amras_de
Gott, unsre Zuflucht in der Not
Gott, unsre Zuflucht in der Not
- Bitte um Regen in großer Hitze -
1.) Gott, unsre Zuflucht in der Not,
Von dem wir täglich Schutz und Brot
Ganz überzählig heben,
Durch den die Welt
Sich unterhält
Mit Nahrung, Geist und Leben.
2.) Wir haben wieder missgetan,
Sieh aber uns barmherzig an
Und lass dich Vater nennen.
Nicht deinen Mut
Wie diese Glut
Des dürren Wetters brennen.
3.) Dein Licht, die Sonne, scheint so heiß,
Dass niemand sich zu bergen weiß.
Wald, Städte, Gärten, Saaten,
Gebirg' und Tal
Muss nicht ohn' Qual
In ihrem Feuer braten.
4.) Wie kläglich stehet Gras und Laub,
Es kriegt statt Regen dicken Staub,
Die Wiesen sind versenget,
Weil ihre Zier
So lang von dir
Nicht worden ist besprenget.
5.) Die wilden und die zahmen Tier'
Und sonderlich dein Erbteil, (wir),
Sind jämmerlich verkommen:
Es wird uns Kraft
Und aller Saft
Durch Durst und Schweiß genommen.
6.) Vor großer Dürr' und Schmachtigkeit
Ist in dem Trank kein Unterscheid:
Es muss den Durst uns mehren.
Was irgends kann
Und wüsste man
Die Ström' auch auszuleeren.
7.) Wie wird der großen Hitze Pein
So mancher Krankheit Ursach sein,
Welch' Teu'rung wird man klagen,
Wird dein Gericht,
O Vater, nicht
Erbarmen mit uns tragen.
8.) Schließ den verschlossnen Himmel auf,
Treib Wolken über uns zu Hauf,
Die sanften Regen bringen
Und dannenher
Auch das Beschwer
Der großen Hitze zwingen.
9.) Schau aller Heiden Götzen an:
Wer ist, der Regen geben kann?
Das Heer der Flut und Flammen
Hört d e i n Geheiß
Und tritt mit Fleiß
In d e i n e m Dienst zusammen.
10.) Du hast uns vormals zugesagt,
Wenn dürre Zeit und Brand uns plagt,
Wir aber vor dir flehen
Und Buße tun,
Wie eben nun,
Uns gnädig anzusehen.
11.) So komm nun deiner Zusag nach,
Verfolgst du aber noch mit Rach'
An uns die bösen Taten:
So sitzt dein Sohn
Auf deinem Thron,
Der unsrer Not geraten. (a)
12.) Erhör doch ihn nur, dessen Bitt'
Uns herz- und brüderlich vertritt,
So sollen unsre Weisen (b)
Dich, wahren Gott,
Herr Zebaoth,
Aus ganzem Herzen preisen.
(a) der uns in unserer Not raten (d.h. helfen) wird
(b) unsere Lieder
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Simon Dach
Melodie: In dich hab ich gehoffet, Herr
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
gefunden in:
Das deutsche evangelische Kirchenlied
des siebzehnten Jahrhunderts
Herausgegeben von Albert Fischer und W. Tümpel
Dritter Band
Druck und Verlag C. Bertelsmann
Gütersloh, 1906
Liednummer 111
Thema: Sommerlied
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Simon Dach (* 29. Juli 1605 in Memel (einer Hafenstadt in Litauen); † 15. April 1659 in Königsberg) war ein deutscher Dichter der Barockzeit.
Simon Dach war der Sohn eines Gerichtsdolmetschers für Litauisch. Er besuchte die Domschule in Königsberg und wechselte dann auf die Lateinschule nach Wittenberg. Während seines Aufenthalts auf dem Gymnasium in Magdeburg brach die Pest aus, und er floh über Danzig zurück nach Königsberg. Mit 21 Jahren immatrikulierte sich Dach 1626 an der Universität Königsberg für die Fächer Philosophie und Theologie. Nach seinem Studium wurde er 1633 zunächst Lehrer an der Domschule, drei Jahre später Konrektor.
Sein Freund Adrian Brauer eröffnete ihm die Welt der Literatur und Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg ernannte Dach 1639 zum Professor für Dichtkunst an der Universität Königsberg. 1640 promovierte Dach in Königsberg, 1656 wurde er Rektor der Universität. Auf diesem Posten war er derart erfolgreich, dass der Große Kurfürst ihm zwei Jahre später zum Dank das Landgut Kuikeim (bei Königsberg) schenkte.
Dachs phänomenale Produktion an Poesie zu allen Anlässen bot ihm ein lukratives Nebeneinkommen. Mit erstaunlicher Fertigkeit produzierte er laufend auf Bestellung sog. Kasualdichtungen, die stets gedruckt wurden, nicht selten drei oder vier pro Woche. 1200 Einzeldrucke dieser Gedichte kamen allein in den Jahren zwischen 1638 und 1658 zusammen, die von den Zeitgenossen eifrig gesammelt wurden. Ein Buch hat Dach nie veröffentlicht.
Von der weltlichen Lyrik Dachs hat nur ‚Anke van Tharaw’ (hochdeutsch: ‚Ännchen von Tharau’) die Zeit überdauert. Viele geistliche Gedichte Dachs wurden von Heinrich Albert, Johann Stobäus, Johann Sebastian Bach und Max Reger vertont. Mit 49 Jahren erkrankte Simon Dach 1654 an Schwindsucht und starb er am 15. April 1659 in Königsberg.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
Simon Dachs Lieder/ Hymns
¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
-------------------------
Abendlied
-------------------------
O Christe, Schutzherr deiner Glieder
-------------------------
Frühlingslied
-------------------------
Ei, so gebt Gott allezeit nun auch Lob
-------------------------
Glaube, Kampf und Rechtfertigung
-------------------------
Der Mensch hat nichts so eigen
Gott herrschet und hält bei uns Haus
-------------------------
Gottvertrauen, Kreuz und Trost
-------------------------
Kein Christ soll ihm die Rechnung machen
Wer, o Jesu, deine Wunden stets für seine Ruhstätt hält
-------------------------
Offenbarung
-------------------------
-------------------------
Tod und Ewigkeit
-------------------------
O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen
-------------------------
Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
-------------------------
Ach, frommer Gott, wo soll ich hin
Ach, lasst uns Gott doch einzig leben
Ach, wie verkehrt es sich so sehr
Alles lauft mit mir zu Ende
Auch diese Nacht hat sich verloren
Bei diesem hochbetrübten Leben
Bei dieser Sterbenssucht
Bleib du nur fest an Gottes Wort
Das Leid ist hier, da sehen wir
Der Herren Güte macht allein
Der Mai, des Jahres Herz, beginnt
Der Nacht Gefahr und Grauen
Der Tag beginnet zu vergehen
Der Tag hat auch sein Ende
Die große Nichtigkeit der kurzen Lebenszeit
Die Lust hat mich gezwungen zu fahren
Dies ist, was dir zu Ehren, Gott unser Einfalt singt
Du Gott bist außer aller Zeit
Du hast mich wund geschlagen
Du Menschenkind, erschrick und wach all Augenblick
Du o getreue Mutter, Erde
Du siehest, Mensch, wie fort und fort
Eh als wir aus der Höllen des finstern Körpers
Ein Mann von gutem Rath
Eitle Welt, o kurze Zeit, dort vor der langen Ewigkeit
Entschlag dich aller Ding auf Erden
Es bild ein Mensch ihm niemals ein
Es vergeht mir alle Lust, länger hier zu leben
Gerechter Gott, wo will es hin
Gleichwohl hab ich überwunden
Gott, du hast unser gnug begehrt
Halt aus, mein Herz, und sei bescheiden
Herr der lichten Seraphinen
Herr Jesu, nur dein Blut und Tod
Herr Jesu, Trost in aller Not
Herr wir wallen sämtlich dir, weil der Leib
Herr, deine Treu und Güte reicht
Herr, du tust, was dir gefällt
Herr, es mangelt nicht an dir
Herr, ich denk an jene Zeit, wenn ich diesem Pilgerleben
Herr, wohin soll ich mich wenden
Hier habt ihr, ihr Jungfrauen
Ich armer Würmerraub
Ich bin ja, Herr, in deiner Macht
Ich kenn ein Haus nach dieser Zeit
Ich will aus voller Seelen
Ihr Seelen, die ihr durch den Tod
Ihr, die ihr los zu sein begehret
In dieser meiner letzten Not
Indem jetzt meine Seele schaut
Je mehr wir Jahre zählen
Jesu, Quell gewünschter Freuden
Lass sterben, was bald sterben kann
Leget euch im Frieden nieder
Mein Abschied aus der bösen Welt
Mensch, du siehst fast alle Stunden
Nachdem die schnöde Missetat
Nimm dich, o meine Seel, in Acht
Nimm mich weg, Gott, vor dem Jammer
Nimm nichts zu tun in deinen Sinn
O Gott, einst lässest du mich hin
O teures Blut, o rote Flut, wie quillst du
O wie groß ist doch der Mann
O, wer doch überwunden hätte
Schöner Himmelssaal, Vaterland der Frommen
Sei getrost, o meine Seele
Sei, meine Seele, in dich gestellt
Selge Ewigkeit
So gänzlich ist auf nichts allhier zu bauen
So viel wir Jahre zählen, so viel der Jahre
Soll ich das Elend und Beschwer
Soll mein Geist gebücket gehen
Tod, du aller Sorgen Ruh
Vater, deine Rut hab ich geschmecket
Was haben wir zu sorgen
Was hat ein frommer Christ doch Not
Was ich heut von dir gebeten
Was ist Zeit und Welt
Was lachst du, Pöbel, der Gemüter
Was soll ein Christ sich fressen
Was sollen wir denn machen
Was stehn und weinen wir zu Hauf
Was suchst du schändliche Begier
Was willst du, armes Leben, dich trotzig
Wen hab ich, Herr, als dich allein
Wenn Drangsal und Gefahr
Wenn Gott von allem Bösen und dieser Lebensnot
Wer auf Gottes Wegen wandelt
Wer die Weisheit ihm erkoren
Wer hier zu etwas kommen will
Wer wegen seiner Sünden zum Herren
Wer weiß Bescheid, der Sterblichkeit
Wer wird nach diesem Leben
Wie selig ist, dem Gott verliehen
Wir haben, Herr, ein festes Wort
Wir klagen überall
Wohl dem, der sich nur lässt begnügen
Wohlauf, ich bin entfahren
Gott, unsre Zuflucht in der Not
Gott, unsre Zuflucht in der Not
- Bitte um Regen in großer Hitze -
1.) Gott, unsre Zuflucht in der Not,
Von dem wir täglich Schutz und Brot
Ganz überzählig heben,
Durch den die Welt
Sich unterhält
Mit Nahrung, Geist und Leben.
2.) Wir haben wieder missgetan,
Sieh aber uns barmherzig an
Und lass dich Vater nennen.
Nicht deinen Mut
Wie diese Glut
Des dürren Wetters brennen.
3.) Dein Licht, die Sonne, scheint so heiß,
Dass niemand sich zu bergen weiß.
Wald, Städte, Gärten, Saaten,
Gebirg' und Tal
Muss nicht ohn' Qual
In ihrem Feuer braten.
4.) Wie kläglich stehet Gras und Laub,
Es kriegt statt Regen dicken Staub,
Die Wiesen sind versenget,
Weil ihre Zier
So lang von dir
Nicht worden ist besprenget.
5.) Die wilden und die zahmen Tier'
Und sonderlich dein Erbteil, (wir),
Sind jämmerlich verkommen:
Es wird uns Kraft
Und aller Saft
Durch Durst und Schweiß genommen.
6.) Vor großer Dürr' und Schmachtigkeit
Ist in dem Trank kein Unterscheid:
Es muss den Durst uns mehren.
Was irgends kann
Und wüsste man
Die Ström' auch auszuleeren.
7.) Wie wird der großen Hitze Pein
So mancher Krankheit Ursach sein,
Welch' Teu'rung wird man klagen,
Wird dein Gericht,
O Vater, nicht
Erbarmen mit uns tragen.
8.) Schließ den verschlossnen Himmel auf,
Treib Wolken über uns zu Hauf,
Die sanften Regen bringen
Und dannenher
Auch das Beschwer
Der großen Hitze zwingen.
9.) Schau aller Heiden Götzen an:
Wer ist, der Regen geben kann?
Das Heer der Flut und Flammen
Hört d e i n Geheiß
Und tritt mit Fleiß
In d e i n e m Dienst zusammen.
10.) Du hast uns vormals zugesagt,
Wenn dürre Zeit und Brand uns plagt,
Wir aber vor dir flehen
Und Buße tun,
Wie eben nun,
Uns gnädig anzusehen.
11.) So komm nun deiner Zusag nach,
Verfolgst du aber noch mit Rach'
An uns die bösen Taten:
So sitzt dein Sohn
Auf deinem Thron,
Der unsrer Not geraten. (a)
12.) Erhör doch ihn nur, dessen Bitt'
Uns herz- und brüderlich vertritt,
So sollen unsre Weisen (b)
Dich, wahren Gott,
Herr Zebaoth,
Aus ganzem Herzen preisen.
(a) der uns in unserer Not raten (d.h. helfen) wird
(b) unsere Lieder
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Simon Dach
Melodie: In dich hab ich gehoffet, Herr
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
gefunden in:
Das deutsche evangelische Kirchenlied
des siebzehnten Jahrhunderts
Herausgegeben von Albert Fischer und W. Tümpel
Dritter Band
Druck und Verlag C. Bertelsmann
Gütersloh, 1906
Liednummer 111
Thema: Sommerlied
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Simon Dach (* 29. Juli 1605 in Memel (einer Hafenstadt in Litauen); † 15. April 1659 in Königsberg) war ein deutscher Dichter der Barockzeit.
Simon Dach war der Sohn eines Gerichtsdolmetschers für Litauisch. Er besuchte die Domschule in Königsberg und wechselte dann auf die Lateinschule nach Wittenberg. Während seines Aufenthalts auf dem Gymnasium in Magdeburg brach die Pest aus, und er floh über Danzig zurück nach Königsberg. Mit 21 Jahren immatrikulierte sich Dach 1626 an der Universität Königsberg für die Fächer Philosophie und Theologie. Nach seinem Studium wurde er 1633 zunächst Lehrer an der Domschule, drei Jahre später Konrektor.
Sein Freund Adrian Brauer eröffnete ihm die Welt der Literatur und Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg ernannte Dach 1639 zum Professor für Dichtkunst an der Universität Königsberg. 1640 promovierte Dach in Königsberg, 1656 wurde er Rektor der Universität. Auf diesem Posten war er derart erfolgreich, dass der Große Kurfürst ihm zwei Jahre später zum Dank das Landgut Kuikeim (bei Königsberg) schenkte.
Dachs phänomenale Produktion an Poesie zu allen Anlässen bot ihm ein lukratives Nebeneinkommen. Mit erstaunlicher Fertigkeit produzierte er laufend auf Bestellung sog. Kasualdichtungen, die stets gedruckt wurden, nicht selten drei oder vier pro Woche. 1200 Einzeldrucke dieser Gedichte kamen allein in den Jahren zwischen 1638 und 1658 zusammen, die von den Zeitgenossen eifrig gesammelt wurden. Ein Buch hat Dach nie veröffentlicht.
Von der weltlichen Lyrik Dachs hat nur ‚Anke van Tharaw’ (hochdeutsch: ‚Ännchen von Tharau’) die Zeit überdauert. Viele geistliche Gedichte Dachs wurden von Heinrich Albert, Johann Stobäus, Johann Sebastian Bach und Max Reger vertont. Mit 49 Jahren erkrankte Simon Dach 1654 an Schwindsucht und starb er am 15. April 1659 in Königsberg.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
Simon Dachs Lieder/ Hymns
¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
-------------------------
Abendlied
-------------------------
O Christe, Schutzherr deiner Glieder
-------------------------
Frühlingslied
-------------------------
Ei, so gebt Gott allezeit nun auch Lob
-------------------------
Glaube, Kampf und Rechtfertigung
-------------------------
Der Mensch hat nichts so eigen
Gott herrschet und hält bei uns Haus
-------------------------
Gottvertrauen, Kreuz und Trost
-------------------------
Kein Christ soll ihm die Rechnung machen
Wer, o Jesu, deine Wunden stets für seine Ruhstätt hält
-------------------------
Offenbarung
-------------------------
-------------------------
Tod und Ewigkeit
-------------------------
O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen
-------------------------
Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
-------------------------
Ach, frommer Gott, wo soll ich hin
Ach, lasst uns Gott doch einzig leben
Ach, wie verkehrt es sich so sehr
Alles lauft mit mir zu Ende
Auch diese Nacht hat sich verloren
Bei diesem hochbetrübten Leben
Bei dieser Sterbenssucht
Bleib du nur fest an Gottes Wort
Das Leid ist hier, da sehen wir
Der Herren Güte macht allein
Der Mai, des Jahres Herz, beginnt
Der Nacht Gefahr und Grauen
Der Tag beginnet zu vergehen
Der Tag hat auch sein Ende
Die große Nichtigkeit der kurzen Lebenszeit
Die Lust hat mich gezwungen zu fahren
Dies ist, was dir zu Ehren, Gott unser Einfalt singt
Du Gott bist außer aller Zeit
Du hast mich wund geschlagen
Du Menschenkind, erschrick und wach all Augenblick
Du o getreue Mutter, Erde
Du siehest, Mensch, wie fort und fort
Eh als wir aus der Höllen des finstern Körpers
Ein Mann von gutem Rath
Eitle Welt, o kurze Zeit, dort vor der langen Ewigkeit
Entschlag dich aller Ding auf Erden
Es bild ein Mensch ihm niemals ein
Es vergeht mir alle Lust, länger hier zu leben
Gerechter Gott, wo will es hin
Gleichwohl hab ich überwunden
Gott, du hast unser gnug begehrt
Halt aus, mein Herz, und sei bescheiden
Herr der lichten Seraphinen
Herr Jesu, nur dein Blut und Tod
Herr Jesu, Trost in aller Not
Herr wir wallen sämtlich dir, weil der Leib
Herr, deine Treu und Güte reicht
Herr, du tust, was dir gefällt
Herr, es mangelt nicht an dir
Herr, ich denk an jene Zeit, wenn ich diesem Pilgerleben
Herr, wohin soll ich mich wenden
Hier habt ihr, ihr Jungfrauen
Ich armer Würmerraub
Ich bin ja, Herr, in deiner Macht
Ich kenn ein Haus nach dieser Zeit
Ich will aus voller Seelen
Ihr Seelen, die ihr durch den Tod
Ihr, die ihr los zu sein begehret
In dieser meiner letzten Not
Indem jetzt meine Seele schaut
Je mehr wir Jahre zählen
Jesu, Quell gewünschter Freuden
Lass sterben, was bald sterben kann
Leget euch im Frieden nieder
Mein Abschied aus der bösen Welt
Mensch, du siehst fast alle Stunden
Nachdem die schnöde Missetat
Nimm dich, o meine Seel, in Acht
Nimm mich weg, Gott, vor dem Jammer
Nimm nichts zu tun in deinen Sinn
O Gott, einst lässest du mich hin
O teures Blut, o rote Flut, wie quillst du
O wie groß ist doch der Mann
O, wer doch überwunden hätte
Schöner Himmelssaal, Vaterland der Frommen
Sei getrost, o meine Seele
Sei, meine Seele, in dich gestellt
Selge Ewigkeit
So gänzlich ist auf nichts allhier zu bauen
So viel wir Jahre zählen, so viel der Jahre
Soll ich das Elend und Beschwer
Soll mein Geist gebücket gehen
Tod, du aller Sorgen Ruh
Vater, deine Rut hab ich geschmecket
Was haben wir zu sorgen
Was hat ein frommer Christ doch Not
Was ich heut von dir gebeten
Was ist Zeit und Welt
Was lachst du, Pöbel, der Gemüter
Was soll ein Christ sich fressen
Was sollen wir denn machen
Was stehn und weinen wir zu Hauf
Was suchst du schändliche Begier
Was willst du, armes Leben, dich trotzig
Wen hab ich, Herr, als dich allein
Wenn Drangsal und Gefahr
Wenn Gott von allem Bösen und dieser Lebensnot
Wer auf Gottes Wegen wandelt
Wer die Weisheit ihm erkoren
Wer hier zu etwas kommen will
Wer wegen seiner Sünden zum Herren
Wer weiß Bescheid, der Sterblichkeit
Wer wird nach diesem Leben
Wie selig ist, dem Gott verliehen
Wir haben, Herr, ein festes Wort
Wir klagen überall
Wohl dem, der sich nur lässt begnügen
Wohlauf, ich bin entfahren