amras_de
Du bist, o Gott, das Leben und das Licht
Photo: Skulptur auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Du bist, o Gott, das Leben und das Licht
1.) Du bist, o Gott, das Leben und das Licht
Der Wunderwelt vor unserm Angesicht.
Der stille Schein der Nacht, des Tages Glut
Ist nur dein Wiederschein in trüber Flut.
Wohin wir schaun ist deiner Glorie Schein,
Und aller Welten All, o Herr, ist dein.
2.) Wenn langsam wie zum Lebewohl verzieht
Die Abendsonne und in Wölkchen flieht,
Wenn leis am Himmel goldne Fensterlein
Uns zeigen Bahn ins Vaterland hinein:
Der Sonne Glanz, des Tages letzter Schein
Und aller Welten All, o Herr, ist dein.
3.) Wenn stille Nacht mit sanfter Dunkelheit
Der Erde Regionen überstreut,
Dem dunklen schönen Wundervogel gleich,
Dess' Fittig (a) ist an Perlen-Augen reich:
Das tiefe Dunkel und der milde Schein
Und aller Welten All, o Herr, ist dein.
4.) Wenn jugendlich der Frühling uns umfängt,
Wenn sommerlich die Sonne reift und sengt, -
Dein Odem wärmt die Blumen grün und frisch
Und deine Hand deckt jedem einen Tisch.
Herr, aller Welten All ist selig d e i n :
Wie bliebe noch mein Herz unselig m e i n ?
(a) Flügel
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Jan Pol
Melodie: ohne Angaben
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Christoterpe
Ein Taschenbuch für christliche Leser
auf das Jahr 1850
Herausgegeben mit mehreren Andern
von Albert Knapp
Universitätsbuchhandlung Karl Winter
Heidelberg
Thema: Gottes Reich und Eigenschaften
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Jan Pol, (* 5. Februar 1807 in Borne/Provinz Overijssel in den Niederlanden, + 6. August 1838), war evangelischer Pfarrer und Kirchenlieddichter. Er wurde als Sohn eines Kaufmann geboren, der nur wenige Monate nach der Geburt des Sohnes starb. Seine Mutter war die Tochter des 1819 verstorbenen Pfarrers J.H.B. Natorp. Pol besuchte die Bürgerschule in Herdecke, später die Schulen in Soest und Düsseldorf und anschließend die Universität in Bonn, wo er von 1827 bis 1830 Theologie studierte. Nach einer kurzen Zeit als Hauslehrer übernahm 1832 er das Pfarramt von Heedfeld (heute ein Ortsteil von Schalksmühle in Nordrhein-Westfalen). Mit seinem Amtskollegen Ludwig Josephson aus Iserlohn (1809-1877) gab er die 'Evangelischen Zeugnisse', ein Periodikum mit Predigten heraus. Bei seinem frühen Tod mit 31 Jahren hinterließ er neben seiner Witwe fünf Kinder.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
Jan Pols Lieder/ Hymns
¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
Ach, wann wirst du wiederkommen
Der Heiland kommt mit Freuden
Der Herr ist mein Hirt, wer zählet die Herde
Du bist, o Gott, das Leben und das Licht
Herr Gott, du Helfer Israels
König, der für mich gestritten
Nun mach dich auf und werde Licht
Nur eine Sonne scheint der Welt
O, dass mein Herz dir immer schlüge
Wir stehn am Weg nach Kanaan
Du bist, o Gott, das Leben und das Licht
Photo: Skulptur auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Du bist, o Gott, das Leben und das Licht
1.) Du bist, o Gott, das Leben und das Licht
Der Wunderwelt vor unserm Angesicht.
Der stille Schein der Nacht, des Tages Glut
Ist nur dein Wiederschein in trüber Flut.
Wohin wir schaun ist deiner Glorie Schein,
Und aller Welten All, o Herr, ist dein.
2.) Wenn langsam wie zum Lebewohl verzieht
Die Abendsonne und in Wölkchen flieht,
Wenn leis am Himmel goldne Fensterlein
Uns zeigen Bahn ins Vaterland hinein:
Der Sonne Glanz, des Tages letzter Schein
Und aller Welten All, o Herr, ist dein.
3.) Wenn stille Nacht mit sanfter Dunkelheit
Der Erde Regionen überstreut,
Dem dunklen schönen Wundervogel gleich,
Dess' Fittig (a) ist an Perlen-Augen reich:
Das tiefe Dunkel und der milde Schein
Und aller Welten All, o Herr, ist dein.
4.) Wenn jugendlich der Frühling uns umfängt,
Wenn sommerlich die Sonne reift und sengt, -
Dein Odem wärmt die Blumen grün und frisch
Und deine Hand deckt jedem einen Tisch.
Herr, aller Welten All ist selig d e i n :
Wie bliebe noch mein Herz unselig m e i n ?
(a) Flügel
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Jan Pol
Melodie: ohne Angaben
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Christoterpe
Ein Taschenbuch für christliche Leser
auf das Jahr 1850
Herausgegeben mit mehreren Andern
von Albert Knapp
Universitätsbuchhandlung Karl Winter
Heidelberg
Thema: Gottes Reich und Eigenschaften
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Jan Pol, (* 5. Februar 1807 in Borne/Provinz Overijssel in den Niederlanden, + 6. August 1838), war evangelischer Pfarrer und Kirchenlieddichter. Er wurde als Sohn eines Kaufmann geboren, der nur wenige Monate nach der Geburt des Sohnes starb. Seine Mutter war die Tochter des 1819 verstorbenen Pfarrers J.H.B. Natorp. Pol besuchte die Bürgerschule in Herdecke, später die Schulen in Soest und Düsseldorf und anschließend die Universität in Bonn, wo er von 1827 bis 1830 Theologie studierte. Nach einer kurzen Zeit als Hauslehrer übernahm 1832 er das Pfarramt von Heedfeld (heute ein Ortsteil von Schalksmühle in Nordrhein-Westfalen). Mit seinem Amtskollegen Ludwig Josephson aus Iserlohn (1809-1877) gab er die 'Evangelischen Zeugnisse', ein Periodikum mit Predigten heraus. Bei seinem frühen Tod mit 31 Jahren hinterließ er neben seiner Witwe fünf Kinder.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
Jan Pols Lieder/ Hymns
¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
Ach, wann wirst du wiederkommen
Der Heiland kommt mit Freuden
Der Herr ist mein Hirt, wer zählet die Herde
Du bist, o Gott, das Leben und das Licht
Herr Gott, du Helfer Israels
König, der für mich gestritten
Nun mach dich auf und werde Licht
Nur eine Sonne scheint der Welt
O, dass mein Herz dir immer schlüge
Wir stehn am Weg nach Kanaan