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Ich bin getauft, Gott Vater, dir

Photo: Am Strand von Föhr bei Wyk

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Ich bin getauft, Gott Vater, dir

 

1.) Ich bin getauft, Gott Vater, dir,

Auf deines Namens Ehre.

Aus freier Gnade gabst du mir

Dein Licht in deiner Lehre. -

Du schufst das große Himmelszelt.

Du schufst und du erhältst die Welt,

Und Gnade ist dein Walten.

Du gabst mir, was ich hab und bin.

Nimm, Vater, mein Gelübde hin:

Treu will ich an dir halten!

 

2.) Ich bin auf Christi Tod getauft,

Und innig ihm verbunden.

Denn er hat teuer mich erkauft

Durch Schmach und blut'ge Wunden.

Du stiegst herab von deiner Höh',

Mein Heiland, mich von großem Weh,

Vom Tode zu erlösen.

Ich bin nun lebend, sterbend, dein,

Will nie ein Knecht der Sünde sein,

Nie huldigen dem Bösen.

 

3.) Ich bin getauft, o Heil'ger Geist,

Auf deinen großen Namen.

Du sprichst, wenn dich mein Leben preist,

Zu meinem Tun das Amen.

Du leitest mich auf rechter Bahn,

Du siehst mein Sehnen gnädig an,

Schaffst Wollen und Vollbringen.

Erhalte mich im Gnadenbund,

Mach an mir deine Stärke kund,

Hilf mir zum Himmel dringen!

 

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Autor: Friedrich August Köthe

Melodie: Ich komme, Herr, und suche dich

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gefunden in:

Sammlung christlicher Lieder zum Gebrauche

für die öffentliche und häusliche Andacht

als Entwurf eines Gesangbuches für die

Evangelisch-protestantische Kirche

des Großherzogtums Baden herausgegeben

Verlag von J.M. Katz, Witwe

Pforzheim, 1831

Liednummer 152

Thema: Taufe

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Friedrich August Köthe, (* 30. Juli 1781 zu Lübben in der Niederlausitz, + 28. Oktober 1850), war evangelischer Theologe und Dichter geistlicher Lieder. Er besuchte zuerst die Schule in Lübben, wo sein Vater in kurfürstlichem Dienst stand, und kam 1797 auf das Gymnasium in Bautzen. Hier befreundete er sich mit dem später als Dichter und Schriftsteller bekannt gewordenen Karl Friedrich Gottlob Wetzel (geb. 1779 zu Bautzen, † 1819 zu Bamberg). Um Ostern 1800 gingen beide auf die Universität Leipzig. 1803 promovierte Köthe dort zum Magister und wurde kurz darauf als Vesperprediger an die Paulinerkirche berufen, während er aber gleichzeitig auch noch als Hauslehrer arbeitet, um weiterstudieren zu können. 1806 zog er nach Dresden. Ostern 1810 folgte er einem Rufe als außerordentlicher Professor der Philosophie nach Jena. 1812 wurde Köthe zugleich dort zum Garnisonprediger und Diakon an der Stadtkirche ernannt und erhielt 1817 die Stelle eines ordentlichen Professors als Doktors der Theologie, wo sein Wirken vom Kampf gegen den Rationalismus in der Kirche geprägt war. Imselben Jahr heiratete er Silvia, die Tochter des gothaischen Ministers von Ziegesar. Nach einer Erkrankung nahm er 1819 die Stellung eines Superintendenten und Oberpfarrers zu Allstädt im Weimarischen an, wo er fortan ein stilles friedliches Leben in einem glücklichen Familienkreis führte. 1829 begann er eine volksnahe Ausgabe der Werke Melanchthons in deutscher Sprache zu veröffentlichen, die in sechs Teilen bei Brockhaus in Leipzig erschien. Ab 1830 gab er weitere kirchengeschichtliche Werke heraus. Unter dem Namen der 'Einsiedler bei St. Johannis' gab er zwei Novellen heraus, in denen er zum einen christliche Zeitfragen behandelte (Die Wiederkehr, 1843), während die andere (Die Woche, 1848) den Segen eines christlichen Familienlebens schilderte. Die meisten seiner geistlichen Lieder hat er während der Krankheiten, die ihn in Folge eines nie geheilten Herzleidens häufig befielen, gedichtet; sie sind Zeugnisse seines im Leiden geläuterten und vollendeten Glaubens. Die Lieder erschienen teils in einzelnen von ihm selbst herausgegebenen Sammlungen (Stimmen der Andacht, 1823, Psalmen, 1845), teils in der 'Theodulia', einem 'Jahrbuch für häusliche Erbauung' (Greiz 1827–1833). Nach seinem Tod gab sein Freund C. B. Meißner 1851 die vom Autor selbst noch zum Druck vorbereiteten 'Lieder eines Kranken für Kranke und Gesunde' heraus, während im gleichen Jahr eine Auswahl seiner Lieder unter dem Titel 'Geistliche Lieder nebst einer Biographie Köthe’s' in Leipzig erschien.

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Köthes Lieder/ Hymns

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Gelobt sei Gott, mein Fels, der meine Hände

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Herbstlied

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Der Frühling kam, und neues Leben

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Pfingsten

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Heil, ja Heil euch, treue Zeugen

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Alles wird vor sein Gericht

Am Kreuze ward das größte Werk vollbracht

Auf einem Felsen festgebaut

Auf, singt dem Herrn ein neues Lied

Bewahr mich Gott, ich flieh zu dir

Bis hierher hat der Herr geholfen

Bist du schwer mit Kreuz belastet

Bleibe, bleibe, Herr, bei mir

Bringet dem Herrn, ihr Gewaltigen, bringet

Da Gott nun die Gefangenen

Da ich in Leid und Gram befangen

Da von Ägyptenland Israel auszog

Dankt Gott, denn er ist freundlich allezeit

Das ist ein köstlich Ding, dir, Höchster, danken

Den Herren lobe, du mein Herz und Sinn

Den Holder Mai begrüßen laut

Denk nicht, es sei ein kleiner Schade

Der die erde schuf durch seinen Macht

Der du deinem Volk und Lande

Der du die gerechte Sache schirmest mit Gerechtigkeit

Der Geist des Herrn verkündet

Der heiligste von allen Tagen

Der Herr erhöre dich zur Zeit

Der Herr Herr sprach zu meinem Herrn

Der Herr ist Gott, sein Werk steht da

Der Herr ist König, schön geschmückt

Der Herr ist König, Völker sehns und zittern

Der Herr, der ist mein Hirt, was dürfte mir denn grauen

Der Herr, der treue Gott, der stets uns freundlich leitet

Der König, Herr, freut sich deiner Kraft

Der Sämann streut den Samen aus

Der Tag erwacht, die finstre Nacht

Des freu ich mich, dass Gott vernimmt

Des Volkes Stimme, Gottes Stimme

Dess freu ich mich, dass man mir spricht

Dich preise ich, Herr, der mich erlöste

Die auf den Herrn nur hoffen, auf ihn sehen

Die Erde ist des Herrn, was drinnen webet

Die Himmel erzählen die Ehre des Herrn, es verkündet

Die Kindheit ist des Menschenlebens Blüte

Die vertrauend zu dem Herrn sich neigen

Dir dankt, o Herr, mein ganzes Leben

Dir ist geholfen in derselben Stunde

Drückt dich die Last der Sorgen

Du Arzt der Kranken, der voll Huld

Du konntest dir ihn nicht bewahren

Du meinst, du seist schon wohlgeübt

Eile, Herr, mich zu erretten

Ein kleines Leid, ein großes Leid

Elternfreuden, Elternschmerzen

Erhebe sich der Herr, so sind zerstreut schon

Erlöse, Herr, uns gnädig aus der Hand

Es fesseln mich noch süße Bande

Freut des Herrn euch, all ihr Frommen

Frohlockt mit Entzücken ihr Völker nun alle

Gedenke Davids, Herr, und seiner Leiden

Gestern fruchtbar milder Regen

Gib dein Gericht dem Könige

Gott hat uns mit Verstand gerüstet

Gott ist bekannt in Juda, hochverehrt

Gott ist König, des freue dich, Erdreich

Gott ist unsre Zuversicht, unsre Hilf

Gott redet, er, der Herr, ruft hocherhaben

Gott sei mir gnädig, Menschen streiten

Gott sei mit uns, sein Segen fehl uns nicht

Gott tritt in die Gemeinde Gottes sichtend

Gott, der gerecht Gericht noch hält

Gott, du bist mein Gott, wie lange

Gott, hilf mir, denn mir geht ans Leben

Gott, hör in meiner Klage meine Stimme

Gott, höre mein Gebet, mein Flehn erscheine

Gott, man lobt dich stillergeben

Gott, richte mich und führe kräftig

Gott, unser Herrscher, herrlich ist

Gottlosen wird ihr Licht verlöschen

Groß ist der Herr, wer mag ihm widerstehen

Groß ist Jehova, hochherrlich in seiner mächtigen Stadt

Heil dem, ja Heil, der Jehova stets fürchtet

Heil euch, fromme Glaubensboten

Herr Gott, du bist unsre Zuflucht allezeit

Herr, aus der Tiefe ruf ich zu dir wieder

Herr, du erforschest mich und kennest mich

Herr, Heiden brachen in dein Erbe ein

Herr, höre die Gerechtigkeit

Herr, höre du mein Wort, mein Flehn lass

Herr, höre mein Gebet, mein Flehen

Herr, ich will mich nicht erheben

Herr, nicht im Zorne strafe mich, vergilt mir nicht

Herr, schaffe Recht mir, denn sie klagen

Herr, straf mich nicht im Zorn, es eile

Herr, warum willst du ferne stehen

Herr, wer wird heimisch wohnen

Herr. höre mein Gebet, mein Flehn

Herrlich glänzten Zions Mauern

Herzlich lieb hab ich dich, Herr, mein Stärke

Hilf mir, Gott, durch deinen Namen

Hilf, Herr, die Heilgen haben abgenommen

Hört, ihr Völker alle, sehet

Hörtet ihr die frohe Kunde

Hungrige zu speisen

Ich bin in meinem Gott vergnügt und habe frohen Mut

Ich bin in meinem Gott vergnügt, mit allen wohl zufrieden

Ich danke Gott in der Gemeine

Ich darf getrost zum Thron des Höchsten terten

Ich fühle manchmal eine Gnadenfülle

Ich habe dich gefunden, Gott der Barmherzigkeit

Ich habe einen Hirten

Ich habe ernstlich mir gelobt, zu hegen

Ich harrt auf Gott, er neigte mir sein Ohr

Ich heb empor mein Auge zu den Höhn

Ich konnt hinaus zur grünen Flur

Ich liege still, gedankenvoll

Ich lobe dich des Tages sieben Mal

Ich rufe, Herr, zu dir, mein Flehn

Ich schrei zum Herrn mit lauter Stimme

Ich sehne mich nach Sabbatsstille

Ich sprech es aus von Herzensgrund

Ich trau auf Gott, was fragt ihr mir

Ich traue, Herr, auf dich, lass nicht zu Schanden

Ich traue, Herr, auf dich, vergüte

Ich trete wieder ein

Ich war ein hochbeglücktes Kind

Ich weiß ein schönres Vaterland

Ich will den Herren loben allezeit, mein Mund

Ich will euch sammeln aus den Völkern alle

Ihr Knechte Gottes, lobt den Herrn

Im Herzen sprechen frech die Toren

Ist die lange Nacht vergangen

Ist mir Verleumdung, Spott und Hohn

Ja, die Erlösten werden wiederkommen

Ja, Israel hat Gott zum Tröster

Ja, meine Seel ist still zu Gott

Jauchzet dem Gott unsrer Stärke, lobsinget

Jauchzt dem Herrn, ihr Länder alle

Jauchzt dem Herrn, ihr Menschen alle

Jehova dankt, denn er ist freundlich allen

Jehova lobe, meiner Seele Leben

Kannst du den köstlichen Gedanken fassen

Kommst du, süßes Morgenlicht

Kommt herzu, lasst uns lobsingen

Lass über Frevler nimmer dich entrüsten

Laut ruf ich Gott an, ruf in Tränen

Lobe den Herrn, meine Seele

Lobe den Herrn, meine Seele, anbetend

Lobe den Herrn, meine Seele, was in mir ist, preise

Lobet ihr Himmel den Herrn, Halleluja

Lobet Jehova laut, alle ihr Diener Jehovas

Lobet Jehova, ja lobet Jehova

Lobet Jehova, lobsinget alle Heiden

Lobt den Herrn, denn unsern Gott zu preisen

Lobt Gott, Jehova singt ein neues Lied

Mein Gott und Herr, du suchst mich heim

Mein Gott und Herr, ich trau auf dich

Mein Gott, du König, dich will ich

Mein Gott, mein Gott, warum hast du verlassen

Mein Heil ist er, der Leben schafft

Nach dir, o Herr, verlanget mich, mein Gott

Neige, Herr, dein Ohr mir zu

Nicht uns, nicht uns gib, Herr

Noch ist mir eine Frist gewährt auf Erden

Nun danket Gott, und preist

O würd ich treu vor ihm erfunden

Ob du dereinst im höhern Licht

Richte mich, mein Gott, und führe

Richte nicht, kannst du das maß der Schuld

Rosen, meine holden Rosen

Säh ich dich wieder, grüßt ich bald

Seht, der Winter ist vergangen

Seht, dies Geschlecht, mit sich entzweit

Sei du mir gnädig, Gott, nach deiner Huld

Sei gnädig, Gott, dem Lebensmatten

Sei mir gegrüßt in deinem Festgewande

Sei mir gegrüßt, du heilge Stätte

Sei stille, stille, still, mein Herz

Sie drängten mich seit meiner Jugend Tagen

Sieh, Heitre Stunden rasch enteilen

Sieh, wie lieblich ists und fein

Singet Jehova ein neues Lied, singet

Singt Halleluja, auf, lobet Jehova

So eilt auf sturmbewegten Schwingen

So hat der Tag sich schon geneigt

So wie der Hirsch nach frischem Bache

So wie die Reb am Weinstock blüht

Sonne stehe still

Sonntag Ists, die Glocken hallen

Such ihn doch, um ihn zu finden

Tag und Nacht ruf ich empor

Unsrer Seele Licht und Leben

Unsrer Wiege gleicht das Grab

Vernimm Gott, mein Gebet, mein Flehn

Vernimm, Hirt Israels, der Joseph leitet

Von bösen Menschen, Herr, erlöse

Von ganzem Herzen dank ich dir, will ewig

Von Gnade und von Recht will ich nun singen

Von Gottes Gnade will ich ewig singen

Von welchen Stürmen, welchem Wetter

Warum verwirfst du, Höchster, uns so gar

Was toben die Heiden, die Leute betören

Was trotzest du, Tyrann, so ohne Scheu

Weißt du, wo der Friede wohnt

Welche frohe Botschaft bringt

Wenn der Schnee zerschmilzt, die Erde

Wenn einstens meine Lebensjahre

Wenn frech die Völker sich empören

Wenn ich nun heimgegangen bin

Wenn ich ruf zu dir, Herr, rufe, o mein Hirt

Wenn Sorg und Gram dein Herz erfüllt

Wer unterm Schirm des Höchster sitzt, der wohnet

Wie groß ist, Herr, der Feinde Zahl

Wie hell erleuchtet mir das Osterlicht

Wie lange willst du mein, wie lange

Wie leiblich, Herr Gott Zebaoth

Wie vom Berg herab der Stein

Wir danken, Gott, wir danken dir

Wo der Herr nicht bei uns wäre

Wo nicht der Herr das Haus erbaut, da bleibt

Wohl dem, der beständig bleibt in der Furcht

Wohl dem, der nimmer wandelt

Wohl dem, der seiner Schuld entbunden

Wohl dem, der sich des Leidenden

Wohlzutun und mitzuteilen, bange Sorgen

Zu deinem Bundesmahl geladen

Zu dir, der hoch im Himmel zhront

Zum Herrn ruf ich in meiner Not

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Uploaded on March 19, 2014
Taken on July 19, 2010