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Ich bin getauft, Gott Vater, dir
Photo: Am Strand von Föhr bei Wyk
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Ich bin getauft, Gott Vater, dir
1.) Ich bin getauft, Gott Vater, dir,
Auf deines Namens Ehre.
Aus freier Gnade gabst du mir
Dein Licht in deiner Lehre. -
Du schufst das große Himmelszelt.
Du schufst und du erhältst die Welt,
Und Gnade ist dein Walten.
Du gabst mir, was ich hab und bin.
Nimm, Vater, mein Gelübde hin:
Treu will ich an dir halten!
2.) Ich bin auf Christi Tod getauft,
Und innig ihm verbunden.
Denn er hat teuer mich erkauft
Durch Schmach und blut'ge Wunden.
Du stiegst herab von deiner Höh',
Mein Heiland, mich von großem Weh,
Vom Tode zu erlösen.
Ich bin nun lebend, sterbend, dein,
Will nie ein Knecht der Sünde sein,
Nie huldigen dem Bösen.
3.) Ich bin getauft, o Heil'ger Geist,
Auf deinen großen Namen.
Du sprichst, wenn dich mein Leben preist,
Zu meinem Tun das Amen.
Du leitest mich auf rechter Bahn,
Du siehst mein Sehnen gnädig an,
Schaffst Wollen und Vollbringen.
Erhalte mich im Gnadenbund,
Mach an mir deine Stärke kund,
Hilf mir zum Himmel dringen!
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Autor: Friedrich August Köthe
Melodie: Ich komme, Herr, und suche dich
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gefunden in:
Sammlung christlicher Lieder zum Gebrauche
für die öffentliche und häusliche Andacht
als Entwurf eines Gesangbuches für die
Evangelisch-protestantische Kirche
des Großherzogtums Baden herausgegeben
Verlag von J.M. Katz, Witwe
Pforzheim, 1831
Liednummer 152
Thema: Taufe
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Friedrich August Köthe, (* 30. Juli 1781 zu Lübben in der Niederlausitz, + 28. Oktober 1850), war evangelischer Theologe und Dichter geistlicher Lieder. Er besuchte zuerst die Schule in Lübben, wo sein Vater in kurfürstlichem Dienst stand, und kam 1797 auf das Gymnasium in Bautzen. Hier befreundete er sich mit dem später als Dichter und Schriftsteller bekannt gewordenen Karl Friedrich Gottlob Wetzel (geb. 1779 zu Bautzen, † 1819 zu Bamberg). Um Ostern 1800 gingen beide auf die Universität Leipzig. 1803 promovierte Köthe dort zum Magister und wurde kurz darauf als Vesperprediger an die Paulinerkirche berufen, während er aber gleichzeitig auch noch als Hauslehrer arbeitet, um weiterstudieren zu können. 1806 zog er nach Dresden. Ostern 1810 folgte er einem Rufe als außerordentlicher Professor der Philosophie nach Jena. 1812 wurde Köthe zugleich dort zum Garnisonprediger und Diakon an der Stadtkirche ernannt und erhielt 1817 die Stelle eines ordentlichen Professors als Doktors der Theologie, wo sein Wirken vom Kampf gegen den Rationalismus in der Kirche geprägt war. Imselben Jahr heiratete er Silvia, die Tochter des gothaischen Ministers von Ziegesar. Nach einer Erkrankung nahm er 1819 die Stellung eines Superintendenten und Oberpfarrers zu Allstädt im Weimarischen an, wo er fortan ein stilles friedliches Leben in einem glücklichen Familienkreis führte. 1829 begann er eine volksnahe Ausgabe der Werke Melanchthons in deutscher Sprache zu veröffentlichen, die in sechs Teilen bei Brockhaus in Leipzig erschien. Ab 1830 gab er weitere kirchengeschichtliche Werke heraus. Unter dem Namen der 'Einsiedler bei St. Johannis' gab er zwei Novellen heraus, in denen er zum einen christliche Zeitfragen behandelte (Die Wiederkehr, 1843), während die andere (Die Woche, 1848) den Segen eines christlichen Familienlebens schilderte. Die meisten seiner geistlichen Lieder hat er während der Krankheiten, die ihn in Folge eines nie geheilten Herzleidens häufig befielen, gedichtet; sie sind Zeugnisse seines im Leiden geläuterten und vollendeten Glaubens. Die Lieder erschienen teils in einzelnen von ihm selbst herausgegebenen Sammlungen (Stimmen der Andacht, 1823, Psalmen, 1845), teils in der 'Theodulia', einem 'Jahrbuch für häusliche Erbauung' (Greiz 1827–1833). Nach seinem Tod gab sein Freund C. B. Meißner 1851 die vom Autor selbst noch zum Druck vorbereiteten 'Lieder eines Kranken für Kranke und Gesunde' heraus, während im gleichen Jahr eine Auswahl seiner Lieder unter dem Titel 'Geistliche Lieder nebst einer Biographie Köthe’s' in Leipzig erschien.
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Köthes Lieder/ Hymns
¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Gelobt sei Gott, mein Fels, der meine Hände
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Herbstlied
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Der Frühling kam, und neues Leben
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Pfingsten
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Heil, ja Heil euch, treue Zeugen
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Alles wird vor sein Gericht
Am Kreuze ward das größte Werk vollbracht
Auf einem Felsen festgebaut
Auf, singt dem Herrn ein neues Lied
Bewahr mich Gott, ich flieh zu dir
Bis hierher hat der Herr geholfen
Bist du schwer mit Kreuz belastet
Bleibe, bleibe, Herr, bei mir
Bringet dem Herrn, ihr Gewaltigen, bringet
Da Gott nun die Gefangenen
Da ich in Leid und Gram befangen
Da von Ägyptenland Israel auszog
Dankt Gott, denn er ist freundlich allezeit
Das ist ein köstlich Ding, dir, Höchster, danken
Den Herren lobe, du mein Herz und Sinn
Den Holder Mai begrüßen laut
Denk nicht, es sei ein kleiner Schade
Der die erde schuf durch seinen Macht
Der du deinem Volk und Lande
Der du die gerechte Sache schirmest mit Gerechtigkeit
Der Geist des Herrn verkündet
Der heiligste von allen Tagen
Der Herr erhöre dich zur Zeit
Der Herr Herr sprach zu meinem Herrn
Der Herr ist Gott, sein Werk steht da
Der Herr ist König, schön geschmückt
Der Herr ist König, Völker sehns und zittern
Der Herr, der ist mein Hirt, was dürfte mir denn grauen
Der Herr, der treue Gott, der stets uns freundlich leitet
Der König, Herr, freut sich deiner Kraft
Der Sämann streut den Samen aus
Der Tag erwacht, die finstre Nacht
Des freu ich mich, dass Gott vernimmt
Des Volkes Stimme, Gottes Stimme
Dess freu ich mich, dass man mir spricht
Dich preise ich, Herr, der mich erlöste
Die auf den Herrn nur hoffen, auf ihn sehen
Die Erde ist des Herrn, was drinnen webet
Die Himmel erzählen die Ehre des Herrn, es verkündet
Die Kindheit ist des Menschenlebens Blüte
Die vertrauend zu dem Herrn sich neigen
Dir dankt, o Herr, mein ganzes Leben
Dir ist geholfen in derselben Stunde
Drückt dich die Last der Sorgen
Du Arzt der Kranken, der voll Huld
Du konntest dir ihn nicht bewahren
Du meinst, du seist schon wohlgeübt
Eile, Herr, mich zu erretten
Ein kleines Leid, ein großes Leid
Elternfreuden, Elternschmerzen
Erhebe sich der Herr, so sind zerstreut schon
Erlöse, Herr, uns gnädig aus der Hand
Es fesseln mich noch süße Bande
Freut des Herrn euch, all ihr Frommen
Frohlockt mit Entzücken ihr Völker nun alle
Gedenke Davids, Herr, und seiner Leiden
Gestern fruchtbar milder Regen
Gib dein Gericht dem Könige
Gott hat uns mit Verstand gerüstet
Gott ist bekannt in Juda, hochverehrt
Gott ist König, des freue dich, Erdreich
Gott ist unsre Zuversicht, unsre Hilf
Gott redet, er, der Herr, ruft hocherhaben
Gott sei mir gnädig, Menschen streiten
Gott sei mit uns, sein Segen fehl uns nicht
Gott tritt in die Gemeinde Gottes sichtend
Gott, der gerecht Gericht noch hält
Gott, du bist mein Gott, wie lange
Gott, hilf mir, denn mir geht ans Leben
Gott, hör in meiner Klage meine Stimme
Gott, höre mein Gebet, mein Flehn erscheine
Gott, man lobt dich stillergeben
Gott, richte mich und führe kräftig
Gott, unser Herrscher, herrlich ist
Gottlosen wird ihr Licht verlöschen
Groß ist der Herr, wer mag ihm widerstehen
Groß ist Jehova, hochherrlich in seiner mächtigen Stadt
Heil dem, ja Heil, der Jehova stets fürchtet
Heil euch, fromme Glaubensboten
Herr Gott, du bist unsre Zuflucht allezeit
Herr, aus der Tiefe ruf ich zu dir wieder
Herr, du erforschest mich und kennest mich
Herr, Heiden brachen in dein Erbe ein
Herr, höre die Gerechtigkeit
Herr, höre du mein Wort, mein Flehn lass
Herr, höre mein Gebet, mein Flehen
Herr, ich will mich nicht erheben
Herr, nicht im Zorne strafe mich, vergilt mir nicht
Herr, schaffe Recht mir, denn sie klagen
Herr, straf mich nicht im Zorn, es eile
Herr, warum willst du ferne stehen
Herr, wer wird heimisch wohnen
Herr. höre mein Gebet, mein Flehn
Herrlich glänzten Zions Mauern
Herzlich lieb hab ich dich, Herr, mein Stärke
Hilf mir, Gott, durch deinen Namen
Hilf, Herr, die Heilgen haben abgenommen
Hört, ihr Völker alle, sehet
Hörtet ihr die frohe Kunde
Hungrige zu speisen
Ich bin in meinem Gott vergnügt und habe frohen Mut
Ich bin in meinem Gott vergnügt, mit allen wohl zufrieden
Ich danke Gott in der Gemeine
Ich darf getrost zum Thron des Höchsten terten
Ich fühle manchmal eine Gnadenfülle
Ich habe dich gefunden, Gott der Barmherzigkeit
Ich habe einen Hirten
Ich habe ernstlich mir gelobt, zu hegen
Ich harrt auf Gott, er neigte mir sein Ohr
Ich heb empor mein Auge zu den Höhn
Ich konnt hinaus zur grünen Flur
Ich liege still, gedankenvoll
Ich lobe dich des Tages sieben Mal
Ich rufe, Herr, zu dir, mein Flehn
Ich schrei zum Herrn mit lauter Stimme
Ich sehne mich nach Sabbatsstille
Ich sprech es aus von Herzensgrund
Ich trau auf Gott, was fragt ihr mir
Ich traue, Herr, auf dich, lass nicht zu Schanden
Ich traue, Herr, auf dich, vergüte
Ich trete wieder ein
Ich war ein hochbeglücktes Kind
Ich weiß ein schönres Vaterland
Ich will den Herren loben allezeit, mein Mund
Ich will euch sammeln aus den Völkern alle
Ihr Knechte Gottes, lobt den Herrn
Im Herzen sprechen frech die Toren
Ist die lange Nacht vergangen
Ist mir Verleumdung, Spott und Hohn
Ja, die Erlösten werden wiederkommen
Ja, Israel hat Gott zum Tröster
Ja, meine Seel ist still zu Gott
Jauchzet dem Gott unsrer Stärke, lobsinget
Jauchzt dem Herrn, ihr Länder alle
Jauchzt dem Herrn, ihr Menschen alle
Jehova dankt, denn er ist freundlich allen
Jehova lobe, meiner Seele Leben
Kannst du den köstlichen Gedanken fassen
Kommst du, süßes Morgenlicht
Kommt herzu, lasst uns lobsingen
Lass über Frevler nimmer dich entrüsten
Laut ruf ich Gott an, ruf in Tränen
Lobe den Herrn, meine Seele
Lobe den Herrn, meine Seele, anbetend
Lobe den Herrn, meine Seele, was in mir ist, preise
Lobet ihr Himmel den Herrn, Halleluja
Lobet Jehova laut, alle ihr Diener Jehovas
Lobet Jehova, ja lobet Jehova
Lobet Jehova, lobsinget alle Heiden
Lobt den Herrn, denn unsern Gott zu preisen
Lobt Gott, Jehova singt ein neues Lied
Mein Gott und Herr, du suchst mich heim
Mein Gott und Herr, ich trau auf dich
Mein Gott, du König, dich will ich
Mein Gott, mein Gott, warum hast du verlassen
Mein Heil ist er, der Leben schafft
Nach dir, o Herr, verlanget mich, mein Gott
Neige, Herr, dein Ohr mir zu
Nicht uns, nicht uns gib, Herr
Noch ist mir eine Frist gewährt auf Erden
Nun danket Gott, und preist
O würd ich treu vor ihm erfunden
Ob du dereinst im höhern Licht
Richte mich, mein Gott, und führe
Richte nicht, kannst du das maß der Schuld
Rosen, meine holden Rosen
Säh ich dich wieder, grüßt ich bald
Seht, der Winter ist vergangen
Seht, dies Geschlecht, mit sich entzweit
Sei du mir gnädig, Gott, nach deiner Huld
Sei gnädig, Gott, dem Lebensmatten
Sei mir gegrüßt in deinem Festgewande
Sei mir gegrüßt, du heilge Stätte
Sei stille, stille, still, mein Herz
Sie drängten mich seit meiner Jugend Tagen
Sieh, Heitre Stunden rasch enteilen
Sieh, wie lieblich ists und fein
Singet Jehova ein neues Lied, singet
Singt Halleluja, auf, lobet Jehova
So eilt auf sturmbewegten Schwingen
So hat der Tag sich schon geneigt
So wie der Hirsch nach frischem Bache
So wie die Reb am Weinstock blüht
Sonne stehe still
Sonntag Ists, die Glocken hallen
Such ihn doch, um ihn zu finden
Tag und Nacht ruf ich empor
Unsrer Seele Licht und Leben
Unsrer Wiege gleicht das Grab
Vernimm Gott, mein Gebet, mein Flehn
Vernimm, Hirt Israels, der Joseph leitet
Von bösen Menschen, Herr, erlöse
Von ganzem Herzen dank ich dir, will ewig
Von Gnade und von Recht will ich nun singen
Von Gottes Gnade will ich ewig singen
Von welchen Stürmen, welchem Wetter
Warum verwirfst du, Höchster, uns so gar
Was toben die Heiden, die Leute betören
Was trotzest du, Tyrann, so ohne Scheu
Weißt du, wo der Friede wohnt
Welche frohe Botschaft bringt
Wenn der Schnee zerschmilzt, die Erde
Wenn einstens meine Lebensjahre
Wenn frech die Völker sich empören
Wenn ich nun heimgegangen bin
Wenn ich ruf zu dir, Herr, rufe, o mein Hirt
Wenn Sorg und Gram dein Herz erfüllt
Wer unterm Schirm des Höchster sitzt, der wohnet
Wie groß ist, Herr, der Feinde Zahl
Wie hell erleuchtet mir das Osterlicht
Wie lange willst du mein, wie lange
Wie leiblich, Herr Gott Zebaoth
Wie vom Berg herab der Stein
Wir danken, Gott, wir danken dir
Wo der Herr nicht bei uns wäre
Wo nicht der Herr das Haus erbaut, da bleibt
Wohl dem, der beständig bleibt in der Furcht
Wohl dem, der nimmer wandelt
Wohl dem, der seiner Schuld entbunden
Wohl dem, der sich des Leidenden
Wohlzutun und mitzuteilen, bange Sorgen
Zu deinem Bundesmahl geladen
Zu dir, der hoch im Himmel zhront
Zum Herrn ruf ich in meiner Not
Ich bin getauft, Gott Vater, dir
Photo: Am Strand von Föhr bei Wyk
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Ich bin getauft, Gott Vater, dir
1.) Ich bin getauft, Gott Vater, dir,
Auf deines Namens Ehre.
Aus freier Gnade gabst du mir
Dein Licht in deiner Lehre. -
Du schufst das große Himmelszelt.
Du schufst und du erhältst die Welt,
Und Gnade ist dein Walten.
Du gabst mir, was ich hab und bin.
Nimm, Vater, mein Gelübde hin:
Treu will ich an dir halten!
2.) Ich bin auf Christi Tod getauft,
Und innig ihm verbunden.
Denn er hat teuer mich erkauft
Durch Schmach und blut'ge Wunden.
Du stiegst herab von deiner Höh',
Mein Heiland, mich von großem Weh,
Vom Tode zu erlösen.
Ich bin nun lebend, sterbend, dein,
Will nie ein Knecht der Sünde sein,
Nie huldigen dem Bösen.
3.) Ich bin getauft, o Heil'ger Geist,
Auf deinen großen Namen.
Du sprichst, wenn dich mein Leben preist,
Zu meinem Tun das Amen.
Du leitest mich auf rechter Bahn,
Du siehst mein Sehnen gnädig an,
Schaffst Wollen und Vollbringen.
Erhalte mich im Gnadenbund,
Mach an mir deine Stärke kund,
Hilf mir zum Himmel dringen!
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Autor: Friedrich August Köthe
Melodie: Ich komme, Herr, und suche dich
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gefunden in:
Sammlung christlicher Lieder zum Gebrauche
für die öffentliche und häusliche Andacht
als Entwurf eines Gesangbuches für die
Evangelisch-protestantische Kirche
des Großherzogtums Baden herausgegeben
Verlag von J.M. Katz, Witwe
Pforzheim, 1831
Liednummer 152
Thema: Taufe
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Friedrich August Köthe, (* 30. Juli 1781 zu Lübben in der Niederlausitz, + 28. Oktober 1850), war evangelischer Theologe und Dichter geistlicher Lieder. Er besuchte zuerst die Schule in Lübben, wo sein Vater in kurfürstlichem Dienst stand, und kam 1797 auf das Gymnasium in Bautzen. Hier befreundete er sich mit dem später als Dichter und Schriftsteller bekannt gewordenen Karl Friedrich Gottlob Wetzel (geb. 1779 zu Bautzen, † 1819 zu Bamberg). Um Ostern 1800 gingen beide auf die Universität Leipzig. 1803 promovierte Köthe dort zum Magister und wurde kurz darauf als Vesperprediger an die Paulinerkirche berufen, während er aber gleichzeitig auch noch als Hauslehrer arbeitet, um weiterstudieren zu können. 1806 zog er nach Dresden. Ostern 1810 folgte er einem Rufe als außerordentlicher Professor der Philosophie nach Jena. 1812 wurde Köthe zugleich dort zum Garnisonprediger und Diakon an der Stadtkirche ernannt und erhielt 1817 die Stelle eines ordentlichen Professors als Doktors der Theologie, wo sein Wirken vom Kampf gegen den Rationalismus in der Kirche geprägt war. Imselben Jahr heiratete er Silvia, die Tochter des gothaischen Ministers von Ziegesar. Nach einer Erkrankung nahm er 1819 die Stellung eines Superintendenten und Oberpfarrers zu Allstädt im Weimarischen an, wo er fortan ein stilles friedliches Leben in einem glücklichen Familienkreis führte. 1829 begann er eine volksnahe Ausgabe der Werke Melanchthons in deutscher Sprache zu veröffentlichen, die in sechs Teilen bei Brockhaus in Leipzig erschien. Ab 1830 gab er weitere kirchengeschichtliche Werke heraus. Unter dem Namen der 'Einsiedler bei St. Johannis' gab er zwei Novellen heraus, in denen er zum einen christliche Zeitfragen behandelte (Die Wiederkehr, 1843), während die andere (Die Woche, 1848) den Segen eines christlichen Familienlebens schilderte. Die meisten seiner geistlichen Lieder hat er während der Krankheiten, die ihn in Folge eines nie geheilten Herzleidens häufig befielen, gedichtet; sie sind Zeugnisse seines im Leiden geläuterten und vollendeten Glaubens. Die Lieder erschienen teils in einzelnen von ihm selbst herausgegebenen Sammlungen (Stimmen der Andacht, 1823, Psalmen, 1845), teils in der 'Theodulia', einem 'Jahrbuch für häusliche Erbauung' (Greiz 1827–1833). Nach seinem Tod gab sein Freund C. B. Meißner 1851 die vom Autor selbst noch zum Druck vorbereiteten 'Lieder eines Kranken für Kranke und Gesunde' heraus, während im gleichen Jahr eine Auswahl seiner Lieder unter dem Titel 'Geistliche Lieder nebst einer Biographie Köthe’s' in Leipzig erschien.
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Köthes Lieder/ Hymns
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Gelobt sei Gott, mein Fels, der meine Hände
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Herbstlied
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Der Frühling kam, und neues Leben
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Pfingsten
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Heil, ja Heil euch, treue Zeugen
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Alles wird vor sein Gericht
Am Kreuze ward das größte Werk vollbracht
Auf einem Felsen festgebaut
Auf, singt dem Herrn ein neues Lied
Bewahr mich Gott, ich flieh zu dir
Bis hierher hat der Herr geholfen
Bist du schwer mit Kreuz belastet
Bleibe, bleibe, Herr, bei mir
Bringet dem Herrn, ihr Gewaltigen, bringet
Da Gott nun die Gefangenen
Da ich in Leid und Gram befangen
Da von Ägyptenland Israel auszog
Dankt Gott, denn er ist freundlich allezeit
Das ist ein köstlich Ding, dir, Höchster, danken
Den Herren lobe, du mein Herz und Sinn
Den Holder Mai begrüßen laut
Denk nicht, es sei ein kleiner Schade
Der die erde schuf durch seinen Macht
Der du deinem Volk und Lande
Der du die gerechte Sache schirmest mit Gerechtigkeit
Der Geist des Herrn verkündet
Der heiligste von allen Tagen
Der Herr erhöre dich zur Zeit
Der Herr Herr sprach zu meinem Herrn
Der Herr ist Gott, sein Werk steht da
Der Herr ist König, schön geschmückt
Der Herr ist König, Völker sehns und zittern
Der Herr, der ist mein Hirt, was dürfte mir denn grauen
Der Herr, der treue Gott, der stets uns freundlich leitet
Der König, Herr, freut sich deiner Kraft
Der Sämann streut den Samen aus
Der Tag erwacht, die finstre Nacht
Des freu ich mich, dass Gott vernimmt
Des Volkes Stimme, Gottes Stimme
Dess freu ich mich, dass man mir spricht
Dich preise ich, Herr, der mich erlöste
Die auf den Herrn nur hoffen, auf ihn sehen
Die Erde ist des Herrn, was drinnen webet
Die Himmel erzählen die Ehre des Herrn, es verkündet
Die Kindheit ist des Menschenlebens Blüte
Die vertrauend zu dem Herrn sich neigen
Dir dankt, o Herr, mein ganzes Leben
Dir ist geholfen in derselben Stunde
Drückt dich die Last der Sorgen
Du Arzt der Kranken, der voll Huld
Du konntest dir ihn nicht bewahren
Du meinst, du seist schon wohlgeübt
Eile, Herr, mich zu erretten
Ein kleines Leid, ein großes Leid
Elternfreuden, Elternschmerzen
Erhebe sich der Herr, so sind zerstreut schon
Erlöse, Herr, uns gnädig aus der Hand
Es fesseln mich noch süße Bande
Freut des Herrn euch, all ihr Frommen
Frohlockt mit Entzücken ihr Völker nun alle
Gedenke Davids, Herr, und seiner Leiden
Gestern fruchtbar milder Regen
Gib dein Gericht dem Könige
Gott hat uns mit Verstand gerüstet
Gott ist bekannt in Juda, hochverehrt
Gott ist König, des freue dich, Erdreich
Gott ist unsre Zuversicht, unsre Hilf
Gott redet, er, der Herr, ruft hocherhaben
Gott sei mir gnädig, Menschen streiten
Gott sei mit uns, sein Segen fehl uns nicht
Gott tritt in die Gemeinde Gottes sichtend
Gott, der gerecht Gericht noch hält
Gott, du bist mein Gott, wie lange
Gott, hilf mir, denn mir geht ans Leben
Gott, hör in meiner Klage meine Stimme
Gott, höre mein Gebet, mein Flehn erscheine
Gott, man lobt dich stillergeben
Gott, richte mich und führe kräftig
Gott, unser Herrscher, herrlich ist
Gottlosen wird ihr Licht verlöschen
Groß ist der Herr, wer mag ihm widerstehen
Groß ist Jehova, hochherrlich in seiner mächtigen Stadt
Heil dem, ja Heil, der Jehova stets fürchtet
Heil euch, fromme Glaubensboten
Herr Gott, du bist unsre Zuflucht allezeit
Herr, aus der Tiefe ruf ich zu dir wieder
Herr, du erforschest mich und kennest mich
Herr, Heiden brachen in dein Erbe ein
Herr, höre die Gerechtigkeit
Herr, höre du mein Wort, mein Flehn lass
Herr, höre mein Gebet, mein Flehen
Herr, ich will mich nicht erheben
Herr, nicht im Zorne strafe mich, vergilt mir nicht
Herr, schaffe Recht mir, denn sie klagen
Herr, straf mich nicht im Zorn, es eile
Herr, warum willst du ferne stehen
Herr, wer wird heimisch wohnen
Herr. höre mein Gebet, mein Flehn
Herrlich glänzten Zions Mauern
Herzlich lieb hab ich dich, Herr, mein Stärke
Hilf mir, Gott, durch deinen Namen
Hilf, Herr, die Heilgen haben abgenommen
Hört, ihr Völker alle, sehet
Hörtet ihr die frohe Kunde
Hungrige zu speisen
Ich bin in meinem Gott vergnügt und habe frohen Mut
Ich bin in meinem Gott vergnügt, mit allen wohl zufrieden
Ich danke Gott in der Gemeine
Ich darf getrost zum Thron des Höchsten terten
Ich fühle manchmal eine Gnadenfülle
Ich habe dich gefunden, Gott der Barmherzigkeit
Ich habe einen Hirten
Ich habe ernstlich mir gelobt, zu hegen
Ich harrt auf Gott, er neigte mir sein Ohr
Ich heb empor mein Auge zu den Höhn
Ich konnt hinaus zur grünen Flur
Ich liege still, gedankenvoll
Ich lobe dich des Tages sieben Mal
Ich rufe, Herr, zu dir, mein Flehn
Ich schrei zum Herrn mit lauter Stimme
Ich sehne mich nach Sabbatsstille
Ich sprech es aus von Herzensgrund
Ich trau auf Gott, was fragt ihr mir
Ich traue, Herr, auf dich, lass nicht zu Schanden
Ich traue, Herr, auf dich, vergüte
Ich trete wieder ein
Ich war ein hochbeglücktes Kind
Ich weiß ein schönres Vaterland
Ich will den Herren loben allezeit, mein Mund
Ich will euch sammeln aus den Völkern alle
Ihr Knechte Gottes, lobt den Herrn
Im Herzen sprechen frech die Toren
Ist die lange Nacht vergangen
Ist mir Verleumdung, Spott und Hohn
Ja, die Erlösten werden wiederkommen
Ja, Israel hat Gott zum Tröster
Ja, meine Seel ist still zu Gott
Jauchzet dem Gott unsrer Stärke, lobsinget
Jauchzt dem Herrn, ihr Länder alle
Jauchzt dem Herrn, ihr Menschen alle
Jehova dankt, denn er ist freundlich allen
Jehova lobe, meiner Seele Leben
Kannst du den köstlichen Gedanken fassen
Kommst du, süßes Morgenlicht
Kommt herzu, lasst uns lobsingen
Lass über Frevler nimmer dich entrüsten
Laut ruf ich Gott an, ruf in Tränen
Lobe den Herrn, meine Seele
Lobe den Herrn, meine Seele, anbetend
Lobe den Herrn, meine Seele, was in mir ist, preise
Lobet ihr Himmel den Herrn, Halleluja
Lobet Jehova laut, alle ihr Diener Jehovas
Lobet Jehova, ja lobet Jehova
Lobet Jehova, lobsinget alle Heiden
Lobt den Herrn, denn unsern Gott zu preisen
Lobt Gott, Jehova singt ein neues Lied
Mein Gott und Herr, du suchst mich heim
Mein Gott und Herr, ich trau auf dich
Mein Gott, du König, dich will ich
Mein Gott, mein Gott, warum hast du verlassen
Mein Heil ist er, der Leben schafft
Nach dir, o Herr, verlanget mich, mein Gott
Neige, Herr, dein Ohr mir zu
Nicht uns, nicht uns gib, Herr
Noch ist mir eine Frist gewährt auf Erden
Nun danket Gott, und preist
O würd ich treu vor ihm erfunden
Ob du dereinst im höhern Licht
Richte mich, mein Gott, und führe
Richte nicht, kannst du das maß der Schuld
Rosen, meine holden Rosen
Säh ich dich wieder, grüßt ich bald
Seht, der Winter ist vergangen
Seht, dies Geschlecht, mit sich entzweit
Sei du mir gnädig, Gott, nach deiner Huld
Sei gnädig, Gott, dem Lebensmatten
Sei mir gegrüßt in deinem Festgewande
Sei mir gegrüßt, du heilge Stätte
Sei stille, stille, still, mein Herz
Sie drängten mich seit meiner Jugend Tagen
Sieh, Heitre Stunden rasch enteilen
Sieh, wie lieblich ists und fein
Singet Jehova ein neues Lied, singet
Singt Halleluja, auf, lobet Jehova
So eilt auf sturmbewegten Schwingen
So hat der Tag sich schon geneigt
So wie der Hirsch nach frischem Bache
So wie die Reb am Weinstock blüht
Sonne stehe still
Sonntag Ists, die Glocken hallen
Such ihn doch, um ihn zu finden
Tag und Nacht ruf ich empor
Unsrer Seele Licht und Leben
Unsrer Wiege gleicht das Grab
Vernimm Gott, mein Gebet, mein Flehn
Vernimm, Hirt Israels, der Joseph leitet
Von bösen Menschen, Herr, erlöse
Von ganzem Herzen dank ich dir, will ewig
Von Gnade und von Recht will ich nun singen
Von Gottes Gnade will ich ewig singen
Von welchen Stürmen, welchem Wetter
Warum verwirfst du, Höchster, uns so gar
Was toben die Heiden, die Leute betören
Was trotzest du, Tyrann, so ohne Scheu
Weißt du, wo der Friede wohnt
Welche frohe Botschaft bringt
Wenn der Schnee zerschmilzt, die Erde
Wenn einstens meine Lebensjahre
Wenn frech die Völker sich empören
Wenn ich nun heimgegangen bin
Wenn ich ruf zu dir, Herr, rufe, o mein Hirt
Wenn Sorg und Gram dein Herz erfüllt
Wer unterm Schirm des Höchster sitzt, der wohnet
Wie groß ist, Herr, der Feinde Zahl
Wie hell erleuchtet mir das Osterlicht
Wie lange willst du mein, wie lange
Wie leiblich, Herr Gott Zebaoth
Wie vom Berg herab der Stein
Wir danken, Gott, wir danken dir
Wo der Herr nicht bei uns wäre
Wo nicht der Herr das Haus erbaut, da bleibt
Wohl dem, der beständig bleibt in der Furcht
Wohl dem, der nimmer wandelt
Wohl dem, der seiner Schuld entbunden
Wohl dem, der sich des Leidenden
Wohlzutun und mitzuteilen, bange Sorgen
Zu deinem Bundesmahl geladen
Zu dir, der hoch im Himmel zhront
Zum Herrn ruf ich in meiner Not