roeschke ohne uv gesicht moon
FRÜHLING
das finstre Kleid wird gelb und licht,
der Himmel nun unendlich weit,
statt dunkler Schwere tief und dicht,
zieht wieder ein die Heiterkeit -
das erste Grün vom Schnee befreit,
beginnt zu wachsen und zu sprießen,
der kahlen Bäume Einsamkeit
hebt an sich zu verfließen -
- mit zarten Farben, fast ängstlich und scheu,
ganz wortlos, kaum zu spüren,
erstarkt das Leben wieder neu
um Gottes Macht zu küren -
der Nebel fällt, der frühe Tag
bricht an mit Mut und Klarheit ohne Angst -
- nach langem Warten ich mir sag’:
was ist es denn worum du bangst -
es ist die Hoffnung, die neu entsteht,
aus wärmender Flut von Licht und Sonne -
nach langer Nacht so heiß erfleht, -
du spürst’ es wieder: Glück und Wonne. -
roeschke ohne uv gesicht moon
FRÜHLING
das finstre Kleid wird gelb und licht,
der Himmel nun unendlich weit,
statt dunkler Schwere tief und dicht,
zieht wieder ein die Heiterkeit -
das erste Grün vom Schnee befreit,
beginnt zu wachsen und zu sprießen,
der kahlen Bäume Einsamkeit
hebt an sich zu verfließen -
- mit zarten Farben, fast ängstlich und scheu,
ganz wortlos, kaum zu spüren,
erstarkt das Leben wieder neu
um Gottes Macht zu küren -
der Nebel fällt, der frühe Tag
bricht an mit Mut und Klarheit ohne Angst -
- nach langem Warten ich mir sag’:
was ist es denn worum du bangst -
es ist die Hoffnung, die neu entsteht,
aus wärmender Flut von Licht und Sonne -
nach langer Nacht so heiß erfleht, -
du spürst’ es wieder: Glück und Wonne. -