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O Pfingstengrün, o Maienzeit
Bild: Mosaik zum Pfingstmontag aus einer Laterne und Blüten
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O Pfingstengrün, o Maienzeit
1.) O Pfingstengrün, o Maienzeit,
Du Duften, Blüh'n und Sprießen,
Wie will mein Herz so weit, so weit,
Sich jubelnd Dir erschließen!
Wie wollte streng in Bann und Acht
Des Winters Macht es zwingen, –
Nun blüht es auf aus seiner Nacht
Und will vor Lust zerspringen.
2.) O Pfingstenlaub, so duftig jung,
Ihr schlanken Birkenreiser,
Mit Düften der Erinnerung
Durchströmt ihr Herz und Häuser.
Mit eurem lichten Maienschein,
Ihr Kinder goldner Sonne,
Tragt ihr in alle Welt hinein
Des Frühlings ganze Wonne!
3.) O Pfingstenblüten, hold und zart,
Ihr frischen Lenzesgaben,
Wie will an eurer reinen Art
Mein Auge sich erlaben!
Wie duftet ihr, noch unentflammt
Von Sommers heißem Glühen,
Als ob, der Kinderbrust entstammt,
Gebete aufwärts ziehen.
4.) O Pfingstengeist, der alles schafft
Auf der verjüngten Erde,
Gib auch den Herzen junge Kraft
Zu einem neuen Werde!
Durchdringe du mit Feuerschein
All unser laues Handeln,
Und wehe in die Welt hinein
Ein neues Tun und Wandeln.
5.) Gib Kraft und Feuer zum Gebet,
Wir sind so matt und träge, –
Dass zu des Höchsten Majestät
Es wieder dringen möge.
Gib Kraft, wo es zu reden heißt,
Gib Kraft zum rechten Schweigen,
Und gib uns wiederum den Geist
Der ersten Glaubenszeugen!
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Autor: Renate Pfannschmidt
Melodie: ohne Angaben
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Thema: Pfingsten
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Renate Pfannschmidt bzw. Pfannschmidt-Beutner, auch Renata, geb. Beutner (* 1862 in Berlin, Königreich Preußen; † 1939) war eine deutsche Schrifstellerin und geistliche Lieddichterin evangelischer Konfession. Sie wurde als Tochter des Chefredakteurs der Kreuzzeitung Tuiscon Beutner (1816-1882) geboren und war seit 1890 verheiratet mit dem Königlichen Musikdirektor Heinrich Pfannschmidt (1863-1944). Bereits als junge Frau veröffentliche sie erste Gedichte und Erzählungen in Kalendern und Zeitschriften. Eine Zusammenstellung ihrer Lieder erschien im Jahr 1898 in Berlin. Darüber hinaus wurden mehrere Bücher mit Erzählungen von ihr gedruckt, oft unter thematischer Auswahl. So erschienen Erzählungen aus Tirol und Oberbayern oder 'Aus dem Hochgebirg'; auch Geschichten für Kinder und junge Frauen erschienen im Druck. Im Evangelischen Gesangbuch für Brandenburg und Pommern, das 1931 in Berlin und Frankfurt/Oder erschienen ist, stehen drei Lieder von Pfannschmidt. Ihr Mann Heinrich Pfannschmidt vertonte eines ihrer Lied, 'Die Festzeiten' für Soli- u. Chorstimmen.
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O Pfingstengrün, o Maienzeit
Bild: Mosaik zum Pfingstmontag aus einer Laterne und Blüten
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O Pfingstengrün, o Maienzeit
1.) O Pfingstengrün, o Maienzeit,
Du Duften, Blüh'n und Sprießen,
Wie will mein Herz so weit, so weit,
Sich jubelnd Dir erschließen!
Wie wollte streng in Bann und Acht
Des Winters Macht es zwingen, –
Nun blüht es auf aus seiner Nacht
Und will vor Lust zerspringen.
2.) O Pfingstenlaub, so duftig jung,
Ihr schlanken Birkenreiser,
Mit Düften der Erinnerung
Durchströmt ihr Herz und Häuser.
Mit eurem lichten Maienschein,
Ihr Kinder goldner Sonne,
Tragt ihr in alle Welt hinein
Des Frühlings ganze Wonne!
3.) O Pfingstenblüten, hold und zart,
Ihr frischen Lenzesgaben,
Wie will an eurer reinen Art
Mein Auge sich erlaben!
Wie duftet ihr, noch unentflammt
Von Sommers heißem Glühen,
Als ob, der Kinderbrust entstammt,
Gebete aufwärts ziehen.
4.) O Pfingstengeist, der alles schafft
Auf der verjüngten Erde,
Gib auch den Herzen junge Kraft
Zu einem neuen Werde!
Durchdringe du mit Feuerschein
All unser laues Handeln,
Und wehe in die Welt hinein
Ein neues Tun und Wandeln.
5.) Gib Kraft und Feuer zum Gebet,
Wir sind so matt und träge, –
Dass zu des Höchsten Majestät
Es wieder dringen möge.
Gib Kraft, wo es zu reden heißt,
Gib Kraft zum rechten Schweigen,
Und gib uns wiederum den Geist
Der ersten Glaubenszeugen!
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Autor: Renate Pfannschmidt
Melodie: ohne Angaben
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Thema: Pfingsten
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Renate Pfannschmidt bzw. Pfannschmidt-Beutner, auch Renata, geb. Beutner (* 1862 in Berlin, Königreich Preußen; † 1939) war eine deutsche Schrifstellerin und geistliche Lieddichterin evangelischer Konfession. Sie wurde als Tochter des Chefredakteurs der Kreuzzeitung Tuiscon Beutner (1816-1882) geboren und war seit 1890 verheiratet mit dem Königlichen Musikdirektor Heinrich Pfannschmidt (1863-1944). Bereits als junge Frau veröffentliche sie erste Gedichte und Erzählungen in Kalendern und Zeitschriften. Eine Zusammenstellung ihrer Lieder erschien im Jahr 1898 in Berlin. Darüber hinaus wurden mehrere Bücher mit Erzählungen von ihr gedruckt, oft unter thematischer Auswahl. So erschienen Erzählungen aus Tirol und Oberbayern oder 'Aus dem Hochgebirg'; auch Geschichten für Kinder und junge Frauen erschienen im Druck. Im Evangelischen Gesangbuch für Brandenburg und Pommern, das 1931 in Berlin und Frankfurt/Oder erschienen ist, stehen drei Lieder von Pfannschmidt. Ihr Mann Heinrich Pfannschmidt vertonte eines ihrer Lied, 'Die Festzeiten' für Soli- u. Chorstimmen.
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