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Mit tiefer Rührung weihen wir
Photo: Engel an der Städtischen Galerie Liebieghaus am Museumsufer in Frankfurt am Main
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Mit tiefer Rührung weihen wir
1.) Mit tiefer Rührung weihen wir,
In jugendlichen Chören,
Des Dankes heilge Lieder dir.
Heil uns! Du wirst sie hören!
Wer fasst, was auf der frühen Bahn,
Herr, deine Huld an uns getan!
2.) Du sprachst: Da wog uns, kaum belebt,
Die Lieb' auf treuen Armen.
Vom Säuglingsschlummer an umschwebt
Uns freundliches Erbarmen.
Wir fanden, uns noch unbekannt,
Schon Eltern, Freunde, Vaterland.
3.) Und früh schon wurden wir geweiht
In jener Segensstunde
Dem Bunde der Unsterblichkeit,
Dem heil'gen Christenbunde.
Uns ließ an Jesu Christi Heil
Der Taufe Feier nehmen Teil.
4.) Wir fielen oft, du halfst uns auf.
Kamst hilfreich uns entgegen,
Beglücktest unsern Jugendlauf
Mit tausend Heil und Segen.
Noch schuldlos sahn wir Freuden blühn,
Gefahr und Schmerz vorüber ziehn.
5.) Den Frühgebeugten sandtest du
In frommen Waisenfreunden
Erbarmer und Beschützer zu,
Die Rat und Tat vereinten,
Wenn früh der guten Eltern Herz
Schon brach im herben Trennungsschmerz.
6.) Du senktest tief in unsre Brust
Des Umgangs süße Triebe.
Gabst unserm Fleiße Kraft und Lust,
Und Eintracht, Unschuld, Liebe,
Ein sanftes reges Mitgefühl
Schuf uns der Jugendwonne viel.
7.) Wir können deiner Gnade Ruhm,
O Vater, hier nur lallen.
Doch einst im höhern Heiligtum
Ertöne von uns allen,
Die du beglücktest, ew'ger Dank
Und reiner Herzen Lobgesang.
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Autor: Karl Gottlieb Mann
Melodie: Mir nach, spricht Jesus, unser Herr
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Fromme Lieder
von Johann Karl Gottlieb Mann
Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Verlag bei Hemmerde und Schwetschke
Halle [Saale], 1817
Zwei Strophen, die sich auf historische
Ereignisse bezogen, wurden weggelassen
Thema: Konfirmation
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Johann Karl Gottlieb Mann, (* 31. März 1766 zu Taucha bei Leipzig, + 13. Juli 1821), war evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.
Er wurde 1794 dritter Diakon zu St. Wenceslai in Naumburg und starb als Archidiaconus ebenfalls in Naumburg 1821. Er war mit dem Domprediger Krause und dem Oberprediger Wehrde in Naumburg Herausgeber des neuen Naumburger Gesangbuchs 1806, in welchem auch schon Lieder von ihm erschienen. Er gab später eine Sammlung seiner geistlichen Gedichte unter dem Titel 'Fromme Lieder' heraus, Halle 1817, 2. Aufl. 1818. Sie sind vollständig in rationalistischem Sinne, aber in leichter, gefälliger Form und nicht ohne tiefere Frömmigkeit; unter ihnen sind einige Bearbeitungen älterer Lieder, in denen aber das Original völlig abgeändert ist. Vier von ihnen befinden sich noch im Hamburger Gesangbuch von 1842.
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Karl Gottlieb Manns Lieder/ Hymns
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-------------------------
Frühlingslied
-------------------------
-------------------------
Jahresende
-------------------------
Der Wermutkelch ist nun geleert
Ein Scheideweg vereint uns hier
Schweigend sinkt vom Himmel nieder
-------------------------
Konfirmation
-------------------------
-------------------------
Neujahr
-------------------------
-------------------------
Reformationsfest
-------------------------
Gott ist unsre Zuversicht, unsre Hilf
-------------------------
Tod und Ewigkeit
-------------------------
Ich weiß, ein Stündlein schlägt
-------------------------
Trinitatis
-------------------------
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
-------------------------
An meinen Schöpfer will ich kindlich denken
Auf der Kindheit Blumenwegen
Auf Golgatha erhebe dich
Auf, auf, mein Dank, zum hohen Sternenhimmel
Auf, den Tränenblick vom Staube
Beschirm uns, Herr, dein reines Wort
Christ, folge deines Jesu Ruf
Das soll, Gott, meine Freude sein
Dein himmel träufelt Segen
Deinen Bundestag begrüßen
Dem Kämpfer Gottes Preis und Ehr
Dem Wohlseinsgeber Ehr und Preis
Der Herr hat Großes an uns getan
Der uns erschuf, beschützt, erhält
Dich Richter fürchte alle Welt
Die Ernt ist reicher als die Saat
Die Freude will am Friedensfest
Die heilge Stärke will ich fühlen
Dir tönt aus frommen Herzensdrang
Du Erd im düstern Trauerflor
Du leitest mich nach deinem Rat, allweiser Weltregierer
Du, Herr, hast es gegeben
Du, Herr, lenkst meiner Tage Lauf, hilfst mächtig
Ehrt standhaft den Glauben der Christen und wandelt
Ein Feierabend sinkt
Ein Schritt zur Ewigkeit, ein Jahr von Gott verliehen
Empor zum Schöpfer, himmelwärts
Erhebt die Wunder seiner Güte
Es tobe nur der grause Sturm
Euer sei das beste Teil, schützet es
Freiheit ist des Geistes Würde
Frohlocke, Vaterland, welch Heil
Frohlockt, ihr Eltern, er erscheint
Früh sank ihres zarten Lebens Sonne
Für unsre Fürsten beten wir
Gib mir ein fröhlich Herz, Gott, Quelle wahrer Freuden
Gott lob, verschwunden ist die Zeit
Gott, unser Dank und Freudenblick
Heb an, du angenehme Zeit
Heil der segensvollen Stunde
Ich denke dein voll Dank und Liebe
Ich sehe meinen Himmel offen und singe
Ich weil an Jesu Siegesgrabe
Ich will mit Danken treten
In unsre Siegeskränze schlingen
Kaum ist der Herr vom tod erwacht
Lasst uns unsern Gott erheben
Mitten in des Friedensschoß dringen
Noch auf der Jahre höchster Stufe
Nun legen wir vor dir, Gott, unsre Kindheit nieder
O der Wonne, wenn wir scheiden
O Friede, Friede, welch ein Heil
O, welche wunderschöne Gabe
Segen deiner Weihestunde
Sei hoch gesegnet, Jubeljahr
Sei mit Freudenchören begrüßet
Sie schlägt, die ernste Stunde
Sing, Wahrheit, deinen Siegestag
Stärkung, nicht Verzweiflung trinke aus dem Leidenskelch
Vater, deine schöne Erde ward ein dumpfes Trauertal
Vater, herrscher Himmels und der Erde
Vergesset eures Schöpfers nicht
Vom Dunkel unsrer Erde schaun wir zum Meer
Werdet, werdet, wie die Kinder
Willkommen, Herold bessrer Zeit
Wir beugen tief uns, Herr, vor dir
Wir glauben an den großen Gott
Zum Friedensschöpfer hoch empor
Mit tiefer Rührung weihen wir
Photo: Engel an der Städtischen Galerie Liebieghaus am Museumsufer in Frankfurt am Main
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Mit tiefer Rührung weihen wir
1.) Mit tiefer Rührung weihen wir,
In jugendlichen Chören,
Des Dankes heilge Lieder dir.
Heil uns! Du wirst sie hören!
Wer fasst, was auf der frühen Bahn,
Herr, deine Huld an uns getan!
2.) Du sprachst: Da wog uns, kaum belebt,
Die Lieb' auf treuen Armen.
Vom Säuglingsschlummer an umschwebt
Uns freundliches Erbarmen.
Wir fanden, uns noch unbekannt,
Schon Eltern, Freunde, Vaterland.
3.) Und früh schon wurden wir geweiht
In jener Segensstunde
Dem Bunde der Unsterblichkeit,
Dem heil'gen Christenbunde.
Uns ließ an Jesu Christi Heil
Der Taufe Feier nehmen Teil.
4.) Wir fielen oft, du halfst uns auf.
Kamst hilfreich uns entgegen,
Beglücktest unsern Jugendlauf
Mit tausend Heil und Segen.
Noch schuldlos sahn wir Freuden blühn,
Gefahr und Schmerz vorüber ziehn.
5.) Den Frühgebeugten sandtest du
In frommen Waisenfreunden
Erbarmer und Beschützer zu,
Die Rat und Tat vereinten,
Wenn früh der guten Eltern Herz
Schon brach im herben Trennungsschmerz.
6.) Du senktest tief in unsre Brust
Des Umgangs süße Triebe.
Gabst unserm Fleiße Kraft und Lust,
Und Eintracht, Unschuld, Liebe,
Ein sanftes reges Mitgefühl
Schuf uns der Jugendwonne viel.
7.) Wir können deiner Gnade Ruhm,
O Vater, hier nur lallen.
Doch einst im höhern Heiligtum
Ertöne von uns allen,
Die du beglücktest, ew'ger Dank
Und reiner Herzen Lobgesang.
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Autor: Karl Gottlieb Mann
Melodie: Mir nach, spricht Jesus, unser Herr
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Fromme Lieder
von Johann Karl Gottlieb Mann
Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Verlag bei Hemmerde und Schwetschke
Halle [Saale], 1817
Zwei Strophen, die sich auf historische
Ereignisse bezogen, wurden weggelassen
Thema: Konfirmation
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Johann Karl Gottlieb Mann, (* 31. März 1766 zu Taucha bei Leipzig, + 13. Juli 1821), war evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.
Er wurde 1794 dritter Diakon zu St. Wenceslai in Naumburg und starb als Archidiaconus ebenfalls in Naumburg 1821. Er war mit dem Domprediger Krause und dem Oberprediger Wehrde in Naumburg Herausgeber des neuen Naumburger Gesangbuchs 1806, in welchem auch schon Lieder von ihm erschienen. Er gab später eine Sammlung seiner geistlichen Gedichte unter dem Titel 'Fromme Lieder' heraus, Halle 1817, 2. Aufl. 1818. Sie sind vollständig in rationalistischem Sinne, aber in leichter, gefälliger Form und nicht ohne tiefere Frömmigkeit; unter ihnen sind einige Bearbeitungen älterer Lieder, in denen aber das Original völlig abgeändert ist. Vier von ihnen befinden sich noch im Hamburger Gesangbuch von 1842.
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Karl Gottlieb Manns Lieder/ Hymns
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Frühlingslied
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Jahresende
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Der Wermutkelch ist nun geleert
Ein Scheideweg vereint uns hier
Schweigend sinkt vom Himmel nieder
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Konfirmation
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Neujahr
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Reformationsfest
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Gott ist unsre Zuversicht, unsre Hilf
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Tod und Ewigkeit
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Ich weiß, ein Stündlein schlägt
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Trinitatis
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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An meinen Schöpfer will ich kindlich denken
Auf der Kindheit Blumenwegen
Auf Golgatha erhebe dich
Auf, auf, mein Dank, zum hohen Sternenhimmel
Auf, den Tränenblick vom Staube
Beschirm uns, Herr, dein reines Wort
Christ, folge deines Jesu Ruf
Das soll, Gott, meine Freude sein
Dein himmel träufelt Segen
Deinen Bundestag begrüßen
Dem Kämpfer Gottes Preis und Ehr
Dem Wohlseinsgeber Ehr und Preis
Der Herr hat Großes an uns getan
Der uns erschuf, beschützt, erhält
Dich Richter fürchte alle Welt
Die Ernt ist reicher als die Saat
Die Freude will am Friedensfest
Die heilge Stärke will ich fühlen
Dir tönt aus frommen Herzensdrang
Du Erd im düstern Trauerflor
Du leitest mich nach deinem Rat, allweiser Weltregierer
Du, Herr, hast es gegeben
Du, Herr, lenkst meiner Tage Lauf, hilfst mächtig
Ehrt standhaft den Glauben der Christen und wandelt
Ein Feierabend sinkt
Ein Schritt zur Ewigkeit, ein Jahr von Gott verliehen
Empor zum Schöpfer, himmelwärts
Erhebt die Wunder seiner Güte
Es tobe nur der grause Sturm
Euer sei das beste Teil, schützet es
Freiheit ist des Geistes Würde
Frohlocke, Vaterland, welch Heil
Frohlockt, ihr Eltern, er erscheint
Früh sank ihres zarten Lebens Sonne
Für unsre Fürsten beten wir
Gib mir ein fröhlich Herz, Gott, Quelle wahrer Freuden
Gott lob, verschwunden ist die Zeit
Gott, unser Dank und Freudenblick
Heb an, du angenehme Zeit
Heil der segensvollen Stunde
Ich denke dein voll Dank und Liebe
Ich sehe meinen Himmel offen und singe
Ich weil an Jesu Siegesgrabe
Ich will mit Danken treten
In unsre Siegeskränze schlingen
Kaum ist der Herr vom tod erwacht
Lasst uns unsern Gott erheben
Mitten in des Friedensschoß dringen
Noch auf der Jahre höchster Stufe
Nun legen wir vor dir, Gott, unsre Kindheit nieder
O der Wonne, wenn wir scheiden
O Friede, Friede, welch ein Heil
O, welche wunderschöne Gabe
Segen deiner Weihestunde
Sei hoch gesegnet, Jubeljahr
Sei mit Freudenchören begrüßet
Sie schlägt, die ernste Stunde
Sing, Wahrheit, deinen Siegestag
Stärkung, nicht Verzweiflung trinke aus dem Leidenskelch
Vater, deine schöne Erde ward ein dumpfes Trauertal
Vater, herrscher Himmels und der Erde
Vergesset eures Schöpfers nicht
Vom Dunkel unsrer Erde schaun wir zum Meer
Werdet, werdet, wie die Kinder
Willkommen, Herold bessrer Zeit
Wir beugen tief uns, Herr, vor dir
Wir glauben an den großen Gott
Zum Friedensschöpfer hoch empor