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Ich bitte dich mit Schmerzen
Ich bitte dich mit Schmerzen
1.) Ich bitte dich mit Schmerzen,
So sehr ich bitten kann:
Zünd Du in meinem Herzen
Dein heilig' Feuer an.
2.) Das Feuer, dessen Brennen
Du selber hast gewollt:
Dass ich Dich ganz erkennen
Und ganz Dich lieben sollt.
3.) Noch geh ich nicht in Klarheit,
Noch ist mein Auge blind,
Noch bin ich, Herr der Wahrheit.
Dein unerzognes Kind.
4.) Noch muss ich vor Dich treten,
Armselig, sündenvoll,
Noch weiß ich nicht zu beten,
So wie ich beten soll.
5.) Ach, wolle gnädig stillen,
All, was noch tobt in mir,
Brich Du den trotz'gen Willen,
Der sich nicht beugt vor Dir.
6.) Lass mich Dein eigen werden,
Mit allem, was ich bin,
Herr, reiß mich von der Erden,
Und zwing mich zu Dir hin.
7.) Zwing zum Gebet die Hände,
Lass es mir wehe tun,
Nur lasse mich am Ende
Zu deinen Füßen ruhn.
8.) Ich bitte dich mit Schmerzen,
So sehr ich bitten kann:
Zünd Du in meinem Herzen
Dein heilig' Feuer an.
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Autor: Helene Most
Melodie: Ach bleib mit deiner Gnade
oder: Jesus, der ist mein Leben
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Mein Lied dem Herrn
von Helene Most
Verlag Friedrich Alber
Ravensburg, o. J. (1910?)
Thema: Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Helene Most (* 1883 in Stettin/Königreich Preußen; † 1913) war eine deutsche Dichterin und Dominikanerin, die sich nach ihrem Ordenseintritt im Jahr 1907 Maria Regina Most nannte. Sie wurde als Tochter eines Kaufmanns geboren und evangelisch-lutherisch getauft. Sie verlor früh ihre Mutter und studierte ab dem 16. Lebensjahr am Lehrerinnenseminar in Berlin. Mit 17 Jahren trat sie nach längerer Kränklichkeit zur katholischen Konfession über und später in das Dominikanerinnen-Kloster St. Magdalena in Speyer ein. Ihre geistliche Lyrik erschien ohne Jahresangabe (um 1910) im Friedrich-Alber-Verlag Ravensburg unter dem Titel 'Mein Lied dem Herrn'.
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Ich bitte dich mit Schmerzen
Ich bitte dich mit Schmerzen
1.) Ich bitte dich mit Schmerzen,
So sehr ich bitten kann:
Zünd Du in meinem Herzen
Dein heilig' Feuer an.
2.) Das Feuer, dessen Brennen
Du selber hast gewollt:
Dass ich Dich ganz erkennen
Und ganz Dich lieben sollt.
3.) Noch geh ich nicht in Klarheit,
Noch ist mein Auge blind,
Noch bin ich, Herr der Wahrheit.
Dein unerzognes Kind.
4.) Noch muss ich vor Dich treten,
Armselig, sündenvoll,
Noch weiß ich nicht zu beten,
So wie ich beten soll.
5.) Ach, wolle gnädig stillen,
All, was noch tobt in mir,
Brich Du den trotz'gen Willen,
Der sich nicht beugt vor Dir.
6.) Lass mich Dein eigen werden,
Mit allem, was ich bin,
Herr, reiß mich von der Erden,
Und zwing mich zu Dir hin.
7.) Zwing zum Gebet die Hände,
Lass es mir wehe tun,
Nur lasse mich am Ende
Zu deinen Füßen ruhn.
8.) Ich bitte dich mit Schmerzen,
So sehr ich bitten kann:
Zünd Du in meinem Herzen
Dein heilig' Feuer an.
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Autor: Helene Most
Melodie: Ach bleib mit deiner Gnade
oder: Jesus, der ist mein Leben
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Mein Lied dem Herrn
von Helene Most
Verlag Friedrich Alber
Ravensburg, o. J. (1910?)
Thema: Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Helene Most (* 1883 in Stettin/Königreich Preußen; † 1913) war eine deutsche Dichterin und Dominikanerin, die sich nach ihrem Ordenseintritt im Jahr 1907 Maria Regina Most nannte. Sie wurde als Tochter eines Kaufmanns geboren und evangelisch-lutherisch getauft. Sie verlor früh ihre Mutter und studierte ab dem 16. Lebensjahr am Lehrerinnenseminar in Berlin. Mit 17 Jahren trat sie nach längerer Kränklichkeit zur katholischen Konfession über und später in das Dominikanerinnen-Kloster St. Magdalena in Speyer ein. Ihre geistliche Lyrik erschien ohne Jahresangabe (um 1910) im Friedrich-Alber-Verlag Ravensburg unter dem Titel 'Mein Lied dem Herrn'.
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