amras_de
Nun Aug' und Herz erhoben
Photo: auf der Insel Wight
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Nun Aug' und Herz erhoben
1.) Nun Aug' und Herz erhoben,
Die Hilfe kommt von dort!
Musst dich dem Herrn verloben, (a)
Der Herr ist unser Hort.
Der durch sein heiligs 'Werde!'
Erschuf vor aller Zeit
Den Himmel und die Erde
In ihrer Herrlichkeit.
2.) Der schickt durch alle Zeiten,
Voraus sein Angesicht.
Lässt deinen Fuß nicht gleiten
Und schläft, noch schlummert nicht.
Er ist in Tag und Nächten
Dein Schirm und dein Panier, (b)
Der Schatten deiner Rechten,
Die Decke über dir.
3.) Ob's treffe oder fehle,
Was du dir ausersehn,
Er hütet deine Seele
Und lässt dir nichts geschehn.
Auf allen deinen Wegen,
Wo du gehst aus und ein,
Muss seine Lieb' dein Segen,
Sein Geist dein Tröster sein.
(a) verbinden
(b) Sinnspruch auf einem Wappen, (Lebens-) Motto
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Johannes Friedrich Möller
mögl. Melodie: Befiehl du deine Wege
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Geistliche Lieder im neunzehnten Jahrhundert
Herausgegeben von L. K. Otto Kraus
Druck und Verlag Chr. Friedrich Will
Darmstadt, 1863
Liednummer 217
Thema: Gottvertrauen, Kreuz und Trost
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Gegenstand: Psalm Nr. 121
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Johannes Friedrich Möller (* 13. November 1789 in Erfurt/Thüringen im Erfurter Staat (Kurfürstentum Mainz); † 20. April 1861 in Magdeburg) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und Lieddichter. Möller stammte aus einer Erfurter Pastorenfamilie und besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt, um danach bis 1813 Theologie an der Universität Göttingen zu studieren. Ab 1829 war Möller Pfarrer der Barfüßerkirche in Erfurt, wurde 1832 Konsistorialrat und übernahm 1843 das Amt eines Generalsuperintendenten der Kirchenprovinz Sachsen mit Amtssitz in Magdeburg. Dieses Amt war mit der Funktion des Ersten Dompredigers am Magdeburger Dom verbunden. Als Mitglied der preußischen Generalsynode 1846 wirkte er im Sinne der lutherischen Neuorthodoxie, die dafür eintrat, den aufkommenden Rationalismus und die Frühaufklärung einzudämmen. Möller war zweimal verheiratet und hatte neun Kinder. Er veröffentlichte unter anderem Predigtsammlungen und geistliche Lieder, von denen zwölf überregional bekannt geworden sind und in Kirchengesangbüchern des 19. und 20. Jahrhunderts stehen. Sein bekanntestes Lied ist ein Osterlied mit sieben Strophen und heißt 'O dass ich hätte mitempfunden die Freude'.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Nun Aug' und Herz erhoben
Photo: auf der Insel Wight
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Nun Aug' und Herz erhoben
1.) Nun Aug' und Herz erhoben,
Die Hilfe kommt von dort!
Musst dich dem Herrn verloben, (a)
Der Herr ist unser Hort.
Der durch sein heiligs 'Werde!'
Erschuf vor aller Zeit
Den Himmel und die Erde
In ihrer Herrlichkeit.
2.) Der schickt durch alle Zeiten,
Voraus sein Angesicht.
Lässt deinen Fuß nicht gleiten
Und schläft, noch schlummert nicht.
Er ist in Tag und Nächten
Dein Schirm und dein Panier, (b)
Der Schatten deiner Rechten,
Die Decke über dir.
3.) Ob's treffe oder fehle,
Was du dir ausersehn,
Er hütet deine Seele
Und lässt dir nichts geschehn.
Auf allen deinen Wegen,
Wo du gehst aus und ein,
Muss seine Lieb' dein Segen,
Sein Geist dein Tröster sein.
(a) verbinden
(b) Sinnspruch auf einem Wappen, (Lebens-) Motto
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Johannes Friedrich Möller
mögl. Melodie: Befiehl du deine Wege
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Geistliche Lieder im neunzehnten Jahrhundert
Herausgegeben von L. K. Otto Kraus
Druck und Verlag Chr. Friedrich Will
Darmstadt, 1863
Liednummer 217
Thema: Gottvertrauen, Kreuz und Trost
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Gegenstand: Psalm Nr. 121
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Johannes Friedrich Möller (* 13. November 1789 in Erfurt/Thüringen im Erfurter Staat (Kurfürstentum Mainz); † 20. April 1861 in Magdeburg) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und Lieddichter. Möller stammte aus einer Erfurter Pastorenfamilie und besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt, um danach bis 1813 Theologie an der Universität Göttingen zu studieren. Ab 1829 war Möller Pfarrer der Barfüßerkirche in Erfurt, wurde 1832 Konsistorialrat und übernahm 1843 das Amt eines Generalsuperintendenten der Kirchenprovinz Sachsen mit Amtssitz in Magdeburg. Dieses Amt war mit der Funktion des Ersten Dompredigers am Magdeburger Dom verbunden. Als Mitglied der preußischen Generalsynode 1846 wirkte er im Sinne der lutherischen Neuorthodoxie, die dafür eintrat, den aufkommenden Rationalismus und die Frühaufklärung einzudämmen. Möller war zweimal verheiratet und hatte neun Kinder. Er veröffentlichte unter anderem Predigtsammlungen und geistliche Lieder, von denen zwölf überregional bekannt geworden sind und in Kirchengesangbüchern des 19. und 20. Jahrhunderts stehen. Sein bekanntestes Lied ist ein Osterlied mit sieben Strophen und heißt 'O dass ich hätte mitempfunden die Freude'.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++