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New German New German Theatre New German Drama Migration Neues Deutsches Theater Deutsches Theater White-Lady DIE WEISSE DAME

THE STORY/ The „Twentythird Year„ is a coming of age performance of a young protagonist TRACY trying to make a very own picture of the world. The death of a friend in confrontation with the police and the search for black roots after an easy white childhood triggers new existential questions and problems. Historically the peace from 1988 is the 1st BLACK DRAMA intervention by the Afro German Diaspora struggling for its own public voice in Germany.

 

WATCH @ www.youtube.com/watch?v=Joa-EC893CU

 

Besetzung/Cast: EineWeisse Frau.....A. LAUGSCH.....AWhiteLady DerÜbersetzer.....MATHIAS M.....TheInterpreter DerNachrichtenSprecher.....J. SCHWARZ.....TheNewsSpeaker ZornigerSchwarzerMensch.....M. KÜPPERS-ADEBISI.....AngyBlackHuman Author/Script/Directing by M. Küppers-Adebisi

 

DIE GESCHICHTE/ DAS „DREIUNDZWANZIGSTE JAHR ist eine Coming of Age Inszenierung in der ein/e Protagonist_In namens TRACY versucht sich ein Bild von der Welt zu machen. Das Trauma eine Freundin in der Auseinandersetzung mit der Polizei verloren zu haben und die Suche nach den eigenen kulturellen Wurzeln führen nach einer unbeschwerten „weissen" Kindheit plötzlich zu neuen existentiellen Fragen und Problemen.

 

Er/ Sie TRACY versucht sich an Befreiung innerhalb einer rassistischen Sprach-Kultur, in der Rassengesetze die Existenz von Schwarzen Deutschen per Gesetzgebung zu verbieten suchten.

Hier enteignet sich nun mehr die Sprache selber. Sie de-konstruiert ihre eigenen Grundstrukturen in Frage stellend und zerfetzt den strukturellen Alttagsrassismus, um im Zusammenspiel mit Musik und Perfomance Identitätsdiskurse zwischen Schwarz und Weiss und Frau und Mann neu zu verhandeln. German Literature German Studies German Literature

Eine Identität innerhalb einer weissen postkolonialen Kultur, die die Verantwortung für den Genozid in Namibia ablehnt und sich gleichzeitig gegen Apartheid in Südafrika engagiert, oder sich gegen Rassismus in den USA empört. Denn Rassismus in Deutschland gibt es nicht.

Die Aufführung von 1988 ist eine der 1. Historischen Verhandlungen der Schwarzen Deutschen Diaspora (Afro Deutsche) im öffentlichen Raum und interveniert als performative Handlung die Grenze zwischen „privat" und „sozial" in der Kunstform des Strassentheaters. Afrika in Deutschland anhand von Schwarzen Deutschen Stoffen und Ästhetiken, die eine neue Perspektive suchen.

Eine eigene Perspektive die, die sich der Lebenssituation von Afro-Amerikaner_innen in Deutschland bewusst ist und die die Lebenssituation Afriker_Innen in Deutschland und der von türkischen, italienischen, griechischen und spanischen Migrant_Innen, Asylant_Innen und Gastarbeiter_innen mit einbezieht und dennoch die eigene Existenz als Schwarze Deutsche - als Frage der Selbst-Empowerung in den Raum stellt. Welche Zukunft hat die Liebe unter solchen Bedingungen? Black gifted und Blue endet die Geschichte so auch mit dem Bewusstsein um das individuelle Scheitern angesichts die sozialen Dimension und Ausmaasse der Bedingungen. Die Wiedervereinigung sollte die latenten Rassismen einer nicht aufgearbeiteten kolonialen Vergangenheit, sowohl in Ost als auch in West Deutschland nach der Wiedervereinigung in Terror-Attacken gegen deutsche People of Colour zum Explodieren im Blutrausch bringen.

Die Geschichte ist inspiriert von dem Prosastück „Das dreissigste Jahr" von Ingeborg Bachmann, die als Teil der Gruppe 47 entscheidene Impulse im Nachkriegsdeutschland setzen konnte und setzt dagegen Hip Hop-Elemente aus dem von dem Black Power und civil-rights Struggle inspirierten Consciousness Movement speziell der radikalen Coleur von PUBLIC ENEMY.

 

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Uploaded on April 13, 2012
Taken on April 13, 2012