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Ach, angenehmes Leben
Ach, angenehmes Leben
1.) Ach, angenehmes Leben,
Wenn sich in Einsamkeit
Seel', Aug' und Herz erheben,
Ohn' Furcht, Spott Hohn und Neid
Zu Gottes Gnadenstuhl,
Und so die Not erwehnen, (a)
Mit Sehnen und mit Tränen,
Da ist des Geistes Schul'.
2.) Wer seine Zeit hienieden
Zubringt vor Gott allein,
Von Menschen abgeschieden,
Der kann nicht einsam sein.
Wenn Joseph einsam ist,
So muss ein Engel kommen,
Im Schlaf zu diesem Frommen, -
Bedenk es wohl, mein Christ.
3.) Sind Menschen weggeflogen,
So ist doch Gott bei dir,
Sind Freunde weggezogen,
So sind die Engel hier.
Wenn du in Einsamkeit
Dich nach dem Himmel schwingest
Und dich zu Jesu dringest,
Ist er von dir nicht weit.
4.) Wer dieses hat erfahren,
Der sehnet sich danach,
Dass er die Zeit und Jahren
Stets so verbringen mag,
Und mit Immanuel (b)
Aufs Feld allein mag gehen,
Wo ihn kann niemand sehen,
Als der sein Reis-Gesell.
5.) Da kann man freudig bitten,
Was uns im Leben fehlt,
Und frei das Herz ausschütten,
Dass nichts alsdenn verhehlt.
Da kann man in der Still'
Vor seinen Vater treten
Mit Seufzen und mit Beten
Und bitten was man will.
6.) Wer darf auf dieser Erden
In Gegenwart der Welt
Vor Gott sich so gebärden,
Dass ihr das Tun gefällt.
Sie höhnt, und achtets nicht,
Gott aber lässt in allen
Das Tun ihm wohlgefallen,
Was ihm zum Preis (c) geschicht. (d)
7.) Gott richtet nach dem Herzen
Und sieht den Willen an.
Wer kommt mit Reu' und Schmerzen
Und tut, so viel er kann,
Der ist sein liebes Kind,
Bei dem ist er zugegen
Und das bei ihm viel Segen
An Leib und Seele findt.
8.) Ach, lass mich dich umfassen,
O mein Herr Jesu Christ,
Wenn Menschen mich verlassen,
Und niemand bei mir ist.
Ich will in Einsamkeit
Mein Leben gern beschließen,
Wenn mich nur dein Ersüßen
Bis an mein End' erfreut.
(a) austreiben
(b) Ehrentitel für Jesus Christus
(c) Lob
(d) alte Form von 'geschieht'
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Lorenz Lorenzen
Melodie: Von Gott will ich nicht lassen
oder: Aus meines Herzens Grunde
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
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gefunden in:
Evangelia Melodica
Geistliche Lieder und Lobgesänge
von Laurentio Laurenti (Lorenz Lorenzen)
verlegt Bremen 1700
Thema: Neujahr
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Lorenz Lorenzen, auch Laurens Laurensen oder Laurentius Laurentii, * 8. Juni 1660 zu Husum, + 29. Mai 1722 in Bremen) war evangelischer Theologe, Kantor und Kirchenlieddichter.
Sein Vater war angesehener Bürger der Heimatstadt und musikalisch sehr interessiert. Lorenz Lorenzen studierte in Kiel und wurde im Jahr 1684 als Kantor und Musikdirektor an den Dom von Bremen berufen, wo er in diesem Amt 38 Jahre Dienst tat.
1685 wurde durch ihn der erste Bremer Domchor ins Leben gerufen. Lorenzen trat als bedeutender Dichter von Kirchenliedern im pietistischen Kreis von Philipp Jakob Spener hervor. 150 Lieder, die wegen ihrer Echtheit und ihrem poetischen Gehalt bekannt wurden, sind im Druck unter dem Titel 'Evangelia Melodica' bei Johann Wessel 1700 in Bremen erschienen.
Im heutigen Evangelischen Gesangbuch (EG) ist das Osterlied 'Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin' (EG 114) und das Lied auf das Ende des Kirchenjahres 'Ermuntert euch, ihr Frommen' (EG 151) enthalten.
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Lorenz Lorenzens Lieder/ Hymns
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Ach Gott, mich drückt der schwere Stein
Ach wie erschrickt die böse Welt
Ach, ach, es ist ein elend Ding
Ach, angenehmes Leben
Ach, bedenke doch die Güte
Ach, dass ein jeder nähm in Acht
Ach, Gott, es hat mich ganz verderbt
Ach, lass mein Herz dein Weinberg sein
Ach, mein Schifflein will versinken
Ach, wie lieblich ist zu hören
Ach, wo ist mein Freund geblieben
Als elf der Jünger an der Zahl
Also hat Gott die Welt geliebet und geschätzet
Auf, auf, mein Herz, ermuntre dich und freue dich
Bedenke doch mein Herz
Das größeste Gebot ist Gott von Herzen lieben
Das ist des rechten Glaubensart
Das ist ein Hirt der Schaf allein
Das ist ein rechtes Hochzeitsfest
Das Leben ist ein Pilgrimschaft
Das Licht bricht ein mit hellem Schein
Der Heiland ist gewiss von Toten auferstanden
Der König ladet groß und klein
Der Richter hat sich aufgemacht
Der Same, den Gott hat gestreut
Die Engel, die im Himmelslicht den Höchsten fröhlich loben
Die nichts als Herr Herr sagen
Die Not ist groß und mancherlei
Die Zeit bricht an, du musst davon
Dies ist die Summa der Gebot
Dies ist mein lieber Sohn
Du bist ins Schiff getreten ein
Erschrecklich ist zu hören
Es sind schon die letzten Zeiten
Gebt Gott, was Gottes ist, und was allein gebühret
Geh aus mein Herz, nun ist es Zeit
Gott hat ein großes Mahl bereit
Gott hat wahrlich nicht gesendet
Gott sorget für die Seinen
Halt haus, o Mensch, in dieser Zeit
Hat dich, o Mensch, taub, stumm und blind
Herr Jesu, sei gepriesen für das, was du erwiesen
Heut freue dich du Christenschar
Heut ist ein angenehmer Tag
Hochmütigs Herz, wo denkst du hin
Hütet euch, ihr frommen Herzen
Ihr armen Sünder, kommt zu Hauf
Ihr Armen voll Beschwerden, die ihr
Ihr Menschen, denkt im Leben an jenen großen Tag
Jesu, jammervolles Herze, der du sorgest
Jesu, lass mich täglich zeugen
Kehre wieder, liebste Seele, kehre wieder
Kommet, ihr getreuen Knechte, ihr Gesegneten
Kommt, ihr Blinden, kommt am Wege
Lass dich, o Mensch, bewegen
Liebster Vater, ich erschein und will mich
Mein Herz betrübe dich doch nicht
Mein Herz, denk an dein Ende und sterbe
Mein Herz, schick dich zum Leiden
Mein Herze, mach dich auf, noch ist es Zeit
Muss es denn also geschehen
Nimm hin mein Herz den Heilgen Geist
Nimmer von dem Tempel kommen
Nun ist die Freudenzeit erfüllt
Nun Kindlein bleibt an Jesu Mutterherzen
Nun mein Geist soll Gott erheben
Nun, Herr Jesu, meine Sonne, meine Liebe
O gar ungleiches Paar, das sich hier stellet dar
O große Seligkeit, wenn man kann Jesum sehen
O himmlische Barmherzigkeit, die Jesus uns anpreiset
O Jammer und Elende, was hat der Fall gemacht
O Jesu Christ, mein Leben, komm reiche mir die Hand
O Lieb, o Lieb, o Wunderkraft, o süßes Öl
O Mensch, liegst du in deinem Blut
O Mensch, wie ist dein Herz bestellt
O süßes Gnadenwort, das Jesu Mund
O törichtes Geschlecht, o blindes Erdenwesen
O Tränenguss, den Jesus lässt
O Welt, die Stund und Zeiten erwachen zum Gericht
O, ewige Barmherzigkeit, die Jesus uns anpreiset
O, Seele, lass des Geistes Schwert
Richtet nicht, ihr Menschenkinder
Seele, kannst du was ergründen
Seele, sei bereit zu geben Rechnung vor des Höchsten
Selig ist, wer sich mit Macht dringt zu Jesu
Selig sind die Glaubens-Augen
Sollt ich meinen Jesum lassen, nein ach nein
Steh auf, betrübte Seele, steh auf
Verwundre dich und denke nach
Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin
Wahrlich, wahrlich spricht der Mund
Wann soll ein Ende nehmen mein Jammer
Warum häufst du jeden Morgen, armes Herz
Warum willst du doch für morgen
Was bricht für eine Zeit herein, was höret man
Was ist am Sabbath deine Pflicht
Was ist, mein Herz, doch lieblicher
Was sind die Kinder dieser Welt
Was willst du dich doch rühmen
Weil viele sich ausschließen von Gottes Abendmahl
Weil wir sind ausgesandt von Gott
Wem Gott will offenbaren
Wenn dort des Allerhöchsten Sohn
Wenn ihr nun der Verwüstung Gräuel seht an
Wenn man sein Herz gen Himmel wendet
Wer Jesum recht erkennet
Wer wünschet nicht vor Gott gerecht
Wie des Herren Jesu Leben
Wie freuet sich mein ganzes Ich
Wie grausam hat der Feind verderbt
Wie ist der Pharisäer Geist so boshaft
Wie ist die Welt so feindschaftsvoll
Wie lang hat Gott Geduld mit unsrer Sündenschuld
Wie lange willst du hinken
Wie sehnet sich der Herr im Geist zu helfen
Wie selig sind, die Gottes Wort recht hören
Wie spüret doch ein Kranker nach
Wie stellet doch der Schlangen List
Wie wenig sind zu dieser Zeit
Wie wird doch so gering die Reinigung
Wo bleibet die Barmherzigkeit
Wo gehst du, liebster Jesu, hin
Wo soll ich mehr um flehen als um Barmherzigkeit
Wohl auf, mein Herz, verlass die Welt
Wohl dem, der fest im Glauben steht
Ach, angenehmes Leben
Ach, angenehmes Leben
1.) Ach, angenehmes Leben,
Wenn sich in Einsamkeit
Seel', Aug' und Herz erheben,
Ohn' Furcht, Spott Hohn und Neid
Zu Gottes Gnadenstuhl,
Und so die Not erwehnen, (a)
Mit Sehnen und mit Tränen,
Da ist des Geistes Schul'.
2.) Wer seine Zeit hienieden
Zubringt vor Gott allein,
Von Menschen abgeschieden,
Der kann nicht einsam sein.
Wenn Joseph einsam ist,
So muss ein Engel kommen,
Im Schlaf zu diesem Frommen, -
Bedenk es wohl, mein Christ.
3.) Sind Menschen weggeflogen,
So ist doch Gott bei dir,
Sind Freunde weggezogen,
So sind die Engel hier.
Wenn du in Einsamkeit
Dich nach dem Himmel schwingest
Und dich zu Jesu dringest,
Ist er von dir nicht weit.
4.) Wer dieses hat erfahren,
Der sehnet sich danach,
Dass er die Zeit und Jahren
Stets so verbringen mag,
Und mit Immanuel (b)
Aufs Feld allein mag gehen,
Wo ihn kann niemand sehen,
Als der sein Reis-Gesell.
5.) Da kann man freudig bitten,
Was uns im Leben fehlt,
Und frei das Herz ausschütten,
Dass nichts alsdenn verhehlt.
Da kann man in der Still'
Vor seinen Vater treten
Mit Seufzen und mit Beten
Und bitten was man will.
6.) Wer darf auf dieser Erden
In Gegenwart der Welt
Vor Gott sich so gebärden,
Dass ihr das Tun gefällt.
Sie höhnt, und achtets nicht,
Gott aber lässt in allen
Das Tun ihm wohlgefallen,
Was ihm zum Preis (c) geschicht. (d)
7.) Gott richtet nach dem Herzen
Und sieht den Willen an.
Wer kommt mit Reu' und Schmerzen
Und tut, so viel er kann,
Der ist sein liebes Kind,
Bei dem ist er zugegen
Und das bei ihm viel Segen
An Leib und Seele findt.
8.) Ach, lass mich dich umfassen,
O mein Herr Jesu Christ,
Wenn Menschen mich verlassen,
Und niemand bei mir ist.
Ich will in Einsamkeit
Mein Leben gern beschließen,
Wenn mich nur dein Ersüßen
Bis an mein End' erfreut.
(a) austreiben
(b) Ehrentitel für Jesus Christus
(c) Lob
(d) alte Form von 'geschieht'
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Autor: Lorenz Lorenzen
Melodie: Von Gott will ich nicht lassen
oder: Aus meines Herzens Grunde
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Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
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gefunden in:
Evangelia Melodica
Geistliche Lieder und Lobgesänge
von Laurentio Laurenti (Lorenz Lorenzen)
verlegt Bremen 1700
Thema: Neujahr
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Lorenz Lorenzen, auch Laurens Laurensen oder Laurentius Laurentii, * 8. Juni 1660 zu Husum, + 29. Mai 1722 in Bremen) war evangelischer Theologe, Kantor und Kirchenlieddichter.
Sein Vater war angesehener Bürger der Heimatstadt und musikalisch sehr interessiert. Lorenz Lorenzen studierte in Kiel und wurde im Jahr 1684 als Kantor und Musikdirektor an den Dom von Bremen berufen, wo er in diesem Amt 38 Jahre Dienst tat.
1685 wurde durch ihn der erste Bremer Domchor ins Leben gerufen. Lorenzen trat als bedeutender Dichter von Kirchenliedern im pietistischen Kreis von Philipp Jakob Spener hervor. 150 Lieder, die wegen ihrer Echtheit und ihrem poetischen Gehalt bekannt wurden, sind im Druck unter dem Titel 'Evangelia Melodica' bei Johann Wessel 1700 in Bremen erschienen.
Im heutigen Evangelischen Gesangbuch (EG) ist das Osterlied 'Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin' (EG 114) und das Lied auf das Ende des Kirchenjahres 'Ermuntert euch, ihr Frommen' (EG 151) enthalten.
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Lorenz Lorenzens Lieder/ Hymns
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Ach Gott, mich drückt der schwere Stein
Ach wie erschrickt die böse Welt
Ach, ach, es ist ein elend Ding
Ach, angenehmes Leben
Ach, bedenke doch die Güte
Ach, dass ein jeder nähm in Acht
Ach, Gott, es hat mich ganz verderbt
Ach, lass mein Herz dein Weinberg sein
Ach, mein Schifflein will versinken
Ach, wie lieblich ist zu hören
Ach, wo ist mein Freund geblieben
Als elf der Jünger an der Zahl
Also hat Gott die Welt geliebet und geschätzet
Auf, auf, mein Herz, ermuntre dich und freue dich
Bedenke doch mein Herz
Das größeste Gebot ist Gott von Herzen lieben
Das ist des rechten Glaubensart
Das ist ein Hirt der Schaf allein
Das ist ein rechtes Hochzeitsfest
Das Leben ist ein Pilgrimschaft
Das Licht bricht ein mit hellem Schein
Der Heiland ist gewiss von Toten auferstanden
Der König ladet groß und klein
Der Richter hat sich aufgemacht
Der Same, den Gott hat gestreut
Die Engel, die im Himmelslicht den Höchsten fröhlich loben
Die nichts als Herr Herr sagen
Die Not ist groß und mancherlei
Die Zeit bricht an, du musst davon
Dies ist die Summa der Gebot
Dies ist mein lieber Sohn
Du bist ins Schiff getreten ein
Erschrecklich ist zu hören
Es sind schon die letzten Zeiten
Gebt Gott, was Gottes ist, und was allein gebühret
Geh aus mein Herz, nun ist es Zeit
Gott hat ein großes Mahl bereit
Gott hat wahrlich nicht gesendet
Gott sorget für die Seinen
Halt haus, o Mensch, in dieser Zeit
Hat dich, o Mensch, taub, stumm und blind
Herr Jesu, sei gepriesen für das, was du erwiesen
Heut freue dich du Christenschar
Heut ist ein angenehmer Tag
Hochmütigs Herz, wo denkst du hin
Hütet euch, ihr frommen Herzen
Ihr armen Sünder, kommt zu Hauf
Ihr Armen voll Beschwerden, die ihr
Ihr Menschen, denkt im Leben an jenen großen Tag
Jesu, jammervolles Herze, der du sorgest
Jesu, lass mich täglich zeugen
Kehre wieder, liebste Seele, kehre wieder
Kommet, ihr getreuen Knechte, ihr Gesegneten
Kommt, ihr Blinden, kommt am Wege
Lass dich, o Mensch, bewegen
Liebster Vater, ich erschein und will mich
Mein Herz betrübe dich doch nicht
Mein Herz, denk an dein Ende und sterbe
Mein Herz, schick dich zum Leiden
Mein Herze, mach dich auf, noch ist es Zeit
Muss es denn also geschehen
Nimm hin mein Herz den Heilgen Geist
Nimmer von dem Tempel kommen
Nun ist die Freudenzeit erfüllt
Nun Kindlein bleibt an Jesu Mutterherzen
Nun mein Geist soll Gott erheben
Nun, Herr Jesu, meine Sonne, meine Liebe
O gar ungleiches Paar, das sich hier stellet dar
O große Seligkeit, wenn man kann Jesum sehen
O himmlische Barmherzigkeit, die Jesus uns anpreiset
O Jammer und Elende, was hat der Fall gemacht
O Jesu Christ, mein Leben, komm reiche mir die Hand
O Lieb, o Lieb, o Wunderkraft, o süßes Öl
O Mensch, liegst du in deinem Blut
O Mensch, wie ist dein Herz bestellt
O süßes Gnadenwort, das Jesu Mund
O törichtes Geschlecht, o blindes Erdenwesen
O Tränenguss, den Jesus lässt
O Welt, die Stund und Zeiten erwachen zum Gericht
O, ewige Barmherzigkeit, die Jesus uns anpreiset
O, Seele, lass des Geistes Schwert
Richtet nicht, ihr Menschenkinder
Seele, kannst du was ergründen
Seele, sei bereit zu geben Rechnung vor des Höchsten
Selig ist, wer sich mit Macht dringt zu Jesu
Selig sind die Glaubens-Augen
Sollt ich meinen Jesum lassen, nein ach nein
Steh auf, betrübte Seele, steh auf
Verwundre dich und denke nach
Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin
Wahrlich, wahrlich spricht der Mund
Wann soll ein Ende nehmen mein Jammer
Warum häufst du jeden Morgen, armes Herz
Warum willst du doch für morgen
Was bricht für eine Zeit herein, was höret man
Was ist am Sabbath deine Pflicht
Was ist, mein Herz, doch lieblicher
Was sind die Kinder dieser Welt
Was willst du dich doch rühmen
Weil viele sich ausschließen von Gottes Abendmahl
Weil wir sind ausgesandt von Gott
Wem Gott will offenbaren
Wenn dort des Allerhöchsten Sohn
Wenn ihr nun der Verwüstung Gräuel seht an
Wenn man sein Herz gen Himmel wendet
Wer Jesum recht erkennet
Wer wünschet nicht vor Gott gerecht
Wie des Herren Jesu Leben
Wie freuet sich mein ganzes Ich
Wie grausam hat der Feind verderbt
Wie ist der Pharisäer Geist so boshaft
Wie ist die Welt so feindschaftsvoll
Wie lang hat Gott Geduld mit unsrer Sündenschuld
Wie lange willst du hinken
Wie sehnet sich der Herr im Geist zu helfen
Wie selig sind, die Gottes Wort recht hören
Wie spüret doch ein Kranker nach
Wie stellet doch der Schlangen List
Wie wenig sind zu dieser Zeit
Wie wird doch so gering die Reinigung
Wo bleibet die Barmherzigkeit
Wo gehst du, liebster Jesu, hin
Wo soll ich mehr um flehen als um Barmherzigkeit
Wohl auf, mein Herz, verlass die Welt
Wohl dem, der fest im Glauben steht