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Mein Jesu, ich will dein gedenken
Mein Jesu, ich will dein gedenken
1.) Mein Jesu, ich will dein gedenken,
Du hast zuerst an mich gedacht
Und mir bei innerlichem Kränken
Das Leben wieder zugebracht,
Als ich in äußerster Gefahr
Der Höllen übergeben war.
2.) So weiche mir aus den Gedanken,
Du falsche Welt, du Lasterhaus!
Behalt mich nicht in deinen Schranken,
Mit Freuden geh ich jetzt hinaus.
Denn, Herr, nur dein Andenken macht,
Dass mein Herz alle Lust verlacht.
3.) Ach, denke meiner, liebstes Herze!
Denkst du an mich, mein schönstes Licht.
So bin ich frei von allem Schmerze,
So weiß ich, dass mir nichts gebricht. (a)
Denn, an wen Gott aus Liebe denkt,
Dem wird der Himmel mit geschenkt.
4.) Gedenke ja nicht meiner Sünden,
Die sich in meiner geilen Brust,
Als wie ein Feuer, leicht entzünden.
Sei du alleine meine Lust,
Mein Lebensquell'; mein Zufluchts-Ort,
Mein Schatz, mein König und mein Hort.
5.) Gedenke vielmehr an dein Leiden,
Das du für mich erduldet hast,
Und lass mich lieber alles meiden,
Als dich, den treuen Herzensgast,
Bei dem kein Mensch etwas vermisst,
Der mehr als Gold und Himmel ist.
6.) O, dass ich stets an Jesum dächte!
Denn was kann wohl vergnügter sein?
Und meine Zeit mit dem zubrächte,
Der, als ein heller Gnadenschein,
Mein dunkles Herz so ofte rührt
Und es mit Glaubensflammen ziert.
(a) fehlt
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Johann Gottlieb Horwein
Melodie: Wer nur den lieben Gott lässt walten
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Wiederholtes Halleluja der Kinder Gottes auf Erden
Das ist das neu aufgelegte und verbesserte
Gesangbuch der Stadt Dahma in dem Fürstenthum Sachsen-Querfurth
Verlag: Johann Joachim Ahlfeld
Wittenberg, 1764
Liednummer 496
Thema: Christuslied
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Johann Gottlieb Horwein (auch mit latinisierter Form des Vornamens: Johann Theophilus Horwein; * 4. Februar 1709 in Wittenberg; † 1770 in Dahme/Mark) war ein deutscher lutherischer Theologe.
Er wurde als Sohn des Lehrers an der Wittenberger Stadtschule Johann Horwein, geboren und immatrikulierte sich 1723 an der Universität Wittenberg. An der Wittenberger Hochschule erwarb er am 30. April 1729 den akademischen Grad eines Magisters der Philosophie und konnte, nachdem er am 18. Oktober 1730 als Magister Legens die Vorleseerlaubnis für Hochschulen erhalten hatte, Privatvorlesungen halten. Er absolvierte ein Studium der Theologie, wurde 1739 Diaconus in Seyda, 1742 Pastor in Lüsse, Neschholz sowie Kuhlowitz und 1748 erster Pastor sowie Superintendent in Dahme. Als solcher frequentierte er abermals die Wittenberger Hochschule, wo er 1755 das Lizentiat der Theologie erwarb und im gleichen Jahr zum Doktor der Theologie promoviert wurde. Horwein hat 33 geistliche Lieder für das Gesangbuch von Dahme geschaffen, welches er 1764 unter dem Titel 'Wiederholtes Halleluja der Kinder Gottes' in Wittenberg herausgab.
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Johann Gottlieb Horweins Lieder/ Hymns
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-------------------------
Advent
-------------------------
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Darstellung des Herrn
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-------------------------
Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
-------------------------
Ach Herr, wir müssen klagen bei dieser teuren Zeit
Ach, höchster Gott, Herr Zebaoth
Ach, Schüler Christ, strebet nicht nach eitlem Ruhm
Ach, trachtet doch, ihr Menschenkinder
Auf Gott und Gottes Liebe baut stets ein frommer Christ
Auf und singe, schwacher Geist deinem Gott
Auf, auf, mein Geist, betrachte, heut ist der Ruhetag
Bedenke, Kind der Sünden, du bist der böse Knecht
Berühmte Weisen, ach, ihr seid bei Gott
Betrug und Falschheit, Tück und List
Blickst du Sonne, blickst du wieder
Böser Wahn, der viele Herzen in sehr großen Kummer
Darf ich dich, Held Gottes, fragen
Den Höchsten lass ich sorgen
Denke, Herz, an diese Zeiten
Du hast ja alle Stände, voraus den Ehestand
Ein Kind, das Tugand liebt und keine Tat verübt
Ermuntre dich, mein Herze, ihr Augen schließt euch auf
Freue dich an diesem Tage
Gelobet sei der Herr, mein Gott, es dient
Glaube muss bei allen Dingen unser Licht
Hat uns Gott an einem Tage Trost und Freude
Herr Jesu, großer Lehrer, du rechter Weisenstein
Herrscher auf dem großen Meere
Ich will mich zur Buße schicken
Ihr Seelen, die ihr euch an eurem Gott vergnüget
In Jesu liegt verborgen ein ungemeiner Schatz
Ist abermal ein Tag verschwunden
Jesu, bleibe bei den Deinen
Komm, du angenehme Stunde, eile mein Erlösungstag
Komm, o längst gewünschte Ruh
Mein Jesu, ich will dein gedenken
Merk auf, mein Herz, was sich begibet
Nun läuft das Sonnenlicht zu einer neuen Welt
O heilger Geist, du edler Gast
O reines, heilges Wasserbad
O starker Gott und Wundermann
O, du schöne Himmelsflamme
Seelenfreund, Schatz aller Schätze
Sieh Vater, an dein armes Kind
So ist nun abermal das Kirchenjahr beschlossen
Triumph, erschreckt ihr Feinde
Verwirf mich, lieber Vater, nicht
Weg, du dicke Finsternis, Mose stirbt
Wie ist doch der Mensch verkehrt
Willst du denn ganz entziehen, Herr, deine Hand
Willst du, Mein Christ, recht beten
Wo sind doch die alten Zeiten
Wohl dem, der dich, o Höchster, preist
Mein Jesu, ich will dein gedenken
Mein Jesu, ich will dein gedenken
1.) Mein Jesu, ich will dein gedenken,
Du hast zuerst an mich gedacht
Und mir bei innerlichem Kränken
Das Leben wieder zugebracht,
Als ich in äußerster Gefahr
Der Höllen übergeben war.
2.) So weiche mir aus den Gedanken,
Du falsche Welt, du Lasterhaus!
Behalt mich nicht in deinen Schranken,
Mit Freuden geh ich jetzt hinaus.
Denn, Herr, nur dein Andenken macht,
Dass mein Herz alle Lust verlacht.
3.) Ach, denke meiner, liebstes Herze!
Denkst du an mich, mein schönstes Licht.
So bin ich frei von allem Schmerze,
So weiß ich, dass mir nichts gebricht. (a)
Denn, an wen Gott aus Liebe denkt,
Dem wird der Himmel mit geschenkt.
4.) Gedenke ja nicht meiner Sünden,
Die sich in meiner geilen Brust,
Als wie ein Feuer, leicht entzünden.
Sei du alleine meine Lust,
Mein Lebensquell'; mein Zufluchts-Ort,
Mein Schatz, mein König und mein Hort.
5.) Gedenke vielmehr an dein Leiden,
Das du für mich erduldet hast,
Und lass mich lieber alles meiden,
Als dich, den treuen Herzensgast,
Bei dem kein Mensch etwas vermisst,
Der mehr als Gold und Himmel ist.
6.) O, dass ich stets an Jesum dächte!
Denn was kann wohl vergnügter sein?
Und meine Zeit mit dem zubrächte,
Der, als ein heller Gnadenschein,
Mein dunkles Herz so ofte rührt
Und es mit Glaubensflammen ziert.
(a) fehlt
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Autor: Johann Gottlieb Horwein
Melodie: Wer nur den lieben Gott lässt walten
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Wiederholtes Halleluja der Kinder Gottes auf Erden
Das ist das neu aufgelegte und verbesserte
Gesangbuch der Stadt Dahma in dem Fürstenthum Sachsen-Querfurth
Verlag: Johann Joachim Ahlfeld
Wittenberg, 1764
Liednummer 496
Thema: Christuslied
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Johann Gottlieb Horwein (auch mit latinisierter Form des Vornamens: Johann Theophilus Horwein; * 4. Februar 1709 in Wittenberg; † 1770 in Dahme/Mark) war ein deutscher lutherischer Theologe.
Er wurde als Sohn des Lehrers an der Wittenberger Stadtschule Johann Horwein, geboren und immatrikulierte sich 1723 an der Universität Wittenberg. An der Wittenberger Hochschule erwarb er am 30. April 1729 den akademischen Grad eines Magisters der Philosophie und konnte, nachdem er am 18. Oktober 1730 als Magister Legens die Vorleseerlaubnis für Hochschulen erhalten hatte, Privatvorlesungen halten. Er absolvierte ein Studium der Theologie, wurde 1739 Diaconus in Seyda, 1742 Pastor in Lüsse, Neschholz sowie Kuhlowitz und 1748 erster Pastor sowie Superintendent in Dahme. Als solcher frequentierte er abermals die Wittenberger Hochschule, wo er 1755 das Lizentiat der Theologie erwarb und im gleichen Jahr zum Doktor der Theologie promoviert wurde. Horwein hat 33 geistliche Lieder für das Gesangbuch von Dahme geschaffen, welches er 1764 unter dem Titel 'Wiederholtes Halleluja der Kinder Gottes' in Wittenberg herausgab.
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Johann Gottlieb Horweins Lieder/ Hymns
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach Herr, wir müssen klagen bei dieser teuren Zeit
Ach, höchster Gott, Herr Zebaoth
Ach, Schüler Christ, strebet nicht nach eitlem Ruhm
Ach, trachtet doch, ihr Menschenkinder
Auf Gott und Gottes Liebe baut stets ein frommer Christ
Auf und singe, schwacher Geist deinem Gott
Auf, auf, mein Geist, betrachte, heut ist der Ruhetag
Bedenke, Kind der Sünden, du bist der böse Knecht
Berühmte Weisen, ach, ihr seid bei Gott
Betrug und Falschheit, Tück und List
Blickst du Sonne, blickst du wieder
Böser Wahn, der viele Herzen in sehr großen Kummer
Darf ich dich, Held Gottes, fragen
Den Höchsten lass ich sorgen
Denke, Herz, an diese Zeiten
Du hast ja alle Stände, voraus den Ehestand
Ein Kind, das Tugand liebt und keine Tat verübt
Ermuntre dich, mein Herze, ihr Augen schließt euch auf
Freue dich an diesem Tage
Gelobet sei der Herr, mein Gott, es dient
Glaube muss bei allen Dingen unser Licht
Hat uns Gott an einem Tage Trost und Freude
Herr Jesu, großer Lehrer, du rechter Weisenstein
Herrscher auf dem großen Meere
Ich will mich zur Buße schicken
Ihr Seelen, die ihr euch an eurem Gott vergnüget
In Jesu liegt verborgen ein ungemeiner Schatz
Ist abermal ein Tag verschwunden
Jesu, bleibe bei den Deinen
Komm, du angenehme Stunde, eile mein Erlösungstag
Komm, o längst gewünschte Ruh
Mein Jesu, ich will dein gedenken
Merk auf, mein Herz, was sich begibet
Nun läuft das Sonnenlicht zu einer neuen Welt
O heilger Geist, du edler Gast
O reines, heilges Wasserbad
O starker Gott und Wundermann
O, du schöne Himmelsflamme
Seelenfreund, Schatz aller Schätze
Sieh Vater, an dein armes Kind
So ist nun abermal das Kirchenjahr beschlossen
Triumph, erschreckt ihr Feinde
Verwirf mich, lieber Vater, nicht
Weg, du dicke Finsternis, Mose stirbt
Wie ist doch der Mensch verkehrt
Willst du denn ganz entziehen, Herr, deine Hand
Willst du, Mein Christ, recht beten
Wo sind doch die alten Zeiten
Wohl dem, der dich, o Höchster, preist