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Sieh, wie sie hernieder schweben

Sieh, wie sie hernieder schweben

 

- Der letzte Schnee -

 

1.) Sieh, wie sie hernieder schweben,

Viel tausend Vögelein!

Die haben ein lustig' Leben

Und sind doch noch so klein.

 

2.) Was machet ihr doch da nieden,

Ihr Wintervöglein all?

Der Winter ist geschieden

Mit seinem Flockenfall.

 

3.) Ihr habt euch vielleicht verspätet,

Und lauft nun wie ein Dieb,

Als hätte man euch gerätet

Wie Weizenmehl durchs Sieb.

 

4.) 'Nein, nein, wir kommen noch zeitig,

Zum Winter gehören auch wir.

Wir halten an das uns, was heutig,

Das Gestrige lassen wir dir.

 

5.) Die meisten von unsern Genossen

Sind längst schon hinab in das Meer.

Doch liegen noch manche verdrossen

An wintrigen Halden umher.

 

6.) Die wollen wir auch vollends holen

Und tragen zum rauschenden Bach,

Dann ziehn mit geflügelten Sohlen

Den früheren Brüdern wir nach.'

 

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Autor: Christian Gottlob Barth

Melodie: ohne Angaben

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Lieder und Gedichte für Christenkinder

Herausgegeben vom Calwer Verlagsverein

Calw, 1842

Thema: Winterlied

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Christian Gottlob Barth (* 31. Juli 1799 in Stuttgart; † 12. November 1862 in Calw) war deutscher evangelischer Pfarrer, Pietist, Schriftsteller, Verleger und Kirchenlieddichter.

Barth ist dem württembergischen Pietismus zuzuordnen und gilt als einer der Väter der dortigen Erweckung im 19. Jahrhundert. Er lebte in der Erwartung des nahen Weltendes, all sein Wirken sollte ein Beitrag sein, Gottes Reich herbeizuführen. Er war von 1834–1838 Pfarrer in Möttlingen und wirkte anschließend im Calwer Verlagsverein (gegründet 1833), wo er sich für die Verbreitung christlicher Volksliteratur einsetzte. Bei Reisen nach England und Schottland lernt er die Evangelische Allianz kennen.

Barth ist Dichter vieler Lieder, die teilweise auch Aufnahme in das Evangelische Kirchengesangbuch gefunden haben. Auch verfasste er 1832 'Zweymal zwey und fünfzig biblische Geschichten für Schulen und Familien', eine Kinderbibel im Geiste der Erweckung, wodurch er einer der erfolgreichsten Kinderbuchautoren des 19. Jahrhunderts wurde.

 

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Christian Gottlob Barths Lieder/ Hymns

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Aussaat und Ernte

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Hab ich jemals denn gesät

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Frühlingslied

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Ihr Gräslein, ihr Gräslein, wo kommet ihr her

O Natur, wie bist du schön

Wohlauf, hinaus ins Freie

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Herbstlied

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Der Wind geht übers Stoppelfeld

Halt, lass die Blumen stehen

Herbst, nun sage mir doch an

Kommt her und sehet an, wie reich die Reben

Nun hinaus zum Garten

Nun seh sich einer an, wie reich die Reben

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Jesu, bittend kommen wir

Volk des Herrn, erhebe dich

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Neujahr

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Alles ist, wies gestern war

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Offenbarung

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Auf den großen Tag des Herrn

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Passion

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An diesem Kreuze hing er

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Reformationsfest

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Meister zu helfen, komm und erscheine

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Tod und Ewigkeit

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Es geht ein Sämann durch das Feld

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Winterlied

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Der Winter ist ein geschickter Mann

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Ach wie soll ich gnug dich preisen

Ach, wie gut ist unser Hirt

Alles liegt im Schlafe

Auf den Bergen, auf den Heiden

Auferstanden, auferstanden, ist der Herr der Welt

Brüder, streuet guten Samen

Dein Ruhm, o Herr, soll nimmer schweigen

Der du dein Volk zerstreuet hast

Der du in Todesnächten erkämpft das Heil der Welt

Der Herr ist unser Hirte, wo ist ein Hirt wie er

Der Pilger aus der Ferne zieht seiner Heimat zu

Der Tag ist neu erstanden

Die Kirche Christi, die er beschützt

Die Schnitter ziehn hinaus

Die Sonne ist herunter

Du bist unsre Zuversicht, du bist unsre Stärke

Du Hirte mit dem Wunderstab, der treu die Herden leitet

Du lässest sie uns neu beginnen

Ei, wie froh, wie froh

Ein Kind, das seinen Heiland kennt

Ein neues Jahr des bangen Wartens

Ein Paradies war einst die Welt

Ein Wandrer zieht mit seinem Stab

Einen guten Hirten hab ich und auf seiner Weide

Einst sah ich eine Henne sitzen

Entflohen aller Not

Erhebe dich aus deinem Jammer

Erhebe dich, du Volk des Herrn, so reich

Es leuchteten Planeten

Es steht ein kunstlich Haus

Es wallt ein Volk auf Erden

Es wird so hell dort in der Luft

Flügel her zur Morgenröte

Freude, Freude, heut erscheinet

Frühling, der die Welt verklärt

Frühling, Frühling, sag, warum

Frühling, halt ein wenig

Geh mit denen, welche gen+hn

Gehet hin und rühmt den Namen

Guten Morgen, Welt, Berg und Tal

Halte selber bei mir Wacht

Hebt eure Augen zu den Höhen

Herr der Himmelsheere, aus dem tiefen Meere

Herr Jesu, du hast einst mit Huld die Kindlein

Hirt und Hüter deiner Herden

Hochgelobter Fürst des Lebens

Hört ihr die Stürme laufen

Hüter, ist die Nacht verschwunden

Ich danke dir, mein lieber Gott

Ihr selgen Kreuzgenossen, gedenkt doch

In der einen Hand die Kelle

In der Welt ist Finsternis

Jerusalem, du Gottesstadt, gedenke deiner Plagen

Kommt in Josephs Garten

Kommt, Lämmlein, waidet nur

Kommt, preiset und rühmet den Namen

König, dem kein König gleichet, Kröne unser Werk

Lass deinen Odem wehen

Lasset uns von Zion singen

Lasst uns jauchzen, lasst uns singen

Lasst uns unsern Heiland preisen

Licht und Recht ist allenthalben

Liebesgrüße aus der Ferne

Lobet, ja lobet den himmlischen Hirten

Machet euch bereit, zu preisen den Allmächtgen

Macht unserm König ebne Bahn

Meister, welchem nichts misslinget

Mit deinen Fahnen ziehen

Neujahr und neuen Mut

O du Mann voll Schmerzen

O Heiland, wär ich so ein Kind

O Heilger Geist, kehr bei uns ein, mach unsre

O, wie lieb und teuer ist das Lebenswort

Ostern, Ostern, Frühlingswehen

Schlagt an die Sichel, Brüder

Seht, hier in der Krippen

Sei du in unserm Kreise, Herr Jesu

Sieh, hier sind wir, heilger Meister, Herr und König

Sieh, wie sie hernieder schweben

So sprich denn selber, Herr, das Amen

Sterne leuchten, Sonnen glühn

Treulich nimmst, o guter Hirte, du dich deiner herde an

Warum ists doch so hell

Was fliegen für weiße Vögelein

Was Glaube tut, ist wohl getan

Was ist des Kindes größtes Glück

Was wird ich heut empfangen

Weizenfeld, Weizenfeld

Wenn die Berge wanken und ihr Gipfer fällt

Wenn ich am Morgen früh aufsteh

Wer darf durch das Meer sich wagen

Wer Jesum liebt, der hat es gut

Wer soll ihn fortan haben, des Jordans schönen Strom

Wie ist es einem Kind zu Mut

Wie ists da droben schön

Wie schöne Züge hebet mir mein Bibelbuch hervor

Wieder ist ein Tag herum

Willkommen, schöner Morgen, nach einer sanften Nacht

Wir bitten dich, Herr Jesu Christ, der du zur Rechten

Wir haben einen Hirten und der hat uns

Wir rühmen, Herr, dein groß Erbarmen

Wo ist der Knecht des Herrn zu Haus

Wo soll ich hin, auf Erden ist kein Raum

Wohlan, ein neuer Tag bricht an

Wüssten wir von keinem Frieden

Zeuch Macht an, Arm des Herrn

Zieh fröhlich hinaus zum heilgen Krieg

Zieht, Brüder, zieht in Jesu Namen

 

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Uploaded on January 16, 2016
Taken on December 22, 2013