La voz a ti debida
¡Sí, todo con exceso:
la luz, la vida, el mar!
Plural todo, plural,
luces, vidas y mares.
A subir, a ascender
de docenas a cientos,
de cientos a millar,
en una jubilosa
repetición sin fin,
de tu amor, unidad.
Tablas, plumas y máquinas,
todo a multiplicar,
caricia por caricia,
abrazo por volcán.
Hay que cansar los números.
Que cuenten sin parar,
que se embriaguen contando,
y que no sepan ya
cuál de ellos será el último:
¡qué vivir sin final!
Que un gran tropel de ceros
asalte nuestras dichas
esbeltas, al pasar,
y las lleve a su cima.
Que se rompan las cifras,
sin poder calcular
ni el tiempo ni los besos.
Y al otro lado ya
de cómputos, de sinos,
entregamos a ciegas
—¡exceso, qué penúltimo!—
a un gran fondo azaroso
que irresistiblemente
está
cantándonos a gritos
fúlgidos de futuro:
«Eso no es nada, aún.
Buscaos bien, hay más.
--------------------------------
Ja, alles im Übermaß:
das Licht, das Leben, das Meer!
Mehrzahl alles, Mehrzahl,
Lichter, Leben und Meere,
Hinauf, höher,
von Dutzenden zu Hunderten,
von Hunderten zu Tausend
in jubelnder
endloser Wiederholung
deiner Liebe – Einheit.
Tafeln, Federn und Maschinen,
alles multiplizieren,
Liebkosung mit Liebkosung,
Umarmung mit Vulkan.
Ermüden muss man die Zahlen.
Unaufhörlich sollen sie zählen,
sich am Zählen berauschen
und nicht mehr wissen,
welche von ihnen die letzte sein wird;
Welch Leben ohne Ende!
Soll eine große Schar Nullen
unser schlankes Glück erstürmen,
es mit sich reißen
und auf seinen Gipfel führen.
Sollen zerbrechen die Ziffern,
nicht mehr berechnen können
die Zeit und die Küsse,
Und jenseits nun
von Kalkül und von Schicksal,
blind uns hingeben
- Exzess, zum vorletzten Mal! –
einer großen gefährlichen Tiefe,
die unwiderstehlich
uns
zuruft mit beschwörender Stimme,
die schimmert von Zukunft:
»Das ist noch gar nichts.
Erforscht euch, es gibt mehr.«
Pedro Salinas, La voz a ti debida/ Die Stimme, die ich dir verdanke
La voz a ti debida
¡Sí, todo con exceso:
la luz, la vida, el mar!
Plural todo, plural,
luces, vidas y mares.
A subir, a ascender
de docenas a cientos,
de cientos a millar,
en una jubilosa
repetición sin fin,
de tu amor, unidad.
Tablas, plumas y máquinas,
todo a multiplicar,
caricia por caricia,
abrazo por volcán.
Hay que cansar los números.
Que cuenten sin parar,
que se embriaguen contando,
y que no sepan ya
cuál de ellos será el último:
¡qué vivir sin final!
Que un gran tropel de ceros
asalte nuestras dichas
esbeltas, al pasar,
y las lleve a su cima.
Que se rompan las cifras,
sin poder calcular
ni el tiempo ni los besos.
Y al otro lado ya
de cómputos, de sinos,
entregamos a ciegas
—¡exceso, qué penúltimo!—
a un gran fondo azaroso
que irresistiblemente
está
cantándonos a gritos
fúlgidos de futuro:
«Eso no es nada, aún.
Buscaos bien, hay más.
--------------------------------
Ja, alles im Übermaß:
das Licht, das Leben, das Meer!
Mehrzahl alles, Mehrzahl,
Lichter, Leben und Meere,
Hinauf, höher,
von Dutzenden zu Hunderten,
von Hunderten zu Tausend
in jubelnder
endloser Wiederholung
deiner Liebe – Einheit.
Tafeln, Federn und Maschinen,
alles multiplizieren,
Liebkosung mit Liebkosung,
Umarmung mit Vulkan.
Ermüden muss man die Zahlen.
Unaufhörlich sollen sie zählen,
sich am Zählen berauschen
und nicht mehr wissen,
welche von ihnen die letzte sein wird;
Welch Leben ohne Ende!
Soll eine große Schar Nullen
unser schlankes Glück erstürmen,
es mit sich reißen
und auf seinen Gipfel führen.
Sollen zerbrechen die Ziffern,
nicht mehr berechnen können
die Zeit und die Küsse,
Und jenseits nun
von Kalkül und von Schicksal,
blind uns hingeben
- Exzess, zum vorletzten Mal! –
einer großen gefährlichen Tiefe,
die unwiderstehlich
uns
zuruft mit beschwörender Stimme,
die schimmert von Zukunft:
»Das ist noch gar nichts.
Erforscht euch, es gibt mehr.«
Pedro Salinas, La voz a ti debida/ Die Stimme, die ich dir verdanke