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Er, mein Heiland, wird verklärt
Er, mein Heiland, wird verklärt
1.) Er, mein Heiland, wird verklärt,
Und Er leuchtet wie die Sonne.
O, ein Wort, das stärkt und nährt!
O, ein Wort der größten Wonne!
Das soll nun mein Liebstes sein,
Ich seh Jesum ganz allein.
2.) O, mein auserwähltes Licht!
Ich will hier drei Hütten bauen,
Willst du, oder darf ich nicht?
Dir will ich, wie Petrus, trauen.
Herr, o Herr, hier ist gut sein,
Ich seh Jesum nur allein.
3.) Moses und Elias weicht
Dem verklärten Gottessohne.
Hier hab ich den Wunsch erreicht,
Ich seh nun auf seinem Throne,
Mit erhabnem Glanz und Schein,
Meinen Jesum nur allein.
4.) Doch, was seh ich und was bricht
Aus den Wolken für ein Schimmer?
Der beschattet ja mein Licht,
Doch ich hör jetzund und immer:
Das ist: Er! der Sohn ist mein,
Ich seh Jesum nur allein.
5.) Ach, ich fall aufs Angesicht,
Und erschrecke mit den Zeugen.
O, du unzudringlich' Licht,
Soll ich reden oder schweigen?
Meine Schuld macht Angst und Pein,
Doch ich seh auf dich allein.
6.) Nun, mein Jesu, tritt zu mir,
Sprich: Steh auf von deinem Schrecken,
Ich, dein Heiland, sage dir,
Mein Erbarmen soll dich decken,
Stehe auf und fürcht dich nicht!
Ich bin's! Jesus, ich, dein Licht.
7.) O mein Heiland, ich steh auf
Und erblicke dich alleine.
Herr, vollführe meinen Lauf,
Du bist doch, du bist der meine.
Ich seh, ohne Angst und Pein,
Voller Freude dich allein.
8.) Nun, o Herr, auf dich allein
Will ich sehn in meinem Glauben,
Du sollst meine Liebe sein,
Nichts soll mir dich nehmen,
Rauben, meine Hoffnung einzig ist
Er allein, Er, Jesus Christ.
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Autor: Johann Christian Schlipalius
Melodie: Jesus, meine Zuversicht
oder: Jesus lebt, mit ihm auch ich
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Ein kleiner Beytrag zum Bau des Reiches Jesu
in einigen geistlichen Liedern
über wichtige Stellen der heiligen Schrift
verfertiget von M. Johann Christian Schlipalius,
Freytagsprediger zum heil. Creuz in Dreßden
Verlag des Waisenhauses
Halle/Saale, 1761
Liednummer 6
Thema: Verklärungsfest
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Johann Christian Schlipalius, (* 1719 in Oels/Schlesien, + 01.01.1764 in Dresden) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und Lieddichter. Nach seinem Studium in Breslau, Leipzig und Wittenberg wurde er zunächst Garnisonsprediger auf der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz. Anschließend war er als Diakon an der Kirche zum Heiligen Kreuz in Dresden tätig, bis er im Jahr 1746 als Pfarrer an die Frauenkirche in Dresden berufen wurde.
Er verfasste neben Büchern zu lokal-historischen Themen auch geistliche Lieder, die 1761 am Verlagsort Halle/Saale 1761 unter dem Titel 'Ein kleiner Beytrag zum Bau des Reiches Jesu in einigen geistlichen Liedern über wichtige Stellen der heiligen Schrift' erschienen.
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Johann Christian Schlipalius' Lieder/ Hymns
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Ach alle, die ihr durstig seid
Ach Herr, ich Sünder kehre um
Ach treuer Gott, die Himmelsüfort
Ach, armer Mensch, komm, kehre schleunig wieder
Also hat Gott die Welt geliebet, die doch so gar
Bis hierher hat der Herr geholfen und geführet
Das Grab ist da, mein Gott, ich werde sterben
Das ist gewisslich wahr, mein Heiland
Das Kreuz, daran mein Heiland stirbt
Das Schaf kann nigends sichrer liegen
Dein Herze bricht in deinem Sterben
Denen, die Gott lieben und sich freudig üben
Dennoch bleib ich in dem Glauben
Der Bräutigam ist da, auf, gehet ihm entgegen
Der Himmel freuet sich bei eines Sünders Buße
Der Hirte kommt zu seiner Herde
Der Hirte sieht sich nach dem Schafe
Der Hirte stirbt für seine Herde
Der Kampf ist ausgekämpfet
Die Handschrift ist zerrissen, die mir zuwieder war
Die Liebe Christi dringet uns
Die Liebe ist die erste Pflicht
Du bittest um mein Herz, o Geber aller Gaben
Du sprichst, o Mensch, was fehlt mir noch
Eil, und errette dich, o du erlöste Seele
Er, Jesus, tritt an unser Herz
Er, mein Heiland, wird verklärt
Es ist noch Raum in Jesu Wunden für mich
Es ist vollbracht, mein Heil ist nun erworben
Gott hat Geduld mit großen Sündern
Gott hat mir seinen Sohn geschenket, und mit ihm
Gott schlägt uns, dass wirs fühlen sollen
Gott, du bist die Liebe, deines Herzens Triebe
Gott, du wirfst die Liebesseile
Herr Jesu Christ, mein Gnadenthron
Herr Jesu, dein Versöhnungsblut, das redet
Herr, du hast es selbst beschworen
Herr, es bricht dein Herz in Liebe
Herr, lass ihn noch dies Jahr
Heut, weil Gott bittet, höre du
Hier steh ich vor dem Gnadenthrone
Ich bin in seiner Hand, trotz Sünde
Ich bin nun Gottes Kind, ich bins aus lauter Gnade
Ich bins, erschrocknes Herz
Ich gehe hin zu meinem Erbe
Ich hab es gut bei meinem Hirten
Ich habe Jesum angezogen
Ich habe nun mein ewig Heil gefunden
Ich habe wider dich, Mensch, dass du mich verlassen
Ich hielt mich nicht dafür, dass ich was anders wüsste
Ich lass dich nicht in meinem Leben
Ich liebe dich ohn alles Ende
Ich will das neue Herz, ich, Herr und Gott
Ich will sie zu mir ziehn
Ihr Sünder, freuet euch, der Heiland ist geboren
In allen meinen Wegen
Jesu, deine teure Weide sind die Weide
Jesus sucht der Sünder Heil
Jesus, meine Liebe, lebt
Jetzt sind die Abendstunden
Komm doch, komm doch, du armer Sünder
Mache dich, o Mensch, bereit, komm zu Gott und bete
Mein Gott sieht mich in meinem Blute liegen
Mein Gott, ich lobe dich aus meines Herzens Grund
Mein Gott, was soll ich tun, dass ich einst
Mein Heiland hat auch mich geliebt
Mein Heiland hat sein Blut vergossen
Mein Heiland sendet seine Knechte
Mein Heiland sieht des Glaubens Schwäche
Mein Heiland will nicht eher sterben
Mein Heiland, du bittst für die Feinde
Mein Herz, Gott kann dich nicht verlassen
Mein Jesu, du hast mich gezogen
Mein Mittler nimm tdie Sünder an
Mein treuer Hirte, den ich kenne
Meine Stund ist noch nicht kommen, das ist Jesu eignes Wort
Nun danket unserm Gott, dankt ihm
Nun kommt ein neuer Morgen
Nur eins ist not, das musst du, Mensch, erwählen
O armer Mensch, du sollst nicht ängstlich sorgen
O Ewigkeit, du teures Wort
O großer Gott, du Gott der Liebe
O Herr, gerechter Gott, ich zittre
O Mensch, du hast drei große Zeugen
O Seele, lass dich nichts erschrecken
O Sünder, was verfolgst du mich
Seele, sei doch stille, denn des Vaters Wille
Seele, wart auf Gottes Stunden
Sein Rat ist wunderbar, Gott führt durch dick und dünne
Selig sind die geistlich Armen, die in wahrer Demut stehn
Siehe, das ist Gottes Lamm, das die Schuld getragen
Sucht den Herrn, ihr sollt ihn finden
Sünder, willst du selig werden
Trachtet doch, ihr trägen Christen
Unschätzbare Gabe, wenn ich dich nur habe
Verklärtes Haupt, du fährst gen Himmel
Vor Gott gilt kein geteiltes Herz
Was hilfts dem Menschen, die Welt zu gewinnen
Wir sind die wilden Reben
Wisset das, ihr trägen Sünder, dass amn laufen
Er, mein Heiland, wird verklärt
Er, mein Heiland, wird verklärt
1.) Er, mein Heiland, wird verklärt,
Und Er leuchtet wie die Sonne.
O, ein Wort, das stärkt und nährt!
O, ein Wort der größten Wonne!
Das soll nun mein Liebstes sein,
Ich seh Jesum ganz allein.
2.) O, mein auserwähltes Licht!
Ich will hier drei Hütten bauen,
Willst du, oder darf ich nicht?
Dir will ich, wie Petrus, trauen.
Herr, o Herr, hier ist gut sein,
Ich seh Jesum nur allein.
3.) Moses und Elias weicht
Dem verklärten Gottessohne.
Hier hab ich den Wunsch erreicht,
Ich seh nun auf seinem Throne,
Mit erhabnem Glanz und Schein,
Meinen Jesum nur allein.
4.) Doch, was seh ich und was bricht
Aus den Wolken für ein Schimmer?
Der beschattet ja mein Licht,
Doch ich hör jetzund und immer:
Das ist: Er! der Sohn ist mein,
Ich seh Jesum nur allein.
5.) Ach, ich fall aufs Angesicht,
Und erschrecke mit den Zeugen.
O, du unzudringlich' Licht,
Soll ich reden oder schweigen?
Meine Schuld macht Angst und Pein,
Doch ich seh auf dich allein.
6.) Nun, mein Jesu, tritt zu mir,
Sprich: Steh auf von deinem Schrecken,
Ich, dein Heiland, sage dir,
Mein Erbarmen soll dich decken,
Stehe auf und fürcht dich nicht!
Ich bin's! Jesus, ich, dein Licht.
7.) O mein Heiland, ich steh auf
Und erblicke dich alleine.
Herr, vollführe meinen Lauf,
Du bist doch, du bist der meine.
Ich seh, ohne Angst und Pein,
Voller Freude dich allein.
8.) Nun, o Herr, auf dich allein
Will ich sehn in meinem Glauben,
Du sollst meine Liebe sein,
Nichts soll mir dich nehmen,
Rauben, meine Hoffnung einzig ist
Er allein, Er, Jesus Christ.
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Autor: Johann Christian Schlipalius
Melodie: Jesus, meine Zuversicht
oder: Jesus lebt, mit ihm auch ich
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Ein kleiner Beytrag zum Bau des Reiches Jesu
in einigen geistlichen Liedern
über wichtige Stellen der heiligen Schrift
verfertiget von M. Johann Christian Schlipalius,
Freytagsprediger zum heil. Creuz in Dreßden
Verlag des Waisenhauses
Halle/Saale, 1761
Liednummer 6
Thema: Verklärungsfest
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Johann Christian Schlipalius, (* 1719 in Oels/Schlesien, + 01.01.1764 in Dresden) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und Lieddichter. Nach seinem Studium in Breslau, Leipzig und Wittenberg wurde er zunächst Garnisonsprediger auf der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz. Anschließend war er als Diakon an der Kirche zum Heiligen Kreuz in Dresden tätig, bis er im Jahr 1746 als Pfarrer an die Frauenkirche in Dresden berufen wurde.
Er verfasste neben Büchern zu lokal-historischen Themen auch geistliche Lieder, die 1761 am Verlagsort Halle/Saale 1761 unter dem Titel 'Ein kleiner Beytrag zum Bau des Reiches Jesu in einigen geistlichen Liedern über wichtige Stellen der heiligen Schrift' erschienen.
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Ach alle, die ihr durstig seid
Ach Herr, ich Sünder kehre um
Ach treuer Gott, die Himmelsüfort
Ach, armer Mensch, komm, kehre schleunig wieder
Also hat Gott die Welt geliebet, die doch so gar
Bis hierher hat der Herr geholfen und geführet
Das Grab ist da, mein Gott, ich werde sterben
Das ist gewisslich wahr, mein Heiland
Das Kreuz, daran mein Heiland stirbt
Das Schaf kann nigends sichrer liegen
Dein Herze bricht in deinem Sterben
Denen, die Gott lieben und sich freudig üben
Dennoch bleib ich in dem Glauben
Der Bräutigam ist da, auf, gehet ihm entgegen
Der Himmel freuet sich bei eines Sünders Buße
Der Hirte kommt zu seiner Herde
Der Hirte sieht sich nach dem Schafe
Der Hirte stirbt für seine Herde
Der Kampf ist ausgekämpfet
Die Handschrift ist zerrissen, die mir zuwieder war
Die Liebe Christi dringet uns
Die Liebe ist die erste Pflicht
Du bittest um mein Herz, o Geber aller Gaben
Du sprichst, o Mensch, was fehlt mir noch
Eil, und errette dich, o du erlöste Seele
Er, Jesus, tritt an unser Herz
Er, mein Heiland, wird verklärt
Es ist noch Raum in Jesu Wunden für mich
Es ist vollbracht, mein Heil ist nun erworben
Gott hat Geduld mit großen Sündern
Gott hat mir seinen Sohn geschenket, und mit ihm
Gott schlägt uns, dass wirs fühlen sollen
Gott, du bist die Liebe, deines Herzens Triebe
Gott, du wirfst die Liebesseile
Herr Jesu Christ, mein Gnadenthron
Herr Jesu, dein Versöhnungsblut, das redet
Herr, du hast es selbst beschworen
Herr, es bricht dein Herz in Liebe
Herr, lass ihn noch dies Jahr
Heut, weil Gott bittet, höre du
Hier steh ich vor dem Gnadenthrone
Ich bin in seiner Hand, trotz Sünde
Ich bin nun Gottes Kind, ich bins aus lauter Gnade
Ich bins, erschrocknes Herz
Ich gehe hin zu meinem Erbe
Ich hab es gut bei meinem Hirten
Ich habe Jesum angezogen
Ich habe nun mein ewig Heil gefunden
Ich habe wider dich, Mensch, dass du mich verlassen
Ich hielt mich nicht dafür, dass ich was anders wüsste
Ich lass dich nicht in meinem Leben
Ich liebe dich ohn alles Ende
Ich will das neue Herz, ich, Herr und Gott
Ich will sie zu mir ziehn
Ihr Sünder, freuet euch, der Heiland ist geboren
In allen meinen Wegen
Jesu, deine teure Weide sind die Weide
Jesus sucht der Sünder Heil
Jesus, meine Liebe, lebt
Jetzt sind die Abendstunden
Komm doch, komm doch, du armer Sünder
Mache dich, o Mensch, bereit, komm zu Gott und bete
Mein Gott sieht mich in meinem Blute liegen
Mein Gott, ich lobe dich aus meines Herzens Grund
Mein Gott, was soll ich tun, dass ich einst
Mein Heiland hat auch mich geliebt
Mein Heiland hat sein Blut vergossen
Mein Heiland sendet seine Knechte
Mein Heiland sieht des Glaubens Schwäche
Mein Heiland will nicht eher sterben
Mein Heiland, du bittst für die Feinde
Mein Herz, Gott kann dich nicht verlassen
Mein Jesu, du hast mich gezogen
Mein Mittler nimm tdie Sünder an
Mein treuer Hirte, den ich kenne
Meine Stund ist noch nicht kommen, das ist Jesu eignes Wort
Nun danket unserm Gott, dankt ihm
Nun kommt ein neuer Morgen
Nur eins ist not, das musst du, Mensch, erwählen
O armer Mensch, du sollst nicht ängstlich sorgen
O Ewigkeit, du teures Wort
O großer Gott, du Gott der Liebe
O Herr, gerechter Gott, ich zittre
O Mensch, du hast drei große Zeugen
O Seele, lass dich nichts erschrecken
O Sünder, was verfolgst du mich
Seele, sei doch stille, denn des Vaters Wille
Seele, wart auf Gottes Stunden
Sein Rat ist wunderbar, Gott führt durch dick und dünne
Selig sind die geistlich Armen, die in wahrer Demut stehn
Siehe, das ist Gottes Lamm, das die Schuld getragen
Sucht den Herrn, ihr sollt ihn finden
Sünder, willst du selig werden
Trachtet doch, ihr trägen Christen
Unschätzbare Gabe, wenn ich dich nur habe
Verklärtes Haupt, du fährst gen Himmel
Vor Gott gilt kein geteiltes Herz
Was hilfts dem Menschen, die Welt zu gewinnen
Wir sind die wilden Reben
Wisset das, ihr trägen Sünder, dass amn laufen