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Herr Gott, dich loben wir

Herr Gott, dich loben wir

 

1.) Herr Gott, dich loben wir

Mit dankendem Gemüte

Erhebt die weite Welt,

Du Ew'ger, deine Güte.

Der Himmelsheere Lob

Dringt auf zu deinem Thron.

Der Engel Lied erschallt

Im hohen Seraphs-Ton.

 

2.) Die Größe deiner Macht

Reicht über Weltenkreise.

Der heil'gen Zwölfe Lied (a)

Stimmt, voll von deinem Preise,

In der Propheten Lob.

Es tönt der Siegsgesang

Der Glaubensmärtyrer

Dir ewig Ruhm und Dank.

 

3.) Auf Erden singen dir

Die fromm vereinten Chöre

Der werten Christenheit.

Sie bringen Preis und Ehre

Dir, Vater, Herrscher, Gott!

Dir, eingeborner Sohn!

Dir, Tröster, Heil'ger Geist!

Vor deinem hohen Thron.

 

4.) Sohn Gottes, Jesu Christ,

Erhabner Ehrenkönig!

Ein Mensch, wie wir, zu sein,

War, Herr, dir nicht zu wenig.

Die Welt hast du erlöst,

Dem Tod zerstört die Macht,

Dein treues Christenvolk

Zum Himmelsheil gebracht.

 

5.) Verherrlicht herrschest du

An deines Vaters Throne.

Die Himmel reichen dir

Die ew'ge Ehrenkrone.

Die Gräber öffnet einst

Dein Ruf, Herr Jesu Christ!

Und alles richtest du,

Was tot und lebend ist.

 

6.) Hilf deinen Dienern, Herr,

Uns, deinen Teuer-Erlösten!

Lass mit den Heiligen

Dein ewig' Heil uns trösten!

Ja, segne du dein Volk,

Dein Erbteil, allezeit

Und heb es hoch empor

In deiner Ewigkeit.

 

7.) Dein Lob, Herr Gott, ertönt,

Dein Ruhm an jedem Tage.

Schütz uns vor Missetat

Vor aller Sünde Plage.

Sei gnädig uns in Not!

Zu Schanden werde nicht

Dein Volk, das auf dich hofft

Mit fester Zuversicht.

 

(a) die zwölf Apostel

 

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Autor: Karl Gottlieb Mann

Melodie: Nun danket alle Gott

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Fromme Lieder

von Johann Karl Gottlieb Mann

Zweite verbesserte und vermehrte Auflage

Verlag bei Hemmerde und Schwetschke

Halle [Saale], 1817

Thema: Trinitatis

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Johann Karl Gottlieb Mann, (* 31. März 1766 zu Taucha bei Leipzig, + 13. Juli 1821), war evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.

Er wurde 1794 dritter Diakon zu St. Wenceslai in Naumburg und starb als Archidiaconus ebenfalls in Naumburg 1821. Er war mit dem Domprediger Krause und dem Oberprediger Wehrde in Naumburg Herausgeber des neuen Naumburger Gesangbuchs 1806, in welchem auch schon Lieder von ihm erschienen. Er gab später eine Sammlung seiner geistlichen Gedichte unter dem Titel 'Fromme Lieder' heraus, Halle 1817, 2. Aufl. 1818. Sie sind vollständig in rationalistischem Sinne, aber in leichter, gefälliger Form und nicht ohne tiefere Frömmigkeit; unter ihnen sind einige Bearbeitungen älterer Lieder, in denen aber das Original völlig abgeändert ist. Vier von ihnen befinden sich noch im Hamburger Gesangbuch von 1842.

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Karl Gottlieb Manns Lieder/ Hymns

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Frühlingslied

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Triumphiert, es ist kein Tod

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Jahresende

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Der Wermutkelch ist nun geleert

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Wann schlägt die angenehme Stunde

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Neujahr

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Heilger Jesu, hier sind wir

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Reformationsfest

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Gott ist unsre Zuversicht, unsre Hilf

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Tod und Ewigkeit

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Ich weiß, ein Stündlein schlägt

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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An meinen Schöpfer will ich kindlich denken

Auf der Kindheit Blumenwegen

Auf Golgatha erhebe dich

Auf, auf, mein Dank, zum hohen Sternenhimmel

Auf, den Tränenblick vom Staube

Beschirm uns, Herr, dein reines Wort

Christ, folge deines Jesu Ruf

Das soll, Gott, meine Freude sein

Dein himmel träufelt Segen

Deinen Bundestag begrüßen

Dem Kämpfer Gottes Preis und Ehr

Dem Wohlseinsgeber Ehr und Preis

Der Herr hat Großes an uns getan

Der uns erschuf, beschützt, erhält

Dich Richter fürchte alle Welt

Die Ernt ist reicher als die Saat

Die Freude will am Friedensfest

Die heilge Stärke will ich fühlen

Dir tönt aus frommen Herzensdrang

Du Erd im düstern Trauerflor

Du leitest mich nach deinem Rat, allweiser Weltregierer

Du, Herr, hast es gegeben

Du, Herr, lenkst meiner Tage Lauf, hilfst mächtig

Ehrt standhaft den Glauben der Christen und wandelt

Ein Feierabend sinkt

Ein neuer Pfad beginnt

Ein Scheideweg vereint uns hier

Ein Schritt zur Ewigkeit, ein Jahr von Gott verliehen

Empor zum Schöpfer, himmelwärts

Erhebt die Wunder seiner Güte

Es tobe nur der grause Sturm

Euer sei das beste Teil, schützet es

Freiheit ist des Geistes Würde

Frohlocke, Vaterland, welch Heil

Frohlockt, ihr Eltern, er erscheint

Früh sank ihres zarten Lebens Sonne

Für unsre Fürsten beten wir

Gib mir ein fröhlich Herz, Gott, Quelle wahrer Freuden

Gott lob, verschwunden ist die Zeit

Gott, unser Dank und Freudenblick

Heb an, du angenehme Zeit

Heil der segensvollen Stunde

Herr Gott, dich loben wir mit dankendem Gemüte

Ich denke dein voll Dank und Liebe

Ich sehe meinen Himmel offen und singe

Ich weil an Jesu Siegesgrabe

Ich will mit Danken treten

In unsre Siegeskränze schlingen

Kaum ist der Herr vom tod erwacht

Lasst uns unsern Gott erheben

Mit tiefer Rührung weihen wir

Mitten in des Friedensschoß dringen

Noch auf der Jahre höchster Stufe

Nun legen wir vor dir, Gott, unsre Kindheit nieder

O der Wonne, wenn wir scheiden

O Friede, Friede, welch ein Heil

O, welche wunderschöne Gabe

Schweigend sinkt vom Himmel nieder

Segen deiner Weihestunde

Sei hoch gesegnet, Jubeljahr

Sei mit Freudenchören begrüßet

Sie schlägt, die ernste Stunde

Sing, Wahrheit, deinen Siegestag

Stärkung, nicht Verzweiflung trinke aus dem Leidenskelch

Vater, deine schöne Erde ward ein dumpfes Trauertal

Vater, herrscher Himmels und der Erde

Vergesset eures Schöpfers nicht

Vom Dunkel unsrer Erde schaun wir zum Meer

Werdet, werdet, wie die Kinder

Willkommen, Herold bessrer Zeit

Wir beugen tief uns, Herr, vor dir

Wir glauben an den großen Gott

Zum Friedensschöpfer hoch empor

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Uploaded on June 18, 2014
Taken on June 18, 2014