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Jesu Nam' und Jesu Blut
Jesu Nam' und Jesu Blut
1.) Jesu Nam' und Jesu Blut,
Jesus ist das höchste Gut,
Das im Himmel und auf Erden
Jemand kann gewünschet werden.
2.) Jesu Name sei mein Teil,
Außer Jesu ist kein Heil,
Nur allein in Jesu Namen
Liegt der Segen Gottes! Amen.
3,) Jesu Blut an's Herzens Tür,
Sei mein Zeichen für und für,
Auch in diesem neuen Jahre,
Bis ich hin zu Jesu fahre.
4.) Jesu Blut fließ in mich ein,
Mach mir Leib und Seele rein.
Seine Wunderkraft und Güte
Dringe ganz durch mein Gemüte!
5.) Jesu Blutgerechtigkeit
Ist mein Schmuck und Ehrenkleid,
Jesu Blut ist meine Wonne,
Jesu Name meine Sonne!
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Autor: Christoph Karl Ludwig von Pfeil
Melodie: ohne Angaben
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gefunden in:
Hausschatz in geistlichen Liedern aus des
Reichsfreiherrn Christoph Karl Ludwig von Pfeil
Herausgegeben von Eduard Teichmann
verlegt bei E.P. Scheitlins
Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, 1852
Thema: Beschneidungsfest
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Christian Christoph Karl Ludwig von Pfeil, Reichsfreiherr (* 20. Januar 1712 in Grünstadt; † 20. Januar 1784 in Unterdeuffstetten bei Crailsheim) war ein Jurist, Diplomat, Staatsminister, evangelischer religiöser Liederdichter und Schriftsteller.
Pfeil wurde als Sohn des württembergischen Oberhofgerichtsassessors Quirin Heinrich von Pfeil geboren. Die Familie stammte aus altem schlesischem Geschlecht. Er studierte von 1728 an in Halle/Saale, wo er durch August Hermann Francke beeinflusst wurde, und danach in Tübingen Rechtswissenschaft. Unter dem Einfluss seiner in Stuttgart lebenden Schwester erlebte er seine christliche Bekehrung. Er heiratete am 12.10.1734. Er nahm in Württemberg 1737 eine Anstellung als Staats- und Verwaltungsmann an, die er ab 1763 in Preußen mit glänzendem Erfolg als Staatsminister fortsetzte.
Pfeil war darüber hinaus ein fruchtbarer Kirchenliederdichter und religiöser Schriftsteller. Zeit seines Lebens ließ er selbst allein 940 Lieder drucken. Außerdem verfasste er eine gereimte Übersetzung mehrerer Bibelteile.
Angeregt durch eine Bibeladaption von Johann Albrecht Bengel ('Erklärte Offenbarung Johannis'), die 1740 veröffentlicht wurde, ließ Pfeil 1741 eine Gedichtsammlung über dieses Buch unter dem Titel 'Apokalyptische Lieder von der offenbarten Herrlichkeit und Zukunft des Herrn' drucken. Dieses Werk war zu seiner Zeit derart erfolgreich, dass weitere Auflagen 1743 bzw. 1753 folgen konnten.
Sein religiöser Einfluss in evangelisch-pietistische Kreise war stark. Von dem evangelischen Berliner Lehrer und Liederdichter Friedrich Samuel Dreger ist beispielsweise bekannt, dass dieser aufgrund eines Kirchenlieds Pfeils christliche Bekehrung erfuhr.
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Jesu Nam' und Jesu Blut
Jesu Nam' und Jesu Blut
1.) Jesu Nam' und Jesu Blut,
Jesus ist das höchste Gut,
Das im Himmel und auf Erden
Jemand kann gewünschet werden.
2.) Jesu Name sei mein Teil,
Außer Jesu ist kein Heil,
Nur allein in Jesu Namen
Liegt der Segen Gottes! Amen.
3,) Jesu Blut an's Herzens Tür,
Sei mein Zeichen für und für,
Auch in diesem neuen Jahre,
Bis ich hin zu Jesu fahre.
4.) Jesu Blut fließ in mich ein,
Mach mir Leib und Seele rein.
Seine Wunderkraft und Güte
Dringe ganz durch mein Gemüte!
5.) Jesu Blutgerechtigkeit
Ist mein Schmuck und Ehrenkleid,
Jesu Blut ist meine Wonne,
Jesu Name meine Sonne!
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Autor: Christoph Karl Ludwig von Pfeil
Melodie: ohne Angaben
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gefunden in:
Hausschatz in geistlichen Liedern aus des
Reichsfreiherrn Christoph Karl Ludwig von Pfeil
Herausgegeben von Eduard Teichmann
verlegt bei E.P. Scheitlins
Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, 1852
Thema: Beschneidungsfest
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Christian Christoph Karl Ludwig von Pfeil, Reichsfreiherr (* 20. Januar 1712 in Grünstadt; † 20. Januar 1784 in Unterdeuffstetten bei Crailsheim) war ein Jurist, Diplomat, Staatsminister, evangelischer religiöser Liederdichter und Schriftsteller.
Pfeil wurde als Sohn des württembergischen Oberhofgerichtsassessors Quirin Heinrich von Pfeil geboren. Die Familie stammte aus altem schlesischem Geschlecht. Er studierte von 1728 an in Halle/Saale, wo er durch August Hermann Francke beeinflusst wurde, und danach in Tübingen Rechtswissenschaft. Unter dem Einfluss seiner in Stuttgart lebenden Schwester erlebte er seine christliche Bekehrung. Er heiratete am 12.10.1734. Er nahm in Württemberg 1737 eine Anstellung als Staats- und Verwaltungsmann an, die er ab 1763 in Preußen mit glänzendem Erfolg als Staatsminister fortsetzte.
Pfeil war darüber hinaus ein fruchtbarer Kirchenliederdichter und religiöser Schriftsteller. Zeit seines Lebens ließ er selbst allein 940 Lieder drucken. Außerdem verfasste er eine gereimte Übersetzung mehrerer Bibelteile.
Angeregt durch eine Bibeladaption von Johann Albrecht Bengel ('Erklärte Offenbarung Johannis'), die 1740 veröffentlicht wurde, ließ Pfeil 1741 eine Gedichtsammlung über dieses Buch unter dem Titel 'Apokalyptische Lieder von der offenbarten Herrlichkeit und Zukunft des Herrn' drucken. Dieses Werk war zu seiner Zeit derart erfolgreich, dass weitere Auflagen 1743 bzw. 1753 folgen konnten.
Sein religiöser Einfluss in evangelisch-pietistische Kreise war stark. Von dem evangelischen Berliner Lehrer und Liederdichter Friedrich Samuel Dreger ist beispielsweise bekannt, dass dieser aufgrund eines Kirchenlieds Pfeils christliche Bekehrung erfuhr.
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