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Gott, du bist die Liebe
Bild: Rose (nachbearbeitetes Photo)
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Gott, du bist die Liebe
1.) Gott, du bist die Liebe,
Deines Herzens Triebe,
Diese dringen dich.
Du willst, dass ich lebe
Und mich dir ergebe,
Herr, hier hast du mich!
O mein Heil,
Dein Liebesseil
Ziehe mich von dieser Erden,
Dein, nur dein zu werden.
2.) Gott, du bist die Liebe,
Die ich oft betrübe,
Die mich dennoch trägt.
Die mich mit Erbarmen
Und mit Liebes-Armen
Auf die Achseln legt.
O mein Hort,
Regiere fort
Alle meine Tritt' und Schritte,
Höre, was ich bitte.
3.) Gott, du bist die Liebe,
Und nach diesem Triebe
Ist es auch geschehn,
Dass sich dein Herz lenket,
Einen Mittler schenket,
Den wir leiden sehn.
Dessen Blut
Macht alles gut,
Und versetzt uns arme Sünder
In die Zahl der Kinder.
4.) Gott, du willst aus Liebe,
Dass ich Glauben übe,
Und voll Liebe sei.
O Anfang und Ende!
Nimm mich in die Hände,
Mach mein Herze neu.
O mein Hort,
Gib mir durchs Wort
Beides, Wollen und Vollbringen,
So wird es gelingen.
5.) Gott, du bleibst die Liebe,
Und derselben Triebe
Hören niemals auf.
Wenn ich auch einst sterbe,
Und dein Reich ererbe,
Wenn sich schließt mein Lauf,
So bleibt doch
Die Liebe noch,
Und bei jener Schar der Frommen
Lieb ich dich vollkommen.
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Autor: Johann Christian Schlipalius
Melodie: Jesu, meine Freude
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Ein kleiner Beytrag zum Bau des Reiches Jesu
in einigen geistlichen Liedern über wichtige Stellen der heiligen Schrift
verfertiget von M. Johann Christian Schlipalius, Freytagsprediger zum heil. Creuz in Dreßden
Verlag des Waisenhauses, Halle/Saale, 1761
Liednummer 35
Thema: Gottes Reich und Eigenschaften
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Johann Christian Schlipalius, (* 1719 in Oels/Schlesien, † 01.01.1764 in Dresden) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und Lieddichter. Nach seinem Studium in Breslau, Leipzig und Wittenberg wurde er zunächst Garnisonsprediger auf der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz. Anschließend war er als Diakon an der Kirche zum Heiligen Kreuz in Dresden tätig, bis er im Jahr 1746 als Pfarrer an die Frauenkirche in Dresden berufen wurde.
Er verfasste neben Büchern zu lokal-historischen Themen auch geistliche Lieder, die 1761 am Verlagsort Halle/Saale 1761 unter dem Titel 'Ein kleiner Beytrag zum Bau des Reiches Jesu in einigen geistlichen Liedern über wichtige Stellen der heiligen Schrift' erschienen.
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Gott, du bist die Liebe
Bild: Rose (nachbearbeitetes Photo)
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Gott, du bist die Liebe
1.) Gott, du bist die Liebe,
Deines Herzens Triebe,
Diese dringen dich.
Du willst, dass ich lebe
Und mich dir ergebe,
Herr, hier hast du mich!
O mein Heil,
Dein Liebesseil
Ziehe mich von dieser Erden,
Dein, nur dein zu werden.
2.) Gott, du bist die Liebe,
Die ich oft betrübe,
Die mich dennoch trägt.
Die mich mit Erbarmen
Und mit Liebes-Armen
Auf die Achseln legt.
O mein Hort,
Regiere fort
Alle meine Tritt' und Schritte,
Höre, was ich bitte.
3.) Gott, du bist die Liebe,
Und nach diesem Triebe
Ist es auch geschehn,
Dass sich dein Herz lenket,
Einen Mittler schenket,
Den wir leiden sehn.
Dessen Blut
Macht alles gut,
Und versetzt uns arme Sünder
In die Zahl der Kinder.
4.) Gott, du willst aus Liebe,
Dass ich Glauben übe,
Und voll Liebe sei.
O Anfang und Ende!
Nimm mich in die Hände,
Mach mein Herze neu.
O mein Hort,
Gib mir durchs Wort
Beides, Wollen und Vollbringen,
So wird es gelingen.
5.) Gott, du bleibst die Liebe,
Und derselben Triebe
Hören niemals auf.
Wenn ich auch einst sterbe,
Und dein Reich ererbe,
Wenn sich schließt mein Lauf,
So bleibt doch
Die Liebe noch,
Und bei jener Schar der Frommen
Lieb ich dich vollkommen.
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Autor: Johann Christian Schlipalius
Melodie: Jesu, meine Freude
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Ein kleiner Beytrag zum Bau des Reiches Jesu
in einigen geistlichen Liedern über wichtige Stellen der heiligen Schrift
verfertiget von M. Johann Christian Schlipalius, Freytagsprediger zum heil. Creuz in Dreßden
Verlag des Waisenhauses, Halle/Saale, 1761
Liednummer 35
Thema: Gottes Reich und Eigenschaften
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Johann Christian Schlipalius, (* 1719 in Oels/Schlesien, † 01.01.1764 in Dresden) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und Lieddichter. Nach seinem Studium in Breslau, Leipzig und Wittenberg wurde er zunächst Garnisonsprediger auf der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz. Anschließend war er als Diakon an der Kirche zum Heiligen Kreuz in Dresden tätig, bis er im Jahr 1746 als Pfarrer an die Frauenkirche in Dresden berufen wurde.
Er verfasste neben Büchern zu lokal-historischen Themen auch geistliche Lieder, die 1761 am Verlagsort Halle/Saale 1761 unter dem Titel 'Ein kleiner Beytrag zum Bau des Reiches Jesu in einigen geistlichen Liedern über wichtige Stellen der heiligen Schrift' erschienen.
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