolken geben. Eine Nachricht in einer WhatsApp-Gruppe ließ mich schlagartig hellwach werden und aus dem Bett springen. Ohne wirkliche Eile habe ich noch etwas recherchiert und mir eine grobe Planung zurechtgelegt. Dann ging es gemütlich zu Hause los in Richtung KBS 175. Nach etwa einer Stunde Autofahrt bin ich bei Naschendorf in den Feldweg zur Brücke eingebogen. Nachdem das Auto gewendet war und hinter einem Busch versteckt wurde, habe ich mich auf der Brücke positioniert. Es war relativ frisch und windig. Seit langer Zeit kam mal wieder eine Fleecejacke zum Einsatz. Die anvisierte Zugleistung war in der Zwischenzeit schon in Lübeck Hbf gestartet und bereits in Herrenburg gen Osten abgefahren. Allerdings wurden auch 5min Verspätung im DB Navigator wegen einer Türstörung angezeigt. Nun war warten angesagt. Ein Ausfall oder ähnliches liegt bei genau der Diesellok leider immer irgendwie in der Luft. Zum Glück fuhr der RE 56847 aber noch und meldete regelmäßig Abfahrtzeiten an den Bahnhöfen. Ich ließ meinen Blick über die morgendliche Landschaft schweifen. Auf dem Weg zur Feldwegbrücke näherte sich rückwärts eine weißer Mercedes-Sprinter. Die DB InfraStopAndGo-Basteltruppe war im Anmarsch. Sie fuhren auf die andere Seite der Brücke und parkten dort und machten sich im Laderaum zu schaffen. Währenddessen kam die Abfahrtsmeldung vom Regional-Express aus Grevesmühlen, dem letzten planmäßigen Halt vor der Fotostelle. Kurz darauf machten sich die beiden Warnwesten, mit Werkzeug bepackt, auf dem Weg genau in die Richtung meines Auslösepunktes am Feldrand entlang. Ich sah das Unheil schon kommen. Man hätte natürlich auch warten können bis der anstehende Zug durchgefahren ist, um sich danach erst Richtung Gleis zu bewegen. Die Diesellok war zum Glück noch nicht zu hören als die beiden Arbeiter unten am Gleis angekommen waren. Nun war die Frage in welche sie gehen werden oder ob sie dort jetzt genau arbeiten wollten, wo sie vom Feld die Böschung heruntergelaufen sind. Sie liefen von mir weg in Richtung Westen aus dem Auslösepunkt raus. Die Frage nach dem wie weit sie laufen würden wurde von einem Dieselsound unterbrochen. Ich machte mich also für das Foto bereit. Dann rollte auch schon das Objekt der Begierde um die Kurve. Die bunte 218 443 von DB Gebrauchtzug in der meiner Meinung nach hübschen Touristikzuglackierung. Die auf den Namen "Donna" getaufte Lokomotive hatte mit den vier Doppelstockwagen am Haken keinerlei Probleme als sie zügig unter der Brücke hindurch rollte. Das Bild des Tages war im Kasten. Zum Glück war bei der anschließenden Kontrolle des Fotos auf dem Kameradisplay nirgendwo etwas orange zu sehen. Glück gehabt. Die hohen Personenwagen waren nun klar vom Vorteil und haben das kurzfristig auftauchende Warnwesten-Problem verdeckt. Der kurzfristige und spontan Ausflug in die Fotokurve hatte sich gelohnt. Die Touristik-218 glänzt nämlich nicht wirklich mit Zuverlässigkeit. Seitdem die Triebwagen wegen der Generalsanierung der KBS 100 auf lokbespannte Wendezüge umgestellt worden sind und u.a. die 218 443 zur Bespannung selbiger eingeteilt worden war, hat die Gute es nicht einmal geschafft mehr als eine Woche, verteilt über den gesamten Zeitraum, zuverlässig die Regionalzüge zu bespannen. Auch an diesem Tag war nach dem 10 Uhr-Umlauf ab Lübeck Hbf erneut Feierabend. Den 12 Uhr Kurs ab Lübeck ist dann mal wieder ein Triebwagen der Baureihe 623 gefahren. Für mich ging es nach einem kleinen Frühstück wieder zurück nach Hamburg. Ich hatte noch einen Termin, so dass ich an diesem Freitag nach nur einem Bild, welches übrigens eine kleine Bildmanipulation in Form eines weggezauberten Schattens im Gleis enthält, die Fototour für beendet erklärte...