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Wie groß ist dieser Freudentag
Schloss Philippsruhe Hanau
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Wie groß ist dieser Freudentag
- Über das Evangelium am heiligen Christtage -
1.) Wie groß ist dieser Freudentag,
Daran man sich versammeln mag,
Zu loben unsern Gott allein,
Der jetzt sein Volk lässt fröhlich sein!
Wer ist, der dieses nicht bedenkt,
Dass Gott uns seinen Sohn geschenkt,
Uns, die wir saßen in Gefahr,
Verdammt zu bleiben immerdar?
2.) Der Engel macht uns alle gleich
Durch seine Botschaft freudenreich,
Weil große Freud in dieser Frist
Uns allen widerfahren ist.
Gott rufet jetzt in seinen Saal
Die Menschenkinder allzumal.
Denn er ist auch der Heiden Licht,
Kein Volk bleibt ausgeschlossen nicht.
3.) Seid froh, ihr Herren und ihr Knecht',
Ihr werdet heilig und gerecht
Durch dieses Kindleins Lieb' und Fleiß,
Das gar von keiner Sünde weiß.
Ihr Reich' und Arm', euch sei bewusst
Die wundersüße Weihnachtslust,
Empfanget jetzt mit frischem Mut
Eu'r Jesulein, das höchste Gut.
4.) Dies Freudenfest geht mich auch an,
So, dass ich kühnlich rühmen kann:
Geboren ist dies Kindelein
Auch mir, wie könnt' ich traurig sein?
Dies Kindlein ist erzeuget zwar
Von Ewigkeit, jedoch gebar
Maria solches auch zur Zeit
Der neuen Römer-Obrigkeit.
5.) Dies ist das Kind, das mehr vermag
Als alles, auch noch alle Tag
Geboren wird an manchem Ort
In uns durchs Sakrament und Wort.
Was jene Hirten dort gesehn,
Das kann noch täglich uns geschehn:
Das Kind wird auch geboren heut,
Im Fall man seiner sich erfreut.
6.) Heut ist es zwar in seinem Reich
Ein König, dem kein ander gleich,
Und dennoch bleibt sein treuer Sinn
So freundlich, als er war vorhin.
Er gibt uns heut' auch gar sein Herz.
Ja, wenn uns Trübsal, Angst und Schmerz
Betrüben oft bis in den Tod,
So hilft er uns aus aller Not.
7.) Ei, lasst uns diesem Jesulein
Auch heute ganz ergeben sein,
Dass er uns wiedrum Gutes tu,
Ja, stets in unser Seelen ruh'.
O Freud' und Lust zu dieser Frist,
Darin der Heiland Jesus Christ,
Der hochverlangte Wunderheld,
Geboren ist ein Mensch zur Welt!
8.) Ach Gott, wie groß war die Gefahr,
Als uns der Satan ganz und gar
Verstricket hielt in seinem Reich
Und plagt' uns grausam alle gleich!
Bald aber, als dies Kind ankam
Und unser Not zu Herzen nahm,
Da wurden aus des Teufels Macht
Wir zu der Freiheit wieder bracht.
9.) Frisch auf, ihr Sünder allzumal,
Da kommt aus seinem Freudensaal
Immanuel, das höchste Gut,
Wird willig unser Fleisch und Blut.
O welch' ein' Ehr' und Herrlichkeit,
Dass Gott vom Himmel in der Zeit
Geboren wird ein Kindelein,
Das gar will unser Bruder sein!
10.) Wie kommt es, allerliebstes Kind,
Dass wir so hoch verehret sind
Von dir mit solcher Gnad und Huld?
Ach Herr, es ist der Liebe Schuld.
Ja, du mein treuer Mitgesell,
Du freundlicher Immanuel,
Nimmst mich als deinen Bruder an.
Wer ist, der mir jetzt schaden kann?
11.) Ja, Bruder, steh uns kräftig bei,
Mach uns von allen Sünden frei,
Gib uns dein süßes Himmelbrot,
Und stärk uns in der letzten Not.
Du bist zugleich ein wahrer Gott,
Du mächtigster Herr Zebaoth,
Auch wahrer Mensch, ein Wundermann,
Der hier und dort uns segnen kann.
12.) O Freude! Du weißt Rat und Tat,
Du König, Held und Advokat.
Du bist der Sohn in's Vaters Schoß
Sehr reich von Macht, von Ehren groß.
Drauf singen wir in dieser Stunds
Halleluja mit vollem Mund.
Immanuel, wir preisen dich
Hier zeitlich und dort ewiglich.
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Text: Johann Rist
Melodie: ohne Angabe
Thema: Evangelium des Lukas, 2. Kapitel, 1. Vers
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gefunden in:
A. Fischer / W. Tümpel:
Das deutsche evangelische Kirchenlied des 17. Jahrhunderts,
Band 2, Hildesheim 1964.
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Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
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Johannes Rist (* 8. März 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.
Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; später dann das Gymnasium in Bremen.
An der Universität Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die Universität Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er Theaterstücke und trat auch selbst als Darsteller auf.
1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des früh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im Frühjahr 1635 zum Pastor im damals dänischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen zwei früh verstarben.
Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Rist durch Plünderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flüchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre später Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.
Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs Monatsgespräche, Dialoge über jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, März – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs Monatsgespräche durch Erasmus Finx ergänzt. Johann Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.
Johann Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.
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Johannes Rist (1607-1667) was a German poet and dramatist best known for the hymns he wrote. He was born at Ottensen in Holstein (today Hamburg) on 8 March 1607; the son of the Lutheran pastor of that place, Caspar Rist. He received his early training at the Johanneum in Hamburg and the Gymnasium Illustre in Bremen; he then studied theology at the University of Rinteln. Under the influence of Josua Stegman there, his interest in hymn writing began. On leaving Rinteln, he tutored the sons of a Hamburg merchant, accompanying them to the University of Rostock, where he himself studied Hebrew, mathematics, and medicine. During his time at Rostock, the Thirty Years War almost emptied the University, and Rist himself lay there for several weeks, suffering from pestilence.
In 1633 he became tutor in the house of Landschreiber Heinrich Sager at Heide, in Holstein. Two years later (1635) he was appointed pastor of the village of Wedel on the Elbe. The same year he married Elisabeth Stapel, sister of Franz Stapel, bailiff of nearby Pinneberg. They had 5 children, of whom 2 died early; Elisabeth died 1662. In 1664 he married Anna Hagedorn, born Badenhop, widow of his friend Phillipp Hagedorn. He died in Wedel on 31 August 1667.
Rist first made his name known to the literary world by a drama, Perseus (1634), which he wrote while at Heide, and in the next succeeding years he produced a number of dramatic works of which the allegory Das friedewünschende Teutschland (1647) and Das friedejauchzende Teutschland (1653) (new ed. of both by H. M. Schletterer, 1864) are the most interesting. Rist soon became the central figure in a school of minor poets. The emperor Ferdinand III crowned him laureate in 1644, ennobled him in 1653, and invested him with the dignity of a Count Palatine, an honor which enabled him to crown, and to gain numerous poets for the Elbschwanen order ("Elbe Swan Order"), a literary and poetical society which he founded in 1660. He had already, in 1645, been admitted, under the name Daphnis aus Cimbrien, to the literary order of Pegnitz, and in 1647 he became, as Der Rüstige, a member of the Fruchtbringende Gesellschaft ("Fruitbearing Society").
Wie groß ist dieser Freudentag
Schloss Philippsruhe Hanau
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Wie groß ist dieser Freudentag
- Über das Evangelium am heiligen Christtage -
1.) Wie groß ist dieser Freudentag,
Daran man sich versammeln mag,
Zu loben unsern Gott allein,
Der jetzt sein Volk lässt fröhlich sein!
Wer ist, der dieses nicht bedenkt,
Dass Gott uns seinen Sohn geschenkt,
Uns, die wir saßen in Gefahr,
Verdammt zu bleiben immerdar?
2.) Der Engel macht uns alle gleich
Durch seine Botschaft freudenreich,
Weil große Freud in dieser Frist
Uns allen widerfahren ist.
Gott rufet jetzt in seinen Saal
Die Menschenkinder allzumal.
Denn er ist auch der Heiden Licht,
Kein Volk bleibt ausgeschlossen nicht.
3.) Seid froh, ihr Herren und ihr Knecht',
Ihr werdet heilig und gerecht
Durch dieses Kindleins Lieb' und Fleiß,
Das gar von keiner Sünde weiß.
Ihr Reich' und Arm', euch sei bewusst
Die wundersüße Weihnachtslust,
Empfanget jetzt mit frischem Mut
Eu'r Jesulein, das höchste Gut.
4.) Dies Freudenfest geht mich auch an,
So, dass ich kühnlich rühmen kann:
Geboren ist dies Kindelein
Auch mir, wie könnt' ich traurig sein?
Dies Kindlein ist erzeuget zwar
Von Ewigkeit, jedoch gebar
Maria solches auch zur Zeit
Der neuen Römer-Obrigkeit.
5.) Dies ist das Kind, das mehr vermag
Als alles, auch noch alle Tag
Geboren wird an manchem Ort
In uns durchs Sakrament und Wort.
Was jene Hirten dort gesehn,
Das kann noch täglich uns geschehn:
Das Kind wird auch geboren heut,
Im Fall man seiner sich erfreut.
6.) Heut ist es zwar in seinem Reich
Ein König, dem kein ander gleich,
Und dennoch bleibt sein treuer Sinn
So freundlich, als er war vorhin.
Er gibt uns heut' auch gar sein Herz.
Ja, wenn uns Trübsal, Angst und Schmerz
Betrüben oft bis in den Tod,
So hilft er uns aus aller Not.
7.) Ei, lasst uns diesem Jesulein
Auch heute ganz ergeben sein,
Dass er uns wiedrum Gutes tu,
Ja, stets in unser Seelen ruh'.
O Freud' und Lust zu dieser Frist,
Darin der Heiland Jesus Christ,
Der hochverlangte Wunderheld,
Geboren ist ein Mensch zur Welt!
8.) Ach Gott, wie groß war die Gefahr,
Als uns der Satan ganz und gar
Verstricket hielt in seinem Reich
Und plagt' uns grausam alle gleich!
Bald aber, als dies Kind ankam
Und unser Not zu Herzen nahm,
Da wurden aus des Teufels Macht
Wir zu der Freiheit wieder bracht.
9.) Frisch auf, ihr Sünder allzumal,
Da kommt aus seinem Freudensaal
Immanuel, das höchste Gut,
Wird willig unser Fleisch und Blut.
O welch' ein' Ehr' und Herrlichkeit,
Dass Gott vom Himmel in der Zeit
Geboren wird ein Kindelein,
Das gar will unser Bruder sein!
10.) Wie kommt es, allerliebstes Kind,
Dass wir so hoch verehret sind
Von dir mit solcher Gnad und Huld?
Ach Herr, es ist der Liebe Schuld.
Ja, du mein treuer Mitgesell,
Du freundlicher Immanuel,
Nimmst mich als deinen Bruder an.
Wer ist, der mir jetzt schaden kann?
11.) Ja, Bruder, steh uns kräftig bei,
Mach uns von allen Sünden frei,
Gib uns dein süßes Himmelbrot,
Und stärk uns in der letzten Not.
Du bist zugleich ein wahrer Gott,
Du mächtigster Herr Zebaoth,
Auch wahrer Mensch, ein Wundermann,
Der hier und dort uns segnen kann.
12.) O Freude! Du weißt Rat und Tat,
Du König, Held und Advokat.
Du bist der Sohn in's Vaters Schoß
Sehr reich von Macht, von Ehren groß.
Drauf singen wir in dieser Stunds
Halleluja mit vollem Mund.
Immanuel, wir preisen dich
Hier zeitlich und dort ewiglich.
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Text: Johann Rist
Melodie: ohne Angabe
Thema: Evangelium des Lukas, 2. Kapitel, 1. Vers
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A. Fischer / W. Tümpel:
Das deutsche evangelische Kirchenlied des 17. Jahrhunderts,
Band 2, Hildesheim 1964.
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Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
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Johannes Rist (* 8. März 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.
Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; später dann das Gymnasium in Bremen.
An der Universität Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die Universität Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er Theaterstücke und trat auch selbst als Darsteller auf.
1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des früh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im Frühjahr 1635 zum Pastor im damals dänischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen zwei früh verstarben.
Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Rist durch Plünderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flüchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre später Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.
Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs Monatsgespräche, Dialoge über jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, März – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs Monatsgespräche durch Erasmus Finx ergänzt. Johann Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.
Johann Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.
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Johannes Rist (1607-1667) was a German poet and dramatist best known for the hymns he wrote. He was born at Ottensen in Holstein (today Hamburg) on 8 March 1607; the son of the Lutheran pastor of that place, Caspar Rist. He received his early training at the Johanneum in Hamburg and the Gymnasium Illustre in Bremen; he then studied theology at the University of Rinteln. Under the influence of Josua Stegman there, his interest in hymn writing began. On leaving Rinteln, he tutored the sons of a Hamburg merchant, accompanying them to the University of Rostock, where he himself studied Hebrew, mathematics, and medicine. During his time at Rostock, the Thirty Years War almost emptied the University, and Rist himself lay there for several weeks, suffering from pestilence.
In 1633 he became tutor in the house of Landschreiber Heinrich Sager at Heide, in Holstein. Two years later (1635) he was appointed pastor of the village of Wedel on the Elbe. The same year he married Elisabeth Stapel, sister of Franz Stapel, bailiff of nearby Pinneberg. They had 5 children, of whom 2 died early; Elisabeth died 1662. In 1664 he married Anna Hagedorn, born Badenhop, widow of his friend Phillipp Hagedorn. He died in Wedel on 31 August 1667.
Rist first made his name known to the literary world by a drama, Perseus (1634), which he wrote while at Heide, and in the next succeeding years he produced a number of dramatic works of which the allegory Das friedewünschende Teutschland (1647) and Das friedejauchzende Teutschland (1653) (new ed. of both by H. M. Schletterer, 1864) are the most interesting. Rist soon became the central figure in a school of minor poets. The emperor Ferdinand III crowned him laureate in 1644, ennobled him in 1653, and invested him with the dignity of a Count Palatine, an honor which enabled him to crown, and to gain numerous poets for the Elbschwanen order ("Elbe Swan Order"), a literary and poetical society which he founded in 1660. He had already, in 1645, been admitted, under the name Daphnis aus Cimbrien, to the literary order of Pegnitz, and in 1647 he became, as Der Rüstige, a member of the Fruchtbringende Gesellschaft ("Fruitbearing Society").