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Geist, der die verkehrte Welt
Photo: Frankfurt am Main, Römerberg
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Geist, der die verkehrte Welt
1.) Geist, der die verkehrte Welt
Mit seinem Strafamt schrecket,
Und was sie für Tugend hält
Als schwere Sünd' entdecket.
Der auch die geheimste Lust,
Die sich auf's Beste schmücket
Und uns ganz sanft verstricket,
Durch seine Zucht ersticket.
Der selbsten in der frömmsten Brust
Der Sünde Zunder siehet,
Der im Verborgnen glühet,
Und an das Licht ihn ziehet:
Richt in meines Herzens Haus
Auch dein heilsames Strafamt aus.
2.) Setze mir von Innen zu
Mit Warnen im Gewissen,
Dass es aus der falschen Ruh'
Mit Nachdruck werd' entrissen.
Öffn' ihm den verschlossnen Mund,
Die Wahrheit frei zu sagen,
Die Sünden anzuklagen,
Die Frechheit zu verjagen.
Dring bis auf den tiefsten Grund
Mit deinem Überzeugen.
Will es die Schuld verschweigen,
So lass dein Strafen steigen.
Mach es von der Heuchelei
Und von den Feigenblättern frei.
3.) Tritt mit des Gesetzes Licht
Mir vor die finstern Augen,
Die sonst weder Schuld noch Pflicht
Recht einzuschauen taugen.
Lass durch deiner Boten Schar
Mein Elend mir entdecken,
Mich heilsamlich erschrecken,
Und aus dem Schlafe wecken,
Zu entfliehen der Gefahr.
Suchst du durch Angst und Leiden
Der weltlust eitle Freuden
Mir schmerzlich abzuschneiden.
So zeig' auch zu solcher Zeit
Mir recht der Sünden Bitterkeit.
4.) Setz, o Geist, die Strafaxt an
An Wurzel, Stamm und Zweige,
Tu den Sündenbaum in Bann.
Tritt als ein ernster Zeuge
Wider den Unglauben auf,
Der jenes Lamm verachtet,
Das für die Welt geschlachtet
Und Christi Tod nichts achtet,
Welcher nach vollbrachtem Lauf
Für uns am Kreuz gestorben
Und denen, die verdorben,
Gerechtigkeit erworben,
Der den Fürsten dieser Welt (a)
Besiegt, gerichtet und gefällt.
5.) Schärfe deine weise Zucht
In diesen Prüfungsstunden,
Bis zu einer sel'gen Flucht
In des Erlösers Wunden
Meine Seele sich entschließt,
Wo ich von Fluch und Sünde
Erwünschte Freiheit finde,
Und alles überwinde.
Wo ein reiner Blutstrom fließt
Zur Tilgung aller Flecken,
Zur Hemmung aller Schrecken,
Die meinen Geist bedecken.
O, wie wird nach Angst und Pein
Mir dann dein Trost so süße sein!
(a) den Teufel
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Autor: Johann Jakob Rambach
Melodie: Gott der Vater wohn uns bei
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gefunden in Johann Jakobs Rambachs Geistliche Lieder
Herausgegeben von Dr. Julius Leopold Pasig
Verlag von Gebhardt und Reisland,
Leipzig, 1844
Liednummer 76
Thema: Pfingsten
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Johann Jakob Rambach (* 24. Februar 1693 in Halle/Saale; † 19. April 1735 in Gießen) war ein evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.
Zuerst absolvierte er eine Lehre als Tischler, dann war er Schüler August Hermann Franckes und Theologe, später dessen Nachfolger als Professor, Schwiegersohn von Joachim Lange, 1731 Professor und Superintendent in Gießen, Herausgeber eines Gesangbuches mit zahlreichen neuen Liedern. Im Gemeindeleben der evangelischen Kirche ist Rambach heute vor allem durch das Lied 'Ich bin getauft auf deinen Namen' (Evangelisches Gesangbuch Nr. 200), das oft im Anschluss an eine Taufe gesungen wird, präsent.
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Johann Jakob Rambachs Lieder/ Hymns
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-------------------------
Abendmahl
-------------------------
Mein Jesu, der du vor dem Scheiden
-------------------------
Advent
-------------------------
Dass Gottes Sohn, der wahre Christ, mein Bruder
Hosianna, Davids Sohn, der in seines Vaters Namen
Wirf, blöder Sinn den Kummer hin
-------------------------
Bittgesänge, Gotteslob und -dank
-------------------------
König, dem kein König gleichet
O Gott des Himmels und der Erden, der du
So sollst du denn, erfreuter Geist der Liebe Ruhm
-------------------------
Christuslied
-------------------------
Mein Heiland, deine Größe geht
O Jesu, wahrer Frömmigkeit vollkommenstes Exempel
So spanne demnach deine Kräfte
-------------------------
Epiphanias
-------------------------
Beglücktes Volk, dem ein erwünschtes Licht
-------------------------
Glaube, Kampf und Rechtfertigung
-------------------------
Herr, dein Gesetz, das du der Welt zur Richtschnur
Wie herrlich ists, ein Schäflein Christi werden
-------------------------
Gottes Reich und Eigenschaften
-------------------------
Allwissender, vollkommner Geist
Du weiser Schöpfer aller Dinge
Erhabne Majestät, an Macht und Stärke reich
Gerechter Gott, vor dein Gericht muss alle Welt
Gesetz und Evangelium sind beide Gottes Gaben
Gott, Vater der Vollkommenheit
Herr, deine Allmacht reicht so weit
In Gottes Reich geht niemand ein
Jehova ist ein unaufhörlich Leben
Mein Schöpfer, deine Kreatur will deiner Allmacht
Noch nie hast du dein Wort gebrochen
O großer Geist, des Wesen alles füllet
O großer Geist, o Ursprung aller Dinge
Unendlicher Geist, höchstes Gut
Verklärte Majestät, anbetungswürdigst Wesen
-------------------------
Gottvertrauen, Kreuz und Trost
-------------------------
Ewge Wahrheit, deren Treue unsre Hoffnung
Ich bebe, stärke, Gott mein kindliches Vertrauen
Kein Lehrer ist dir, Jesu, gleich
Nun wollen wir dir Lob und Preis, Gott, unser Helfer
-------------------------
Himmelfahrt
-------------------------
Auf, auf, mein Geist, entreiße dich
Großer Mittler, der zur Rechten
Heiland, dessen wir uns trösten
-------------------------
Jahresende
-------------------------
Ein Jahr geht nach dem andern hin
-------------------------
Nachfolge, Kirche und Mission
-------------------------
Hier bin ich Herr, du rufest mir
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Neujahr
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Herr Jesu, dir sei Preis und Ruhm
-------------------------
Ostern
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Das Leben siegt und trägt die hohen Palmen
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Passion
-------------------------
Ach du, Erwerber ew'ger Freuden
Du wesentliches Ebenbild der allerhöchsten Liebe
Mein Heiland, Ursprung reiner Lust
-------------------------
Pfingsten
-------------------------
Geist, der Weisheit, Kraft und Liebe
-------------------------
Reiselied
-------------------------
Gott lob, die Reise ist vollbracht
-------------------------
Sonntag und Gottesdienst
-------------------------
Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn
-------------------------
Taufe
-------------------------
Ich bin getauft auf deinen Namen
Ich bin getauft, nach Jesu Lehren
-------------------------
Tod und Ewigkeit
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Zerreißet einst, ihr festen Schlingen
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Trinitatis
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-------------------------
Weihnachten
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Gütigster Immanuel, sei willkommen
O teures Kind, das Schuld und Sünd
Seht, uns ist ein Kind geboren
-------------------------
Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Allmächtig-großer Gott, wer kann dich gnug erheben
Allweiser Schöpfer aller Dinge, der alles
Anbetungswürd'ger Gott, mit Ehrfurcht stets zu nennen
Anbetungswürdiger, den tausend Welten nennen
Auf Zion, auf, umgürte deine Lenden
Auf, auf, bestürzte Seele
Auf, auf, den Herrn zu loben, erwache, mein Gemüt
Auf, ihr Sinnen, auf, ihr Kräfte
Auf, Seele, schicke dich, dein Heiland nahet sich
Beladner Geist, den Zorn und Sünde drücket
Betrübte Schar, die Mosis Fluch erschreckt
Blöder Geist, halt ein mit Zagen
Brunn des Segens, Meer der Gnaden
Das Leben, das ein Christ hier führt
Dein Erbe, Herr, das du erkauft, mit dem
Deinem Heiland, deinem Lehrer
Dennoch bleib ich stets an dir, mein Erlöser, mein Verlangen
Der Herr hat nie sein Wort gebrochen
Der Name Jesus ist das Meer der Süßigkeiten
Der Tag ist hin, die Schatten nehmen zu
Der Tag ist nun zu Ende, drum heb ich Herz und Hände
Die alte Woch ist nun vorbei, die neu
Du hast, o allerhöchster Gott, Herr über Tod
Du Lehrer derer Blinden, du gnadenreicher Geist
Du Quell des Lichts, in dem das Licht
Du sagst Ich bin gerecht weil ich an Christum glaube
Du Schöpfer aller Zeit, den keine Zeit umschließt
Du Schöpfer dieser großen Welt
Du Sonnenlicht der dunklen Erden
Du unbeflecktes Gotteslamm, du Muster
Du wesentliches Ebenbild der allerhöchsten Liebe
Du, deines Vaters Ebenbild
Dulde, Christ, des Lebens Leiden
Ein eitles Herz erzittert vor dem Sterben
Ein von Gott geborner Christ wird auch herzlich lieben
Ein wahrer Christ ist nur der Welt gelehnet
Eins hab ich, liebster Vater, dir jetzt bittend
Entreiße dich, mein Geist, der trüben Nacht
Ermuntre dich, beklemmter Geist
Ermuntre dich, mein blöder Geist in das Geheimnis einzudringen
Ernsthaftes Lamm, du Muster wahrer Zucht
Erstandner Held, hier wirft zu deinen Füßen
Erwünschter Brunnquell aller Freuden
Erwürgtes Lamm, an einem Kreuz erhöhet
Freundlicher Immanuel, sei willkommen
Frommes Lamm, durch dessen Wunden
Füll uns mit deiner Liebe, du Freund der Heiligkeit
Geht, werft euch vor die Majestät des Königs der Liebe
Geist der Gnaden, sieh ich stelle dir
Geist, der die verkehrte Welt mit seinem Strafamt
Geist, gesandt vom Himmelsthrone
Gekrönter Siegesheld, der sich durch Luft
Gelobet seist du, Gott, für deines Sohnes Lehre
Getreuer Gott, wie viel Geduld beweisest du uns Armen
Gott der Wahrheit, dessen Treue unsre Hoffnung
Gott ist gerecht, erfreu dich, Seele
Gott ist gerecht, was zagest du
Gott, ich preise deine Güte für den Schutz
Gottes Lamm, durch dessen Wunden
Großer Schöpfer, dessen Güte weder Zeit
Halleluja, mein König siegt
Heilges Lamm, durch dessen Wunden
Herr Gott, du bist die Zuflucht
Herr Gott, es lieget uns im Sinn
Herr Jesu, darf mein kranker Geist
Herr Jesu, hier sind deine Brüder
Herr Jesu, Lebensfürst, der du für mich gestorben
Herr, ach von mir hinaus, ich bin ein Sohn der Erden
Herr, deine Allmacht reicht so weit als selbst
Herr, deine Allmacht reicht so weit, so weit dein Wollen reicht
Herr, du erforschest mich, dir Gott, ist nichts verborgen
Herr, du hast im Wasserbade
Herr, du hast nach dem Fall die Arbeit aufgelegt
Herr, unser Vater, Gott, so darf der Staub
Höchste Vollkommenheit, reinste Sonne
Höchstes Wesen, reinste Sonne, Abgrund der vollkommnen Wonne
Ich bin verlobt, der Schönste aller Schönen
Ich hange doch an dir, mein Gott
Ihr Glieder Christi, kommt, kommt Zeugen
Ihr, die ihr sagt, wir kennen Gott
Immanuel, du Bräutgam reiner Herzen
Immanuel, du Stiller banger Schmerzen
Immanuel, mein Freund, willkommen
Jesus nimmt die Sünder an, kommt herbei
Komm Seele, steig den Berg hinan
Komm zu deiner Gläubgen Schar
Komm, deines Vaters Herz, o Seele, zu beschauen
Komm, Geist, den Zorn und Sünde drücket
Komm, guter Geist, flöß meinem Munde
Komm, Seele, mit betrübten Blicken
Kommt, arme Sünder, kommt mit einem frohen Glauben
Kommt, Christen, kommt und schauet
Kommt, die ihr nicht gewohnet seid
Kommt, Seelen, und beschauet des ew'gen Sohnes
Kommt, werteste Seelen, betrachtet die Ehe
Lamm, das meine Sünden träget
Lamm, du Muster wahrer Liebe
Lasst uns, Christen, hocherfreuet diesen Tag
Mein Geist soll jetzt ein Lied von meinem Freunde
Mein Gott, erleuchte mein Gesicht
Mein großer Freund wird klein um meinetwillen
Mein großer Heiland, deine Treu
Mein guter Hirt, wo soll ich Worte finden
Mein holder Heiland, deine Treue
Mein Jesu, der du dich durch so viel süße Namen
Mein Jesu, der du selbst mit Wort und Tat
Mein Jesu, hier sind deine Brüder
Mein Lamm, das sich in heißer Liebe für meine Schulden
Mein Schöpfer steh mir bei
Mein treuer Gott, dein gutes Werk
Mein unbeflecktes Lamm, du Muster guter Werke
Mildester Geber vollkmmener Gaben
Nichts ist schöner, edler, größer
Nur unbetrübt, der holde Vater liebt
O betörte blinde Sünder, wer bezaubert euern Geist
O du erhabner Gott, an Macht unendlich reich
O du Stiller banger Schmerzen
O Gott, anbetungswürdges Wesen
O Jesulein, da sich, an unser statt und uns zu gut
O Mensch, der Himmel ist zu fern
O Schöpfer, jedes deiner Werke macht deiner Größe
O teure Gnad, du Schatz aus Christi Wunden
O Vater, der so viel zu gut uns, seinen armen Kindern, tut
O, der ungemeinen Huld, die mein Heiland mir erzeiget
Reiner Bräutigam, unbeflecktes Lamm. Muster der
Ringet nach der engen Pforte
Salb uns mit deiner Liebe, Freund einer reinen Brunst
Schöpfer, der das Leben Toten wieder geben
So sei denn, guter Arzt, von mir gepriesen
Sohn des Höchsten, sollst du sterben
Sünder, willst du sicher sein
Unveränderliche Liebe, Brunn
Vater, dir sei Lob gegeben für den Segen
Versöhnter Vater, der du bist ein Brunn
Vollkommen guter Hirt, der seine Schafe
Vollkommener Glaubensheld, dich will ich
Vollkommener Glaubensheld, dich will ich 2
Vollkommenste Liebe, mein Auge zerrinnet
Vollkommenstes Licht, höchstes Gut
Vollkommnes Licht, das keine Nacht beflecket
Vor dir, o Vater aller Güte erniedrigt sich
Vorbild wahrer Menschenliebe
Was er euch sagt, das tut
Welch hohes Beispiel gabst du mir
Wie blind ist unser Sinn, wie elend unser Geist
Wie herrlich war des Menschen Geist
Wie lieblich sind der Sonne Strahlen
Willkommen, meine Braut, willkommen
Willkommen, starker Held, der du
Wir glauben, dass ein Gott, dass aber drei Personen
Geist, der die verkehrte Welt
Photo: Frankfurt am Main, Römerberg
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Geist, der die verkehrte Welt
1.) Geist, der die verkehrte Welt
Mit seinem Strafamt schrecket,
Und was sie für Tugend hält
Als schwere Sünd' entdecket.
Der auch die geheimste Lust,
Die sich auf's Beste schmücket
Und uns ganz sanft verstricket,
Durch seine Zucht ersticket.
Der selbsten in der frömmsten Brust
Der Sünde Zunder siehet,
Der im Verborgnen glühet,
Und an das Licht ihn ziehet:
Richt in meines Herzens Haus
Auch dein heilsames Strafamt aus.
2.) Setze mir von Innen zu
Mit Warnen im Gewissen,
Dass es aus der falschen Ruh'
Mit Nachdruck werd' entrissen.
Öffn' ihm den verschlossnen Mund,
Die Wahrheit frei zu sagen,
Die Sünden anzuklagen,
Die Frechheit zu verjagen.
Dring bis auf den tiefsten Grund
Mit deinem Überzeugen.
Will es die Schuld verschweigen,
So lass dein Strafen steigen.
Mach es von der Heuchelei
Und von den Feigenblättern frei.
3.) Tritt mit des Gesetzes Licht
Mir vor die finstern Augen,
Die sonst weder Schuld noch Pflicht
Recht einzuschauen taugen.
Lass durch deiner Boten Schar
Mein Elend mir entdecken,
Mich heilsamlich erschrecken,
Und aus dem Schlafe wecken,
Zu entfliehen der Gefahr.
Suchst du durch Angst und Leiden
Der weltlust eitle Freuden
Mir schmerzlich abzuschneiden.
So zeig' auch zu solcher Zeit
Mir recht der Sünden Bitterkeit.
4.) Setz, o Geist, die Strafaxt an
An Wurzel, Stamm und Zweige,
Tu den Sündenbaum in Bann.
Tritt als ein ernster Zeuge
Wider den Unglauben auf,
Der jenes Lamm verachtet,
Das für die Welt geschlachtet
Und Christi Tod nichts achtet,
Welcher nach vollbrachtem Lauf
Für uns am Kreuz gestorben
Und denen, die verdorben,
Gerechtigkeit erworben,
Der den Fürsten dieser Welt (a)
Besiegt, gerichtet und gefällt.
5.) Schärfe deine weise Zucht
In diesen Prüfungsstunden,
Bis zu einer sel'gen Flucht
In des Erlösers Wunden
Meine Seele sich entschließt,
Wo ich von Fluch und Sünde
Erwünschte Freiheit finde,
Und alles überwinde.
Wo ein reiner Blutstrom fließt
Zur Tilgung aller Flecken,
Zur Hemmung aller Schrecken,
Die meinen Geist bedecken.
O, wie wird nach Angst und Pein
Mir dann dein Trost so süße sein!
(a) den Teufel
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Autor: Johann Jakob Rambach
Melodie: Gott der Vater wohn uns bei
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gefunden in Johann Jakobs Rambachs Geistliche Lieder
Herausgegeben von Dr. Julius Leopold Pasig
Verlag von Gebhardt und Reisland,
Leipzig, 1844
Liednummer 76
Thema: Pfingsten
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Johann Jakob Rambach (* 24. Februar 1693 in Halle/Saale; † 19. April 1735 in Gießen) war ein evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.
Zuerst absolvierte er eine Lehre als Tischler, dann war er Schüler August Hermann Franckes und Theologe, später dessen Nachfolger als Professor, Schwiegersohn von Joachim Lange, 1731 Professor und Superintendent in Gießen, Herausgeber eines Gesangbuches mit zahlreichen neuen Liedern. Im Gemeindeleben der evangelischen Kirche ist Rambach heute vor allem durch das Lied 'Ich bin getauft auf deinen Namen' (Evangelisches Gesangbuch Nr. 200), das oft im Anschluss an eine Taufe gesungen wird, präsent.
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Johann Jakob Rambachs Lieder/ Hymns
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Abendmahl
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Mein Jesu, der du vor dem Scheiden
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Advent
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Dass Gottes Sohn, der wahre Christ, mein Bruder
Hosianna, Davids Sohn, der in seines Vaters Namen
Wirf, blöder Sinn den Kummer hin
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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König, dem kein König gleichet
O Gott des Himmels und der Erden, der du
So sollst du denn, erfreuter Geist der Liebe Ruhm
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Christuslied
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Mein Heiland, deine Größe geht
O Jesu, wahrer Frömmigkeit vollkommenstes Exempel
So spanne demnach deine Kräfte
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Epiphanias
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Beglücktes Volk, dem ein erwünschtes Licht
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Glaube, Kampf und Rechtfertigung
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Herr, dein Gesetz, das du der Welt zur Richtschnur
Wie herrlich ists, ein Schäflein Christi werden
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Gottes Reich und Eigenschaften
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Allwissender, vollkommner Geist
Du weiser Schöpfer aller Dinge
Erhabne Majestät, an Macht und Stärke reich
Gerechter Gott, vor dein Gericht muss alle Welt
Gesetz und Evangelium sind beide Gottes Gaben
Gott, Vater der Vollkommenheit
Herr, deine Allmacht reicht so weit
In Gottes Reich geht niemand ein
Jehova ist ein unaufhörlich Leben
Mein Schöpfer, deine Kreatur will deiner Allmacht
Noch nie hast du dein Wort gebrochen
O großer Geist, des Wesen alles füllet
O großer Geist, o Ursprung aller Dinge
Unendlicher Geist, höchstes Gut
Verklärte Majestät, anbetungswürdigst Wesen
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Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Ewge Wahrheit, deren Treue unsre Hoffnung
Ich bebe, stärke, Gott mein kindliches Vertrauen
Kein Lehrer ist dir, Jesu, gleich
Nun wollen wir dir Lob und Preis, Gott, unser Helfer
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Himmelfahrt
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Auf, auf, mein Geist, entreiße dich
Großer Mittler, der zur Rechten
Heiland, dessen wir uns trösten
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Jahresende
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Ein Jahr geht nach dem andern hin
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Nachfolge, Kirche und Mission
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Hier bin ich Herr, du rufest mir
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Neujahr
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Herr Jesu, dir sei Preis und Ruhm
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Ostern
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Das Leben siegt und trägt die hohen Palmen
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Passion
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Ach du, Erwerber ew'ger Freuden
Du wesentliches Ebenbild der allerhöchsten Liebe
Mein Heiland, Ursprung reiner Lust
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Pfingsten
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Geist, der Weisheit, Kraft und Liebe
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Reiselied
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Gott lob, die Reise ist vollbracht
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Sonntag und Gottesdienst
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Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn
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Taufe
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Ich bin getauft auf deinen Namen
Ich bin getauft, nach Jesu Lehren
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Tod und Ewigkeit
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Zerreißet einst, ihr festen Schlingen
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Trinitatis
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Weihnachten
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Gütigster Immanuel, sei willkommen
O teures Kind, das Schuld und Sünd
Seht, uns ist ein Kind geboren
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Allmächtig-großer Gott, wer kann dich gnug erheben
Allweiser Schöpfer aller Dinge, der alles
Anbetungswürd'ger Gott, mit Ehrfurcht stets zu nennen
Anbetungswürdiger, den tausend Welten nennen
Auf Zion, auf, umgürte deine Lenden
Auf, auf, bestürzte Seele
Auf, auf, den Herrn zu loben, erwache, mein Gemüt
Auf, ihr Sinnen, auf, ihr Kräfte
Auf, Seele, schicke dich, dein Heiland nahet sich
Beladner Geist, den Zorn und Sünde drücket
Betrübte Schar, die Mosis Fluch erschreckt
Blöder Geist, halt ein mit Zagen
Brunn des Segens, Meer der Gnaden
Das Leben, das ein Christ hier führt
Dein Erbe, Herr, das du erkauft, mit dem
Deinem Heiland, deinem Lehrer
Dennoch bleib ich stets an dir, mein Erlöser, mein Verlangen
Der Herr hat nie sein Wort gebrochen
Der Name Jesus ist das Meer der Süßigkeiten
Der Tag ist hin, die Schatten nehmen zu
Der Tag ist nun zu Ende, drum heb ich Herz und Hände
Die alte Woch ist nun vorbei, die neu
Du hast, o allerhöchster Gott, Herr über Tod
Du Lehrer derer Blinden, du gnadenreicher Geist
Du Quell des Lichts, in dem das Licht
Du sagst Ich bin gerecht weil ich an Christum glaube
Du Schöpfer aller Zeit, den keine Zeit umschließt
Du Schöpfer dieser großen Welt
Du Sonnenlicht der dunklen Erden
Du unbeflecktes Gotteslamm, du Muster
Du wesentliches Ebenbild der allerhöchsten Liebe
Du, deines Vaters Ebenbild
Dulde, Christ, des Lebens Leiden
Ein eitles Herz erzittert vor dem Sterben
Ein von Gott geborner Christ wird auch herzlich lieben
Ein wahrer Christ ist nur der Welt gelehnet
Eins hab ich, liebster Vater, dir jetzt bittend
Entreiße dich, mein Geist, der trüben Nacht
Ermuntre dich, beklemmter Geist
Ermuntre dich, mein blöder Geist in das Geheimnis einzudringen
Ernsthaftes Lamm, du Muster wahrer Zucht
Erstandner Held, hier wirft zu deinen Füßen
Erwünschter Brunnquell aller Freuden
Erwürgtes Lamm, an einem Kreuz erhöhet
Freundlicher Immanuel, sei willkommen
Frommes Lamm, durch dessen Wunden
Füll uns mit deiner Liebe, du Freund der Heiligkeit
Geht, werft euch vor die Majestät des Königs der Liebe
Geist der Gnaden, sieh ich stelle dir
Geist, der die verkehrte Welt mit seinem Strafamt
Geist, gesandt vom Himmelsthrone
Gekrönter Siegesheld, der sich durch Luft
Gelobet seist du, Gott, für deines Sohnes Lehre
Getreuer Gott, wie viel Geduld beweisest du uns Armen
Gott der Wahrheit, dessen Treue unsre Hoffnung
Gott ist gerecht, erfreu dich, Seele
Gott ist gerecht, was zagest du
Gott, ich preise deine Güte für den Schutz
Gottes Lamm, durch dessen Wunden
Großer Schöpfer, dessen Güte weder Zeit
Halleluja, mein König siegt
Heilges Lamm, durch dessen Wunden
Herr Gott, du bist die Zuflucht
Herr Gott, es lieget uns im Sinn
Herr Jesu, darf mein kranker Geist
Herr Jesu, hier sind deine Brüder
Herr Jesu, Lebensfürst, der du für mich gestorben
Herr, ach von mir hinaus, ich bin ein Sohn der Erden
Herr, deine Allmacht reicht so weit als selbst
Herr, deine Allmacht reicht so weit, so weit dein Wollen reicht
Herr, du erforschest mich, dir Gott, ist nichts verborgen
Herr, du hast im Wasserbade
Herr, du hast nach dem Fall die Arbeit aufgelegt
Herr, unser Vater, Gott, so darf der Staub
Höchste Vollkommenheit, reinste Sonne
Höchstes Wesen, reinste Sonne, Abgrund der vollkommnen Wonne
Ich bin verlobt, der Schönste aller Schönen
Ich hange doch an dir, mein Gott
Ihr Glieder Christi, kommt, kommt Zeugen
Ihr, die ihr sagt, wir kennen Gott
Immanuel, du Bräutgam reiner Herzen
Immanuel, du Stiller banger Schmerzen
Immanuel, mein Freund, willkommen
Jesus nimmt die Sünder an, kommt herbei
Komm Seele, steig den Berg hinan
Komm zu deiner Gläubgen Schar
Komm, deines Vaters Herz, o Seele, zu beschauen
Komm, Geist, den Zorn und Sünde drücket
Komm, guter Geist, flöß meinem Munde
Komm, Seele, mit betrübten Blicken
Kommt, arme Sünder, kommt mit einem frohen Glauben
Kommt, Christen, kommt und schauet
Kommt, die ihr nicht gewohnet seid
Kommt, Seelen, und beschauet des ew'gen Sohnes
Kommt, werteste Seelen, betrachtet die Ehe
Lamm, das meine Sünden träget
Lamm, du Muster wahrer Liebe
Lasst uns, Christen, hocherfreuet diesen Tag
Mein Geist soll jetzt ein Lied von meinem Freunde
Mein Gott, erleuchte mein Gesicht
Mein großer Freund wird klein um meinetwillen
Mein großer Heiland, deine Treu
Mein guter Hirt, wo soll ich Worte finden
Mein holder Heiland, deine Treue
Mein Jesu, der du dich durch so viel süße Namen
Mein Jesu, der du selbst mit Wort und Tat
Mein Jesu, hier sind deine Brüder
Mein Lamm, das sich in heißer Liebe für meine Schulden
Mein Schöpfer steh mir bei
Mein treuer Gott, dein gutes Werk
Mein unbeflecktes Lamm, du Muster guter Werke
Mildester Geber vollkmmener Gaben
Nichts ist schöner, edler, größer
Nur unbetrübt, der holde Vater liebt
O betörte blinde Sünder, wer bezaubert euern Geist
O du erhabner Gott, an Macht unendlich reich
O du Stiller banger Schmerzen
O Gott, anbetungswürdges Wesen
O Jesulein, da sich, an unser statt und uns zu gut
O Mensch, der Himmel ist zu fern
O Schöpfer, jedes deiner Werke macht deiner Größe
O teure Gnad, du Schatz aus Christi Wunden
O Vater, der so viel zu gut uns, seinen armen Kindern, tut
O, der ungemeinen Huld, die mein Heiland mir erzeiget
Reiner Bräutigam, unbeflecktes Lamm. Muster der
Ringet nach der engen Pforte
Salb uns mit deiner Liebe, Freund einer reinen Brunst
Schöpfer, der das Leben Toten wieder geben
So sei denn, guter Arzt, von mir gepriesen
Sohn des Höchsten, sollst du sterben
Sünder, willst du sicher sein
Unveränderliche Liebe, Brunn
Vater, dir sei Lob gegeben für den Segen
Versöhnter Vater, der du bist ein Brunn
Vollkommen guter Hirt, der seine Schafe
Vollkommener Glaubensheld, dich will ich
Vollkommener Glaubensheld, dich will ich 2
Vollkommenste Liebe, mein Auge zerrinnet
Vollkommenstes Licht, höchstes Gut
Vollkommnes Licht, das keine Nacht beflecket
Vor dir, o Vater aller Güte erniedrigt sich
Vorbild wahrer Menschenliebe
Was er euch sagt, das tut
Welch hohes Beispiel gabst du mir
Wie blind ist unser Sinn, wie elend unser Geist
Wie herrlich war des Menschen Geist
Wie lieblich sind der Sonne Strahlen
Willkommen, meine Braut, willkommen
Willkommen, starker Held, der du
Wir glauben, dass ein Gott, dass aber drei Personen