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Gerechter Gott, wir liegen hier
Photo: Ruine der St. Christoph, Hintere Christofgasse, Mainz
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Gerechter Gott, wir liegen hier
1.) Gerechter Gott, wir liegen hier
Vor deinem Richterthrone.
Als Sünder liegen wir vor dir,
Und seufzen: Vater, schone!
Gott, reich an Langmut und Geduld,
Du forderst Buße für die Schuld.
Wir bitten: Gib uns Buße!
2.) Wir können durch uns selbsten nicht
Das böse Herz ergründen.
Sprich uns zum Heil: 'Es werde Licht!',
Zeig uns die Gräul der Sünden.
Herr, lehr uns, dass du heilig bist
Und dass der ewig strafbar ist,
Der täglich vor dir sündigt.
3.) Zerschlag das harte steinern Herz,
Mit des Geistes Hammer. (a)
Erfüll den Geist mit Reu und Schmerz,
Mit Traurigkeit und Jammer.
Gib, dass uns Schrecken überfällt,
Weil wir den Vater, der der Welt
Den Sohn gab, oft betrüben.
4.) Uns stehn, in unsrer großen Not,
Bloß Jesu Wunden offen.
Sein Leiden und Versöhnungstod
Lässt uns Erbarmung hoffen.
Zieh uns zum Sündenbüßer hin,
Gib, dass wir jetzt und stets an ihn,
Den treuen Heiland, glauben.
5.) Hilf deinem Volk, Herr Jesu Christ!
Lass deine Lieb' uns dringen,
Das, was vor Gott gefällig ist
Mit Freunden zu vollbringen.
Schenk uns, aus deinen Wunden Kraft,
So heilig und so tugendhaft,
Wie Christen ziemt, zu wandeln.
(a) vgl. Jeremia, Kapitel 23, Vers 29
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Autor: Ehrenfried Liebich
Melodie: Aus tiefer Not schrei ich zu dir
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Geistliche Lieder und Oden von
Ehrenfried Liebich
- Zweite Auflage -
Verlag Immanuel Krahn,
Hirschberg und Leipzig, 1773
Thema: Sünde, Buße und Umkehr
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Ehrenfried Liebich (*15.07.1713, +23.06.1780), aus Probsthagen bei Liegnitz/Niederschlesien (heute Polen), evangelischer Pfarrer und Kirchenlieddichter. Gestorben als Pfarrer zu Lomnitz bei Hirschberg/Niederschlesien, Mitherausgeber der Hirschberger Bibel.
Als Sohn eines Müllers geboren, half er diesem bis zu seinem 16 Lebensjahr. Danach besuchte er die Lateinschule in Schweidnitz und die Elisabeth-Schule in Breslau. Ab 1738 studierte er an der Universiät Leipzig evangelische Theologie, 1742 wurde er als Pfarrer in den Kirchen von Lomnitz und Erdmannsdorf ordiniert, wo er bis zu seinem Tod 1780 wirkte.
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Ehrenfried Liebich, was born July 15, 1713, at Probsthain, near Goldberg, Silesia, where his father was a miller. He assisted his father in the mill up to his sixteenth year, and was thereafter allowed to study at the Latin school at Schweidnitz, and the St. Elisabeth school at Breslau. At Easter, 1738, he entered the University of Leipzig as a student of Theology, and on concluding his course in 1740, was for some time engaged in private tuition. In April, 1742, he became lutheran pastor at Lomnitz and Erdmannsdorf, near Hirschberg, Silesia, and remained there till his death on June 23, 1780.
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Ehrenfried Liebichs Lieder/ Hymns
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Abendmahl
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-------------------------
Advent
-------------------------
Das ist gewisslich wahr, Gott stellt
Freut euch, Zions Töchter, predigts
-------------------------
Aussaat und Ernte
-------------------------
O dass doch bei der reichen Ernte
-------------------------
Bittgesänge, Gotteslob und -dank
-------------------------
Ach bleib bei uns, bleib bei uns
Dir, Gott, dir will ich fröhlich singen
Herr, für mein Leben dank ich dir
Kommt und lasst uns beten, oft vor Gott
Kommt, Kinder, anzubeten, lasst uns zum Vater treten
Mit Singen dich zu loben ist, Gott
-------------------------
Christuslied
-------------------------
Dich, Jesum, lass ich ewig nicht
Du Trost der Armen, heiliges Gotteslamm
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Erweckungslied
-------------------------
-------------------------
Glaube, Kampf und Rechtfertigung
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Erheb, o Christ, dein Herz und Sinn
Gott, der du für uns deinen Sohn gegeben
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Gottes Reich und Eigenschaften
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Gott der Herr ist Sonn und Schild, göttlich schön
Gott führt uns Menschen väterlich
Gott, der du selbst der Ursprung bist
Gott, dessen Stuhl der Himmel ist
-------------------------
Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Herr, auf deine Güte hoffet mein Gemüte
Preis und Lob und Herrlichkeit sei Erlöser
-------------------------
Himmelfahrt
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Die Herzen in die Höhe, erfreute Christenheit
Jauchzt, Völker, jauchzt dem Menschensohn
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Jahresende
-------------------------
Auch dieser Tag ist wieder hin, mit ihm ein ganzes Jahr
-------------------------
Neujahr
-------------------------
Der erste Tag des Jahrs erscheint
-------------------------
Ostern
-------------------------
Der Herr hat alles wohl gemacht
Du Volk des Heilands, Christenheit
Er lebt, o Freudenwort, er lebt, der Heiland
Er lebt, o frohes Wort, er lebt
Halleluja, halleluja, mein Bruder, mein Immanuel
-------------------------
Passion
-------------------------
Ach Schmerz, ach Not, mein Freund ist tot
Dein Blut will ich besingen, du treuer Seelenfreund
Du Gottes Lamm, das alle Sünden träget, auf das
Erwürgtes Lamm, dein Leiden ist mein erwünschtes Teil
Mein Heiland stirbt nach vielem Schmerze
Sieh, mein Herz, wie Gottes Lamm Sündenlasten trägt
So gehst du nun, du Gotteslamm
-------------------------
Pfingsten
-------------------------
Dank sei dir, Heiland Jesu Christ
Höchster Tröster, komm hernieder
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Sünde, Buße und Umkehr
-------------------------
Ach, Gott, ach Gott, wie sehr bin ich
Freund meiner Seele, Gottes Sohn
Mit Schmerz und Gram, mit Furcht und Scham
Zärtlichster Erbarmer, merk auf, wie ein Armer
-------------------------
Taufe
-------------------------
-------------------------
Tod und Ewigkeit
-------------------------
Wo eilt ihr hin, ihr Lebensstunden
-------------------------
Trinitatis
-------------------------
Dreieinigkeit, du Gott voll Majestät
-------------------------
Weihnachten
-------------------------
Der Mittler hat sich eingestellt
Die heiligste der Nächte, wo du arm
Ihr Völker, bringet Preis und Dank
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Abscheu des Himmels, zwiefachs Kind
Ach, bleib bei uns, bleib bei uns
Allmächtiger Herr Zebaoth, erbarm dich
Auf dich, Gott der Güte, hoffet mein Gemüte
Auf, meine Seel, erheb den Herrn
Auf, meine Seel, ermuntre dich, der Herr der Welt
Auf, meine Seele, sei erfreut, du bist mit Gott
Auf, singe, Christenheit, auf, singe
Aus freudigem Gemüte sing ich zu Gott
Aus Gnaden wird der Mensch gerecht
Beherrscher der Erde, du Freude der Deinen
Blick, o Erlöser, auf mich den Erlösten
Christ, was ists, das dich betrübet
Christe, Lamm Gottes, das die Sünder liebet
Dankt meinem Gott mit mir und seid mit mir erfreuet
Das Fest ist groß, auf, Christenheit
Das Licht entweicht, es kommt die Nacht
Dass uns ein Kind geboren ist
Der große Menschenmonarch, der Her
Der Tag ist hin, die Nacht erscheint
Dich, Sieger, loben wir, wir Christen
Die Abschiedszeit ist nun vorhanden
Die Demut ist die heile Pracht
Die Herzensdemut ziert, o Christ
Die Hölle, schreckensvolles Wort
Dir dank ich, Erlöser, dir dank ich von Herzen
Dir sei mein ganzes Leben, mein Vater
Dir singt meine Seele Dank
Dir, dir, du Geber aller Gaben, dir, dir gebüret aller Dank
Dreieiniger Gott, dich zu erheben
Du bist mein Gott von Jugend auf
Du Brunnquell aller Gaben
Du forderst, Herr, dein Licht zurück
Du Freude der Erlösten, mein Jesu
Du Geist des Vaters, du Geist des Sohns
Du hast, Erlöser aller Sünden
Du hast, mein Heiland, deine Wege
Du Herrscher, den dort ewiglich
Du neugebornes Wunderkind
Du Vater der Barmherzigkeit
Du, der du Sünder gnädig bist
Du, dessen Hand stets helfen kann
Du, Gott, weißt alle Dinge
Erhebe dich und suche nie dein ganzes Glück
Erhör, Erlöser, mein Verlangen
Ermuntre dich, mein Sinn, wirf alles Eitle hin
Erwache fröhlich, mein Gemüte, jetzt, da der Leib
Erwache, mein Gemüte, bewundre Gottes Güte
Erwerber alles Heils, mein Heiland
Es ist auch dieser Tag durch dich
Es ist, o Gott, dein Wille, Mensch, iss
Es wird in deiner Kirch auf Erden
Fallt nieder, Seelen, betet an
Fleuch, Seele, fleuch die Welt
Geber aller Gaben, uns, und was wir haben
Geist der Offenbarung, lehre, lehre mich
Geist des Vaters, komm hernieder, sei nicht fern
Gerechter Gott, wir liegen hier vor deinem Richterthrone
Getreuer Heiland, groß von Gnad und Güte
Getreuer Jesu, deine Not und Schmerzen
Gläubige Seelen, in des Heilands Wunden
Gott der Gnade, erbarm, erbarme dich
Gott führt die Seinen väterlich, ich glaub es fest
Gott führt die Seinen wunderlich, bist du sein Kind
Gott führt uns Menschen wohl
Gott lob, das schöne Morgenlicht
Gott lob, ich habe Lust zu scheiden
Gott lob, mein Lauf eilt früh zum Ende
Gott Vater, Sohn und Tröster, hier leget
Gott, deine Gnade reichet
Gott, der du selbst der Ursprung bist, vor dem nichts war
Gott, der du von Ewigkeit schon gnädig
Gott, dessen Treu ohn Ende ist
Gott, groß von Macht und Ehre
Gott, groß von Rat und Tat, der du im Himmel
Gott, großer Geber aller Gaben, dir, dir gebühret aller Dank
Gott, meine Sündenschuld ist groß, sprich mich
Gottlob, ich bin zu Jesu kommen
Groß, Gott, sind deine Gaben
Gütigster Heiland, göttlicher Menschenfreund
Halleluja, Lob, Ehre, Preis und Dank
Heiland, blick auf uns, wir nahen
Heiland, dess mein Herz begehret, Freund
Heiland, welcher Dank, welcher Lobgesang
Heilge Ruhestätte, wenn ich dich betrete
Heilig, heilig, heilig, hoch, hehr und erfreulich
Helfer der Deinen, stille mein Weinen
Herr, der du vor den Zeiten schon
Herr, der du, bis auf diese Stunde
Herr, der durch der Liebe Band Mann und Weib genau verbindet
Herr, dir sei Preis, ich glaub und weiß
Herr, treu sind deine Triebe
Herrscher, den dort oben
Hier hast du, Welt, den Scheidebrief
Hier ist mein Herz, mein Gott, ich geb es dir
Himmel und Erde, frohlocket mit Freuden
Hoffnung meiner Glaubensväter
Ich bin bei Gott in Gnaden, nichts wird, nichts kann mir schaden
Ich bin ein Pilger in der Zeit, ich walle nach der Ewigkeit
Ich bin getauft und bin zugleich
Ich bin mit Gott und meinem Glück
Ich bleibe doch, mein Gott, an dich
Ich fasse, Vater, deine Hände und halte sie im Glauben
Ich glaub ein ewigs Leben, als künftig
Ich hab genug, mein Herr ist Jesus Christ
Ich sterbe schon, o Glück, ich sterbe
Ich weiß es, dass ich sterblich bin
Ich weiß, o selge Wissenschaft
Ich werfe mich in deine Hände, ach, treuer Vater
Im Hause, was von dir genennet ist
In Jesu Wunden will ich ruhn, ich weiß
Jesu, hilf mir christlich leben
Jesu, mein getreuer Hirt
Jesu, mein Tröster, ich dein Erlöster
Jetzt, da das Licht der Sonne sich unserm Aug entzieht
Kind Gottes, sei mit deinem Glück zufrieden
Kirchhof, heilige Stätte, wenn ich dich betrete
Komm nur, angenehmer Tod
Komm, liebes Kreuz, was Jesus schickt
Kommt alle zu der Krippen
Kommt, Christen, preist den Herrn mit mir
Lamm, was für Menschenkinder
Lass ab, dich zu betrüben
Lass uns zu Gott und seinem Thron
Lerne, Seele, schon auf Erden
Liebster Erlöser, Wonne der Erlösten
Lobt Gott, lobt Gott in seinem Heiligtum
Lobt unsern Gott, lobt ihn erfreut
Lobt, ihr heilgen Geister
Mein Gott, der Tag ist nun vergangen
Mein Jesu, Mann der Schmerzen
Mein Schatz, mein Trost und meine Ehre
Mein Seelenfreund, mein Heiland, meine Lust
Mein treuer Heiland, Hilf und Arzt der Kranken
Mein Vater, der du stets getreu
Mein Vater, Herr der Herrlichkeit
Meinen Heiland lass ich nicht
Mich drücken meine Sünden
Mir soll nicht vor dem Tode graun
Mit diesem neuen Morgen wird Gottes Güte neu
Mit Freudentränen dank ich dir
Mit frommer Freude dank ich dir
Mit großer Missetat befleckt
Mit Wehmut meiner Seelen fall ich, Gott
Nein, ich bin nicht verloren
Nichts soll mich von meinem Jesu scheiden
Nun bin ich losgezählet
Nun bringen wir den Leib zur Ruh
Nun schlägt die letzte Lebensstunde
Nur eins ist not, o Christ, nur eins
O Christ, erhebe Herz und Sinn, was hängst du an der Erden
O du Gott der Götter, deines Volks
O Gott der Gütigkeit, dein Name sei gepriesen
O Gott, aus deinen Werken kann ich dein Dasein
O Gott, mein Vater, steh mir bei, dass ich, weil ich her
O Lamm, aus deinen Wunden, die du zur Leidenszeit
Preis ihn, den Herrn, mein satter Mund
Preis sei dir, meinem Gott gebracht
Quälet mich nicht, bange Sorgen
Quellen, aus welchen Erbarmung und Seligkeit
Reiß, Christ, des Kummers Ketten
Schwing, frohe Seele, dich hinauf
Seele, diese heilge Zeit fordert heilge Pflichten
Seht, Menschen, unser Leben rauscht wie ein Strom
Sei, Tröster, heilger Geist
Sei, Weltbeherrscher, sei mit mir
Sieh, Seele, hinter dich zurück auf die durchlebten Jahre
Sieh, wir erlösten stehen hier, wir sehnen
Singt Gott ein neues Lied mit aller Glaubensstärke
So bringen wir den Leib zur Ruh
So ist auch dieser Tag verflossen
So seid ihr denn vorm Herrn verbunden
Sollt ich meinen Gott nicht lieben, Gott, das
Sollt ich nicht fröhlich sein
Vater aller Güte, Gott, ewig reich
Vater, ich bin müde
Vater, nimm dich unser an
Verlass mich nicht, mein Gott, verlass mich nicht
Verlaufner, was verweilest du
Viel tausend Seligkeiten
Von ganzem Herzen preis ich dich, du Vater
Was bist du, o Christ, betrübet
Was fehlt mir noch, ein Christ
Weich, Welt, weicht, Weltgeschäfte, fern
Weicht und quält mich nicht, ihr Sorgen
Welch Lob soll ich dir geben
Wer ist ein Christ, wer wird schon hier
Wie finster ist der letzte Tag
Wie glücklich bin ich doch, da ich nach Demut strebe
Wie groß ist deine Gütigkeit
Wie groß ist dessen Seligkeit, dem Gott
Wie reich, wie selig, wie beglücket
Wie schön ists doch wenn man mit Jesu Brüdern
Wie schön, wie glücklich ist dein Reich
Wir kommen, deine Huld zu feiern
Wohl dem, der Jesum kennt
Zeuch mich, mein Vater zu dir hin
Zeuch, Heiland, meinen Sinn, zeuch ihn ganz
Zitternd und mit Angst erfüllt
Zu meiner neuen Wonne
Zum Grabe, Leib, du morsche Hütte
Gerechter Gott, wir liegen hier
Photo: Ruine der St. Christoph, Hintere Christofgasse, Mainz
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Gerechter Gott, wir liegen hier
1.) Gerechter Gott, wir liegen hier
Vor deinem Richterthrone.
Als Sünder liegen wir vor dir,
Und seufzen: Vater, schone!
Gott, reich an Langmut und Geduld,
Du forderst Buße für die Schuld.
Wir bitten: Gib uns Buße!
2.) Wir können durch uns selbsten nicht
Das böse Herz ergründen.
Sprich uns zum Heil: 'Es werde Licht!',
Zeig uns die Gräul der Sünden.
Herr, lehr uns, dass du heilig bist
Und dass der ewig strafbar ist,
Der täglich vor dir sündigt.
3.) Zerschlag das harte steinern Herz,
Mit des Geistes Hammer. (a)
Erfüll den Geist mit Reu und Schmerz,
Mit Traurigkeit und Jammer.
Gib, dass uns Schrecken überfällt,
Weil wir den Vater, der der Welt
Den Sohn gab, oft betrüben.
4.) Uns stehn, in unsrer großen Not,
Bloß Jesu Wunden offen.
Sein Leiden und Versöhnungstod
Lässt uns Erbarmung hoffen.
Zieh uns zum Sündenbüßer hin,
Gib, dass wir jetzt und stets an ihn,
Den treuen Heiland, glauben.
5.) Hilf deinem Volk, Herr Jesu Christ!
Lass deine Lieb' uns dringen,
Das, was vor Gott gefällig ist
Mit Freunden zu vollbringen.
Schenk uns, aus deinen Wunden Kraft,
So heilig und so tugendhaft,
Wie Christen ziemt, zu wandeln.
(a) vgl. Jeremia, Kapitel 23, Vers 29
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Autor: Ehrenfried Liebich
Melodie: Aus tiefer Not schrei ich zu dir
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Geistliche Lieder und Oden von
Ehrenfried Liebich
- Zweite Auflage -
Verlag Immanuel Krahn,
Hirschberg und Leipzig, 1773
Thema: Sünde, Buße und Umkehr
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Ehrenfried Liebich (*15.07.1713, +23.06.1780), aus Probsthagen bei Liegnitz/Niederschlesien (heute Polen), evangelischer Pfarrer und Kirchenlieddichter. Gestorben als Pfarrer zu Lomnitz bei Hirschberg/Niederschlesien, Mitherausgeber der Hirschberger Bibel.
Als Sohn eines Müllers geboren, half er diesem bis zu seinem 16 Lebensjahr. Danach besuchte er die Lateinschule in Schweidnitz und die Elisabeth-Schule in Breslau. Ab 1738 studierte er an der Universiät Leipzig evangelische Theologie, 1742 wurde er als Pfarrer in den Kirchen von Lomnitz und Erdmannsdorf ordiniert, wo er bis zu seinem Tod 1780 wirkte.
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Ehrenfried Liebich, was born July 15, 1713, at Probsthain, near Goldberg, Silesia, where his father was a miller. He assisted his father in the mill up to his sixteenth year, and was thereafter allowed to study at the Latin school at Schweidnitz, and the St. Elisabeth school at Breslau. At Easter, 1738, he entered the University of Leipzig as a student of Theology, and on concluding his course in 1740, was for some time engaged in private tuition. In April, 1742, he became lutheran pastor at Lomnitz and Erdmannsdorf, near Hirschberg, Silesia, and remained there till his death on June 23, 1780.
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Ehrenfried Liebichs Lieder/ Hymns
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Abendmahl
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Advent
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Das ist gewisslich wahr, Gott stellt
Freut euch, Zions Töchter, predigts
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Aussaat und Ernte
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O dass doch bei der reichen Ernte
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Ach bleib bei uns, bleib bei uns
Dir, Gott, dir will ich fröhlich singen
Herr, für mein Leben dank ich dir
Kommt und lasst uns beten, oft vor Gott
Kommt, Kinder, anzubeten, lasst uns zum Vater treten
Mit Singen dich zu loben ist, Gott
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Christuslied
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Dich, Jesum, lass ich ewig nicht
Du Trost der Armen, heiliges Gotteslamm
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Erweckungslied
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Glaube, Kampf und Rechtfertigung
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Erheb, o Christ, dein Herz und Sinn
Gott, der du für uns deinen Sohn gegeben
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Gottes Reich und Eigenschaften
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Gott der Herr ist Sonn und Schild, göttlich schön
Gott führt uns Menschen väterlich
Gott, der du selbst der Ursprung bist
Gott, dessen Stuhl der Himmel ist
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Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Herr, auf deine Güte hoffet mein Gemüte
Preis und Lob und Herrlichkeit sei Erlöser
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Himmelfahrt
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Die Herzen in die Höhe, erfreute Christenheit
Jauchzt, Völker, jauchzt dem Menschensohn
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Jahresende
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Auch dieser Tag ist wieder hin, mit ihm ein ganzes Jahr
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Neujahr
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Der erste Tag des Jahrs erscheint
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Ostern
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Der Herr hat alles wohl gemacht
Du Volk des Heilands, Christenheit
Er lebt, o Freudenwort, er lebt, der Heiland
Er lebt, o frohes Wort, er lebt
Halleluja, halleluja, mein Bruder, mein Immanuel
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Passion
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Ach Schmerz, ach Not, mein Freund ist tot
Dein Blut will ich besingen, du treuer Seelenfreund
Du Gottes Lamm, das alle Sünden träget, auf das
Erwürgtes Lamm, dein Leiden ist mein erwünschtes Teil
Mein Heiland stirbt nach vielem Schmerze
Sieh, mein Herz, wie Gottes Lamm Sündenlasten trägt
So gehst du nun, du Gotteslamm
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Pfingsten
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Dank sei dir, Heiland Jesu Christ
Höchster Tröster, komm hernieder
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Sünde, Buße und Umkehr
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Ach, Gott, ach Gott, wie sehr bin ich
Freund meiner Seele, Gottes Sohn
Mit Schmerz und Gram, mit Furcht und Scham
Zärtlichster Erbarmer, merk auf, wie ein Armer
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Taufe
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Tod und Ewigkeit
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Wo eilt ihr hin, ihr Lebensstunden
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Trinitatis
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Dreieinigkeit, du Gott voll Majestät
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Weihnachten
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Der Mittler hat sich eingestellt
Die heiligste der Nächte, wo du arm
Ihr Völker, bringet Preis und Dank
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Abscheu des Himmels, zwiefachs Kind
Ach, bleib bei uns, bleib bei uns
Allmächtiger Herr Zebaoth, erbarm dich
Auf dich, Gott der Güte, hoffet mein Gemüte
Auf, meine Seel, erheb den Herrn
Auf, meine Seel, ermuntre dich, der Herr der Welt
Auf, meine Seele, sei erfreut, du bist mit Gott
Auf, singe, Christenheit, auf, singe
Aus freudigem Gemüte sing ich zu Gott
Aus Gnaden wird der Mensch gerecht
Beherrscher der Erde, du Freude der Deinen
Blick, o Erlöser, auf mich den Erlösten
Christ, was ists, das dich betrübet
Christe, Lamm Gottes, das die Sünder liebet
Dankt meinem Gott mit mir und seid mit mir erfreuet
Das Fest ist groß, auf, Christenheit
Das Licht entweicht, es kommt die Nacht
Dass uns ein Kind geboren ist
Der große Menschenmonarch, der Her
Der Tag ist hin, die Nacht erscheint
Dich, Sieger, loben wir, wir Christen
Die Abschiedszeit ist nun vorhanden
Die Demut ist die heile Pracht
Die Herzensdemut ziert, o Christ
Die Hölle, schreckensvolles Wort
Dir dank ich, Erlöser, dir dank ich von Herzen
Dir sei mein ganzes Leben, mein Vater
Dir singt meine Seele Dank
Dir, dir, du Geber aller Gaben, dir, dir gebüret aller Dank
Dreieiniger Gott, dich zu erheben
Du bist mein Gott von Jugend auf
Du Brunnquell aller Gaben
Du forderst, Herr, dein Licht zurück
Du Freude der Erlösten, mein Jesu
Du Geist des Vaters, du Geist des Sohns
Du hast, Erlöser aller Sünden
Du hast, mein Heiland, deine Wege
Du Herrscher, den dort ewiglich
Du neugebornes Wunderkind
Du Vater der Barmherzigkeit
Du, der du Sünder gnädig bist
Du, dessen Hand stets helfen kann
Du, Gott, weißt alle Dinge
Erhebe dich und suche nie dein ganzes Glück
Erhör, Erlöser, mein Verlangen
Ermuntre dich, mein Sinn, wirf alles Eitle hin
Erwache fröhlich, mein Gemüte, jetzt, da der Leib
Erwache, mein Gemüte, bewundre Gottes Güte
Erwerber alles Heils, mein Heiland
Es ist auch dieser Tag durch dich
Es ist, o Gott, dein Wille, Mensch, iss
Es wird in deiner Kirch auf Erden
Fallt nieder, Seelen, betet an
Fleuch, Seele, fleuch die Welt
Geber aller Gaben, uns, und was wir haben
Geist der Offenbarung, lehre, lehre mich
Geist des Vaters, komm hernieder, sei nicht fern
Gerechter Gott, wir liegen hier vor deinem Richterthrone
Getreuer Heiland, groß von Gnad und Güte
Getreuer Jesu, deine Not und Schmerzen
Gläubige Seelen, in des Heilands Wunden
Gott der Gnade, erbarm, erbarme dich
Gott führt die Seinen väterlich, ich glaub es fest
Gott führt die Seinen wunderlich, bist du sein Kind
Gott führt uns Menschen wohl
Gott lob, das schöne Morgenlicht
Gott lob, ich habe Lust zu scheiden
Gott lob, mein Lauf eilt früh zum Ende
Gott Vater, Sohn und Tröster, hier leget
Gott, deine Gnade reichet
Gott, der du selbst der Ursprung bist, vor dem nichts war
Gott, der du von Ewigkeit schon gnädig
Gott, dessen Treu ohn Ende ist
Gott, groß von Macht und Ehre
Gott, groß von Rat und Tat, der du im Himmel
Gott, großer Geber aller Gaben, dir, dir gebühret aller Dank
Gott, meine Sündenschuld ist groß, sprich mich
Gottlob, ich bin zu Jesu kommen
Groß, Gott, sind deine Gaben
Gütigster Heiland, göttlicher Menschenfreund
Halleluja, Lob, Ehre, Preis und Dank
Heiland, blick auf uns, wir nahen
Heiland, dess mein Herz begehret, Freund
Heiland, welcher Dank, welcher Lobgesang
Heilge Ruhestätte, wenn ich dich betrete
Heilig, heilig, heilig, hoch, hehr und erfreulich
Helfer der Deinen, stille mein Weinen
Herr, der du vor den Zeiten schon
Herr, der du, bis auf diese Stunde
Herr, der durch der Liebe Band Mann und Weib genau verbindet
Herr, dir sei Preis, ich glaub und weiß
Herr, treu sind deine Triebe
Herrscher, den dort oben
Hier hast du, Welt, den Scheidebrief
Hier ist mein Herz, mein Gott, ich geb es dir
Himmel und Erde, frohlocket mit Freuden
Hoffnung meiner Glaubensväter
Ich bin bei Gott in Gnaden, nichts wird, nichts kann mir schaden
Ich bin ein Pilger in der Zeit, ich walle nach der Ewigkeit
Ich bin getauft und bin zugleich
Ich bin mit Gott und meinem Glück
Ich bleibe doch, mein Gott, an dich
Ich fasse, Vater, deine Hände und halte sie im Glauben
Ich glaub ein ewigs Leben, als künftig
Ich hab genug, mein Herr ist Jesus Christ
Ich sterbe schon, o Glück, ich sterbe
Ich weiß es, dass ich sterblich bin
Ich weiß, o selge Wissenschaft
Ich werfe mich in deine Hände, ach, treuer Vater
Im Hause, was von dir genennet ist
In Jesu Wunden will ich ruhn, ich weiß
Jesu, hilf mir christlich leben
Jesu, mein getreuer Hirt
Jesu, mein Tröster, ich dein Erlöster
Jetzt, da das Licht der Sonne sich unserm Aug entzieht
Kind Gottes, sei mit deinem Glück zufrieden
Kirchhof, heilige Stätte, wenn ich dich betrete
Komm nur, angenehmer Tod
Komm, liebes Kreuz, was Jesus schickt
Kommt alle zu der Krippen
Kommt, Christen, preist den Herrn mit mir
Lamm, was für Menschenkinder
Lass ab, dich zu betrüben
Lass uns zu Gott und seinem Thron
Lerne, Seele, schon auf Erden
Liebster Erlöser, Wonne der Erlösten
Lobt Gott, lobt Gott in seinem Heiligtum
Lobt unsern Gott, lobt ihn erfreut
Lobt, ihr heilgen Geister
Mein Gott, der Tag ist nun vergangen
Mein Jesu, Mann der Schmerzen
Mein Schatz, mein Trost und meine Ehre
Mein Seelenfreund, mein Heiland, meine Lust
Mein treuer Heiland, Hilf und Arzt der Kranken
Mein Vater, der du stets getreu
Mein Vater, Herr der Herrlichkeit
Meinen Heiland lass ich nicht
Mich drücken meine Sünden
Mir soll nicht vor dem Tode graun
Mit diesem neuen Morgen wird Gottes Güte neu
Mit Freudentränen dank ich dir
Mit frommer Freude dank ich dir
Mit großer Missetat befleckt
Mit Wehmut meiner Seelen fall ich, Gott
Nein, ich bin nicht verloren
Nichts soll mich von meinem Jesu scheiden
Nun bin ich losgezählet
Nun bringen wir den Leib zur Ruh
Nun schlägt die letzte Lebensstunde
Nur eins ist not, o Christ, nur eins
O Christ, erhebe Herz und Sinn, was hängst du an der Erden
O du Gott der Götter, deines Volks
O Gott der Gütigkeit, dein Name sei gepriesen
O Gott, aus deinen Werken kann ich dein Dasein
O Gott, mein Vater, steh mir bei, dass ich, weil ich her
O Lamm, aus deinen Wunden, die du zur Leidenszeit
Preis ihn, den Herrn, mein satter Mund
Preis sei dir, meinem Gott gebracht
Quälet mich nicht, bange Sorgen
Quellen, aus welchen Erbarmung und Seligkeit
Reiß, Christ, des Kummers Ketten
Schwing, frohe Seele, dich hinauf
Seele, diese heilge Zeit fordert heilge Pflichten
Seht, Menschen, unser Leben rauscht wie ein Strom
Sei, Tröster, heilger Geist
Sei, Weltbeherrscher, sei mit mir
Sieh, Seele, hinter dich zurück auf die durchlebten Jahre
Sieh, wir erlösten stehen hier, wir sehnen
Singt Gott ein neues Lied mit aller Glaubensstärke
So bringen wir den Leib zur Ruh
So ist auch dieser Tag verflossen
So seid ihr denn vorm Herrn verbunden
Sollt ich meinen Gott nicht lieben, Gott, das
Sollt ich nicht fröhlich sein
Vater aller Güte, Gott, ewig reich
Vater, ich bin müde
Vater, nimm dich unser an
Verlass mich nicht, mein Gott, verlass mich nicht
Verlaufner, was verweilest du
Viel tausend Seligkeiten
Von ganzem Herzen preis ich dich, du Vater
Was bist du, o Christ, betrübet
Was fehlt mir noch, ein Christ
Weich, Welt, weicht, Weltgeschäfte, fern
Weicht und quält mich nicht, ihr Sorgen
Welch Lob soll ich dir geben
Wer ist ein Christ, wer wird schon hier
Wie finster ist der letzte Tag
Wie glücklich bin ich doch, da ich nach Demut strebe
Wie groß ist deine Gütigkeit
Wie groß ist dessen Seligkeit, dem Gott
Wie reich, wie selig, wie beglücket
Wie schön ists doch wenn man mit Jesu Brüdern
Wie schön, wie glücklich ist dein Reich
Wir kommen, deine Huld zu feiern
Wohl dem, der Jesum kennt
Zeuch mich, mein Vater zu dir hin
Zeuch, Heiland, meinen Sinn, zeuch ihn ganz
Zitternd und mit Angst erfüllt
Zu meiner neuen Wonne
Zum Grabe, Leib, du morsche Hütte