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St. Johannes XXIII.

Im Jahr 1964 wurde der Bildhauer Josef Rikus mit dem Bau einer Kirche für die Kath. Hochschulgemeinde Köln beauftragt, er hat den Entwurf von Aussen- und Innenarchitektur gemacht, Sedilien, Tabernakelstele, Ambo und Altar aus schweren Holzblöcken gestaltet. Die Konzeption der Kirche ist ein Baum, der in der Höhle der Krypta, der Unter-Kirche seine Wurzeln hat, der Stamm – ein Holzgebilde – ist Herberge für das Allerheiligste, die Äste entfalten sich in einer gewagten Betonkonstruktion im Innenraum und setzen sich fort als Dach. Dort, wo die Betonpfeiler sich aus der Krypta in den Oberraum emporstrecken, am Durchbruch aus dem Boden, wird mit durchsichtigen groben Glasbausteinen Wasser angedeutet und Durchblick in die Höhle des Ursprungs geboten. Die Verbindung vom unteren zum oberen Raum sind die vier Pfeiler, die als Stamm das schwere und dennoch filigrane Betongebilde der Kirche tragen.

 

Die Wände sind der reine Beton – durchbrochen von roten, blauen und weißen und durchsichtigen Glasfenstern, die den Blick nach draußen freigeben.

 

Kath. Hochschulgemeinde

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Uploaded on February 20, 2023
Taken on February 15, 2023