amras_de
Sieh, wie fein und lieblich ist's, wenn Glieder
Bild: Rose (nachbearbeitetes Photo)
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Sieh, wie fein und lieblich ist's, wenn Glieder
1.) Sieh, wie fein und lieblich ist's, wenn Glieder
Eines Leibs in Eintracht stehn,
Wenn in einer Liebe, die da Brüder,
Ein Haus darf beisammen sehn!
Wie auf Aarons (a) Haupt man Balsam gießet,
Welcher köstlich auf den Bart ihm fließet,
Auf den Saum der Kleider rinnt, (b)
So ist's, wo man eins gesinnt.
2.) Wie der Tau, der von des Hermon (c) Spitze
Auf die Berge Zions fällt -
Denn sie hat Jehova sich zum Sitze
Seines Segens hingestellt-
So erquicket Liebe unsre Herzen,
Wecket Freud' und mildert lind die Schmerzen,
Hat Verheißung für die Zeit,
Leben in die Ewigkeit.
(a) Aaron, (hebr. Aharon): der ältere Bruder und Rivale von Moses und erste Hohepriester. Man spricht in diesem Zusammenhang vom 'Aaronitischen Priestertum'. Noch heute findet im christlichen Gottesdienst der 'Aaronitische Segen' statt. Dieser erging erstmals durch Aaron für dessen Söhne.
(b) vgl. die fast wortgleiche Textstelle in Psalm 133, Vers 2
(c) Hermon ist der Name eines Bergs, der im Alten Testament erwähnt wird. Mit diesem Berg werden gute moralische Aspekte verbunden. Wahrscheinlich war der Berg auch der Ort der Verklärung Jesu. Jedenfalls spricht hierfür seine Abgeschiedenheit, während dies auf den sonst genannten Berg Tabor weniger zutrifft.
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Autor: Wilhelm Julius Schröder
Melodie: Herr und Ältster deiner Kreuzgemeine
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Gemeinde-Psalter
Vierstimmige Ausgabe
6.-9. Tausend
Bundes-Verlag
Witten/Ruhr, 1938
Liednummer 326
Thema: Nachfolge, Kirche und Mission
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Gegenstand: Psalm Nr. 133
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Friedrich Wilhelm Julius Schröder (* 25. Juni 1817 in Berlin-Pankow, Königreich Preußen; † 27. Februar 1876 in Elberfeld) war ein evangelisch-reformierter Pfarrer, Herausgeber und Schriftsteller. Schröder wurde als Sohn eines Kaufmanns geboren und studierte zuerst Medizin, wechselte dann aber das Studienfach und wählte die Theologie. Nach dem Abschluss seines Studiums reiste er durch Deutschland, England, Frankreich und Italien, worauf er im Jahr 1841 das Vikariat in Stuttgart aufnahm. Ab 1846 betreute er als Pfarrer eine Gemeinde in Schlesien, bis er 1848 zum Pfarrer in Elberfeld gewählt wurde, wo er bis zu seinem Tod im Amt blieb. Er gründete dort das 'Reformierte Wochenblatt', das von 1857 an herausgegeben wurde. Darüber hinaus verfasste er theologische Schriften und schrieb geistliche Lieder, von denen eines in den sog. Gemeinde-Psalter aus dem Jahr 1938, dem offiziellen Gesangbuch der Freien evangelischen Gemeinden, aufgenommen wurde. Es ist ein Kreuzlied zu zwei Strophen und trägt den Titel 'Sieh, wie fein und lieblich ists'.
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Sieh, wie fein und lieblich ist's, wenn Glieder
Bild: Rose (nachbearbeitetes Photo)
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Sieh, wie fein und lieblich ist's, wenn Glieder
1.) Sieh, wie fein und lieblich ist's, wenn Glieder
Eines Leibs in Eintracht stehn,
Wenn in einer Liebe, die da Brüder,
Ein Haus darf beisammen sehn!
Wie auf Aarons (a) Haupt man Balsam gießet,
Welcher köstlich auf den Bart ihm fließet,
Auf den Saum der Kleider rinnt, (b)
So ist's, wo man eins gesinnt.
2.) Wie der Tau, der von des Hermon (c) Spitze
Auf die Berge Zions fällt -
Denn sie hat Jehova sich zum Sitze
Seines Segens hingestellt-
So erquicket Liebe unsre Herzen,
Wecket Freud' und mildert lind die Schmerzen,
Hat Verheißung für die Zeit,
Leben in die Ewigkeit.
(a) Aaron, (hebr. Aharon): der ältere Bruder und Rivale von Moses und erste Hohepriester. Man spricht in diesem Zusammenhang vom 'Aaronitischen Priestertum'. Noch heute findet im christlichen Gottesdienst der 'Aaronitische Segen' statt. Dieser erging erstmals durch Aaron für dessen Söhne.
(b) vgl. die fast wortgleiche Textstelle in Psalm 133, Vers 2
(c) Hermon ist der Name eines Bergs, der im Alten Testament erwähnt wird. Mit diesem Berg werden gute moralische Aspekte verbunden. Wahrscheinlich war der Berg auch der Ort der Verklärung Jesu. Jedenfalls spricht hierfür seine Abgeschiedenheit, während dies auf den sonst genannten Berg Tabor weniger zutrifft.
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Autor: Wilhelm Julius Schröder
Melodie: Herr und Ältster deiner Kreuzgemeine
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Gemeinde-Psalter
Vierstimmige Ausgabe
6.-9. Tausend
Bundes-Verlag
Witten/Ruhr, 1938
Liednummer 326
Thema: Nachfolge, Kirche und Mission
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Gegenstand: Psalm Nr. 133
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Friedrich Wilhelm Julius Schröder (* 25. Juni 1817 in Berlin-Pankow, Königreich Preußen; † 27. Februar 1876 in Elberfeld) war ein evangelisch-reformierter Pfarrer, Herausgeber und Schriftsteller. Schröder wurde als Sohn eines Kaufmanns geboren und studierte zuerst Medizin, wechselte dann aber das Studienfach und wählte die Theologie. Nach dem Abschluss seines Studiums reiste er durch Deutschland, England, Frankreich und Italien, worauf er im Jahr 1841 das Vikariat in Stuttgart aufnahm. Ab 1846 betreute er als Pfarrer eine Gemeinde in Schlesien, bis er 1848 zum Pfarrer in Elberfeld gewählt wurde, wo er bis zu seinem Tod im Amt blieb. Er gründete dort das 'Reformierte Wochenblatt', das von 1857 an herausgegeben wurde. Darüber hinaus verfasste er theologische Schriften und schrieb geistliche Lieder, von denen eines in den sog. Gemeinde-Psalter aus dem Jahr 1938, dem offiziellen Gesangbuch der Freien evangelischen Gemeinden, aufgenommen wurde. Es ist ein Kreuzlied zu zwei Strophen und trägt den Titel 'Sieh, wie fein und lieblich ists'.
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