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An deinem Wort, Herr, will ich bleiben
An deinem Wort, Herr, will ich bleiben
1.) An deinem Wort, Herr, will ich bleiben
Du gibst es heut' uns wieder ein.
Das Geisteswort durch deine Boten
Soll heilig mir und teuer sein,
Durch das du aus der Sünde Jammer
Und aus des Todes finstrer Nacht
Und aus der Hölle Haft und Banden
Mich hast erlöst und freigemacht.
2.) An deinem Wort Herr, will ich bleiben,
Drauf lässt sichs bauen felsenfest,
Ich weiß ja, dass von deinen Worten
Du keins zu Boden fallen lässt.
Es werden Berg und Hügel weichen,
Es stürzt der ganze Weltkreis ein,
Eh auch das kleinste deiner Worte,
Herr Jesus, unerfüllt wird sein.
3.) An deinem Wort, Herr will ich bleiben,
Scheint's auch der Welt gering und klein.
Das kleinste Wort aus deinem Munde
Soll teurer als die Welt mir sein.
Du sprachst ein Wort, und sie entstanden,
Die Kreaturen ohne Zahl,
Du sprichst ein Wort, und Herzen schmelzen,
Die härter sind als Erz und Stahl.
4.) An deinem Wort, Herr, will ich bleiben,
Das heute uns gegeben ist,
Und ob auch keiner dran verbliebe;
Ich weiß ja, was dein Wort mir ist.
Das Wort, das meines Fußes Leuchte.
Ein Licht auf meinem Wege ist,
Lass reichlich bei den Deinen wohnen
Du mein Erlöser Jesus Christ!
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Autor: Adolf Morath
Melodie: ohne Angaben
Anlass: Sonntag und Gottesdienst
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Adolf Morath, auch Adolph bzw. Moraht (* 28. November 1805 in Hamburg, † 6. Dezember 1884 in Mölln), war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Liederdichter. Er wurde als Sohn von Jakob Daniel Mathias Morath geboren, der als Kaufmann und später Bevollmächtigter einer Seeversicherungsgesellschaft arbeitete. Adolf Morath besuchte zuerst eine Privatschule und später das Johanneum seiner Vaterstadt. Er studierte ab 1825 an der Universität in Halle/Saale Theologie, wechselte 1827 zur Universität in Göttingen und promovierte im Jahr 1828 im Fach Philosophie. Nach der Rückkehr nach Hamburg arbeitete er zuerst als Privatlehrer und engagierte sich in der Inneren Mission, wo er unter anderem an der Gründung der Rettungsanstalt des Rauhen Hauses in Horn bei Hamburg mitwirkte. Ostern 1838 kam Morath als Zweiter Pfarrer nach Mölln im Herzogtum Sachsen-Lauenburg, rückte hier 1846 zum Ersten Pfarrer auf und wirkte als solcher bis zu seinem Tod. Seine geistlichen Gedichte erschienen 1840 unter dem Titel 'Harfenklänge - Eine Sammlung christlicher Gedichte'. Sein bekanntestes Lied ist ein Tauflied mit vier Strophen und heißt 'Ich bleib bei dir, wo könnt ichs besser haben'.
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An deinem Wort, Herr, will ich bleiben
An deinem Wort, Herr, will ich bleiben
1.) An deinem Wort, Herr, will ich bleiben
Du gibst es heut' uns wieder ein.
Das Geisteswort durch deine Boten
Soll heilig mir und teuer sein,
Durch das du aus der Sünde Jammer
Und aus des Todes finstrer Nacht
Und aus der Hölle Haft und Banden
Mich hast erlöst und freigemacht.
2.) An deinem Wort Herr, will ich bleiben,
Drauf lässt sichs bauen felsenfest,
Ich weiß ja, dass von deinen Worten
Du keins zu Boden fallen lässt.
Es werden Berg und Hügel weichen,
Es stürzt der ganze Weltkreis ein,
Eh auch das kleinste deiner Worte,
Herr Jesus, unerfüllt wird sein.
3.) An deinem Wort, Herr will ich bleiben,
Scheint's auch der Welt gering und klein.
Das kleinste Wort aus deinem Munde
Soll teurer als die Welt mir sein.
Du sprachst ein Wort, und sie entstanden,
Die Kreaturen ohne Zahl,
Du sprichst ein Wort, und Herzen schmelzen,
Die härter sind als Erz und Stahl.
4.) An deinem Wort, Herr, will ich bleiben,
Das heute uns gegeben ist,
Und ob auch keiner dran verbliebe;
Ich weiß ja, was dein Wort mir ist.
Das Wort, das meines Fußes Leuchte.
Ein Licht auf meinem Wege ist,
Lass reichlich bei den Deinen wohnen
Du mein Erlöser Jesus Christ!
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Autor: Adolf Morath
Melodie: ohne Angaben
Anlass: Sonntag und Gottesdienst
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Adolf Morath, auch Adolph bzw. Moraht (* 28. November 1805 in Hamburg, † 6. Dezember 1884 in Mölln), war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Liederdichter. Er wurde als Sohn von Jakob Daniel Mathias Morath geboren, der als Kaufmann und später Bevollmächtigter einer Seeversicherungsgesellschaft arbeitete. Adolf Morath besuchte zuerst eine Privatschule und später das Johanneum seiner Vaterstadt. Er studierte ab 1825 an der Universität in Halle/Saale Theologie, wechselte 1827 zur Universität in Göttingen und promovierte im Jahr 1828 im Fach Philosophie. Nach der Rückkehr nach Hamburg arbeitete er zuerst als Privatlehrer und engagierte sich in der Inneren Mission, wo er unter anderem an der Gründung der Rettungsanstalt des Rauhen Hauses in Horn bei Hamburg mitwirkte. Ostern 1838 kam Morath als Zweiter Pfarrer nach Mölln im Herzogtum Sachsen-Lauenburg, rückte hier 1846 zum Ersten Pfarrer auf und wirkte als solcher bis zu seinem Tod. Seine geistlichen Gedichte erschienen 1840 unter dem Titel 'Harfenklänge - Eine Sammlung christlicher Gedichte'. Sein bekanntestes Lied ist ein Tauflied mit vier Strophen und heißt 'Ich bleib bei dir, wo könnt ichs besser haben'.
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