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Ihr Himmel, jauchzt, und die darinnen wohnen
Photo: Künstlerische Adaption des Kreuzes am Martin-Luther-Haus der lutherischen Christuskirche, Wiesbaden
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Ihr Himmel, jauchzt, und die darinnen wohnen
1.) Ihr Himmel, jauchzt, und die darinnen wohnen,
Weil heute siegt der Herr der Thron- und Kronen,
Tod, Teufel, Höll' liegt Ihm zu Fuß.
Er biet' jetzt allen armen Sündern
Den österlichen Friedensgruß
Und adelt sie zu Gottes liebsten Kindern.
2.) Der Tod erliegt, des Grabes Kluft muss springen,
Mein Jesus will durch Tod und Hölle dringen,
Jetzt zieht Er aus die Fürstentum',
Und die Gewalt, sie Schau zu tragen,
Damit von seines Sieges Ruhm
Der Erdkreis, ja der Himmel selbst soll sagen.
3.) Erlöste, schaut, wie Tod und Satans Kräften
Der Heiland will an ew'ge Ketten heften.
Kommt her, ihr Seelen, die die Not,
Die überhäufte Last der Sünden,
Gedrücket fast bis auf den Tod,
Hier sollt' ihr Fried' und ew'ge Freiheit finden.
4.) Der große Leu (a) von Juda hat gesieget,
Der Höllen Sieg, des Todes Stachel lieget.
Triumph dem großen Gott sei Dank,
Der uns durch Jesum, unser Leben,
Gemacht von Sünden frei und frank
Und über Tod und Hölle Sieg gegeben.
5.) Du großer Fürst des Lebens, sei gepriesen,
Dass du erwürgt den großen Höllen-Riesen,
Dass du dem Tod durch deinen Tod
Hast alle Kraft und Macht genommen,
Und lehrest uns, durchs Grab zu Gott,
Zu deinem und zu unserm Vater, kommen.
6.) Dein Kreuz, o Herr, das kreuzge unsre Sünden,
Dein Tod lehr uns den Weg zum Leben finden.
Lass, Jesu, unsrer Seelen Heil,
Und an dem ersten Auferstehen
Durch dein Erstehen haben Teil,
So werden wir dem ew'gen Tod entgehen.
(a) Löwe, Ehrenbezeichnung von Jesus Christus
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Autor: Hans von Assig und Siegersdorf
Melodie: ohne Angaben
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Herrn Hannß von Aßig Gesammlete Schrifften
Bestehend theils aus Geistl. und Vermischen Gedichten
Verlag Michael Hubert
Breslau, 1719
Thema: Ostern
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Hans von Assig und Siegersdorf, (* 8.3. 1650 in Breslau, + 1706) war ein schlesischer Barockdichter, dessen geistliche Lieder auch in evangelische Gesangbücher und Kirchenliedsammlungen aufgenommen wurden. Assig studierte die Rechte in Leipzig, trat 1674 in schwedische Dienste und kämpfte als Seeoffizier auf dem Admiralsschiff im schwedisch-dänischen Krieg. Nach dem Tode seines Vaters kehrte er in die Heimat zurück, trat aber, da er hier keine öffentliche Stellung fand, in kurbrandenburgischen Dienste und wurde 1692 zum Schlosshauptmann, Burglehns- und Kammeramtsdirektor des Kreises Schwiebus ernannt. In dem erst 1719 erschienenen Band seiner Gesammelten Schriften finden sich außer seinem Lebenslauf u. a. das Märtyrerlied über den sterbenden Stephanus 'So versiegelt der Gerechte sein Bekenntnis durch den Tod' und das Schwiebuser Kirchweihlied 'Dreifaltig heilig großer Gott'.
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Hans von Assig und Siegersdorfs Lieder/ Hymns
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Ostern
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Mein Heiland erstehet, die höllischen Banden
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Passion
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Lass, Jesu, mich zu deinem Kreuze treten
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach, sei gegrüßt, Herr Jesu Christ
Auf, Seele, wie hat dich der sichre Schlaf umringt
Bekränkter Geist, versammle Mut und Sinnen
Dreifaltig heilig großer Gott, schau doch
Erschrecklich Wort, entsetzlich Schall
Fahrt nun hin, ihr Seelenschmerzen
Gott lob, es kommt die Stunde, die mir mein Gott bestimmt
Hochgelobt sei, der da kommt
Hosianna, Davids Sohn, der von seinem Himmelsthron
Ich bin verwundt, von Mördern hart geschlagen
Ich freue mich und heiße dich willkommen
Ich suche dich, mein Jesu, meine Lust
Ihr Himmel, hört, du Erde nimm zu Ohren
Ihr, die der Kronen Gold, des Purpurs Pracht
Jesu, ewge Wonne, meiner Seelen Sonne
Jesu, meiner Seelen Leben, meines Herzens liebster Gast
Jesus, meine Zuversicht und mein Heiland ist im Leben
Kleines Kind und großer Gott
Komm, liebe Seele, zu deines Herren Grab
Kommet, ihr geplagten Seelen
Kommt nun, und schaut hier meinen letzten Willen
Mein Geist wird frei, die Fesseln springen
Mein Herz, wie bist du so betrübet
Mein kurzer Lebenslauf ist hin
Mein Wandrer, eile nicht so fort
Meister, lass mich hier durch Zähren
Mensch, der du lebest in der Zeit
Nun bin ich ganz der Sünden frei
O dreimal heilig-großer Gott, in dem ich leb und webe
O Ewigkeit, o Donnerwort, o Schwert
O heiliges Manna, o Labsal der Seelen
O Jesu, König hochgeboren
O Liebe, die du mich geliebet
O schnöde Welt, du See voll Unbestand
O Sündenlast, o schwere Zentnerbürde
O treuer Jesu, der du bist mein Hirte
O, du auserkorner Knabe
Reiß, Lebensfaden, immer hin
Rinnt, ihr Augen, fließt, ihr Zähren
Sei willkommen, werte Nacht
So versiegelt der Gerechte sein Bekenntnis
Treuester Hirte, o Jesu, mein Leiden
Unschuldigs Lamm, wie find ich dich
Verfolgter Christ, verzage nicht
Weil ich vom Schlafe bin wieder erstanden
Welt, gute Nacht, du eitles Wesen
Wer hänget hier so voller Blut und Wunden
Wie ein Schiff durch Wind und Wellen
Wie eitel sind wir doch oft in Gedanken
Wie selig ist der Mensch zu schätzen
Willst du, o Mensch, vor Gott und Mensch bestehn
Wir wollen unsre Kinderlein dir in der Taufe
Ihr Himmel, jauchzt, und die darinnen wohnen
Photo: Künstlerische Adaption des Kreuzes am Martin-Luther-Haus der lutherischen Christuskirche, Wiesbaden
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Ihr Himmel, jauchzt, und die darinnen wohnen
1.) Ihr Himmel, jauchzt, und die darinnen wohnen,
Weil heute siegt der Herr der Thron- und Kronen,
Tod, Teufel, Höll' liegt Ihm zu Fuß.
Er biet' jetzt allen armen Sündern
Den österlichen Friedensgruß
Und adelt sie zu Gottes liebsten Kindern.
2.) Der Tod erliegt, des Grabes Kluft muss springen,
Mein Jesus will durch Tod und Hölle dringen,
Jetzt zieht Er aus die Fürstentum',
Und die Gewalt, sie Schau zu tragen,
Damit von seines Sieges Ruhm
Der Erdkreis, ja der Himmel selbst soll sagen.
3.) Erlöste, schaut, wie Tod und Satans Kräften
Der Heiland will an ew'ge Ketten heften.
Kommt her, ihr Seelen, die die Not,
Die überhäufte Last der Sünden,
Gedrücket fast bis auf den Tod,
Hier sollt' ihr Fried' und ew'ge Freiheit finden.
4.) Der große Leu (a) von Juda hat gesieget,
Der Höllen Sieg, des Todes Stachel lieget.
Triumph dem großen Gott sei Dank,
Der uns durch Jesum, unser Leben,
Gemacht von Sünden frei und frank
Und über Tod und Hölle Sieg gegeben.
5.) Du großer Fürst des Lebens, sei gepriesen,
Dass du erwürgt den großen Höllen-Riesen,
Dass du dem Tod durch deinen Tod
Hast alle Kraft und Macht genommen,
Und lehrest uns, durchs Grab zu Gott,
Zu deinem und zu unserm Vater, kommen.
6.) Dein Kreuz, o Herr, das kreuzge unsre Sünden,
Dein Tod lehr uns den Weg zum Leben finden.
Lass, Jesu, unsrer Seelen Heil,
Und an dem ersten Auferstehen
Durch dein Erstehen haben Teil,
So werden wir dem ew'gen Tod entgehen.
(a) Löwe, Ehrenbezeichnung von Jesus Christus
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Autor: Hans von Assig und Siegersdorf
Melodie: ohne Angaben
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Herrn Hannß von Aßig Gesammlete Schrifften
Bestehend theils aus Geistl. und Vermischen Gedichten
Verlag Michael Hubert
Breslau, 1719
Thema: Ostern
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Hans von Assig und Siegersdorf, (* 8.3. 1650 in Breslau, + 1706) war ein schlesischer Barockdichter, dessen geistliche Lieder auch in evangelische Gesangbücher und Kirchenliedsammlungen aufgenommen wurden. Assig studierte die Rechte in Leipzig, trat 1674 in schwedische Dienste und kämpfte als Seeoffizier auf dem Admiralsschiff im schwedisch-dänischen Krieg. Nach dem Tode seines Vaters kehrte er in die Heimat zurück, trat aber, da er hier keine öffentliche Stellung fand, in kurbrandenburgischen Dienste und wurde 1692 zum Schlosshauptmann, Burglehns- und Kammeramtsdirektor des Kreises Schwiebus ernannt. In dem erst 1719 erschienenen Band seiner Gesammelten Schriften finden sich außer seinem Lebenslauf u. a. das Märtyrerlied über den sterbenden Stephanus 'So versiegelt der Gerechte sein Bekenntnis durch den Tod' und das Schwiebuser Kirchweihlied 'Dreifaltig heilig großer Gott'.
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Hans von Assig und Siegersdorfs Lieder/ Hymns
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Mein Heiland erstehet, die höllischen Banden
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Lass, Jesu, mich zu deinem Kreuze treten
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach, sei gegrüßt, Herr Jesu Christ
Auf, Seele, wie hat dich der sichre Schlaf umringt
Bekränkter Geist, versammle Mut und Sinnen
Dreifaltig heilig großer Gott, schau doch
Erschrecklich Wort, entsetzlich Schall
Fahrt nun hin, ihr Seelenschmerzen
Gott lob, es kommt die Stunde, die mir mein Gott bestimmt
Hochgelobt sei, der da kommt
Hosianna, Davids Sohn, der von seinem Himmelsthron
Ich bin verwundt, von Mördern hart geschlagen
Ich freue mich und heiße dich willkommen
Ich suche dich, mein Jesu, meine Lust
Ihr Himmel, hört, du Erde nimm zu Ohren
Ihr, die der Kronen Gold, des Purpurs Pracht
Jesu, ewge Wonne, meiner Seelen Sonne
Jesu, meiner Seelen Leben, meines Herzens liebster Gast
Jesus, meine Zuversicht und mein Heiland ist im Leben
Kleines Kind und großer Gott
Komm, liebe Seele, zu deines Herren Grab
Kommet, ihr geplagten Seelen
Kommt nun, und schaut hier meinen letzten Willen
Mein Geist wird frei, die Fesseln springen
Mein Herz, wie bist du so betrübet
Mein kurzer Lebenslauf ist hin
Mein Wandrer, eile nicht so fort
Meister, lass mich hier durch Zähren
Mensch, der du lebest in der Zeit
Nun bin ich ganz der Sünden frei
O dreimal heilig-großer Gott, in dem ich leb und webe
O Ewigkeit, o Donnerwort, o Schwert
O heiliges Manna, o Labsal der Seelen
O Jesu, König hochgeboren
O Liebe, die du mich geliebet
O schnöde Welt, du See voll Unbestand
O Sündenlast, o schwere Zentnerbürde
O treuer Jesu, der du bist mein Hirte
O, du auserkorner Knabe
Reiß, Lebensfaden, immer hin
Rinnt, ihr Augen, fließt, ihr Zähren
Sei willkommen, werte Nacht
So versiegelt der Gerechte sein Bekenntnis
Treuester Hirte, o Jesu, mein Leiden
Unschuldigs Lamm, wie find ich dich
Verfolgter Christ, verzage nicht
Weil ich vom Schlafe bin wieder erstanden
Welt, gute Nacht, du eitles Wesen
Wer hänget hier so voller Blut und Wunden
Wie ein Schiff durch Wind und Wellen
Wie eitel sind wir doch oft in Gedanken
Wie selig ist der Mensch zu schätzen
Willst du, o Mensch, vor Gott und Mensch bestehn
Wir wollen unsre Kinderlein dir in der Taufe