Gedenken zum 80. Jahrestag der Wannsee-Konferenz
Heute vor 80 Jahren trafen sich am Berliner Wannsee 15 führende Vertreter der NS-Bürokratie. Ihr Thema: die Organisation des systematischen Massenmords an Juden.
Der Mord an den europäischen Juden war geplant und er wurde von den Nationalsozialisten systematisch umgesetzt. Zwar sind die Wege, die zum Massenmord führten, verschlungen - aber ein Datum ist besonders mit dem bürokratisch organisierten Verbrechen verbunden: der 20. Januar 1942, der Tag der Wannsee-Konferenz.
Wannsee-Konferenz: Anfang oder Fortsetzung?
Die berüchtigte Konferenz begann an einem Wintermittag in einer Villa der SS am Berliner Wannsee. Geladen zu einer Besprechung "mit anschließendem Frühstück" hatte Reinhard Heydrich, Chef der berüchtigten Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes (SD). Gekommen waren 15 Männer - Staatssekretäre, Spitzen der NS-Verwaltung im besetzten Osteuropa und hochrangige SS-Führer. Einziger Tagesordnungspunkt: die Organisation und Umsetzung der "Endlösung der Judenfrage".
Holocaust it begins by looking back at the major changes from 1918 to 1933 that created the political climate for the birth and rise of the Nazi Party in Germany. It explores the basis for the party’s support among ordinary Germans and the military, government, and business establishment before and after Hitler was appointed chancellor in January 1933.
After 1933, Nazi leaders used violence and intimidation, propaganda, laws and decrees, and parliamentary maneuvers to quickly destroy the remains of democratic rule. Having established a dictatorship, leaders began pursuing ideological goals. These included the purification and strengthening of the “superior” German “race” and the return of Germany to great power status through economic revival and the build-up of the military.
Jews, who were viewed in Nazi ideology as a separate and dangerous “race,” went from being German citizens with full equal rights to outcasts. They were pressured to immigrate and excluded from the racially based “people’s community” that gave many Germans, especially youth, a sense of belonging. Other excluded groups included Roma, persons with disabilities, gay men, Jehovah’s Witnesses, and political opponents.
During World War II, which began in 1939, German military conquests and alliances endangered Jews living in countries across German-dominated Europe. The German invasion of the Soviet Union in summer 1941, envisioned by Nazi leaders and the German military as a “war of annihilation,” was a key turning point on the path to the genocide of Europe’s Jews. The murder of 6 million Jewish men, women, and children required the active participation or acquiescence of countless Germans and Europeans from all walks of life.
Der Text der "Rede an die Menschheit" von Charlie Chaplin aus "Der Große Diktator":
Es tut mir leid aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen, noch irgend wen erobern, sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann. Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des Anderen teilhaben und nicht einander verabscheuen. Hass und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Patz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen.
Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein. Wir müssen es nur wieder zu leben lernen. Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Missgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt aber innerlich sind wir stehen geblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen, und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.
Aeroplane und Radio haben uns einander näher gebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen, von Mensch zu Mensch. Die erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden. Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen, Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat Unschuldige zu quälen, und in Ketten zu legen. Allen denen die mich jetzt hören rufe ich zu : Ihr dürft nicht verzagen! Auch das bittere Leid das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füssen treten werden nicht immer da sein. Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.
Soldaten vertraut euch nicht Barbaren an, Unmenschen die euch verachten, und denen euer Leben nichts wert ist, ihr seid für sie nur Sklaven. Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt, und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verehrten Subjekte. Diese Maschinenmenschen, mit Maschinenköpfen, und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, ihr seid keine Tiere, ihr seid Menschen! Erwahrt euch die Menschlichkeit in euren Herzen und hasst nicht, nur wer nicht geliebt wird hasst, nur wer nicht geliebt wird. Soldaten kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit.
Im siebzehnten Kapitel des Evangelisten Lukas steht : Gott wohnt in jedem Menschen. Also nicht nur in einem oder in einer Gruppe von Menschen. Vergesst nie, Gott liegt in euch allen, und ihr als Volk habt allein die Macht. Die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu durchdringen. Daher im Namen der Demokratie :
Lasst und diese Macht nutzen!
Lasst uns zusammen stehen!
Lasst uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt! Die jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie euch versprachen, diese Verbrecher. Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben.
Lasst uns diese Ketten sprengen!
Lasst uns kämpfen für eine bessere Welt!
Lasst uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz!
Lasst uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit. In der die Vernunft siegt, in der uns Fortschritt und Wissenschaft allen zum Segen reichen. Kameraden, im Namen der Demokratie: Dafür lasst uns streiten!
Quelle: der große diktator
Charlie Chaplins Rede an die Menschheit.
More important than ever!
Gedenken zum 80. Jahrestag der Wannsee-Konferenz
Heute vor 80 Jahren trafen sich am Berliner Wannsee 15 führende Vertreter der NS-Bürokratie. Ihr Thema: die Organisation des systematischen Massenmords an Juden.
Der Mord an den europäischen Juden war geplant und er wurde von den Nationalsozialisten systematisch umgesetzt. Zwar sind die Wege, die zum Massenmord führten, verschlungen - aber ein Datum ist besonders mit dem bürokratisch organisierten Verbrechen verbunden: der 20. Januar 1942, der Tag der Wannsee-Konferenz.
Wannsee-Konferenz: Anfang oder Fortsetzung?
Die berüchtigte Konferenz begann an einem Wintermittag in einer Villa der SS am Berliner Wannsee. Geladen zu einer Besprechung "mit anschließendem Frühstück" hatte Reinhard Heydrich, Chef der berüchtigten Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes (SD). Gekommen waren 15 Männer - Staatssekretäre, Spitzen der NS-Verwaltung im besetzten Osteuropa und hochrangige SS-Führer. Einziger Tagesordnungspunkt: die Organisation und Umsetzung der "Endlösung der Judenfrage".
Holocaust it begins by looking back at the major changes from 1918 to 1933 that created the political climate for the birth and rise of the Nazi Party in Germany. It explores the basis for the party’s support among ordinary Germans and the military, government, and business establishment before and after Hitler was appointed chancellor in January 1933.
After 1933, Nazi leaders used violence and intimidation, propaganda, laws and decrees, and parliamentary maneuvers to quickly destroy the remains of democratic rule. Having established a dictatorship, leaders began pursuing ideological goals. These included the purification and strengthening of the “superior” German “race” and the return of Germany to great power status through economic revival and the build-up of the military.
Jews, who were viewed in Nazi ideology as a separate and dangerous “race,” went from being German citizens with full equal rights to outcasts. They were pressured to immigrate and excluded from the racially based “people’s community” that gave many Germans, especially youth, a sense of belonging. Other excluded groups included Roma, persons with disabilities, gay men, Jehovah’s Witnesses, and political opponents.
During World War II, which began in 1939, German military conquests and alliances endangered Jews living in countries across German-dominated Europe. The German invasion of the Soviet Union in summer 1941, envisioned by Nazi leaders and the German military as a “war of annihilation,” was a key turning point on the path to the genocide of Europe’s Jews. The murder of 6 million Jewish men, women, and children required the active participation or acquiescence of countless Germans and Europeans from all walks of life.
Der Text der "Rede an die Menschheit" von Charlie Chaplin aus "Der Große Diktator":
Es tut mir leid aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen, noch irgend wen erobern, sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann. Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des Anderen teilhaben und nicht einander verabscheuen. Hass und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Patz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen.
Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein. Wir müssen es nur wieder zu leben lernen. Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Missgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt aber innerlich sind wir stehen geblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen, und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.
Aeroplane und Radio haben uns einander näher gebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen, von Mensch zu Mensch. Die erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden. Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen, Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat Unschuldige zu quälen, und in Ketten zu legen. Allen denen die mich jetzt hören rufe ich zu : Ihr dürft nicht verzagen! Auch das bittere Leid das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füssen treten werden nicht immer da sein. Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.
Soldaten vertraut euch nicht Barbaren an, Unmenschen die euch verachten, und denen euer Leben nichts wert ist, ihr seid für sie nur Sklaven. Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt, und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verehrten Subjekte. Diese Maschinenmenschen, mit Maschinenköpfen, und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, ihr seid keine Tiere, ihr seid Menschen! Erwahrt euch die Menschlichkeit in euren Herzen und hasst nicht, nur wer nicht geliebt wird hasst, nur wer nicht geliebt wird. Soldaten kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit.
Im siebzehnten Kapitel des Evangelisten Lukas steht : Gott wohnt in jedem Menschen. Also nicht nur in einem oder in einer Gruppe von Menschen. Vergesst nie, Gott liegt in euch allen, und ihr als Volk habt allein die Macht. Die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu durchdringen. Daher im Namen der Demokratie :
Lasst und diese Macht nutzen!
Lasst uns zusammen stehen!
Lasst uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt! Die jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie euch versprachen, diese Verbrecher. Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben.
Lasst uns diese Ketten sprengen!
Lasst uns kämpfen für eine bessere Welt!
Lasst uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz!
Lasst uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit. In der die Vernunft siegt, in der uns Fortschritt und Wissenschaft allen zum Segen reichen. Kameraden, im Namen der Demokratie: Dafür lasst uns streiten!
Quelle: der große diktator
Charlie Chaplins Rede an die Menschheit.
More important than ever!