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Zween, um anzubeten, wallen
Photo: Mainzer Dom, Mainz
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Zween, um anzubeten, wallen
1.) Zween, um anzubeten, wallen
Hin zu des hohen Tempels Hallen,
Jehova Throne sich zu nahn.
Jener fern: der stolz und näher.
Der Zöllner und der Pharisäer,
Stehn beide da und beten an.
Der Stolze dankt, dass er
Kein Sünder ist, wie der,
Dieser Zöllner!
Der fleht, bereut,
Und seufzt und schreit:
Nur Gnade! Nur Barmherzigkeit!
2.) Ihr Gebet flieg auf zum Throne.
Da ward dem Stolzen Fluch zum Lohne,
Dem armen Zöllner, was er bat.
Alle Engel Gottes weihten
Den Tag mit Lobgesang, und freuten
Sich, dass ein Sünder Buße tat.
Gott hörte, Gott vergab:
Gerecht (a) ging er hinab,
Und in Friede!
Nun wandelt er,
Kein Sünder mehr,
Den Weg des Herrn getrost einher.
3.) Allerheiligster! Wir kommen,
Die armen Sünder mit den Frommen,
Auch uns anbetend dir zu nahn.
Lass uns, wie den Zöllner, kommen,
Die armen Sünder und die Frommen,
Und tu uns, wie du ihm getan!
Wer, herr, ist rein vor dir?
Nur Gnade bitten wir,
Gnad' in Christo!
Verwirf uns nicht!
Voll Trost und Licht,
Herr, leuchte uns dein Angesicht!
(a) gerechtfertigt
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Autor: Johann Georg Pfranger
Melodie: Wachet auf, ruft uns die Stimme
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Gedichte von Johann Georg Pfranger
Herausgegeben von I.E. Berger
bei Johann Gottfried Hanisch
Meiningen, 1794
Thema: Buß- und Bettag
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Johann Georg Pfranger, (* 5. August 1745 zu Hildburghausen, + 10. Juli 1790) war evangelischer Pfarrer, Kirchenlieddichter und Autor. Nachdem er in Jena Theologie studiert hatte, wurde ihm das Pfarramt in dem unweit seiner Vaterstadt gelegenen Dorf Stressenhausen übertragen. Schon 1777 aber berief ihn der Herzog Karl von Sachsen-Meiningen zu seinem Hofprediger in die Residenzstadt Meiningen. Später auch zum Konsistorialassessor ernannt starb er am 10. Juli 1790, von seinem Fürstenhaus wie von seiner Gemeinde in gleichem Grade geschätzt und geliebt. Er war Mitverfasser von Gesangbüchern und eigener Kirchenlieder.
Bekannt wurde er auch durch seinen Versuch, Lessings Drama ‚Nathan, der Weise‘ mit seinem Werk ‚Der Mönch vom Libanon‘ ein Gegenstück entgegenzusetzen, in welchem Lessings Werk aus dezidiert christlicher Sicht weiter- und zu Ende geführt wird. Zeitgenössische Kritiker lobten an Pfrangers Drama die viele tief gedachte und geistreiche Stellen und eine liebenswürdige Milde der Gesinnung.
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Johann Georg Pfrangers Lieder/ Hymns
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Es ist ein Gott, o fühl es, Herz
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Himmelfahrt
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Segnend schied er, segnend wird er kommen
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Reformationsfest
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Vor dir, Herr, denken wir erfreut
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Aus der Höhe strömt dein Segen
Des Lebens Tag ist schwer und schwül
Dich preisen, Herr, Gesang und Lieder
Dich, o Jesu, dich mein Freund, hab ich treu erfunden
Die Tiere, deren Herr du bist
Du sagst, ich bin ein Christ, wohl dir, wenn Werk
Du, Herr, hast ihn gegeben
Einsam irr ich um dein Grab
Erhabenster, dich preisen wir
Feier Gottes, Ruhetag
Gebt dem Tode seinen Raub
Ja, Seele, ja, es wird geschehn
Jerusalem, du meines Königs Stadt
Lasst dem Tod seinen Raub
Mehr als für die reichste Habe
O Jesu, wie beglückt sind wir
Strebt immer mehr zur Weisheit hin
Wer doch den lieben Gott nur walten
Wer weiß es, Gott, wie bald die Stunde
Wer weiß, wie bald in tiefer Stille die Stunde
Zum Trost in unsern Kümmernissen
Zween, um anzubeten, wallen
Zween, um anzubeten, wallen
Photo: Mainzer Dom, Mainz
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Zween, um anzubeten, wallen
1.) Zween, um anzubeten, wallen
Hin zu des hohen Tempels Hallen,
Jehova Throne sich zu nahn.
Jener fern: der stolz und näher.
Der Zöllner und der Pharisäer,
Stehn beide da und beten an.
Der Stolze dankt, dass er
Kein Sünder ist, wie der,
Dieser Zöllner!
Der fleht, bereut,
Und seufzt und schreit:
Nur Gnade! Nur Barmherzigkeit!
2.) Ihr Gebet flieg auf zum Throne.
Da ward dem Stolzen Fluch zum Lohne,
Dem armen Zöllner, was er bat.
Alle Engel Gottes weihten
Den Tag mit Lobgesang, und freuten
Sich, dass ein Sünder Buße tat.
Gott hörte, Gott vergab:
Gerecht (a) ging er hinab,
Und in Friede!
Nun wandelt er,
Kein Sünder mehr,
Den Weg des Herrn getrost einher.
3.) Allerheiligster! Wir kommen,
Die armen Sünder mit den Frommen,
Auch uns anbetend dir zu nahn.
Lass uns, wie den Zöllner, kommen,
Die armen Sünder und die Frommen,
Und tu uns, wie du ihm getan!
Wer, herr, ist rein vor dir?
Nur Gnade bitten wir,
Gnad' in Christo!
Verwirf uns nicht!
Voll Trost und Licht,
Herr, leuchte uns dein Angesicht!
(a) gerechtfertigt
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Autor: Johann Georg Pfranger
Melodie: Wachet auf, ruft uns die Stimme
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Gedichte von Johann Georg Pfranger
Herausgegeben von I.E. Berger
bei Johann Gottfried Hanisch
Meiningen, 1794
Thema: Buß- und Bettag
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Johann Georg Pfranger, (* 5. August 1745 zu Hildburghausen, + 10. Juli 1790) war evangelischer Pfarrer, Kirchenlieddichter und Autor. Nachdem er in Jena Theologie studiert hatte, wurde ihm das Pfarramt in dem unweit seiner Vaterstadt gelegenen Dorf Stressenhausen übertragen. Schon 1777 aber berief ihn der Herzog Karl von Sachsen-Meiningen zu seinem Hofprediger in die Residenzstadt Meiningen. Später auch zum Konsistorialassessor ernannt starb er am 10. Juli 1790, von seinem Fürstenhaus wie von seiner Gemeinde in gleichem Grade geschätzt und geliebt. Er war Mitverfasser von Gesangbüchern und eigener Kirchenlieder.
Bekannt wurde er auch durch seinen Versuch, Lessings Drama ‚Nathan, der Weise‘ mit seinem Werk ‚Der Mönch vom Libanon‘ ein Gegenstück entgegenzusetzen, in welchem Lessings Werk aus dezidiert christlicher Sicht weiter- und zu Ende geführt wird. Zeitgenössische Kritiker lobten an Pfrangers Drama die viele tief gedachte und geistreiche Stellen und eine liebenswürdige Milde der Gesinnung.
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Johann Georg Pfrangers Lieder/ Hymns
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Es ist ein Gott, o fühl es, Herz
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Himmelfahrt
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Segnend schied er, segnend wird er kommen
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Reformationsfest
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Vor dir, Herr, denken wir erfreut
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Aus der Höhe strömt dein Segen
Des Lebens Tag ist schwer und schwül
Dich preisen, Herr, Gesang und Lieder
Dich, o Jesu, dich mein Freund, hab ich treu erfunden
Die Tiere, deren Herr du bist
Du sagst, ich bin ein Christ, wohl dir, wenn Werk
Du, Herr, hast ihn gegeben
Einsam irr ich um dein Grab
Erhabenster, dich preisen wir
Feier Gottes, Ruhetag
Gebt dem Tode seinen Raub
Ja, Seele, ja, es wird geschehn
Jerusalem, du meines Königs Stadt
Lasst dem Tod seinen Raub
Mehr als für die reichste Habe
O Jesu, wie beglückt sind wir
Strebt immer mehr zur Weisheit hin
Wer doch den lieben Gott nur walten
Wer weiß es, Gott, wie bald die Stunde
Wer weiß, wie bald in tiefer Stille die Stunde
Zum Trost in unsern Kümmernissen
Zween, um anzubeten, wallen