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Kreistagsresolution: LINKE fordert Abschaltung von Cattenom
Auf Initiative des Kreistagsmitglieds von Bitburg-Prüm Wolfgang Ferner (DIE LINKE) verabschiedete
der Kreistag Bitburg-Prüm mehrheitlich eine Resolution zum Ausstieg Deutschlands
aus der Atomenergie. Wolfgang Ferner ist Landesvorsitzender der LINKEN Rheinland-Pfalz.
Die Resolution im Wortlaut:
„Der Eifelkreis Bitburg-Prüm als Partner der Bioenergieregion Eifel und der Energieagentur
Region Trier sieht jenseits der Nutzung von fossilen Energieträgern und jenseits von Atomstrom
eine ökologische sowie ökonomische Zukunft in alternativen Energien. Der Kreistag des
Eifelkreises Bitburg-Prüm begrüßt deshalb den Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie.
Für die Restlaufzeit deutscher Atomkraftwerke fordert der Kreistag einen optimalen Schutz
der Bevölkerung durch das Nachrüsten der Sicherheitstechnik. Mit Sorge blickt der Kreistag
des Eifelkreises Bitburg-Prüm auf die dem Eifelkreis Bitburg-Prüm nächstgelegenen Atomkraftwerke
Cattenom in Frankreich sowie Tihange in Belgien. Für diese Kernkraftwerke
wünscht sich der Kreistag die gleichen Sicherheitsstandards wie für die deutschen und ausländischen
Kraftwerke und bittet die französische und belgische Staatsregierung, dem Beispiel
Deutschlands zu folgen.“
Wolfgang Ferner: „In meinem ursprünglichen Antrag hatte ich die sofortige und dauerhafte
Abschaltung des AKW Cattenom gefordert. Aber es ist gut, dass sich der Kreistag überhaupt
zu diesem Thema äußert und Stellung bezieht. Das Erschütternde bleibt jedoch, dass es für
einen Notfall keine Pläne gibt – außer der Empfehlung von Jodtabletten für Kinder und
Schwangere. Beide Atomkraftwerke sind rund 50 bis 70 Kilometer vom Eifelkreis Bitburg-
Prüm entfernt.“
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Kreistagsresolution: LINKE fordert Abschaltung von Cattenom
Auf Initiative des Kreistagsmitglieds von Bitburg-Prüm Wolfgang Ferner (DIE LINKE) verabschiedete
der Kreistag Bitburg-Prüm mehrheitlich eine Resolution zum Ausstieg Deutschlands
aus der Atomenergie. Wolfgang Ferner ist Landesvorsitzender der LINKEN Rheinland-Pfalz.
Die Resolution im Wortlaut:
„Der Eifelkreis Bitburg-Prüm als Partner der Bioenergieregion Eifel und der Energieagentur
Region Trier sieht jenseits der Nutzung von fossilen Energieträgern und jenseits von Atomstrom
eine ökologische sowie ökonomische Zukunft in alternativen Energien. Der Kreistag des
Eifelkreises Bitburg-Prüm begrüßt deshalb den Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie.
Für die Restlaufzeit deutscher Atomkraftwerke fordert der Kreistag einen optimalen Schutz
der Bevölkerung durch das Nachrüsten der Sicherheitstechnik. Mit Sorge blickt der Kreistag
des Eifelkreises Bitburg-Prüm auf die dem Eifelkreis Bitburg-Prüm nächstgelegenen Atomkraftwerke
Cattenom in Frankreich sowie Tihange in Belgien. Für diese Kernkraftwerke
wünscht sich der Kreistag die gleichen Sicherheitsstandards wie für die deutschen und ausländischen
Kraftwerke und bittet die französische und belgische Staatsregierung, dem Beispiel
Deutschlands zu folgen.“
Wolfgang Ferner: „In meinem ursprünglichen Antrag hatte ich die sofortige und dauerhafte
Abschaltung des AKW Cattenom gefordert. Aber es ist gut, dass sich der Kreistag überhaupt
zu diesem Thema äußert und Stellung bezieht. Das Erschütternde bleibt jedoch, dass es für
einen Notfall keine Pläne gibt – außer der Empfehlung von Jodtabletten für Kinder und
Schwangere. Beide Atomkraftwerke sind rund 50 bis 70 Kilometer vom Eifelkreis Bitburg-
Prüm entfernt.“