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Da kommt die Sonne
Bild: Sonne am Himmel (nachbearbeitetes Photo)
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Da kommt die Sonne
1.) Da kommt die Sonne! Tiefe Nacht
Bedeckte Land und Meer.
Sie bricht hervor, und hohe Pracht
Fliegt strahlend vor ihr her.
2.) So kommst du, Jesu. Und es flieht
Die dunkle Nacht vor dir
Und Gottes Herrlichkeit entglüht
Wie Morgenglanz in mir.
3.) So lange diese Sonne brennt,
Fehlt's nie an Wärm' und Licht.
So lange dich mein Herz erkennt,
Fehlt Lust und Kraft mir nicht.
4.) O herrschte diese Andacht doch
Den ganzen Tag in mir!
Leicht trüg ich dann des Lebens Joch,
Und wäre froh in dir.
5.) Ich lebte dann im Licht wie du.
Die Liebe stärkte mich.
Die Feier meiner Abendruh'
Wär hoher Dank an dch.
6.) Dann wäre jeder Tag mir mehr
Als ehmals Jahre wert.
Dann würd' in deinem Dienst, o Herr,
Des Lebens Kraft verzehrt.
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Autor: Johann Timotheus Hermes
Melodie: Ich singe dir mit Herz und Mund
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gefunden im:
(Evangelischen) Gesangbuch
zum gottesdienstlichen Gebrauch
der Stadtkirchen Leipzig
Erschienen im Verlag des Georgenhauses,
Leipzig, 1844
Liednummer 113 im Anhang
Thema: Morgenlied
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Johann Timotheus Hermes (* 31. Mai 1738 in Petznick bei Stargard; † 24. Juli 1821 in Breslau) war ein deutscher Dichter, Romanschriftsteller und evangelischer Theologe.
Johann Timotheus Hermes studierte in Königsberg Theologie und wurde anschließend Lehrer an der Ritterakademie in Brandenburg. Danach übte er mehrere geistliche Ämter aus, war Feldprediger, Hofprediger in Anhalt und Pastor in Pless. 1771 wurde Hermes zum Professor der Theologie am Magdalenäum in Breslau ernannt und vier Jahre später zum Probst in der Breslauer Neustadt. Später war er Pastor an der Magdalenen- und Elisabethkirche und seit 1808 Superintendant der Kirchen und Schulen im Fürstentum Breslau.
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Da kommt die Sonne
Bild: Sonne am Himmel (nachbearbeitetes Photo)
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Da kommt die Sonne
1.) Da kommt die Sonne! Tiefe Nacht
Bedeckte Land und Meer.
Sie bricht hervor, und hohe Pracht
Fliegt strahlend vor ihr her.
2.) So kommst du, Jesu. Und es flieht
Die dunkle Nacht vor dir
Und Gottes Herrlichkeit entglüht
Wie Morgenglanz in mir.
3.) So lange diese Sonne brennt,
Fehlt's nie an Wärm' und Licht.
So lange dich mein Herz erkennt,
Fehlt Lust und Kraft mir nicht.
4.) O herrschte diese Andacht doch
Den ganzen Tag in mir!
Leicht trüg ich dann des Lebens Joch,
Und wäre froh in dir.
5.) Ich lebte dann im Licht wie du.
Die Liebe stärkte mich.
Die Feier meiner Abendruh'
Wär hoher Dank an dch.
6.) Dann wäre jeder Tag mir mehr
Als ehmals Jahre wert.
Dann würd' in deinem Dienst, o Herr,
Des Lebens Kraft verzehrt.
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Autor: Johann Timotheus Hermes
Melodie: Ich singe dir mit Herz und Mund
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gefunden im:
(Evangelischen) Gesangbuch
zum gottesdienstlichen Gebrauch
der Stadtkirchen Leipzig
Erschienen im Verlag des Georgenhauses,
Leipzig, 1844
Liednummer 113 im Anhang
Thema: Morgenlied
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Johann Timotheus Hermes (* 31. Mai 1738 in Petznick bei Stargard; † 24. Juli 1821 in Breslau) war ein deutscher Dichter, Romanschriftsteller und evangelischer Theologe.
Johann Timotheus Hermes studierte in Königsberg Theologie und wurde anschließend Lehrer an der Ritterakademie in Brandenburg. Danach übte er mehrere geistliche Ämter aus, war Feldprediger, Hofprediger in Anhalt und Pastor in Pless. 1771 wurde Hermes zum Professor der Theologie am Magdalenäum in Breslau ernannt und vier Jahre später zum Probst in der Breslauer Neustadt. Später war er Pastor an der Magdalenen- und Elisabethkirche und seit 1808 Superintendant der Kirchen und Schulen im Fürstentum Breslau.
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