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Sage-legend

Seit September 2019 begrüßt eine Holzfigur des Fischers Luba die großen und kleinen Besucher des Spielplatzes Alsheide

Zu finden ist der Dunkelgrüne Gang zwischen Engelswisch 20 und 28 und der Hellgrüne Gang ist zwischen Untertrave Nr. 19 und 26 oder von der Alsheide her zu betreten

Die Lübecker Sage vom Fischer Luba

Eines Morgens kamen mehrere Fischer, die zum Fischfang ausgefahren waren, nach Lübeck zurück und berichteten aufgeregt, Lübeck sei von den Heiden zu Lande und zu Wasser eingeschlossen. Lübeck sollte durch Hunger gezwungen werden, sich zu ergeben. Buthue wollte Lübeck dem Erdboden gleich machen, wie einst die Griechen Troja vernichtet hatten.

Über die Not in seiner Vaterstadt trauerte am meisten ein junger Fischer namens Luba. Als die Not am größten war und fast keine Lebensmittel mehr in der Stadt zu haben waren, kam ihm eine Idee. Er nahm alles Brot, Fleisch und andere Speisen, die noch in Lübeck aufzutreiben waren, und fuhr mit seinem Kahn auf die feindlichen Schiffe zu. Als er von den Feinden angehalten wurde und sie seinen Kahn untersuchten, fanden sie die Lebensmittel. Sie brachten ihn vor den Fürsten Buthue, dieser fragte den Fischer: "Wo willst Du mit den Lebensmitteln hin?" Luba antwortete: "Ich will die Eßwaren auf den umliegenden Dörfern verkaufen, da durch den Krieg überall große Not herrscht. In Lübeck ist noch reichlich vorhanden."

Fürst Buthue schickte den Fischer wieder weg. Bei seiner Abfahrt bemerkte Luba zu seiner größten Freude, daß die Feinde die Belagerung aufhoben. So wurde Lübeck vom Fischer Luba gerettet.

www.angeln-in-luebeck.de/angelgeschichte/sage-vom-fischer...

 

 

A wooden figure of the fisherman Luba has been welcoming young and old visitors to the Alsheide playground since September 2019

 

The Luebeck legend of the fisherman Luba

One morning several fishermen who had gone out to fish came back to Lübeck and excitedly reported that Lübeck was enclosed by the heathen on land and at sea. Hunger was supposed to force Lübeck to surrender. Buthue wanted Lübeck to be razed to the ground just as the Greeks once destroyed Troy.

Most of all, a young fisherman named Luba mourned the hardship in his hometown. When the need was greatest and there was almost no food left in town, he had an idea. He took all the bread, meat and other food that could still be found in Liibeck, and drove his boat towards the enemy ships. When the enemy stopped him and they examined his boat, they found the food. They brought him to Prince Buthue, who asked the fisherman: "Where do you want to go with the food?" Luba replied: "I want to sell the food in the surrounding villages, as there is great need everywhere due to the war. There is still plenty in Luebeck."

Prince Buthue sent the fisherman away again. On his departure, Luba was delighted to see that the enemy was lifting the siege. Luebeck was saved by the fisherman Luba.

www.angeln-in-luebeck.de/angelgeschichte/sage-vom-fischer...

 

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Uploaded on September 10, 2020
Taken on September 6, 2020