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Macht weit die Pforten in der Welt
Photo: Gemeindehaus der ev. Ringkirchengemeinde:
'Der Herr segne deinen Eingang'
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Macht weit die Pforten in der Welt
1.) Macht weit die Pforten in der Welt!
Ein König ist's, der Einzug hält,
Umglänzt von Gnad' und Wahrheit!
Wer von der Sünde sich gewandt,
Wer auf vom Todesschlafe stand,
Der siehet seine Klarheit.
Seht ihn weithin
Herrlich schreiten,
Licht verbreiten!
Nacht zerstreut er,
Leben, Fried' und Wonne biet er.
2.) Es jauchzt um ihn die große Schar,
Die lang in schweren Fesseln war. -
Er hat sie frei gegeben.
Blind waren sie, und sehen nun.
Lahm waren sie, und gehen nun,
Tot waren sie, und leben!
Köstlich, tröstlich
Allen Kranken,
Ohne Wanken,
Ohne Schranken,
Walten seine Heilsgedanken.
3.) Noch liegt vor ihm so tief und schwer
Der Sünden ungeheures Heer,
Das tausend Völker drücket.
Um Rache schreit es auf zu Gott,
Doch lebet er und hat die Not
Der Sünder angeblicket.
Betet, rettet,
Heilt und segnet
Und begegnet
Seinen Armen
Als ein Heiland voll Erbarmen.
4.) Längst ist in seinem ew'gen Rat
Für sie zu seinem Reich der Pfad
Gezeichnet und gebahnet.
Ohnmächtig droht der Feinde Hohn,
Schnell steht in Herrlichkeit sein Thron,
Wo niemand es geahnet.
Selig, selig,
Wer da trauet,
Bis er schauet,
Wer sich mühet,
Bis sein Gott vorüberziehet!
5.) Die ihr von Christi Hause seid,
Kommt, schließet nun mit Freudigkeit
Den Bund in seinem Namen!
Lasst uns auf seine Hände schaun,
An seinem Reiche mutig baun!
Sein Wort ist Ja und Amen.
Flehet, gehet,
Himmels-Erben
Anzuwerben!
Harret, ringet,
Jesus ist es, der euch dinget. (a)
6.) O du, den unsre Sünde schlug,
Wann wird doch deines Lobs genug
Auf dieser Welt erschallen?
Wann wird der Völker volle Zahl
Im ungetrübten Sonnenstrahl
Zu deinem Tempel wallen?
Wo dich freudig
Alle kennen,
Jesus nennen,
Dir geboren,
Dir auf ewig zugeschworen!
7.) Wir harren dein, du wirst es tun,
Dein Herz voll Liebe kann nicht ruhn,
Bis alles ist vollendet.
Die Wüste wird zum Paradies
Und bittre Quellen strömen süß,
Wenn du dein Wort gesendet.
Zu dem Sturme
Sprichst du: Schweige!
Meer, verseige! (b)
Flammen, zündet!
Tempel Gottes, sei gegründet!
(a) verpflichtet
(b) verstumme
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Autor: Albert Knapp
Melodie: Wie schön leuchtet der Morgenstern
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Gesangbuch für evangelische Gemeinden,
besonders in Schlesien
Graß, Barth und Comp., Verlagsbuchhandlung
Breslau, o.J.
Liednummer 244
Thema: Nachfolge, Kirche und Mission
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Albert Knapp (* 25. Juli 1798 in Tübingen; † 18. Juni 1864 in Stuttgart) war ein deutscher Pfarrer, Dichter und Begründer des ersten Tierschutzvereins in Deutschland. Sein Enkel war der Pazifist Paul Knapp.
Albert Knapp war der Sohn des Hofgerichtsadvokaten und Verwaltungsbeamten Gottfried Gabriel Knapp (1764-1828) und der Henriette geb. Finckh (1775-1827). Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Alpirsbach, Rottweil und Tübingen. In Maulbronn, wo er 1814 in das evangelische Seminar eintrat, verfasste er bereits Gedichte und dramatische Texte.
1816 begann er das Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen. Daneben interessierte er sich besonders für Geschichte, Philosophie und Poesie. Knapp war ein eifriger Burschenschafter, der 1819 am Jahrestag der Schlacht bei Waterloo eine aufrührerische Rede ('Gegen die autoritären Monarchen und für ein geeintes Deutschland') hielt.
Durch seinen Freund Ludwig Hofacker erhielt er 1820 eine Vikariatsstelle in Feuerbach bei Stuttgart. Knapp kämpfte gegen allzu einseitige pietistische Standpunkte. Weitere Stationen seiner geistlichen Laufbahn waren: Vikar in Gaisburg, Diakon in Sulz am Neckar (1825) und in Kirchheim unter Teck (1831). 1836 kam er nach Stuttgart an die Hospital- und die Stiftskirche und übernahm 1845 als Nachfolger von Gustav Schwab das Amt des Pfarrers der Leonhardskirche.
Im Dezember 1837 gründete er außerdem, inspiriert von seinem Freund und Vorbild, dem im Februar desselben Jahres verstorbenen pietistischen Pfarrer Christian Adam Dann, den ersten Tierschutzverein Deutschlands. Er entwarf ein Flugblatt, das 1838 dem Schwäbischen Merkur beigefügt wurde und zur Gründung von Ortsgruppen aufrief. Ein Vorwurf von ihm lautete, dass es noch kein öffentliches Gesetz gegen Tierquälerei gebe. Tierschutz sei ein zutiefst christliches Anliegen, wobei sich Knapp auf die Bibel im Römerbrief 8. Kapitel, Verse 18-23, berief.
Albert Knapp war dreimal verheiratet: 1828 mit Christiane von Beulwitz († 1835), 1836 mit der Witwe Emilie Osiander († 1849) und 1850 mit Minette Lerche († 1897). Er starb 1864 in Stuttgart im Alter von 65 Jahren.
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¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
Albert Knapps Lieder/ Hymns
¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
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Abendlied
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Advent
-------------------------
König der Könige, sei uns im Staube willkommen
-------------------------
Bittgesänge, Gotteslob und -dank
-------------------------
O du, mein Gott, ich preise dich, mein teures Heil
Sohn des Vaters, Herr der Ehren
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Christuslied
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Wie herrlich sitzest du dort oben
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Epiphanias
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Wie schön leuchtet der Morgenstern mit Glaub und Wahrheit
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Frühlingslied
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Glaube, Kampf und Rechtfertigung
-------------------------
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Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Endlich bricht der heiße Tiegel
Süß ist's, für ein ewges Leben Erdengut
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Herbstlied
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Da gibt die Sonne wieder größern Raum
Liebliche Gäste, Sommer und Sonnenluft
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Himmelfahrt
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Heil dir auf deinem Königsthron
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Konfirmation
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Nachfolge, Kirche und Mission
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Hier stehen wir von nah und fern
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Neujahr
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Steig auf, du Lieb im höhern Chor
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Offenbarung
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-------------------------
Ostern
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Preis sei Christo, der erstanden
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Passion
-------------------------
Schaut die Mutter voller Schmerzen
-------------------------
Reformationsfest
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Köstlicher Eckstein, in Zion geleget
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Sommerlied
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Wie glänzt des blauen Himmels Pracht
-------------------------
Sonntag und Gottesdienst
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Tief blickst du in meine Seele
-------------------------
Sünde, Buße und Umkehr
-------------------------
-------------------------
Taufe
-------------------------
-------------------------
Winterlied
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Abend ist es, Herr, die Stunde
Ach, Jesu, wie so schön wird mirs bei dir ergehn
Ach, über deiner Mutter Grab
Ach, wo soll in Sterbensnot
An dem Zorntag, an dem hohen
Arm und stille in der Hülle
Auf des Himmels Wolken schwebend
Auf erden wehts gewitterschwül
Auf, ihr Christen, Christi Glieder hanget fest
Aus deiner Eltern Armen wirst du
Ave, Lamm Gottes, das die Flamme
Balsam auf dem Haupte ists den Herrn zu nennen
Blick, o Versöhner, herab
Bringet süße Freudengrüße
Darf ich dir, dem Friedefürsten, innig sagen
Das bleibt mein Ruhm, Herr Jesu Christ
Dass ich die Perle finde
Dass mein Heiland auch für mich gehangen
Dass sie dir die Hände banden
Dein ist das Licht, von dir nur kommt Verstand
Dein Kindlein starb, doch Jsus lebt
Dein Schirm hat mich umfangen in stiller Mitternacht
Der Glaube bleibt, früh weintest, glaubtest du
Der Herr hat wieder uns geführet
Der in Bethlehem geboren zur bestimmten Gnadenfrist
Der Schönste, Liebste, Beste, vor dem die Liebe steht
Der sich am Fluchholz ließ ertöten
Der Tod mit scharfer Sichel
Der uns zu seinem Lobe schuf
Der Vater hat zum Schmerzenslohn
Der von der Sünde nicht gewusst
Der Wahrheit Ruf warnt oft vergebens
Der Winter zieht nun endlich aus
Dess Brot ich aß, dess Kelch ich trank
Dich hoffen wir zu finden dort, wo man nicht mehr stirbt
Die Frucht der Freude wächset nicht
Die Gnade ist der Hort der Armen
Die Hoffnung schwillt in Baum und Strauch
Dreieinig heiles Wesen
Du bist mein Gott, ich preise dich
Du bist nicht mehr ein Kranker
Du bists, du bists, o Jesus Christ
Du Lebensfunk aus Himmelsflammen
Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ, der du nach bitterm Leiden
Du sankst hinab
Du, den kein Sternenhimmel fasst
Du, der die Himmelswölbung ziert
Du, der in tiefster Todesnacht
Ein Wetter steigt von ferne und Donner
Eines wünsch ich mir vor allem andern
Eingesargt zum letzten Schlummer
Einst fahren wir vom Vaterlande
Einst, auf ihres Königs Bitte brachen drei Helden frei
Er, der aus seines Gottes Schoß
Erfülle, Herr, mein innigstes Verlangen
Es geht, als flögen wir davon
Es hat der Herr zu allen Zeiten
Es jauchzen dir die kleinen Kinder
Es trifft gewisslich ein die Zeit
Ewges Leben willst du geben
Freu dich sehr, o meine Seele und vergiss all Not
Freudig bestehet der Fleiß
Früh lass mich deine Gnade hören, der du gewacht
Für alle Menschen beten wir
Geb uns der Herr ein ewges Gut
Geh hin, der Herr hat dich gerufen
Geh zum Schlummer ohne Kummer
Geheimnisvoll in tiefer Nacht
Gelegt seit alten Zeiten ist schon der edle Grund
Gelobt sei deines Gottes Hand
Gelobt sei Gott auf Meer und Land
Gib mir die Hand, die meine geb ich dir
Gib Strahlen deines Angesichts
Glanz der ewgen Majestät
Gleichwie der Sonne Freudenglanz
Gott hab ich alles heimgestellt, er machs mit mir
Gott sei dein Gott, dein Lebensgrund
Gott Vater, aller Dinge Grund
Gott, aus dessen ewgem Grunde
Gott, Herr und Schöpfer deiner Welt
Gott, Herrscher über alle Thronen
Gott, mein Leben, was soll geben ich dir
Gott, mein Vater, gib mir Kraft
Gott, wen dein Auge segnet
Gottes Winde wehen, Gottes Ströme gehen
Greif in das Rad der Zeiten
Halleluja dir, o Leben, nur dir soll jede Saite
Halleluja, Amen, Amen, ruh sanft
Heil sei dir, du ewges Leben, dass du dich in den Tod
Heil, Jesus Christus ist erstanden
Heilge Gnadenstunde, die zum neuen Bunde
Heilig sei uns diese Stätte
Hell und mächtig strömt dein Licht
Herr der Herren, überschwänglich mit Preis gekrönt
Herr Jesu, dessen Majestät hoch über Erd und Himmel
Herr Jesu, wahrer Mensch und Gott, der du littst
Herr, binde du zusammen
Herr, dein Arm hält uns umfangen
Herr, der da sein wird, ist und war
Herr, der die Welt erworben
Herr, der vom Himmel die Wälder und Fluren
Herr, dessen Thron die Himmel sind
Herr, du blickst in meine Seele
Herr, hilf mir tragen meine Last
Herr, in deinem Lebensbuche
Herr, mit dir und deinem Worte ziehn wir
Herr, wenn vom Todesleib entkleidet sich einst mein Geist
Hier schlaf ich ein in Jesu Schoß
Hilf mir tragen und die Plagen
Hirte deiner Herde, Nacht bedeckt die Erde
Hirte der Lämmer, o lass dir das dankbare Lallen
Hirte, gehst du von den Lämmern
Hohe Sonne, strahle scheidend
Horch, meine Seele, auf ein Wort
Hört, was Gott, der Herr, gesprochen
Ich bat den Heiland, gib mir Gnade
Ich bin des Herrn, mit dieser meiner Hand
Ich bin ja, Herr, in deiner Macht
Ich denk an dein Gerichte
Ich freue mich mit Beben bis einst das volle Leben
Ich freue mich, so oft ich seh
Ich glaub, o Herr, hilf meinem Glauben
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, was widerstrebt
Ihr Kinder, lernt von Anfang gern
Immanuel, blick auf uns Pilger alle
In dein gläzendes Himmelblau
In deines Gottes Garten wirst du
In Unschuld und Gerechtigkeit
Indes du dort im Himmelssaal
Jesu, Heiland deines Leibes
Jesu, höre deine Kleinen
Jesu, wird uns innigst lieb
Jesum zu kennen und Jesum zu haben
Jesus, ewge Sonne, Quell der Himmelswonne
Jesus, ewger König, siehe auf diese Kinderreihn
Jesus, habe acht auf mich
Jetzt noch freuen sich mit Schalle
Jetzt wird noch allem Volk gesagt
Kann Menschensinn in deine Tiefe dringen
Kein Mensch ist würdig, anzuschaun dies Haupt
Kindlein, Kindlein, bleibt bei ihm
Komm mit deinem Ostersegen
Komm, heil uns, o Immanuel
Komm, o Geist, du heilig
Komm, Quell der Liebe, gieß sie aus
Komm, Seele, betend zu dem Herrn
Kommt, Kinder, kommet anzuschauen
Kommt, rufet dir mein Glaube
König, Priester und Prophet
Kraft deiner Todesschmerzen
Lang, schmerzlich hat es dir gebangt
Lass an unsern Freudenfesten, Herr, dein Heil zugegen sein
Lass, Herr, uns Samen streuen am Tage des Heils
Leben will ich, doch zuvor muss ich mit dem Mittler sterben
Lern, o Herz, dich freuen
Lieblich ist die Morgenstunde
Liebster Heiland, treuster Leiter
Macht weit die Pforten in der Welt
Mag ich Unglück nicht widerstehn
Mein Herr und Gott, wes tröst ich mich
Meinen Jesum will ich preisen, ders am besten
Mit tausend Gaben will Gott uns laben
Morgenstern der finstern Nacht, der die Welt
Nehmet sanft die lilienbleiche, blutbeflossne, teure Leiche
Neige dich von deinem Thron, Herr, zu diesem Kinde
Nein, nein, das ist kein Sterben
Nicht menschlicher Rat, noch Erdenverstand
Nicht ohne Kreuz und Erdennot
Nimm dies Kind in deine Arme
Nimm mein Herz, und mein gedenke gnädiglich
Noch dieses Bett, dann keines mehr
Noch in dunkeln Todesbanden liegt dein Volk
Nun lasset uns den Leib begraben, dieweil wir keinen Zweifel haben
O Christe, Stern vom Morgen
O du Heiland der Gemeinde
O du, der mit Erbarmen Verlorne suchen geht
O du, des Himmels Zier und Kron
O Herr, dess himmlisches Panier
O Herr, wie selig ist ein Geist
O Licht, das aus dem Lichte quillt
O Schöpfer, welch ein Ebenbild
O Tod, wo ist dein Schrecken
O Vater aller Frommen, der Tag ist nun gekommen
O Vaterherz, das Erd und Himmel schuf
O wer dich kennt, was bist du dem
O wie fröhlich, o wie selig werden wir im Himmel sein
O, dass ein ein Glaube mir vom Himmel käme
O, dass wir nur Gutes lernten
O, wie wichtig, und wie richtig ist der Christen Leben
Quell des Lebens, heilge Gabe, du der Seelen
Sanft erbleicht die Abendröte
Sanft, wie der Hauch aus Kinderbrust
Schauet an die selgen Männer
Schaut das Ende treuer Zeugen
Schaut den Winter geistlich an
Schlaf wohl, mein Kind, mein Erstlingsssohn
Schweigt nun, ihr Klagen und ihr Tränen
Schwellet sanft, ihr weißen Segel
Seid gegrüßt, ihr Lämmer
Seid nie vor ihm verborgen
Selig, wer dich ewig liebet
Sende deinen Tau der Gnaden, Herr
Sink in deines Gottes Frieden
So komm, geliebte Todesstund, komm, Ausgang
Steig auf mit Gott, du junges Jahr
Sterben muss ich, muss zum Staube hin
Still ists in der weiten Welt
Still, o Herz, und lasse gern
Streichet hin, ihr leisen Flügel
Süß ists, zu dienen dem Herrn
Süß klingt der edle Freudenschall
Süßes Leben, heilges Weben, das durch Erd
Teures Lämmlein, schlafe wohl
Tut euch auf, ihr Himmelspforten
Vater, blick in Gnaden nieder
Vater, hier im Erdenschoße ruhst du lange
Vater, lass Gnade, lass Licht und Barmherzigkeit
Vernimm in deinen Himmelshöhn
Viel hab ich bedacht auf Erden
Warum betrübst du dich, mein Herz, und kränkest
Was deine Königliebe vorlängst dem Schächer tat
Was erblüht zu deinen Ehren
Was ich zu wissen ängstlich bin
Weh mich vom sanften Mittag an
Weil du uns bitten heißest
Wenn deine Gnaden ohne Zahl
Wenn ich einst entschlafen werde
Wenn von den Geistlichtoten sich keiner selbst erweckt
Wenn, Herr, einst die Posaune ruft
Wer ists, der vom Himmel glänzt
Wer mag selge Tage feiern
Wer malt den selgen Augenblick
Wer ohne Dank und ohn Gebet
Wer war in seiner Jugend
Wess ist das Fest, zu wem empor schallt der Gemeinde
Wie groß ist deine Herrlichkeit schon hier
Wie lieblich ist des Herrn Gebot
Wie liegst du hier so still und bleich
Wie süß in früher Morgenstund
Wie süß ost diese Stille, voll tiefer Majestät
Wie tief erzittert mir das Herz
Wie wallst du friedlich an Jesu Hand
Wie weht so mild die Himmelsluft
Wie wird es heute mir ergehen
Willkommen in der armen Welt
Willst du mit diesem Manne ziehn
Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du unser Gast
Wir wollen dich nicht halten
Wo ist eine Lebensfreude, die von Schmerzen
Wo noch schwermutsvoll und blöde des Wandrers Aug
Zeig uns, o Friedefürst, dein Heil
Zu sammeln die Zerstreuten
Zum andern Leben wall ich hin
Macht weit die Pforten in der Welt
Photo: Gemeindehaus der ev. Ringkirchengemeinde:
'Der Herr segne deinen Eingang'
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Macht weit die Pforten in der Welt
1.) Macht weit die Pforten in der Welt!
Ein König ist's, der Einzug hält,
Umglänzt von Gnad' und Wahrheit!
Wer von der Sünde sich gewandt,
Wer auf vom Todesschlafe stand,
Der siehet seine Klarheit.
Seht ihn weithin
Herrlich schreiten,
Licht verbreiten!
Nacht zerstreut er,
Leben, Fried' und Wonne biet er.
2.) Es jauchzt um ihn die große Schar,
Die lang in schweren Fesseln war. -
Er hat sie frei gegeben.
Blind waren sie, und sehen nun.
Lahm waren sie, und gehen nun,
Tot waren sie, und leben!
Köstlich, tröstlich
Allen Kranken,
Ohne Wanken,
Ohne Schranken,
Walten seine Heilsgedanken.
3.) Noch liegt vor ihm so tief und schwer
Der Sünden ungeheures Heer,
Das tausend Völker drücket.
Um Rache schreit es auf zu Gott,
Doch lebet er und hat die Not
Der Sünder angeblicket.
Betet, rettet,
Heilt und segnet
Und begegnet
Seinen Armen
Als ein Heiland voll Erbarmen.
4.) Längst ist in seinem ew'gen Rat
Für sie zu seinem Reich der Pfad
Gezeichnet und gebahnet.
Ohnmächtig droht der Feinde Hohn,
Schnell steht in Herrlichkeit sein Thron,
Wo niemand es geahnet.
Selig, selig,
Wer da trauet,
Bis er schauet,
Wer sich mühet,
Bis sein Gott vorüberziehet!
5.) Die ihr von Christi Hause seid,
Kommt, schließet nun mit Freudigkeit
Den Bund in seinem Namen!
Lasst uns auf seine Hände schaun,
An seinem Reiche mutig baun!
Sein Wort ist Ja und Amen.
Flehet, gehet,
Himmels-Erben
Anzuwerben!
Harret, ringet,
Jesus ist es, der euch dinget. (a)
6.) O du, den unsre Sünde schlug,
Wann wird doch deines Lobs genug
Auf dieser Welt erschallen?
Wann wird der Völker volle Zahl
Im ungetrübten Sonnenstrahl
Zu deinem Tempel wallen?
Wo dich freudig
Alle kennen,
Jesus nennen,
Dir geboren,
Dir auf ewig zugeschworen!
7.) Wir harren dein, du wirst es tun,
Dein Herz voll Liebe kann nicht ruhn,
Bis alles ist vollendet.
Die Wüste wird zum Paradies
Und bittre Quellen strömen süß,
Wenn du dein Wort gesendet.
Zu dem Sturme
Sprichst du: Schweige!
Meer, verseige! (b)
Flammen, zündet!
Tempel Gottes, sei gegründet!
(a) verpflichtet
(b) verstumme
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Autor: Albert Knapp
Melodie: Wie schön leuchtet der Morgenstern
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Gesangbuch für evangelische Gemeinden,
besonders in Schlesien
Graß, Barth und Comp., Verlagsbuchhandlung
Breslau, o.J.
Liednummer 244
Thema: Nachfolge, Kirche und Mission
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Albert Knapp (* 25. Juli 1798 in Tübingen; † 18. Juni 1864 in Stuttgart) war ein deutscher Pfarrer, Dichter und Begründer des ersten Tierschutzvereins in Deutschland. Sein Enkel war der Pazifist Paul Knapp.
Albert Knapp war der Sohn des Hofgerichtsadvokaten und Verwaltungsbeamten Gottfried Gabriel Knapp (1764-1828) und der Henriette geb. Finckh (1775-1827). Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Alpirsbach, Rottweil und Tübingen. In Maulbronn, wo er 1814 in das evangelische Seminar eintrat, verfasste er bereits Gedichte und dramatische Texte.
1816 begann er das Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen. Daneben interessierte er sich besonders für Geschichte, Philosophie und Poesie. Knapp war ein eifriger Burschenschafter, der 1819 am Jahrestag der Schlacht bei Waterloo eine aufrührerische Rede ('Gegen die autoritären Monarchen und für ein geeintes Deutschland') hielt.
Durch seinen Freund Ludwig Hofacker erhielt er 1820 eine Vikariatsstelle in Feuerbach bei Stuttgart. Knapp kämpfte gegen allzu einseitige pietistische Standpunkte. Weitere Stationen seiner geistlichen Laufbahn waren: Vikar in Gaisburg, Diakon in Sulz am Neckar (1825) und in Kirchheim unter Teck (1831). 1836 kam er nach Stuttgart an die Hospital- und die Stiftskirche und übernahm 1845 als Nachfolger von Gustav Schwab das Amt des Pfarrers der Leonhardskirche.
Im Dezember 1837 gründete er außerdem, inspiriert von seinem Freund und Vorbild, dem im Februar desselben Jahres verstorbenen pietistischen Pfarrer Christian Adam Dann, den ersten Tierschutzverein Deutschlands. Er entwarf ein Flugblatt, das 1838 dem Schwäbischen Merkur beigefügt wurde und zur Gründung von Ortsgruppen aufrief. Ein Vorwurf von ihm lautete, dass es noch kein öffentliches Gesetz gegen Tierquälerei gebe. Tierschutz sei ein zutiefst christliches Anliegen, wobei sich Knapp auf die Bibel im Römerbrief 8. Kapitel, Verse 18-23, berief.
Albert Knapp war dreimal verheiratet: 1828 mit Christiane von Beulwitz († 1835), 1836 mit der Witwe Emilie Osiander († 1849) und 1850 mit Minette Lerche († 1897). Er starb 1864 in Stuttgart im Alter von 65 Jahren.
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Albert Knapps Lieder/ Hymns
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Abendlied
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Advent
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König der Könige, sei uns im Staube willkommen
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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O du, mein Gott, ich preise dich, mein teures Heil
Sohn des Vaters, Herr der Ehren
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Christuslied
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Wie herrlich sitzest du dort oben
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Epiphanias
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Wie schön leuchtet der Morgenstern mit Glaub und Wahrheit
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Frühlingslied
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Glaube, Kampf und Rechtfertigung
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Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Endlich bricht der heiße Tiegel
Süß ist's, für ein ewges Leben Erdengut
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Herbstlied
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Da gibt die Sonne wieder größern Raum
Liebliche Gäste, Sommer und Sonnenluft
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Himmelfahrt
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Heil dir auf deinem Königsthron
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Konfirmation
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Nachfolge, Kirche und Mission
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Hier stehen wir von nah und fern
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Neujahr
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Steig auf, du Lieb im höhern Chor
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Offenbarung
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Ostern
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Preis sei Christo, der erstanden
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Passion
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Schaut die Mutter voller Schmerzen
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Reformationsfest
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Köstlicher Eckstein, in Zion geleget
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Sommerlied
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Wie glänzt des blauen Himmels Pracht
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Sonntag und Gottesdienst
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Tief blickst du in meine Seele
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Sünde, Buße und Umkehr
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Taufe
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Winterlied
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Abend ist es, Herr, die Stunde
Ach, Jesu, wie so schön wird mirs bei dir ergehn
Ach, über deiner Mutter Grab
Ach, wo soll in Sterbensnot
An dem Zorntag, an dem hohen
Arm und stille in der Hülle
Auf des Himmels Wolken schwebend
Auf erden wehts gewitterschwül
Auf, ihr Christen, Christi Glieder hanget fest
Aus deiner Eltern Armen wirst du
Ave, Lamm Gottes, das die Flamme
Balsam auf dem Haupte ists den Herrn zu nennen
Blick, o Versöhner, herab
Bringet süße Freudengrüße
Darf ich dir, dem Friedefürsten, innig sagen
Das bleibt mein Ruhm, Herr Jesu Christ
Dass ich die Perle finde
Dass mein Heiland auch für mich gehangen
Dass sie dir die Hände banden
Dein ist das Licht, von dir nur kommt Verstand
Dein Kindlein starb, doch Jsus lebt
Dein Schirm hat mich umfangen in stiller Mitternacht
Der Glaube bleibt, früh weintest, glaubtest du
Der Herr hat wieder uns geführet
Der in Bethlehem geboren zur bestimmten Gnadenfrist
Der Schönste, Liebste, Beste, vor dem die Liebe steht
Der sich am Fluchholz ließ ertöten
Der Tod mit scharfer Sichel
Der uns zu seinem Lobe schuf
Der Vater hat zum Schmerzenslohn
Der von der Sünde nicht gewusst
Der Wahrheit Ruf warnt oft vergebens
Der Winter zieht nun endlich aus
Dess Brot ich aß, dess Kelch ich trank
Dich hoffen wir zu finden dort, wo man nicht mehr stirbt
Die Frucht der Freude wächset nicht
Die Gnade ist der Hort der Armen
Die Hoffnung schwillt in Baum und Strauch
Dreieinig heiles Wesen
Du bist mein Gott, ich preise dich
Du bist nicht mehr ein Kranker
Du bists, du bists, o Jesus Christ
Du Lebensfunk aus Himmelsflammen
Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ, der du nach bitterm Leiden
Du sankst hinab
Du, den kein Sternenhimmel fasst
Du, der die Himmelswölbung ziert
Du, der in tiefster Todesnacht
Ein Wetter steigt von ferne und Donner
Eines wünsch ich mir vor allem andern
Eingesargt zum letzten Schlummer
Einst fahren wir vom Vaterlande
Einst, auf ihres Königs Bitte brachen drei Helden frei
Er, der aus seines Gottes Schoß
Erfülle, Herr, mein innigstes Verlangen
Es geht, als flögen wir davon
Es hat der Herr zu allen Zeiten
Es jauchzen dir die kleinen Kinder
Es trifft gewisslich ein die Zeit
Ewges Leben willst du geben
Freu dich sehr, o meine Seele und vergiss all Not
Freudig bestehet der Fleiß
Früh lass mich deine Gnade hören, der du gewacht
Für alle Menschen beten wir
Geb uns der Herr ein ewges Gut
Geh hin, der Herr hat dich gerufen
Geh zum Schlummer ohne Kummer
Geheimnisvoll in tiefer Nacht
Gelegt seit alten Zeiten ist schon der edle Grund
Gelobt sei deines Gottes Hand
Gelobt sei Gott auf Meer und Land
Gib mir die Hand, die meine geb ich dir
Gib Strahlen deines Angesichts
Glanz der ewgen Majestät
Gleichwie der Sonne Freudenglanz
Gott hab ich alles heimgestellt, er machs mit mir
Gott sei dein Gott, dein Lebensgrund
Gott Vater, aller Dinge Grund
Gott, aus dessen ewgem Grunde
Gott, Herr und Schöpfer deiner Welt
Gott, Herrscher über alle Thronen
Gott, mein Leben, was soll geben ich dir
Gott, mein Vater, gib mir Kraft
Gott, wen dein Auge segnet
Gottes Winde wehen, Gottes Ströme gehen
Greif in das Rad der Zeiten
Halleluja dir, o Leben, nur dir soll jede Saite
Halleluja, Amen, Amen, ruh sanft
Heil sei dir, du ewges Leben, dass du dich in den Tod
Heil, Jesus Christus ist erstanden
Heilge Gnadenstunde, die zum neuen Bunde
Heilig sei uns diese Stätte
Hell und mächtig strömt dein Licht
Herr der Herren, überschwänglich mit Preis gekrönt
Herr Jesu, dessen Majestät hoch über Erd und Himmel
Herr Jesu, wahrer Mensch und Gott, der du littst
Herr, binde du zusammen
Herr, dein Arm hält uns umfangen
Herr, der da sein wird, ist und war
Herr, der die Welt erworben
Herr, der vom Himmel die Wälder und Fluren
Herr, dessen Thron die Himmel sind
Herr, du blickst in meine Seele
Herr, hilf mir tragen meine Last
Herr, in deinem Lebensbuche
Herr, mit dir und deinem Worte ziehn wir
Herr, wenn vom Todesleib entkleidet sich einst mein Geist
Hier schlaf ich ein in Jesu Schoß
Hilf mir tragen und die Plagen
Hirte deiner Herde, Nacht bedeckt die Erde
Hirte der Lämmer, o lass dir das dankbare Lallen
Hirte, gehst du von den Lämmern
Hohe Sonne, strahle scheidend
Horch, meine Seele, auf ein Wort
Hört, was Gott, der Herr, gesprochen
Ich bat den Heiland, gib mir Gnade
Ich bin des Herrn, mit dieser meiner Hand
Ich bin ja, Herr, in deiner Macht
Ich denk an dein Gerichte
Ich freue mich mit Beben bis einst das volle Leben
Ich freue mich, so oft ich seh
Ich glaub, o Herr, hilf meinem Glauben
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, was widerstrebt
Ihr Kinder, lernt von Anfang gern
Immanuel, blick auf uns Pilger alle
In dein gläzendes Himmelblau
In deines Gottes Garten wirst du
In Unschuld und Gerechtigkeit
Indes du dort im Himmelssaal
Jesu, Heiland deines Leibes
Jesu, höre deine Kleinen
Jesu, wird uns innigst lieb
Jesum zu kennen und Jesum zu haben
Jesus, ewge Sonne, Quell der Himmelswonne
Jesus, ewger König, siehe auf diese Kinderreihn
Jesus, habe acht auf mich
Jetzt noch freuen sich mit Schalle
Jetzt wird noch allem Volk gesagt
Kann Menschensinn in deine Tiefe dringen
Kein Mensch ist würdig, anzuschaun dies Haupt
Kindlein, Kindlein, bleibt bei ihm
Komm mit deinem Ostersegen
Komm, heil uns, o Immanuel
Komm, o Geist, du heilig
Komm, Quell der Liebe, gieß sie aus
Komm, Seele, betend zu dem Herrn
Kommt, Kinder, kommet anzuschauen
Kommt, rufet dir mein Glaube
König, Priester und Prophet
Kraft deiner Todesschmerzen
Lang, schmerzlich hat es dir gebangt
Lass an unsern Freudenfesten, Herr, dein Heil zugegen sein
Lass, Herr, uns Samen streuen am Tage des Heils
Leben will ich, doch zuvor muss ich mit dem Mittler sterben
Lern, o Herz, dich freuen
Lieblich ist die Morgenstunde
Liebster Heiland, treuster Leiter
Macht weit die Pforten in der Welt
Mag ich Unglück nicht widerstehn
Mein Herr und Gott, wes tröst ich mich
Meinen Jesum will ich preisen, ders am besten
Mit tausend Gaben will Gott uns laben
Morgenstern der finstern Nacht, der die Welt
Nehmet sanft die lilienbleiche, blutbeflossne, teure Leiche
Neige dich von deinem Thron, Herr, zu diesem Kinde
Nein, nein, das ist kein Sterben
Nicht menschlicher Rat, noch Erdenverstand
Nicht ohne Kreuz und Erdennot
Nimm dies Kind in deine Arme
Nimm mein Herz, und mein gedenke gnädiglich
Noch dieses Bett, dann keines mehr
Noch in dunkeln Todesbanden liegt dein Volk
Nun lasset uns den Leib begraben, dieweil wir keinen Zweifel haben
O Christe, Stern vom Morgen
O du Heiland der Gemeinde
O du, der mit Erbarmen Verlorne suchen geht
O du, des Himmels Zier und Kron
O Herr, dess himmlisches Panier
O Herr, wie selig ist ein Geist
O Licht, das aus dem Lichte quillt
O Schöpfer, welch ein Ebenbild
O Tod, wo ist dein Schrecken
O Vater aller Frommen, der Tag ist nun gekommen
O Vaterherz, das Erd und Himmel schuf
O wer dich kennt, was bist du dem
O wie fröhlich, o wie selig werden wir im Himmel sein
O, dass ein ein Glaube mir vom Himmel käme
O, dass wir nur Gutes lernten
O, wie wichtig, und wie richtig ist der Christen Leben
Quell des Lebens, heilge Gabe, du der Seelen
Sanft erbleicht die Abendröte
Sanft, wie der Hauch aus Kinderbrust
Schauet an die selgen Männer
Schaut das Ende treuer Zeugen
Schaut den Winter geistlich an
Schlaf wohl, mein Kind, mein Erstlingsssohn
Schweigt nun, ihr Klagen und ihr Tränen
Schwellet sanft, ihr weißen Segel
Seid gegrüßt, ihr Lämmer
Seid nie vor ihm verborgen
Selig, wer dich ewig liebet
Sende deinen Tau der Gnaden, Herr
Sink in deines Gottes Frieden
So komm, geliebte Todesstund, komm, Ausgang
Steig auf mit Gott, du junges Jahr
Sterben muss ich, muss zum Staube hin
Still ists in der weiten Welt
Still, o Herz, und lasse gern
Streichet hin, ihr leisen Flügel
Süß ists, zu dienen dem Herrn
Süß klingt der edle Freudenschall
Süßes Leben, heilges Weben, das durch Erd
Teures Lämmlein, schlafe wohl
Tut euch auf, ihr Himmelspforten
Vater, blick in Gnaden nieder
Vater, hier im Erdenschoße ruhst du lange
Vater, lass Gnade, lass Licht und Barmherzigkeit
Vernimm in deinen Himmelshöhn
Viel hab ich bedacht auf Erden
Warum betrübst du dich, mein Herz, und kränkest
Was deine Königliebe vorlängst dem Schächer tat
Was erblüht zu deinen Ehren
Was ich zu wissen ängstlich bin
Weh mich vom sanften Mittag an
Weil du uns bitten heißest
Wenn deine Gnaden ohne Zahl
Wenn ich einst entschlafen werde
Wenn von den Geistlichtoten sich keiner selbst erweckt
Wenn, Herr, einst die Posaune ruft
Wer ists, der vom Himmel glänzt
Wer mag selge Tage feiern
Wer malt den selgen Augenblick
Wer ohne Dank und ohn Gebet
Wer war in seiner Jugend
Wess ist das Fest, zu wem empor schallt der Gemeinde
Wie groß ist deine Herrlichkeit schon hier
Wie lieblich ist des Herrn Gebot
Wie liegst du hier so still und bleich
Wie süß in früher Morgenstund
Wie süß ost diese Stille, voll tiefer Majestät
Wie tief erzittert mir das Herz
Wie wallst du friedlich an Jesu Hand
Wie weht so mild die Himmelsluft
Wie wird es heute mir ergehen
Willkommen in der armen Welt
Willst du mit diesem Manne ziehn
Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du unser Gast
Wir wollen dich nicht halten
Wo ist eine Lebensfreude, die von Schmerzen
Wo noch schwermutsvoll und blöde des Wandrers Aug
Zeig uns, o Friedefürst, dein Heil
Zu sammeln die Zerstreuten
Zum andern Leben wall ich hin