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So schön von Art bist du ganz zart
So schön von Art bist du ganz zart
1.) So schön von Art bist du ganz zart,
O König Christe lobesam!
In allem Reich
Ist dir nichts gleich
Solch edler Herr und schöner Nam'.
Darum billig (a) ich rühme dich,
Und bleib dir auch ganz untertan,
Mein einigs Haupt und höchste Kron'!
2.) Wenn ich mit Fug könnt' allen Schmuck
Des Messias aussinnen gar.
Wie gern mit Treu
Wollt ichs ohn' Scheu
Erzählen und beschreiben klar.
Denn er ist Gott, von welchem hat
Den Ursprung alle Schöpfung gleich,
Der doch verließ sein herrlich' Reich.
3.) Und wagt sein Gut auf mein' Armut,
Mit Tod für mich litt großen Krieg,
Aus Satans Joch
Bringt er mich hoch
Ins Himmelreich, durch seinen Sieg.
Die Lippen sein sind süß und fein
Die haben mich im Herz ergötzt
Und g'heilet, da ich war verletzt.
4.) Herr, deine Treu ist ja nicht neu,
Darum sie auch die beste ist.
Denn sie fürwahr
Die erste war,
Derhalb ich bleib an dir, mein Christ!
Du Menschensohn, du bist mein Lohn,
Beraub' mich nur dein selber nicht,
Darum ich dich von Herzen bitt'.
(a) zurecht
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Autor: Valentin Triller
Melodie: Eigene Melodie
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Der Text wurde von mir behutsam in
Strophenform übertragen und
für diese Veröffentlichung eingerichtet
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Schatz des evangelischen Kirchengesangs
im ersten Jahrhundert der Reformation
Herausgegeben von Gottlieb Freiherr von Tucher
Druck und Verlag Breitkopf und Härtel
Leipzig, 1848
Liednummer 403
Thema: Christuslied
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Valentin Triller (* 1493 in Guhrau in Schlesisches Fürstentum Liegnitz; † 1573 in Nimptsch/Schlesien) war deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer, Autor und Komponist von Kirchenliedern. Triller war Pfarrer in Oberpantenau bei Nimptsch in Schlesien. Er gab 1555 in Breslau das 'Schlesisch Singebüchlein' heraus, in welchem er neben eigenen Texten auch mittelalterliches Liedgut aufnahm. Von Valentin Triller stammt die Melodie des Kirchenliedes 'Den die Hirten lobeten sehre' (Quem pastores laudavere), das im Evangelischen Gesangbuch (EG) aus dem Jahr 1993 unter Nummer 29 steht; sowie die Melodie und erste Strophe zu 'Wir wollen fröhlich singen Gott', das am angegebenen Ort unter Nummer 167 zu finden ist. Von Triller stammt auch die zusätzliche Strophe 'Es kam ein Engel hell und klar' zu Martin Luthers Weihnachtslied 'Vom Himmel hoch, da komm ich her'. Von seinen geistlichen Liedern sind viele überregional bekannt geworden und stehen in Kirchengesangbüchern und Liedanthologien des 17. bis 19. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Lied ist ein Bußlied mit sieben Strophen und heißt 'Ach, mein Gott, sprich mir freundlich zu'. In den vierten Band der zwischen 1841 und 1877 herausgegebenen Sammlung 'Das deutsche Kirchenlied' von Karl Eduard Philipp Wackernagel (1800-1877) wurden 111 geistliche Lieder von Triller aufgenommen.
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So schön von Art bist du ganz zart
So schön von Art bist du ganz zart
1.) So schön von Art bist du ganz zart,
O König Christe lobesam!
In allem Reich
Ist dir nichts gleich
Solch edler Herr und schöner Nam'.
Darum billig (a) ich rühme dich,
Und bleib dir auch ganz untertan,
Mein einigs Haupt und höchste Kron'!
2.) Wenn ich mit Fug könnt' allen Schmuck
Des Messias aussinnen gar.
Wie gern mit Treu
Wollt ichs ohn' Scheu
Erzählen und beschreiben klar.
Denn er ist Gott, von welchem hat
Den Ursprung alle Schöpfung gleich,
Der doch verließ sein herrlich' Reich.
3.) Und wagt sein Gut auf mein' Armut,
Mit Tod für mich litt großen Krieg,
Aus Satans Joch
Bringt er mich hoch
Ins Himmelreich, durch seinen Sieg.
Die Lippen sein sind süß und fein
Die haben mich im Herz ergötzt
Und g'heilet, da ich war verletzt.
4.) Herr, deine Treu ist ja nicht neu,
Darum sie auch die beste ist.
Denn sie fürwahr
Die erste war,
Derhalb ich bleib an dir, mein Christ!
Du Menschensohn, du bist mein Lohn,
Beraub' mich nur dein selber nicht,
Darum ich dich von Herzen bitt'.
(a) zurecht
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Autor: Valentin Triller
Melodie: Eigene Melodie
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Der Text wurde von mir behutsam in
Strophenform übertragen und
für diese Veröffentlichung eingerichtet
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Schatz des evangelischen Kirchengesangs
im ersten Jahrhundert der Reformation
Herausgegeben von Gottlieb Freiherr von Tucher
Druck und Verlag Breitkopf und Härtel
Leipzig, 1848
Liednummer 403
Thema: Christuslied
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Valentin Triller (* 1493 in Guhrau in Schlesisches Fürstentum Liegnitz; † 1573 in Nimptsch/Schlesien) war deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer, Autor und Komponist von Kirchenliedern. Triller war Pfarrer in Oberpantenau bei Nimptsch in Schlesien. Er gab 1555 in Breslau das 'Schlesisch Singebüchlein' heraus, in welchem er neben eigenen Texten auch mittelalterliches Liedgut aufnahm. Von Valentin Triller stammt die Melodie des Kirchenliedes 'Den die Hirten lobeten sehre' (Quem pastores laudavere), das im Evangelischen Gesangbuch (EG) aus dem Jahr 1993 unter Nummer 29 steht; sowie die Melodie und erste Strophe zu 'Wir wollen fröhlich singen Gott', das am angegebenen Ort unter Nummer 167 zu finden ist. Von Triller stammt auch die zusätzliche Strophe 'Es kam ein Engel hell und klar' zu Martin Luthers Weihnachtslied 'Vom Himmel hoch, da komm ich her'. Von seinen geistlichen Liedern sind viele überregional bekannt geworden und stehen in Kirchengesangbüchern und Liedanthologien des 17. bis 19. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Lied ist ein Bußlied mit sieben Strophen und heißt 'Ach, mein Gott, sprich mir freundlich zu'. In den vierten Band der zwischen 1841 und 1877 herausgegebenen Sammlung 'Das deutsche Kirchenlied' von Karl Eduard Philipp Wackernagel (1800-1877) wurden 111 geistliche Lieder von Triller aufgenommen.
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